Tipps zur Okularprojektion bzw. Vergrößerung bei Astrofotografie

  • Hallo Astrofreunde!


    Ich habe dem ganzen Beitrag mal um die wichtigsten Fakten gekürzt. So hat ein Aussenstehender evtl. noch einen Nährwert an diesem Thema...


    Meine Ausstattung:
    Rohr, Stativ und Montierung: Bresser Refraktor 102/600-EQ3-AT3
    Okulare: 10mm & 25mm die bei Bresser mitgeliefert werden und ein GSO SuperView 30mm - 2" Weitwinkel ERFLE
    Zenitspiegel: Williams Optics Zenitspiegel Durabright CF 90° 2"
    Kamera: Canon EOS 1100D

    Ziel ist die saubere Vergößerung via Okularprojektion.


    Bei dem direkten anschließen der Kamera ohne Okular füllt der Mond nicht einmal zur hälfte des Sensors. (Meine Fachliteratur gibt für ein füllendes Bild 1200mm Brennweite an)
    Auch Planeten möchte ich gerne ablichten können, was ohne Okularprojektion sinnfrei ist.
    Viele Objekte z.B. M31 Andromeda Galaxie sind schon ein lohnendes Ziel bei 600mm ohne weitere Vergrößerung.


    Beste Grüße!
    Jakob

  • Hallo Jakob,


    um presiswert mit den eigenen Auge verschiedene Vergrößerungen auszutesten hol Dir diese Barlow


    p54_TS-TSB2T-Barlow-Linse-2fach---1-25-inch--mit-T2-Gewinde---Foto-Adapter-fuer-Newtons.html preiswert mit T2 Anschluss
    oder diese:
    p5503_Baader-1-25--Q-Turret-Barlow---1-3x-und-2-25x---HT-Multiverguetung.html
    Beide sind optisch ziemlich gut mit Vorteilen bei der Baader
    p5059_Baader-Hyperion-2-25x-Barlow-Linse-mit-1-25--und-T2-Anschluss.html aber teurer bei T2 Kamera Anschluss.
    Beide sind auch mit speziellen schnellen Planeten Kameras auch Später gut nutzbar!


    Mit 3 einfachen 1,25" Okularen, die selbst ohne eingebautes Barlowelement sind und der 1,5 X / 2X Barlow
    ergibt das folgende Okularbrennweiten:
    Bei 1,5 Fach wird die Linse einfach unten ins Okular geschraubt, bei 2 fach wird sie in kompletter Länge benutzt!


    So ergibt ein:.......32 mm Plössl Okular mit 1,5 x Barlow ein 21,3 mm; mit 2x Barlow ein 16 mm Okular,
    So ergibt Dein:.... 20 mm Plössl Okular mit 1,5 x Barlow ein 13,3mm; bei 2 x Barlow ein 10 mm Okular aber mit besserem Einblick!
    So ergibt ein 8 mm TS WA = 70° Okular mit 1,5 x Barlow ein 5,3 mm; mit 2 x Barlow ein 4 mm Okular mit besserem Einblick!
    p959_TS-WA8-Wide-Angle-Eyepiece---8mm---1-25----70--Field.html



    Die so erzeugten Vergrößerungen sind dann:
    mit dem 32 mm Plössl = 18,5 Fach; bei 21,3 mm = 28,1 Fach bei 16mm = 37,5 Fach
    mit dem 20 mm Plössl = 30 Fach; bei 13,3 mm = 45 Fach; bei 10mm = 60 Fach
    mit dem 8 mm TS WA = 75 Fach; bei 5,3 mm = 112 Fach; bei 4mm = 150 Fach
    Das ergibt 9 Brennweiten und Vergrößerungen, diese kann Du dann am Mond, ( Planeten ) und Sternhaufen testen
    und dann die gewünschten und für dein Auge passenden Festbrennweite nach und nach dazu kaufen!


