Rucksackteleskop

  • Hallo Marcus,


    wenn mich mal einen Zwischenstand ziehen darf: Du hast auf alle Einwürfe gegen das Sumerian gute Gegenargumente - über die meisten hast Du bereits auch ohne uns nachgedacht. Würdest Du es jetzt kaufen, so würdest Du wahrscheinlich genau das bekommen, was Du die vorstellst und etwaige Reisedobson-Kompromißbedingte Schwächen des Gerätes würden Dich nicht aus der Bahn werfen. Wenn Du also selber keine Gegenargumente gegen das Sumerian findest, Schlaf nochmal drüber und bestell es doch. Und wir wären hier alle sehr gespannt auf Deinen Bericht.


    Grüße


    Christoph

  • Hallo Marcus,


    ich bin zwar ein Verfechter des "Massiv-Baus" und habe meinen "Ulugh Beg" in 14" Als Alutubus mit 220cm Länge und 79kg Gesamtgewicht, aber der Sumerian gefällt mir ausgezeichnet gut. Das Gehäuse könnte ich mir sehr gut vorstellen. Extrem auf Leichtgewicht getrimmt aber ohne den Kompromiss, auf Stabilität zu verzichten.


    Ich würde Dir dazu raten und überlege selbst, mir das für meinen nächst größeren Dobson zuzulegen.

    Liebe Grüße
    Winfried


    Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"...

  • Hi ,



    von mir einmal eine krasse kehrtwende. Zwar habe ich deinen Post durchgelesen, bin jedoch den Links nicht gefolgt.
    Irgendwie kam ich zu dem Fehlschluss, dass du dir einen 12" Lightbridge (statt Litescope) irgendwie Rucksackfähig machen willst, was den Unsinn in meinem Post erklärt :D


    lg Percon

  • Nachtrag zur Leichtbauweise:

    Der Kauf eines Dobsons in Leichtbauweise mit einem 16" Zambuto-Spiegel scheiterte auf dem letzten ITV nur daran,
    weil der zukünftige Besitzer merkte, daß der Einsatz eines Binos bei diesem Dobson enorme Gleichgewichts-Störungen
    verursachte. Alles andere wäre perfekt gewesen.

  • Hi ,
    von mir einmal eine krasse kehrtwende. Zwar habe ich deinen Post durchgelesen, bin jedoch den Links nicht gefolgt.
    Irgendwie kam ich zu dem Fehlschluss, dass du dir einen 12" Lightbridge (statt Litescope) irgendwie Rucksackfähig machen willst, was den Unsinn in meinem Post erklärt :D


    Das trift sich gut, ich hatte Deinen Post doch glatt überlesen... Das kommt davon, wenn man am Mini-Handy-Display nicht richtig aufpasst (und es überschnitt sich wohl auch zeitlich).
    Eines der größeren Lightbridge Rucksacktauglich zu machen, wäre wohl nur so zu machen, dass man den Spiegel in ein anderes Teleskop verbaut, und den Rest in den Keller stellt ;-)
    Litebridge und vorallem Flextube finde ich recht nett, aber sind vom Gewicht wohl eher etwas fürs Auto - die sind ja teilweise schwerer als Volltuben :mellow:
    Aber klar, ich komme hier an die Grenzen der (er)tragbaren. Darum habe ich ja mal hier gepostet, und nicht schon bestellt ;-)
    Aber es scheint so, als hätte ich in dem Preissegment wohl schon alle Alternativen ausgebuddelt.


    Das die EQ-Platform nicht für Fotografie ausgelegt ist, ist mir bewusst, mir geht es auch eher um visuell und ggf. zeichnen, wo es schon praktisch wäre. Fotos nur als Spielerrei. Ein paar hellere oder größere Objekte, wo man entweder mit kurzen Belichtungen ode geringeren Vergrößerungen auskommt, dürften ja drinn sein. Ich war ja schon begeistert mit einem Billig-China-Teleobjektiv an der Canon den Saturn samt "Ohren" abzulichten, auch wenn es für jeden, der Astrofotografie betreibt, wohl nur ein wackeliges, verschmiertes Bild mit Farbfehlern derm inderwertigen Optik ist ;-)


    Die Platform kostet als Bausatz wohl 260 Euro, CNC gefräste Teile, Elektronik und Steuerrung inklusive. Ich denke, der Aufpreis von 90 Eur für die fertige Version lohnt nicht wirklich, da das Kit recht durchdacht ist und es recht schnell geht, siehe http://www.astronomia.zsel.edu.pl/strony/platforma.html .


