Equinox schlägt - William Fluorostar FLT-132

  • Quote

    Eine Korrektur deiner Überschrift währe angebracht :-)

    Noch, lieber Markus, gibt es in unserem Land, anders als beispielsweise in China, eine sogenannte Pressefreiheit. Und wenn die - aus journalistischen Gründen - etwas pointiert formuliert, dann mußt Du nicht gleich den "Marcel Reich-Ranicki" geben, der im Übrigen unlängst sehr geräuschvoll den deutschen Fernsehpreis abgelehnt hat.

    Meine relativ harmlosen Berichte werden doch das mühsam erworbene Marketing-Gerüst nicht etwa zu Fall bringen können - wo es sich bei diesem Bericht nun wirklich ganz deutlich um einen Skywatcher Equinox/FluoroStar 132 Vergleich gehandelt hatte. Bereits im Introitus klar zum Ausdruck gebracht.

  • Hallo Uwe,

    Quote


    Was bedeutet, dass die einzelnen Farben, im Zwei- oder Dreilinser, den gleichen Fokuspunkt haben und somit auch die gleiche Schärfentiefe.


    Die Schärfentiefe ist das Ergebnis der Öffnungszahl f/D und der Tatsache, daß es im Fokus keinen unendlich kleinen Punkt, sondern ein sogenanntes Airy-Scheibchen mit einem errechenbaren Durchmesser gibt, der interessanterweise nur vom Durchmesser der Optik und der Wellenlänge abhängt. Dadurch entsteht ein Bereich, innerhalb dessen nicht schärfer gestellt werden kann. Je kleiner beispielsweise die Öffnungszahl, umso länger/größer die Schärfentiefe. Je nach Zone, folgt die Schnittweite der jeweiligen Farbe einer bestimmten Kurve: http://rohr.aiax.de/@ChinaAPO14.jpg

    Und innerhalb dieser Schärfentiefe "verschwinden" eine Reihe von optischen Fehlern, wenn sie nur klein genug sind.

    Quote


    Worin sich jedoch z.B. der ED-Zweilinser zum ED-Dreilinser, bei gleichem Öffnungsverhältnis immer unterscheiden wird, ist der Gaußfehler!
    Der Gaußfehler wird beim Zweilinser immer größer sein, als beim Dreilinser und dass, meist im Kurzwelligen blauen Spektralbereich.

    Zumindest ist diese typische Kurve bei Zweilinsern prinzipiell anders als bei Dreilinsern. Siehe auch hier.

    Quote

    Deshalb kann der Equinox eine so gute Indexzahl haben, weil er einen recht geringen Farblängsfehler hat, ähnlich dem eines APQ, doch die sphärische Abberation im Blauen ist größer als beim APQ, oder TMB, oder Takahashi, weshalb man im Sterntest mehr Farbe sehen wird und deshalb auch der Strehl im Blauen geringer ausfallen wird.

    Stimmt vermutlich, habe ich aber noch nicht untersucht.

    Quote

    Das Problem was ich nun hier sehe ist, dass dieser Unterschied, zwischen Farblängsfehler und Gaußfehler nicht klar herausgestellt wird!
    Denn genau hier liegt eben der Unterschied, warum man im APQ weniger bis gar keine Farbe sehen wird und der Kontrast höher sein wird, als beim Equinox, oder den ED-Zweilinsern.


    - meine Berichte dürften vergleichsweise recht informativ ausfallen, eine Dissertation wollen sie jedoch nicht sein: Ich will den optisch weniger interessierten Lesen ja nicht vergraulen.

    Quote

    Die Gefahr für denn Laien besteht nun darin, dass er nur auf die Zahlen der Indexzahl und des Strehls für die Hauptfarbe schaut und dann zu der Meinung kommen kann, dass ja der ED-Zweilinser genau so gut ist, wie der ED-Dreilinser.

    In vielen Fällen mag dieser ED-Zweilinser im Preis-Leistungs-Verhältnis sogar das bessere Gerät sein. Nur Puristen mit einer großen Geldbörse können da noch mithalten:
    Bitte den Anlaß nicht vergessen: Teure Dreilinser-Gurke gegen feines Zweilinser-ED.

    Quote

    Der Zweilinser ist dem Dreilinser bei gleichem Öffnungsverhältnis immer unterlegen, sofern nicht die Fertigungsqualität unterscheidet wie hier in diesem Fall des WO FLT 132 und dem Skywatcher 120 Equinox.