    Der 102/600 ist natürlich am Planeten wegen dem Farbfehler kein Meister, aber für einen Überblick reicht es schon.
    Den Farbfehler kann man kann man mit der Kombi > Fringe-Killer und Neodymium-Filter < am farbneutralsten unterdrücken, siehe hier auf Seite 64 + 65!
    http://www.baader-planetarium.…nload/filtertest_ahoi.pdf
    Dazu aber nicht vergessen, filtern heißt Information abschneiden, deshalb macht das Vielleicht nur am Mond Sinn, um schwarze Schatten und nicht Violette zu haben !
    An Jupiter und Saturn und Mars nur bedingt verwendbar, kann man halt austesten bis das Licht aus geht! kurzfristig Zurückschicken geht immer!


    Hiermit kannst Du dir auch alles Anschauen vorher:
    http://www.sternfreunde-muenster.de/orechner.php
    Bei der Suche, Immer wieder das Okular anklicken in > Detailsuche < damit auch der richtige Okularausschnitt anzuzeigt wird!


    Gruß Günter

    http://www.g2-astronomie.de


    GSO 12" Dobson teilbarer Alu-Tubus, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, Comet-Catcher, MTO100/1000 MAK, Skywatcher ED 80 PRO, Skywatcher 8" Dobson, Skywatcher Maksutov SKM 127 / 1500

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  • Hallo Günter!


    Man das ist mal schnelle gute Info! Besser geht es nicht, ich danke dir!


    CUT


    Besten Dank und schönen Abend!
    Gruß Jakob

  • Hallo Jakob,


    ich würde Das mit der Kamera anbringen erst nach 20 - 50 Beobachtungsabende probieren und sitzend Mondzeichnungen anfertigen!


    Warum? weil Du so spielerisch den sicheren Umgang mit der Montierung ( perfektes Ausrichten ) und wenn perfekt sage, meine richtig eingescheinert nach der Scheiner - Methode ! https://de.wikipedia.org/wiki/Scheiner-Methode


    Das ist nämlich die Voraussetzung um mit der Kamera zu arbeiten, egal ob Planeten oder DeepSky Fotografie!
    All zu oft habe ich gesehen, dass wenn man die Kamera direkt dranhängt, es später nie richtig gelernt wird, weil der Drang endlich loszulegen zu stark ist!
    Die Handhabung von Teleskop und die Korrekturen mit der Steuerung muss in Fleisch und Blut übergehen, auch wenn man später mit
    Guiding arbeitet ist das unerlässlich!
    Wer denkt denkt diese Handhabung wäre leichter wie Blockflöte zu lernen und man kann da irgendwo abkürzen, der Irrt sich gewaltig!
    Eine Bewegung in die falsche Richtung und das Bild ist im Eimer!


    Danach würde ich Kamera Huckepack mit max 300 Objektiven, Sternfelder, Sternhaufen und Gasnebel fotografieren und bearbeite, so lernst Du auch hier alle Fertigkeiten die für gute Aufnahmen wichtig sind! Hier ist diese EOS Kamera in Ihrem Element!


    Dann kann man Planetenbilder machen, die Adapter findest Du hier http://www.teleskop-express.de….php/cat/c10_adapter.html
    Aber für Planeten gibt es bessere Kameras, die bis zu 200 Bildern / Sekunde machen können um die Luftunruhe auszutricksen!
    Diese blassten aber hinter dem Okular den Okularauszug nicht so stark!


    Fotos durch Teleskop mit 400 bis 800 mm sind aber dann nochmal eine ganz andere Kategorie, was Handling, Vorbereitung, Finanzieller Aufwand und Materialanforderungen, an Stativ und Montierung für dich bereit halten!


    Ich finde eine EOS 1100 nicht schlecht, überfordert aber mit der Datengröße der Bilder so manschen Rechner, ( große Bilddatei = lange Rechenzeit ) und erzeugt Bilder die bei der Großdarstellung von kosmischen Objekten zuviel Umfeld darstellen, das im Endprodukt oft abgeschnitten wird!




    Gruß Günter

  • Hallo Jakob,


    > vielleicht ist Saturn ja auch schon möglich ohne Nachführung. <


    Kaum!
    Ist das Teleskop nicht einigermaßen eingerichtet, muss man ständig mit beiden Achsen korrigieren, eingerichtet nur mit der Stundenachse und das ist um Welten leichter!
    Ist man sich nicht zu jedem Zeitpunkt sicher in welcher Richtung feinfühlig nachgeführt werden muss, versaut man sich jede Aufnahme! Richtig sehen bei der Korrektur heißt spiegelverkehrt denken!


