Dobson oder newton. die qual der wahl. anfänger braucht hilfe.

  • hmmm domi.


    anstatt die comments anderer leute zu kritisieren, hättest du vielleicht deine zeit und energie mal lieber dazu gebraucht, deine eigene sichtweise zu schildern, oder nützliche tips zu geben, im bezug auf meine fragen. denn dafür habe ich diesen thread ja eröffnet, um meinungen von euch profis zu hören.
    die anderen sind hilfsbereit und geben sich wenigstens mühe zu helfen, unabhängig davon, das es auch leute gibt, die andere meinungen haben könnten. ;)


    heute ist seit 2 wochen mal wieder die erste sternklare nacht und mein dobson ist noch nicht da. grummel -.-

  • hmmm domi.


    anstatt die comments anderer leute zu kritisieren, ................-


    Hallo,
    wie formuliere ich denn nun diesen Satz, dass er nicht den Anschein erweckt im selben Kontext deiner Interpretation von Kritik zu stehen?


    Typisches Forumsproblem, einmal falsch verstanden - weil schlecht formuliert oder mindermühend gelesen - und schwupps,........!


    Wie auch immer. Erstmal Glückwunsch zu deinem Gerät.
    Den Rest dann evtl. nachher, Arbeit steht an.

  • Hallo,


    mal von meiner Seite und meinen Erfahrungen:
    Ein Kunde von mir hat den 8" f:6 Dobson gekauft. Ist noch "Beginner" und kennt sich am Himmel noch nicht so gut aus. Ist übrigens auch im Forum. Nun hat er sich, da er des Suchens überdrüssig wurde, sich die EQ-6 GOTO zugelegt und den 8" daraufgeschnallt.
    Jetzt findet er die Objekte auch!
    Gut, ich denke, das liegt wohl hauptsächlich daran, daß:
    1. Er noch keine Erfahrung hat
    2. sich den Dobson im Sommer gekauft hat, an den hellsten Nächten, in denen man eh nichts sieht
    3. Er wird mit etwas mehr Erfahrung das Gerät wieder als Dobson nutzen, da in dieser Kombi ganz schön schwer und groß.


    Zum parallaktischen Gerät ansich: die HEQ-6 pro ist die Montierung, die darunter gehört. Meine HEQ-5 ist dazu bereits zu schwach, sie wackelt, was wir getestet haben. Ich habe sie ja auch nur für meinen leichten Tak, der ist dünner, kürzer und leichter. Auf eine normale EQ-5, also nicht die "H", würde ich einen 8" nie schnallen.


    Rphrschellen: Zwar hebe ich an meinen Geräten drehbare Schellen mit Teflon Lagern (INTES), aber man kann auch ohne auskommen, wenn man 3 Schellen nimmt und sich zwischen den beiden hinteren kleine Abstandsklötzchen baut und die mit Teflonplättchen versieht. Das ist wesentlich billiger, denn drehbare Rohrschellen sind s..teuer.


    CS
    Winfried

    Liebe Grüße
    Winfried


    Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"...

  • Hallo Winfried,


    da ich ja auch einer von deinen zufriedenen "Kunden";) bin, möchte ich auch noch kurz zum Vergleich Monti(Goto)- "Holzbox" bemerken, daß es absolut nicht schaden kann sich durch den Sternenhimmel,im wahrsten sinne, durchzukämpfen.
    Ich hatte am Anfang auch keine Ahnung wo sich M1-.... oder NGC... befinden, aber mit Hilfe von Deep Sky reiseatlas und ähnlichen Produkten habe ich mir das Wissen etwas angeeignet. Und das kann auf jeden fall nicht schaden!


    Grüssle Mirko

  • Stimmt Mirko,


    ansich plädiere ich am Anfang immer für den Dobson - damit sich die Leute am Himmel auskennen lernen!
    Das kommt aus meiner eigenen Erfahrung. 20 Jahre lang nur GOTO, erst dann lernte ich den Himmel richtig kennen - dank Dobson.


