Was hab ich da aufgenommen?

  • "Don`t feed the troll..."


    Lieber Winfried,


    wenn Du dem einen oder anderen auf die Sprünge
    helfen möchtest, solltest Du Deine Taktik ändern.


    Was hindert Dich daran, Beobachtungsberichte wie
    z.B. den vom 1. 10. im Forum Stellarum hier oder
    anderswo zu posten? Ich kenne eine Menge Leute,
    die sowas gerne lesen. Als Feedback sollte Dir dann
    die Zahl unter "Gelesen von" aber reichen.


    Viele Genußspechtler schaffen solch umfangreiche
    Programme wie Ihr garnicht, und für eine Hand voll
    Beobachtungen schreiben sie keinen Bericht. Es liegt
    auch nicht jedem im Blut.
    Aber beim Lesen solch eines Berichtes kommen dann
    schonmal Fragen auf: Hab ich noch nicht gesehen! - die
    könntest Du dann beantworten.
    Und wenn sich mal jemand hartnäckig verrannt hat,
    dann würdest Du ihm mit Geduld und Langmut - auf
    die Sprünge helfen.


    Grüße aus Hamm
    Dirk

  • Hallo Ihr Lieben,


    es ist nunmal untrennbar mit einem offenen Forum verbunden, das hier hin und wieder Benutzer "Beratungsresistent" sind und schon ab dem zweiten Beitrag anfangen zu "stänkern". Warum solches immer wieder dazu führt, dass hier andere Benutzer sich gegenseitig Belehrungen über ihr persönliches Verhalten erteilen müssen, kann ich nicht so ganz nachvollziehen.


    Vor allem wären solche "Guten Ratschläge" in einer PN besser aufgehoben, als offen im Forum. Wenn das so weiter geht, sollten man überlegen, dass solche OFF-Topic Beiträge ohne vorherige Ankündigung gelöscht werden. Und man sollte Threads dann schließen, sobald klar ist, das zum eigentlichen Thema - hier Vega & Jupiter - nichts mehr gesagt werden kann.


    Grüße


    Christoph

  • Hallo Christoph,


    die Nettiquette scheint dieser Tage in vielen Foren
    zu leiden - schade! Unser schönes Hobby hat nicht
    so viele Anhänger, daß man sie vergraulen müßte.
    Harald ist nun schon der zweite Anfänger in vier Wochen,
    der hier eine Frage stellt und sich kurz danach zurückzieht.
    Wenn der Fragende die erste Antwort nicht versteht,
    erkläre ich es ein zweites Mal (vielleicht auf andere Weise),
    und so fort - oder ich schweige still, wenn meine Erklärungs-
    künste versagen. Zur Not fange ich bei Adam und Eva an.


    Warum fasse ich meine Meinung nicht in eine PM?
    Vielleicht nützt es dem einen oder anderen, wenn er/ sie
    das liest - wer weiß.


    Seid nett zueinander - Dirk

  • Hallo Dirk,


    Dein Zitat: "Viele Genußspechtler schaffen solch umfangreiche
    Programme wie Ihr garnicht, und für eine Hand voll
    Beobachtungen schreiben sie keinen Bericht." - Zitat Ende


    Ich BIN ein "Genußspechtler"!
    Normalerweise schaue ich mir "Fitzelchen", an denen man keine Struktur erkennt, erst ger nicht an. Wenn andere dabei sind, natürlich schon.


    Ich denke, ihr habt mich falsch verstanden. Ich möchte (sehr gerne) auch mal auf diejenigen aufmerksam machen, die nicht mit der Kamera "beobachten", sondern nur ganz einfach ein Okular dazu benützen. Soll heute recht einsam werden um diese kleine Gruppe. Dazu gibt es eine Menge Threads, gerade auf dem Astrotreff. Ich finde es einfach schade, wenn Leute wie Uwe, Frank und ich mehr oder weniger ignoriert werden.


    Naja, kein Foto dabei, nicht mal ne Zeichnung, - langweilig. Rüber zu einem anderen Thema.


    Dabei (siehe astrotreff, aber auch hier) fragen viele Einsteiger nach Geräten, nach Okularen etc. Warum eigentlich? - Die werden nicht gleich fotografieren, die möchten Dinge erst einmal SEHEN. Und müssen dabei zuerst einmal die Verpackung mit dem schönen Hubble-Bild wegwerfen....


    Es ist wohl ein sinnloses Unterfangen, denn ich plädiere schon lange für den optimalen f:15 Refraktor langer Brennweite, den es aufgrund der Fotografen wohl nie mehr geben wird. - Schade darum! Jeder will fotografieren, daher hat Takahashi schon früh auf diese Tendenz gesetzt. Und andere folgtem dem Trend. Und der "visuelle" ist nun auf kurzbrennweitige Geräte angewiesen, die als langbrennweitig und für Planeten optimiert sicherlich günstiger herzustellen wären.


    Ist nur ein Beispiel unter vielen.
    Gebt uns Visuellen eine Chance, anerkannt zu werden und die Industrie wird ggf. darauf reagieren. Es gibt (kurzbrennweitig) eine ganze Menge Schrott in der Astronomie, seien es Rafraktoren oder Reflektoren. Ich würde die Einsteiger gerne davor bewahren, alleine kann ich es aber nicht.