    Gruß Günter

  • Hallo Jakob,


    mit Kompass oder Kompass App und der Scheiner Methode ist das ausrichten ein Sache von 20 Minuten, an den ersten hellenSternen am Abend!
    Mit einem einfachem elektrischem Antrieb in der Stunden = RA sind so mit 80 - 200mm Objektiven schon Aufnahmen 15 - 30 Sekunden Sternfeldufnahmen möglich!
    Mit einem 200 mm Objektiv kannst Du Saturn nur als überbelichteten ovalen Fleck mit Titan daneben abbilden, ohne Einzelheiten.
    Erst bei längeren Brennweiten und durch ein 20mm Okular wie hier wirst Du den Ring erkennen!



    Einzelne Aufnahme: Juli 78 mit 125/1300 mm Lichtenkneker - Refraktor auf 21 DIN Foto - Porst Fim.
    Scan von diesem > Foto, bearbeitet mit Micrograf X Picture Publisher 8


    Was mit welchen Objektiven geht findest Du hier auf den Seiten
    Z.B. Kometen
    http://www.astronomieverein.de/index.php?seitenname=Kometen


    Planeten:



    © Lars Meyer > mit Nikon D750 + Tamron SP 150-600mm


    und aus
    © > http://www.astronomieverein.de/index.php?seitenname=Planeten



    Saturn:
    http://www.traumflieger.de/forum/viewtopic.php?t=48309&sid=1e11a17705b89756f4b0e60f84977325:



    Gruß Günter

  • Hi Günter!


    Nun werde ich langsam echt schlau und kenn die richtig guten Internetseiten zum Nachschlagen ;)


    -Kann ich ein Canonobjektiv zwischen Rohr und Kamera Klemmen? Wenn ja, wie am besten machen?
    -Kann ich 2" Okularprojektion betreiben? Wenn ja, wie am besten machen?
    -Das die Okularprojektion mit 1,25" funktioniert, weiß ich... Wenn also alles andere keinen Sinn macht und ich auf diese kleinen Okulare (und damit weniger Licht am Chip) zurückgreifen muss, wie mache ich das am besten?


    Ich möchte einfach die Kamera so "Hell" und stabil wie möglich mit mehr Vergrößerung (als aktuell nur Kamera+Rohr) an das Teleskop anbringen.


    Gruß Jakob

  • Hallo Jakob,


    mit der Canon EOS 1100, also direkt am Bresser 102/600 mm = F5,8 als Objektiv, bekommst Du nur Fotos wie die beiden Jupiteraufnahmen oben in meinem letzten Beitrag!


    Möchtest Du mehr von Mond oder Planeten auf dem Foto sehen, braucht Du bei nur 600 mm Brennweite, eine Vergrößerungsoptik dazwischen!
    Entweder eine Barlowlinse 2 oder 3 Fach dann ist das Endprodukt auf dem Bild 2 x oder 3 x so groß wie auf den Jupiterbildern,
    weil Du ja 1200 oder 1800 mm Brennweite hast.
    Um mehr Einzelheiten auf Mond kleine Krater oder Rillen reicht 3 x Barlow so gerade, für Jupiter und Saturn braucht Du eine 4 X Barlow also Brennweite 1800 - 2400 mm oder 3000 mm, damit Du auf F15 - F20 oder F30 kommst.


    Oder mit Okularprojektion, Okularen und variablem Projektionsabstand kann man die Objektgröße auf dem Chip einstellen.


    > -Kann ich ein Canonobjektiv zwischen Rohr und Kamera Klemmen? Wenn ja, wie am besten machen? <


    Mit dem Objektiv vor der Kamera direkt am Teleskop, würdest Du das Innenrohr des Okularauszuges sehen und am Ende eines extremen Tunnels den Mond oder den Planeten! So ist kein Planetenfoto möglich!


    In den Fall braucht Du zwingend eine Zwischenoptik, um das Bild auf dem Chip abbilden zu können und um mit dem Objektiv sehr nahe an die Augenlinse des Okulars zu kommen, damit der Tunnel so klein als möglich wird, bleibt Rest Tunnel wird durch reinzoomen ein volles Bildfeld erreicht!


    Das ist dann afokale Okularprojektion!



