Wieder eine Kaufberatung...

  • Hallo zusammen,
    da ich mich schon lange für die Astronomie interessiere und jetzt endlich selber nachts auf die Suche gehen möchte, brauche ich ein bisschen Hilfe beim Kauf eines Teleskopes.
    Welches Teleskop brauche ich?
    Ich weiß, ihr habt die Frage schon tausend mal gehört! Durchsucht habe ich das Forum soweit auch schon selber und so manche Frage hatte sich damit auch schon geklärt.
    Trotzdem möchte man manchmal doch noch einmal ganz persönlich nachfragen was in seinem eigenen ganz speziellen Fall ratsam wäre.


    Also noch einmal: Welches Teleskop ist für den Einstieg und auch für die nächsten Jahre zu empfehlen? Woran werde ich Freude und die nächsten Jahre Ruhe haben?


    Beobachten möchte ich gerne Alles! ;) Astrofotografie würde ich anfänglich zwar nicht betreiben, sollte später dafür möglich sein.
    Die Basis für alles sollte ein gutes Stativ und eine gute Monti sein. Welche könnt ihr da empfehlen?
    Von der Bauweise des Teleskopes, schwebt mir das klassische Newton vor. Denke ab einer Öffnung von 200 und einer 1000er Brennweite. Dabei sollte der Tubus doch auch eine entsprechend große Länge haben, oder? Ratet ihr von der kurzen Bauweise ab?
    Bei Astroshop zb gibt es verschiedene Sets. Allerdings bin ich bei Sets immer skeptisch, da man heutzutage häufig eine Zusammenstellung angedreht bekommt die preislich vielleicht ok ist, aber
    wenig Sinn macht, da man die Teile einzeln eher nicht kaufen würde...
    Teleskope, die mir so vorschweben:


    http://www.astroshop.de/bresse…/p,21497#tab_bar_1_select
    oder
    http://www.astroshop.de/bresse…/p,26922#tab_bar_0_select
    lohnt sich der Preisunterschied?


    Auch interessant:
    http://www.astroshop.de/orion-…/p,13856#tab_bar_1_select
    oder
    http://www.astroshop.de/skywat…/p,19168#tab_bar_1_select


    Preislich schwebt mir etwas im Bereich zwischen 400-500€ vor. Wenn es sich aber lohnen würde kann ich mir auch über 600 bis 700 vorstellen.
    Lohnt sich der Preisunterschied da eigentlich oder ist es ähnlich wie bei Pc's. Produkte von 400€/500€ unterscheiden sich da ja acuh nicht wirklich von 700 bis 800€ Rechnern. Da macht eine noch größere Investition ja auch mehr Sinn.
    Zusammenfassend: Ist eines der Teleskope sehr gut? Oder schwebt euch da etwas anderes in der Preiskategorie vor?


    Schon einmal danke.

  • da ich auch einsteiger bin, verzichte ich auf beratung/beurteilung der teleskope. grad in kombi mit stativ/montierung habe ich mich nicht befasst, da ich mir 'n dobson zulegte (da sind die "üblichen" 200/1200 durch die bank fast gleichwertig).


    aber zum budget: richte dich eher auf 600-700 ein, denn du darfst passable okulare und ev. filter nicht vergessen.
    bei nem 8" solltest du auch ne justierhilfe haben und wichtig: ne rote laterne.
    wenn du mit den plössl zufrieden, die dabei sind, wäre an okularen noch ein übersicht (um die 80€) und eins mit höherer vergrößerung (um die 50€) auf dauer sinnvoll. eine justierhilfe kannst du dir basteln, dann ist es etwas aufwendiger (aber nicht sehr schwer ;) ) oder ein chesire (ca 50€)/laser (ab 50 besser 100€) kaufen.
    ne rotlichlampe kostet fertig ca 20€, kannst du dir aus ner taschenlampe und folie aber auch basteln .
    später mal ein uhc-filter kostet ein brauchbarer schon 200€ in 2", die hälfte in 1,25".


    ich kam insgesamt auf knapp über 800 fürs teleskop, 5 okulare, uhc-und OIII-filter und restzubehör, wobei die filter und 1 okular extreme schnäppchen waren, anonsten hätte ich auf die auch erstmal verzichtet.
    also auch mal nach gebrauchtem zubehör ausschau halten ;-)

    gruß denis


    erfahrung ist wie eine laterne, die nur das stück des weges beleuchtet, das bereits hinter dir liegt.


