Welches Teleskop als Astrofotgrafieeinsteiger?

  • Hallo ihr Adepten des Sternenlichts,


    seit knapp 4 Jahren bin ich fotografisch unterwegs (Wildlife, Porträt und Reise). Das macht auch sehr viel Spaß, ist aber nun nicht mehr genug für mich =)
    Ich liebe es die Sterne am Himmel zu betrachten und versuche seit längerem gute Weitwinkelaufnahmen zu machen, das funktioniert auch mit dem Weg des Bilderstackings ganz gut.
    Aber die Objekte die ich sehr interessant finde, sind leider so nicht oder nur schlecht dokumentierbar.
    Deswegen habe ich mich dazu Entschlossen, jetzt ernsthaft in das Hobby-Astrofotgrafie einzusteigen und mir ein brauchbares Teleskop dafür zuzulegen.


    Da ich aber von Teleskopen keine Ahnung habe (ausgenommen das Lidl-Teleskop für 49,95€...), wäre es super wenn ihr mir ein paar Ratschläge dazu geben könntet.


    Als Info ich würde maximal 700€ zahlen wollen, jedoch wäre etwas um 500€ bevorzugt =)


    Ich danke euch schon vielmals für die guten Tipps, die ich in den letzten Monaten hier aus dem Forum erlesen habe! Das hat den Schritt mich hier jetzt anzumelden, doch deutlich erleichtert =)


    Liebe Grüße aus Nepal


    Matze (P.S. bin hier nur als Freiwilliger =) )

  • Es gibt aus meiner Sicht zwei Wege zum Einstieg in die Astrofotografie: Weitfeldaufnahmen mit Kameraobjektiven und Planetenaufnahmen mit Webcams an einem Teleskop. Sternfeldaufnahmen samt der enthaltenen Obekte durch ein astronomisches Fernrohr (nicht: durch Kameraobjektive) ist die hohe Schule und letztlich eine Materialschlacht ohnegleichen.
    Mit Kameraoptiken (insbeosndere mit Teleojektiven) lassen sich schöne Aufnahmen des Sternhimmels samt der größeren Objkete (z.B. ausgedehnte Gasnebel) anfertigen. Dazu braucht man kein besonders großes Instrument, sondern vor allem eine stabile und motorisierte Montierung. Mit einer EQ3-Montierung kann man sicher beginnen, eine EQ5 ist aber eher zu empfehlen. Da sind schon mal 300-500 Euro weg. Für ein Leitroohr langt es dann noch.
    Wenn man mit einer Webcam arbeiten möchte, benötigt man auch eine Montierung mit Nachführung und darauf ein Instrument mit großer Brennweite - damit die winzigen Planetenscheibchen auch angemessen groß abgebidet werden. Die Maksutov- oder Schmidt-Cassegrain-Teleskope bieten dies, aber auch mit Newton-Fernrohren wird oft gearbeitet. Ordentlich montiert sind sie außerhalb des Budgets. Erste Experimente lasen sich auch mit der afokalen Methode machen, eigentlich an jedem Gerät (Kamera mit Optik hinter dem Okular befestigen). Unter Umständen klann man sogar an einem Dobson vernünftige Aufnahmen gewinnen. Das richtige filmen, also die Aufnahme mehrerer Tausend Bilder,zu späteren Verarbeitung, setzt eine Nachführung voraus.

  • Danke für die schnelle Antwort =)


    Also ist die Montierung hier das A und O, wie in der normalen Fotografie.
    Mein Ziel ist es, längerfristig in die Langzeitbelichtungs-Bereiche vorzustoßen.
    Gibt es auf dem Weg dahin gute Geräte, die "upgradebar" sind? Also könnte man zum Beispiel mit einem normalen Newton auf der von dir genannten Montierung anfangen und diese später problemlos mit einem Motor ergänzen? Oder ist das nur durch den Neukauf eines anderen Geräts möglich?
    Und wäre ein Newton hier die erste Wahl?
    Sorry wenn alles ein bisschen ungelenk klingt, mein Deutsch ist hier nicht allzu oft gefragt =)