    Bilder aus:
    http://www.teleskop-express.de…Foto-Direktanschluss.html


    Siehst Du nun welche Anforderung bei der Länge da auf Okularauszug und Montierung zu kommt, um mit einer EOS am Okularende ohne Verkippung und wackelfrei, bei den Brennweiten auch nur ein sauberes Bild zu erhalten?
    Da sind dann die leichten ca. 200,- Euro teuren speziellen Planetenkameras mit bis zu 120 Bildern/sek. kaum teurer als die nötigen Adapter für die EOS.


    Mit einer Kamera kann man schon mal ohne Studium der Betriebsanleitung loslegen, bei der Astrofotografie wird das aber im Forum ein langwieriges Frage und Antwortspiel!
    Auch Fotografiert man keine feststehenden Objekte, die Erde dreht sich sehr schnell unter ihnen weg, am Äquator mit fasst
    1600 Stunde Km, deshalb kommt man an einer einigermaßen richtigen Aufstellung der Montierung auch nicht herum.
    Einfach mal machen geht deshalb eben nicht!


    Hier solltest Du dich noch mal in die Grundlagen zur Astrofotografie einlesen um alles etwas abzukürzen!


    http://astrofotografie.hohmann-edv.de/aufnahmetechniken/
    http://astrofotografie.hohmann…gen.fokale.projektion.php
    Hinweise für afakale Astrofotografie


    Auch für Bildverarbeitung gibt es wichtige Grundlagen die man erst durcharbeiten sollte, um die danach mit Fragen nach Feinheiten noch zuvertiefen!
    http://astrofotografie.hohmann-edv.de/bildbearbeitung/



    Gruß Günter

    http://www.g2-astronomie.de


    GSO 12" Dobson teilbarer Alu-Tubus, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, Comet-Catcher, MTO100/1000 MAK, Skywatcher ED 80 PRO, Skywatcher 8" Dobson, Skywatcher Maksutov SKM 127 / 1500

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  • Nabend Günter!


    Jetzt ja, das sind die Antworten die ich gesucht habe!


    Was hältst du von sowas hier?
    Seben T2 Kamera Teleskop Adapter Okularprojektion Klick Mich


    Das wäre super günstig, ich könnte mit meinen 1,25" billig Okularen ein wenig rum spielen und hätte hoffentlich ein wenig mehr vom Mond.


    Die Seiten von Hohmann-EDV sind echt gut!


    Ich danke dir ganz herzlich für deinen echt super eifrigen Einsatz, echt klasse!


    Schönen Abend noch!
    Gruß Jakob

  • Hallo Jakob,


    Leute mit Kompakt - Dgitalkameras sind auf diese Methode durch das Objektiv angewiesen und erreichen damit sehr gute Planeten Fotos
    Für die EOS kein sinnvoll nutzbarer Weg!


    Besser mit der Kamera hier:
    p5989_ALccd5L-IIc---Hochgeschwindigkeits-Mond--und-Planetenkamera--Farbversion.html

    die Kamera selbst ist kleiner wie das 32mm Plössl Okular nur so groß wie ein 17mm Plössl hier in der Mitte.
    Lieferumfang:
    ♦ Kamerakopf
    ♦ USB-Kabel
    ♦ Autoguiderkabel RJ-12 (ST-4-Kabel)
    ♦ Adapter vom Kameragewinde auf C-Mount, mit UV-/IR-Sperrfilter
    ♦ Adapter von C-Mount auf 1,25"-Steckhülse mit Filtergewinde
    Parfokal-Ring mit Rändelschraube
    ♦ Aufbewahrungsbox
    ♦ Deutschsprachige Bedienungsanleitung
    ♦ Software und Treiber
    Durch dem Parfokal-Ring mit Rändelschraube, kann man die mit einen Okular ermittelte Schärfeposition für die Kamera übernehmen!


    Dazu diese vielseitige Barlow
    http://www.teleskop-express.de…--HT-Multiverguetung.html Damit kannst visuelle Beobachtungen in jeweils 2 Zusätzlichen Vergrößerungsbereichen,
    mit deinen Okularen, kann man aber auch direkt Mond und Planeten - Bilder durch dein Teleskop machen.
    Hier mit auf ca. 3 fach dehnbar p364_Verlaengerungshuelse---1-25--Filtergewinde---25mm-Laenge.html


    Oder sehr gut ist auch diese feste 3 fach Barlow hier, aber wenige variabel!
    http://www.teleskop-austria.at/shop/index.php?lng=de&m=2&kod=TeleexLa3&skod=%2023&om=Okularseitige%20Zub.


