Beiträge von AstroRudi

    Hallo Sternfreunde,


    meine versprochene Internetseite mit Aufsuchkarten für jeden Monat und per Himmelsrichtung ist jetzt fertig. Die Adresse lautet:



    https://mitdensternentanzen.jimdofree.com/



    Wie ersichtlich wurde sie mit Jimdo Creator erstellt (das "i" hinter dem "j" nicht vergessen); einem Internetseiten-Baukasten der bekannten Firma Jimdo aus Hamburg.


    Der Aufbau war wirklich ziemlich einfach (viel einfacher als ich dachte); nur die Tabellen (siehe gleich) waren ein fürchterliches "Getrickse".

    Ich habe aber auch was gelernt, z.B. daß sogar der Krebs (war für mich irgendwie ein "Himmels-Äquatorsternbild" manchmal im Zenit steht (Februar/März).



    Ich habe mich ein bißchen an dem Buch "Welcher Stern ist das ?" (Kosmos-Verlag) inspiriert: es gibt also pro Himmelsrichtung (plus Zenit) jeweils eine Tabelle ("Matrix") mit Links zu mehreren Karten pro Monat, die man als aktuelle Beobachtungsvorschläge einzeln JEDERZEIT herunterladen kann (denn man kann ja immer wieder auf die Seite zurückkehren und eine andere Karte herunterladen).


    Da die Seite ist kostenlos ist, gibt es ein paar Beschränkungen. Bitte besonders die Bandbreitenbeschränkung von 2 GB pro Monat beachten (siehe Hinweise auf der Seite). Die Karten haben Grössen von zwischen 2.4 und 4.4 MB und wenn viele Leute auf die Idee kämen, alle 43 Karten hintereinander per Klick auf die Matrix herunterzuladen, dann wäre die Bandbreite schnell erschöpft (man kann das ungefähr 15x pro Monat machen). Die anderen, nachfolgenden Personen "beißen dann die Hunde" (bis zum nächsten Monat).


    Außerdem befinden sich in der Matrix nur Links zu den Karten und viele Links sind doppelt und mehrfach vorhanden, weil sich die Sternbilder ja vom Osten über den Süden (oder den Zenit) nach Westen bewegen (eigentlich ist es die Erde die sich dreht) und deshalb zu unterschiedlichen Jahreszeiten (Monaten) in verschiedenen Himmelsrichtungen stehen.


    Wer alle Karten für das ganze Jahr auf einmal herunterladen will, für den gibt es hier und auf meiner Seite einen Link zu filehorst.de, wo sich ein "gezippter" (komprimierter) Ordner mit allen Karten befindet (ca. 130 MB); der Download von dort dauert ca. 6 Minuten.


    Auf der letzten Unterseite meiner neuen Internetseite (weiter unten unter "Kontakt") findet sich - neben ein paar Hinweisen zu meinem "tanzenden" Dobson - auch noch eine E-Mail-Adresse für Kritik und Anregungen ! Danke !


    Viel Spaß


    (Ach ja: und wenn Ihr ein bißchen Reklame für meine Seite machen wollt (z.B. durch Verlinken), ... da habe ich nichts dagegen ;)).

    Hallo Chris,


    Auch Dir alles Gute für 2019.


    Hier im Schwarzwald war es gestern morgen spiegelglatt. Da ist ein Mann mit 65 (!), nachdem er in der Heimatgemeinde des Fussball-Bundestrainers, auf einer abschüssigen Strecke in's Schleudern gekommen war, kurz bevor sein Auto über eine steile Böschung kippte, ganz "cool" aus dem Auto ausgestiegen; ... er ist vollkommen unverletzt geblieben, das Auto Totalschaden. Und die Feuerwehr kam nicht zu ihm hin, weil sie nicht den Berg hinaufkam. Die Strasse war den ganzen Tag gesperrt; jetzt ist es wieder wärmer.


    In diesem Sinne, einen glücklichen Rutsch (ohne kollateralen Totalschaden).