  • Auch, wenn es das Budget überschreitet, würde ich ein 8" mit mindestens einer HEQ-5 einsetzen, besser noch einer EQ-6, nicht die EQ-5 oder NEQ-5.


    Zum Beispiel dieses Set:


    http://www.teleskop-express.de…5-SkyScan-Montierung.html


    Oder das, was ich mir gerade geleistet habe:


    http://www.teleskop-express.de…ywatcher-EQ6-SkyScan.html


    Damit ist man auf der sicheren Seite, vor allem, falls man später doch einmal Astrophotographie betreiben oder ein 10" (visuell) aufsatteln möchte.

  • Hallo Anonymous.


    Quote

    Beobachten möchte ich gerne Alles! Astrofotografie würde ich anfänglich zwar nicht betreiben, sollte später dafür möglich sein.


    Denis

    Quote

    richte dich eher auf 600-700 ein,.................


    Zahn wird gezogen, da in Kombi der beginnenden Absichten später mit einem Newton D200 fotografisch gearbeitet werden soll.
    Und auch hierzu ist das Form voll mit Hintergrundinformationen. Da, so weit ich weiß, ist die EQ6 wohl ein Minimum.
    HEQ5 mit 200er rate ich ab, evtl. für´s visuelle - fotografisch m.E. NEIN.

  • Hallo,


    ich besitze unter anderen Teleskopen auch einen 8" f:6 Newton/Dobson. Den habe ich mal auf meine (damalige) HEQ-5pro gesetzt, also die verstärkte Variante der EQ-5.
    Das ganze war ein Gewackel ohne Ende, das ist ein absolutes No-Go.
    Eine EQ-6 ist das, was darunter gehört. Und dazu, damit es auch wirklich steht, ein Berlebach Planet Stativ.


    Nur: das Stativ kostet gerade mal das, was Du ausgeben möchtest....


    Mein Tip: nimm den 8 oder 10 Zöller als Dobson. Später kannst Du ihn immernoch parallaktisch montieren. Man kann nicht alles auf einmal haben - oder man hat das nötige Kleingeld. Das Dobsonschubsen hat man in 2 Nächten raus.

  • Hallo,



    Trotzdem möchte man manchmal doch noch einmal ganz persönlich nachfragen was in seinem eigenen ganz speziellen Fall ratsam wäre.


    Ok, welchen speziellen Fall meinst Du denn?


    Quote

    Astrofotografie würde ich anfänglich zwar nicht betreiben, sollte später dafür möglich sein.


    Selbst da scheiden sich die Geister. Sehr oft aber zeichnet sich die Tendenz ab, später, bei den Fotoambitionen ein neues, zweites Setup aufzubauen.
    Das liegt daran, daß man ja visuell auf möglichst große Öffnung wert legt, fotografisch auf möglichst hohe Stabilität.
    Als Fotoanfänger bist Du eh gut beraten bei Brennweiten um die 500mm zu bleiben, sodass eigentlich kaum einer direkt mit seinem ersten fürs Gucken angeschafften Teleskop herum knipst. Gut, Mond kannst Du immer ablichten, der ist so hell, dass man den sogar mit einem nicht nachgeführten Dobson fotografieren kann.


    Quote

    Die Basis für alles sollte ein gutes Stativ und eine gute Monti sein. Welche könnt ihr da empfehlen?


    Rein visueller Einstieg, manuelle Nachführung:


    8" oder 10" Dobson, 3-5 Weitwinkelokulare, Telrad oder RigelQuickfinder, Sternkarten, rote Lampe
    6" Newton auf EQ5


    Rein visueller Einstieg, motorisierte Nachführung:


    6" Newton auf EQ5 motorisiert.
    8" Newton auf EQ5 ist möglich, aber schon grenzgängig. Entgegen der oft weiter geplapperten Kollektivmeinung habe ich schon einen 8" f/5 auf EQ5 benutzen dürfen und ich muss sagen, das geht doch besser als gedacht. ABER, Fotografie kannste mit der Kombi vergessen.