    Vor pauschalen Aussagen graut mir eigentlich immer etwas, weil sie im konkreten Vergleich nie stimmen. Der typisierte Idealfall liegt höchst selten wirklich vor.

    Quote

    Deshalb meine Bitte, oder der Wunsch, diesen Unterschied zwischen Farblängsfehler und Gaußfehler genauer herauszuarbeiten, damit die unterschiedlichen Qualitäten auch klar heraustreten.

    Habe ich mir tatsächlich fest vorgenommen für den Fall, bei dem dies möglich ist, wie hier:
    Nur im aktuellen Vergleich bin ich mir gar nicht sicher, daß das FluoroStar Triplett als Sieger aus der Untersuchung hervorgehen würde, wenn man trotz tendentieller Überkorrektur über alle Farben den Gaußfehler bei Blau und bei Rot mit der Situation beim Equinox vergleichen würde.






    Quote

    Als Kunde währe es mein Anliegen, dass wenn ich etwas zu einer Prüfung schicke, dass mir diese Prüfung, oder der Prüfer, die unterschiedlichen Qualitäten quantifizieren, oder qualifizieren kann.



    Im Gesamt-Ergebnis war der konkrete Kunde dieser konkreten Aktion mehr als zufrieden, was sich sehr leicht nachvollziehen läßt. Er wird sich, wenn er sich angemeldet hat, dazu sicherlich selbst äußern. Siehe auch hier: http://www.astro-foren.de/showpost.php?p=38528&postcount=4
    Daraus eine prinzipielle Diskussion zu machen, halte ich für ungünstig.

  • Weils mich selbst interessiert hat:

    beim Gaußfehler-Vergleich geht es ausschließlich um den farbabhängigen Öffnungsfehler, der bei der
    Hauptfarbe Grün = 0 sein sollte bzw. einen Strehl von 1.000 haben sollte - idealerweise.
    Nimmt man beim Fluoro den aktuellen Strehl für Grün als Bezugspunkt, dann dürfte der Strehl der jeweilig anderen
    Farben keine große Abweichung zeigen (Der Fokus war auf Grün fixiert). Beim Equinox gilt das gleiche
    Verfahren.

    Dabei gäbe es zwei Arten der Betrachtung:

    01. Fokussiert man auf jede der Spektralfarben, dann bekommt man n u r die Abweichung von
    Null, bzw. der Strehl zeigt die reine Über/Unterkorrektur an, ohne daß zugleich der Abstand zur
    Hauptfarbe ins Spiel kommt - daß wäre dann kein integratives Ergebnis, aber eine exakte Angabe
    der sphärischen Aberration für jede Farbe - und so fasse ich den Gaußfehler eigentlich auf.

    02. Fixiert und beläßt man hingegen den Fokus auf die Hauptfarbe Grün, dann sind die zwei ande-
    ren Farben Blau und Rot je nach Lage bereits "unscharf", was bei den Interferenz-Streifen einen
    schlechteren PV-Wert auslöst, der den Strehl-Wert drückt. Das wäre dann ein integratives Meß-
    ergebnis für den Beobachter (polychromatischer Strehl) aber kein exakter Wert für den farbab-
    hängigen Öffnungsfehler (Gauß-Fehler) Der folgende Vergleich wurde auf Wunsch unter dem
    2. Gesichtspunkt durchgeführt. (Ob damit ähnliche Refraktoren besser vergleichbar sind, wird
    sich erst noch herausstellen müssen)

    Eine Vergleichbarkeit dieser Situation scheint von mehreren Faktoren abhängig zu sein.

    Betrachtet man aber nun einmal die Differenz-Werte zwischen beiden Teleskopen, dann stellt sich
    ein signifikanter Unterschied heraus, bei dem erneut der Equinox-APO die Nase weit vorn hat. Deutlicher
    kann dieser Unterschied gar nicht ausfallen. Man nehme selbst die IGramme, wie ich sie veröffentlicht
    habe und vollziehe das selbst nach. http://rohr.aiax.de/Fluoro132_04.jpg http://rohr.aiax.de/@Equinox_06.jpg


  • Hallo Wolfgang,


    danke für Deinen sehr informativen Bericht.

    Quote from Quanten


    Deshalb kann der Equinox eine so gute Indexzahl haben, weil er einen recht geringen Farblängsfehler hat, ähnlich dem eines APQ, doch die sphärische Abberation im Blauen ist größer als beim APQ, oder TMB, oder Takahashi, weshalb man im Sterntest mehr Farbe sehen wird und deshalb auch der Strehl im Blauen geringer ausfallen wird.