    Hallo Detlev,


    jo sollte so was wie ein Weihnachtsgeschenk sein. Hoffe der Download ist nicht zu schwierig, wegen der Limits beim Hochladen ging es nicht anders (Karten waren nicht in einem Ordner unterzukriegen, auch nicht mit zippen und wenn ich unter 300 dpi gehe, leidet die Qualität sehr).


    Nach Neujahr muß ich das mit der Internetseite nochmal in Angriff nehmen, notfalls wird es einfach ein "shared folder".


    Bis demnächst und Guten Rutsch !

    Hallo Thomas,


    vielen Dank für Deine erneute Mühe. Bin z. Zt. im Schwarzwald auf 1000 m mit dem Dobson und habe den Refraktor nicht dabei. Melde mich wenn ich wieder zuhause bin. Heute war das Wetter tagsüber super nachdem es vorher 3 Tage lang ununterbrochen wie mit Kübeln gegossen hat. Sehe am Ende des Tales ein bißchen Nebel aufsteigen (kein Wunder nach dem vielen Regen). Hoffe der gefeiert noch und fällt zu Boden (heute morgen um 1/2 waren es minus 3*), dann wird es super heute nacht.


    Bis denne

    Hallo,


    das Teleskop steht draussen, ist ausgekühlt, man ist dick vermummt angezogen und weiß immer noch nicht, was beobachten. ... kennt Ihr das ?


    Ich habe einen Lösungsvorschlag: Beobachtungsobjekte im Dezember nach Himmelsrichtungen geordnet.


    Weiter unten kommen Beobachtungsvorschläge für Dezember in mehreren Beiträgen (weil man pro Beitrag nur 20 MB hochladen kann und jede einzelne Karte so 3-4 MB hat).


    Aber erstmal ein paar Erklärungen:


    2018 war kein so Super Jahr-für mich. Im Mai desen Jahres habe ich mir bei einer Bergtour im Aosta-Tal die Kugel im Oberarm (Humerus) zweimal gebrochen. Hatte also viel Zeit, weil ich nicht viel machen konnte.


    Deshalb habe ich alle meine Aufsuchkarten nochmal neu gemacht. Sie sind nun alle mit Aufsuchlinien für Deep-Sky-Objekte und mit Kommentaren versehen. Sie sind außerdem um viele uninteressante Objekte bereinigt und in 600 DPI Qualität, weil ich Inkscpae inzwischen viel besser beherrsche. Man kann also reinzoomen.


    Ich habe sie für das ganze Jahr (geordnet nach Himmelsrichtungen) fertig, aber das mit der Internetseite, wo man sie alle runterladen kann, klappt noch nicht so richtig (die “Bausteine” für die einfachen Internetseiten funktionnieren nicht so wie ich will). Die Ganzjahrespalette kommt also erst nächstes Jahr. Hier nur der Dezember !


    Copyright:


    Die Karten sind (in Python) mit fchart erstellt. Fchart wurde ursprünglich von Michel Brentjen geschrieben: https://www.astro.rug.nl/~brentjen/fchart.html und dann Jahrzehnte später von Austin Riba generalüberholt: http://www.pedaldrivenprogramm…r-astronomy-using-fchart/ Für beide gilt eine GPL Genral Public Linzenz.


    In einige Karten habe ich, wegen der Nebelkonturen in Guide (siehe z.B. die Karte Mon) Karten aus Guide 9.1 von Bill Gray importiert. Guide wird inzwischen auch unter einer General Public Lizenz vertrieben, siehe: https://www.projectpluto.com/faqnew.htm#chart_use


    Unter den FAQs im letzten Link steht Folgendes:

    “Can I use Guide charts and data in my Web site and/or printed publications?

