Takahashi TSA-120

  • Nachdem Takahashi wohl mehr oder weniger jedem, der je einen gewollt hatte, einen 4-Zoll-Apo (FC, FCT, FS oder TSA) oder dann denjenigen, die mit dem beachtlichen Gewicht/Preis/Auskühlzeit leben konnten, einen 130er-TOA verkauft hat, hat ihre Marketing-Abteilung nun offensichtlich beschlossen, dass es an der Zeit sei für einen (aus Konsumenten-Sicht längst fälligen) 120er TSA:


    http://www.takahashijapan.com/news.html


    Auch die kritische Weltmarktlage könnte bewirkt haben, dass Tak diesen Trumpf nun auszuspielen scheint...

    Der Tubus hat den gleichen Durchmesser wie der neue FSQ-106-ED, nämlich 125mm, also weniger als der FS-128 und erst recht weniger als der TOA-130, womit sich ein vergleichsweise bescheidenes Gewicht von 6,7 kg hat realisieren lassen. Visuell sollte die Röhre also auch auf einer Tak EM-10/EM-11 laufen.


    Beat

  • Hallo Leute,


    nein, ich habe keinen 120er, aber ich habe eben den FS-102 bei ICS gekauft. Ich hatte mir beide angesehen und beide mitgenommen und ausgiebig visuell bei mir in der Sternwarte getestet. Entschieden habe ich mich dann letztendlich für den kleineren FS-102, rein aus finanziellen Gründen (war ein Ausverkauf und das letzte Stück an Lager und daher entsprechend günstig).


    Zum 120er: Eine absolute Spitzenoptik in allen Belangen. Sauber verarbeitet, feinfühlig verstellbar, hoch vergrößerbar, absolut farbrein. Genauso wie mein jetziger FS-102, mit dem ich sehr zufrieden bin. Den 120er habe ich mit der kompletten Ethos-Serie getestet, einfach nur eine Verbindung, die paßt.


    Wer den Preis nicht scheut, für den dürfte es das "Endgerät" sein. - Aber irgendwie kommt ja doch immer wieder was noch dickeres danach...


    Der 120er paßt aufgrund seines Gewichts und des noch gut tragbaren Hebels auf eine GP-DX oder D2, rein visuell tuts sogar noch eine Nummer kleiner. Ein schönes Reisegerät, ich habe den 102er hauptsächlich für mobil.


    CS
    Winfried

  • Liebe Astrokollegen,
    ich habe mich jetzt neu bei diesem interessante Forum angemeldet.
    Zum TSA 120:
    Ich habe seit 5 Jahren einen FS 102 - genau wie Winfried - und war sehr zufrieden!
    Nun bot sich die Gelegenheit diesen (für mich) günstig zu verkaufen. und so habe ich kurz vor Weihnachten bei Intercon in Augsburg einen TSA 120 erworben.
    4 Wochen zuvor konnte ich ihn schon mal bei Martin B. testen - leider nur unter schlechten Himmel an Jupiter und Andromeda.
    Weihnachten und Anf. Januar boten sich einige Stunden bei mir nahe Nürnberg zum Vergleich des TSA 120 mit meinem "Reiseteleskop" Sky90.
    Ich hatte ja noch den Vergleich Sky90-FS102 in Erinnerung und ich muss sagen - der TSA 120 ist schon einiges besser. Besonders bei Planeten (Mars Saturn) ist er absolut scharf bis ca 300 fache Vergrößerung. Aber auch bei M42 ist der Unterschide zum Sky 90 deutlich (bei Sky90 zu FS 102 war er visuell kaum spürbar).
    Der Gewichts- und Längenunterschied zum FS 102 ist ksum spürbar. Für visuell reicht eine Giro oder die EQ3-Montierung.
    Fotos konte ich leider noch keine machen - mehr demnächst wenn ich wieder in Franken bin.
    Werner (z.Z. auf Astrourlaub in La Palma)

  • Hallo Werner/Stefan,


    kann ich bestätigen. Nur konnte ich auf ein Vorführgerät zurückgreifen und das war im Vergleich zum 120er natürlich erheblich preiswerter. - Daher meine Entscheidung für den FS-102.
    Da ich ihn hauptsächlich mobil verwende, kam es mir auch auf die Auskühlzeit an und die ist beim FS natürlich viel kürzer. Auch das Gewicht ist wesentlich geringer. Zuhause sitzt ja mit dem MN68 ein gleichwertiges Gerät auf der Montierung, das mit viel Freude bereitet.


