Sinnfolles Zubehör beim Galaxy DOB?

  • Hallo Sternenfreunde,
    Nach langer Überlegung wollte ich mir ein neues Teleskop anschaffen.
    Ich hab den Galaxy Dobson D8-k-mcf angesehen und mir hat das Angebot gefallen.
    Ich habe aber gelesen,das dieitgelieferten ErfleOkulare für lichtstarke
    Teleskope wegen ihrer Randunschärfe nicht so gut geeignet sind.


    Deswegen hätte ich einige Fragen:


    Ist das jetzt so schlimm und könnte ich beim Internethändler 'Intercorn Spacetec '
    um andere Okulare beim bestellen des Teleskopes handeln?


    Da man bei der Variante des Teleskops verschiedene Sucher auswählen kann würd ich gerne eure Empfehlung wissen.Die Sucher sind:
    Red dot finder, 8*50 Sucher geradeeinblick oder 8*50 Sucher Winkeleinblick.


    Vielen Dank im Voraus!


    Andromeda

  • Hallo


    Quote

    .....Ich habe aber gelesen,das dieitgelieferten ErfleOkulare für lichtstarke
    Teleskope wegen ihrer Randunschärfe nicht so gut geeignet sind.
    .........
    Ist das jetzt so schlimm und könnte ich beim Internethändler 'Intercorn Spacetec '
    um andere Okulare beim bestellen des Teleskopes handeln?


    Handeln kannst du immer, jedoch vermute ich, dass du ohne jeglichen Aufpreis kein in der Qualität besseres bekommen wirst. Und in der Okularfrage steht immer, wie viel bist du bereit an Aufpreis gegen ein ansprechendes zu zahlen?


    Quote

    Da man bei der Variante des Teleskops verschiedene Sucher auswählen kann würd ich gerne eure Empfehlung wissen.Die Sucher sind:
    Red dot finder, 8*50 Sucher geradeeinblick oder 8*50 Sucher Winkeleinblick.


    Da ich die Varianten kenne und ich aber nur aus persönlichen Gesichtspunkten rate, empfehle ich dir den Leuchtpunktsucher. Wenn aber den in der Anlage. Mit dem 7x50 Sucher siehst du selbstverständlich schon teils die Objekte, jedoch wird das beim Dobbi annähernd auf dem Weg in die Zenitlage zur HW-Akrobatik. Wenn ich mit Sucher suche, dann lasse ich beide Augen offen und bringe die Bilder in Deckung - Übungssache. Ich sehe wenn den Geradsichtsucher ohne Winkeleinblick im Vorteil. Die Visirlinie liegt ja in Blickrichtung, der Winkelsucher ist zwar bequemer aber eben aufwändiger. Evtl. aber alles Gewohnheit.
    Der Leuchtpunktsucher ist aber schneller, bequemer und mit ihm am richtigen Himmels-Fleck und ein Großfeldoku im Stutzen erziehlst du das selbe Resultat. M.E. mehr Komfort. Ferner ist er leichter und kann somit den Kopf des Dobbi nicht so leicht aus dem Gleichgewicht bringen. Also kannst du die Masse ins Okular stecken :), denn größere Okus bringen ihn aus dem Gleichgewicht.
    Ansonsten schon einmal vorab viel Spaß mit dem Gerät - es wird dich nicht enttäuschen. Denke bitte auch an ein vernünftiges Justierelemt. Wir beobachten meist mit dem Dobbi 8" meinen Refri und noch einen Newton. Wenn Andi seinen Dobbi justiert, per Laseroku, dann macht der wirklich ein klasse Bild am Himmel.

  • Hallo Unbekannter (Name?)


    Du kannst den Galaxy so nehmen wie er ist.
    Es handelt sich hier um ein Gerät mit f:6, das ist bezüglich der Okulare unkritisch. Kritisch wird es erst ab f:5, das wäre dann der 10-Zöller.


    Wenn Du mir sagst, wo du wohnst, dann kann ich Dir ein Angebot machen, ich vertreibe diese Geräte im Großraum Würzburg und hätte noch einen zum alten Preis hier. Gleiche Ausstattung mit dem Winkelsucher 8x50. Der Preis bei Abholung wäre 399 Euro. Das Gerät ist neu und orignalverpackt. Bei Abholung könnten wir ihn auch gleich kollimieren und am Stern testen. Dazu habe ich eine eigene Sternwarte.
    Damit würdest Du Dir den Versand sowie 50 Euro sparen.


