C11 Star Bright XLT Nr. S29114

  • C11 Star Bright XLT Nr. S29114

    Sie sind mittlerweile mit ca. 1000.- Euro für einen Spottpreis zu haben, die Streuung der opt. Qualität ist bekannt. Achtet man beim Kauf
    darauf, bekommt man ein recht ordentliches Teleskop für diesen Preis. - Nicht alle Händler lassen da mit sich reden!

    Dieses C11 hat ein paar Merkmale, die offensichtlich neu zu sein scheinen: Dieses C11 wäre für die visuelle Beobachtung optimiert, es hat sein Optimum
    bei Blau-Grün, und das ist bei den vielen C11 regelrecht eine Ausnahme - oder aber so gewollt. Auch der Rest-Astigmatismus liegt unter PV L/8, was
    soviel bedeutet, daß u.a. die Hauptspiegel-Zentrierung perfekt ist.

    [IMG:http://rohr.aiax.de/C11_DrH_01.jpg]

    Ein sehr aussagekräftiger Übersichts-Test bildet der Artificial-Sky-Test, da er bei höchster Vergrößerung eine perfekte Abbildung zeigt. Über dieses
    Foto läßt sich sogar eine Auflösung von 0.370 arcsec ermitteln, wenn man die Mitte des 3. Sternes (Dreiergruppe rechts) an den Rand des mittleren
    Sternes (der gleichen Gruppe) rückt, was ja das Rayleight Kriterium wäre. Eine Entsprechung wäre auch der erste Beugungs-Ring, vergleicht man ihn
    mit der Wellenfront-Darstellung, links eingeblendet. Obwohl der Rest-Astigmatismus unter PV L/8 liegt, ist er über diesen Test noch darstellbar.

    [IMG:http://rohr.aiax.de/C11_DrH_02.jpg]

    Der Händler liefert ebenfalls mit dem Sterntest links eine Qualitäts-Aussage für dieses C11. Interessant deshalb der Vergleich meiner Aufnahmen, die
    sich vermutlich über die Fokuslage beim C11, über das Spektrum der Lichtquelle und anderer Feinheiten unterscheidet, die man sieht, wenn man dazu
    das nächste Bild betrachtet.

    [IMG:http://rohr.aiax.de/C11_DrH_03.jpg]

    Die Schmidtplatte bei SC-Systemen werden für gewöhnlich aus Floatglas hergestellt und damit sieht man die Fließrichtung des Glases. Bereits beim
    Foucault-Test erscheint es über die feinen diagonalen Linien, und der Lyot- bzw. Rauhheits-Test zeigt diesen Sachverhalt in aller Hartnäckigkeit.
    Wie kontrast-mindernd dieser Umstand eigentlich sei, darüber geben die heftige Foren-Diskussionen in der Regel keine Auskunft. Es käme ja auch noch
    die Retouche am Fangspiegel in den Blickpunkt und der Gaussfehler, wie die folgenden Bilder zeigen.

    [IMG:http://rohr.aiax.de/C11_DrH_04.jpg]

    Man kann sowohl den Gauß- wie auch Farblängsfehler auf zweifache Art berechnen:
    A) aus dem Weißlicht-Interferogramm macht man die RGB-Farbauszüge, die beide Fehler enthalten. Das Problem dabei ist nur, daß Rot nicht identisch mit dem H-alpha Rot
    ist bei 656.3 nm wave, und auch das Blau vermutlich stärker nach Blau-Violett rückt (F-Linie 486.1) Eine Definition der RGB-Farben nach Nanometer habe ich leider nicht
    gefunden.
    B) es lassen sich auch mit engen Interferenz-Filter die einzelnen Spektren darstellen, und darüber Farblängsfehler und Gaußfehler berechnen.

    In beiden Fällen liegen die Ergebnisse nicht sehr weit voneinander entfernt. Bei einem Refraktor würde man von einem APO sprechen. Damit ist auch eindeutig, welchen
    Farbeinfluß die Schmidt-Platte hat.

    [IMG:http://rohr.aiax.de/C11_DrH_05.jpg]

    Die wellenfront-Darstellung

    [IMG:http://rohr.aiax.de/C11_DrH_06.jpg]

    Da es ein obstruiertes System ist, wäre der 1. Beugungsring stärker ausgeprägt.

