Softwareprobleme am Mac

  • Hallo an die Spezialisten.


    Ich habe folgendes Problem:
    - habe einen neuen (gebrauchten) Mac G5 als Ersatz gekauft.
    - die Daten sind gelöscht, nicht formatiert, da das Betriebssystem auf dieser Platte ist. (OS-X 10.5, leider nicht als CDs vorhanden, da auch verkauft, 10.4 habe ich auf CDs bekommen).
    - wollte (und will) Adobe Suite CS3 premium (Update) aufspielen, geht aber nicht.


    Der Computer fragt nach der Vorgängerversion und dessen Nummer. Die habe ich eingegeben, der Computer sagt, sie sei falsch. Auch den von Adobe damals vergebenen Freischaltcode akzeptiert die Initialisierung nicht.


    Ich vermute, er greift auf die ehemals installierte (aber vom Verkäufer leider auch verkaufte) Version zurück.


    Wie kann ich das (reguläre) Update trotzdem installieren?
    Oder muß ich die Platte meines ersten G5 einfach nur spiegeln und auf die Platte des neuen Computers übertragen? - Adobe gibt keinen Service mehr für CS3. - Toll!

  • Hallo Winfried,


    Spezialist ist zwar uebertrieben, ein paar Ideen haette ich trotzdem:


    Wenn CS3 (oder juenger) einmal der Meinung ist, es hat eine falsche oder abgelaufene Lizenz, laesst es sich ohne das Betriebssystem neu aufzusetzen, nicht neu installieren. Ich vermute, der Verkaeufer hat seine Lizenz auf dem Computer deaktiviert? Dann kannst Du das ueber diese Lizenz auch nicht updaten. Dann liesse sich nur eine neue Vollversion installieren (evtl. noch nicht mal CS3 sondern eine aeltere oder juengere).


    Ein Versuch: Mit TimeMachine von Deinem alten G5 ein Komplettbackup machen und dann dieses Backup auf Deinen neuen Rechner aufspielen. Dies uebernimmt alle installierten Programme vom alten G5 und duerfte alle, die auf dem neuen installiert sind, loeschen. Ob CS3 wegen der Produktaktivierung auch laeuft, weiss ich aber nicht.

  • genau so würde ich es auch machen. oder so habe ich es gemacht. den "neuen" alten G5 habe ich über ein timemaschinebackup neu aufgesetzt. du kannst aber auch deinen neuen G5 mit einem firewirekabel mit dem alten verbinden und dann das system clonen bzw. neu ordentlich aufsetzen.


    den G5 hatte ich damals von einem kollegen mit tiger bekommen. ich rief bei apple an, habe den G5 mit seiner seriennummer auf meinen namen lizensieren lassen und ich bekam dann neue graue installations CD (meine waren verkatzt und nicht lesbar) und ein günstiges update auf leopard.


    adobe ist ziemlich pissig, was deren lizenzen angeht. ich denke deinen G5 musst du sauber neu aufsetzen, sonst hört adobe nie auf zu meckern.

  • Danke für die Antworten!


    Meinen "Operator" wird es freuen, der ist nämlich PC-Spezialist und hat vom Mac keine Ahnung. Das wird ihm helfen, ich selbst gehe da nicht ran, zu wenig Ahnung.
    Das mit Adobe ist wirklich unmöglich und nach einem Anruf dort und der Mitteilung, das CS-3 sei soooo alt, daß man da keinen Service mehr geben kann (..will..) kann ist sehr gut verstehen, daß sich die Leute einen Crack aus dem Netz holen.


    Ich mache ja nichts unanständiges, habe die Programme ja offiziell bei Adobe gekauft. Und trotzdem verweigert man mir den Service, den ich sonst noch nie in Anspruch genommen habe.

  • Hallo,


    ENTWARNUNG !!!
    Habe bei Adobe in Frankfurt angerufen und sehr gute Hilfe bekommen. Der Freischaltcode, den man bekommt, gilt nur einmalig und wird nach ein paar Wochen oder Tagen automatisch gelöscht. Man hat mir einen neuen Code gegeben und alles funktioniert nun wieder problemlos.


