mein neues.....

  • Hallo Winfried,


    zu lange prosten macht eben müde :)


    Ne, aber Spaß Beiseite. Das mit dem Schoppen Wein kannst du auch auf eine Streichholzschachtel reduzieren - wenn der Verlierer des Letztenmales es nochmal wissen will. Ich hab mal eine Streichholzschachtel 5 Minuten in der ausgestreckten Hand gehalten. Wenn man das ganz ehrlich macht (ohne auch nur einen Millimeter zu bewegen), dann durchleidet man in den letzten 2-3 Minuten die Hölle. Danach kannst du mal versuchen die Arme locker runterbaumeln zu lassen - das wird nicht klappen. die Muskeln, die nun völlig allegelutscht sind, weil sie 5 Minuten während der Kontraktion keinen Nachschub an Energie bekamen, saugen sich schlagartig voll Blut und der Arm schnellt wie von Geisterhand nach vorne und bleibt im 45°-Winkel erstmal da. Das ist lustig kann ich dir sagen - vor allem für die Anderen.


    Sternklare Grüße
    Alko

  • Hallo Don,


    mit deinem 2,8" f/12 meinst du bestimmt einen 70/900 FH, also einen kleineren Refraktor mit kleinerem Öffnungsverhältnis. Damit sind das sogar f/12,8, was ausgesprochen gut für kontrastreiche Mond- und Planetenbeobachtung geeignet ist - jedenfalls von der Optik her. Die Montierung sollte allerdings wenigstens parallaktisch sein, sonst hast du keinen Spaß mit dem Nachführen des Gerätes. Du kannst mit dem kleinen Refraktor auch noch ganz nett etliche kleine bis mittelgroße offene Sternhaufen betrachten. Doppelsterntrennung geht mit solchen langbauenden Refraktoren ebenfalls gut - natürlich nur bis zur Auflösungsgrenze des Gerätes von ca. 1,64" (das " heißt hier Bogensekunden und ist 1/3600 eines Winkelgrades). Eine gut funktionierende Optik und vor allem ein paar gute Okulare müssen dazu aber schon sein.


    Sternklare Grüße
    Alko

  • Hallo Heike,


    die Astro5 hatte ich zwar nie, sie wurde aber bei TS als etwa gleichbelastbar zur EQ3-2 angeboten. Wenn das hinkommt, dann kannst du deinen 130/650 newton als sicher aufgesattelt betrachten. Meine EQ3-2 hat sicher meinen 150/750 Newton getragen und der wog 5 kg. Die 4kg des 130er sollten da dann auch kein Problem darstellen.


    Bei Astrofotografie solltest du aber unterscheiden zwischen Kurzzeitbelichtung (also Mond und Planeten) und Langzeitbelichtung (also Deepsky). Bei Kurzzeitbelichtung kommt es hauptsächlich auf eine motorische Nachführung an und die Monti sollte zumindest so stabil sein, dass bei leichten Windböen nicht gleich der Planet aus dem Livebild verschwindet. Das kriegte meine EQ3-2 am 150/750 Newton ganz gut hin. Für Langzeitbelichtung braucht es neben einer sehr genauen Einnordung auch eine Zitterfreiheit des bildes bei leichten Windstößen - sonst kommt auf die Belichtungsdauer betrachtet nichts Vernünftiges heraus. Da kann ich die EQ3-2 oder ihre Äquivalente nicht empfehlen - jedenfalls nicht bei 4-5 kg Gerätegewicht.


    Sternklare Grüße
    Alko

  • Hallo Alko, ich will mich ja erstmal an die ganze Langzeitfotografie rantasten und auf unseren kleinen Nordbalkon in Ruhe üben, bis ich den "Bogen" raus hab.
    Das wird schon, mal sehen, wenns ein bischen windig is, wie das dann klappt - kommt Zeit, kommt Rat......ich bin gaaaanz entspannt :-)