    Allerdings liegt der FS nun im Keller, seit Anfang Dezember des nun vergangenen Jahres nicht EINMAL ein Wolkenloch. Mein Gott, was haben wir für ein besch..... Hobby...


    CS
    Winfried

  • Hallo,

    Ich stehe bei Martin noch auf der Warteliste...da die Neugierde nach diesem TSA 120 jedoch übergroß war , habe ich mir einen aus USA besorgt. Nicht das ich diese Graumportieren möchte, rentiert sich eh nicht, die Neugierde konte einfach nicht warten.
    Also mein TSA ist etwa so perfekt wie Wolfgangs Test . Mein TSA 120 ist einach Hauch optisch besser als mein TSA 102 war.
    Für den rein visuellen Beobachter auch wegen dem großen Backfokus ein absolutes High End Apo.
    Einen Kritikpunkt gibt es dennoch, der ambitionierte Photograph wünscht sich ein besser ausgeleuchtetes Feld, denn die Blenden im TSA sind grundlos viel zu eng gesetzt , sodaß nur ein extrem kleines Feld voll 100% ausgeleuchtet ist ..in der heutigen Zeit ein Unding, hier sollte Takahashi nachbessern.
    Aber ansonsten , ein perfekter Apo

    grüße
    Markus




  • hallo markus,


    du hast irgendwo mal gestatet, dass die toa´s "gnadenlos farbrein" sind.
    dein vergleich ist mir wichtig.
    wer ist hier besser: toa130 oder tsa120?


    mfg
    juergen.

  • Hallo Philip,

    Quote


    ... hat denn schon einer besagtes Stück? Der 120er interessiert mich auch ...!



    . . . ich konnte leider:sad: - wie der Markus auch - nicht an mir halten, hab ihn heute eigenhändig:) bei Martin bezahlt. Werde darüber
    noch einen ausführlichen Vergleich mit meinem TMB 100/800 durchführen, nachdem ich im ersten Anlauf den Eindruck habe, daß
    dieser TSA noch farbreiner ist als der TMB.

    Bei diesen hochwertigen APO's stößt meine RC-Indexzahl an ihre Grenzen:
    a) im Vergleich zum Farblängsfehler bekommt der Gaußfehler mehr Gewicht
    b) die Anordnung der Farbschnittweiten scheint eine wichtige Rolle zu spielen,
    __ Bei vielen TAK-APO's kommt Blau zuerst. Bei Benutzung eines Glasweges
    __ kehrt sich diese Reihenfolge um, und die Farbreinheit sinkt.
    Meine RC-Indexzahl (RC-Wert bei Lichtenknecker) war von Anfang an als Übersichtskriterium für alle Refraktoren gedacht,
    und ist deshalb nur eingeschränkt als Unterscheidungs-Kriterium für Super-APO's möglich.

    Am ehesten mag diese Übersicht den Sachverhalt darstellen, Tafel 1,___ Tafel 2

    Es dauert also noch ein wenig. Bild-Quelle: ■2009年 9月 2日 TSA-120 発売のお知らせ

  • Hallo Wolfgang,

    . . . ich konnte leider:sad: - wie der Markus auch - nicht an mir halten, hab ihn heute eigenhändig:) bei Martin bezahlt. Werde darüber noch einen ausführlichen Vergleich mit meinem TMB 100/800 durchführen, nachdem ich im ersten Anlauf den Eindruck habe, daß
    dieser TSA noch farbreiner ist als der TMB.


    wow- Glückwunsch zu Deinem Neuerwerb - da bin ich auf die Ergebnisse gespannt!

    Bei diesen hochwertigen APO's stößt meine RC-Indexzahl an ihre Grenzen


    Hast Du bereits eine Alternative zur RC-Indexzahl angedacht?


    Freundliche Grüße: Uwe

  • Hallo,


    ob TSA-120 oder FS-102, ich habe mir beide genau angeschaut und mich, wie schon geschrieben, für den günstigeren entschieden. Aber ich habe noch nie durch solch zwei farbreine und scharfe Geräte geschaut.
    Und ich kann nach 30 Jahren Hobbyastronomie von mir schon behaupten, viele APO`s betrachtet und durchgeschaut zu haben.


