Zurück vom HTT

  • Auch ich bin nach ca.25 min Autofahrt wieder zu Hause angekommen.
    Bis auf die Stromausfälle wieder ein sehr gutes Treffen.
    Nur die nächte wahren diesmal schon etwas zu kalt.
    Besonders habe ich mich darüber gefreut endlich mal den Gerd Huissel
    und den Winfried Berberich kennen zu lernen.:)
    Die Bratwurst hat doch geschmeckt oder Winfried.:happy:
    c.S. Mario

  • Besuch des 14. HTT vom 3.bis 5. Oktober 2013


    Dieses Jahr ging unsere Reise zu Teleskoptreffen nach Jeßnigk bei Herzberg an die schwarzen Elster.
    Micha und Mike, Reiner und Ich waren die Representanten der Backnanger Sterngucker beim 14.HTT, dem Teleskoptreffen des Ostens.


    Los ging die Reise am 3.Oktober kurz nach 9 Uhr, wir fuhren bei Schwäbisch Hall auf die A9 vorbei an Nürnberg und Bayreuth ins Vogtland,
    wo wir auf der Brückenraststätte Frankenwald über der A9 an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zum Mittagessen gingen.


    150km weiter ,hinter Leipzig befuhren wir ein kurzes Stück auf der A14 Richtung Dresden.
    Bei Taucha bogen wir auf die auf die B 87ab und reisten über Torgau nach Herzberg.
    In Jeßnigk angekommen standen auf dem Tacho 541 km Fahrstrecke.


    Mit dem 30“ Dobson im Anhänger kamen wir um 17 Uhr auf dem HTT Gelände an.



    Die Zeit bis zum Eintritt der Dunkelheit verging wie im Flug.
    Ein Rundgang über das Gelände mit Begrüßung einiger bekannter Gesichter
    Der Aufbau unserer Fernrohre und ein kurzer Snack an Rogers Imbiss,
    Schon war es Zeit sich warm Einzukleiden.



    M13 und die Galaxie NGC 6207 wurden als erste Objekt im 30“ eingestellt.
    In unserem neuen 25mm 100° ES Okular waren Beide im Gesichtsfeld zu sehen.


    M51 war das nächste Objekt, der 90°Knick des Spialarms neben dem Begleiter
    im Okular war leicht zu sehen, die Schlangen hinter der Leiter wurden länger.


    NGC 6210, planetarischer Nebel im Herkules, auchTurtlenebel genannt
    Wurde ins Gesichtsfeld des Okulars gefahren und die Vergrößerung auf 300fach erhöht.
    Der Zentralstern war einfach zu sehen, der Umriss des Nebels war oval
    und im Inneren konnten Strukturen im Türkis des Objekts erahnt werden.


    Der Helixnebel NGC 7293 war das nächste Objekt.
    Bei 120 fach im 100° Okular füllte dieser das Gesichtsfeld nahezu zur Hälfte aus.
    Mit dem UHC-Filter hob sich der ovale Nebel deutlich von der Umgebung ab.
    Neben dem Zentralstern waren weitere Sterne in der Nebelmasse sichtbar.


    NGC 7009, der Saturnnebel war das nächste Schaustück im 30“
    Bei 300 fach waren ohne Schwierigkeiten 2 Spitzen die Ansen des Saturnnebels sichtbar. Die Farbe des Saturnnebels erschien fahlgrün.


    In den Fischen wurde der Spiralnebel M74 eingestellt, der bei 170fach im 17mm Ethos schöne um den Kern gewundene Arme zeigte.


    Die Superman Galaxie NGC 7479 im Perseus zeigte uns bei 170fach schöne Häkchen an beiden Enden des Balkens


    Die Beobachterschlange hinter der Leiter wollte unbedingt M31 sehen.
    Eingestellt im Skywatcher FH 120/600 konnte die Format füllende Ausdehnung von 4° bestaunt werden.
    Im 30“ wurde die Zacken in den Staubstreifen bewundert.


    Als nächstes Objekt wurde M33 gewünscht.
    Bei 170fach sind Format füllend 3 Spiralarme mit zahlreichen knotenförmigen Aufhellungen zu sehen.
    NGC 604 leuchtet auffällig heraus.
    Das Erfassen aller Details nimmt weit mehr Zeit in Anspruch als der nächste Wartende erlauben würde.
    Wir sind bei einer Starparty, dehalb der Nächste Bitte!
    Und immer schön für den nächsten Beobachter das Objekt wieder in die Mitte stellen.


    Zur Abwechslung wurden anschleißend schwierigere Objekte angefahren.
    Neben Gamma in der Cassiopeja wird der Reflexionsnebel IC 63 eingestellt.
    Mit dem UHC Filter kann auch unser Grandseigneur Reiner das Objekt lokalisieren.


    Der Planetarische Nebel PK 104-29.1= Jones 1 setzt die Reihe der schwächeren Objekte fort.
    Mit dem OIII Filter können wir das Vanillekipferl, ein C förmiges Objekt sehen.


    Am Cat-Eye Nebel, NGC 6543 können die Augen wieder verblitzt werden.
    Im Grasgrünen Nebel leuchtet ein weisser Zentralstern.
    Leider wird das Seeing schlechter und so bleiben uns mehr Details verborgen.


    Die schöne Galaxie NGC 6503 im Drachen steht nicht weit östlich und ist deshalb das nächste Objekt der nächtlichen Tour am 30“.
    Wir können eine schöne schmale Spindel bei 170 fach betrachten.


    Das animiert zum Einstellen der Vorzeige -EdgeOn Galaxie NGC 891 in der Andromeda.
    Wie mit einem Lidschattenstift gezogen teilt das Staubband das Leuchten dieser diese schöne Galaxie in der Kantenansicht mittig in 2 Hälften auf.


    Ich schwenke den 30“ wieder in Richtung Norden und stelle den
    Planetarischen Nebel PK 164+31.1= Jones-Emberson 1 im Sternbild Luchs ein.
    Mit Hilfe des OIII Filters ist ein ringförmiges Objekt mit 2 gegenüberliegenden Aufhellungen, der galaktische Kopfhörer zu sehen.


    Nach einer Aufwärmpause mit Ralf Hofner um 3 Uhr morgends steht
    Orion nun etwas höher im Osten, unsere Gäste wollen den Orionnebel sehen.
    In einem Eisblauen Zentrum um das Trapez sind zahlreiche in räumlicher Tiefe gestaffelte dunkle Strukturen zu sehen.
    Die hellen Aussenkanten der Schwingen zeigen eine zarte braunrote Tönung.
    Leider lässt das Seeing weitere Komponenten der Trapezsterne nicht zu.


    Der Pferdekopfnebel ist das nächste Wunschobjekt.
    Ich stelle das Objekt mit Hilfe des H-Beta Filters ein und „Stoffie“ kann das Pferdchen anhand von meiner Beschreibung lokalisieren.


    Komet C2012-S1 Ison ist im aufgehenden Löwenkopf das Objekt unserer Begierde.
    Zuerst tief im Dunst gerudert, finde ich das Objekt nach gut halbstündiger Suche als ein diffuses leicht elongiertes Nebelbällchen 2° oberhalb von Mars auf.
    Wenige Minuten später ertrinkt das sichtbare Wattebäuschchen des ca. 11,5 mag hellen Kometen in der zunehmenden Helligkeit des Zodiakallichts.


    Ein Gockel im Garten neben dem HTT Gelände begrüßte mit lautem Krähen das deutliche Aufleuchten des Zodiakallichts am Osthorizont.


    Durchgefroren vom kalten Ostwind bei ca -2° Celsius lege ich mich um 5 Uhr im Schlafsack in meinem Auto ab. So richtig warm wird mir nicht.


    Am Vormittag um 10 Uhr geht es noch etwas zerknittert zu Rogers legendärem HTT Frühstück,
    bei dem für 5 Euro so viel gefuttert und Kaffee getrunken werden kann wie man möchte .




    Nach einer Katzenwäsche und Zähneputzen begeben wir uns auf eine Platzrunde.
    Beim Markus steht das 230 mm Lunt Sonnenfernrohr betriebsbereit da und ich stelle mich in die Warteschlange.
    So richtig haut mich das Bild noch nicht vom Hocker.
    Aber Nachmittags ist es mit einem Bino und einem Satz 24mm Panoptik Okulren versehen,
    die mit Glaswegkorrektor etwa 100 fache Vergrösserung ergeben.
    Der Detailreichtum auf der Sonnenoberfächen, zahlreiche Struturen in Protuberanzen rund um den Sonnerand
    und ein zarter gut aufgelöster Spikulenrasen trotz leichter Zirren am Himmel begeistern mich.
    Was geht da bei stahlblauem Himmel?