    Zu Stativen kann ich wenig beitragen, da ich kaum welche benutze. Oft und gerne wird aber im weiteren 'Astroleben' auf Holzstative von Berlebach und Konsorten zurück gegriffen, für mein Empfinden reichen die mittlerweile oft mitgelieferten Stahlrohrstative aber völlig aus.


    Quote

    Ratet ihr von der kurzen Bauweise ab?


    Ja.


    Quote

    Preislich schwebt mir etwas im Bereich zwischen 400-500€ vor. Wenn es sich aber lohnen würde kann ich mir auch über 600 bis 700 vorstellen.


    Rein visuell, ja. Mit Fotografie, nein.



    Quote

    Zusammenfassend: Ist eines der Teleskope sehr gut? Oder schwebt euch da etwas anderes in der Preiskategorie vor?


    Das kommt jetzt auf Dich an. Da ich einen 8" f/5 Newton eher auf einer EQ6 sehe und damit Dein Budget fast um das doppelte überschritten wird, gute Okulare ebenfalls nochmal oben drauf kommen, kannst Du entweder weiter sparen oder die Fotooption erst mal komplett knicken und damit später und smart einsteigen.

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    CN&CS
    Toni


    Astronomen können Glühbirnen auch im Dunkeln wechseln

  • Danke danke für die Beratung bis hierhin.
    Als Anfänger steht man ja schnell mal wie der Ochs vorm Berg da.
    Händlerinfos wäge ich sowieso immer ganz kritisch ab, weßhalb ich hier bein den Praxisexperten nachgefragt hab. ...schleim schleim ;)


    Hab mich dann doch erst einmal für die Dobson-Variante entschieden.
    Da würde ich mein Budget für diese Jahr dann erst einmal voll ausschöpfen und in die Optik stecken. Mal gucken ob dann vielleicht schon zu Weihnachten ein Stativ unterm Baum steht..


    Eine Frage hab ich aber noch zur Dobsonbauweise. Bei den ganz großen gibt es ja die Gitterrohrkonstruktionen. Hat man da irgendwelche Nachteile im Gegensatz zu den Volltubussystemen?
    So gelangt doch schließlich auch eine Menge Licht auf die Spiegel und ich meine nicht das von oben...?!

  • Hallo,


    Gitterrohrbauweise heißt ja nichts anderes als, man lässt weg, was nicht nötig ist. Das heisst, Gitter kommt immer dann in Frage, wo sonst das Gewicht zu hoch wäre, nicht nur im Dobsonbereich. Hast Du nun massiv mit Streulicht zu kämpfen, würde man hier den offenen Gittertubus in eine Socke einhüllen. Sonstige Nachteile können im Prinzip nur bauartbedingt entstehen, wenn also z.B. Stangenaufnahmen nicht sauber gefertigt sind, der Tubus also nicht genau reproduktiv aufgebaut werden kann und somit mehr und öfter nachjustiert werden muss. Das Justieren selbst ist aber ein Klacks, den man mit etwas Übung leicht drauf hat und keines falls ein Argument pro oder contra Volltuubs zu Gitterrohrbauweise. Bei Newtons bis 8 oder 10" ist aber Gitterrohr, oder auch Truss-Dobson genannt, nicht nötig, da bieten sich diese Vorteile noch nicht an, es sei denn, man möchte das Teleskop in eine Handtasche verpacken können.

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    CN&CS
    Toni


    Astronomen können Glühbirnen auch im Dunkeln wechseln

  • Hallo,


    genau wie Toni schreibt.
    Kleinere Gotterrohrdobsons als 12" kommen ansich nur bei Flugreisen in Betracht, wenn man an jedem Gramm sparen muß. Oder aber auch, wenn das Auto zu klein ist.


    Zur Ergänzung:
    Fährst Du mit der Familie in Urlaub und möchtest den Dobson mitnehmen, dann kommt auch schon beim 8" ein Gitterrohr in Betracht. Ist aber selten der Fall, man will ja was von der Familie im Urlaub haben, da nehmen (fast) nur Junggesellen den Dobby als Knuddelmoster mit... Der Rest braucht Kinderwagen und Spielzeug für die kleinen, das ist u.U. wichtiger. Im Urlaub (auch wenn keine Kinder) habe ich mein Fernglas dabei, fertig.

