RC Wert für Achromate grafisch dargestellt.

    • Hallo Wolfgang,

      Rohr schrieb:

      Lieber Rudi,

      wie wär es mal mit etwas mitdenken . . . .

      ... "elliptischen" ...

      Naja, war ja auch ein "Joke" und als solcher gekennzeichnet. ...

      Aber deutlich kleiner könnte der Zenit- (nicht der Fang-) Spiegel - jedenfalls visuell - meines Erachtens schon sein.

      Ich kann mich natürlich irren, aber ich sehe das so, daß das Licht - von allen Sternen des gesamten sichtbaren Feldes da wo der Zenit(!)- (nicht Fang-) Spiegel sitzt, einem Punkt ziemlich nahe kommt. Der Zenit(!)-Spiegel sitzt ja ziemlich nahe dem Fokus (= im folgenden Zeichen rechts: (>) d.h. an der Spitze der eingehenden Lichtstrahlen des gesamten sichtbaren Feldes). Im Fokus, kurz hinter dem Zenitpiegel (d.h. an der Feldblende des Okulars) kreuzen sich dann alle Strahlen von allen Sternen im Feld und laufen dann wieder auseinander, um von der ersten = "Feld"Linse des Okulars (welches ja eigentlich wiederum ein kleines Fernrohr / Mikroskop ist) zu einem mehr oder weniger waagrechten Strahlenverlauf (so =) gezwungen zu werden, bevor sie hinter der letzten = "Augen"linse (hinter der erneut ein Fokus stattfindet, so >) ein vergrößertes Bild (= so <) für's Auge produziert wird.

      Also was ich sagen will ist: der Zenitspiegel selbst kann schon ziemlich klein sein. Das hängt natürlich auch wieder von der Öffnung des Teleskopes ab, aber für die Bildgröße gibt es sicher auch eine Formel.

      Nochmals, es ist mir vollkommen klar, daß das beim Fangspiegel anders ist, aber da geht ja, wie Joachim gezeigt (und wie Du auch geschrieben hast), ja auch so einiges.

      Schönen Gruß

      Edit: Habe gerade mal nach der Formel für die Bestimmung der notwendigen Größe der "Erbse" gesucht und bin auf Folgendes gestoßen: forum.astronomie.de/phpapps/ub…Berechnung_des_Bildfeldes
      Als ich aber gesehen habe, wie der Peter Surma, der sich vorgewagt hatte, da eine "rübergezogen" kriegt, ... ... da beschäftige ich mich dann lieber wieder mit der April-Ausgabe der Beobachtungsvorschläge.
      Rudi
      ----
      "Falschheit korrumpiert (auch) die Sachkompetenz" (freies Zitat nach Ulpian: 'fraus omnia corrumpit').

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    • Rudi schrieb:

      Als ich aber gesehen habe, wie der Peter Surma, der sich vorgewagt hatte, da eine "rübergezogen" kriegt, ... ... da beschäftige ich mich dann lieber wieder mit der April-Ausgabe der Beobachtungsvorschläge.
      Das ist der Vorteil der Sozialen Medien. Da sind die ungehobelten Deppen unterwegs, die meinen, das müßte so sein.
      Und erklären diesen Schreibstil als Zit Kurt "sachkritische Diskussion" Auch bestimmte Astroforen sind ein weitgehend
      rechtsfreier Raum, und ich frag mich oft, unter welcher seelischen Krankheit so mancher User leidet. Kann man sich
      aber heraussuchen, ob man glaubt, mitmachen zu müssen.

      Dieser 3-Zoll Zenit-Spiegel ist wohl den Großfeld-Okularen geschuldet, deren Bildfeld zwar beeindruckend ist, aber
      beim Zählen so vieler Sterne habe ich meist meine liebe Not. Aber darin besteht ja die Kunst, dem wohlhabenden
      Sternfreund etwas mehr Geld aus den Rippen zu schneiden. Hat also mit Ratio nix zu tun, sonst kämen ja nicht die
      im Zitat genannten Beiträge raus.

      In den fast 60 Jahren Hobby-Astronomie habe ich schon einige seltsamen Zeitgenossen studieren dürfen. Besonders
      solche, die nur den Tunnelblick von sich auf die Welt haben, und sonst nix. Dabei probiert die Natur immer nur
      aus, ob nicht vielleicht doch mal eine Mutation rauskommt, die den Namen Homo Sapiens verdient hätte. Ich denke
      da nur an die täglichen Nachrichten.
      Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr---_ email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136 ---------------------------------------------------- r2.astro-foren.com/index.php/de/
    • um nochmal auf das Ursprungsthema zurückzukommen folgende Frage :
      bei der Messung der Farblängsabweichung eines Objektivs mittels Foucault Tester gegen einen Planspiegel,
      wenn Schneide und Spalt zusammen bewegt werden, entspricht die (Tisch)Verschiebung von Brennpunkt
      Grün zum Brennpunkt Blau ja direkt der Längsabweichung beider Farben zueinander. ( zonenfreies Objektiv
      vorausgesetzt) Sind Zonen vorhanden - wird dann gemittelt ? (z.B. auf die 70% Zone)
      Beste Grüße, Joachim
    • Hallo Joachim,

      ich gehe von einer Test-Anordnung in Autokollimation gegen einen Flat aus,
      und dann wird Spalt+Messerschneide gemeinsam entlang der opt. Achse bewegt.
      Genauer geht es über die Power der Farb-Interferogramme. Da wird in einer Einstellung für Grün als Nullpunkt
      nur noch der Interferenzfilter gewechselt, was zu einer Durchbiegung der Streifen führt,
      aus der man dann die Power-Differenz und den Farblängsfehler berechnen kann.
      r2.astro-foren.com/index.php/d…t-dem-bath-interferometer

      Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr---_ email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136 ---------------------------------------------------- r2.astro-foren.com/index.php/de/
    • noch einer, der sich für Interferometer interessiert - ein großes Glück.

