SUPER APO APM 107 f/6.5

  • Hallo Winfried,

    ein entscheidender Faktor ist bei beiden Systemen der geschlossene Tubus. Da Maksutov-Systeme mit sphärischen Flächen auskommen, ist deren Oberflächenqualität weitaus besser als bei Cassegrain- oder SC-Systemen. Der Mak bringt eine größere Fläche zusammen, was rechnerisch eine größere Auflösung in arcsec bedeutet. Ein sekundäres Spektrum dürfte der Mak auch fast nicht haben, also wird er sehr farbrein abbilden.

    Bei obstruierten Systemen kommt hinzu, daß sie in einer bestimmten Größenordnung sogar besser abbilden, als ein Refraktor, sagt es wenigstens die MTF (Modulations-Übertragungs Funktion) Modulationsübertragungsfunktion

    . . . und wenn Ihr dann mit exakten Ergebnissen aufwarten könnt, dann würde mich noch ein Vergleich im Labor interessieren. Dann hätte man endlich die Labor Ergebnisse und die Praxis zusammen.

  • Moin zusammen,


    Derzeit, nach 3 Stunden, hat der MN68 sogar die Nase vorn, was ich nicht gedacht hätte. Heller (klar, mehr Öffnung), aber von der Schärfe tun sich die beiden absolut nichts! Hätte ich nicht gedacht.


    rein rechnerisch sollte der MN68 sogar überlegen sein. Mit deinen Beobachtungen ( die dir hoffentlich nicht den Spass am neuen Gerät genommen haben ;)) und...


    Bei obstruierten Systemen kommt hinzu, daß sie in einer bestimmten Größenordnung sogar besser abbilden, als ein Refraktor, sagt es wenigstens die MTF (Modulations-Übertragungs Funktion) Modulationsübertragungsfunktion

    . . . und wenn Ihr dann mit exakten Ergebnissen aufwarten könnt, dann würde mich noch ein Vergleich im Labor interessieren. Dann hätte man endlich die Labor Ergebnisse und die Praxis zusammen.


    ...mit Labortests würde sich dann vielleicht endlich bestätigen, oder eben widerlegt werden, dass zwei verschiedene optische Systeme gleicher Qualität, nach Abzug der Obstruktion, zu vergleichbaren Ergebnissen kommen.


    Jedenfalls fänd ich diesen Test auch sehr spannend.


    Grüße
    Markus

  • Hallo Markus, hallo Wolfgang,


    der Test der beiden steht nun im Forum, wollte ihn nicht hier in die Diskussion dazwischenmogeln.
    Ist halt nur ein rein visueller Test mit Überraschungen.


    CS
    Winfried

  • Hi Wolfgang,


    hier mal ein Bild. Es kam eine Artemis Art 11002 zum Einsatz. Der Chip hat einen Bildkreis von ca. 44 mm.


    M31
    (LRGB)


    Zur 100% Darstellung


    M31 - Andromeda Galaxy
    APM 107 f / 700 by APM Telescopes with 2,5" Flattener
    Exposure Camera: Artemis Art 11000 CCD Camera (-20°C)
    Guide Camera: StarlightXpress Lodestar
    Truetek Filterwheel / Baader LRGB-Filterset
    L-Channel: 19 x 10 min 1x1
    R-Channel: 2 x 15 min 1x1
    G-Channel: 2 x 15 min 1x1
    B-Channel: 2 x15 min 1x1
    Image Processing (TBC)


    Guided with a unmodified EQ6 (out of the Box)


    Ich hoffe die Aufnahme gefällt ein wenig. Nach dem ich im schwarzen Forum wegen meinem ketzerischen Vergleich für etwas Stimmung gesorgt hatte (Neben dem Thread ist ein Scheiterhaufen :-) ):
    Verwendung einer KAF11003 am


    FSQ106 F8 <-> APM 107 F6.5


    FSQ106 F5 <-> APM 106 F5.25



    Meinen FSQ behalte ich dennoch. Der neuen APM ist ein gutes Gerät und
    bestimmt eine erschwinglicher alternative für Astrophotographen, wenn der Reducer
    verfügbar ist. Ich werde diese Konfiguration bestimmt auch testen!


    Und hier gehts nun ums Bild.


    Die Fransen können auch vom Equipment hinter dem Teleskop kommen. ATN Off-Axis-Guider, Filterrad und evtl. noch die Frontscheibenwiderstände zur Verhinderung von Tau vor der Kamera. Ich werde das noch analysieren.


    Anregungen und Kritik sind gerne willkommen!


    CS
    Gerrit

  • Hallo!


    Sehr schönes Bild!! Es leuchtet richtig. Auch sehr gelungen ist die Verwendung von weniger Farbe!!!!!!!!!!


    Also ich finde da jetzt nix zu mäkeln!


    Grüße
    Olli

  • Lieber Gerrit,

    Quote

    Nach dem ich im schwarzen Forum wegen meinem ketzerischen Vergleich für etwas Stimmung gesorgt hatte



    Die ticken dort anders. Bei uns bist Du mit solchen Aufnahmen hochwillkommen. Also keine Perlen vor die . . . . werfen !

    Quote


    Herkunft:
    <DL><DD>In der Lutherbibel heißt es bei Matthäus 7, 6: „Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“<SUP id=cite_ref-0 class=reference>[1]</SUP> Hierdurch wurde die Redewendung allgemein bekannt.<SUP id=cite_ref-1 class=reference>[2]</SUP> Jedoch ist sie bereits vor der Zeit Martin Luthers in deutschsprachigen Predigtsammlungen enthalten gewesen.<SUP id=cite_ref-2 class=reference>[3]</SUP> Zum Beispiel kommt sie in der altbairischen Sammlung „Speculum ecclesiae“ aus dem 12. Jahrhundert vor als „man sol diu mergriezer [Perlen] vur diu swîn niht giezzen“. 1513 benutzt sie Tunnicius in der Form „Men sal de perlen nicht vor die swyne werpen“.<SUP id=cite_ref-R.C3.B6hrich_3-0 class=reference>[4]</SUP>
    Die biblische Textstelle könnte sich darauf beziehen, dass in der byzantinischen Kirche das geheiligte Brot in kleine Bröckchen zerkrümelt und dann μαργαρίτας (margarítas) <SUP>→grc</SUP> (eigentlich ‚Perlen‘<SUP id=cite_ref-4 class=reference>[5]</SUP>) genannt wurde. Im Neugriechischen wurden Brotkrümel und Perlen dann nach wie vor mit demselben Wort bezeichnet, so dass die angegebene Bibelstelle womöglich eigentlich aussagt, dass den Säuen kein geheiligtes Brot vorgeworfen werden soll. Bekräftigt wird diese Deutung dadurch, dass im jüdischen Glauben die Tiere als unrein gelten und das Heilige demgegenüber die absolute Reinheit verkörpert.<SUP id=cite_ref-R.C3.B6hrich_3-1 class=reference>[4]</SUP>
    Die Redewendung gab für viele Künstler ein gutes Motiv ab. Dass es dabei oft zur Darstellung einer Blumen vor die Säue werfenden Person kam, könnte daran liegen, dass das lateinische margarita <SUP>→ la</SUP> (Perle) mit dem französischen marguerite <SUP>→ fr</SUP> (Margerite<SUP id=cite_ref-5 class=reference>[6]</SUP>) verwechselt wurde.<SUP id=cite_ref-R.C3.B6hrich_3-2 class=reference>[4]</SUP></DD></DL>Beispiele: