TMB monocentric 4mm

  • Hallo Dominique,


    da hast du ja eine ambitionierte Neuanschaffung. Ich benutze mein 4mm Zeiss-Ortho auf Grund des kleinen AP-Abstandes schon relativ ungern. Wie wirds dir dann erst bei dem Mono ergehen? Ich wünsche dir viel Freude mit dem Okular und bin schon auf deine Eindrücke gespannt.


    Viele Grüße
    Ralf

  • Hallo zusammen.


    @Mathias, gut nach Hause gekommen ;)
    Ja, ergänzend zum XO5 mm


    Ralf
    Im Sinne wirklich eine "Kontaktlinse"!
    Suche ja noch in angepasster Leistung zum XO ein 4mm.
    Wäre auf künftige Sicht beim derzeitigen Gerät 196fach und für das in Zukunft anstehende 220fach.
    Also im klassischen Planetenbereich. Alternativen im puristischen Blick habe nicht. Abstriche werden aber mit großer Sicherheit nicht groß, evtl. bei unserem Himmel gar nicht sichtbar sein. (?)
    Ich bin kritisch und angesichts dieses Glassplitters beunruhigt.


    Schade, das Pentax die XO nicht in 4mm angeboten hat.

  • Hallo Dominique,


    joa natürlich prompt Stau auf dem Ruhrschleichweg...^^


    Mal eine Frage von jemandem der eigentlich keine Ahnung hat^^
    Könntest du nicht mit einer Barlow arbeiten und dann deine Pentaxe nutzen?


    LG
    Mathias

  • Hallo Mathias.


    Der allgemeine Tenor einer jeder Optik ist, um so weniger optische Elemente, desto besser für die Abbildung. Das mal ganz platt und ohne Ausnahmen, derer es bedingt der Beseitigung von Abbildungsfehlern und anderen wichtig benötigten Eigenschaften viele gibt.
    An jeder Glas-Luftfläche einer Optik entstehen naturbedingt Verluste. Ein Verkitten und Vergüten lassen wir nun außen vor.
    Ergo, wenn wie bei dem Mono und dem XO oder anderen Planetenokularen mittels minimalistischen Optikaufbau maximale Leistung wie Transmission, Kontrast und Schärfe generiert werden, will man wohl kaum durch ein Barlowelement, also 3-6...Linsen, o.a. Eigenschaften mindern.
    Theorie. Diese gilt aber zur Erklärung erst ein mal. Es gibt aber Kombinationen von Barlowelementen und Okularen bei denen der Verlust derart minimal ist, das dessen Anwendung mit dem Komfort des Einblickes gerechtfertigt werden kann.
    Dies so grob verallgemeinert als Antwort.


    Es ist bei diesen Okularen oft mehr das Bewusstsein darüber, die maximale, den letzten Tropfen Licht am Auge zu wissen, als wirklich sichtbaren Nutzen.
    Kopfsache (?)

  • Hallo Dominique,


    aufgrund des "kleinen Löchleins" habe ich mir diese Okulare erst einmal garnicht angeschaut.
    Aber ich verstehe die Argumentation.
    Auf dem ITV werde ich mal nachprüfen, was daran wirklich ist, dort hat man ja die Gelegenheit, durch so ziemlich alles durchschauen zu können. - Und das nehme ich wahr und werde dann darüber aus meiner eigenen Anschauung heraus berichten.
    Wie gesagt, ich habe noch nie durch diese Okulare beobachtet.

    Liebe Grüße
    Winfried


    Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"...

  • Hallo Winfried,
    der beste Eindruck ist der, den man selber erfährt. Wichtig ist bei diesen Beurteilungen, evtl. bestehende Vorurteile außen vor zu lassen. Das eine Steinheilkonstruktion mit 3 verkitteten Linsen der Theorie nach mehr Transmmission, in Folge eine bessere Schärfe und Kontrast, liefert, ist recht unbestritten und nachvollziehbar.
    In wie weit sich das auf den Bildeindruck des Beobachtets auswirkt, ist eine ganz andere Baustelle.
    Bedeutend im Vergleich ist das B Okular. Nur im Wechsel kann eine Aussage zur A Referenz getätigt werden.
    Wie weit die TMB auf dem Treffen vertreten sind weiß ich nicht. Überteuert ohne Zweifel. Das XO ist besser verarbeitet und hat auch eine bessere messerscharfe Feldbegrenzung, im Taglichttest. Das steht schon mal fest.
    Sollte das Mono nicht den Erwartungen, meinen, entsprechen, freut sich vll. ein neuer Besitzer.
    Leider habe ich kein Okular im 4mm Bereich zur Gegenünerstellung. So bleibt erst einmal der Leistungsbeschrieb ein Single.