    Die Option den DOB Tracker von supernorthstars zu bestellen, habe ich erstmal verworfen. Die Reviews sind kathastrophal (Falsche Längengrad-Asuführung, deffekte und minderwertige Teile aus Plastik etc., keine Ahnung ob das alles ), und im Gegensatz zur $260 Standardgröße (ca. 300 Euro mit Versand und Zoll/Steuern) kostet die 4kg Version im Endeffekt 100 Euro mehr. Schade.


    Und wir wären hier alle sehr gespannt auf Deinen Bericht.


    Egal welches es nun wird- der Bericht folgt auf jeden Fall ;-) Vielen Dank für die Anregungen und Hinweise.


    daß der Einsatz eines Binos bei diesem Dobson enorme Gleichgewichts-Störungen verursachte.

    Schade, die wiegen ja auch teilweise einiges, vorallem mit zwei guten Okularen... Binos habe ich mir auch schon angesehen, aber im unteren Preissegment ist es wohl eher mäßig, und am Reiseteleskop vom Gewicht her auch kritisch...


    Gruß
    Marcus

  • Hallo nochmal,
    das Teleskop ist noch nicht bestellt, aber wohl unvermeidlich.
    Ich habe mich nochmals informiert, und mit 12" gso f/4 wäre auch noch erschwinglich, aber mit 14 KG sicher nicht mehr wirklich Rucksacktauglich.
    Ich bin neulich mit 11-12 KG herum gelaufen, und das ist schon wirklich grenzwertig. Zwar gibt es ja noch das Rad, aber damit kommt man eben auch nicht überall hin.
    Zudem ist f/5 einfacher in der Handhabung...


    Trotz allem Einlesen, muss ich hier doch nochmal ein paar typische Anfängerfragen los werden.



    Justierung:
    Hier bin ich mir auch unsicher. Empfohlen wurde mir ursprünglich Laser+Cheshire.
    Von günstigen Justierlasern liesst man ja nicht nur gutes. Im Prinzip liebäugle ich mit einem Concenter MKII, da diese 2" Version nun auch beleuchtbar ist, und somit auch beim Feldeinsatz im Dunklen taugen sollte (und etwas leichter abzulesen als Cheshire, Filmdose und Co)?


    Okular:
    Ich weiss, jeder Neuling fragt danach.
    Ich habe wirklich versucht mich einzulesen, und diverse Erfahrungsberichte durchforstet, aber komme auf keinen grünen Zweig.
    Hersteller die Linsenkonfigurationen ändern, unterschiedliches Empfinden der Randschärfe, Serienstreuung, ...
    Klar, mit 300-500 Euro Okularen hätte ich "was fürs Leben", aber ich möchte ersteinmal mit dem arbeiten was ich habe, und lediglich ein günstiges Übersichtsokular dazukaufen. Insofern lautet die Frage wohl nich, welches in der Preisklasse ist am besten, sondern welches ist noch akzeptabel? ;-)


    Wünsche:
    * 30-35mm (6/7mm AP)
    * 66-72° Gesichtsfeld wären nett
    * Mindestens 70% Scharf trotz f/5
    * <=100€


    SWA, TSWA32
    Günstig... Relativ gut bis noch hinnehmbar bewertet in diversen Forenbeiträgen.


    Sky-Watcher UWA 70° 32mm:
    Mit 65 Euro wohl eins der günstigsten, und zumindest von der Beschreibung her in Ordnung (20mm Augenabstand, angeblich passable Randschärfe bei f/5)


    Meade 4000, bspw. 30mm 70°:
    60-110 Euro; Immer wieder lese ich positives Über die 4000er Serie, aber auch ab und an die schlechtere Abbildung an f/5, während Andere davon fast schon schwärmen?