    Quote from Rohr

    Stimmt vermutlich, habe ich aber noch nicht untersucht.


    Könnte aber vielleicht in diesem Zusammenhang

    Quote from Rohr

    Daraus eine prinzipielle Diskussion zu machen, halte ich für ungünstig.


    nicht uninteressant sein, oder?

    Quote from Quanten

    Das Problem was ich nun hier sehe ist, dass dieser Unterschied, zwischen Farblängsfehler und Gaußfehler nicht klar herausgestellt wird!
    Denn genau hier liegt eben der Unterschied, warum man im APQ weniger bis gar keine Farbe sehen wird und der Kontrast höher sein wird, als beim Equinox, oder den ED-Zweilinsern.


    Wolfgang, wäre es nicht möglich, Deinen eigenen TMB (hast Du nicht auch einen HCQ?) nochmal mit den obigen Okularen (hier vor allem Nagler & Zeiss) im künstlichen Sterntest gegen den Equinox antreten zu lassen? Du hattest ja damals bei Deinem TMB "nur" das 15er Spectros benutzt, das schränkt die Vergleichbarkeit mit den aktuellen Okularen deutlich ein. Dann ließe sich auch Markus´ Bemerkung hinsichtlich der angeblich überlegenen Farbreinheit seines FS 102 besser einordnen.

    Quote from Rohr

    - meine Berichte dürften vergleichsweise recht informativ ausfallen, eine Dissertation wollen sie jedoch nicht sein: Ich will den optisch weniger interessierten Lesen ja nicht vergraulen.


    Wolfgang, da würde ich mir angesichts unserer hiesigen "Durchschnittsleserschaft" an Deiner Stelle mal keine grauen Haare wachsen lassen. Dieses Forum ist ja irgendwann einmal nicht ganz ohne Grund entstanden... ;)


    Beste Grüße: Uwe

  • http://www.astro-foren.de/showpost.php?p=38528&postcount=4

    Lieber Uwe,

    mit etwas Überzeugungs-Druck hat sich der Händler sehr kooperativ gezeigt, was diesen Vergleich ja erst möglich gemacht hat. Der Sternfreund - anfangs sehr mutlos - siehe Link oben - hat nun ein preiswertes, hervorragendes Scope.

    Die im Verlauf der Diskussion an mich gerichteten Anregungen fallen ganz bestimmt auf fruchtbaren Boden, schon weil jeder von uns seine ganz persönliche Entwicklung hat: Jetzt, wo ich bald Voll-Zeit-Rentner bin und damit Voll-Zeit-"Optiker".

    Tue Gutes und rede darüber !:smartass:

  • Hallo Wolfgang,

    so nun komme ich zuguterletzt noch mit einer Frage aus der Praxis der Apoherstellung.

    Gläser können ja immer in verschiedensten Qualitätsstufen bestellt werden, sprich erhöhte Luftblasenreinheit, erhöhte Homogenität, erhöhte Schlierenauswahl, Brechungsindexeinhaltung, etc........

    Je besseres Glas man Bestellt, desto teurer wird es, aber auch umsoleichter wird das Leben des Optikers, der mit geringeren Abweichungen vom Ideal zu kämpfen hat.

    Bsp. im Jahr 1994, als es ARIES für mich anfing zu arbeiten, starteten wir die erste Apoproduktion. Zu dem Zeitpunkt sagte Astrophysics stets er nutze die höchste Qualitätsstufe. Nun wir fragten daraufhin für unser erstes Produkt, 6" Apo ( Schott Zkn7- Ohara FPL 52 - Schott Zkn7 ) die höchste Qualitätsstufe an und bekamen den gleichen Glaspreis benannt, für den AP in USA ihr komplettes Teleskop verkauften.
    Auf unser Nachfragen hin bei Ohara erhielten wir die Info, nö die nehmen auch normalglas :-). Nun denn gesagt getan, wir bestellten somit auch Standartglas und als Ergebniss konnten wir 30 % des Glases in die Mülltonne klopfen, dieses schlechte Glas war für uns unbrauchbar , entsprach aber noch dem untersten Toleranzbereich der Spezifikationen.