    Wenn zu weit weg, dann bestelle ihn bei ICS.
    Verbesserung: ggf. zusätzlich einen s.g. Telradsucher (€ 56,-), damit findet man Objekte einfacher. Der beiliegende Sucher ist aber später trotzdem sinnvoll, gerade wenn man in relativ sternenleeren Gegenden sucht, wo der Telrad (ein Leuchtkreissucher) keine Sterne mehr sieht.


    Ansonsten ist ansich jeder von diesem Gerät begeistert, die Erfle in 30 und 15mm sind sehr gut und passen zu diesem Gerät, das 9mm Plössel wird man später einmal austauschen. Aber für das erste Jahr der Beobachtung reicht auch dieses völlig aus.


    Liebe Grüße
    Winfried

  • .......Es handelt sich hier um ein Gerät mit f:6, das ist bezüglich der Okulare unkritisch. ..........


    FORUMSWERBUNG !


    Hallo und sorry,


    das ist nach m.W. und Beobachtungen falsch.


    Ferner ist der Telrad eine Plastikbombe und m.E. für seine Zielsetzung zu groß. Beschlägt auch im Winter nach allgm. Umfrage sehr gern, worauf dann alle die Heizung bauen oder kaufen.


    Andromeda


    Solltest du die Möglichkeit zur Voransicht haben, nimm sie in Anspruch und behalte dir die Option der Umtasuchmodifizierung vor.
    Lass dir den Punktsucher und 7x50er und,........ zusammen anliefern, du wählst aus und sendest dann zurück.

  • FORUMSWERBUNG !
    Hallo und sorry,
    das ist nach m.W. und Beobachtungen falsch.


    ...Käse. Es geht hier um einen Galaxy, der Name wurde vom Anfrager bereits genannt. Ich gehe nur auf das Zubehör ein. Der Leuchtpunktsucher, wie von Dir vorgeschlagen (auch Werbung???) läßt sich am Nachthimmel nicht weit genug dimmen, der Telrad-"Klotz" schon. Der Leuchtpunkt stammt aus der Kurzwaffenbranche und ist dafür auch gedacht. Daher hat er auch nur einen Punkt. Der Telrad hat 3 Zielkreise, genauer läßt sich ein Objekt nicht einkreisen.


    Telrad: sehr leicht, den hat (fast) jeder. Alle meine (7) Teleskope sind damit ausgerüstet. Tau? beim Leuchtpunkt genauso. Taschentuch, Scheibe abwischen, fertig. Die Scheibe läßt sich übrigens herausnehmen (!). Zudem gibt es wirkungsvolle Taukappen dafür, die man sich auch selbst bauen kann (€ 0,50).


    Das wär`s


    Winfried

  • Hallo,


    H
    Ich habe aber gelesen,das dieitgelieferten ErfleOkulare für lichtstarke
    Teleskope wegen ihrer Randunschärfe nicht so gut geeignet sind.


    Die Aussage ist schon nicht falsch. Letztlich geht es darum, für wieviel Geld kaufe ich wieviel Bildqualität. Die Erfle bilden hier den Beginn einer Reihe von Bemühungen, eine passable Bildqualität an Teleskopen mit hohem Öffnungsverhältnis zu erzielen.


    Meiner Ansicht nach kann man Erfles am f/6 noch gut einsetzen, die Randunschärfe stört hier nur marginal. Mit den Jahren und höherem Anspruch dann können diese Okulare dann gegen etwas höherwertigeres getauscht werden.


    Quote

    Da man bei der Variante des Teleskops verschiedene Sucher auswählen kann würd ich gerne eure Empfehlung wissen.Die Sucher sind:
    Red dot finder, 8*50 Sucher geradeeinblick oder 8*50 Sucher Winkeleinblick.


    Nun, hier wurde ja nebem dem Red Dot noch der Telrad genannt. Auch hier, alles korrekt, was da beschrieben wird, der Telrad ist weit intuitiver, beschlägt aber leichter. Ich habe da gute Erfahrungen gemacht mit einem Mittelchen um Motorradhelme frei von Beschlag zu halten (um Himmels willen aber nicht bei Okularen verwenden).