    [IMG:http://rohr.aiax.de/C11_DrH_07.png]

    Und die Differenzierung nach Restfehler zeigt ein sehr ordentliches C11, bei dem man auch visuell seine Freude haben kann.
    Wechselt man dann aber statt des Fangspiegels die Kamera-Einheit, dann ist es wahrscheinlich, daß das System leicht nachzentriert werden
    muß, wenn man es perfekt haben will.

    [IMG:http://rohr.aiax.de/C11_DrH_08.jpg]

  • Hallo Wolfgang,


    scheint ja wirklich ein sehr gutes Gerät zu sein. Wenn man sich nur an dem Strehlwert aufhängt und dazu Deine bisherigen Meßberichte vergleicht, dann war sowas eigentlich noch nicht dabei. Zumindet kein C11.


    Ich habe mir die Tage noch Deine Berichte zu SCT's mal angeschaut und bei einem mußte ich nochmal Schmunzeln ;-), aber auch erkennen, daß ich damals ein gutes Gerät verkauft habe und direkt mit einem Gerät mit einem Zonenfehler abgestraft wurde. Das war denn ein Reklamationsgrund der mir dann den Weg zum 14er ebnete. Nur wenn man diesen Brocken alleine auf die Sideres stemmt, kommt man trotz Sport schon ins straucheln und erinnert sich schon an das C11 :)


    Eine Frage hätte ich aber: Du bezieht Dich doch mit dem Preis von 1000,- Euro gewiss auf einen Gebrauchtpreis, oder? Ansonsten war das Angebot doch sicher ein Einzelfall.


    Besten Dank für den Bericht und viele Grüße,
    Gerrit

  • Hallo Gerrit,

    man hat ja so seine Lieblings-Tests, und das ist dieser Test. An diesem Test erkennt man bei einiger Übung alle Fehler, die ein System so hat:
    http://www.astro-foren.de/showthread.php?p=57407#post57407
    - bei ausgeprägtem Beugungsring ist das entweder sphärische Aberration (= Über-/Unterkorrektur) oder Obstruktion
    - Astigmatismus und
    - Koma bzw. Zentrierfehler
    - Streulicht-Anteil und zuletzt kann ich sogar die Auflösung über das Foto selbst berechnen.

    Wenn dieser Test im Falle des C11 eine so klare Abbildung abliefert, dann muß das Ergebnis auch einen hohen Strehlwert haben,
    weil die oben genannten Merkmale minimiert zu sehen sind, im Vergleich zu den Bildern im Link. Natürlich ist damit noch nichts
    über die Farbsituation ausgesagt und der Tatsache, daß auch beim SC zum Strehlwert unbedingt die Wellenlänge gehört, in der
    das IGramm entstanden ist. Wie deutlich das auseinanderfallen kann, beweist erneut die Übersicht der Interferogramme, im
    einfachsten Fall der RGB-Farbauszug.

    In einem Fall wollte jemand per Anwalt gegen einen Händler vorgehen, nur weil meine Messungen bei Grün ein schlechteres
    Ergebnis hervorbrachten, statt bei Rot, wo dieses SC sein Optimum hatte. Das war ebenfalls ein Fall von Strehl-Fixierung.

    Das Schmidt-Cassegrain ist prinzipiell ein Kompromiß und wird gegen einen guten APO oder Newton-Spiegel immer verlieren. Ein
    guter APO kostet sehr viel und ein guter Spiegel ist auch nicht überall zu bekommen, bzw. die Bereitschaft gute Qualität auch
    zu bezahlen, ist eher eine Seltenheit. Allerdings ist ein SC-System ein äußerst handliches System mit einer sehr langen Brennweite
    von 2 800 mm Brennweite bei einer Öffnung von 280 mm - und das spricht wiederum für ein SC. Da würde man 60.000.- bis
    80.000.- Euro bei einem APO ausgeben müssen mit all den Problemen, die große Linsendurchmesser haben.

    [IMG:http://rohr.aiax.de/C11_DrH_02.jpg]

    http://www.teleskop-express.de…00mm-optischer-Tubus.html

    Mag sein, daß ich nicht richtig auf die Rechnung geguckt habe, weil mich in erster Linie die Qualität interessiert, weswegen diese Geräte ja bei mir landen.
    Da sollte man beim Händler einfach ausprobieren, wieviel Rabatt dem jeweiligen Sternfreund eingeräumt wird. Das "Feilschen" müssen die Deutschen erst
    noch lernen. Vor etwas mehr als einem Jahr waren diese Geräte super günstig.

