Pneumatische Nachführung - die Idee mit Pfiff

  • Pneumatische Nachführung - die Idee mit Pfiff


    Das Bayerische Teleskop Meeting organisiert von Uli Zehndbauer am alten Standort am Osterberg, Pfünz, hatte auch 2014 regen Zuspruch,
    wenngleich der Regen eher für Kontakt-Pflege in den Unterkünften sorgte. Am Freitag und Samstag blieb dennoch genügend Zeit, tagsüber
    die Sonne und nachts einige Objekte zu erhaschen. Es ist ein Teleskop-Treffen, zu dem ich immer gerne fahre.


    Man nehme den Luftschlauch einer "Robbern" (Schubkarre) das Klavierband eines Steinway-Flügels und ein paar Multiplex-Birke Platten und schon ist die
    pneumatisch betriebene Nachführung fertig - im Modus "Ausschnaufen". Das BTM (Bayerisches Teleskop Meeting) in Pfünz ist immer für Überraschungen gut.
    Schon vor 2000 Jahren haben die Römer auf dem benachbarten Römer-Kastell die Gegend unsicher gemacht.
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    Herzstück der pneumatischen Nachführung ist der schwarze Schlauch, den man vor Gebrauch mit Luft füllen muß, gerade soviel, daß sich der Schlaucht in Form bringt,
    also kein Überdruck, wie im Normal-Fall. Das Klavierband aus Messung stellt die Pol-Achse dar, als paralaktische Nachführung. Da gegen die Erddrehung nachgeführt
    wird, schließt man den Nachführ-Kasten und muß nun "dosiert" die Luft feinfühlig herauslassen, sehr viel weniger als bei Blähungen. Damit soll ein entspanntes Beobachten
    möglich sein, erklärt mir der Tüftler aus der Lichtenfelser Gegend.


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