Astronomie - Der Film

  • Hallo,


    meine Vortragsserie ist für dieses Jahr beendet, ich komme endlich dazu, an unserem Film weiterzuarbeiten.
    Am Samstag, dem 16.11. treffen sich meine beiden Moderatoren mit mir, um das endgültige Storyboard festzulegen. Wenn jemand noch Ideen hat, was wichtig ist, der kann sich bei mir melden!


    Die Themen (derzeit)
    - Astronomie beginnt mit dem Fernglas (Erklärungen, Gesichtsfeld, Vergrößerung, Arten der Ferngläser etc.)
    - Fernglas und Sternkarte incl. Antroid incl.
    - Das erste Fernrohr (300 Euro-Grenze) mit allem, was man braucht
    - Der 8" Dobson (6" incl.) mit allem Zubehör
    - Okulare (1-1/4" und 2" im Vergleich). Vor-Nachteile, Einsatzmöglichkeiten etc.
    - Okulare= Eintrittspupille, Vergrößerung etc.


    Das ist wohl das, was zuerst aufgenommen werden wird.
    Gibt es dazu noch wichtige Informationen?
    Das wollen wir im ersten Teil klären. Danach geht es weiter und ich werde wieder nachfragen.
    Stück für Stück wollen wir uns gemeinsam dem Thema nähern.

  • Hi Winfried,


    wie ja schon geschrieben, dein Projekt finde ich großartig! Was mir hier noch fehlt in deiner Aufstellung ist zum 8" Dobson die Alternative 4"-5" Refraktor. Für viele ist der Refraktor noch immer "das Teleskop" und zum großen Teil erhält der Sternfreund unter den gegebenen lokalen Bedingungen mit dem 4Zöller das bessere Gerät. Und bei diesen Geräten gilt es ja auch das ein oder andere zu beachten um damit Freude zu haben und nicht das Falsche zu kaufen.
    Ansonsten möchte ich dich und natürlich alle anderen Interessierten darauf hinweisen, dass am 25.11.2013 im Programm des RBB um 22.15h die Doku "Fasziniert von den Sternen". Darüber hatten wir ja auch schon gesprochen..... bin gespannt wie der RBB unser Hobby eingefangen hat. Es wurde in Berlin und Brandenburg gedreht, unter anderem auch auf Teleskoptreffen.
    Liebe Grüße Holger

  • Hi Winfried,


    ich glaub schon das Astronomie nicht erst mit dem Fernglas sondern mit dem bloßen Auge beginnt.
    Orientierung ohne Hilfsmittel ist eigentlich der erste Schritt zur Astronomie.
    Sternbilder erkennen die Milchstraße bewundern so gehts doch los, oder?????


    Liebe Grüße
    Ronald

  • Hallo Holger und Ronald,


    natürlich habt ihr beide recht! Ich hatte es nur vergessen zu erwähnen: es stehen natürlich einige Refraktoren da. Zum einen ein ehemaliges Einsteigergerät, der 1000mm Fraunhofer mit 80mm, parallaktisch montiert (Quelle)
    dann ein 115mm Rafraktor (TMB), ein kurzer 120mm Refraktor (Skywatcher 120/600) und ein 127/950mm Refraktor (ES-127-ED Carbon), jeweils auf unterschiedlichen Montis. Die Namen und die Qualität sollen hier keine Rolle spielen, keiner hat ein Firmenemblem und wir nehmen sie auch nur zum Größernvergleich, da 2 davon recht teure Apos sind. Aber das sieht man den Geräten ja nicht gleich an, zumindest nicht der Einsteiger. Zudem ein gabelmontiertes C11 und ein Deutsch-montierter 10" ACF. Daneben "nur als Beispiel" mein 14" Ulugh Beg Lomo Dobson mit Dobson-Plattform.


    Zu Ronald: Ja, so beginnen wir. Gestern haben wir uns zusammengesetzt und das Storyboard besprochen. Am kommenden Sonntag wird das Set zum ersten mal im Atelier starten.

  • Hallo,


    hier mal die "Neuesten Nachrichten aus der Provinz" ....
    DER FILM LÄUFT AN.


    Heute, am Sonntag, dem 1.12.2013 hatten wie den ersten Drehtag. Es lief alles wie geschmiert (mit kleinen Ausrutschern...).


    Uwe und Frank trafen um 15 Uhr bei uns im Atelier ein. Bei "etwas" eisiger Kälte, denn die Heizung hätte zu starke Geräusche verursacht.
    - Pullover war also angesagt.