  • Hallo Forum!


    Dann oute ich mich mal als stolzer Besitzer dieses offensichtlich nicht ganz missratenen C11...
    ;-)


    Zunächst einmal herzlichen Dank an Herrn Rohr für seine Mühe! Dann möchte ich auch den anderen Forenteilnehmern für Ihre informativen Berichte danken, die für meine Kaufentscheidung eine große Rolle gespielt haben. Auf sich allein gestellt ist man den Werbe-und Marketinggebaren des Astronomiehandels schnell mal hilflos ausgeliefert. Allerdings muss ich zumindest in meinem Fall einräumen, das der Händler das Gerät auf meine Bitte hin selektiert hat und zu diesem Zeitpunkt zunächst nicht wusste, dass eine eingehende Überprüfung stattfinden würde. Insofern auch Dank an meinen Lieferanten für seine Mühe!


    "Sie sind mittlerweile mit ca. 1000.- Euro für einen Spottpreis zu haben..."


    Zur Richtigstellung bevor bei den Händlern die Drähte heisslaufen:
    Ich fürchte bei den 1000,-€ handelt es sich um den Preis für den ebenfalls gelieferten Hyperstaransatz, das C11 liegt aktuell um die 1900,-€ !


    "Das Schmidt-Cassegrain ist prinzipiell ein Kompromiß und wird gegen einen guten APO oder Newton-Spiegel immer verlieren. Ein
    guter APO kostet sehr viel und ein guter Spiegel ist auch nicht überall zu bekommen, bzw. die Bereitschaft gute Qualität auch
    zu bezahlen, ist eher eine Seltenheit. Allerdings ist ein SC-System ein äußerst handliches System mit einer sehr langen Brennweite
    von 2 800 mm Brennweite bei einer Öffnung von 280 mm - und das spricht wiederum für ein SC. Da würde man 60.000.- bis
    80.000.- Euro bei einem APO ausgeben müssen mit all den Problemen, die große Linsendurchmesser haben."


    Wenn ein SC solch eine optische Leistung liefert, ist das Preis/Leistungsverhältnis eigentlich nur schwer zu topen, oder? Andere optische Systeme werden teurer und deutlich unhandlicher (Newton) oder schlicht unbezahlbar (guter Apo mit ähnlichem Auflösungsvermögen). Für mich war entscheidend ein universell nutzbares Gerät zu bekommen mit visuell wie auch fotografisch guter optischer Leistung und einfach beim Aufbau und Handhabung (habe halt zur Zeit keine eigene Sternwarte,... noch nicht ;-)). Und schlussendlich sollte die Investition auch in einem vernünftigen Verhältnis zu der Zeit stehen, die man dem schönen Hobby widmen kann. Für mich ist ein solches Gerät durchaus wenn auch Kompromiss, so doch kein so schlechter.


    Ich werde mal berichten, sobald ich das Gerät in die Finger kriege. Muss halt noch schauen, wie ich den unversehrten Transport vom Herrn Rohr zu mir organisiere!


    Viele Grüsse


    Thomas

  • Hallo Thomas,


    ich möchte Dir nicht die Freude und den Optimismus gar nicht nehmen. Das Wichtigste ist, daß Du dich nicht scheust, mit diesem guten Gerät umzugehen und seine Eigenheiten zu beachten (Kollimation, Mirror-Shifting vs. Goto, Auskühlung). Ich bin für den Austausch von Tipps und Hinweisen immer recht offen. Es gibt auch 12" Newton-Systeme, deren mechanische Ausführung so schlecht ist, daß die Kollimation einen Schwenk mit der Montierung nicht halten können. Das war lange Zeit bei den durchaus doch teuren Orion-Optics UK Tuben der Fall. Gute Optiken im Eierschalengewand und mit sehr schlechten Hauptspiegelzellen. Letzteres wurde dann etwas verbessert.
    Wenn man bedenkt, was ich vor 10 Jahren für mein damaliges C11 bezahlt habe, dann sind 1900,- Euro ein sehr günstiger Preis.
    Einen APO um 8" Zoll dagegen zu halten ist ne ganz andere Hausnummer. Da reden wir über das 10bis 15 fache des Preises Deines C11.
    Bei Fragen -> PN und ansonsten viel Spaß mit dem Gerät.
    LG & CS,
    Gerrit

  • Hallo,
    http://www.astro-foren.de/showthread.php?p=61230&posted=1#post61230

    hier geht es auch um ein C11 und um den Einfluß der Back-Focal-Lenght auf die sphärische Aberration.
    Ich würde mich allerdings fragen, ob die sphärische Aberration über den Gaußfehler nicht größer ist, als
    die Variation über die Back-Focal-Lenght. Der Gaußfehler ist fest eingebaut, also nicht beeinflußbar.

    http://www.astro-foren.de/showpost.php?p=61230&postcount=6

  • Hallo Gerrit!


