HTT-Clubabend in Riesa

  • Hallo,


    letzten Samstag traf sich der HTT-Beobachterclub in der Schulsternwarte Riesa. Es war wieder einmal ein rundum gelungener Abend.


    Stefan und sein junges Team hatten sich alle Mühe gegeben, die z.T. aus über einer Autostunde Entfernung und unter winterlichen Straßenbedingungen anrollenden Herren mittleren Alters :D zu verwöhnen. Bei der herzlichen Aufnahme und vorzüglichen Gastfreundschaft fühlte man sich sofort wie zu Hause.


    Besonders angenehm war auch die Tatsache, dass bei den Riesaer Sternfreunden auch eine Reihe netter junger Mädels mitmischen, oft ist ja in Astronomenkreisen das weibliche geschlecht stark untereptäsentiert. Nicht so in Riesa!
    Nun ja, bei solch hübschen Gastgeberinnen :1eye: werden wir dort wohl schon bald wieder mal einfliegen :D


    Auch Petrus konnte sich dem Reiz der Riesaer Spechtlerinnen nicht entziehen und beglückte uns alle mit klarem Himmel und brauchbarem Seeing. Mars, Mond und Saturn standen auf dem Programm:



    Offenbar scheint auch der astronomisch weniger interessierte Teil der Riesaer Jugend außer Discodröhning noch andere Interessen zu haben, ein unweit gelegener Nachtschuppen versucht jedenfalls krampfhaft Gäste anzulocken - einen solchen Skybeamer habe ich jedenfalls noch nicht gesehen:



    Dieser Flakscheinwerfer :mad2: rotiert bei flachem Winkel und ist von einer Intensität, dass er sogar von Radebeul bei Dresden gelegenlich gesehen wird.
    Eine erste negative Antwort aus dem Riesaer Rathaus ist aber für die Hobbykollegen vor Ort nur Ansporn zum offensiveren Weitermachen, Naturschützer- und Bürgerproteste sollen und müssen nun organisiert werden.
    Mir persönlich ist unklar, dass die Riesaer Bevölkerung diese penetrante Zwangswerbung über sich ergehen lässt. Auch wer nichts mit Stern- oder Vogelkunde am Hut hat, müßte sich eigentlich gestört fühlen, wenn er in einer lauen Sommernacht gemütlich draußen sitzen will und am Himmel kreist ständig dieser Flakscheinwerfer herum... :mad2:
    Gibt es da nicht einen Paragrafen, dass Werbung nicht zu aufdringlich sein darf? Für Tipps aus dem Forum wäre man da sicher nicht nur in Riesa dankbar.


    Abschließend nochmals ein herzliches Dankeschön an Stefan Schwager und seine Helfer für die Bewirtung und die tolle Atmosphäre dieser Samstagnacht.
    Es ist gut zu wissen, dass schon in knapp 2 Wochen der nächste Treff unseres Teams sein wird - diesmal dann bei Edgar in Radebeul.



    Gruß und cs
    Ralf


    HTT-Beobachterclub

  • Hallo Ralf,


    mit dem Angebot eine Astro - Fotoausstellung in dem Musiktempel oder eine Astronomische Diaschau als Dauergabe für die Disco zur Verfügung zu stellen könnte man ja im Vorfeld abklopfen ob dann nicht eine Einigung Sinn macht.
    Damit man dort sieht, was da mit Licht zerstört wird und warum man nicht an jedem Wochenende "feinliche Flieger" suchen soll.
    Wenn nicht, kann man den Spieß nicht einfach umdrehen und mit einer gerichtlichen Verfügung den Betrieb deises Scheinwerfers bei klaren Nächten untersagen lassen, mit der Begründung das es im öffentlichem Interesse liegt das der eingetragene Astroverein an der Schulsternwarte seinem Auftrag nachgehen kann. Die Schulverwaltung müsste Euch da zu doch zur Seite stehen, damit so eine Eingabe mehr Gewicht bekommt. Man könnte das auch, mit der dann nicht mehr zu realiesierenden Teilnahme, an einem Europaweitem Meteorüberwachungsprogramm begründen. In etwa so was hier
    Nach Abschluss der Testphase werden hier die Beobachtungen veröffentlicht und an das AKM-Netz
    weitergegeben.