  • Hallo Dominique,


    Markus Ludes ist ja immer auf dem ITV und ich denke, er hat die Okulare mit dabei.
    Bei 4mm käme mein Ethos 3,7mm als Vergleich gerade recht. Einfach: ganz wenige Linsen gegen ganz viele...
    Bin mal gespannt und werde Markus mal bitten, die Dinger mitzubringen. Mein Köfferchen habe ich immer dabei, wenn ich auch in diesem Jahr nur mit meinen beiden Refraktoren antreten werde. Den Rest meines Transits nimmt die Videoausrüstung in Anspruch, schließlich wollen wir auf dem ITV mit meinem Film über die einsteigende Hobbyastronomie beginnen.
    Eigentlich war der Start in unseren Ateliers schon für März geplant, aber bei der Sche... Kälte will ich erst garnicht anfangen, aufzubauen. Da warten wir lieber bis es wärmer wird, die ganze Halle möchte ich wegen des Drehs nicht heizen müssen...

    Liebe Grüße
    Winfried


    Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"...

  • Hallo Winfried,


    ich könnte mein Pentax XW 3,5 zum Vergleich heranziehen, doch die aus dem Durchmesser der AP resultierenden Helligkeitsvergleiche verfälschen den Eindruck.
    Das können beim 3,7 vs. 4 mm bereits ~10% zugunsten des Ethos sein.


    Ungeachtet dessen, ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen, das Mono wird besser zeichnen, in Transmission und Punktdefinition.
    An sich in allen für die Detailbeobachtung wichtigen Disziplinen.

  • Hallo Dominique,


    ... für Dich vielleicht, für mich vielleicht nicht. Ich will damit absolut nicht behaupten, das es schlechter wäre, aber was hinzu kommt ist die Person, die durchschaut. Und wenn jemand Schwierigkeiten hat, durch ein solch kleines Löchlein zu blicken und dabei immer mal wieder den Einbrick verliert, der wird diese Art von Okularen nicht sinnvoll nutzen können.
    Gut, soweit meine Theorie. Bin mal gespannt, was es bei mir bringt, habe ja noch nie durch ein solches Okular geschaut. Vielleicht bin ich auch nur voreingenommen und ich komme damit klar. - Ich weiß es einfach nicht und lasse mich mal überraschen. Planeten beobachte ich ja nachgeführt mit den Refraktoren, da stört der enge Bildkreis ja nicht.
    Bei meinem Dobson könnte ich mir ein solches Okular weniger vorstellen, zu viel Schubserei. Aber jetzt habe ich ja ein Plattform, die kommt heute Nacht zum ersten mal zum Einsatz. Das wird, wenn alles klappt, meine 2. Beobachtungsnacht in diesem Jar. - Ziemlich traurige Bilanz....

    Liebe Grüße
    Winfried


    Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"...

  • Hallo Winfried,
    wollte kein Hype um den Glassplitter machen. Mehr Beiträge der Vermutungen als Erfahrungsberichte. Genau, teste mal und dann sieh weiter. Sicher, am Dobson unbrauchbar. Ich hoffe für mich, dass das Mono annähernden Einblick des XO hat. Dort näher ich mich nur so weit an das Planetenbild, bis ich es sehe, ohne das volle GF zu nutzen, benötige ich ja nicht.
    Denn am XO bleibt der KB Effekt dennoch aus.
    Ich lass mich mal überraschen.

  • Hallo Dominique,
    ich bin wirklich gespannt, ob du froh mit diesem High-End-Okular wirst. Nach meinen Erfahrungen mit einem Zeiss-Abbe 6mm und einem Zeiss-Ortho 4mm kann ich nur sagen, dass bereits die Atemluft bei kaltem Wetter die Dinger zum Beschlagen bringt, wohin mit dem Mund? Ich stehe da voll und ganz mit Winfried auf einer Linie, nix für mich! Was nützt mir der Kontrast und die hervorragenede Transparenz, wenn davon wegen des Beschlagens nichts am Auge ankommt? Ist natürlich Geschmacksache, vielleicht bin ich einfach zu blöd für die Dinger.
    Ich bin übrigens wieder rückfällig geworden, habe mir einen 8"-f/6- Ninja-Newton gegönnt( gebraucht), ich glaube, er war schon mal bei Werner Rohr auf der Bank, durchaus suchtfördernd! Da er einen JMI-Motofocus hat, war er sogar auf der HEQ-5 visuell gut zu gebrauchen. Jetzt sind natürlich die üblichen 8 Wochen mit schlechten Bedingungen zu fürchten. Ich kann mich dann schon mal an den Bau einer Rocker-Box machen.
    Gruß
    Achim

  • Ich habe ein 4er Plössl und nutze es gelegentlich am Planeten. Man benötigt ein Instrument mit Nachführung, dann kann man das Auge ein paar Millimeter von der winzigen Linse entfernen. Das überblickbare Feld wird kleiner, aber das ist am Planeten egal. Vorteil dieser einfach aufgebauten Dinger ist der viel bessere Kontrast. Qualitätspordukte (Mehrfahvergütung, geschwärzte Linsenkanten und Innenhülsen) müssen es aber sein.

  • Der Achim,
    ich grüsse dich herzlich.


    Am Auge kommt nichts an, bei dir. Grundsätzlich sollte man, dass muss ich dir nicht erklären, unabhängig von der Bauart des Okulars, bei der Annäherung des Auges nicht in die Richtung ausatmen. Da ist Kondensation, je nach Bauweise der Augenmuschel und somit Lage der Linsen, meist vorprogrammiert.


    Mir scheint, die Abbe haben entgegen der XO und Monos keine Gummiauflage/Manschette um die Augenlinse, die eine Auskühlung zum Taupunkt nicht verhindert, dennoch verzögert.


    Theorie. Mit dem XO bin ich voll auf, wenn die Leistung des Monos passt, hat das XO einen guten Kammeraden.


    Am WE soll das Wetter passen, warten wir also ab. Leider habe ich kein anderes 4mm, so bleibt nur eine Einzelbeurteilung.
    Das XW 3,5 passt im A-B Vergleich nicht, wenngleich ich es auch hinzu ziehen werde.

  • Hallo zusammen.


    Ich versuche mich kurz zu fassen, was mir nicht immer gelingt.


    Vixen 103 ED/S 785mm / Seeing mäßig / Durchsicht 23:00 3 / 02:15 2


    Pentax XO 5mm = V 157 = AP 0,65mm
    TMB Mono 4mm = V 196 = AP 0,52
    Pentax XW 3,5mm = V 224 = AP 0,45


    Um es vorweg zu nehmen, die Aussagen für das Mono ohne einen direkten Vergleich zu der Brennweite 4mm ist m.E. nicht möglich.
    Sie kann also im Bezug auf die Vergleichsokulare nur gemittelt, vermutet werden.


    Die Verarbeitung ist in meinen Augen, die ja sehr kritisch sind, in Ordnung. Zum Vergleich der Steckhülse des XO wirkt die des TMB nicht so wertig, gefühlt.
    Die Verchromung ist hochwertig, die des XO häher wertiger, die Nahtstellen und Gewinde sind vorbildlich. Die Innenschwärzung lässt keine Wünsche offen, wobei die des XO satter daher kommt. Die Lasergravur ist tadellos, die Armierung der Augenauflage sehr gut gearbeitet und man würde hier kein Gummi vermuten, wirkt wie Metall. Sicher ist der mechanische Vergleich zum XO nicht ganz korrekt, denn der Linsenaufbau ist ein anderer und demnach wird hier die Gehäusekonstruktion auch anders ausfallen. Allein die Innenblenden sind hier schon ein Bemessungskriterium. Erste Unterstellung: Wenn die TMB exakt die Performance des XO hätten, das XO wäre wertiger, da ein anderer mechanischer Auslegungsansatz zu erkennen ist, der sich ja in der Okularbaureihen wieder findet. Siehe XW, durchweg in allen Brennweiten die gleiche Verarbeitung und Auslegung.
    Das TMB ist leicht ohne aber billig zu wirken. Wenn man sich auf das Wichtige und Wesentliche beschränkt, kommt eben genau das Design des TMB heraus. Schlicht und schnörkellos mit wertigen Ansatz. keine Kritik angemessen. Die Sicherungsnut ist Standard.