    Ich bin mir durchaus bewusst, dass die SC´s sagen wir einmal gewisse Eigenheiten haben, die auch viel mit der dem Preis geschuldeten mechanischen Qualität zu tun haben. Deshalb bin ich für Dein Angebot dankbar um komme gern drauf zurück. Besonders gespannt bin ich auf den Hyperstar. Mal sehen was damit so geht.


    Viele Grüsse


    Thomas

  • Hi Thomas,


    Hyperstar, wieso nicht. Bis auf die Spiegelfeststellung beim EdgeHD und den Lüftern, sehe ich keine Vorteile beim neuen C11. Die meisten knippsen eh bei F/6..F/8. Der Hyperstar arbeitet an beiden Geräten. Und die Ergebnisse mit dem Hyperstar sind garnicht mal so übel, wenn auch auf einen kleineren Bildradius beschränkt. Aber manch einer ist schon garnicht bereit, daß Geld für eine günstige 35 mm Kamera auszugeben. Das ist mehr persönlicher Anspruch und Geschmacksache.
    Alles weitere dann per PN
    Grüße,
    Gerrit

  • Hallo Gerrit!


    Das mit dem Lüfter beim Edge HD ist ja so ne Sache. Hab ich auch erst geglaubt. Tatsächlich handelt es sich nur um zwei Lüftungsöffnungen! Und an den Spiegelfeststellern scheiden sich ja auch die Geister, sind aber auch beim C11 von Baader nachrüstbar. Visuell ist der Edge-HD-Tubus aber wegen der zusätzlichen Korrektorlinsen eher schlechter, deshalb habe ich mich für das klassische C11 entschieden. Visuell orthograd im Standard-Fokus, fotografisch bei f/2 im Primärfokus mit Hyperstar. Planetenfotographie hingegen braucht sowieso kein Feld, also auch da kein Vorteil für den Edge-HD-Tubus. So kann ich mir die Mehrkosten schenken und habe den Hyperstar fast wieder drin.


    Grüsse


    Thomas

  • Hallo Thomas,


    das sehe ich auch so. D.h. es sind keine Lüfter im System? Oh, oh.
    Dann lohnt es sich nicht wirklich. Ich habe die Korrektordiskussion verfolgt und bin mittlerweile auch der Meinung, daß man da doch lieber ein Standard-SCT nimmt.
    Grüße,
    Gerrit

  • Hallo Thomas,

    gegen das Spiegelshifting hilft ein zusätzlicher kurzer Okular-Auszug hinter dem Tubus,
    mit dem ersatzweise fokussiert werden kann. Hab ich bei mir nachgerüstet.

    Die Sache mit den Lüftern ist eine Glaubens- Sache. Die Auskühlzeit wird etwas kürzer,
    das verliert aber an Gewicht, wenn man den Tubus senkrecht stellt und lang genug auskühlen
    läßt. Dann bilden sich auch nicht die üblichen "Nasen", weil bei Schräglage die inneren Konvektions-
    Ströme das System ungleich-mäßig auskühlen würden. Manche Erfindungen haben auch eindeutige Nachteile.

  • Hallo Wolfgang,


    auch mit Lüftern kann ich den Tubus senkrecht auskühlen lassen, dann zieht man halt die Luft nach unten ab. Wichtig ist, daß man den Spiegel nicht groß kippen läßt. Die klassische Methode ginge zwar auch, aber spätestens dann, wenn Du Kamera und Korrektor am Tubus hast und alles schön zur Kamera auskollimiert ist, machst Du das bestimmt nicht mehr ohne weitere Hindernisse. Ich habe das im letzten Jahr hinter mich gebracht mit Reducer und CCD und es ist eine Tortur. Wichtig ist aber senkrecht. Lüfter ändern daran nichts.