    Ich finde mittlerweile den Rigel Quikfinder besser und der ist auch leichter. Er hat zwar nur 2 Kreise, dafür ist die Projektionsscheibe aber durch einen 'Bügel' geschützt und beschlägt lange nicht so schnell, zudem hat der Rigel einen Blinkmodus, die Projektion verdeckt also Sterne nicht dauerhaft. Am besten, erst ausprobieren, dann entscheiden.

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    CN&CS
    Toni


    Astronomen können Glühbirnen auch im Dunkeln wechseln


  • Winfried zum "X"ten, ich denke Unschuldsverhalten ist hier unangebracht, da du genau weißt worum es sich bez. der FW handelt.


    Ferner habe ich nicht behauptet, dass der Telrad schlecht ist, sondern nur angemerkt,........naja, kannst du ja nochmals RICHTIG lesen.


    Und HIER #7 hast du seltsamerweise nicht auf die Nachteile hingewiesen, auch nicht auf den Telrad, weil er nicht erfragt wurde? EGAL. Käse eben Winfried, vor allem: (immer diese Doppelmoral,..... ist sie nur gut wenn sie doppelt ist?,....KopfKratz,.......)


    1. Der von mir als Alternative nicht dem Werbezweck (ich vertreibe nicht) vorgeschlagene und von dir kritisierte hat nicht nur einen Punkt-KÄSE!!!!!.
    Wahlweise auch andere Peilmöglichkeiten.
    Kreis mit Kreuz, Kreis mit Punkt, Punkt, Kreuz und am Badmanzeichen bastel ich noch. ;)
    Also 4 Varianten.
    2. Er ist in 7 Stufen dimmbar, jedoch nur in Stufe 1 zu gebrauchen, da aber sehr gut-für mich.
    3. Sehr justierstabil.
    4. Die Scheibe herausnehmen? Aha,.........!


    @ Andromeda


    Du siehst, wer die Wahl hat,............:) aber bitte mit richtigen Informationen!

  • Hi,


    hab' den Telrad, Rigel Quickfinder und einen Red Dot Finder. Den Telrad find
    ich fuer Einsteiger am einfachsten, gibt auch fertige Telradkarten als
    Zubehoer die das Auffinden recht einfach machen. Bin dann aber irgendwann auf
    den Rigel Quickfinder umgestiegen. Mit der Zeit kriegt man eine immer
    bessere Einschaetzung von Winkeln/Abstaenden am Himmel und dann ist ein
    Red Dot Finder ungeschlagen kompakt und einfach und verwende ihn zum
    Auffinden jetzt ausschliesslich *zusammen* mit einem Uebersichtsokular.


    Wie auch immer, die mit Abstand anstrengendste Methode ist mit geradsichtigen
    Sucherfernrohren die rechts und links vertauschen im Zenit per Starhopping
    ein Objekt zu suchen :wacko:


    Gruesse,
    argus

  • Hallo,



    Wie auch immer, die mit Abstand anstrengendste Methode ist mit geradsichtigen
    Sucherfernrohren die rechts und links vertauschen im Zenit per Starhopping
    ein Objekt zu suchen :wacko:


    Aber durchaus praktikabel in visuell sternarmen Gebieten u/o bei aufgehelltem Himmel, wenn zu wenige Sterne für einen Peiler zur Verfügung stehen. Bei manchen Objekten war ich schon froh, einen Sucher zu haben, z.b. dem Eskimo-Nebel.

    --------------------------------------------------
    CN&CS
    Toni


    Astronomen können Glühbirnen auch im Dunkeln wechseln

  • Hallo,




    Aber durchaus praktikabel in visuell sternarmen Gebieten u/o bei aufgehelltem Himmel, wenn zu wenige Sterne für einen Peiler zur Verfügung stehen. Bei manchen Objekten war ich schon froh, einen Sucher zu haben, z.b. dem Eskimo-Nebel.


    Jups, stimme ich dir zu, sagte ich ja bereits.