    Baader Hyperion:
    Wurde mir auch von SUmerianoptics nahe gelegt (Gewicht am Reiseteleskop, Preis/Leistung), aber die Brennweiten >30mm liegen preislich deutlich drüber.


    RK 32mm, 55° ...
    Nunja. Billig, aber das wars wohl auch schon.


    Über andere Vorschläge, Gebrauchtes, etc. bin ich natürlich auch dankbar.


    Danke, schönes Wochende euch Allen!

  • Hallo Marcus,


    zur Justierung:


    Ich habe das Concenter MKII und ein Set von Astrocom:
    http://www.astrocom.de/Kollima…e+3+Stueck+-+Handbuch.htm


    Das Concenter geht bei mir gar nicht, da habe ich nach einer Minute Kopfschmerzen. Das liegt daran, dass man gleichzetig die Ringe (ziemlich knapp vor dem Auge) und den (in meinem Falle 1,5m) entfernten Fangspiegel scharf sehen will. Da scheitert irgendwie mein optisches System. Zum Collimieren wäre es aber nicht schlecht, wenn man entspannter durchgucken könnte. AUßerdem gibt des den nur in einer 1.25 oder 2-Zoll-Version, die 2Zoll Version ist schöner weil Größer, passt aber nicht in 1.25''. Beleuchten musst Du ihn selber, eine Lampe hat er nicht eingebaut.


    Das Set von Astrocom ist ganz gut. Man kann ganz gut Schritt für Schritt vorgehen und lernt dabei eben auch die wichtigen Einzelschritte der Justage. Einiger Mangel: beim "Autokollimator" ist der Spiegel minimal verkippt.


    Einen Laser benutze ich nicht, ich komme so zurecht. Lediglich im beim Aufbauen im Dunkeln wünchte ich manchmal, ich hätte einen. Ganz ohne Chesire geht das mit dem Laser aber nicht, da man sonst kaum einen Anhalt hat, ob die Fangspiegelposition & Einstellung richtig ist. Wenn Du einen Laser kaufst, kauf einen mit seitlicher 45° Projektionsfläche, damit Du von den Justierschrauben des Hauptspiegel aus das Ergebnis im Okular betrachten Kannst.


    Zu den Okularen. Ich habe mir die Baader Hyperions gekauft. Nach 2 Monaten hatte ich dann mein erstes Pentax XW. Die Hyperions sind Klassen besser als die meisten 30€ Einstiegsokulare, aber eben Mittelklasse. Verkauft habe ich sie nicht, ich nutze sie manchmal am Zweitgerät.


    Grüße


    Christoph

  • Das Zentrieren von opt. Systemen ist abhängig vom System selbst.

    Newtons werden anders zentriert, als katadioptrische Systeme.
    Bei einem Newton werden ausschließlich die opt. Komponenten zueinander zentriert.
    Der Tubus selbst spielt keine Rolle, das System kann also schief im Tubus verbaut sein.
    Das Off Set vom Fangspiegel sollte beachtet werden.
    Die einfachste Lösung ist ein Zentrierlaser. Der muß aber selbst zentriert sein.
    Schritt A: Der Fangspiegel muß auf die Mittenmarkierung des HS zeigen
    Schritt B: Der HS wirft das Laserbündel in den Ursprung zurück.

    f/6 Systeme sind weniger justierkritisch als f/4 Systeme.

    Ich habe alle diese Sets, Kollimatoren etc. hier und verwende sie sehr, sehr differenziert.

    http://rohr.aiax.de/HP/newjustage.html

  • Hallo Herr Rohr,


    danke für den Link.
    Die Grundsätze des Justierens konnte ich schon an einem 76/300 ausprobieren, ich hatte mir mit dem 3D Drucker eine bessere Filmdose gedruckt. Ich bin für jede Lektüre dankbar ;-)



    Hallo Christoph,


    das Set kannte ich noch nicht, danke für den Hinweis. Ja, wenn Concenter, dann die 2" Version. Eine Mini-Rotlichtlampe mit einer LED hätte ich sogar schon.
    Dass mit dem Hinweis auf die Problematik beim Durchschauen und "scharfstellen" gibt mir natürlich zu Denken. Zusammen mit dem Problem, beim Justieren ständig zwischen Okularauszug und Spiegeljustierschrauben hin- und her springen zu müssen, spricht natürlich für den Laser mit 45° Einblick, vorallem im Dunklen. Nur dann wieder das Probem auf dem Feld den Fangspiegel auszurichten... Die diversen Anleitungen hatte ich auch schon durchgelesen, das Non-plus-Ultra gibt es wohl einfach nicht.


