Abbildungsqualität

    • Hallo Wolfgang,

      Kopf hoch ! Das wird auch wieder besser.

      Hier gibt es eine Seite von Meteoblue für das "astronomical seeing": meteoblue.com/fr/meteo/previsi…%9ffurt_allemagne_2909335

      Ich habe mal Haßfurt eingegeben, weiß aber nicht ob und wie man auf gestern zurückgeht.

      Du mußt neben den beiden Seeing-Linien 1 und 2 (Farbe grün 5.0 ist sehr gut) vorallem auf den Jetstream achten. Wenn der Himmel klar ist, wird der nach meiner Erfahrung nur ganz selten so richtig grün, also gelb ist ok. (Obwohl heute morgen um 2 bis 4h sah das sehr gut aus, allerdings war da Seeing 2 nur auf 4.0; keine Ahnung was das bedeutet).

      (Auch die "Bad Layers" beachten).

      Ich vermute aber, es gab gestern Schleierwolken bei Dir (die ersten 3 Kolonnen); so auch die Voraussage für heute abend in Haßfurt.

      ... Bei mir war gestern das Seeing auch nicht toll.

      Gruß
      Rudi
      ----
      "Falschheit korrumpiert (auch) die Sachkompetenz" (freies Zitat nach Ulpian: 'fraus omnia corrumpit').
    • r2.astro-foren.com/index.php/d…obson-und-der-wiegedobson
      Wieder was dazugelernt, lieber Rudi,
      Mir ham'se ein Haus vor die Sternwarte gebaut. Deshalb hab ich mich aufs Dach zurückgezogen.
      Ein C11 ist zwar nicht die erste Wahl, aber die Brennweite paßt besser als bei TOA und TSA120.
      Heute abend soll es regnen.

      Noch ne kleiner Erfahrung hinsicht "zentrier-stabil"
      Bei den SC-Systemen bin ich eigentlich gewohnt, daß sich diese Systeme bei längerem Wärme/Kälteeinbruch
      dejustieren. (Hatte aber mein C11 überm Winter im 20°C Arbeitszimmer.) War gestern bei einer
      Kontrolle angenehm überrascht, daß sich das System fast nicht verstellt hatte. Habe ich ca. 2 km
      Entfernung eine punktförmige rote "Laterne", an der man die Zentrierung überprüfen kann.
      Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr---_ email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136 ---------------------------------------------------- r2.astro-foren.com/index.php/de/
    • Hallo Wolfgang,

      das muss ja ein tolles Erlebnis gewesen sein, durch die Cassinilücke einen Mond gesehen zu haben. Davon zehrt man sicherlich sehr lange. Mit welchem Tesleskop ist dies gelungen? Mit meinem TSA 120 kann ich die Cassinische Teilung bei einigermaßem Seeing immer erkennen. Als etwas weit weniger Spektakuläres erinnere ich mich noch daran daran, unvorbereitet einen Jupitermondschatten als scharf abgegrenzten schwarzen Punkt in die Jupiterscheibe eindringen gesehen zu haben. Ein für mich ganz besonderes Erlebnis. Ich glaube, dass es diese Dinge sind, die den Reiz der visuellen Beobachtung ausmachen und die es, für mich, attraktiver als das Fotografieren erscheinen läßt.

      CS
      Wolfgang
    • Hallo NamensVetter,

      es war auf der Emberger Alm, noch vor 2000, also auf 2000 m überm Meer, ein 20" Newton von Lomo, der Saturn ziemlich hoch,
      nicht so tief wie zur Zeit und ein blendendes Seeing. Ich war damals hin und weg. Mit meinem 15-inch Lomo hatte ich ein paar
      Jahre später ab und zu auch eine hervorragende Sicht auf Saturn, im Winter, so bis 400-fache Vergrößerung. Später stand der
      Saturn dann tiefer, muß auch weiter weg gezogen sein, jedenfalls diese superscharfen Bilder hatte ich seit damals nicht mehr.
      Leider, obwohl ich hier Spitzenoptiken habe.
      Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr---_ email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136 ---------------------------------------------------- r2.astro-foren.com/index.php/de/
    • Hallo Wolfgang,
      vor 2 Wochen hatte ich First Light mit meinem CPC1100 - bei den wegen der Witterung wenigen Beobachtungen
      bisher konnte ich den Vorteil gegenüber meinem bisherigen FH 127/1200 hinsichtlich Auflösung auch noch nicht
      feststellen. Offensichtlich bestätigt sich damit wieder einmal das mit größer werdender Öffnung es auch mehr lokale
      Luftruhe braucht um die Öffnung in Auflösung umzusetzen. Die optimale Öffnung für unsere Seeing Verhältnisse
      soll bei 200mm liegen - mehr Öffnung wird sich am Planeten sicher seltener offenbaren.
      Beste Grüße, Joachim
    • Hallo Joachim,