    Grüße
    Matze

  • Moin,


    die Motoren kann man an EQ-Montierungen nachrüsten, auch verscheden hochwertige Steuerungen bis hin zum Goto und automatischer Nachführungen (Autoguider). Es geht dann ziemlich schnell, dass ein Laptop an der Steuerung hängt – und ein zweiter an der Kamera. Materialschlacht eben.
    Langzeitbelichtungen setze ich mal mit "Weitfeldaufnahmen" gleich, also ein paar Grad Himmel. Newton-Teleskope benötigen Korrektoren, um ein ebenes Bildfeld ohne störende optische Fehler (Koma und Astigmatismus) zu erreichen. Eine Alternative ist ein fototauglicher Apochromat mit kleinerer Öffnung. Dieser ist auch für den Anfang leichter zu beherrschen, da kurzbrennweitiger.

  • Gutenmorgen =)


    Danke für die Infos! Das macht es leichter, nach passenden Geräten zu suchen=)


    Was wäre eine sinnvolle (also gut zu bewältigende) Brennweite? Und was wäre damit ideal zu beobachten/ fotografieren?


    Ich hoffe die Fragen sind nicht zu dumm, aber ich bin angefixt und das will raus =)


    Grüße
    Matze

  • Am besten ist es, dass du dir die Astrofotos in Zeitschriften und im Netz anschaust und die Ausrüstung, die dazu benutzt wurde. Am besten gehen die großen "Schauobjekte", Orionnebel, Andromedanebel, Plejaden, M13 usw. Diese sind auch am meisten auf Fotos zu finden. Je lichtschwächer und vor allem kleiner, desto mehr Ansprüche an die Ausrüstung werden gestellt.
    Was sich auch immer lohnt, sind Kometen. Fast jedes Jahr gibt es ein größeres Objekt, Im Moment gerade Garradd.

  • =) Das klingt nach sehr viel Zeit, die ich mit solchen Objekten verbringen kann! =)


    Wäre für meinen Zweck diese Kombination ausreichend?
    Explorer-130PDS GoTo Teleskop mit 2" Crayford auf EQ3 SynScan
    http://www.teleskop-express.de…_info.php/info/p3937.html


    Und eine andere Frage, kann ich eigentlich meine großen Teles für meine DSLR auch für Astrofotos einsetzen, oder sind die einfach zugroß? (zwischen 200mm-800mm)


    Grüße
    Matze

  • Entschuldigt bitte wenn ich mich so einmische,


    nur am Rande.


    Wenn wirklich PROFESSIONELLE Astrofotografie auf dem Plan steht...muss das Budget vervielfacht werden.
    Ansonsten kannst du dich auf jeden Fall kostengünstig in einer Nische positionieren und z.B. vorerst über die Teleobjektive fotografieren.
    Wie Uwe schon sagte ist unter einer EQ5 nichts empfehlenswert, wo ich hinzufügen will:


    Besser sogar EQ6 oder die neue HEQ5


    lg Pierre

  • Quote from Matze Mue

    Und eine andere Frage, kann ich eigentlich meine großen Teles für meine DSLR auch für Astrofotos einsetzen, oder sind die einfach zugroß? (zwischen 200mm-800mm)


    So ein 200er Tele ist für den Anfang sogar eine gute Wahl. Du wirst genügend Schwierigkeiten damit haben ud überwinden lernen. Die Kamera kommt anstelle des Gegengewichts auf die Montierung und mit dem Hauptinstrument hältst du einen leicht unscharf eingestellten Stern im Fadenkreuz. Alternativ machst du mehrere kurbelichtete Aufnahmen, vielleicht eine Minute lang und legst sie hinterher elektronisch übereinander.


    Wahrscheinlich ist es notwendig, ein Kameraobjektiv zwei oder wenigstens eine Stufe abzublenden, sonst werden die Sterne in den Ecken Striche.

  • =) ............
    Und eine andere Frage, kann ich eigentlich meine großen Teles für meine DSLR auch für Astrofotos einsetzen, oder sind die einfach zugroß? (zwischen 200mm-800mm)


    Grüße
    Matze


    Hallo Matze,


    sicher sogar.
    Dass hängt selbsterklärend von aber auch von der Lichtstärke der Objektive ab.
    Im 200er oder XYZ Bereich, dass weißt du beeser als ich, gibt es eben hinsichtlich der Qualität große Unterschiede. Lichtstärken wie 2,8/200 oder 5,6/200 sprechen Welten, auch im Preis.