    Danke trotzdem für Eure Hilfe,

  • na, haste nochmal glück gehabt! da gibt es horrorgeschichten von adobe die ich zum teil selbst erlebt habe. nur nicht nachfragen, drüber nachdenken oder gar versuchen was zu ver(schlimm)bessern. ;)

  • Hallo Dreilinger,


    kommt wohl immer darauf an, an wen man kommt.
    Vor drei Wochen hatte ich Probleme mit Photoshop. Die Antwort eines (anderen) Mitarbeiters war, man würde CS-3 nicht mehr bedienen.
    - Da war ICH bedient...
    Heute lief es ganz freundlich und der Mitarbeiter war sehr zuvorkommend und hilfsbereit. Schließlich habe ich die Premium-Suite von Anfang an, seit Nr.1. Die Daten waren alle noch dort gespeichert und er hat mir eine neue Freischaltung gegeben. - Geht doch!


    Es war wohl so wie ich dachte: auf dem (gebraucht) gekauften G5 Mac war wohl schon einmal die CS-3 Suide drauf. Daher hat der Computer versucht, nur auf die nicht mehr bekannte Versionsnummer zurückzugreifen.


    Zugeben muß ich, daß man sich bei Adobe ZU VIEL Arbeit mit dem Copyright macht. Die müssen laufend solche Anrufe bekommen, denn irgendwann kracht mal jede Festplatte zusammen und dann geht eben nichts mehr. Könnte man auch einfacher lösen, denn schließlich habe ich das Produkt ja regulär gekauft, was dort ja auch festgehalten ist.

  • Hallo!


    Bei Photoshop CS und Mac muss ich hier einhaken, da bei mir heuer ein Hardwareupdate ansteht und ich mir die Frage stelle, obs nicht ein Mac werden sollte. Leider kenn ich niemanden, der mir objektiv sagen kann, ob sich der Mac wirklich lohnt, wenns nur um die Bildbearbeitung geht. Spielen tu ich nämlich nicht. Auch gehen die Meinungen stark auseinander, welcher Mac es für Photoshop CS5 denn sein sollte bzw. wieviel "Leistung" (CPU/ Ram) man wirklich braucht, um PS vernünftig am laufen zu haben.
    Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.


    Viele Grüße
    Christian

  • Hallo Christian,


    Sorry, am Anfang erst einmal eine Frage zurueck: wie intensiv betreibst Du die Bildbearbeitung? Danach richtet sich naemlich der benoetigte Ram.


    Fuer die hohen Pixelzahlen moderner Kameras sind 2GB ausreichend, solange Du nur einfache Bearbeitungsschritte (Kurven, unerwuenschtes retuschieren,..) machst. Fuer Panoramas oder Stacken von Ebenen ist das zu wenig. Mein Mac hat 4GB - das ist dafuer ausreichend, mehr nicht.


    Die Platform ist eigentlich egal. Die Macs als Computer haben im Vergleich zu den meisten (v.a. billig-)PCs eine bessere Architektur (schnelleres Board + Ram). Da lohnte sich ein genauer Hardwarevergleich, da die Unterschiede bei speicherintensiven Prozessen merklich sind. Wenn Du ein Notebook kaufen moechtest, wuerde ich Dir daher zum Mac und einem externen Monitor raten.
    Wenn es ein Desktop werden soll, wuerde ich einen PC vorziehen, da die Displays der iMacs unter Fotografen keinen guten Ruf haben.