    Am späten Nachmittag fand man sich zu Wulle Bier und schwäbischen Trollinger in unserem Camp ein.
    Ein Snack mit Hartwurst und Käse vervollständigt die Sitzung, welche bis in den späten Abend dauert.


    Aufgrund von Zirren am Himmel haben wir uns auf einen gemütlichen Teil geeignet, und sind relativ zeitig in den Schlafsack gekrochen.


    Nach einer ausgedehnteren Nachtruhe waren wir uns nach dem Frühstück einig anhand der Wettervorhersage bereits am Samstag abzureisen.


    Gegen 13 Uhr 30 ist das Gespann in Jeßnigk gemütlich losgefahren und um 21 Uhr in heimischen Gefilden angekommen.


    Dankeschön an die Organisatoren und fleißigen Helfern des HTT für dieses wunderbare Teleskoptreffen.



    Für beobachtete Objekte, die ich hier nicht erwähnte ,
    -die mir im Trollinger „trocken“ untergegangen sind-
    bitte ich um Nachsicht :-)

  • Hallo,


    wenigstens haben die Backnacher Fotos geschossen.
    Ich konnte diesesmal nicht fotografieren, da ich die meiste Zeit mit der Filmkamera unterwegs war.
    Die Eindrücke dort waren tiefgründig. Der Himmel hat etwa 1/2 Magnitude mehr als bei uns in "Badisch Sibirien". Und dieses mal waren die Bedingungen auch wirklich gut, wenn auch "saukalt". Sogar mein Bier war gefroren!
    Beobachtet haben wir sehr ausgiebig, hatte ich am Ulugh Beg doch mit Ronald gemeinsam ein Pärchen aus Berlin, Neueinsteiger. Die haben sich wirklich alle Photonen ins Auge gezogen, die Begeisterung war ihnen anzumerken.
    Mario löste sein letztjähriges Versprechen ein und holte mich zum Bratwurstessen in die Südkurve ab. Eine sehe nette Gruppe erwartete mich dort. Man fühlt sich bereits zu hause, obwohl ich erst zum zweiten male dort war. Da es am Samstag zuzog, brach ich samstags früh nach Leipzig auf, um zu Uwe Pilz zu fahren. Dort erwartete mich schon meine Frau, die dort zu Besuch war. Am Sonntag Abend wollten wir ansich wieder zuhause sein, das klappte aber nicht: Uwe hatte Karten für das Gewandhaus besorg uns so beschlossen wir das erweiterte HTT mit einem wunderbaren Kammerkonzert im Kleinen Haus des Gewandhauses. Selbstverständlich hatte Lucia meinen Anzug mitgebracht, so etwas nimmt man ja gewöhnlich nicht auf ein Teleskoptreffen mit. Und in meinem Aufzug wäre ich dort nicht hingegangen.
    Am Montag gegen 15 Uhr kam ich dann müde, aber glücklich wieder zuhause an.
    Danke an Mario und seine Freunde für die freundliche Aufnahme, danke an Gerd für den "Heimattrunk" in Form mehrerer Roter, danke an Ralf und seine Freunde für die hervorragende Organisation des gesamten Treffens.
    Zum Strom: der Übertäter war ich, obwohl ich am meisten fluchte, da es ausgerechnet in der kältesten Nacht passierte. Irgend jemand ist nachts über meine Kabeltrommel gestolpert, sie lag am nächsten Morgen offen und ohne die Abdeckung mit Steckern nach oben da. Bei der enormen Feuchtigkeit dieser Nacht hat sie sich wohl vollgesogen. Nächstes Jahr werde ich sie nachts vom Teleskop abkoppeln, wenn ich mit den Beobachtungen fertig bin.

  • "Sternfreunde sind im übrigen Kälte-resistent. "
    Stimmt, Wolfgang.