    Yes. There are no restrictions on the use of Guide charts, or other data (such as ephemerides, lists of lunar phases, and so forth) created with Guide. (Most people do include links back to this Web site, or mention that Guide was used to make the charts; this is always appreciated!) Since such use is essentially "free advertising" for Guide, it is much to be encouraged.
    If you post Guide charts on your Web site, please e-mail the URL to me. At some point, I would like to create a list of links to such charts, to provide examples of how people actually use Guide”.


    Erklärungen zu den Karten:


    Ich habe im Moment insgesamt 44 Karten erstellt. Sie sind meistens auf ein Hauptsternbild konzentriert, aber am Rand sind oft noch Teile von anderen Sternbildern drauf. Um nicht zu viele Überschneidungen zu haben, sind deshalb auch manche Sternbilder auf 3 oder 4 Karten verteilt (so z.B. der Stier). Das ist halt so. Ich habe die Aufteilung im Namen der karten dargestellt. Die Karten ahben also Namen wie “Dra UMi UMa De”, was “Draco + Ursa Minor + Ursa Maior Deichsel” bedeutet.


    Meistens habe ich bei den Teilsternbildern Himmelsrichtungsbezeichnungen gewählt, manchmal ging das aber nicht. So bedeuten:

    Einzel oder DoppelGROSSbuchstaben, wie O,S,N,W oder NW SO die entsprechende Eckle des Sternbildes;

    Groß-/ Klein-Doppelbuchstaben Folgendes:

    - Mi bedeutet Mitte (für lange Sternbilder, wie z.B. die Hydra, die über 100° am Himmel geht);

    - Ze bedeutet Zentrum;.

    - Ab bedeutet Abell (-Galaxienhaufen, wie der in Coma Berenices)

    - Ko bedeute Kopf;

    - bei Serpens habe ich die offiziellen bezeichnungen belassen (cau für “cauda” = Schwanz und cap für caput = Kopf)

    - Vi bedeutet Viereck (das Pegasus-Viereck)

    - Ka bedeutet Kasten (des großen Wagen), usw (ich habe bestimmt noch welche vergessen).


    Die schwarzen Linien sind die offiziellen (soweit es die überhaupt gibt) Sternbildlinien, die blauen Linien auf den Karten sind Aufsuchlinien; ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit sich kreuzenden Linien am besten zum Ziel kommt.


    Die Objekte sind für 6-8 Zöller und für nicht-ideale Beobachtungsbedingungen ausgesucht. Wenige sind schwieriger, dann ist das oft in den Kommentaren gesagt, ganz viele gehen auch im 4-Zöller. Nebel (siehe Konturen), ausgenommen planetarische, gehen oft nur fotographisch, bzw. man sieht nur einen kleinen grauen Fleck an der hellsten Stellle des Nebels. Ich habe sie trotzdem ausgewiesen.


    Die (rosa) Farbe, mit der ich die interessanten Objekte gekennzeichnet habe, variiert je nachdem, wie interessant / schwierig ein Objekt ist, je dunkler das rosa, desto interessanter / einfacher. Ganz schwierige oder uninteressante Objekte sind farblos.


    Die Karten sind für 22 Uhr MEZ erstellt. Will man zwei Stunden früher beobachten braucht man nur die Karten des Vormonats zu nehmen, bzw. hier (weil die Karten der anderen Monate noch nicht dabei sind) die Karten der vorangehenden Himmelsrichtung in der Reihenfolge Ost-Süd-West-Nord. Umgekehrt, wenn man 2 Stunden später beobachtet.


    Zenit ist für mich eine eigene Himmelsrichtung, weil in unseren Breiten der Himmel dort am klarsten ist. Karten, die unter “Zenit” aufgeführt sind, tauchen in den vier normalen Himmelsrichtungen nicht mehr auf, auch wenn sie in deren Bereich hineinreichen.