    Mancher mag`s halt anders, daher meine Empfehlung, was geht und was absolut nicht mehr geht, auch wenn es manche Händler so anbieten.


    - So, nun bin ich weg. Mein Mac "gröhlt" lautstark nach 5 weiteren Ventilatoren. Die habe ich nicht. Also aus die Kiste und rüber ins kühle Haus. Für heute mache ich Feierabend, bevor mir meine Arbeitsmaschine noch abraucht!


    Liebe Grüße
    Winfried

    Liebe Grüße
    Winfried


    Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"...

  • mein dobson ist heute endlich kommen. man ist das ein riesen teil. ist das eigentlich normal, das der kleine sucher alles auf dem kopf zeigt?? also ich gucke ganz normal durch und sehe durch die kleine röhre alles auf den kopf stehen. soll das so sein??


    lg

  • Hallo Blackmoon,

    mein dobson ist heute endlich kommen. man ist das ein riesen teil. ist das eigentlich normal, das der kleine sucher alles auf dem kopf zeigt?? also ich gucke ganz normal durch und sehe durch die kleine röhre alles auf den kopf stehen. soll das so sein??


    lg


    Das ist schon mal die erste Übung Dobsonbedienung: Vergleich mal, wie es im Sucher und wie es im Okular des Newton aussieht. :)


    Und nicht verzweifeln, nach ein paar Beobachtungsnächten weisst Du, wo Du hinschwenken musst, wenn der Planet aus dem Sichtfeld wandert.


    Grüße


    Christoph

  • Hi blackmoon,

    am einfachsten tust du dich wenn du dir parallel zum Sucher
    einen Finder wie Telrad, Rigel oder Starpointer drauschschnallst.
    Das ist so aehnlich wie ein Star War Visier, mit einer
    seitenrichtigen Vergroesserung von 1.
    Eine Beschreibung gibt es z.B. hier:

    http://www.intercon-spacetec.d…er/produkt/telrad_finder/

    Wenn du dennoch lieber Starhopping mit dem Sucher machen willst kannst
    du dir zur Vereinfachung seitenvertauschte Sternkarten ausdrucken . Geht z.B.
    mit CdC ( http://www.stargazing.net/astropc/ ) und mit den meisten
    anderen Planetariumsprogrammen auch.

    Viel Spass mit dem Dobs.

    Gruesse,
    argus

    ..und warum ist beim Spiegel rechts mit links vertauscht, aber oben nicht mit unten.

  • Stimmt Mirko,


    ansich plädiere ich am Anfang immer für den Dobson - damit sich die Leute am Himmel auskennen lernen!
    Das kommt aus meiner eigenen Erfahrung. 20 Jahre lang nur GOTO, erst dann lernte ich den Himmel richtig kennen - dank Dobson.


    ............
    Liebe Grüße
    Winfried


    Hallo Winfried,
    sei so nett und erkläre mir warum man mit dem Dobson die Orientierung und somit das kennen lernen am Himmel mit o.a. Argumenten unterstreicht. Das liest sich, als wenn man mit einem paral. montiertem Teleskop dies eben nicht in selber Qualität erreicht.
    Ich frag mich wo der Unterschied gegenüber dem motorisch gesteuerten Fernrohr liegt, es sei denn, du meinst GoTo, dann stehe ich bei dir, sonst aber sehe ich keinen Unterschied.
    Die Vorgehensweise des Aufsuchens ist wesentlich annähernd die selbe, die Nachführung aufs Objekt wohl eine andere.