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    Leicht-Teleskop-Kuppel im Hochwinter an der Baumgrenze. Seeing perfekt.
    Füße und Beine bitte im Schlafsack verstauen. Es genügt, wenn das Teleskop auf Umgebungstemperatur abkühlt
    Im Tal war jene Nacht mit -12°C kühl. Oben am Berg war es 4°C wärmer.
    Somit schlechtere Hypersensibilisierung des Filmmaterials. Man kann (manchmal) nicht alles haben.
    Gechillte Grüße, Andreas

  • Hallo Zusammen!


    Ja es war in der Tat mal wieder ein schönes Treffen und es hat mich sehr gefreut den ein oder anderen persönlich kennen lernen zu dürfen. Eigentlich wollte ich unbedingt noch durch Winfrieds Lomo gucken..... hat aber irgend wie nicht geklappt. Die zwei Nächte in denen ich vor Ort war waren schnell vorbei und so ergab sich das gar nicht. Du musst unbedingt beim nächsten mal wieder auf die Hauptwiese!! So hatte ich bei mir die Auswahl durch Kai's 28 Zöller und Martin's (ich hoffe ich habe den Namen richtig behalten) 175mm TMB Apo und natürlich meinem 100mm TMB zu wechseln. Tja..... und dann sind die Nächte halt schnell rum gebracht ;-) Tolle Objekte und tolle Leute habe ich kennen gelernt. Einzig die Kälte war etwas ungewöhnlich.... nun ja. Ich bin gesund geblieben! Was will man mehr!
    Gruß in die Runde
    Holger

  • Hallo Holger!


    Bist Du etwa der, der mir sein Sonnenfilter zur Fokussuche geliehen hat? Dann sind wir uns zumindest begegnet!
    Ich war von Do bis Sa in Jeßnigk. Die erste Nacht habe ich als bitterkalt in Erinnerung, war sie auch, aber mir steckte auch ein kleiner Infekt in den Knochen. Trotzdem habe ich lange an meinem 130er ausgeharrt, Ralf's Yolo und Matthias 7"-Apo ausprobiert, bis ich zähneklappernd in meine Koje kroch - und am Fr geheilt aufstand! Das üppige HTT-Frühstück komplettierte den Genesungsprozeß, und den Tag genoß ich in der Sonne, beim Venus beobachten und beim "Röhrengucken". Auch die Nacht zum Sa wurde zum Beobachten genutzt, auch wenn immer wieder mal Zirren durchzogen. Nach erholsamem Schlaf, Frühstück und Wetterbeobachtung entschied ich mich wegen zunehmender Bewölkung nach dem Mittagessen zur Abreise.
    Ich hänge mal kommentarlos ein paar Fotos an. Auf dem ersten Foto könnte Holgers 100er TMB genau über meinem 130er zu sehen sein - wenn er's denn ist!


    Gruß, Michael


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  • Hallo Michael,
    genau der Holger bin ich..... ich finde das echt immer total interessant die Leute die hier Posten dann mal live zu treffen. Witzigerweise hatte ich zu dir irgendwie ein ganz anderes Bild im Kopf! ;-)
    Hey, einen richtig tollen Refraktor hast du da! Ich habe ihn mit Ehrfurcht begutachtet, ich gebe gerne zu das ich ein Linsenfan bin. Erst bei meiner Ankunft zu Hause ist mir wieder eingefallen, dass ich auch durch deinen Zeiss unbedingt das Ein oder Andere beobachten wollte. Aber wie oben schon beschrieben waren die Stunden schnell vorbei. Ich muss aber auch gestehen, dass ich unter solchen Bedingungen immer gerne durch meinen eigenen Refraktor schaue. Es ist ja doch so, als ob man ein völlig anderes, größeres Teleskop hätte. Durch den tollen Himmel ist doch einiges möglich, auch mit kleinen Öffnungen. Und da war natürlich auch der Vergleich mal interessant, die 175mm TMB-Öffnung mit meinen 100mm zu vergleichen.....ja gut, wäre ja auch blöd wenn der 100er gewonnen hätte :-) Aber ich muss sagen, dass der Unterschied jetzt nicht sooo riesig gewesen war.... gemessen am Aufwand (Teleskop als solches, Montierung, Stativ, ....Preis) denke ich ist mein 100er gut aus dem Rennen gegangen!
    Ja gut, war ein Freunde deine Bekanntaschaft gemacht zu haben! Ich denke wir hören und sehen von einander!! Gruß an deinen alten Zeiss!!