    Ich war nie eine Refraktorfan, hatte lediglich für die Sonne mal einen Lichtenknecker AK 127 (den ich leider verkaufte), aber nachdem ich den FS-102 besitze ist mein Verhältnis zu Refraktoren merklich gewachsen, obwohl ich mit meinen 3 Spiegelsystemen sicherlich nicht die schlechtesten besitze (ICS und AOM).


    Liebe Grüße,
    Winfried

  • Tag Winfried,
    ich gönne Dir die Freude an Deinem FS- 102 von Herzen und kann auch nachvollziehen wenn Du wie andere Beobachter sich als Tak-Fans outen.


    Ich nehme auch in Anspruch viele Apo´s durchgesehen zu haben, nutze und nutzte einige Apos und Halb-Apos über Jahre und komme zu einem völlig anderen Ergebnis.


    Deswegen möchte ich den Satz nicht so stehen lassen: "ob TSA-120 oder FS-102, ich...."


    Die Wahrnehmbarkeit von Details an Mond und Planeten nimmt mit der Öffnung in dem Bereich von 102mm auf 120mm deutlich zu. Deswegen kann man beide Geräte nicht so pauschal vergleichen.


    Der Tak FS-102 ist sicher in der Praxis farbrein und auch die Testergebnisse wie auch der theroretische Polystrehl liegen auf hohem Niveau.
    Von der praktischen Seite habe ich selber zwei FS-102 getestet.
    Einen FS-102 habe ich Seite an Seite neben meinem ehemaligen APQ 100/640 montiert und den Saturn ständig wechselnd beobachtet. Im Ergebnis lag der APQ deutlich sichtbar vorne! Die Cassinische Teilung war beim APQ ein schwarzer Strich, im FS-102 sichtbar flauer. Dazu habe ich verschiedene Vergrößerungen, Okulare, usw. durchprobiert - mit selbem Ergebnis.



    Praktische Vergleiche sollten zeitgleich und am gleichen Objekt durchgeführt werden.
    Aus dem Gedächtnis heraus ist das kein Vergleich, sondern subjektive Wertung.
    Davon unbenommen habe ich nichts dagegen, wenn Du Dein Gerät für das Beste hälst.
    Ich denke aber schon, dass der geübte Beobachter Unterschiede zwischen den TSA und FS erkennen kann und auch wird.


    Viele Grüße
    Ralf

  • ....
    Einen FS-102 habe ich Seite an Seite neben meinem ehemaligen APQ 100/640 montiert und den Saturn ständig wechselnd beobachtet. Im Ergebnis lag der APQ deutlich sichtbar vorne! Die Cassinische Teilung war beim APQ ein schwarzer Strich, im FS-102 sichtbar flauer. Dazu habe ich verschiedene Vergrößerungen, Okulare, usw. durchprobiert - mit selbem Ergebnis.....
    Aus dem Gedächtnis heraus ist das kein Vergleich, sondern subjektive Wertung....
    Viele Grüß
    Ralf





    hallo ralf,



    interessant: mein ehemaliger apq100/640 konnte mit meinem - leider auch ehemaligen - fs102 nicht mirhalten: weder in kontrast, schaerfe und farbreinheit. fuer diese meine FESTSTELLUNGEN habe ich schon einige "pruegel" bezogen.


    ok - da ich nun wieder vorhabe, mir ein "sahneteil" zuzulegen, wuerde ich mich freuen, vergleichende bewertungen betreff dem toa130 und dem tsa120 ueber dieses forum zu erhalten.



    mit freundlichem gruss
    juergen.

  • [FONT=Arial, sans-serif]Hallo Jürgen,[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]interessant und ich glaube Dir ohne Wenn und Aber.[/FONT]


    [FONT=Arial, sans-serif]Bei den APQ ist mir schon auf dem ITT / Dobratsch vor Jahren aufgefallen, dass der Kontrast nicht Alleine von den Objektiven sondern besonders vom Tubus abhängt.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Die Zeiss Tuben hatten nur wenige Blenden und der Auszug war glatt und nur matt ausgestrichen. Auf dem ITT zeigte ein Selbstbau C 110/750 am Orionnebel deutlich mehr Kontrast als ein APQ 150![/FONT]


    [FONT=Arial, sans-serif]Mein APQ hatte einen Borg Tubus mit Fließauskleidung und zusätzlichen, scharf angedrehten Blenden, so dass der Bildkontrast sehr hoch war.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Die Verwendung von Glasweg beim APQ 100/640 war zwingend für ein gutes Ergebnis.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Das Prisma muss von hoher Qualität sein, sonst wird hier das Bild deutlich beeinträchtigt.[/FONT]