    Für höheren Projektionsfotos diesen Projektionsadapter
    p6834_TS-Projektionsadapter-fuer-1-25--Okulare---Anschluss-am-Teleskop--2--Steck.htmlder passt in die 2" Steckhülse ist dadurch stabiler, als der 1,25" Anschluss der Seben in deinen Link!



    Darauf kommt für die kleine Planeten - Kamera, eine Okularklemmhülse,
    p7881_TS-Optics-Adapter-von-T2-auf-1-25----Okularanschluss-an-T2-Gewinde.html zum leichten einstecken der Planetenkamera, oder zum anschrauben
    hiermit http://www.teleskop-express.de…---nur-4mm-Baulaenge.html
    Das ist leicht und geht dann auch mit Deiner Montierung bei einachsigem Antrieb.


    Diese Planeten - Kamera kann man auch in Zukunft dann als Guider, an einer Vollmotorisierten Montierung verwendet werden!


    Die EOS kann mit dem passendem Bajonettring dann direkt an das T2 Gewinde für Mondfotos angeschlossen werden, oder
    ans Teleskop direkt, oder Huckepack mit Objektiv zur Großfeld Astrootografie nachgeführt werden!


    So hältst Du alle Optionen offen das ganze Equipment auch mal an einer stabileren Montierung zu nutzen.


    Gruß Günter

    http://www.g2-astronomie.de


    GSO 12" Dobson teilbarer Alu-Tubus, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, Comet-Catcher, MTO100/1000 MAK, Skywatcher ED 80 PRO, Skywatcher 8" Dobson, Skywatcher Maksutov SKM 127 / 1500

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  • Guten Abend Günter!


    Deine Anleitung und Tipps sind super! Nicht das du glaubst ich würde das nicht würdigen, da ich mich solang nicht melde. Ich lese deine Berichte öfters mal wieder durch und mache gerade meine eigenen und eben auch ersten praktischen Erfahrung. Um so mehr ich teste, um so mehr kann ich deine Aussagen nachvollziehen.


    Ich habe es inzwischen geschafft mittels Projektionsadapter Bilder auf meine Kamera zu bannen. Die Aufnahmen sind absolut unscharf abgebildet. Ich habe mit Absicht immer wieder neu fokussiert, kurze Belichtungszeit, relativ hoher ISO-Wert um die Belichtungszeit zu ralisieren.


    Ich nutze die billigen Okulare (10&25mm) die bei dem Teleskop dabei waren. Da optisch der Jupiter allerdings alles absolut scharf aussieht und selbst ein Teil der Jupiter Monde gut zu erkennen sind, wundere ich mich über diese super starke Abweichung.


    Ich habe die Bilder mal angehängt. Kann jemand diesen "Effekt" beschreiben?


    Vielen Dank!
    Mit freundlichem Gruß
    Jakob

  • Hallo Ihr zwei,


    ich zitiere mal in Auszügen, was Ihr da so schreibt:


    ... CUT ... Bearbeitungsgrund (2)

    (siehe meinen nächtsten Beitrag, der dasselbe, aber anders ausgdrückt, enthält]

  • Hallo Ihr beiden,


    [Beitrag editiert: siehe Bearbeitungsgrund]


    also,


    ... wenn ich die Beiträge so lese, dann ist da von folgenden Dingen die Rede:


    - Kamera (welcher Typ)
    - Fernrohr (welcher Typ)
    - Okularen (welcher Typ)
    - Okularklemmhülsen (welcher Typ)
    - Barlows (welcher Typ)
    - Filtern (welcher Typ)
    - Montierungen (welcher Typ)
    - 2 Zoll vs 1 1/4 Zoll


    und so weiter und so fort. ...


    Meine daraus resultierende Frage ist: "um was geht es hier eigentlich" ?


    Ich habe jedenfalls die Diskussion nicht verstanden !