      das erste, was ich bei diesen Systemen immer überprüfen würde an einer weit entfernten Punkt-Lichtquelle
      ist die Justierung dieses SC-Systems. Die Positions-Lichter von Sende-Antennen oder Windrädern wären dafür
      geeignet.
      Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr---_ email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136 ---------------------------------------------------- r2.astro-foren.com/index.php/de/
    • Ja, ich mach das auch so, aber tagsüber an einer Blechniete auf einem entfernten Hausdach, die das Sonnenlicht reflektiert. Wenn es zu sehr blendet, defokussieren !
      ...
      Der perfekte Sterntest. Sogar die Ringe kann man im defokussierten, "falschen" Stern sehen (und natürlich das "schwarze Loch", welches zentrisch sitzen muss).

      Gruss
      Rudi
      ----
      "Falschheit korrumpiert (auch) die Sachkompetenz" (freies Zitat nach Ulpian: 'fraus omnia corrumpit').
    • Hallo zusammen,

      ja das Justieren steht bei meinem C9.25 auch an. Der Fangspiegel ist lose und verdreht und da muss ich ran. Das blöde ist nur, dass mein Equipment im Bergischen und nicht hier in Köln steht und ich in den nächsten 1-2 Wochen nicht dazu kommen werde, hinzufahren. Was will man machen.... :S

      Beste Grüße,
      Sven
      Celestron 9.25 XLT | Losmandy G11 | Gemini 2 | Berlebach Planet | MGEN | ED 70/420 | Vixen 102M | Tal 1 | EOS 750d | ZWO ASI 120MC
      -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    • Neu

      Immer noch Abbildungs-Qualität: vergangene Nacht, so zwischen 0.0 Uhr und 02:00 Uhr warteten zwei Geräte
      in meiner Balkon/Dachsternwarte auf ihren Einsatz:
      Das eine ist mein GroßfeldBino APO 100 Bino (knapp 70-fache Vergrößerung) und
      das zweite mein C11 mit Dobson-Montierung. mit ca. 110-fache Vergrößerung.

      Beide verglichen am Jupiter.

      Dazu passend rief heute morgen ein Sternfreund an, der sich einen APM 120 Bino gekauft hat und mich
      frug, wie man das Teil kollimieren könnte, weil er Doppelbilder bei 180-facher Vergrößerung hätte,
      obwohl es doch vom Kollegen Wellenform kollimiert und certifiziert worden sei, für - wie ich vermute -
      sinnvolle Vergrößerung in der Gegend von max. 80 - 100-fach. Diese Experimente habe ich auch hinter mir,
      wobei für das 120 mm Bino eine Max-Auflösung von gerade mal 1.153 arcsec/550 nm wave rauskommt.
      Hohe Vergrößerung an der LinsenÖffnung scheitern, und auf jedem Fall am Seeing, das man bewundern kann
      wenn man einen Stern mal defokussiert, dann wabert die Luft herzerfrischend vor sich hin.

      Bei meinem APM 100 Bino konnte man also mit knapp 70-fach am Jupiter zufrieden sein, obwohl ich mir
      auch da die Ränder der JupiterMonde etwas kantenschärfer gewünscht hätte und die JupiterBänder natürlich
      ab und zu "scharf" zu sehen waren.

      Beim Dobson-C11 280/2800 ist an meinem Standort 200-fache Vergrößerung über das Morpheus 14 mm
      schon kritisch. Mit einem 20 mm Okular sind 140-fach noch gerade so zu ertragen und erst bei einem
      25 mm Okular von Spektros (liegt bei mir schon über 30 Jahre) eine etwas bessere Auflösung.
      Was mich stört sind die Kanten der JupiterMonde, die leider immer noch einen zarten Lichtsaum haben,
      und damit die Auflösung beeinträchtigen. Bei Satum leidet dann auch die Cassini-Teilung darunter.