  • Hallo Dominique,


    Die Vorgehensweise des Aufsuchens ist wesentlich annähernd die selbe,


    nee - isse auch ohne GOTO nicht. Beim Dobson muss ich viel öfter korrigieren, eine elektrische Nachführung (letztlich auch schon eine manuelle parallaktische) gibt mir viel mehr Zeit zum nachdenken, kartegucken und korrigieren. Mit dem Dobson kann ich auch nicht nach Karte und Skala (ein paar Grad höher....) korrigieren. Man schwenkt einmal falsch - und fängt von vorne an. OK, ist zwar die Hardcore-Finden-Variante aber der Trainingseffekt ist größer. :cool2:


    Grüße


    Christoph

  • schönen guten abend.


    kann mir jemand vielleicht sagen, ob ich eine barlow linse für mein dobson brauche? und wenn ja, warum? ich hab grade versucht bei google zu finden, wofür diese linse gut sein soll und habe nur gefunden, das er die brennweite verlängert. heisst das, das man mit einer barlow näher "ranzoomen" kann? kann man da jede art von okular draufstülpen?


    beim dobson habe ich ja 2 standart okulare mitbekommen, die Super 25mm und Super 10mm. brauche ich denn jetzt noch neue okulare? und wenn ja, welche? soll ich gleich 2" okulare kaufen? weil die sind ja grösser nech


    ich hoffe das jemand die geduld hat und die fragen beantworten kann. habe schon versucht mich bei google schlauzulesen, aber ich finde zu diesem thema nichts passendes.



    lg

  • ..............
    ne weitere frage wäre, was ich denn noch für okulare bräuchte!? bei dem skywatcher dobson bekommt man 2 okulare mitgeliefert, die standartokulare. reichen die denn nicht aus? wozu sind diese geeignet, oder anders gefragt, wofür brauche ich andere? ich werde mond + planeten + deepsky beobachten wollen, da ja nun alles interessant ist.


    zudem würde ich gerne wissen, was man denn für okulare brauch, wenn man sich die sonne angucken möchte!? gibt es sowas für die dobson überhaupt??


    ............


    Hi Hakan,
    zu deiner Frage stelle ich die meine an (welche Okus sind bei dem Teleskop dabei?) und in der Anlage eine Datei, in der du die auf dem Markt befindlichen relativ aktuellen oder zumindest weit verbreiteten Okulare findest.
    Ich habe, so hoffe ich, die deine richtigen Teleskopparameter eingestellt, wenn nicht, ändere sie. Die Tabelle errechnet die wesentlichen Werte, die sich aus den Zahlenwerten der Okulare in Kombi mit denen des Teleskops ergeben.


    Die Tauglichkeit der Okulare für deinen f6 Dobson, die unterschiedlichen Erfahrungen der Beobachter zeigt sie nicht auf. Ist und wäre aber wichtig. Sie soll dir nur vorerst eine rein theoretische Stütze sein. Wie du erkennen kannst, sind Okulare mit größeren Eigengesichtsfeld, also z.B. Weitwinkelokulare gegenüber Plösselokulare, in der Lage, bei selber Brennweite mehr Himmelausschnitt zu zeigen. Anders ausgedrückt, zwei Okulare mit selber Brennweite, also mit selber Vergrößerung aber das eine mit größerem Eigengesichtsfeld, zeigt letzteres einen größeren überschaubaren Himmel.
    Ergo: Für "SCHUBSER" ist es also von Vorteil, so grob und pauschal, wenn das Gesichtsfeld groß ist. Denn wenn du ein Objekt gefunden hast und es betrachten möchtest, sollte es wenns möglich ist lange ohne Nachführung im Blick bleiben. Anders, man verliert es eben nicht so schnell aus den Augen. Die Erdrotation sorgt ja bei nicht nachgeführtem Teleskop dafür, dass das Objekt sich aus dem Gesichtsfeld, aus dem Blick, bewegt und somit ist der Grund offensichtlich, wie der Grund bei Frauen, wenn möglich und lohnend lange hinterherschauen zu können :)
    Die Auswahl von Okularen kann man nach bestimmten Kriterien treffen. Die eine wichtige ist die Austrittspupille. Wenn dann später mehr dazu-vll. auch von den Kollegen.
    Schau dir erst mal die Werte an und mache dich mit ihnen auch substanziell vertraut.