  • Hallo Winfried,

    darf mich mal als "Visueller" outen!
    Genau das mache ich bei meinen Tests nämlich auch.
    Und weil die Vermittlung über die Sprache schlecht funktioniert, fotografiere ich das dann.

    Nur am Himmel kostet die Technik des Fotografierens mindestens 10 Kilo-Euro bei einer
    Einarbeitungs-Zeit von mindestens zwei Jahren. Also freue ich mich zwar, über die Ergebnisse
    der Astro-Fotografen, gehöre aber zu den "Visuellen", weil es am Himmel noch sehr viel
    zu entdecken gibt.

    Da haben doch Berufs-Astronomen sowohl ihre Promotion wie Habilitation über ein einziges
    Objekt geschrieben, das sie jahrzehntelang immer wieder verfolgt haben. Vor denen habe ich
    großen Respekt.

    Nun wurden früher viele f/15 bis f/25 Achromaten gebaut, deren Auflösung nicht besser ist,
    weil die nur vom Durchmesser abhängt. Handlicher sind die Kurzbrennweitigen, mit denen sich
    dann auch leichter fotografieren läßt. Man möchte sich ja mitteilen können über ein Foto,
    sonst bräuchte man in den Händies auch keine Kameras, mit denen man dann alles "abschießen"
    kann, was sich bewegt.

  • Moin,
    wer will den einen F15 Refraktor, ausser sich ins Wohnzimmer zu stellen?
    Ich hatte als direkten Vergleich einen Vixen 4" F15, einen Skywatcher ED100, immer noch F9 und einen Astroprofessional 4" F7. Die können es alle in etwa gleich.
    Sicher bin ich auch ein Fan von so schönene Refraktoren. Aber wirklich nur fürs Wohnzimmer. Früher gabs halt nur die, wie bei allen Produkten war alles anders.
    Man bedenke auch die Montierung für solch ein Gerät.
    Ich hatte mal einen 6" F12 Apochromat von AP, will man sich sowas noch antun?


  • Naja, kein Foto dabei, nicht mal ne Zeichnung, - langweilig. Rüber zu einem anderen Thema.


    Ich bin auch visuell veranlagt und sehe das genau so - nur aus einem anderen Blickwinkel:
    Beobachtungsberichte zu lesen langweilt mich, und ich vermute, ich bin damit nicht alleine.
    Nicht weil sie nicht gut geschrieben wären, sondern weil Sie mir keinen Mehrwert bringen. Bis auf wenige Ausnahmen (Kometen) interessiert mich nicht, was andere gesehen haben. Da ändern auch Zeichnungen und Fotos nicht viel. Zeichnungen schaue ich mir gerne an, aber mehr wegen der Zeichentechnik und weniger wegen des Inhalts.


    Und weil ich mit meinen Beobachtungsberichten auch niemanden langweilen möchte, veröffentliche ich keine. Meine Berichte und Zeichnungen sind in meinem Beobachtungslog und ich habe sehr viel Freude daran.


    CS
    Chris

  • Hallo Winfried,


    auch ich gehöre zu den "Visuellen" und halte höchstens mal
    meine Digiknipse vor das Okular. Beobachtungsberichte lese
    ich immer wieder mal, vor allem weil ich nicht oft aus der Stadt
    herauskomme. Manche sind auch literarisch toll, so wie die von
    Anette vor ein paar Jahren im Astrotreff (glaube ich).


    Vor ein paar Jahren habe ich ein 90/ 1600 Objektiv gebraucht
    erworben und in ein KG - Rohr eingebaut. Den nehme ich immer
    wieder gerne mal mit raus, mir macht der Lange Spaß.
    Wenn das nächste Mal ein gebrauchter 150 f/15 zu sehen ist
    werde ich vielleicht schwach - der letzte war mir zu teuer.


    Grüße aus Hamm
    Dirk

  • Hallo Chris,


    ich kann Deine Argumente schon nachvollziehen, trockenes Lesen ist manchmal schon langweilig. Noch dazu, wenn Zeichnungen fehlen.
    Aber ich lerne aus diesen Berichten, die ich regelmäßig lese. Jeder Bericht gibt mir die Chance, neue Dinge zu sehen, die ich entweder übersehen habe oder glaubte, sie nicht sehen zu können. Somit machen diese Berichte schon Sinn.


    Lediglich in den Astrotreff stelle ich keine Berichte mehr ein. Dort kam noch nicht eine einzige Antwort rüber und das frustriert auch, denn zumindest ich schreibe diese Berichte, die auch in mein Beobachtungsbuch eingehen, nicht nur für mich.


    So wie ich aus anderen lerne, so sollen andere durch meine Berichte auch die Möglichkeit bekommen, für sie vielleicht neue Objekte zu versuchen.
    Daher lasse ich in meinen Berichten oft auch mal den Ulugh Beg (14" Lomo-Dobson) weg, da solch ein Gerät nicht jeder hat.