    Was mir nicht gefällt ist die "marginal ausgefranste - stellenweise zackige" Gesichtsfeldblende. Hier ist die des XO als messerscharf zu bezeichnen. Angesichts des Marktpreises des TMB nicht akzeptabel. Auch für den seinerzeit verlangten NP.


    23:15
    Da der Mond auf der anderen Hausseite stand und Saturn noch nicht in greifbarer Höhe lag, begnügte ich mich vorab mit Regulus als Teststern.
    In den o.a. Vergrößerungsbereichen war die mag m.E. genau richtig. Zuerst begutachtet im Fokus, dann extrafokal auf ca.3 Beugungsringen um die Abgrenzung und Farbe des Scheibchens zu beurteilen. Man muss sich eben zu helfen wissen. Motto, wir bauen uns einen Planeten in Violett ;)


    XO: Wie immer, ein für mich perfektes Bild im Hinblick auf alle Disziplinen. Keine Farbe, punktuelle Schärfe, Transmission mit hohen Kontrast. Rabenschwarzes Umfeld, tolles Einblickverhalten, perfekte Randzone an der GF. Wenn der Stern an dieser Verschwindet, verschwindet er ins Nichts. Dies ohne Spikes zu hinterlassen. 0 Reflexe, keine Überstrahlung und keine Beugungserscheinungen. Augen weit auf, die Wimpern können hier zum Fehlurteil verleiten.
    Extraf. saubere getrennte Linien, die Farbe versuchte ich in der Intänsität zu speichern. Klar und satt im hohen Kontrast.


    TMB: Einblickverhalten absolut in Ordnung. Annäherung bis der Sten sichtbar mit komfortablen Umfeld ca. 4-5mm. Bild ist Dunkler, nun, die AP Differenz ist bemerkbar (?). Das Bild wirkte flauer (etwas überspitzt) und mit weniger Kontrast. Bitte nicht überbewerten! Der Stern war mit einem sauberen BR umgeben, sauber vom Zentrum getrennt. Die Mittenschärfe ist einwandfrei, auf den Punkt. Aber auch nur in diesem Bereich. Geschätzt sind 75-80 einwandfrei, dann nimmt die Schärfe ab ohne Zugewinn an Farbfehlern. Wichtig zu wissen, andere Okulare bringen hier CA mit ins Bild. Soll heißen, bei dem kleinen GF ist dies für die Planetenbeobachtung auch absolut betrachtet ohne Kritik zu akzeptieren.
    Lässt man den Stern durchlaufen und er kommt an die GF Blende,.........nicht schön. Die nicht scharfe Kante ruft eben leichte Strahlen auf die Bühne. Man kann auch die Reflexe in die Innenfläche des Okulares an der Innenschwärzung einsehen. Recht kurzzeitig auftretend. Stört das? Nein, ich betrachte es als Härtetest, in dem Bereich beobachtet man kein Objekt. Ob die Beleuchtungsintänsität eines Jupitermondes dies hervorrufen könnte? Ein Schwenk in sternenreichere Regionen war unauffällig.
    Extraf. die m.E. gleiche Farbe, mit sehr guten begrenzten BR und guten Kontrast, bei vergleichbarer herunter gerechneter Transmission zum XO.
    Ob die AP Diff., hier meinen Eindruck zugunsten der Helligkeit zum XO trübt? Das Bild ist im XO einfach klarer, definierter, schärfer, frischer und kontrastreicher.