    In die Sonne kannst du ansich mit jedem Oku schauen, wenn zuvor der entsprechende SCHUTZ, gleich welcher Art, am Teleskop montiert ist. Im Deatil spielt aber m.E. aber auch hier die AP und Okutyp eine Rolle, denn in Kombi kann sich bei manchen Okus ein unangenehmes Einblickphänomen einstellen, welches am Abend bei selbigen nicht in Erscheinung tritt. Sol aber hier denke ich vorerst keine Rolle spielen.


    Du benötigst für die von dir erwähnten zu beobachtenden Objekte kleine und große Vergrößerungen. Okulare also mit niederiger und größerer Brennweite. Bei den hohen Vergrößerungen solltest du, wenn möglich, aus o.a. Gründen Okulare mit größerem Gesichtsfeld wählen. Bei dem mir zur Verfügung stehenden Dobi ruckt und hackt ab und an die Rockerbox, Achse in horinztaler Lage, sorge dafür, dass diese bei dem deinen Teleskop einwandfrei läuft. Dieser Slip Stick Effekt = Haftgleiteffekt nervt ungemein bei hohen Vergrößerungen und trübt die Beobachtungsfreude da hingehend, dass ein Ruck ohne Slip den Effekt des Verschwindens des Objektes mit sich bringt. Das erneute Aufsuchen ist dann wieder mit "Mühe" verbunden. Denn: Die gewählte z.B. für Planeten herangenäherte große V kann nicht für das erneute Auffinden benutzt werden, da das Gesichtsfeld meist zu klein. (je nach dem wie groß V und Gesichtsfeld denn war)


    So weit erst mal alles verstanden?


    Ich hoffe, ich hab ein wenig helfen können-vorerst grob, aber immerhin.


  • Christoph, bitte,.............
    nur weils erschwert wird, ist der Lerneffekt doch nicht größer. Allenfalls steigert das die Motorik aber nicht die Ortskenntnisse. Okay, jeder "fühlt" da wohl anders aber bestätigen tu ich das auf Grund meiner Erfahrungen nicht. Im Gegenteil, der Aufwand fürs von dir o.a. Aufsuchen kann mehr in die Konzentration fürs Wesentliche investiert werden, evtl. lernt aber auch jeder auf seine Weise.
    Nur, wer nur den Hammer als Werkzeug kennt, neigt schnell dazu in allem einen Nagel zu sehen ;)


  • Hallö ;)


    BARLOW


    Sie hat so viele Kritiker wie Besitzer - also quasi menschliches, wenn man Besitzer mit Handlungen gleichsetzt.

  • Christoph, bitte,.............
    nur weils erschwert wird, ist der Lerneffekt doch nicht größer. Allenfalls steigert das die Motorik aber nicht die Ortskenntnisse. Okay, jeder "fühlt" da wohl anders aber bestätigen tu ich das auf Grund meiner Erfahrungen nicht. Im Gegenteil, der Aufwand fürs von dir o.a. Aufsuchen kann mehr in die Konzentration fürs Wesentliche investiert werden, evtl. lernt aber auch jeder auf seine Weise.
    Nur, wer nur den Hammer als Werkzeug kennt, neigt schnell dazu in allem einen Nagel zu sehen ;)


    OK Dominique,


    dann kann man auch argumentieren, das man den Himmel am besten über die Referenzsternliste seiner Goto-Steuerung kennenlernt. Jeder lernt wohl auf seine Weise, aber ein Dobson ist nicht der schlechteste Anfang. Was hattest Du eigentlich zuerst - abgesehen von Camera & Fernglas?


