Der Quantenphysiker Hans Peter Dürr ist gestorben

  • Der deutsche Quantenphysiker Hans Peter Emil Dürr ist am 18. Mai 2014 im Alter von 84 Jahren gestorben.


    Dürr war einer der führenden deutschen Physiker.


    Er war Assistent von Werner Heisenberg und später der Direktor des Max Plank Instituts für Physik und Astrophysik (Werner Heisenberg Institut) in München.


    Dürr war auch vielfältig gesellschaftlich engagiert.



    Dürr zitiert nach Wikikpedia:


    „Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne. Es gibt nur ein Beziehungsgefüge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen können. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist. Nach Albert Einstein ist Materie nur eine verdünnte Form der Energie. Ihr Untergrund jedoch ist nicht eine noch verfeinerte Energie, sondern etwas ganz Andersartiges, eben Lebendigkeit. Wir können sie etwa mit der Software in einem Computer vergleichen.“