    Jedoch denke ich, der Sucher im Verbund mit der verwendeten Brennweite des Teleskops sollte nicht vernachlässogt werden. Mit Großefeldoku im mittleren Brennweitenbereich komme ich allemal in die Nähe des mit Punktsuchers anvisierten Feldes und somit sollte das Objekt schon mal im GF sein-so meine Erfahrungen. Wichtig ist, man findet was man sucht ;)

  • Hallo zusammen,


    was ich hier und andernorts ja nicht verstehen kann: Wenn eine Frage zu einem Produkt besteht oder zum Verhalten eines Händlers, warum fragt man dann nicht direkt dort nach? ICS ist doch auch eine seriöse Adresse und Herr Birkmaier ist letztlich auch derjenige, der entscheidet, welche Modalitäten er akzeptiert oder eben nicht.


    Geht es eigentlich um Fakten oder um die Abarbeitung eines Kommunikationsbedarfes? Auch letzteres ist natürlich in einem Forum erlaubt, aber dann bitte unter diesem Vorzeichen.


    Diese Kritik gilt wie gesagt nicht nur "Andromeda" (schon wieder so ein Thema...). Nur Mut Leute, geht an die Verantwortlichen heran!


    Gruß
    Reinhard

  • Zu den Okularen:
    - Erfle-Okulare werden auch beim f/6 eine Bildverschlechterung zeigen gegenüber einem langbrennweitigen Gerät. Für Deep-Sky-Beobachtungen ist das u.U. hinnehmbar. Aber das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Jedenfalls leidet die Wahrnehmbarkeit von Einzelheiten hier idR nicht, man beobachtet oft indirekt. Also eher ein kosmetisches Problem.
    - Okulare, welche an f/6 oder f/5 Geräten eine klaglose Abbildung erreichen, sind so teuer, dass ich sie eine Anfänger nicht empfehlen kann. Ein einzelnes Okular kostet so viel wie die gesamte Ausrüstung. Natürlich haben viele langjährige Astronomen, die oft beobachten, sich immer mal ein "Weihnachtsgeschenk" gegönnt. Ich habe keines dieser Okulare, das Beste, was ich habe sind Erfle.
    - Für Planeten benötigt man eine wirklich gute Abbildungsqualität und auch ein vernünftig weites Sehfeld. Jetzt nicht unbedingt 100°, aber auch nicht bloß 50. Erfle-Okulare sind einsetzbar, wenn der Strahlenverlauf in diese Optik hinein verschlankt wird, mit einer Barlowlinse. Barlowlinsen bringen leider zusätzliche optische Fehler ins Spiel. Deshalb sollte man nicht allzu hoch zusatzvergrößern. Geschwärzte Linsenkanten sind Pflicht. Ich habe gute Erfahrungen mit einer 15-mm-Goldkante (ein Erfle-Typ) und einer anschraubbaren Barlow gemacht, die 1,5x bringt. Dies ergibt effektiv ein 10-mm-Okular und bei mir ~150x. Auch die 9er-Goldkante arbeitet gut mit dieser Barlow zusammen, gibt dann effektiv ein 6er.


    Zum Sucher:
    - Ich habe an verschiedenen Instrumenten alle möglichen Arten von Peilsuchern. Der Telrad ist der beste, wenn auch etwas klobig. ICS hat eine Taukappe, zu einem eigentlich sinnlos hohen Preis. Dennoch besitze ich sie, denn sie arbeitet wirklich gut. Aber man kann auch mit einem der Rotpunkt-Sucher beginnen. Es ist damit aber schwieriger, eine "leere Stelle" im Himmel (also keinen Stern, sondern den vermuteten Ort eines Objektes) anzupeilen.



  • Hallo Reinhard,


    und wie glaubst du wäre wenn Andromeda direkt beim Händler nachgefagt hätte das Gespräch verlaufen? Ich verstehe seine Frage zur Selektion in der Wunschvorstellung als Basis der Kunden,-und Verhandlungsargumentation.
    M.E. ergibt sich somit in der Modalitätsfrage eine definierte Richtung.

  • Hallo Dominique,


    die Fragen von "Andromeda" bezogen sich doch i. W. auf die Brauchbarkeit der Erfleokulare und die Möglichkeit mit ICS wg. anderer Okus zu verhandeln.


    Die Eignung der Erfleokus hätte doch sicher auch Herr Birkmaier erklärt, und über die Möglichkeit zur Verhandlung kann hier doch nur spekuliert werden.