  • Dann kommt diese Konstruktion für mich eher weniger in Betracht. Wohne nicht mal in der Nähe einer Stadt. Muss also nicht groß rausfahren um ein schattiges Plätzchen zufinden...
    Soweit sind alle meine Fragen erst mal geklärt.
    Danke an alle, die sich die Zeit genommen haben zu antworten!!!
    Da weiß man ja, dass man in diesem Forum gut aufgehoben ist..


    Liebe Grüße

  • Beim rumsuchen hab ich auch diese zwei hier gefunden.


    http://www.teleskop-express.de…2--Crayford---AKTION.html


    und


    http://www.teleskop-express.de…kop---Deluxe-Version.html


    Sind für mich eigentlich zu groß und deßhalb auch nicht wirklich eine tiefere Überlegung wert. Oder Doch?!
    Bei Astroshop fangen Dobson mit einer Öffnung 300+ erst bei ca. 1000€ an
    Hier ab nicht einmal 700€.
    Da macht man als Anfänger natürlich große Augen! Fragt sich dann aber, ob es wirklich sinn macht einen so großen Tubus durch die Gegend zu schleppen, oder ob man da mit einem 8" oder 10" er besser beraten wäre. Gerade wenn man auch mal "nur" den Mond erkunden möchte..


    Bei AS sagt mir am meisten der


    http://www.astroshop.de/orion-…-xt10-classic-dob/p,13771


    zu. Den Orion Object Locator finde ich eigentlich überflüsig. Mit Hilfe von Karten lernt man den Himmel doch sicherlich besser kennen! Oder ist sie den Aufpreis doch wert?


    LG
    Rolf

  • was mich an dem orion und dem ersten gso stört, ist diese lose lagerung mit der feststellfeder in der box.
    ich habe die gsd 8"-deluxe-version und bin froh, dass ich feststell-schrauben (ähnlich wie im 2. link, meine scheinen mir sogar besser:blink:) dran habe, bei nem übersichtserfle um die 400-500g stell ich mir das lose drinliegen , nur mit feder arretiert etwas ungünstig vor. der 12" ist schon ein brummer und hat ja auch mehr eigengewicht zusätzlich.


    kann auch sein, dass ich mich täusche und dass man es bastlerisch durchaus optimieren kann

    gruß denis


    erfahrung ist wie eine laterne, die nur das stück des weges beleuchtet, das bereits hinter dir liegt.


  • Hallo Rolf,


    schau doch mal nach die roten Dobsons von ICS: www.intercon-spacetec.de
    Ich habe den 8" dieser Serie seit über 10 Jahren. Die stammen von GSO, sind aber von ICS optimiert. Zudem sind sie auch von der Ausstattung her sehr gut für den Anfang.
    Ich würde übrigens den 10" bevorzugen. Stell Dich mal neben einen 12" und Du weißt, was ich meine! Den 12" habe ich wieder verkauft und mir dafür einen 14" zugelegt. Aber der spielt in einer ganz anderen Liga.
    Zudem bekommst Du dort eine ausgezeichnete Beratung und man verkauft Dir nichts, was Du nicht brauchst. Rufe dort an und verlange Stefan Schuchhardt. Sag`` ihm einen schönen Gruß von mir.

  • Danke euch beiden für die schnellen Antworten,


    bin gerade von einem Besuch auf der von Dir (Winfried) genannten Seite zurück.
    Allerdings bin ich da drauf gegangen bevor ich überhaupt deinen Post gelesen habe. Wenn das kein gutes Omen ist...:)


    Allerdings denke ich da dann über das nach, was Denis geschrieben hat.


    "ich habe die gsd 8"-deluxe-version und bin froh, dass ich feststell-schrauben dran habe"


    Wie das


    http://www.astroshop.de/orion-…-xt10-classic-dob/p,13771


    hat auch das


    http://www.intercon-spacetec.d…dobson/produkt/d10_k_mcf/


    welches du ja meinst, die "bemängelten" Federn!