    Wenn jemand allerdings der Meinung ist, er müßte den Tubus nicht senkrecht auskühlen lassen, der kann sich tatsächlich weiter über Nasen ärgern.


    Grüße,
    Gerrit

  • Hallo Wolfgang


    danke für den Test.


    Was ich nicht verstehe ist so ein Testergebniss, den 1/8 wellenfront p.t.v ( ohne Koma, ohne Asti sogar 1/18 ) und über 96 % Strehl stellen ein optisches Systemmit extrem hoher Qualität dar.


    Dein defokusierter Sterntest und Rauheitstest sind jedoch weit weit von solchen wahnsinnswerten weg.


    Dein In-Fokussterntest dagegen zeigt wirklich eine gute Optik mit gutem Kontrast zwischen Beugungscheibchen und Beugungsring


    Deine Interferogramme die du wohl zur Auswertung nimmst, mögen wohl solche Werte ergeben


    Das sichtbare Streulicht im defokusierten Sterntest und im Lyot Test dagegen sprechen ein No Go für solch einen hohen Strehl.


    Die stark sichtbaren Zonenfehler im defokusierten Sterntest sagen ebenfalls No Got für 1/8 wellenfront p.t.v.


    Für mich passen deine Interferometrische Auswertung nicht mit dem defokusierten Sterntest und nicht mit dem Rauheitstest zusammen.


    Gefühlsmäßig gebe ich dem System 80% Strehl und 1/4 wellenfront p.t.v. aber nicht mehr.


    Ziehe ich in deinem Test den Anteil von Koma und Asti ab, komme ich auf eine Qualität von 1/18 wellenfront p.t.v., einen Wert den mann in 50 Jahren einmal bei einem superduper Teleskop rausbekommt



    Irgentwas passt nicht, würde mich über Aufklärung freuen.

  • Das Thema heißt C11 Star Bright XLT Nr. S29114.

    Themenfremde Beiträge bitte ich zu unterlassen !!!

    Die Antwort auf Beitrag #13 findet man hier: immer wieder Strehl . . .

    Es ist schon erstaunlich, wie zäh-lebig manche Irrtümer weiter-transportiert werden.

    Zur Vermeidung zukünftiger Verwechslung, dieses Bild als Info.
    Zitate daraus bitte mit genauer Angabe von Autor, Titel, Auflage, Verlag, Seitenangabe und dem exakten Text, da sonst eine sinnvolle Diskussion unmöglich ist.

    [IMG:http://rohr.aiax.de/TelOpt.jpg]

  • Hallo Forum!


    Gestern erstmals einigermassen brauchbare Bedingungen für den ersten visuellen Test meines neuen C11! Also trotz massigem Seeing raus, keine Geduld mehr!:beta:
    Zunächst also senkrecht 4h ausgekühlt!:whistling


    Mars sah gegen 24:00 richtig gut aus! (8 mm Baader Hyperion mit Baader Grossfeldbino und 2,6 Glaswegkorrektor). Viele Details, die ich so bisher nicht gesehen habe. Viel Luftunruhe aber immer wieder kurze Momente, wo sich erahnen liess, was das Ding bei gutem Standort/Seeing leisten kann. Der mittlerweile montierte Motorfokussierer war hierbei übrigens sehr hilfreich und bequem. Wirklich empfehlenswert.
    Das berüchtigte Spiegelshifting ist bei Höchstvergrösserungen sichtbar, aber bei weitem nicht so tragisch, wie ich wegen allerlei Berichten und Umbauvorschlägen im Netz zunächst befürchtet hatte. Bei Versuchen mit der Mintron-Kamera konnte ich übrigens festellen, das der Shiftingversatz gut reproduzierbar und in beide Richtungen nahezu symmetrisch ist. Ich hoffe das bleibt so, dann kann ich wohl ganz gut damit leben.
    M42 mit Zeiss 2” Okular F=30/85° und UHC-Filter guter Kontrast und Details. Mit Newton 200mm/f6 Lomo Spiegel kam das bisher zumindest nicht so schön und klar.


    Nur das Gewicht von dem Trum macht den Rutschkupplungen meiner G11 zu schaffen. Genaues Auspendeln war bisher nicht so wichtig.
    Ich ahne wofür es bei der G11 die Clutch Knobs als Zubehör gibt...:blush:


    Grüsse


    Thomas