    Wie ich schon schrieb, fallen mir derartige Fragen, über die in Foren nur hin und her diskutiert werden kann, aber an denen sich der eigentliche Adressat (Händler, Verlag...) so gut wie nie beteiligt, immer wieder auf. Der direkte Kontakt würde solche Probleme schnell beheben und vielleicht auch eine persönliche Lösung ermöglichen.


    Ich lese sehr viel in den einschlägigen Foren und wunder mich nicht selten über die in dieser Hinsicht anzutreffende, sagen wir mal: Ideenlosigkeit. Eigene Recherchen wären oft einfach, und führen z. B. auch im gleichen Forum, nur an anderer Stelle, zum Erfolg.


    Klar, man kann jetzt sagen, jeder kann schreiben/fragen was er will, das ist natürlich absolut richtig. Und ich muss das ja auch alles nicht lesen, stimmt ebenso. Aber ich nutze nun gerne den Info-Austausch in den Foren und beteilige mich auch daran. Ich frage mich allerdings, ob ein Forum sich durch die Anzahl der Beiträge und deren Beliebigkeit auszeichnet, oder eben den echten Info-Gehalt. Wenn die Forenteilnehmer nur immer wieder über das selbe schreiben, obwohl das mit etwas Suchen selbst anderswo gefunden werden könnte, werde nicht nur ich das Interesse an dieser Form des Austausches verlieren, und das könnte letztlich das Ende von Foren sein.


    Von andere Foren habe ich mich deshalb (fast) abgewandt. Das auch, weil mich die albernen Streitereien dort noch mehr langweilen, und die Zeit des Lesens völlig vertan ist. Deshalb will ich auch hier keinen "Glaubenskrieg" aufmachen, ich wollte es halt nur "mal gesagt haben", und man kann das selbstverständlich alles auch ganz anders sehen.


    Gruß
    Reinhard

  • Hallo Reinhard,


    Händler werden sich an diesen Diskussionen nur selten beteiligen. Bei mir sehe ich das etwas anders, denn eigentlich bin ich kein Händler, sondern ein Amateur, der hin und wieder ein Gerät aus Überzeugung verkauft, daher meine "Einmischung".


    Zu den Erfles:
    Ich empfehle sie, weil sie besser sind als die normalen Plössels. Damit kann der Einsteiger eine ganze Weile ruhig leben. Immerhin 65 Grad statt der üblichen 50 Grad. Die leichte Randunschärfe wird der Beginner garnicht bemerken, man schaut sich die Objekte ja in der Mitte an und sucht nicht am Rande nach Kometen...
    Diese Beipack-Okulare sind in das Gesamtpaket einkalkuliert. Nimmt man sie heraus, bleibt der Händler auf diesen Okularen sitzen. Er wird sie also nur ungern herausnehmen, einen deutlichen Preisabschlag hat man dadurch nicht, es sei denn, der Käufer nimmt gleich einen Satz Ethos, was ich aber auch nicht empfehlen würde. Zumal der Einsteiger ein Nagler oder Ethos am Anfang nicht ausreizen kann, weil ihm die Beobachtungserfahrung fehlt.


    Gut, ich beobachte nur mit den Ethos und Naglern, bei Demobeobachtungen nehme ich aber ganz bewusst nur die beigelegten Okulare und muß ehrlicherweise sagen, so schlecht wie sie manchmal gemacht werden, sind sie garnicht. Zudem spielt der Preis ja auch eine Rolle.


    LG
    Winfried

  • Hallo Reinhard


    .....die Fragen von "Andromeda" bezogen sich doch i. W. auf die Brauchbarkeit der Erfleokulare und die Möglichkeit mit ICS wg. anderer Okus zu verhandeln.


    jedoch kann sich #13 auf dies im selben Sinne beziehen.


    Ungeachtet dessen, nach Überlegung deiner Anmerkung, es lohnt sich sein Verhalten an diese an zu lehnen.


    @ Andromeda


    Quote

    Winfried: Zu den Erfles:
    Ich empfehle sie, weil sie besser sind als die normalen Plössels.


    da empfehle ich dir eine sorgfältigere Recherche. Und der weitverbreiteten Ethos Okularneurose kannst du auch mit Beobachtungserfahrung, da genug Alternativen vorhanden, ganz ruhig aus dem Weg gehen.

