Anregung an GRZY

  • Zum Thema: Sekundäres Spektrum mit und ohne Glasweg:
    http://www.astro-foren.de/showthread.php?p=33167


    http://astro.uni-tuebingen.de/~grzy/2.html

    Hier wird ein Verfahren dargestellt, mit dem man den Farblängsfehler einer Refraktor-Optik im
    0.001 mm Bereich messen könne. Dazu gibt es auch das folgende Bild:

    [IMG:http://astro.uni-tuebingen.de:80/~grzy/Strahlengang.jpg]

    Bei diesem Testaufbau wird über den Prismen-Satz ein nicht unerheblicher Glasweg eingeführt.
    Dieser Glasweg verändert aber nachweislich das sekundäre Spektrum einer Refraktor-Optik, wie
    ich hier zeigen konnte: http://www.astro-foren.de/showthread.php?p=33167 und dazu passend
    ein anderes entsprechendes Bild:

    [IMG:http://rohr.aiax.de/SecSpektr05.jpg]

    Die Messung des Farblängsfehlers einer Refraktor-Optik muss bei Benutzung eines wie immer
    gearteten Prismen-Satzes falsch ausfallen, ganz besonders dann, wenn die Optik ohne Glasweg
    konzipiert wurde, und das ist die Mehrheit der Refraktor-Fälle. Wenn Glasweg, dann müssen auch
    ca. 50 mm eingehalten werden.

    Ein weiteres Handycap dieser Art Vermessung ist, daß man keine Information über die sphero-
    chromatische Aberration bekommt, die ebenso wie der Farblängsfehler die Abbildungs-qualität
    beeinflußt.

    Es wäre mir daran gelegen, wenn GRZY meine prinzipielle Einwände stichhaltig widerlegen könnte.