    Fallen die Abweichungen größer aus, muß eventuell nach Erhalt der Schmelzdaten um der
    originalgerechnten Abbildung möglichst nahe zu kennen, die Optik ein wenig umgerechnet werden, neue Testgläser erstellt werden.
    Dies Umgehen die guten Hersteller durch Retusche, durch Veränderung der Dicken der Abstandsplättchen, bis hin zum Ändern der Glasdicken einzelner Linsen.
    Würde dies nicht getan, würden Linsen bei gleich guter Herstellungsqualität/Politur etc. teilweise gravierent unterschiedlich in Ihrer Qualität als Ergebniss rauskommen.
    Teilweise kommt beim Bestellen normaler Qualität auch Glas hervor das praktisch nicht nutzbar ist, falls es aber doch eingesetzt wird zu Supergurken führen kann, wie es vielleicht beim FLT 132 ist ??????

    Um solch hohen Strehls im Endergebniss zu erhalten braucht man neben bester Fertiungsqualität auch Glas allerhöchster Güte, dies kann beim Bestellen von Normalqualität mal als Zufallsprodukt rauskommen, aber nicht bei jeder Linse.

    Die Rohglaskosten mit solcher Extremqualität liegen jedoch über dem Preis des kompletten Teleskopes, für mich stets ein Beweiss wo Normalqualitätsglas benutzt wurde.

    Beim APQ und den alten FCT lag der Preis jedoch so hoch, das der Glaseinsatz mit höchster Qualitätsstufe erklärbar ist.

    Meine Frage nun zu deinen Extrapolationen bei denen du eine gemessene Qualität hast, dann Koma/Asti abziehst und sagt , wenn die Koma/Asti Fehler behoben sind, hätte die Optik dann diesen höheren Strehl, sodaß sich eventuell eine Nacharbeitung der Zentrierung lohnt.

    Dieser von dir ermittelte höhere Strehl kann somit in meinen Augen und nach meiner Erfahrung nur eine Spekulation sein, falls im Glas alles stimmt.

    Es könnte aber auch sein, und wahrscheinlich ist es so oft in den meisten Fällen, das dieser höhere Strehl trotz Optimierung des Koma/Asti-Fehlers nicht erreicht wird, weil es vielleicht das Glas nicht hergibt.

    Stimmst du mir zu ?

    Interesant währe mal zu sehen inweit deine Tests feststellen lassen, wo reinstes Glas eingesetzt wurde und nicht so reines ? Das ginge aber wohl leider nur, wenn wir die gleiche Optik mit den verschiedenen Glasqualitäten beim gleichen Hersteller fertigen würden , richtig ?