    Ach so ja, noch was: Durch den Maßstab (z. T. deckt eine Karte 50° bis 60° ab) und weil fchart die Deepsky-Objekte größer zeichnet, liegen Objekte (besonders Galaxien) auf den Karten oft näher beieinander, als dies in Wirklichkeit am Himmel der Fall ist. Es kann also sein, daß man sein Teleskop am Himmel etwas weiter in eine Richtung bewegen muß, als man nach der Karte denkt. Maßstabsgerecht zu sein, ist aber auch nicht der Sinn der Karten, weil diese (im Gegensatz zu Aufsuchkarten für Einzelobjekte) eine ganze Gegend präsentieren. Besonders Anfängern ist daher anzuraten zusätzlich noch einen Sternatlas dabeizuhaben.


    ***


    Voilà, genug geredet, hier kommen also die Karten für den Dezember im Zenit.


    (Die weiteren Himmelsrichtungen folgen in jeweils einem getrennten Beitrag, wegen des Upload-Limits von 20 MB pro Beitrag).


    Zenit: 15. Dezember 22 Uhr




    Edit: so jetzt mußte ich die Karten doch auf 300 Dpi reduzieren, weil ein einziger Upload nicht mehr als 2 MB sein darf (hatte ich vergessen). Dauert jetzt ein bißchen mit den anderen Himmelrichtungen.


    Zum Runterladen: Voll in die Karte reinzoomen (Lupe unten rechts, dann das rechte Symbol = Viereck mit Pfeil in die Ecke anklicken, dann mit der Maus (jetzt Plus-Zeichen) auf das Bild klicken, dann Rechtsklick und runterladen) .

    Hallo Thomas,


    vielen Dank für Deine erneute sachkundige Antwort.


    Da ich aber das mit dem Keilfehler nicht so richtig verstanden habe, darf ich nochmals nachhaken ?


    Meine drei Abstandsplättchen sind nicht alle gleich dick. Ich habe die Dicke der Abstandsplättchen an den zentrischen Newtonring angepaßt und nicht umgekehrt; d.h. ich habe deren Dicke (auf einer von den drei Stellen) verändert, bis der Newtonring 100% zentrisch war (weil er bei gleichdicken Plättchen nicht zentrisch war). Das müßte doch den Keilfehler (ich verstehe von schlecht zueinander angeordneten Linsen oder im Glas) korrigieren, zumal auch die Farbabweichungen (z.B. am Rand des Mondes und an den Kratern) minimal und eigentlich wunderbar sind.


    Nur mit der Vergrößerung bin ich nicht zufrieden (in einem 100 mm Refraktor sollten doch 150x oder 200x wenigsten ab und zu machbar sein, ohne daß das Bild flau wird). ... Und außerdem sehe ich am Polarstern im Fokus ein Kreuz (und nahe am Fokus, jeweils intra- bzw. extrafokal zwei in Gegenrichtung (kreuzförmig, wenn man intra- und extrafokal zusammennimmt) verlaufende Ovale; ich meine das sind doch klar ein Anzeichen für Asti, oder ? ... Und, wie gesagt, Verspannung kann ich nach jahrelangen Experimenten ausschliessen.


    Naja, sei’s drum ! Jetzt warte ich auf schönes Wetter, um die beiden Objektive zu vergleichen..


    Ich habe ja noch ein anderes Beschäftigungsfeld (siehe meine Sternkarten-Beiträge).



    In diesem Sinne


    Danke und schöne Weihnachten !

    Hallo Detlev,


    ja, aber der "Key point" ist nicht wirklich die Fassung mit Zug und Druck - Schrauben.


    Du hast das sehr schön gesagt im Beitrag an Iacan (Wo 66), ... ja, bei einem "besseren" Fernrohr kann man kann etweder (a) die ganze Fassung (mit unveränderten Linsen) vom Tubus abnehmen (ohne sie einzeln abnehmen zu müssen) oder (b) die Linsen einzeln ausbauen und die Fassung auf dem Tubus belassen. ... Daraus folgt aber, auch für bessere "Fernrohre", dass die Zug und Druck Schrauben am Rand der Fassung NUR helfen (mit einem Cheshire) den OAZ und das Objektiv aufeinander auszurichten (perfekte optische Achse für Fassung und OAZ; aber nicht notwendigerweise für die beiden Linsen).