    Holger

  • Hallo Holger!


    Auch ich wollte endlich mal durch einen der jetzt schon legendären 100/800er gucken, habe aber auch die meiste Zeit mit meinen Fernrohren verbracht. Der alte Zeiss begeistert mich immer wieder, und wie Du sagtest, unter einem guten Himmel kann man immer wieder neues entdecken.
    Zu Deinem 100er und dem 175er muß man bedenken, daß beide das obere Ende ihrer Fahnenstange repräsentieren. Den 175er kenne ich von früheren Beobachtungen. Ist schon ein Hammer, ich würde damit gern mal Jupiter in aller Ruhe beobachten.
    Na dann schau'n wir mal, wann und wo sich unsere Wege wieder kreuzen, auf jeden Fall ist für Dich schon mal Beobachtungszeit am 130er reserviert!


    Grüße von Michael!

  • Hi Michael,
    na als legendär würde ich ihn nun nicht bezeichnen..... aber ich bin sehr zufrieden mit dem Teil. Ok ,ein Dobson zu diesem Kurs wäre sicherlich visuell eine Offenbahrung aber so ein Ding will ja auch ersteinmal gelagert und benutzt werden. Das Beste Teleskop ist doch das welches man auch benutzt... ;-)
    Ohhhhh jaaaa ..... ich hatte darauf gehofft mit dem 175er Jupiter beobachten zu können. Die Kälte hat aber doch ordentlich Kraft gekostet und ich mußte gegen 3h schlafen gehen. So konnten wir ihn nur relativ horizont nah beobachten und das brachte zu meinem 100er keinen Gewinn. hoch am Himmel wird dies sicherlich ein Knaller sein.
    Ein wenig komisch empfand ich die Reaktion von M.L. Beim 175er konnte er sich nicht so recht erinnern, an meinem 100er ist er so vorbei. Vielleicht sehe ich das auch zu emotional, aber wenn das meine erschaffenen Teleskope wären, würde ich zumindest die Leute fragen ob alles ok ist. Aber auch egal..... nur mal so als Anregung... äh Anmerkung ;-) Umsatz ist nicht immer alles!
    Und gerne nehme ic hdein Angebot an! gilt umgekehrt genauso!!


    Gruß Holger

  • Hallo zusammen,



    es wird auch dieses Jahr wieder den HTT-Astrowettbewerb geben (Astrofotos, -zeichnungen, Beobachtungsberichte, nächtl. Stimmungsbilder) - mehr dazu demnächst in dem diesbez. alljährlichen Thread im Astrotreff (Board Astrofotografie).
    Vorab hier 2 Bilder, aufgenommenen von jungen tschechischen Stammgästen unseres Treffens:



    LBN 603 - Ondrej Kozacik



    M 33 - Tomáš Ezechel



    2 interessante Videos vom 14. HTT gibt es hier:


    http://vimeo.com/76266499


    http://youtu.be/awZAy_kdO1k


    Videos sowie gute Fotos vom HTT können wir übrigens gut gebrauchen, denn am Montag nach dem Treffen hat sich bei Fam. Franke in Jeßnigk das RBB-Fernsehen gemeldet. Das hiesige III. macht z.Z. eine Sendereihe über engagierte Familien in unseren Landen - und als ihnen in Jeßnigk vom HTT und der neuen Sternwarte erzählt wurde, waren sie sehr begeistert und meinten, wenn sie davon gewusst hätten, wären sie 2 Tage früher angereist.
    Nun, ich hatte zwar unsere Presse-Info an mehrere Stellen des RBB versandt, aber mehr als ein Tel.interview zur Morgensendung kam dieses mal nicht raus...


    In jedem Fall sollten wir unsere tüchtige Gastronomen-Familie unterstützen !


    Deshalb:
    Wer gutes Bildmaterial (Videos, Bilderfolgen, Einzelfotos - auch von früheren HTTS) beisteuern und zur Verwendung im öffentl.-rechtl. Fernsehen freigeben möchte, möge sich bitte hier oder bei mir per e-Mail melden.
    Besten Dank im voraus.



