ICS-Newton 315/1619

    • ICS-Newton 315/1619

      erster Bericht

      Es gibt eine zweite Quelle solch hervorragender Spiegel, und vor dort habe ich den meinigen Newton-Spiegel, der meinem
      15-Zoll Lomo-Spiegel mindestens ebenbürtig ist. Man kann also solche hochwertigen Spiegel auch bei uns kaufen, vor
      einigen Jahren hatte ich die Gelegenheit dazu. Zunächst habe ich meinen ICS-Newton "gewaschen", also erst abge-
      duscht, dann ganz langsam mit einem Schwammtuch unter laufendem Wasser die Spiegelfläche vom festsitzenden Staub
      befreit, danach vorsichtig abgezogen, abgeblasen mit Druckluft und die Reste mit einem Baumwolltuch zartfühlend besei-
      tigt. Und das sind die Ergebnisse nach ca. 3 Jahren Benutzung:
























      die dünne gepunktete Linie wäre jeweils der Ideal-Verlauf des Interferogrammes









      Und hier die Bilder meines Lieblings-Dobson:



      die Schutzplatte ist etwas angetaut



      Diese Art Lagerung hat sich bewährt



      eine ALU-Scheibe trägte die ganze Hauptspiegeleinheit



      ehemals im Meade-Sortiment



      Auch diese Fangspiegeleinheit hat sich bewährt



      ebenso die Details



      auch diese Form der Spinne ist keine neue Erfindung



      und hier die Lösung mit den Tellerfedern - der Justierweg für den Hauptspiegel reicht völlig.

      Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr---_ email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136 ---------------------------------------------------- r2.astro-foren.com/index.php/de/
    • AW: ICS-Newton 315/1619

      Ein Wahnsinns-Spiegel!!!
      Carl Zambuto wird sicher blass vor Neid.

      Mancher von uns hat´s ja vielleicht schon vermutet:
      Spiegel von Martin Birkmaier haben Weltklasse-Niveau.

      Schön, dass das hier einmal ganz eindeutig gezeigt wird.
      Ich bin begeistert!
    • Hallo Bengt,

      zunächst geht es um die Leichtgängigkeit beider Achsen und zwar ohne Rücksicht auf den Durchmesser der entsprechenden
      Radscheiben. Eine einfache Achse würde es auch tun, wenn man eine feinfühlige Bremse einbaut.

      In Bild rohr.aiax.de/Dobson11.jpg spielt die Anordnung der Pads eine Rolle. Das Gewicht des Höhen-Lagers liegt
      mehr auf dem unteren Druck-Pad 01 auf, und das Rad wird nur seitlich durch das Stütz-Pad 02 etwas gestützt. So entsteht
      keine "Keil-Wirkung" zwischen den Pads, wenn sie auf gleicher Höhe angebracht wären. Erst danach kann man sich mit dem
      Mantel des Elevations-Rades befassen, wenn die Elevation immer noch zu schwergängig wäre, was in der Regel nicht der Fall
      ist. Die Horizontal-Bewegung läßt sich auf unterschiedliche Art beeinflussen:
      - Man nimmt den Hauptddruck in der Mitte der Scheibe und entlastet damit die 3 Pads am Rand,
      - man liegt den Teller auf Kugellager, wie ich das bei meinem 15" Dobson gemacht habe
      - man legt den Teller auf ein flaches Nadellager, wie bei meinem 12.5" Dobson.

      Grundsätzlich sollte man den Evangelisten aus dem Wege gehen, weil es Theoretiker sind, und selten Praktiker.
      Sie scheuen sich, mal selber gründlich nachzudenken.
      Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr---_ email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136 ---------------------------------------------------- r2.astro-foren.com/index.php/de/

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