    Grüße


    Christoph

  • schönen guten abend.


    kann mir jemand vielleicht sagen, ob ich eine barlow linse für mein dobson brauche? und wenn ja, warum? ich hab grade versucht bei google zu finden, wofür diese linse gut sein soll und habe nur gefunden, das er die brennweite verlängert. heisst das, das man mit einer barlow näher "ranzoomen" kann? kann man da jede art von okular draufstülpen?


    beim dobson habe ich ja 2 standart okulare mitbekommen, die Super 25mm und Super 10mm. brauche ich denn jetzt noch neue okulare? und wenn ja, welche? soll ich gleich 2" okulare kaufen? weil die sind ja grösser nech


    Hallo Blackmoon,


    Kurzfassung:


    Lass erstmal die Barlow sein.


    25mm und 10mm reichen bei Deinem Geräte auf jeden Fall für erste Erfahrungen. Das nächste Okular solltest Du Dir erst kaufen, wenn Du:
    1) bei jemand anderem durchgesehen hat oder
    2) das Geld für gleichwertige Okulare anderer Brennweiten (z.B: 5mm, 8mm, 13mm, 18mm, 30mm) wirklich über hast (um die Brennweiteneffekte / Vergrößerungen auszuprobieren) oder
    2) Du Dir gleich ein "Spitzen"-Okular von Pentax oder Televue kaufen willst. :)


    Ein Leuchtpunktsuche (oder Telrad) käme vor dem nächsten Okular.


    Grüße


    Christoph


  • Hi Christoph,
    den Fragesteller hilfts nicht weiter, jedoch sage mir den gravierenden Unterschied hinsichlich zwischen einer AUFSUCHNACHFÜHRUNG beim Dobson und der eines para. montiertem Teleskopes ohne GoTo, denn von nichts anderem spreche ich. Bei gelöster Klemme im 2. Fall muss ich genau wie beim Dobson zwei Bewegungsrichtungen zu einer resultierenden verienen, nur unter einem anderen Winkel. Ich stochere genau so im Umgebungsgebiet wie der Dob-Kollege. Mit kleineren die von dir bereits erwähnten Annehmlichkeiten bleibt der Weg zum Objekt für mich identisch. Mir will eben nicht in den Kopf, wie denn bei beschriebenen Verfahren der dem Dobson bessere zugeschriebene Lernerfolg größer sein soll. In beiden Fällen steht dem Anwender kein zum Objekt automatisch führendes Hilfsmittel zur Seite. So praktiziere ich das von Anfang an und so habe ich den Himmel kennen gelernt. Klemmen lösen, suchen, stochern und oft ärgern, weil nicht gefunden, wenn doch, Klemme fest - freu - genießen. Die Nachführung läuft, trägt aber nicht zur erweiterten Ortskenntnis bei.
    Ich gehe sogar einen Schritt weiter: Mit dem Dobbi kannst du senkrecht und waagerecht einzeln "segmentiert" positionieren. Die Karte vor Augen und visuelle auf den Himmel tranformierte Hilsfpunkte gesetzt, kann das "schachbrettartige" herantasten sogar einfacher sein. Bei der Handposi beim paral. Teleskop geht das nicht, die Gründe sind klar.


    Deine Frage: ich hatte immer von Anfang an paral. mont. Tel.
    Nur keine Anweisung und Hilfestellung, kein iNet etc.
    Da verwundert es nicht, das ich an dem ersten Abend, um von a nach b zu kommen, solange an dem Nachführknopf gedreht habe, bis ich angekommen war.


    KLEMME?, welche Klemme? :laugh:, dass darf man doch keinem erzählen oder?
    Ist aber wahr, boar,........! Ich hatte Arme wie Popey als die Sonne auf ging, wollte ich von Ost nach West !
    Das sind die doch die Geschichten, die einem in Erinnerung bleiben und ich hab, wie wohl ihr auch, die dümmsten und lustigsten Sachen erlebt - vll. mal ein Thema zur Belustigung.