    danke für deine Meinung

    Markus

  • Hallo, liebe Astrogemeinschaft,
    jetzt will ich auch mal ein paar Zeilen loswerden als Käufer dieses für mich
    (und vielleicht auch für andere) herrlichen Teleskops.
    Wie kam ich dazu mir ein Teleskop zu kaufen? Ganz einfach: Es war schon
    immer ein Kindheitstraum von mir, ein Teleskop zu besitzen und in die Weiten
    des Weltalls zu blicken und jetzt erst kann ich mich an diesem neuen
    Hobby erfreuen.
    Nach langem Suchen im Internet bin ich dann zu dem Entschluß gekommen, mir
    einen Williams FLT 132 zu kaufen. Ich habe ja auch nichts Negatives lesen
    können; im Gegenteil, er soll ja auch noch von der Zeitschrift "Sky and
    Teleskopes", die ich nicht besitze, eine Auszeichnung bekommen haben.Vor
    Weihnachten 2008 fuhr ich dann zu einem Händler und kaufte mir dieses
    Fernrohr.
    Jedenfalls stellte ich nach meiner ersten Beobachtung am Nachthimmel fest,
    dass ich mit einer stärkeren Vergrößerung, die das Gerät auf jeden Fall noch
    wegstecken müsste (ging schon beim 20mm Okular los), nichts mehr in den
    Focus bekam. Darauf hin stöberte ich wieder im Internet und fand einen
    Astronomie-Club in Volkach, die ein baugleiches Gerät besitzen. Nach einem
    kurzen Telefonat lud mich ein Sternfreund ein und ich machte mich auch
    gleich auf den Weg dorthin.
    Dort musste ich dann erfahren, dass mit diesem William etwas nicht stimmte
    und bekam dann den Tip, dass ich mal zum Wolfgang Rohr gehen sollte, was
    dann auch am nächsten Tag so geschah.
    Herr Rohr musste mir leider das schreckliche Ergebnis mitteilen, dass dieser
    APO völlig übnerkorriegiert ist, was ihr ja alle an seinen Testergebnisen
    sehen könnt. Herr Rohr half mir sehr bei der ganzen Sache und setzte sich
    auch mit dem Händler in Verbindung, der dann sehr kullanterweise und
    problemlos einen zweiten William und einen Sky-Watcher Equinox Herrn Rohr
    zukommen ließ.
    Wieder nach einer Serie von Untersuchungen musste festgestellt werden, dass
    der zweite Willi auch nicht viel besser war als der erste. Dagegen der
    Sky-Watcher, der preislich viel günstiger ist, ein überragendes Ergebnis
    gebracht hat, so dass selbst Herr Rohr ganz begeistert war. Zudem muss ich
    auch noch sagen, dass ich bei der Untersuchung vom ersten William und bei
    den Sternentest vom Equinox live dabei war. Aber hier wird ja jetzt alles
    aufs Genaueste durchgekaut wie Farblängsfehler, Gaußfehler usw. Ist ja auch
    verständlich. Aber, wenn irgend jemand meint, Herr Rohr hätte noch einen
    Test machen sollen, dann nehme ich mir auch die Zeit, nochmals zu Hernn Rohr
    zu fahren.Auf jeden fall bin ich mit diesem Teleskop sehr zufrieden und habe
    die Gewissheit, dass es von einem erfahrenen Fachman geprüft worden ist. Ich
    selbst habe leider noch nicht in den Himmel blicken können, weil derzeit
    starke Bewölkung vorhanden ist. Aber ich habe eine weit entfernte
    Strasenlaterne anpeilen können und ich muß wirklich sagen, dass ich ein
    astreines Bild sehe ohne irgendwelche Farbsäume und Schliern.
    Hiermitt bedanke ich mich nochmal bei allen die mir in disen Fall geholfen
    haben. Gerne melde ich mich zum späteren Zeitpunkt nochmals bei euch.


    Mit sternenfreundlichen Grüßen
    Equinox :)

  • Hallo Peter,
    Herzlich willkommen hier im Forum. Ich lese jetzt daraus, das Du den Equinox hast? Ist den dann alles problemlos über die Bühne gegangen.
    Natürlich wollen wir Volkacher Sternfreunde das Gerät mal Live erleben, vielleicht kommst Du mal zum Teleskoptreffen oder sonst mal vorbei. Unsere Spontantreffen ließt Du bei uns im Forum: http://acv.foren-city.de/(ich weis, Schleichwerbung:))
    Wir haben uns ja an diesem Abend, als Du bei uns warst, gar nicht so recht getraut, Dir die brutale Wahrheit zu sagen. Freut uns, das Du jetzt zufrieden bist!

  • Hallo Peter,


    herzlich willkommen hier im Forum und Glückwunsch zu diesem guten Stück!
    Vielen Dank auch für Deine ausführliche Schilderung der Vorgeschichte.
    Ich wünsch´ Dir jedenfalls viel Spaß & viele klare Nächte mit Deinem Equinox!


    Freundliche Grüße: Uwe

  • hallo Peter,
    bin zwar auch noch nicht lange da, aber auch ein Willkommen von mir.
    Wir kennen uns ja vom "Vor"-Test in unserem Club:whistling


    Da bin ich ja froh, das du es doch noch zu einem guten Stück geschaft hast, das war die Mühe doch Wert......
    Vor allem hast du das dem Forum"-Meister" :D zu verdanken...


    Grüße:
    Thilo

  • Auch von mir, lieber Peter, ein herzliches Willkommen. SkyWatcher-Refraktoren beobachte ich ja nun schon
    eine Weile. Ein höchst interessantes Studien-Objekt. Ich hoffe, hier noch einige unter die Lupe nehmen zu
    können. Zumal ich zwei APO's hier habe: Das 100/800 TMB und das 115/1000 HCQ mit Glasweg.