    XW: Weicht von den anderen beiden im gesamten Bildeindruck ab. Die liegt allein schon darin begründet, dass das GF im Vergleich riesig ist und dem ganzen Eindruck eine vollkommen andere Struktur verleiht. Wenn man sich aber von dem Ablenkungsmanöver nicht beeinflussen lässt:
    Punktdefinition fast wie bei dem TMB aber mit leichten Reflexen. Einen Hauch von "Nebel" um das BS. Aber auch hier, der AP Unterschied ist einfach sichtbar und in der Gesamtkonzeption des er XW nicht gegenüber zu stellen. Das Seeing machte sich auch bereits bemerkbar, sodass eine echte Beurteilung nur sehr schwer ist. Extrf. im Hinblick auf die Farbe, selbstklärend, dunkler doch im selben Niveau. Man kann es auch von der Seite betrachten, das XW kann abwärtskompatibel auf seine Brennweite im Vergleich zum TMB gut mithalten. Mit etwas weniger Kontrast und Transmission aber kann man hier keine gravierenden Unterschiede erkennen, oder ich nicht. Das spricht also beidseitig betrachtet für und gegen das TMB und dem XW!


    Saturn um 02:10 (Seeing wirklich nicht für eine abschließende Beurteilung geeignet)


    XO: Kein Kommentar - zu perfekt. (seeingbetrachtet)


    TMB: Mit Kommentar, seeingbetrachtet. Man kann nur vermuten was in diesem Okular steckt. Wenn es mal für die kurzen Augenblicke ein ruhiges Bild gab,
    (auf ein bis zwei Minuten gemessen = 1-3 Sek)
    konnte man die C-Teilung erkennen und auch kontrastierte Oberflächenunterschiede sehen. Eindeutig. Schöner Kontrast mit satter Farbwiedergabe, helles recht klares Planetenscheibchen. Monde des Saturn absolut punktförmig. Himmelshintergrund zwischen dem Ring/Planet satt und klar abgegrenzt. Kein aufblähen der Planetenscheibe, keine Farbeinträge (Vergleich Referenz XO), wenn auch durch die AP im TMB dunkler. Saubere schöne Schärfe. Abgegrenzter sehr guter Kontrast zum Hintergrund. XO jedoch weitaus besser, doch !!!! AP und Seeing !!!!
    Im TMB keine Reflexe, kein Streulicht.


    XW: Ab hier muss das Pentax XW geschuldet dem Seeing bei max. V der Beurteilung entzogen werden. Was aber aufgeführt werden kann, es ist auch am Bild des Saturn Streulichtanfällig. Nicht weit störend aber vorhanden. Das ist für mich ich ein Grund, die Planetenokulare zu bevorzugen, denn in Summe abseits des 3,5er XW Streulichtes sind Unterschiede feststellbar.


    Der Mond würde für mich bezogen auf das sichtbare GF des TMB noch für eine Randschäfenbeurteilung zulassen. Es kann sein, dass diese durch die Akkomodationsfähigkeit nicht ins Gewicht fällt.


    Darum in der Überschrift der Hinweis ! Urteil auf Bewährung !


    Ich darf aber erwähnen, ohne dem TMB nun in den Rücken, in die Hülse zu fallen, die sprichwörtliche Liebe auf dem ersten Blick blieb aus.
    Das kann auch an der gerätespezifischen begrenzten Öffnung und den Bedingungen des gestrigen Abends gelegen haben.


    Und da bleibt die Frage eben offen, ob das TMB im Koffer bleibt, denn eine Feststellung ist sicher: Ohne DEN Himmel kann so ein Okular seine in ihm verborgene Leistung nicht zum Auge des Beobachters führen.


    PS. Erstmalig den ZS von Astrophysics im Einsatz - in jeder Hinsicht mit Begeisterung zu empfehlen.

  • Hallo Dominique,


    ein schöner, ausführlicher Bericht. Gerade habe ich gesehen, dass du das TMB Okular wieder verkaufst. Schade eigentlich, denn es ist ja erst "gerade eben" angekommen.
    Trotzdem verstehe ich es, wenn man sich mit so einem Okular nicht anfreunden kann. Nun gut, Okulargeschichten sind immer sehr persönlich zu betrachten ;)


    Man muss selbst durchgesehen haben, um sagen zu können: "Das Ding funktioniert!"