    Generell sollte man versuchen die Diagramme der Optiken zu laden, z.B. so wie sie Leica zur Verfügung stellt. An denen kannst du dann die Leistung bei Blende X ablesen, die eben für eine gute Abbildung von Punktobjekten notwendig ist. Die Ermittlung geht natürlich auch durch Testreihenaufnahmen.
    Einige seltene Objektive sind selbst bei Offenblende schon sehr gut, dass erspart bekanntlich die ansonsten notwendige längere Belichtungszeit. So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
    Bei lichtstarken Optiken (z.B. 4/300) hat man meist einen Überhub im Fokus über den Unendlichpunkt hinaus, dürfte bekannt sein. Hier also sorgfälltig den Fokus suchen. Um so länger die Brennweite (800?), desto genauer muss nachgeführt werden, logisch (?)
    Wie groß der max. Nachführfehler sein darf, also gemessen auf einen CCD Chip weiß ich nicht. Für einen analogen Film gab es da Richtformeln, mit denen ich gut klar gekommen bin.
    Aber die "Kulturbanausen" aus dem digitalen Zeitalter hier ;) wissen mehr darüber.


    Sicher gibt es für diese digi Astrothematik auch gute Bücher, wie es sie auch zu analogen Zeiten gab.


    Ferner würde ich den Himmel ausbelichten, also Testaufnahmen vom Stativ aus. Kamera drauf, B-Einstellung, 30 Sek. 50sek, 1min etc. Dann siehst zu zumindest schon mal, wann der Hintergrund kommt, sprich sich aufhellt und die Objekte verloren gehen würden.


    Das mal so als grobe Unterstützung.
    Viel Spaß und Erfolg.

  • Hallo ins Sternenland!


    Vielen Dank für die vielen,guten Tipps! Super wie schnell ihr seid=)
    Genial das ich meine Linsen gut dafür nutzen kann! Spart auch wieder Geld, das in eine vernünftige Montierung fließen kann ;)
    Ich werde mir noch ein bisschen Zeit lassen und Geld sparen für eine gute Einsteigerkombie. Besser 1mal vernünftig gekauft als zig mal billig.
    Freue mich über jeden Tipp, falls einer von euch ne gute Kombi zum drauf sparen weiß=)



    Ihr seid eine spitzen Community!


    Grüße aus Nepal
    Matze

  • Gutenmorgen aus dem Sternenparadies,


    eine Frage an alle digitalen Kulturbanausen =) (danke Dominique für dieses wunderschöne Wort, das langsam aber sicher ausstirbt. Sehr schade drum!), könnt ihr ein bestimmtes Buch zum Thema "Astrofotgrafie" bzw. "Astrofotografieeinstieg" empfehlen?
    Habe gestern mal gegoogelt und es sind sooooooooooo viele, das ich keine Ahnung habe, wie ich die einzelnen Werke beurteilen kann. Also falls ihr Bücher habt, die euch geholfen haben bitte postet mal die Titel =)


    Grüße
    Matze

  • Eine Buchempfehlung für Anfänger ist schwierig. Der Grund: Die modernen elektronischen Hilfsmittel (von Kameras bis zur Bildverarbeitung) sind kompliziert und schnelllebig. Die Bücher sind für Anfänger entweder schwer lesbar (die allerersten Anfangsgründe z.B. Sternfeldaufnahmen mit Kameraobjektiven werden nicht anfängergerecht beandelt) oder unvollständig (die Tiefen der Bildverarbeitung fehlen). In deutsch gibt es zwei Standardwerke, Martin/Koch und Seip, beides nicht billig. Der Seip ist etwas "anfängerfreundlicher", dafür reicht er aber nicht so weit.
    Für den Anfang kann ich zu einem presigünstigen Buch der Vor-elektronischen Ära raten, den Schwinge. Es ist bis zu einem gewissen Grad egal, ob man eine Spiegelreflexkamera mit Film oder mit einem Sensor benutzt. Der Schwinge ist ziemlich gut verständlich. Die Fragen der Bildverarbeitung werden freilich überhaupt nicht behandelt, das gabs 93 praktisch noch nicht.

  • Gutenmorgen!