    ° Hier wird unsere Meteorkamera beschrieben, weitere Informationen zur Erkennungssoftware
    Metrec gibts auf der Metrec-Homepage und bei Sirko Molau.

    Dann müssen die erstmal dagegen angehen.
    Ein wenig Druck zum Nachdenken kann dort aber nicht schaden.


    Gruß Günter

    http://www.g2-astronomie.de


    GSO 12" Dobson teilbarer Alu-Tubus, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, Comet-Catcher, MTO100/1000 MAK, Skywatcher ED 80 PRO, Skywatcher 8" Dobson, Skywatcher Maksutov SKM 127 / 1500

  • Hallo Günter,


    Dank für Deine Anregungen.
    Mit dem Discobetreiber gab es schon Kontakte, die Leute vor Ort sind durchaus vertändnisvoll, schalten das Ding auch mal vorzeitig ab, wenn der nicht aus der Gegend stammende Chef außer Landes ist, mit diesem selbst ist aber kaum zu reden.


    Die Idee der Meteorüberwachung oder anderer astrotechnischer Aktivitäten von öffentlichem Interesse ist sehr interessant.


    Ansonsten habe ich mit meiner Digicam mehrere Sequenzen dieses mörderischen Beamers aufgenommen... Vielleicht sollte man die B...Zeitung mal anomieren zu einer Schlagzeile wie : "Monster-Beamer zerstrahlt Riesaer Himmel - Vögel und nachtaktive Tiere leiden qualvoll"


    Gruß und cs
    Ralf


    HTT-Beobachterclub

  • Hallo Ralf,


    Schlagzeilen wie, "Monster-Beamer zerstrahlt Riesaer Himmel - Vögel und nachtaktive Tiere leiden qualvoll", sind aber schwer zu beweisen.
    Bei versauter Meteorüberwachung oder anderer astrotechnischer Aktivitäten von öffentlichem Interesse wie fotographische Galaxienüberwachung (z.B. Super Novae suche in den Zenit nahen Bereichen) kann man durch versaute Fotos schon leichter belegen. Solche S/W oder Ha Fotos lassen sich fast bei jeder Fotositzung zuerst machen und sie auch zum einarbeiten in Andere benutzen. Dabei ist es unerheblich wie groß diese Gruppe ist oder ob, sie sich aus mehreren Gebieten kommend bei Euch zum Anlass des Bildaustausches treffen, wenn die Ergebnisse nur dann auch an eine entsprechende Organisation weitergeleitet werden und deren Eingangsbestätigung man erhält.


    Gruß Günter

    http://www.g2-astronomie.de


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  • Hallo Günter und Ralf


    schön, dass wir jetzt ein paar stützende Hände in dieser Sache bekommen und diesen Flkascheinwerfer endlich mal am Sockel sägen versuchen können. Es ist echt irre, dass sich jeder unserer Gäste (auch aus der Stadt und Region selbst) nur aufregen über dieses Teil und keiner traut sich dagegen mal was zu machen. Als ich zum x.mal mich gegen das Teil beschwert habe und eine Antwort bekommen habe, war in dieser die Info, dass gegen dieses Teil bislang "nur" unsere Beschwerde und die der 40km entfernter Radebeuler Sternwarte vorliegt und es auf Grund dessen wohl kaum Gegenstand von öffentlicher Störung sein kann. Ich durfte mir in dem Brief "anhören" dass ich lediglich bei der Ausübung meines Hobbies beeinträchtigt werde und das ganze eben schlucken muss (so sinngemäß zumindest). Das ich die Stadteigene Sternwarte, Schulastronomie, Öffetnlichkeits- Kinder- und Jugendarbeit in der 40 000 Seelengemeinde betreibe und gerne eine wissenschaftliche Arbeit im Rahmen der hier gegebenen Rahmenbedingungen leiste und verstärkt leisten möchte hat der Gute Mann im Rathaus wohl übersehen in den letzten 10 Jahren. Das ist echt frech, was hier in Form von Vetternwirtschaft abgezogen wird. Eine Antwort des Betreibers war z.Bsp. mal, dass wir erstmal eine gute Summe zahlen müssten, damit sie vielleicht in Erwägung ziehen, das Teil auszumachen. Aber das war mir dann irgendwann auch mal zu blöd und da ist rein verhandlungstechnisch nix mehr zu erreichen.