      Wer also nicht gerade auf 3 000 Meter beobachtet, sondern in einem Flußtal, dem nützt auch die allerbeste
      Optik nix, und über Auflösung zu faseln, ist eine brotlose Kunst.
      Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr---_ email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136 ---------------------------------------------------- r2.astro-foren.com/index.php/de/
    • Neu

      Es liegt wirklich auch am Seeing . . .

      heute Nacht gegen 1:00 Uhr war es schon besser hinsichtlich Jupiter mit seinen Monden. Zumindest mit 140-fach konnte
      man am C11 die Bänder "normal-scharf" erkennen, und auch der störende Lichtsaum um die Monde war weitestgehend weg.
      Das Seeing, am extrafokalen Sternscheibchen geprüft war deutlich ruhiger, wenn auch nicht ganz weg. Den Saturn habe
      ich mir gegen 03:00 Uhr im Süden verkniffen, er steht ziemlich tief, leider.
      Herzlichen Gruß! Wolfgang Rohr---_ email: wolfgang.rohr@t-online.de Tel: 09521 5136 ---------------------------------------------------- r2.astro-foren.com/index.php/de/
    • Neu

      Hallo Wolfgang,

      ich teste heute nacht auch mal mit meinem 12-Zöller. Ich werde hier sein [auf der Wiese, auch in einem - noch ziemlich dunklen - Tal mit Bach (und Fischteich !?); die (niedrigen) Nordvogesen (= Fortsetzung des Pfälzerwaldes) schirmen das Licht der Städte ab]: webastro.net/forum/showthread.…e24963fd1a3611d6&t=148152


      Das Seeing sieht sehr gut aus: meteoblue.com/de/wetter/vorher…inbach_frankreich_2990405


      Melde mich dann zum vergleichen der Ergebnisse. ... Aber ich glaube, nach Mitternacht ist immer besser !


      Gruß
      Rudi
      ----
      "Falschheit korrumpiert (auch) die Sachkompetenz" (freies Zitat nach Ulpian: 'fraus omnia corrumpit').
    • Neu

      Hallo Wolfgang,

      ich hatte ja noch eine Rückmeldung versprochen.

      Instrument: 12 Zoll f/5 Zambuto, frisch kollimiert.

      Ort: Obersteinbach, Elsaß

      Ziemlich dunkler Himmel, Spiralarme von M 51 zu erkennen.

      Also in der Dämmerung (bis ca. 23.00 Uhr) war das Seeing gut. Farbränder an den - ausnahmsweise nur 3 - Jupiter-Monden habe ich bei 180-fach (9 mm, ich hatte mein 8 mm Plössl nicht dabei) keine gesehen. Auch mit dem 7 mm (0,96 Zoll Takahashi) war das Bild noch super scharf. Es waren 3 Bänder (von vielen Besuchern bestätigt) zu erkennen. Mehr war nicht.

      (... Wenn ich bedenke, daß ich mit dem 5 mm - auf 700 bis 800 m Höhe auf dem Causse Noir) ausnahmsweise schon mal 8-10 Bänder gesehen habe).

      Nach 23 Uhr wurde es erstaunlich kalt auf der Wiese (habe nach und nach die Sandalen gegen Turnschuhe mit Socken ausgetauscht, dann Pullover und Jacke angezogen).

      Gegen 00.30 bis 1.00 Uhr stieg von dem Fischweiher in der Nähe ein Nebel auf, der zur Folge hatte, daß die verbleibenden Besucher auf meine Seite hinüberkamen (ich stand zum Glück auf der vom Weiher abgewandten Seite der Wiese), weil man z.B. M 3 im 12 Zöller nahe beim Fischweiher nicht mehr auflösen konnte. Außerdem zog eine leichte Bewölkung auf.

      Jupiter war zwar noch nicht in den Wolken, aber das Bild wurde schon im 9 mm kontrastarm.

      Sonst war's sehr schön (Strassenbeleuchtung abgeschaltet (!); Grillwürstchen am Platzrand, Musik im Zelt (hinter dem Vereinshaus).

      Aber, um ehrlich zu sein, ich denke die Wetter-Bedingungen (tagsüber ultra-heiß, nachts doch ziemlich kühl; ... ich war dann ganz erstaunt, als ich dann in der Stadt, wo mein Hotelzimmer war, nach 2 Uhr wieder Leute in luftiger Sommerbekleidung rumlaufen sah) waren nicht ideal, um einen fairen vergleich zu ermöglichen.

      Gruß
      Rudi
      ----
      "Falschheit korrumpiert (auch) die Sachkompetenz" (freies Zitat nach Ulpian: 'fraus omnia corrumpit').