    Viele Grüße und CS
    Ralf


    http://www.herzberger-teleskoptreffen.de

  • Hi Holger,


    tut mir leid wenn ich einen negativen Eindruck habe, dem ist nicht so und oft sind die Geräte in Händen von 2. Besitzern, sodaß ich mich hier nicht aufdränge. Sah alles gut aus und wenn der Besitzer keine Probleme meldet, gehe ich davon aus das alles in ordnung ist.



    Sorry nochmals
    clear skies
    Markus

  • Hi Markus,


    danke für deine Rückmeldung! Alles ok! Deshalb sagte ich ja auch, ob ich das zu "emotional" sehe. Ich hätte dich ja genau so ansprechen können.....
    Beim nächsten aufeinander Treffen werde ich das dann machen. Also nichts für ungut und danke für deine Reaktion hier!


    LG nach Mecklenburg!


    Holger

  • ...
    LG nach Mecklenburg!
    ...


    Hallo Holger,
    Markus wohnt in Vorpommern, nicht in Mecklenburg - das ist noch wichtiger zu differenzieren wie Bayern und Franken.
    Denn die Franken gehörten schon immer zu Bayern, währenddessen Pommern eine alte preußische Provinz war - im Gegensatz zum separaten "Großherzogtum" (und ab 1920) "Land" MECKLENBURG.


    Wir haben ja die Neupommeranze Markus auf dem 14.HTT im Backnanger Camp mit Schwäbischen Wein und brandenburgischen Schinken + Käse verwöhnt - vielleicht war er danach so happy, dass er alle seine früheren Teleskopverkaufsünden, Deine incluse, vergessen hat... :1eye:


    LG und CS
    Ralf

  • VETO !!!!
    Bayern hat sich dank Napoleon Franken einverleiben können. Franken war zuvor ein eigenständiger Staat, das alles haben wir Napoleon zu verdanken.
    Zudem besteht "Bayern" zu etwa 2/3 aus Franken, die voralpenländischen Ureinwohner sind hier die Minderheit!
    (Und das schreibt auch noch ein Badener ((Gelbfüßler)) ).

  • Quote

    Franken gehörten schon immer zu Bayern


    Ährlich !? _________________ Also . . .


    http://de.wikipedia.org/wiki/Franken_(Volk)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Franken
    http://de.wikipedia.org/wiki/Herzogtum_Franken


    Man muß den Nord-Lichtern schon verzeihen, wenn sie sich über die Geschichte der Franken nur
    unzureichend informiert haben. Sie können aber unser Bestreben für ein Bundesland Franken unter-
    stützen incl. der Metropol-Region Nürnberg-Erlangen-Fürth.
    Habt ihr sowas auch da oben?


    http://www.bundesland-franken.de/frames.html
    http://www.merkur-online.de/ak…land-franken-1167094.html


  • VETO !!!!
    Bayern hat sich dank Napoleon Franken einverleiben können. Franken war zuvor ein eigenständiger Staat, das alles haben wir Napoleon zu verdanken.
    Zudem besteht "Bayern" zu etwa 2/3 aus Franken, die voralpenländischen Ureinwohner sind hier die Minderheit!
    (Und das schreibt auch noch ein Badener ((Gelbfüßler)) ).


    durch den Poster gelöscht

  • Hallo Winfried,


    VETO !!!!
    Bayern hat sich dank Napoleon Franken einverleiben können. Franken war zuvor ein eigenständiger Staat, das alles haben wir Napoleon zu verdanken.
    Zudem besteht "Bayern" zu etwa 2/3 aus Franken, die voralpenländischen Ureinwohner sind hier die Minderheit!
    (Und das schreibt auch noch ein Badener ((Gelbfüßler)) ).


    Wenn Du etwas geschichtsfester wärest :1eye: , würdest Du wissen, dass der östliche Teil Frankens schon in vornapoleonischer Zeit bayrisch war.
    Und zwar der astronomisch und landschaftlich schönere Teil u.a. mit dem Fichtelgebirge. :cool:


    Und nun für Dich + Alle einige Pics vom 14. HTT



    Im Beobachtercamp von René und der beiden Kay(i)s.


    Der hier sichtbare Wolkenstreifen am Westhorizont erschien Do.mittag und wurde vom Ostwind (bzw. Hoch "Karin") fast 2 Tage in Schach gehalten (und passierte uns erst in der zweiten Nachthälfte von Fr. zu Sa.). Der Hauptschwall des Tiefdrucksystems erreichte uns gar erst Sonntag früh, so dass auch in den letzten beiden Nächten des HTT 2013 beobachtet werden konnte. Petrus hält sich eben an seine vertraglichen Vereinbarungen... :D



    Rainer mit seinem teleskopischen Liebling auf der vorderen Nordwiese.