    Ich bin dabei, meine Leute dahingehend zu aktivieren, um mal die Anwohner direkt auf Ihre Möglichkeiten anzusprechen gegen dieses Teil vorgehen zu können und werde mich weiterhin in der schriftlichen Auseinandersetzung mit unseren Stadteinrichtungen herumschlagen und werde nicht eher ruhen, bis dieser Lichtkübel vom Dach gefegt wird. :jerry:


    Sind auf jeden Fall schon gute Ideen hier gekommen und die einstweilige Verfügung werde ich mal mit der Schulleitung abklären.


    Beste Grüße aus dem Flakhauptquartier der Skybeamerfraktion :mad2:


    Stefan ;)

  • Hallo Stefan


    Hm, in Zehn Jahren Schulastronomie, Öffentlichkeits- Kinder- und Jugendarbeit in einer 40 000 Seelengemeinde und der Betreuung der Stadteigenen Sternwarte, wird sich doch wohl einiges an Aufsätzen, Bildmaterial, Astrofotos auch von Gastbeobachtern, Vorträgen, offiziellen Dankesreden an Sponsoren, Niederschriften von Jahresversammlungen usw. angesammelt haben.
    Das muss man, entsprechend aufgearbeitet zur Argumentation in dieser Sache benutzen.
    Die Sponsoren, Gründungsmitglieder oder auch den damaligen Stadt- oder Landrat müssen dazu eingebunden werden um dort beim Amt mal vorstellig zu werden, wie in der Situation mit Ihrem damaligem Anspruch und den finaziellen Beitrag heute umgegangen wird. Die Eröfnungsreden von Damals, müssen dann doch, die Bergründungen für den heutigen Vorwurf schon in sich bergen. Oder waren das nur wieder schöne Reden von Offizieller Seite!
    Denn es kann doch nicht sein, das eine Sternwarte unter großen Opfern aller Beteitigten bis heute zu einem solchen Schmuckstück, das sich doch sicher sehen lassen kann, um Das man von anderen Gemeinden sogar beneidet wird, mit der Genehmigung einer solch Unsinnigen Einrichtung wie dieser Werbescheinwerfen vernichtet wird , nur um dem Betreiber den Werbeetat klein zu halten. ( Der Satz müste den Bürokraten doch liegen)


    Dazu passt noch ein Brief den ich an eine Bayrische Gemeinde schrieb die sich für die Ausweisung eines Beobachtungplatzes mehrere Jahre Zeit lässt.
    Schnupftaback- Wolpertinger- und Böllervereine haben da weniger Probleme.