  • Hallo Christian,


    ich arbeite professionell in der Bildbearbeitung und im Satz, da wir ein Verlag sind und ich Fotograf.
    Da käme heute nur noch ein Mac-Pro in Bertacht, da der G5 ein Auslaufmodell ist und nicht mehr gewartet werden kann. Mac-Pro (mit Intel Prozessoren) bekommt man bei e-bay gebraucht für ca. 1000 Euro ohne Monitor. Nur diese arbeiten mit den neuen Betriebssystemen ab =ox-6 aufwärts. Auch Adobe hat umgestellt, die Suite CS-5 läuft nur auf dem Pro.
    Ich selbst habe mir, da wir nur noch 5 Jahre arbeiten werden und ich die teuren Updates nicht mehr bezahlen will, noch einen G5 gekauft. Ansich sind die Quard mit Mac-Prozessoren schneller als die Intel, aber es gibt sie eben nicht mehr.


    Bei intensiver Bildbearbeitung und Satzerstellung (Quark oder InDesign) ist ein Mac Pflicht, wenn Du mit Druckereien arbeitest. Speziell mit Acrobat-8 professional oder höher, denn damit wandern meine Daten in die Druckerei (nicht zu verwechseln mit Acrobat reader!).


    Als Bildschirme habe ich mehrere Formac Monitore und einen Barco sowie LaCie. Das sind die besten, aber auch nicht unbedingt Schnäppchen. (ab € 1500)


    Wenn es sich aber nur im Hobbybereich abspielt, dann genügt Dir der billigere PC. Ein PC, genauso gut ausgestattet wie ein Mac, kommt allerdings mindestens genauso teuer.


    RAM: mein alter G5 hat 2,5 GB RAM, damit bearbeite ich Bilder der Nikon D3x (70MB) und meine Scans (bis 128MB) sehr flüssig. Der neue hat 6,5 GB RAM und ist natürlich schneller.
    Das wichtigste ist ein Hardware-kalibrierbarer Monitor als Hauptmonitor mit mindestens 22". Mac`s haben einen Zweitmonitoranschluß, daran habe ich an allen Macs je einen 19" Monitor (einfach und billig). Der dient nur der Aufnahme von Werkzeugen von Photoshop und Indesign. Somit habe ich auf dem Hauptmonitor Platz für große Bilder oder 2-Seitenansicht meiner Bücher.


    Ein Mac lohnt auch heute immer noch, allerdings nur, wenn man professionell arbeiten muß.
    Bemerkenswert: bei mir arbeiten auch noch mein erster Power-PC-9500 von Mac und 2x G4 (die halbrunden). Ersterer ist nun 16 Jahre alt, hat noch die guten SCSI Platten und, - man staune, - noch die erste Festplatte. Und der läuft auch noch täglich! Insgesamt arbeiten hier 6 Apples und 4 PC`s, wobei letztere schon mehrfach getauscht werden mussten. Mac ist halt Mac und fast unkaputtbar....

  • hallo, kollege winfried!
    hallo, christian!


    auch ich arbeite in der druckvorstufe und mein produkt ist eine norm-PDF von der dann gedruckt wird. (PDF ist nicht gleich PDF)


    ich arbeite hingegen auf PC-basis. Mac steht hier zwar auch rum, da die weil es sich oftmals halt nicht vermeiden lässt. denn: je größer die agentur desto mac (und dümmer)


    fakt ist, dass man mit gut ausgewählten PC-komponenten wesentlich besser finanziell wegkommt, als mit mac. es gibt keinen grund mehr adobe auf dem Mac laufen zu lassen. der vorort-austauschservice bei DELL oder maxdata ist eh professioneller als der consumerservice von apple.
    ich selbst habe mir meinen rechner von alternate zusammenbauen lassen. ich warte meine technik selbst. im schadenfall muss ich dann aber auch selbst ran. das bedeutet aber keinen stress, weil ich mehrere identische computerarbeitsplätze habe.


    was winfried anspricht und was absolut richtig ist: die monitorfrage! imac mit seinem glossymonitor fällt da schonmal völlig raus. zudem bekommt man ihn nicht auf fogranorm kalibriert und profiliert.