    [FONT=Arial, sans-serif]Wenn ein oder mehrere der angesprochenen Punkte nicht gegeben war, dreht sich das Ergebnis schnell herum. [/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Leider haben wir nicht mehr die Möglichkeit den Vergleich der APQ´s durchzuführen.[/FONT]


    [FONT=Arial, sans-serif]Da die Auswirkungen der "Objektivumgebung" in der Praxis so dramatisch sind, dass Beobachtungen zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen können, braucht man die Nachkommastellen von Polystrehl oder RC-Werten nicht als in Stein gemeißelt zu betrachten, nur weil eine Messung dahinter steht.[/FONT]


    [FONT=Arial, sans-serif]Wegen dem TOA 130 kann Thilo einen Bericht schreiben. Es liegen Ihm erste Erfahrungen mit seinem TOA vor, jedoch kommen bei dem Wetter nicht viel neue Erlebnisse dazu.[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Ich denke, dass der TSA so nahe beim TOA liegt, dass eher der Preis und das Gewicht den Ausschlag geben wird.[/FONT]


    [FONT=Arial, sans-serif]Aber wie wir an dem Beispiel APQ / FS gesehen haben, sind Praxisberichte sehr wichtig und können Überraschungen bringen.[/FONT]


    [FONT=Arial, sans-serif]Takfreundliche Grüße[/FONT]
    [FONT=Arial, sans-serif]Ralf[/FONT]

  • hallo ralf,



    war schon ein ziemlicher batzen kohle fuer ausschliesslich original zeiss-equipment.


    meine letzten schwachen erklaerungsversuche waren dann einmal die abbe-okulare, die auch von zwei braunschweiger sternfreunden als nicht so dolle eingeschaetzt wurden.
    dann vermutete ich weiter atmosphaerische einfluesse; wohnte seinerzeit ganz dicht an einer fast immer vollen hauptstrasse (die apq´s waren reine balkongeraete) und oefter roch nach essig...konnte aber auch nicht sein, denn der fs102er tak zeigte in verbindung mit nagler-objektiven dabei das eben bessere bild.


    und nun dein einfacher wie wertvoller hinweis auf das "drumherum": daran habe ich noch gar nicht gedacht...:shutup:und einige fachleute seinerzeit wohl auch nicht:blink:.


    mein ultrakompaktes astreya-105/670-projekt wird jetzt wohl weitere aenderungen erfahren muessen.


    ich freue mich schon auf thilo´s bericht ueber den toa 130.




    ebenfalls takfreundliche gruesse
    juergen.

  • Guten Abend Jürgen,
    ich habe Thilo eine Mail gesendet, dass Er doch bitte etwas über seine TOA Erfahrungen hier schreiben möchte.


    Das Thema Objektivtyp und Okulare ist ein wichtiges Thema. Auch die Okulare haben Ihren Anteil am System und passen nicht zu jedem Fernrohr.
    Ich gebe Dir recht, dass die Abbe Okulare zu dem APQ 100/640 nicht die richtige Wahl waren.


    Beim APQ 100/640 im besonderen Fall, bei anderen APQ Typen viel weniger, spielt die Bildfeldkrümmung eine wichtige Rolle. Das vergleichsweise stark gekrümmte Bildfeld führt bei den Abbe Okularen dazu, dass entweder auf die Mitte oder auf den Rand scharfgestellt werden kann. Bei hohen Vergrößerungen ist der Effekt gering, aber z.B. bei den 16mm Abbe war das sehr deutlich. Die Nagler kommen mit der Bildfeldkrümmung viel besser zurecht, aber trotzdem sind die Voraussetzungen bei f/8 viel günstiger als bei f/6,4.
    Unter Verwendung von einem Glaswegkorrektor und Binoansatz war der APQ 100/640 aber Bestens in Form.
    Ebenso passt die Baader/ Zeiss Barlow prima zum Gerät.
    Mit Radian bzw. mit Olympus Okularen plus Barlow konnte ich hier sehr gute Leistungen erzielen. Pentax XL 5,2 hatte ebenfalls Abstriche in der Abbildung hinzunehmen.