    Um auch auf den Beitrag von Markus zu antworten:

    In erster Linie habe ich mich mindestens 30 Jahre lange mit dem Prüfen von Refraktor-Optiken und Spiegel-
    Optiken befasst und auf diesem Feld in Zusammenarbeit mit Wolfgang Busch und Ludwig Bath einiges an
    Wissen gesammelt. Mit Design, mit der richtigen Wahl der Gläser, deren Kosten, mit den jeweilig aktuellen
    Daten aus der Schmelze, hatte ich bisher weniger zu tun: Im Zusammenhang mit diversen Refraktor-
    Optiken weiß ich, was für eine Sysyphus-Arbeit das offenbar ist. Das Arbeitsfeld der Optik-Designer ist
    nicht minder spannend, aber nicht ganz mein Schwerpunkt. Insofern kann ich mir gut vorstellen, daß der
    Weg zu einem wirklich guten APO, der sich auch noch gut vermarkten läßt, ein steiniger sein kann - da
    braucht es offenbar Überzeugungs-Täter.

    Zum FluoroStar 132: Ich krieg noch ein drittes Exemplar zur Untersuchung. Mal sehn, was da tendentiell
    herauskommt. Solange ich das Design nicht kenne, weiß ich auch nicht, was Linsen-Abstände bewirken.



    Koma entsteht über Zentrierfehler der Linsen und/oder eine Verkippung über den Testaufbau. Beides kann
    prinzipiell bereinigt werden. Bei Astigmatismus reicht oft schon eine geringfügige Öffnung des Halteringes,
    und schon ist der Astigmatismus weg. Jedenfalls meistens ein Problem von Fassung und/oder Temperatur-
    Einflüssen.

    Daß der Astigmatismus regelrecht eingebaut ist, passiert eher selten. Bei Immersions-Optiken manchmal
    eine Frage des Immersions-Gels bzw. der waagerechten Lagerung des Objektivs.

    Quote


    Es könnte aber auch sein, und wahrscheinlich ist es so oft in den meisten Fällen, das dieser höhere Strehl
    trotz Optimierung des Koma/Asti- Fehlers nicht erreicht wird, weil es vielleicht das Glas nicht hergibt.


    Das läßt sich immer nur für den Einzelfall entscheiden, da lerne ich auch jedes Mal dazu.

    Ein Chance zu einer besseren Vergleichbarkeit ähnlicher Systeme zu kommen, siehe ich in der Ermittlung
    des polychromatischen Strehls, siehe den redigierten Beitrag #23 weiter oben.

    Im Augenblick habe ich noch keine Vorstellung - außer vielleicht über den Lyot-test, wie man Gläser
    unterschiedlicher Qualität vergleichen kann. Da brauche ich erst einmal Kriterien:

    Homogenität/Schlieren wäre eines davon.

  • Hallo Stefan hallo Thilo,
    ich freue mich auch das ich so Herzlich hier im Forum aufgenommen werde.
    Natürlich komme ich mal wieder bei euch vorbei dann könnt ihr den Equinox mal genau
    anschauen.Ja und das mit der brutalen Warheit kann ich verstehen, wer will schon gleich am Anfang einem das Hobby verderben.
    Aber jetzt ist ja alles gut Hr.Rohr hat es möglich gemacht.
    MfG, Peter

  • Hallo Uwe,
    danke für Deine Glückwünsche und schön das Dir meine Vorgeschichte gefallen hat.
    So und jetzt muss ich dann was für die Praxis tun, mal sehen wie ich mit der Montierung und der Handsteuerung klar komme und wenn es brennt dann schreie :1eye: ich laut um HILFE.
    MfG
    Peter

  • Sorry, dass ich den Thread wieder aufwärme.


    Eben in einem anderen Forum entdeckt:
    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=82260


    TS bietet die Überarbeitung der WO FLT-132 an, Begründung mangelnde Justierstabilität und sphärische Aberration durch falsche Linsenabstände. Da scheint der hier gezeigte Test und die Reklamationen Wirkung gezeigt zu haben.
    Einige Firmen lernen es wohl nur auf die harte Tour.


    Gruss
    Chris

  • Hallo Chris,

    bei aller Liebe, manchmal geht es nicht anders! Besonders, wenn das Ergebnis so signifikant ausfällt, wie im
    Falle der William FLT 132.

    Wenn man ca. 4000.- Euro ausgibt für einen vermeintlich perfekten Apochromaten und dann mit einer
    derartigen Optik abgestraft wird, kann einem schon der "Hut hochgehen". Das ist die finanzielle Seite.

    Wenn bei Zeiss das Zeiss B-Objektiv im Verlaufe von ca. 80 Jahren durch Schrumpfung der Distanz
    plättchen der Strehl von ca. 0.98 auf 0.90 herunter-rutscht, dann stellt William diesen Effekt weit in den
    Schatten. Die schaffen das schon in 1 1/2 Jahren den Strehl auf 0.50 abzusenken (etwa ein Faktor von
    256-fach) - das wäre die optische Seite.