    mein satz-PC hat 16GB ram, einen schnellen i7 und eine 240gb revodrive-ssd. (photoshop CS3 öffnet in 2 sekunden) und das hat vor einem jahr so etwa nur 2.700€ gekostet.
    das langt mir als rechenleistung völlig aus. denleistungspreis bekommste niemals mit einem pro hin.


    ich mache offsetdruck, da braucht es keinen quato, spectraview, eizo oder lacie. aber er muss die fogranorm für print schaffen. das macht bei mir ein 30" dell (1.500€) regelmässig wird er mit einem instrument profiliert.


    ringsherum ein haufen kram wie wacom-tablet, großen tisch ohne direktes tageslicht, normlicht-dunkel-raum, senseo-kaffeemaschine usw.


    meine daten liegen auf einen qnap-server. ich treibe auch sehr großen aufwand mit der täglichen datensicherung.!!!!!!!!! elf, elf


    und noch was: ich arbeite hauptsächlich mit corelDRAW und acrobat 8.0 prof, das geht eh nicht auf mac.


    na, doch. ich habe einen 27" iMac, da läuft unter bootcamp eine parallelinstallation. das ist sozusagen mein fluchtcomuter weil er so herrlich kompakt ist.
    aber richtig arbeiten ist damit wirklich nur eine notlösung. der monitor, der monitor....


    die sehr enge partnerschaft apple/adobe ist eh vorbei! vor zig jahren geisterte da sogar das gerücht rum, dass adobe seine programme mit einem mac bundlen wollte.


    und auch in großen agenturen ist immer mehr der PC anzutreffen. vor allem auch deshalb, weil der pro von apple stiefmütterlich behandelt wird. von pro ist da immer weniger zu merken, es geht alles immer mehr in richtung consumer.


    von der optik ist der PC natürlich zum heulen. gerade in der "kreativbranche" kommt da ein designermac ohne schnörkel ganz gut auf dem designertisch...


    wenn ich das geld über hätte, würde ich auch mit mac arbeiten, dem stehen aber so schätzungsweise 10-15tausend euro entgegen. vielleicht auch mehr. über die jahre gerechnet sehr viel mehr.


    dann doch lieber PC und weiter den hobbys fröhnen können!

  • Hallo Dreilinger,


    so ziemlich alles, was Du geschrieben hast, stimmt.
    Mit zwei Ausnahmen: Als Monitor zur Bildbearbeitung benötigt man schon einen Eizo/Lacie oder im "schlimmsten" Falle einen Barco (habe 2 Stück davon).
    Ausnahme 2: der Preis: für 2800 Euro bekommt man auch den Mac-Pro Quard-core mit 16GB RAM. Habe mir gerade ein Angebot machen lassen, ist eine Woche alt. Aber ich werde ihn nicht nehmen, wie schon geschrieben. Bin eben nicht mehr lange beruflich aktiv.


    Ich weiß nicht, wie das heute so ist, aber wenn Du von 3-4 Jahren in die Druckerei gekommen bist und hast eine Corel Draw Datei hervorgeholt, dann haben die dich hinten wieder rausgeschmissen... Aber das mag sich geändert haben, auch, seit Adobe immer teurer und unverschämter wird. Ich habe mir auch schon überlegt, mit Gimp 3,.. zu arbeiten und habe es mal heruntergeladen. Das neue ist zwischenzeitlich dem CS3 zumindest ebenbürtig. - Und das ist Freeware!


    Leider gibt es zu InDesign keinen entsprechenden Ersatz, sonst wäre ich längst umgestiegen. Aber man hat sich halt an die Programme gewöhnt, seit mehr alös 15 Jahren, da fällt er Umstieg verdammt schwer.


    Zu 95% arbeiten wir auch im Ofsetbereich und mit Acobat 8 professional (auf Mac, das ist die 9 bei PC). Die restlichen Sachen, so wie unsere eigenen Prospekte drucken wir Print on demand auf unseren beiden eigenen Digitaldruckmaschinen (Canon CLC-1180 + Z400 Ripstation) und der neuen Canon Z-1 mit noch größerer Ripstation und Lackwerk als 5. Farbe. Die wird am kommenden Montag installiert.