    Danke für die Buchtipps, werde in den nächsten Tagen versuchen was davon als E-book zu bekommen =)


    Habe gestern mal hier in Kathmandu einen Astrofan besucht (Franzose, sehr nett), der hat mich mal an sein Teleskop gelassen und wir haben meine Kamera "drauf geschnallt". Er benutzt eine Vixen GP2 Montierung und darauf den GSO 6´F6 Newton Refraktor 150-900mm.
    Damit war selbst bei meinen schweren Objektiven kein Wackeln zu spühren. Man musste zwar mit der Hand nachführen, aber die Bilder die er mir gezeigt hat, sahen trotzdem super aus. Was haltet ihr von der Kombi?

  • Hallo Matze,


    eine Vixen GP2 gehoert zu dem besten, das in der Groessenklasse auf dem Markt erhaeltlich ist. Wenn Du mit einem Teleobjektiv bis 800mm Brennweite fotografieren moechtest, ist sie eine ideale, stabile und eigentlich unverwuestliche Basis - meine eigene ist mittlerweile ueber 10 Jahre alt und laeuft immer noch zuverlaessig, obwohl sie auf Flugreisen mehrfach im Koffer transportiert wurde.


    Falls Du neben der Fotografie auch visuell beobachten moechtest, waere gegen einen 6-Zoll Newton nichts einzuwenden. Nur fuer die Fotografie (als Leitrohr) ist der allerdings zu gross. Da wuerde ein kleiner Refraktor mit einer Oeffnung von etwa 60-80mm vollkommen ausreichen. Eine neue Aufnahmeoptik wuerde ich an Deiner Stelle ohnehin nicht kaufen, da ein Teleskop, das v.a. mechanisch aber auch optisch ein 800er Tele schlaegt, ein Stueck ueber Deinem Budget laege.

  • Gutenmorgen =)


    Danke für die Antwort!


    Aber eine anhängende Frage, welche elektronische Nachführung wäre für
    die Vixen zu empfehlen? Auch wenn ich gesehen habe, das es ohne geht, ist
    das ne riesen Arbeit ;) Und außerdem stimmt es, das wenn man zum Beispiel
    mit "Piggyback" arbeitet, man ohne Probleme auch gleichzeitig beobachten kann?


    Fragen über Fragen=)


    Danke euch allen! Super Forum!


    Grüße
    Matze

  • Hallo Matze,


    an meiner verwende ich die originalen Vixen-Motoren mit einer Boxdoerfer mts3. Die Steuerung wird aber (Dank Bruessel), obwohl sie in D hergestellt wird, nicht mehr in der EU vertrieben. Mit anderen Steuerungen habe ich keine Erfahrung.


    Wenn Du die Objekte selbst findest, sollte die einfache original-Vixenmotorsteuerung (Vixen DD-3) ausreichen, da sie mittlerweile auch einen Autoguidereingang hat. Moderne, komplexe Go-To-Steuerungen, mit denen Du die Objekte automatisch anfahren koenntest, habe ich immer als ueberfluessig empfunden, zumal sie auch nicht gerade preiswert sind.


    Beobachten waehrend der Belichtung geht nicht, es sei denn, Du nimmst ein zweites Teleskop mit Stativ oder einen Feldstecher mit raus und arbeitest mit Autoguider. Man verwendet ja dasTeleskop, auf dem das Tele piggy-back sitzt, zum nachfuehren, d.h. man beobachtet im Okular staendig den Leitstern und haelt ihn mit kleinen Korrekturen im Fadenkreuz. Und wenn die Nachfuehrkontrolle von einem Autoguider uebernommen wird, ist die Guidekamera am Teleskop angeschlossen.

  • Tach =)


    Also alles in allem dann so ca. 700€ für die Monti mit Motoren und Steuerung. Kann
    man das selber nachrüsten? Oder muss man dafür das Gerät einschicken?
    Ich bin handwerklich nicht sooooo gut drauf ;)


    Spricht was dagegen Montis wie die Vixen gebraucht zu kaufen? Hat da jemand Erfahrungen mit?