    Daß William auf den Tubus eine Serien-Nummer einprägt und auf das Objektiv eine andere oder gar keine,
    macht es beispielsweise dem Händler auch nicht leichter, genau nachzuvollziehen, was er exakt ausge-
    liefert hat. Eigentlich müßten die - so wie ich - eine Art Datenbank führen, damit sie einen lückenlosen
    Nachweis führen können zu ihrem eigenen Schutz, was sie verkauft haben und vor allem in welcher Qualität.
    Bei derart teuren Objektiven sollte ein nachvollziehbares Certifikat mit Orginal-Interferogramm für die Haupt-
    Farbe Grün eigentlich die Regel sein, weil sowohl Stern- wie Ronchigitter-Test nicht unbedingt aussage-
    kräftiger sind. Dann würde nämlich schon im Vorfeld einiges an Konflikt-Stoff ausgemustert.
    Das löst ein mir bekannter Händler eigentlich vorbildllich.

    . . . und daß unser Forum, das nicht über Werbe-Einnahmen finanziert wird, sich leichter tut,
    Mißstände offenzulegen, ist auch ein Vorteil - vom Führungsstil mancher Forenleitung einmal
    abgesehen . . .

  • einfach nur typisch

    auf diesem Forum gibt es von VegaOptics einen Bericht von GRZY - ebenfalls zum Skywatcher Equinox mit
    einigen foren-typischen Reaktionen: Zunächst wird geradezu zwanghaft der Link auf unser Forum gekillt -
    Big Brother läßt grüßen. Ebenfalls ins Bild passend antwortet dort ein "liebens-werter" Stefan_T, der genau
    die Häme abläßt, die man von dort kennt - eine sachliche Auseinandersetzung unterbleibt - warum auch.
    Der arme Mike Fortino, der eigentlich dieses Teleskop verkaufen möchte . . . das hat er nun davon, wenn
    er auf oben genanntem Forum postet.

    Nun fehlen mir aber im GRZY-Bericht einige wesentlichen Aussagen: Den Farblängsfehler mißt GRZY mit sehr viel
    größeren Abständen aus, etwa bei Blau um den Faktor 3.75 größer, und bei Rot mit 160µ sehr weit hinten, daß
    über diese Messung eine RC_INdex-Zahl von 1.9533 herauskäme. In meinem Fall liegt Rot gleichauf mit Grün.
    Und weil diese Werte höchst unterschiedlich sind, hätte ich das Ergebnis auf jeden Fall mit einen Sterntest
    untermauert, falls denn diese Messung stimmt, von der wir bisher nichts darüber erfahren, wie sie zustande kommt.
    Auch ein sauberes Foucault-Bild hätte diese Aussage untermauern können. So kann man dieses Ergebnis glauben
    oder nicht und es ist noch nicht einmal klar, ob es wirklich das Skywatcher Equinox 120/900 war.
    Beim Interferogramm liegt mein Ergebnis etwas besser. Es wäre wünschenswert Interferogramme im definierten
    Farbspektrum abzuliefern. Auch dann könnte man den Farblängsfehler sehr gut einschätzen. Jedenfalls beweist
    meine Übersicht geradezu die Farbreinheit - hoffentlich für alle derartigen Teleskope. Mit dem Lyot-Testbild
    kann man weniger anfangen und was der Sterntest im Fokus zeigt ist nicht etwa das Airy-Scheibchen,
    sondern lediglich das Bild der verwendete Pinhole und die BeugungsRinge. Eigentlicht hätte mich schon
    interessiert, was da mein NamensVetter so herausbringt und mit solchen Certifikaten sollte der
    Mike Fortino doch dieses Teleskop verkaufen können ! Eine Vermessung sollte in jedem Fall
    nachvollziehbar sein und sachliche Informationen abliefern im Sinne der Verbraucher.

  • http://forum.astronomie.de/php…ox_120_Harte_F#Post583532

    Plisch und Plumm in ihrem Element

    Der eine von den beiden zählt mindestens schon über 70 Lenze, die Weisheit des Alters hat ihn noch immer
    nicht eingeholt und deshalb "beglückt" er noch immer ungefragt mit seinen Sottisen die angewiderte Gemeinde
    - ich gönne ihm seine Spielwiese, sein Gen-Pool läßt ein anderes Verhalten offenbar nicht zu. Der andere
    Wichtig-Zausel und Dampfplauderer - um einiges jünger, glaubt auch, mit langen Mono-Logen überzeugender
    zu wirken. Eigentlich müßte er seinem Forum schon lange Webspace für inhaltsleere Beiträge bezahlen -
    das tun aber wiederum nur die Händler, die für diesen Schrott auch noch bezahlen dürfen.