    Die langbrennweitigen Baader Hyperion kosten halt auch gleich 180-200 Euro; Eigentlich wollte ich eher die Hälfte ausgeben, aber bei Okularen in dieser Preiskategorie scheiden sich die Geister.
    Beispielsweise habe ich nun bei Svenwienstein.de relativ positives zum BW 30mm 80° gelesen (auch bei schnellen Teleskopen), anderswo wird es regelrecht in der Luft zerissen. Liegt wohl an der unterschiedlichen Ansichten zur Randunschärfe.


    Ich grübel nochmal eine Weile. Eventuell eben erstmal etwas günstiges a la TSWA, oder vorerst ein einfaches 1.25" Okular trotz geringerem sGF:
    Meine bessere Hälfte bekommt einen MAK für Planeten und Mond (ob 90/1250 oder 102/1300 ist noch nicht ganz klar).
    So wäre das 1.25" Billigokular keine Zwischenlösung, sondern wird auch dann noch am MAK benutzt, wenn ich mir dann mal etwas besseres holen sollte. Bleibt immer noch die Frage, welches...



    Danke für die ganzen Tipps und Anregungen.
    Gruß
    Marcus

  • Schon klar ;-) Das TSWA hatte ich ja vorhin schon erwähnt.
    Allerdings gibt es ja doch zahlreiche zur Auswahl, und zudem würde ich es auch vom Kaufort des Maks abhängig machen und das Okular ggf. dort mitbestellen.

  • Hi Marcus !
    Hast du schon mal an eine Russentonne gedacht. Ich hab eine 10cm von Wolfi für visuelle Beobachtungen im Urlaub.Es gibt auch noch größere Öffnungen. Vorteil sehr kurze Bauweise nicht so hohes Gewicht und durch Linsen -Spiegelkonstruktion nicht so Temperaturanfällig.

  • Hallo Wwuma,
    Ja :-)
    Der in meinem vorherigen Geschreibsel erwähnter Maksutov 90 bzw. Mak 102 ist ja im Prinzip eine "Russentonne" für Arme ;-) Mit unter/um 2KG auch wirklich sehr nett, aber eben eher etwas für Planeten und Mond als für Deepsky.
    Das wird demnächst von meiner Freundin auf einem Fotostativ genutzt, evtl. irgendwann parallaktisch.


    Ein 180er Mak oder größer hat dann wieder viele Nachteile (Gewicht ohne Montierung 7,8kg, Bosma 200 sogar 12,6KG... und 2700mm Brennweite sind auch wieder kritisch für ausgedehnte DS Objekte).


    Ohne DS würde ich auf jeden Fall ein solches Gerät bevorzugen, der 102er zeigt ja laut diverser Berichte sehr schöne Bilder.



    Noch eine Frage am Rande:
    Sind das TSWA und Sky-Watcher SWA 32mm/70° eigentlich wirklich identisch, wie ich in einem Nachbarforum las? Mit 65€ inkl. Versand wäre das Skywatcher eine relativ günstige Übergangslösung, auch wenn wohl 10-20% am Rand bei f/5 nicht mehr scharf sind.
    Gruß
    Marcus

  • Mal ein Zwischenbericht:
    Sumerian ist noch nicht bestellt, warte aber nur noch auf die Rückmeldung mit den Zahlungsmodalitäten.
    Michael von Sumerianoptics ist sehr nett, beantwortet alle Fragen und ist soweit sehr Objektiv (versucht nicht irgend etwas schön zu reden oder Zubehör aufzuschwatzen).


    Der Anbieter der 4,5KG EQ-Plattform aus den USA glänzt durch Mails-ignorieren und stellt nach 2 Wochen kommentarlos eine Rechnung. Sehr seltsam. Schade.
    Alle anderen Alternativen sind schwerer und/oder teurer.