    Bei den Abbe Okularen würde ich auch nach den Brennweiten unterscheiden. Die einzigen Okulare von der Serie die ich heute noch habe sind die 25mm. Die 25mm haben eine einzigartige Farbdarstellung, die ich bei keinem anderen Okular bisher gesehen habe. Völlig neutrale Farbdarstellung ohne Tönung oder Einfärbungen und dass in einer "kalten" Wiedergabe. Die Farben an Jupiter bei guter Durchsicht lassen mich schon vom Ansehen frieren. Bis heute kenne ich keine besseren Okulare in dieser Brennweite. Allerdings hat mir das Genuine Ortho mit 18mm besser gefallen als die 16mm Abbe. Das 16er kommt nicht an die Abbildung des 25mm heran.


    Viele Grüße
    Ralf

  • hallo Jürgen,
    ja, ich bin der jenige, der einen ziemlichen Batzen Kohle für einen 130erTak hingelegt hat...:shutup:
    Eigentlich kam das nur zustande, weil ich vorher meinen 132eWilli bei Wolfgang testen lies, und dieser genauso schlecht abschnitt wie die anderen (siehe Optik-Test)


    Dank Ralf, konnte ich diesen in der Garantiezeit noch mit ein wenig Aufpreis gegen einen 130er TAK tauschen....:)


    Zum 130erTAK kann ich schon behaupten, das sich der Kauf rentiert hat.
    Es ist IMMER noch jedes mal ein unglaubliches Erlebnis, wenn ich ihn visuell nutze.....
    Z.B.
    Bei einem doppelten Schattenwurf von Jupiters Monden im Oktober? war der beste Beweis für den Kauf des 130ers.
    Ohne das ich es wusste, konnte ich nicht nur die Schatten auf Jupiter beobachten, sondern auch dessen Monde in vollem Licht VOR Jupiter.
    Erst später erfuhr ich, das es schon sehr schwierig sei, die Monde im vollem Licht vor Jupiter zu "sehen"
    Aber mit dem 130er und seinen tollen Kontrast, war das anscheinend ein leichteres:beta:


    Aber auch beim direkten Vergleich mit einem 115erTMB war ich froh, das ich mich für den 130er entschieden habe.
    Im direkten Vergleich zeigte der 130er bei DeepSky deutlich mehr Helligkeit, obwohl es sich "nur" um 1,5cm mehr Öffnung handelte.....


    Bisher bin ich sehr zufrieden mit dem Kauf.....ob visuell oder fotografisch...


    PS: Nur eine 1:10 Untersetzung mußte her....


    Grüße:
    Thilo

  • Hallo Ralf,


    als "Nicht-Refraktor Typ" (bis vor einigen Monaten) finde ich den Anblick im FS-102 phänomenal. Natürlich, - und das hatte ich weiter oben auch geschrieben, - ist Öffnung durch nichts zu ersetzen außer..., aber hier in meinem speziellen Fall entschied der Preis und die Tatsache, daß dieses Gerät für mich ein Reisegerät werden sollte. Einfach, weil ich meinen MN68 nicht mehr transportieren möchte, der sitzt fest auf der Montierung. DAHER mein Enschluß zum kleineren. Bei guten Bedingungen (auch bereits geschrieben) sticht der Maksutow-Newton mit seinen 6" natürlich den Tak am Planeten aus, auch schon aufgrund seiner größeren Brennweite. Zudem ist es ein "Luxus" Intes mit Spiegeln aus Sitall und beide Geräte sind generell voll ausgekühlt, da sie montiert in der Warte stehen.


    Ein 120/130er Tak wäre mir ins Haus gekommen, wenn ich mit dem MN68 nicht schon ein sehr gutes Planetengerät gehabt hätte.


    Von daher sehe ich den Vergleich doch eher mit einem anderen, gleichgroßen Gerät, gegeben. Manchmal ist die Euphorie eben stärker als der Geist....


    Liebe Grüße
    Winfried

  • Wenngleich ich ein bekennender Zeiss-Abbe-Okularfan bin,


    Die 25mm haben eine einzigartige Farbdarstellung, die ich bei keinem anderen Okular bisher gesehen habe. Völlig neutrale Farbdarstellung ohne Tönung oder Einfärbungen und dass in einer "kalten" Wiedergabe.


    halte ich diese Formulierung für gewagt. Ich persönlich habe weder Mond, noch irgendeinen Planeten je aus der Nähe gesehen und wüsste in welchen Farben er sich uns tatsächlich zeigt.


    Ich weiss, was du mit dieser Äusserung ausdrücken willst. Aber man sollte, finde ich, es nicht als Faktum darstellen. Damit aber genug der Klugschei**erei.;)