    Jedenfalls haben wir uns hier von www.Astro-Foren.de über mangelndes Interesse von Chloudy Nights Usern und
    Usern selbst aus China nicht zu beklagen und wir können es ebenfalls an unsere Fahnen heften, wenn William
    seine FLT 132 überarbeitet.

    Wie schön, daß wir hier eine sachliche und freundliche Athmosphäre habe und uns mit dem Müll dort
    drüben nicht weiter befassen müssen: Meinung statt Information ist das ganze Konzept.

  • Moin Wolfgang,


    meinst den mit "Plumm" jenen aus NRW, der mit über 4000 Tastaturabsonderungen dort auftritt? Oder etwa denjenigen, der - Inhalt hin Inhalt her- geradezu zwanghaft versucht (und es in dieser inflationären Weise auch bald schaffen wird), bald die 10000er Marke durchbrochen zu haben? *lach*
    Sorry fürs OT ...


    Grüsse Hannes

    Es ist das Wesen der Primitivität, aus viel wenig zu machen - es ist die Kunst des Geistes, aus wenig viel zu machen

  • Hallo Wolfgang,

    Quote

    Wie schön, daß wir hier eine sachliche und freundliche Athmosphäre habe und uns mit dem Müll dort
    drüben nicht weiter befassen müssen


    Warum machst du es dann?
    Ich kann sehr gut Nachvollziehen,daß du verschiedene Disskusionen dort,zum Thema Optikprüfung,bzw Optikbewertung, mitverfolgst.Aber wozu die Häme?Das ist Nachtreten und wird im Sport bestraft,vielleicht solltest du das ganze etwas sportlicher sehen?
    Verstehe mich bitte nicht falsch.Ich Schätze deinen Rat zu Opiken sehr,aber die Hetze gegen das schwarze Board und gegen bestimmte Einzelpersonen sind hier einfach deplaziert.Ich habe auf A.de mir schon des öfteren den Mund verbrannt,weil ich Partei für dieses Forum hier Ergriffen habe,weil es mir um die Sache geht,und die persönlichen "Feindschaften" aus Disskusionen herausgehalten werden sollten.Das scheint hüben wie drüben auf taube Ohren zu stoßen?

    Quote

    Meinung statt Information ist das ganze Konzept.


    Das könnte man auch unter deinen letzten Beitrag schreiben...
    So - jetzt habe ich mal wieder sehr weit aus dem Fenster gelehnt,aber das musste ich jezt loswerden ;)


    Grüße Rainer

  • Hallo Hannes,

    Du hast sie auf den Kopf getroffen - die beiden. Wenn mich nicht ab und zu jemand auf deren "Aktivität" aufmerksam machen würde, käme ich gar nicht mehr auf die Idee, daß es die nach 5 Jahren noch gibt aus der einfachen Überlegung heraus, das müßte denen doch selbst einmal langweilig werden. Stattdessen ist jetzt mein Namensvetter GRZY dieser ProfilNeurose ausgeliefert und ein Händler, der dessen Ergebnisse veröffentlicht hat.
    Die GRZY Ergebnisse wären interessant gewesen im Vergleich zu den meinigen, wenn ich sie denn hätte nachvollziehen können.

    Hallo Rainer,

    wenn so ein Forum A.... ungestraft gegen alle Regeln verstößt, die Bestandteil des deutschen Strafrechtes sind und rechtsfreie Parallel-Welten aufbaut, dann werde ich weiterhin den Finger in die Wunde legen in der Hoffnung, daß es dort irgendwann in der Zukunft gleiche Regeln im Umgang miteinander gibt, wie in allen anderen Medien. Web-foren sind kein rechtsfreier Raum von Leuten, die zwar ganz penibel auf ihre eigenen Persönlichkeits-Rechte achten, dafür aber hemmungslos über andere herfallen bzw. herfallen dürfen.

    A.de liefert in aller Öffentlichkeit in der Summe ein Verhalten ab, das nicht hinnehmbar ist, ganz bestimmt nicht für mich.