    Später dann, weil kein Geld für Motoren, Zahnrad auf Schneckenwelle und Kette drüber. Konnte man im sitzen immer schön langsam ziehen und gut wars. :smartass:


    @Blackmoon


    Hallo,


    wie siehts mit einem Justierelement aus ????
    M.E. das wichtigste Zubehör in der Ausrüstung.

  • Hallo @ all,


    Dobson gegen parallaktisch?
    Parallaktisch ist in meinen Augen nur gut wenn motorisiert. Dann fährt das Teleskop wenigstens von alleine hin wo ich will. Ob`s dann die richtige Richtung war steht in einem anderen Buch (ohne GOTO). Als "parallaktischer Dobson" funktioniert nur ein gabelmontiertes SC, das bewege ich wie einen Dobson. Mit dem Refraktor auf der deutschen Montierung ohne Steuerung (hab ich manchmal probiert) geht das überhaupt nicht. Man kann ja nie genau in die Richtung schwenken, in die man möchte, eben weil polorientiert. Da braucht Dominique gar nicht zu sagen, daß das jeder weiß. - Der Anfänger weiß es eben nicht, wie schwierig das Aufsuchen mit einer deutschen Monti ohne GOTO ist.


    Zu mir selbst und x-mal geschrieben: ich habe erst durch das Dobsonschubsen den Himmel kennengelernt. Mit GOTO bin ich hingefahren, habe mich gefreut, das Objakt angeschaut und nachgesehen, was als nächstes drankommt. Manuell mit dem Dob läßt man sich mehr Zeit, freut sich, endlich was gefunden zu haben und genießt von daher das gefundene länger! - So jedenfalls meine Erfahrung.


    Wenn`s dann klappt (heute finde ich fast alles aus dem ff), dann kann man parallel auch parallaktisch fahren, gerade bei Planeten.


    Liebe Grüße
    Winfried

    Liebe Grüße
    Winfried


    Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"...

  • Hallö.


    Quote

    Dobson gegen parallaktisch?


    Wo steht das? Die Behauptung war Lernerfolg und Kennenlernen!


    Quote

    Parallaktisch ist in meinen Augen nur gut wenn motorisiert. Dann fährt das Teleskop wenigstens von alleine hin wo ich will. Ob`s dann die richtige Richtung war steht in einem anderen Buch (ohne GOTO).


    Das ist Standard, nur warum sollte es in andere Richtungen fahren?, visuell reicht die Ausrichtung mit Kompass und annähernder Polhöhe vollkommen aus. Eine Sache von keinen 3 Minuten. Und die Nachführung auch ohne Motor ist immer noch in einer Achse komfortabeler als beim Dobbi, da in Rek. jederzeit das verschwundene wiedergefunden werden kann, je nach Genauigkeit der Ausrichtung.


    Quote

    ............. Mit dem Refraktor auf der deutschen Montierung ohne Steuerung (hab ich manchmal probiert) geht das überhaupt nicht. Man kann ja nie genau in die Richtung schwenken, in die man möchte, eben weil polorientiert. Da braucht Dominique gar nicht zu sagen, daß das jeder weiß. - Der Anfänger weiß es eben nicht, wie schwierig das Aufsuchen mit einer deutschen Monti ohne GOTO ist.


    und genau so beobachte ich seit ever. Kein Ding und ohne Probleme, und so habe ich den Himmel kennen gelernt. Nachgeführt wird allerdings motorisch - ohne GoTo.


    Quote

    Zu mir selbst und x-mal geschrieben: ich habe erst durch das Dobsonschubsen den Himmel kennengelernt. Mit GOTO bin ich hingefahren, habe mich gefreut, das Objakt angeschaut und nachgesehen, was als nächstes drankommt. Manuell mit dem Dob läßt man sich mehr Zeit, freut sich, endlich was gefunden zu haben und genießt von daher das gefundene länger! - So jedenfalls meine Erfahrung.


    Nagelerklärung ;)