Okularauszug

  • Hallo,
    inzwischen haben sich ja allgemein bei Okularauszügen die Crayfords durchgesetzt. Ursprünglich wollte ich auch einen Cayford für meinen 127/820 bauen. Bei näherer Betrachtung erfordern diese Auszüge allerdings eine gewisse Präzision bei der Herstellung, wenn man ein ordentliches Ergebnis erzielen will. Besonders die Fläche, gegen die die Antriebswelle drückt, hat mir Kopfzerbrechen bereitet, da ich keine Möglichkeit habe, diese zu fräsen. Deshalb habe ich mir überlegt, wie man einen Auszug ohne Fräsarbeiten bauen kann. Das Ergebnis habe ich hier:
    http://www.stern-freund.de/index.php?id=120
    kurz beschrieben.


    CS. Frank

  • Hallo Frank,


    Klasse gemacht,
    die Schwäche des Crayfords, das Durchrutschen ist damit ausgeschaltet.
    Ich habe für den AS 130/1950
    http://www.bksterngucker.de/_de/atm/gehurefr.htm
    und den Jaegers Kometensucher 152/760
    http://www.bksterngucker.de/_de/atm/gehuklst.htm
    vor Jahren Crayfordauszüge mit 90mm freier Öffnung gebaut.
    http://www.bksterngucker.de/_de/atm/gehuoaz.htm :D

  • Hallo Gerd,
    da hast Du ja schöne Auszüge gebaut! Auch scheinst Du von Metallbearbeitung mehr als ich zu verstehen. Als eher Theoretiker bin ich immer schon froh, wenn es mir mal wieder gelungen ist, einen Drehstahl so anzuschleifen, dass er auch wirklich schneidet :D. Deshalb verwende ich gerne industriell gefertigte Teile an Stellen, wo Präzision gefordert ist.


    CS. Frank

  • Hallo Frank,
    Danke für die Blumen!
    Ohne die Unterstützung von Freunden wär das nix geworden.
    Mich haben damals die 1000 Euro Kosten für einen 4" Willi Auszug angetrieben.
    Das habe ich noch nie eingesehen,
    soviel Kohle für so eine primitive Gerätschaft auszugeben.
    Nun ist das auch schon ein paar Jahre her und ich würde mit dem heutigen Wissen
    diese Auszüge etwas anders( eleganter und leichter ) ausführen.


    So "eher Theoretiker" habe ich Dich bisher nicht gesehen,eher als
    Praktizierender Sterngucker mit Selbstbau-und Verbesserungsambitionen.:D


    Da reihe ich mich auch gerne ein.
    Bis auf den Skywatcher ED 80/600 und das Unitronfernrohr 75/1200
    habe ich alle meine Sehhilfen selbstgebaut, es wäre mir sonst finanziell nicht möglich gewesen,
    zu meiner Ausrüstung zu gelangen.
    Ich habe keinen Handgriff bereut, es hat mir immer viel Freude gemacht.

  • Hallo,Frank
    ich habe mir für ein 8-10 Zoll Refraktor schon mal ein 4" OAZ in crawford -technik gebaut ,den man aber von außen die Crawford-technik nicht vermuten soll..augenzwinkernd..zumal ich eine besonders langen fokussierweg wünschte,der beträgt immerhin 11"
    http://farm4.static.flickr.com…02643786_942b370af7_o.jpg
    http://farm4.static.flickr.com…01836277_abd0a2928e_o.jpg
    Ich baue eben auch immer fürs Auge.
    es fehlen noch einige Teile-es ist meinem Budget geschuldet(rot werd)
    Biste schon weiter gekommen-dein Posting stammt ja vom Januar?
    Gruß Marc

  • Hallo Marc,
    so stelle ich mir einen OAZ vor der sieht mal richtig stabil aus.
    Bei den einfachen Crayford sieht das leider meist anders aus. Schön wenn man die Möglichkeiten und Fähigkeiten hat sich so etwas selbst zu bauen.


    CS
    Jone

  • Hallo,Jone
    Danke für die Blumen .Geb ich gern weiter an mein Mechaniker ...augenzwinkernd..
    Wie auf dem Bild sind schon ~450 € ausgegegeben .natürlich wird es noch mit Zeiss-Schwalbentechnik ausgestattet .
    Mein Zeiss 2" OAZ(Bj~1950) ne nummer größer nachzubauen erschien mir dann kostenmäßig doch zu teuer .
    Das gute am Selbstbau -man kann die Kosten dosieren auf mehrere jahre .
    ein vergleichbarer OAZ bei Astrophysics kostet glaub ich so um die 2000 € .eek
    Natürlich geht meine Konstruktion auch ne Nummer kleiner als 2,5" OAZ mit 180-200 mm Fokussierweg.
    Gruß Marc