  • Hallo,


    die Federn sind einfach besser, da genial.
    Ich habe die komplette Ethos-Serie, die "Dicken" darunter wiegen bis zu 1000 Gramm und werden von den Federn wunderbar gehalten.
    Dobson bedeutet eigentlich, Konzentration auf das Wesentliche. Und genau das ist es. Es funktioniert einfach.
    Ich wollte mir für dieses Teleskop (8" ICS Galaxy) eine neue Rockerbox bauen. Dazu habe ich mir Multiplex-Platten bestellt. Nun sind aus den Platten ein Dobdrive für das 14" geworden, die Spanplatten meines alten 8" halten heute noch, sind immernoch einwandfrei! Und das nach 10 Jahren und das Teleskop steht wenn auch nur möglich draussen. Die "Erneuerungssucht" ist nur eine Sache der Optik, ich stelle das Teleskop ja nicht im Regen auf...


    Diese neue Friktionsbremse halte ich für absolut unnötig. Und ich habe immerhin 30 Jahre Beobachtungserfahrung. Aber egal, jeder kann sein Teleskop ordern wie er will. Einen Nutzen bringt das "neue Teil" nicht, nur einen Verkaufsvorteil für den Händler. - Obwohl alle, die die "alte" Version haben, damit zufrieden sind. - Ein reines Verkaufsargument, mehr nicht. Ich vermisse es jedenfalls nicht,

  • 30 Jahre mehr Erfahrung als ich...
    Beruhigt mich ehrlich gesagt etwas! Habe viele Beiträge hier im Forum gelesen, unter anderem auch von dir, und manchmal stand ich wie der Ochs vorm Berg.
    Der Eine sagt, man muss darauf achten, der Andere darauf. Da kann man schon mal den Überblick verlieren..!
    Aller Anfang ist schwer! Das merke ich auch hier... Aber das wird schon.........hoffentlich!!
    Ich denke, dass ich deinen Rat beherzige und mich mit Intercon in Verbindung setze.
    Nach den ganzen Stunden in denen ich nur auf den Bildschirm geguckt habe, möchte ich doch bald gerne mal nach oben schauen...wenn es das Wetter mal zulässt ;)


    Ich bestelle auf jeden Fall Grüße und danke nochmal für die tolle Beratung.


    Melde mich auf jeden Fall, wenn ich einen Schritt weiter bin!


    Oder wieder mal ne Frage habe...:D


    LG
    Rolf

  • Quote

    Diese neue Friktionsbremse halte ich für absolut unnötig


    was ist das denn?


    Rolf
    dann ist ja alles paletti ;-)

    gruß denis


    erfahrung ist wie eine laterne, die nur das stück des weges beleuchtet, das bereits hinter dir liegt.


  • Die Friktionsbremse regelt, wie Fest der Tubus in der Rockerbox sitzt.
    Je fester man sie dreht, desto schwieriger lässt sich der Dobson dann schubsen...
    Korrigiert mich, wenn ich da jetzt völlig daneben liege

  • Hallo Rolf,


    Die Friktionsbremse regelt, wie Fest der Tubus in der Rockerbox sitzt.
    Je fester man sie dreht, desto schwieriger lässt sich der Dobson dann schubsen...


    Mhh, was sagt man dazu...
    Einerseits hört man wenig negatives von den Nutzern darüber... anscheinend gewöhnt man sich daran.
    Andererseits sagt 'die höhere Lehre', der ich auch anhänge, beide Achsen sollten gleich viel Widerstand bieten,
    sodaß 'Diagonalfahrten', bei denen also beide Achsen bewegt werden, eben nicht einen einseitigen Zug produzieren.


    Also genau das Gegenteil von dem, wofür diese Bremse eigentlich gebaut ist.
    Erste Maßnahme bei Ungleichgewicht sollte also immer ein Lastenausgleich sein, im einfachen Falle durch ein Gegengewicht.
    Also ich, und nur ich finde, ein Aquariumsmagnet mit Filzbelag bringt mehr als diese Bremse.


    Ich selbst habe ja noch meinen alten GSO 880, also 10" f/5 mit der 'altmodischen' Feder. Ich habe die Höhenräder mit Rolladengurt beklebt und den Zug der Federn mittels Seilspannern erhöht, lööft wunnerbar. Nächste Maßnahme wären sicher größere Höhenräder, war ich aber bisher immer zu Faul zu. Wenn mal die Presspappenrockerbox komplett auseinander fällt, würde ich das aber beim Neubau berücksichtigen.

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    CN&CS
    Toni


    Astronomen können Glühbirnen auch im Dunkeln wechseln