opt. Prinzipien auf den Kopf gestellt

  • Bei Falschnachrichten - Neudeutsch "FAKE" genannt, sollte man nicht auch noch für die Verbreitung sorgen.
    Deswegen genügen mir ein paar grundsätzliche Daten aus der Meßtechnik von AstroOptik wie in Beitrag #03
    unten beschrieben.

  • Hallo Wolfgang,
    aus meiner Sicht kann dieser I-Test ( Laser Pinhole divergent in großer Enfernung vor dem kompletten
    Instrument - wie künstlicher Stern ) nur mit dem PDI funktionieren. Vorteil ist sicher das man keinen
    Planspiegel braucht. Ist zumindest eine schöne Spielerei wenn man die Turbulenzen auf dem Weg durchs
    Freiland messtechnisch auswerten möchte.
    Beste Grüße, Joachim

  • http://r2.astro-foren.com/inde…en-astronomischer-optiken


    Hallo Joachim,


    Das Besondere an unseren Teleskopen ist die Tatsache, daß diese ein aus dem Unendlichen kommenden
    Lichtbündels exakt im Fokus als "Lichtpunkt" abbilden. Damit unterscheiden sich diese astronomischen
    Optiken sehr deutlich von den üblichen Kamera-Optiken, die aber nicht speziell für die astonomische
    Beobachtung gebaut worden sind.
    Das ist also der Grund, warum man ein Fernrohr gegen einen Planspiegel prüft und über diesen Test-
    Aufbau einen parallelen Strahlengang simuliert. Der von Kurt vorgeschlagene Testaufbau führt also
    eine sphärische Aberration ein und weitere Fehler aus einem Testaufbau. Damit würde unsinnigerweise
    ein weites Feld nutzloser Diskussionen eröffnet - sollte das Kurt entgangen sein?


    Die Lichtquelle für diesen Testaufbau besteht aus einem Laser-Lichtpunkt, dem man die übliche
    kleine Kollimations-Optik entfernt hat, sodaß ein divergentes Lichtbündel entsteht, das von 30-50 m
    Entfernung das C 9.25 ausleuchtet.


    Da beim PDI-IMeter in der Pinhole selbst im Fokus die Referenz-Welle erzeugt wird, kann man beide
    über ein Interferogramm vergleichen, immer mit der Ungenauigkeit der sphärischen Abberation.
    Dem lieben Kurt, der gerne Fliegen-Beinchen zählt, müßte das deshalb zu ungenau sein. Diskussionen
    majorisiert er deshalb gerne, wenn es um theoretische Höchstleistung geht. Praxis-Erfahrungen und
    damit bodenständige Überlegungen, damit hat es Kurt nicht. In der Prüftechnik haben sich bestimmte
    Tests als sinnvoll erwiesen und deshalb ist es nicht erforderlich, das Rad immer wieder neu erfinden zu
    wollen, nur weil da einer wieder einen "Geistes-Blitz" hatte.


    Die einzige Botschaft seiner Aktivität heißt, ich habe mit dem PDI-Interfero-Meter Interferogramme erzeugt.
    Wofür das gut sein soll und wo der Vorteil dieser Art Testaufbau liegen soll verschweigt unser "Forscher".
    Auch braucht man dazu einen Garten mit langer Meßstrecke. Dann kann man zwar Luftunruhe darstellen,
    nur mit einem Teleskop-Test selbst hat dies alles nix zu tun.