    Zurück in Hürth bei Köln, von meinem Besuch in ihrer Gemeinde, mußte ich auf Ihrer Homepage feststellen, daß im Verzeichnis der Vereine sind, die Astronomische Vereinigung nicht verzeichnet ist. Ich habe dort, am 3.5.03 eine tollen Beobachtungsabend bis 3Uhr30 bei herrlichem Wetter,im Kreis von 15 Astronomen mit Ihrer Ausrüstung im Wert ca. 60.000 Euro erlebt, im Juli mache dort ASTRO -Urlaub. Ich dachte heute schau mal im Internet nach, aber nichts.
    Das verwundert um so mehr, da der über 40 Mitglieder zählende Verein jetzt schon Kontakte zu mehr als 1000 Amateurastronomen aus ganz Deutschland hat, die alle auch in Ihren Ferien einen guten Beobachtungsplatz suchen, um Hobby und Familie miteinander zu verbinden. Nur nebenbei Bemerkt bei einem Aufruf übers Internet meldeten sich 16.300 von ca. 250.000 Amateurastronomen die gerne Astrourlaub machen würden, wenn es nur einen guten Beobachtungsplatz geben würde. Da sind unsere Nachbar weiter! In Österreich gibt es 3,in Südtirol 2, in der Schweiz 3 Orte alle sind Sommer wie Winter gut Ausgelastet und ein Wirtschaftlicher Faktor in diesen Strukturschwachen Regionen, da dort meistens ein ASTRO - Shop mit Teleskopen, Zubehör Fotoausrüstungen vorhanden ist, nach dem Motto der Gast findet alles was er braucht am Ort versteht sich von selbst. Dort zahlt sich dann der dunkle Nachhimmelhimmel aus. Da der noch nicht von Starbeamern aus Diskotheken und himmelwärts gerichteter Leuchtreklame von Möblelzentren und Baumärkten, unwiederbringlich aufgehellt ist, die dann schnell gebaut, auch noch den ansässigen Wirten und Handwerkern schaden. ( http://www.lichtverschmutzung.de/ ) Denn für Die, bieten Ländliche Standorte nur Vorteile, sprich geringe Kosten. Für die Gemeinden aber Probleme für Jahrzehnte, Abwasser Schwerlastverkehr und nur wenige qualifizierte Arbeitsplätze meist für preiswerte Zuwanderer. Aber Astro-Tourismus fördert die heimische Wirtschaft, denn auch die gehen mit Ihren Angehörigen Reiten, Schwimmen, Radfahren, Tennis Spielen, Wandern, Essen und Trinken und nehmen an angebotenen Besichtigungsfahrten teil.

    Ich denke wenn man mal die richtigen Stellen dazu anspricht sollte man eine schlagkräftige Manschaft dafür zusammen bekommen.
    Apotheken, Parfümerien, Foto- und Brillengeschäfte auch den Traditions- Metzgern usw. in den umliegenden Orten ausgesuchte Astro Webefotos zur Verfügung stellen (um einen Ansprechgrund zu haben), sollten die dadurch für eine entsprechenden Aufruf eingebunden werden. Wenn es sein muss sogar Einladungen für einen separaten Beobachtungsabend z.B. für Handwerksunternehmen veranstalten. Ich bin sicher, dass der wahrgenommen wird. So füllt sich dann die Liste!<o =""></o>
    Wenn Wirtschaft der entschiedene Aspekt ist, dann sollte man ihn auch für diesen Zweck nutzen dürfen. <o =""></o>
    <o =""></o>
    Gruß Günter


    http://www.g2-astronomie.de


    GSO 12" Dobson teilbarer Alu-Tubus, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, Comet-Catcher, MTO100/1000 MAK, Skywatcher ED 80 PRO, Skywatcher 8" Dobson, Skywatcher Maksutov SKM 127 / 1500

  • Hallo alle miteinander


    @Günther:


    danke für Deine vielen nützlichen Hinweise und Tips. EIniges davon werde ich auf jeden Fall nutzen. Die Sache im allegemeinen ist die, dass es vor über 10 Jahren immer die Initiative von einigen wenigen FleischundblutAstronomen, Lehrern und einer Direktorin war, die diese Sternwarte zurück ins Leben und in Betrieb hielten. Die Stadt hatte in den letzten Jahren mehr um die Gunst einer Sport und Eventstadt gekämpft (Sportstadt Riesa) und da waren wir noch nie wirklich im Fokus des Interesses, sondern agierten eigentlich immer nur DURCH eigenes Bestreben, eigenen finanziellen Aufwand und Mühen. Mein Freund Volker hatte damals 1996 für die Sternwarte für gut 30 000DM Investitionen (u.a. das 12"er LX200 Teleskop ) gekauft und es später an die Stadt verkauft. Somit sind die Stadt eigentlich durch gute Kontakte damals und der ehemaligen vollunterstützenden Direktorin zum Eigentümer der Sternwarte Riesa geworden, welche wir nun als betreuen und nutzen. Also ist eigentlich noch nie wirklich das Interesse der Stadt so sehr groß für unsre Arbeit gewesen. Wir werden akzeptiert und zu besonderen Ereignissen auch gerne vor das Bild der Stadt präsentiert, aber in normalen Zeiten sind wir wohl eher ein unbedeutender Non-Profitabler Ehrenamtlicher Haufen Astronomen, wenn ich die politische Sichtweise auf uns mal so weidergeben darf. Die BEvölkerung nimmt unsere Angebote sehr gerne und oft wahr und wünscht sich mehr Aktivität von uns, aber wir agieren eben aus rein privaten Mitteln mit ein wenig Unterstützung durch die Schule und irgendwann sind diese Mittel einfach begrenzt und erschöpft.