    Das wirklich Entscheidende ist, daß die beiden Linsen (bei einem Achromaten; drei bei einem APO) IN der Fassung richtig zueinander zentriert sind, bevor Du sie, ohne sie wieder zueinander zu verschieben, in die Fassung einsetzt. Dazu muß man die Newton-Ringe genau zentrisch bekommen. Ich habe hier (Beitrag Nr. 8 beschrieben, wie ich das - mit einer ganz primitiven Methode - gemacht gemacht habe.


    Das Problem ist, daß Du die Newton-Ringe nur siehst, wenn die Abstandsplättchen zwischen den Linsen sehr dünn sind; sind sie dicker mußt Du Dir durch kurzzeitges Andrücken am Rande der Linsen behelfen, um herauszufinden, ob der Newtonring genau im Zentrum der beiden Linsen sitzt. Du kannst nicht einfach die Abstandsplättchen möglichst dünn machen (obwohl das eine gute Methode für den Anfang ist), weil Du gleichzeitig den besten Punkt für die Farbreinheit (sphärische Aberration bei den verschiedenen Farben) finden mußt, was bedingen kann, daß die Abstandsplättchen dicker sein müssen. Dann aber siehst Du möglicherweise die Newton-Ringe wieder nicht und weißt nicht, ob die beiden Linsen zueinander 100%ig richtig zentriert sind.


    Das erfordert ganz schön Geduld.


    Gruß

    Hallo Detlev,


    nee, ich glaube meine alte Fassung ist sehr gut. Unterteil aus Gusseisen, Oberteil aus eloxiertem Aluminium, dazwischen Zug- und Druckschrauben.




    Sorry, Bild ist unscharf, Vergrössern macht nicht viel Sinn. Aber man sieht die zwei Schraubenlöcher links. Oben = Befestigunsschraube für die Taukappe und unten = eine der beiden (zweite gegenüberliegend) für die Befestigung am Tubus. Wenn ich nach der Taukappe urteile, war auch der Tubus ursprünglich mal aus russischem Panzerstahl; aber als ich das Gerät kaufte, war nur noch die Original Taukappe dabei und eine Abwasser-Rohr als Tubus. Da habe ich dann so ein Übergangsstück gekauft : https://www.hornbach.de/shop/H…-110/8534795/artikel.html , das passte 100% ("wie die Faust auf's Auge" :P) in den hinteren, gusseisernen Teil der Fassung. Dann mit etwas dickeren Blechschrauben (unteres Loch im gusseisernen Teil) auf dem "Falz" (Ring aus dickem Plastik) der Übergangsmuffe befestigt. Klappt wunderbar. ... ich glaube die Fassung gebe ich nicht mehr her, notfalls hol ich die Linsen aus delm Wollensak raus und bau sie da ein.


    Ist halt schwer, aber der (übrigens: überlange) OAZ genauso. Man kann schon austarieren.


    Gruß

    Hallo Thomas,


    vielen Dank für die Vermittlung Deines Wissens und die Literatur.


    Ich befürchte, daß es sich tatsächlich nicht nur um einen Fehler bei der Randbearbeitung der Linse(n), sondern um einen Zentrierfehler handelt. Denn ich habe, nachdem ich gelernt hatte, das Objektiv zu verstehen (Zentrierung der beiden Linsen über die Newton Ringe und des Gesamtobjektivs mit Cheshire (und den 3 "Donuts" über die Zug und Druckschrauben), jahrelang, aber nicht ständig, sondern immer mal wieder versucht, den Keilfehler wegzukriegen. Habe sogar - ich denke mal an den richtigen Stellen - kleine Korkplättchen untergelegt, um, entsprechend der "Knick in der Pizza-Theorie" von Wolfgang (Interferogramm im Krümmungsmittelpunkt = auf den ersten (jpg) -"Link im Link" klicken), das ovale Sternbildchen wieder in Querrichtung des / der Ovale zu "strecken" und die Linsen wieder "richtig" zu verformen.