      Lieber Joachim,

      wie Du Dir denken kannst, habe ich in meinem Repertoire mehrere unterschiedliche Interferometer:
      r2.astro-foren.com/index.php/d…er-interferometer#weitere
      - der Bath-IMeter liefert kontrastreiche IGramme ab, arbeitet aber leider nicht ganz auf der opt. Achse,
      was bei großen Öffnungen (F/4) zu leichtem Astigm führt, bei Maksutov-Systemen f/10 - f/15 zu heftiger
      Vignettierung führt, sodaß man ellipt. IGramme bekommt.
      - da ist der Tyman-Grenn IMeter zwar besser, weil auf der opt. Achse, dafür muß der Teilerwürfel genau sein,
      und die IGramme variieren zwischen kontrastreich und völlig verrauscht.
      - beim Ceravolo IMeter, (von ihm auch Spherical Wave Interferometer genannt) spielt der Arbeitspunkt der Laserdiode hinsichtlich Spannung
      eine große Rolle, bei 2.8 V geht es, bei 3.0 V bereits nicht mehr. Ich verwende ein LaserModule ohne Optik, also nur den Lichtpunkt.
      - der Point-Diffraktion Interferometer ist kritisch, weil er nicht linear funktioniert. Damit konnte ich mich am wenigstens anfreunden,
      obwohl er ebenfalls auf der opt. Achse funktionieren würde.

      Weil der Bath-IMeter zwar gut, aber nicht für alle opt. Systeme gut funktioniert, erzeuge ich in bestimmten Fällen
      mit 3 unterschiedlichen IMetern die Interferogramme.

      Mit den PhasenShift-Interferometern habe ich mich bisher wenig befaßt, es ist immer ein größerer Lernprozeß.
      Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr---_ email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136 ---------------------------------------------------- r2.astro-foren.com/index.php/de/

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    • Lieber Wolfgang,
      ja, ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit IF, getrieben durch den allgemeinem Hype das ohne IF ja nichts mehr geht.
      Ich wollte vor 4 Jahren einen 14,5 " ICS Dobson verkaufen ( Alu Volltubus, Gewicht 50 kg) und der Käufer fragte mich nach dem
      I-Gramm des Spiegels. Als geprägter Foucault Anhänger der Spiegelschleifgruppe an der Wilhelm Förster Sternwarte (Werner Nehls)
      habe ich das nicht ernst genommen aber zum Anlass, mich mit dem interessanten Thema zu beschäftigen. Zusammen mit einem
      genauso "Verrückten" haben ich stundenlang versucht einigermassen auswertbare Interferogramme abzulichten - zuerst mit einem
      sog. "Shack Interferometer" ( Alois hatte meinem Sternfreund die perfekte Ref.Linse dazu geschliffen ) dann mit dem Bath und
      schlussendlich habe ich mir ein Twyman Green aufgebaut (Bild). Das Bath hat gut funktioniert und korrelierte sehr gut mit
      dem Foucault Test. Inzwischen ist das Mittel zum Zweck Teil des Hobbies geworden. Den Referenz Spiegel für das TG IF habe ich mir
      aus einem alten 150mm / 300 mm Schmidt Kamera Spiegel ausgeschnitten und mit mehreren sphärischen Spiegeln korreliert. Mein Ziel ist
      dabei "On Axis" den Selbstschliff meines ersten Convex Fangspiegels für ein 250 mm Cassegrain zu begleiten. (Prüfung des Systems
      gegen Planspiegel ) Die Höhenverstellung bei der Spiegelprüfung erfolgt am Spiegelhalter ( Getriebemotor, Spindel )
      Das IGramm gehört zu meinem 152/750
      Beste Grüße, Joachim

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    • Neu

      Lieber Joachim,

      zu den einzelnen IMetern läßt sich viel anmerken, was die Feinheiten betrifft. So ist die RoC-Auswertung nicht ganz unkritisch:
      rohr.aiax.de/RoC_305-ZEAMX.jpg
      r2.astro-foren.com/index.php/d…rtung-beim-newton-spiegel

      Beim TG IMeter bekomme ich nur dann kontrastreiche IGramme, wenn man das LaserModule einschaltet, oder wenn die
      Stromversorgung ca. 5 Min. eingeschalten war. Andernfalls verschmieren die IGramme. Wenn man die Laser-Kollimations-Optik
      abschraubt, hat man in der Regel den genügend kleinen Lichtpunkt. So habe ich es mit dem Ceravolo-IMeter gemacht.
      In der Regel sind die Referenz-Sphären genau genug, weil mal einen relativ kleinen Ausschnitt als Referenz-Sphäre braucht.
      Bei allen IMetern wäre die Gegenprobe über einen anderen Testaufbau sinnvoll, damit man die gegenseitigen Fehler besser erkennt.
      Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr---_ email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136 ---------------------------------------------------- r2.astro-foren.com/index.php/de/