    so nun noch paar allgemeine Sachen zum Stand der Dinge:


    also mittlerweile passieren einige Sachen und ich bin noch bestrebter die Sache bis zu einem Ende durchzuziehen. Gestern kam ein kurzer Artikel in der BILD Dresden über unser Monster hier auf der Disse. Ich weiß, da diese Zeitung sicher keine Plattform ist, um fachliche Diskussionen anzuregen, dass ist mir sehr bewusst, aber viele lesen diese Schwarte und damit kann man zumindest auf diesen Weg mal kurz die Aufmwerksamkeit dafür wecken. Geklappt hat es ja und damit habe ich bestimmt in einigen Reihen paar Vögel aufgeschreckt.


    Ich habe mich mit NABU Sachsen und dem ansässigen Umweltamt in Verbindung gesetzt und diese wollen auch das Landesamt für Umwelt und Geologie mit einschalten Das Landratsamt hier werde ich jetzt erstmal mit den momentanen Infos zum Stand der Dinge und der rechtslage informieren und die werden alles prüfen, was darin Ecken und Kanten hat. Vor allem in Sachen Lichimmissionsschutz und Insektenschutz, sowie Baugenehmigungen und allgemeine Einflüsse werden die Untersuchungen durchführen und mich darüber auf dem Laufenden halten.


    Durch den Artikel in der Bild habe ich gerade auch einen Anruf vom Fernsehsender MDR bekommen, welcher diese Sache aufgreifen und UNS ALLE dabei unterstützen möchte. Sie werden mich in den nächsten Wochen nochmal kontaktieren und dann geht es in die heiße Phase. Also wenn das kein Fortschritt ist, dann weiß ich es auch nicht. Wenn die Ämter, der Sender, Wir und die Naturschutzverbände und dann noch die Einwohner hier in der Stadt (vielleicht sogar in allen Städten mit solchen Michtkanonen) in einer Linie so ein Gesetz fordern, dann ist das die Gunst der Stunde, die wir ausreizen müssten.


    Wie wäre es mit einem allgemeinen Aufruf, den wir mal formulieren könnten, um damit die Bürger zu informieren und auf Unterschriftenlisten zu bringen und dann überregional die Stimmung gegen solche Anlagen anheizen? Hat jemand so eine Aktion schonmal durchgeführt und hat entsprechende zusammenfassende Dokumente noch parat?


    Beste Grüße


    Stefan =)

  • Hallo Günter,


    Quote from G2_Astro


    Schlagzeilen wie
    , "Monster-Beamer zerstrahlt Riesaer Himmel - Vögel und nachtaktive Tiere leiden qualvoll", sind aber schwer zu beweisen.


    Bestimmte Zeitungen brauchen für ihre Schlagzeilen alles, nur keine Beweise!:D


    Aber selbst wenn, dann könnte man höchstrichterlich begutachtete Fakten anführen, siehe hier.


    Genau diese Problematik wird also ein Hauptargumentationspunkt für uns sein, im Landkreis Riesa-Großenhain gibt es sage und schreibe 60 Vogelschutzgebiete!
    Mit Naturschützern hat Stefan ja schon Kontakt aufgenommen, nach einen Zeitungsartikel hat sich sogar das MDR-Fernsehen bei ihm gemeldet (s.oben) - die Sache ist also auf einem guten Weg.


    Gruß und cs
    Ralf


    www.herzberger-teleskoptreffen.de