    Hat aber alles nichts genutzt.


    Naja, jetzt hab ich ja das Wollensak Objektiv.


    Mal sehen, ob das besser ist; der erste Eindruck war gut !


    Gruss und nochmals danke.


    Hallo Detlev,


    hatte die beiden Beiträge vor Günter's gestern gar nicht gesehen. Ich habe überhaupt keine Blenden in meinem Tubus, nur mit Velours ausgekleidet. Komme trotz der um 2 cm kürzeren Brennweite ohne Probleme in den Fokus; ob mit allen Okularen (ich habe mir im Laufe der Jahre und Jahrzehnte ganz unterschiedliche zusammengekauft), wäre noch zu testen.


    Gruss



    Hallo Günter,


    Danke !


    Die Fortsetzung kommt, ... aber mir ist es zur Zeit - leider - zu kalt draussen, um meine Versuche fortzuführen.


    Die Abstandsplättchen am Meade habe ich angebracht, nachdem ich den viel zu dicken Abstandsring rausgeworfen habe.


    Aber da ist noch ein anderes Problem: wenn ich die Linsen des Achromaten zueinander verdrehe, kann ich mit den Fingern am Linsenrand fühlen, daß eine Linse nicht rund ist. Denn ich fühle eine millimetergrosse waagrechte Differenz im Verhältnis der Rändern der Linsen zueinander (mit meinen Fingern, die sich immer an denselben gegenüberliegenden Stellen der Linsen befinden), der beim Drehen * manchmal deutlich fühlbar ist und manchmal auf null schumpft.


    Ich verstehe Astigmastimus im Glas so, daß die Linse wie ein bayrischer Jagdhut geformt ist, der zwei Dellen Links und rechts hat: https://www.muehlbauer.at/de/shop/products/T16807-de . Das Oberteil des Hutes ist die (im Hut übertrieben stark) gekrümmte Kurve der Linse.


    Astigmatismus im Glas (es gibt auch andere Formen, z.B. einen der von Verspannung herrührt) ist also vorhanden, wenn eine der Linsen eines Achromaten irgendwo in der Krümmung / in der Linsenkurve eine oder zwei Dellen hat. ...


    ... Aber wenn das schon am unteren Rand des Hutoberteils so ist (in der zweidimensionalen Ebene, d.h. da wo ich meine Finger hinhalte, wenn ich die Linsen drehe), was ist das dann ? ... Dann ist da nicht irgendwo weiter oben in der Linsenkrümmung eine Delle (oder zwei), sondern eine der beiden Linsen ist (rein zweidimensional gesehen, ich weiß nicht was in der Krümmung ist) kein Kreis, ... sondern ein Oval !


    Wohl Totalschrott, ... oder ?!


    Gruß


    ----------------------------------

    *Niemals: ohne Abstandsplättchen die Linsen zueinander drehen, denn der kleinste Mikrostaub führt beim Drehen ohne dieselben zu kreisausschittsförmigen Kratzern in der Linse (gelernt und abgehakt

    Hallo Iacan,


    willkommen !


    Ist die hintere Linse wirklich verschmutzt (oder nur staubig) ? Staub ist nicht schlimm und stört nicht beim Sehen.


    Ich habe das Gerät nicht, kann also nichts dazu sagen. Habe aber etwas im Net gefunden.


    Achtung: Ich gebe keinerlei Empfehlung ab, es zu tun.


    Anscheinend muss man die Taukappe nach hinten abschieben, nachdem man vorne einen engsitzenden Ring abgeschraubt hat; siehe 2. Beitrag hier:

    https://www.cloudynights.com/t…illiam-optics-dew-shield/


    Wenn Du die Taukappe nach hinten verschoben hast, kannst Du sehen, wie das Objektiv auf dem Tubus befestigt ist. Aber dreh nicht an irgendwelchen Schrauben, bevor Du 1000% sicher bist, daß es nicht Justierungs-Schrauben für das Objektiv sind.