    [Nota bene: Eine Möglichkeit, den Thread zu verstehen und weiterzuführen, wäre zum ursprünglichen Titel des OP ("original posters") zurückzukehren. Ich gehe mal davon aus, daß ein OP im Titel ankündigt, was er genau will. Also sollten wir diskutieren, wie "Okularprojektion" funktionniert, ob das - gegenüber anderen Methoden - gut oder schlecht ist (bin kein Fotograf) und dahingehend Ratschläge geben.]


    Gruß

  • Hi Rudi!


    Ja, das ist kein Thread fürs Archiv und bestimmt nicht hilfreich für einen Aussenstehenden.
    Ich schmeiße hier meine sehr speziellen Fragen rein, die nach tagelangem googeln und per Umfrage im Bekanntenkreis nicht geklärt werden konnten.
    Man muß aber auch sagen, wir sind ja hier:

    Ich brauche eigentlich einen Kaffeeklatsch-Partner :) Nur doof das die immer alle keine Ahnung aus der Praxis haben und die lässt sich auch so schlecht auf schwarz/weiß abdrucken ;)


    - Kamera (welcher Typ) => EOS 1100
    - Fernrohr (welcher Typ) => Refraktor Bresser 102/600
    - Okularen (welcher Typ) => Ist nun mehrfach gefallen, aktuell suche ich einen Fehler und vermute als Auslöser das Okular. Sollte das der Fall sein, dann benötige ich noch einmal einen Tipp für eine Anschaffung vorerst 6mm und dann wirds kurzwelliger.
    - Okularklemmhülsen (welcher Typ) => Siehe Beschreibung mit Bild von Günter.
    - Barlows (welcher Typ) => Ich NoName, Günters Tipp Lacerta (kannst die Links ja mal anklicken)
    - Filtern (welcher Typ) => Die habe ich aktuell noch ausgeklammert, Günter hat mir zwei Baader Filter empfohlen, Neodymium & Fringe-Killer


    - Montierungen (welcher Typ) EQ3 aus dem Set "Bresser 102/600 auf EQ3-AT3"
    - 2 Zoll vs 1 1/4 Zoll => 2" ist nun optisch, 1 1/4 für die Okulare ist nun aktuell für die Projektion...


    Ich hoffe ich konnte das noch einmal sauber für dich zusammenfassen.



    Wie gesagt, ich mache ich "bla bla", keine saubere Dokumentation für die Nachwelt. :)


    Gruß Jakob

  • Hallo Jakob,


    [Beitrag editiert]


    also das mit dem "in den Sack hauen", mußte ich erst mal nachlesen (bei google). Den Ausdruck kannte ich nicht, ... ist aber sehr bildlich :D .


    Tut mir leid, auch nachdem ich den Thread nochmals ganz gelesen habe, ... ich kann da nicht mitreden, ... und will es - vorallem - auch nicht !


    Astrofotografie interessiert mich einfach nicht, ... genausowenig wie Landschaftfotografie im Urlaub oder Schnappschüsse auf Familienfesten.
    Entweder ein Bild, das ich gesehen habe, bleibt für immer im Gehirn "eingebrannt", und da ist es gut gespeichert.
    Oder es war es - jedenfalls längerfristig - nicht wert, aufgenommen zu werden !


    [Ich weiß, das ist eine radikale Position, besonders in Zeiten wo Bilder alles sind und alle anderen Kommunikationsformen, wie Sprache und Grammatik, Radio, usw. zu ersetzen scheinen. ... Aber ich glaube, das ist eine Fehlentwicklung. .... Und sollte es keine Fehlentwicklung sein (es gibt Leute, die behaupten die ägyptische oder chinesische Bilder-/Zeichenssprache stelle ein höheres Entwicklungsstadium dar, als die Schriftsprache, weil erstere verschiedene (Be-)Deutungen umfasse, bzw. zulasse, während letztere ganz präzise sei (was ich auch bezweifle, weil die Schriftsprache in jedem Menschen eine andere Fantasie hervorruft, daher "vielfältiger" ist) , ... "je m'en fous", wie die Franzosen sagen. ... Dies ist nicht (mehr) meine Welt !].


    Und wenn ich z. B. NGC 891 mal wieder (im Detail) sehen will, dann schau ich mir das Hubble-Bild an !


    Nichts für ungut !