Erfahrungsbericht Google Sky map

  • Hallo Sternenforscher


    Nachdem ich die letzten Monate sternenmäßig absolut keine Beobachtung unternommen habe:mad2: ( außer in einer Sternennacht im Oktober),möchte ich nun ein Bericht über jene Nacht schreiben.


    Als im Sommer mein gutes altes Handy den Geist aufgegeben hatte:sad:, mußte ich mich nach einen neuen Handy umschauen. Wie der Zufall es wollte kam im Fernsehen eine Werbung über das neue I-P...( der angebissene Apfel;)). Da sah man durch das Schwenken des Gerätes zum Himmel die unterschiedlichsten Sternenbilder.Schnell im Internet informiert und siehe da das kleine Programm hieß Google Sky map.


    Tage später nach durchforsten von mehreren Erfahrungsberichten habe ich mich entschieden, das mein neues Handy eben jenes Programm unterstützten muss.Gesagt - getan und Tage später hielt ich mein neues Handy in den Händen um sofort danach das kostenlose :D Programm Sky map zu installieren. Ein paar mal durch das Fenster ausprobiert und in jener Nacht im Oktober mit zur Beobachtung rausgenommen.


    Eins vorweg: Dieses Programm ersetzt weder Goto noch Nebel/Galaxien oder Planetenwissen ( was ist z.b. M31 oder M57 ist es ein interessantes Objekt für mich). Es unterstützt einfach nur beim finden von Sternenbilder bzw interessanten Objekten. In meinem letzten Erfahrungsbericht vom Sommer schrieb ich, das die Vielzahl der Sterne am Himmel eine Orientierung erschwerten oder für mich teilweise unmöglich machte:blink: ( die kleinen weniger stark leuchtenden Sterne überlagerten die großen markanten Sterne ). Nun aber ist das kein Problem mehr. Egal ob M57,M31 oder M81/82. Einfach Programm starten und zum Himmel halten. Aufgrund der eingebauten Neigungssensoren und des GPS des Handys ist es kein Problem das Bild des Bildschirmes so anzuzeigen als ob man zum Himmel schaut, nur mit dem Unterschied das man zusätzlich Sternenbilder angezeigt bekommt. Wenn man spezielle Objekte sehen möchte, egal ob Planet oder NGC/M Reihe,brauch man nur in den Suchmodus zu gehen und den Namen des Objektes eingeben. Danach zeigt dir das Programm mit Pfeilen an in welche Richtung/Neigung du dich drehen mußt. Und wenn die Position stimmt zeigt der Bildschirm genau in Richtung des gesuchten Objektes.
    Natürlich muß man sein Teleskop dann erst noch ausrichten, aber die Richtung stimmt dann schon mal zu 95%. :p Alleine diese Tatsache ist für mich ein starke Erleichterung zum "Spechteln" und einfach gigantisch.


    Mir hat es auf jedenfall so stark geholfen, daß ich meine kleine private Astronacht viel entspannter und ruhiger verbringen konnte.( die Zeit der Objektsuche geht jetzt in wenigen Sekunden vonstatten)


    Mit freundlichen Grüßen


    Doena