    Der Okularauszug (Fokussierer) auf der anderen Seite des Tubus ist - nach dem cloudy nights Beitrag - anscheinend mit einem Innen- oder Aussen-Gewinde direkt auf oder in den Tubus geschraubt, ... vielleicht ist es auf der anderen Seite (beim Objektiv) genauso ?


    Aber wenn der Okularauszug so einfach auf den Tubus geschraubt ist, wie das in dem Beitrag steht, sehe ich nicht so richtig, was man falsch machen könnte, wenn man erst mal den Fokussierer abschraubt. Denn den kriegt man dann auch genauso wieder drauf, OHNE daß die Justierung des Okularauszuges verstellt ist.


    WENN ÜBERHAUPT gereinigt werden muß, würde ich also erst mal versuchen die Rückseite des Objektivs von hinten durch den Tubus zu reinigen (dickes mehrfach gefaltetes und mit reinem Alkohol getränktes Tuch auf Holzstöckchen o.ä.).


    Nochmals: auf Dein Risiko und ohne jeder Garantie meinerseits, ich kenne das Gerät nicht.


    Gruß

    Hallo,


    Wie schon im nicht öffentlich zugänglichen "Off-topic und Mecker"-Teil des Forums berichtet, hätte ich kürzlich beinahe meinen - schätzungsweise - 40 Jahre alten Meade Refraktor, bw. dessen Objektiv mit einem grossen Hammer “gehimmelt”. Nicht daß ich alles versucht hätte, den - sozusagen auf dem Flohmarkt erworbenen - 102/920er f/9 Achromaten, der farbmässig wirklich nicht schlecht ist, über Jahre hinweg zu optimieren. Hatte gelegentlich auf diesem Forum berichtet, z.B. hier (ab Beitrag N° 8):


    Aber der Astigmatimus im Glas (Verspannungen kann ich nach jahrelangem Probieren ausschließen) des Meade hat wirklich genervt: Vergrößerungen mehr oder weniger deutlich über 100-fach machten einfach keinen Spaß. Siehe hier zu den “Unschärfe”-Auswirkungen des Astigmatismus:


    Da stieß ich dann bei SurplusShed in den USA auf ein Angebot, dem ich nicht widerstehen konnte: einen 102/900er Achromaten in Fassung, von der Firma Wollensak, der also nur ein 2 cm kürzere Brennweite hat (f/8.8), für 125 USD plus 23.50 USD Porto. Ich habe also da zugeschlagen.


    Jetzt werde ich natürlich - mit primitiven Methoden - die beiden Objektive gegeneinander testen. Nicht nur weil mir das Öffnungsverhältnis von f/9 als ein ziemlich brauchbarer Kompromiss zwischen “zu langem Hebel” und “Richfield-Farbwerfer” erscheint, sondern auch weil mir schon der 40 Jahre alte Meade, was Farbabweichungn angeht, gar nicht so schlecht schien. (Das ist wohl stark untertrieben, wenn man das hier über APOs liest. Außerdem wird es ein Test “Alt” gegen “Neu”.


    Einen ersten Unterschied habe ich schon festgestellt: Die Vergütung: blau (violett bei Kunstlicht ?) gegen grün (die Bilder sind am Tage, aber mit Blitzlicht entstanden).
           

                                                      


    Das Wetter ist zwar im Moment nichts und Sterntesten ist nicht möglich. Aber der Nachbar hat auf seinem Dach so ein Entlüftungsschacht-Hütchen mit, aus meiner Perspektive, zwei runden Luftdurchlaß-Löchern in der Röhre unter dem Hütchen (in Wirklichkeit sind es wahrscheinlich vier), die aus meiner Sicht - leicht versetzt - hintereinanderliegen. Das hat (habe schonmal ein bißchen getestet) den Vorteil, daß, wenn man auf das vordere runde Loch fokussiert, man an den Kanten des Loches die Farbabweichungen im Fokus testen kann und gleichzeitig an den Kanten des dahinterliegenden Loches, die intrafokalen Farben sehen kann. Umgekehrt sieht man, wenn man auf das hintere Loch fokussiert, die Farben an der extrafokal liegenden Kante.