    Aber, wie schon gesagt, heute haben sich die Systeme vermischt und Du hast völlig recht mit der Aussage, daß Apple sich nur noch um den Consumerbereich kümmert und die Pro Serie sträflich vernachlässigt. Ich bin bei Mac geblieben, weil meine Zeit abläuft und ich das überschauen kann. Da will ich keine neuen Systeme.


    Wäre ich 30, dann hätte ich wohl auch PC`s. Unsere 3 Bürocomputer (PC) und die beiden Server (8 + 16 TB) sind auch PCs, die ein Freund von mir auf unsere Wünsche baut.
    Wichtig dabei: Riad-Systeme! Das haben alle meine Computer, seit ich mal ausversehen die falsche Platte formatiert hatte.... (die neue war die gleiche wie die eingebaute, da hatte ich die falsche erwischt!)

  • Hallo,


    schon wieder...
    Bin gerade am Aufbau meies "neuen" G4 Apple. Das 9.2.2 System brauche ich für meinen Scanner. Zum Arbeiten so nebenbei bräuchte ich zu meinem OS-X-10.4 System noch eine zweite Festplatte.


    Folgende wäre nötig: ATA/IDE mit 3,5" (nein, kein Okularauszug...)
    Kapazität sollte so ab 120 GB liegen, das würde reichen.


    Hat jemand noch so ein "Uraltteil" rumliegen?
    Wäre um Angebote dankbar.


    Liebe Grüße
    Winfried

  • *grins* der pro hätte aber dann keine quad-ssd :)


    das mit corel ist so: ich komme ursprünglich aus der werbetechnik. seit so ca. 8 jahren überwiegt bei mir aber die druckvorstufe, meist für den offstdruck. und bei den signmakern ist zu 70% corel usus, da damit vectorarbeiten für den folienplott schlichweg schneller gehen. und einer PDF sieht man es nicht an, woher sie kam. (wenn man weiss was man tut)
    seit corel x3 benutze ich zum generieren der PDFs nach X3-norm selber gar kein distiller mehr.
    den acrobat und pitstop nutze ich nur noch zum überprüfen der PDFs. also den ganzen krempel wie tranzparenzen, farbräume, farbaufträge, also den ganzen krempel der im belichter/druck probleme machen könnte.
    der dell wird bei mir mit einem quato iColorDisplay profiliert. das langt tatsächlich für den offsetdruck nach iso 12647 (waren es diese zahlen???), also, die ugra-norm besteht er lässig. an dieser hürde scheitern aber schon die masse der monitore.
    aber du hast recht, für fineartprintig würde es in der tat eng werden.


    ich habe mich ja auf deiner website umgesehen, respekt!!!! bei diesem portfolio mit den tollen bildbänden wäre bei mir auch ein quato und der gleichen angesagt. auch bist du fotograf, da möchte man das mögliche schon ausschöpfen. unter dieser prämisse ist deine aussage absolut richtig.
    ich bewege mich dahingehend meist im farbarmen cmyk-farbraum. da passt es schon.


    ich finde es aber toll, dass neben der astronomie, ich hier so einen potenten kollegen gefunden habe. wirklich, dein job ist um grössenordnungen interessanter als dein hobby!


    das alles ist wohl für mitleser dieses forums eher sehr offtopic, sorry.
    aber um den bogen zu unserem hobby doch noch zu bekommen: es macht schon spass, wenn man den ganzen tag nur immer bis zum monitor sieht und dann am abend aus 50cm blickweite plötzlich 50 millionen lichjahre werden :) :)


    nachtrag: ich sollte eine hd noch rumzuliegen haben, ich sehe morgen mal im mein kramkasten nach.

  • Hallo Thomas!
    Hallo Kollegen Winfried und dreilinger!