    Das Teleskop für meine Freundin hat Astroversand innerhalb einer halben Woche geliefert, das nenne ich flott.
    Der 102mm Maksutov sitzt auf einem alten aber recht stabilen Fotostativ, zumindest 150 bis 200x ist damit noch erträglich.
    Bis auf Mond, ein paar Sterne sowie Tagesbeobachtungen waren noch nicht viel möglich, aber das Gerät begeistert. Viel Teleskop für relativ wenig Geld. Am Wochenende sind jetzt Planeten drann, mal schauen ob die paar Woken sich noch verziehen.


    Mit dem TS Zoom ist das Ding Kompakt, schnell aufgebaut und vielseitig. Da meine bessere Hälfte Brillenträgerin ist, wäre aber warscheinlich das Seben Zoom besser geeignet (Im Gegensatz zu den schlechten Reviews der katadioptrischen Systeme von Seben gehört das Zoom wohl zu den besser bewerteten Produkten).


    T2 Adapter für die Canon ist auch schon bestellt, mal sehen wie lange der im Zoll hängt.

  • Hallo Dirk,
    warum schwierig? Erst ab 300-400x wird es mit dem Stativ etwas schwieriger, zumindest beim Verstellen in der Vertikalen. Bei 180-200x ist das noch akzeptabel.


    Das Stativ ist kein 15€ Plastik-Alu-Stativ aus dem Discounter :-) So eins haben wir auch, darauf steht der Maksutov nicht einmal stabil, vom Nachführen ganz zu schweigen.


    Direkt via EF/1.25" oder T2-Adapter geht es auch, allerdings laufen die Planeten zu schnell aus dem Bild, und man kommt an seine Grenzen ;-) Aber dann hängen ja auch ein paar Gramm mehr auf dem Stativ als ohne Kamera...


    http://ringohr.de/tmp4/jupiter_edit.jpg
    http://ringohr.de/tmp4/jupiter_edit2.jpg
    Nicht wirklich brauchbar, aber mit einer EQ-Montierung wäre hier mehr Zeit mit den Kameraeinstellungen zu spielen, und besser zu fokusieren... So ist man eher damit beschäftigt, den Planeten wieder ins Bild zu schubsen.
    (Ausserdem ist das noch mit dem weissen Plastikadapter, nicht mit dem T2-Ring gemacht... Da dürfte auch ein bisschen Kontrast verloren gegangen sein.)


    So sieht das ganze dann visuell aus, leider ein bisschen vertan, da ich zwischenzeitlich auch mal ohne Prisma geschaut hatte, und das ganze dann aber in die andere Ansicht übetrtug... Aber ist auch meine erste Astrozeichnung, ich gelobe Besserung ;-)
    (Der "große Fleck" ist auf dem Original eher eine Bleistiftschraffur, habe den Kontrast beim Bild wohl etwas übertrieben)



    Am besten gehen damit eben terestrische Bilder...
    85mm Canon

    1300mm Maksutov

    Beim normalen Kit-Objektiv erkennt man nicht einmal, dass da überhaupt Personen stehen ;-)



    Gruß
    Marcus

  • Hallo Marcus,


    der 102er MAK ist doch bei 200x bereits
    an der Höchstvergrößerung angelangt.
    300 bis 400x versuche ich garnicht.
    Zum Testen habe ich es mal mit nem 4er Ortho
    versucht (350x), das macht keinen Spaß.


    Grüße aus Hamm
    Dirk

  • Hallo Dirk,
    klar, über 200 Nehmen Kontrast und Helligkeit rapide ab.
    Bei so hellen Objekten wie Mond oder Planeten finde ich aber, dass man da durchaus noch ein wenig über 200 gehen kann. Zwar bringt das keinen Detailgewinn mehr, aber vorallem am Mond macht es einen ganz netten Eindruck. Bis 6 oder noch 5mm eventuell, je nach Seeing, aber die Werte kann ich zZt. nur mit Barlow erreichen. Da das andere Teleskop aber noch ansteht, werde ich früher oder später mal ein besseres Okular in diesem Brennweitenbereich anschaffen.


    Aber es ging aber ja eigentlich um die Nachfuhrung auf der Fotomontierung, und das klappt bei 185-200 bestens ;-)


    Gruß
    Marcus