    Bin mal gespannt, auf das Ergebnis. Wie gesagt, mit primitiven Methoden: Fotografie mit Handy und -halter usw. ... ... Und Ihr sagt mir dann, ob ich von Wolfgang was gelernt habe <X, ok ?


    Bis bald (Fortsetzung folgt).


    Rudi

    Hi Detlev,


    dennoch: ein Präzedenzfall ist ein Präzedenzfall. Und dann wird da eine Klagewelle draus. Wie beim Diesel.


    Ich weiß nicht genau, wie lange es Menschen gibt. Habe 4 Millionen Jahre in Erinnerung. Der Mond hat ihnen über 99% dieser Zeit als Nachtbeleuchtung ausgereicht.


    Ich versteh nicht, warum auf einmal die Lampen immer heller und heller werden müssen. (Auch die LEDs in den Autos, denkt man denn nicht an den fahrer auf der gegenfahrbahn ?) Was kommt nach den weißen / blauen LEDs. Zwei meiner Nachbarn haben jetzt zur Beleuchtung des Weges zum Hauseingang inzwischen so Strahler, wie man sie rund um Gefängnisse verwendet, damit die Gefangenen nicht ausbüchsen. Allerdings mit Bewegungsmelder, d.h. sie gehen wieder aus. Die leuchten, wegen des Ausleuchtungsfeldes, auch dann wenn sie auf den Boden gerichtet sind, die ganze Strasse aus und gehen jedesmal an und aus, wenn ein Auto vorbeifâhrt. Als ich sie darauf angesprochen habe, sagte eine Dame, sie habe Angst, weil abends immer Leute an Ihre Tür klopfen würden.


    Ich denke, das ist der Hauptgrund für den Beleuchtungswahnsinn der Gemeinden. ... Angst (der Bürger und der Beamten).


    Vielleicht sollten die Leute mal Carl Gustav Jung lesen. Auch vor 4 Millionen Jahren hatten die Menschen manchmal Angst. Da hat man früher ein paar Mal tief durchgeatmet, ... und gut war's.


    So kann das jedenfalls nicht weitergehen, mit dem Sicherheitswahn


    Statistisch gesehen finden die meisten Einbrüche sowieso nachmittags zwsichen 15 Uhr und 16 Uhr statt, oder sonst, wenn die Leute sonst beim Einkaufen sind.


    Gruß

    Hallo Olaf,

    Da aber die Hauptschrauben im Inneren des Tubus mit einer Mutter verbunden sind, scheue ich mich davor dort was zu lösen, ne Schraubverbindung kann ich doch nicht einfach lösen, oder? Das würde heißen, diese wäre dann für immer nicht fest, oder?

    Also das versteh ich nicht so richtig. Da es ja ein Newton ist, kannst Du ja von vorne in den Tubus reingreifen und die Muttern mit 2 Fingern (oder einem Maulschlüssel) beim Anziehen festhalten. So groß ist der Abstand Tubusrand-OAZ nicht. (Bei einem (Schmidt-) Cassegrain, wo der OAZ hinten sitzt, ist das was anderes, da ist das schwierig).


    Bei meinem 12 Zoll Newton war das in der Tat auch so, der OAZ stand nicht rechtwinklig zum Fangspiegel.


    Also keine Panik, das wird schon.


    Ich glaube aber, der Vorschlag von Günter ist sehr gut, vielleicht ist ja auch die Kamera verkippt. Und rein logisch, sollte man - nach dem Ausschlußverfahren - eine Verkippung der Kamera wohl zuerst ausschließen.


    Gruß