    Zur Beobachtung: also könnte ich für später zum Erleben des optischen Eindrucks noch an nen schönen Dobson denken, die sollen ja nich so teuer sein und optisch absolut Spitze =)


    Man oh man, wenn ich wieder in D-land bin gehts los =)

  • Hey Matze,



    zu einem Dobson für visuellen Genuß würde dir jeder zuerst raten.


    Da kann man dann auch schon einmal großzügiger sein und es einen 10" Dobson sein lassen, wenn der Spiegel/Gerät stimmt, ein Gerät fürs Leben. (6" Zoll sind für Deep Sky "minimum", also wenn du mehr als 100 Objekte am Himmel finden willst)



    Zu einer gut erhaltenen Montierung gebraucht, gibt es viele positive Feedsbacks, wenige negative, ist also wenn man sich den Artikel vorher gut anschaut eine Option.


    Die Vixen GP gehört noch zu den "Leichtgewichten" (HEQ5) und trägt einen 6 Zöller (mit Kamera/Leitrohr/Rohrschellen) gerade noch so, bei Wind... sehr grenzwertig.
    Dafür sind alle Teile sehr wertig verbaut und mit guter Pflege hält die länger als der Euro.


    Was den Motor und die Nachrüstung angeht, solltest du dich unbedingt noch einmal informieren, schliesslich MUßT du für Fotos sauberst guiden, also sollte auch der Motor
    "Steuerungeingänge" für den Guider/Laptop haben.


    Im Grunde hat dich das Fieber ja schon voll gepackt, deswegen eine ehrliche Meinung:


    Mach Ruhig und Langsam, die teuersten Instrumente sind die "zu schnell" gekauften, welche nach einem Jahr dann ersetzt werden. Wenn du wieder hier (D) bist, schaue dir vielleicht vorher noch ein paar Instrumente (Laden/Teleskoptreffen oder die regionale Sternwarte) in echt an und vergleiche die Typen.


    Derzeit stehst du auf dem Kurs (Nebelfotografie, größere Galaxien etc.) und wirst z.B. Planeten nicht ablichten können, deswegen wäre es echt wichtig, wenn du noch etwas über deine Vorstellungen teilst, je mehr du sagst, desto besser können wir uns auf dich einstellen.


    Da ich selber noch etwas gruen hinter den Ohren bin, haben im Zweifelsfalle andere Recht :)



    liebe grueße Pierre

  • Hallo aus dem heute mal total regnerischen Kathmandu ;)


    Danke euch allen für die vielen guten Ratschläge!


    Danke das du mich drauf aufmerksam gemacht hast, das ich keine all zu genaue Richtung in Sachen Fotografie genannt habe. Das hol´ich doch mal schnell nach. ;)


    Da ich wie ich gesagt habe begeisterter Fotograf bin, lege ich auf die unterschiedlichsten Motive viel wert. Ich würde vorallem Nebel und Galaxien ablichten wollen, da ich hier meine bisherige Fotoausrüstung sehr schön integrieren könnte.(Besonders die langen Brennweiten)


    Planeten sind auch wahnsinnig spannend und es ließe sich bestimmt einiges an Ausrüstung integrieren, aber da man aber mit einem Gerät sowie ich das gelesen haben nicht "alles" gut machen kann, sollen diese erstmal hintendran stehen.


    Da gefällt mir Uwes Vorschlag mit der Webcam, durch die vielen Aufnahmen sollte das auch an nem Dobson gut gehen. (In den habe ich mich schon gewaltig verguckt, geniale Optik und das "schubsen" ist einfach nur Klasse!)


    Sicherlich will ich nichts überstützen, deswegen fange ich auch jetzt schon an alle Infos zu sammeln die ich kriegen kann =), um dann bei unserer heimischen Sternwarte schonmal mit ein paar Grundideen aufzulaufen.


    Ich bin mir ziemlich sicher, das ich zum Beobachten diesen GoTo-Kram nicht so gut finde, da ich letztes Mal viel Freude am suchen per Hand und Karte hatte =). Für Fotos denke ich sollte aber für den Anfang wohl doch besser zumindest ne Motorsteuerung her, da spar ich lieber etwas länger als dann alle paar Wochen irgendwelches "Zubehör" zu bestellen.


    Ich habe mich auf nichts eingeschossen und freue mich über eure großartige Beratung =)


    Ganz liebe, wenn auch nasse Grüße
    Matze