    Von Dienstag-Abend bis Sonntag-früh geöffnet (und damit in neuer Gesamt-Rekordzeit):

    Unsere H-alpha-Bar.
    Für Petra und Roger Franke 6 Tage mit jeweils nur 3 - 4 Std. Schlaf ! - Ein Engagement, dass man nicht hoch genug würdigen kann!



    Fachvortag von Dipl. Astrophysikerin Marie-Luise Menzel, gerade erst von der ESO in Chile zurückgekehrt, zum Thema:
    Die Entwicklung des Weltalls seit dem Urknall.



    Wenn unsere Referentin das nächste Mal vom Max-Planck-institut für extraterristische Physik München veranlasst wird, die trockene Steinwüstenluft auf der Südhalbkugel zu atmen :D, wird sie das nicht ohne einen edlen Tropfen von einem der nördlichsten Weinberge der Welt tun müssen:
    genauer gesagt nicht ohne ein Präsent aus unserer kl. Weinbaustadt Schlieben, welche nur 9 km von Jeßnigk entfernt ist.



    Im weiteren nun einige NACHT-IMPRESSIONEN:



    HTT-Hauptwiese in Richtung Süden.



    Die große Hauptwiese in Richtung Norden - beide Aufnahmen fast vom gleichen Standpunkt aus aufgenommen.



    ohne weitere Worte... :D




    Die Milchstraße über der nächtlichen H-alpha-Bar.




    Die kreuzweisen (genau Nord-Süd bzw. Ost-West verlaufenden) hohen Dunststreifen dürften wohl von Flugzeugen stammen, es lebe ein
    weiter ausgedehntes Nachtflugverbot! - Sehr gut ist hier natürlich der schmale und sehr weitreichende Zodiakallichtkegel sowie seine Verlängerung
    als Zodiakallichtband zu sehen.



    Das Nachtleben an der "Südkurve"






    Beobachtungen mit 2" bis 28".




    Taurus-Aufgang über dem K.K.R.-Camp





    Der Beobachter schaut hier natürlich nach unten, sondern seitlich in ein Dobson.



    Der berühmte YOLO-Schiefspiegler im Nachteinsatz.



    Bildkomposition von René Merting.



    Weitere Bilder - u.a. vom Tage - demnächst.



    Viele Grüße und CS


    Ralf
    AstroTeam Elbe-Elster e.V.
    www.herzberger-teleskoptreffen.de
    www.elsterland-sternwarte.de

  • http://upload.wikimedia.org/wi…an_Empire_1000_map-de.png
    http://upload.wikimedia.org/wi…ns/b/b8/Bayern_um_788.png


    Vielleicht informiert sich der Ralf Hofner, wie das mit den Franken im Mittelalter wie das 972 unter Otto I und
    1032 unter Konrad II mit den Grenzen diverser Herzogtümer so war. Hier kann man nachlesen, wie der Nordgau
    unter die "Bayerischen Räder" kam.


    Quote

    Ende des 12. Jahrhunderts fassten die Grafen von Wittelsbach Fuß, die 1255 als Herzöge von Bayern den größeren Teil des Gebietes erwerben konnten und in das Stammesherzogtum Baiern eingliederten. Als Folge der wittelsbachischen Zweiteilung des Jahres 1329 veränderte sich der Name in Oberpfalz. Die Besitzbezeichnung Nordgau lässt sich erstmals unter den Karolingern in den Reichsteilungsplänen Karls des Großen aus dem Jahr 806 und Ludwig des Frommen aus den Jahren 817 und 839 urkundlich nachweisen.



    Lege Dich mit keinem Franken an!

  • Hallo zusammen,


    nachdem guter Schwabenwein ("Trollinger Wilhelm" vom Rotenberg) auf der Brandenburger Steppe ausgeschenkt wurde,
    bin ich gespannt wann sich die Franken mit einem Bocksbeutelexpress dorthin begeben werden.
    Ich freue mich auf eine rechtzeitige Vorankündigung.