    Da muß ich mich jetzt outen, ich komm nämlich auch aus der Druckbranche, allerdings in der "Druckhauptstufe".
    Ich möchte mich für eure ausführlichen Antworten bedanken. Bildbearbeitung mach ich hauptsächlich mit Pixinsight und Photshop CS5. Zum stacken astronomischer Bilder verwende ich ein Linux-Programm, das in einer VM läuft. Alles unter Windows.
    Ein PC-Tower oder MacPro solls allerdings nach Möglichkeit nicht werden. Ich denk da eher an ein potentes Notebook mit i7, 8Gb oder mehr Ram, evtl SSD. Mattes Display mit mindestens sRGB ist pflicht. Ebenso FullHD. Dazu noch einen vernünftigen (bezahlbaren) Monitor.
    Die Bilder haben eine Größe von ca. 30mB RAW von der EOS 7D und ca. 50mB von der Astro-CCD.
    Was haltet Ihr von meinen Überlegungen?


    Viele Grüße


    Christian

  • Hallo Kollegen,


    etwas o.T. darf es hier schon mal sein. Wen es nicht interessiert, der liest halt nicht mit. Aber wo soll man sich sonst austauschen?
    Ja die schönen Notebooks. Da muß ICH mich outen, habe nur ein stinknormales und extrem billiges zur Übernahme der Autorendaten aus dem e-mail, zudem bin ich damit privat im Netz, mehr mache ich damit nicht. Ob so ein Notebook einen guten kalibrierbaren Monitor "verträgt" weiß ich daher auch nicht. Da dürfte die Grafikkarte der Flaschenhals sein.


    Mit dem Destiller arbeite ich übrigens auch nicht, ich kontrolliere nur die Daten damit, ob auch alles im Köfferchen dabei ist, ob Schriften fehlen oder nicht richtig kommen etc.


    Stimmt schon, wenn`s als pdf in der Druckerei ist und alles ist in Ordnung, dann geht das mit jedem Programm. Diese sind eben auch weiterentwickelt und professioneller geworden. Corel verwende ich an sich nur, wenn ich mal ausgefallene Schriften brauche, die ich dann für den MAC aufbereite. Dazu habe ich noch das uralte Corel 3 Paket.


    Zu unseren Büchern und der Webseite: alles, was in die Druckerei wandert, ist natürlich CMYK und profiliert (Fogra oder iso coated.icc). Ergo arbeite ich, wenn die Datei steht und InDesign alles zusammengeschaufelt hat, auch die Fotos und Grafiken, nur noch im CMYK Farbraum. Damit sehe ich was ich bekomme und die Originaldaten bleiben als RGB auf dem Server. Sonst hat man immer Schwierigkeiten mit der Weitergabe an Dritte (Bildausleihe), wenn die Fotos gewandelt sind. Jeder arbeitet da mit wieder anderen Profilen. Und im Ausland (USA, Japan), wohin viele meiner Bilder wandern, können die mit unseren Profilen so und so nichts anfangen (Swop). Wir arbeiten hier mit genau den Chipkarten, die die Maschine, auf der wir drucken, hat. Meist ist es die Roland 700, da hatte ich immer saubere Ergebnisse.


    Gestern hatte ich beim Ausbelichten von Paßbildern mein AHA-Erlebnis. Habe sie auf dem neuen Monitor (Formac) bearbeitet und siehe da, die Farben waren besser, die Gesichter nicht mehr so blass wie zuvor. Ergo kann ich meinen alten (noch Röhrenmonitor) so langsam vergessen. Der bringt kein Gelb mehr richtig rüber! Man gewöhnt sich so schnell an die Darstellung, weil der Mensch sich eben keine Farben merken kann.


    So, heute werden erstmal die Daten auf den neuen komplett überspielt, damit beide gleich sind.




    Wir arbeiten hier mit genau den Chipkarten, die die Maschine, auf der wir drucken, hat. Meist ist es die Roland 700, da hatte ich immer saubere Ergebnisse.