  • Hallo,
    Vielen Dank für all eure Antworten.
    Allerdings bin ich jetzt mit der Sucherwahl verwihrt!
    Also den 8*50 Sucher empfiehlt mir sogut wie niemand.
    Der Telrad soll gut aber schlecht verarbeitet sein.


    Also für das Angebot von Winfried Berberich bin ich sehr interisiert.
    Ich wohne nähmlich in Bayreuth und könnte ihn abkaufen.
    Natürlich ist das mit dem Sternenbeobachten auch gut, da ich noch nie durch ein
    größeres Teleskop geschaut habe als durch mein 76/700 Newton.
    Könnte ich allerdings den Winkelsucher bei dir austauschen?
    Da die Leuchtkreissucher ja besser empfohlen wurden.


    Vielen Dank nochmals!


    Andromeda

  • Zitat Dominique: da empfehle ich dir eine sorgfältigere Recherche. Und der weitverbreiteten Ethos Okularneurose kannst du auch mit Beobachtungserfahrung, da genug Alternativen vorhanden, ganz ruhig aus dem Weg gehen.


    Nun denn, Dominique,


    ich habe schon durch fast alle am Markt befindlichen Okulare geschaut. Nach mehr als 30 Jahren Beobachtungserfahrung wage ich mir hier ein Urteil abgeben zu können. Die Ethos sind perfekt für Nicht-Brillenträger, deren Nachbauten sind randunschärfer, speziell das 21mm, auch die anderen haben ihre Nachteile.
    Bislang habe ich durch noch keine besseren Okulare denn der Ethos geschaut. Dies ist meine Erfahrung, wobei es jedem freigestellt ist, das Okular zu kaufen, das er haben möchte. Ich sehe da keine Konkurrenz zwischen den diversen Okularen. Die einen sind gut, aber teuer, die anderen billig und schlecht und dazwischen gibt es Okulare, die sind für ihren Preis gut. Und dazu zähle ich nun mal auch die Erfle Typen, gleich welcher Hersteller darauf steht. Mal ausgenommen die RKE Okulare in 2", die bequem auch in eine 1-1/4" Hülse passen. Das ist dann Augenwischerei.


    So, nun werde ich mich zu diesem Thema weiterhin nicht mehr äußern, das führt hier zu weit und entfernt sich zu sehr vom Thema.


    CS
    Winfried

  • Hallo Andromeda,


    jetzt will ich mich doch auch mal zur Sache äußern.


    Auch zum Sucher oder Finder gibt es viele Ansichten. Günstig ist immer, die Teile auszuprobieren und das zu finden, was einem am meisten liegt.


    Viele finden ja den Telrad ganz toll, an dessen Verarbeitung ich aber nichts auszusetzen hatte. Nur, zurecht kam ich mit diesem Gerät nie, weshalb es mir ein Rätsel ist, wie man damit schwache Galaxien orten soll, aber es geht ja wohl.


    Ein Geradsichtsucher hat den Vorteil, dass du in der Richtung bleibst, bei einem Winkelsucher ist das ganz anders und kann ausgesprochen nerven, vor allem, wenn das Bild nicht aufrecht ist, so meine Erfahrung. Deshalb habe ich meinen 8x50-Sucher ohne Prisma in Betrieb, auch wenn das Bild jetzt auf dem Kopf steht und ich einige Verrenkungen bei Reinschaun machen muss.


    Gruß
    Reinhard

  • Hi Andromeda,


    dass der Telrad schlecht verarbeitet sein soll, ist sicher ein Missverständniss. Die Verarbeitung ist sehr gut. Der 8*50 Sucher ist auch nicht nutzlos. Beide Varianten haben ihr Vor- und Nachteile und ergänzen sich ideal. Ich benutze diese Kombination seit Jahren. Besonders beim Aufsuchen in Galaxienhaufen (z.B. Virgo) kann ich nicht auf den 8*50 verzichten.
    Vorteil noch vom Telrad: er wird mit 2 Mignon Batterien betrieben (Akkus gehen auch). Die kompakteren Reddot-Finder nutzen überwiegend Knopfzellen, die nicht so lange halten und teuerer sind.
    Tip zur überteuerten Taukappe: selbst basteln. Eine in Form geknickte Kunststoffolie, wie sie als Deckblatt im Kopierladen erhältlich sind, reicht da vollkommen.


    Viele Grüße
    Chris