    Zuerst die Besprechung der beiden ersten Szenen in unserem Besprechungszimmer, - da war es wenigstens noch warm. Wie machen wir`s, wer fängt an und wenn, wie?


    Gut, alles war besprochen, also hin zum "Set". Probe: die Vorstellung der beiden Protagonisten. Die Kamera lief noch nicht, jeder gab seine Vostellung über sich selbst ab und ich konntrollierte den Bildausschnitt. - Klappte schon mal gut, vielleicht noch etwas steif. Also nochmal ohne Kamera. - Ging Klasse!


    O.k., Klappe 1, die erste. Uwe fing an, kam (fast) bis zum Ende, dann ein böser Verplappler. Er: zu Frank hin gewandt: "[zensiert]!"
    Also: Nochmal, Vorstellung 1, Klappe, die zweite....
    Immerhin, bis beide durch waren, stand da Klappe die 8. (.....)


    Aller Anfang ist schwer. Die ersten 3 Minuten des Films benötigten immerhin mal satte 30 Minuten und je etwa 5-8 Drehs. Dann war das schon mal im Kasten.


    Phase 2: Der erste Einstieg in die Astronomie: Die drehbare Sternkarte, das Antroid und das Fernglas.
    Ansich zwei Drehs, die ineinander übergehen sollen (und es auch taten). Beide waren nun schon etwas mehr gelöst, was dann auch "nur" jeweils 5 Klappen erforderte. Es war lustig. Mehrere Versprecher, einige durch meine Intervention verursacht. Nur als Beispiel:
    Man legt sich in einer lauen Sommernacht in den Liegestuhl und betrachtet sich mit dem Fernglas die Objekte, die dafür eben am besten geeignet sind: Andromeda, die Plejaden und die Hyaden. - Hm, was gemerkt?
    Im Sommer ???? - Mist! Also neu, das ganze nochmal! - OHNE Sommer ...


    Am Ende: wir hatten Spaß dabei, auch wenn es im Atelier recht kalt war. Und die ersten Szenen haben wir nun schon im Kasten. Aber es wird noch ein hartes Stück Arbeit werden, bis die Aufnahmen alle gemacht sind. Es ist für die Akteure wie für mich ganz schön anstrengend, mehr als wir zuvor dachten. Die einen müssen auf ihre Mimik und auf die Texte achten, ich muß merken, wenn etwas falsch läuft und mich um Bildausschnitt, Zoom, Blende und Scharfeinstellung achten (die Kamera läuft manuell wie alle Broadcastkameras).


    Summa Summarum: so kann es weitergehen, wir haben Spaß dabei, die beiden kommen immer besser in ihre Rolle und das schwierigste liegt hinter uns, die Einführung und die Fernglasbeobachtung. Die nächste Sequenz werden die Teleskope bilden. - Und da sind unsere beiden Moderatoren endlich in ihrem Element, dann flutscht es richtig...


    Soweit der erste Bericht des ersten Drehtags.

  • Hallo Klarinetto,


    der Film sollte bis zum ITV-2014 wohl fertig sein, also Ende Mai.
    Habe gestern die ersten Sequenzen überspielt und angeschaut. Sieht garnicht so schlecht aus. Die beiden Akteure machen sich gut.
    Gemerkt habe ich auch, daß wir nicht länger als 1,5 Stunden drehen können, dann läßt die Konzentration doch schon nach. Insgesamt haben wir genau 16:30 Minuten im Kasten, davon werden rund 5:30 in den Film kommen. Die nächsten Szenen drehen wir zwischen Weihnachten und Neujahr, wenn die beiden wieder Zeit haben. Als Schulrektor und Leiter einer Firma haben die beiden jatzt anderes zu tun, verständlich. Ich bin selbst gespannt, wie es werden wird, die Anfänge stimmen mich sehr positiv.

  • Hallo Winfried
    ja das kenne ich--bin ja auch Lehrer--
    eine Veranstaltung jagt die andere. Ganz zu Schweigen von den Problemfällen..wenn sich 14 jährige ins Kloo einschliessen und drohen,sich die Adern öffnen wollen,weil irgendwein Typ aus der 10 Klasse dem Mädel den Kopf verdreht hatt..und keinen Schuss Pulver wert ist..Notendurchschnitt 4,2-
    Irrsinn das Alles. Dem Rektor..falls er mitliest--schöne Grüße!
    :)
    Klarinetto