Umbau einer alten HEQ-5 auf LXD-Motoren.

  • EInes meiner älteren Umbauprojekte, das viel zu lange in der Ecke lag.
    Der Umbau einer alten HEQ-5 auf Goto mittels Meade LXD-Motoren.
    Natürlich sollte im guten Bastlergeiste alles so günstig wie nur irgend möglich zu realisieren sein.
    Da steckt aber mehr an Arbeit und Gedankengut drin als man vermuten könnte. Ohne die verfügbarkeit von Fräse/ Drehbank geht es z.b. gar nicht.



    Das ist der momentane Bearbeitungsstand.
    Als nächstes kommt noch die externe Anschlußbox für den Autostar hinzu. Der ist noch in der Post. Der wird zum weiterbauen benötigt, damit die Bohrung für das Kabel zur internen Verteilerplatine richtig gesetzt werden kann.

  • Kommt noch, das muß erstmal laufen. ;)


    Ich werde die Montierung erst nach erfolgreichem Test weiter optimieren.
    Mir ist da jetzt schon eine Verbesserung bez. der Einbauhöhe der Motoren eingefallen, aber dazu müssen die Motoren wieder raus. Und glaube mir, das ist Milimeterarbeit wegen der labilen Encoderscheiben.


    Wenn alles klappt gibts auch mehr Bilder.


    CS

  • Hallo Saghon,


    welche Steuerung willst Du dann verwenden?


    Vielleicht ist hier der rechte Ort, um die Onstep-STeuerung vorzustellen?


    Ich war bislang mit dem Thema woanders, bin aber aus dem Forum ausgestiegen (werde als Karteileiche weitergeführt).


    CS,
    Gerrit

  • Der Aktuelle Stand.


    Anschlußbox angebracht und verdrahtet. Der nicht angeschlossene Port soll evtl. als Ersatz für den weggefallenen AUX-Port dienen.
    Ra Läuft, Dec sagt keinen mucks. Noch keinen Plan worans liegt. Evtl ist der Motor auch platt.
    Aber einen hab ich ja noch rumfliegen.


  • Hallo Christoph,


    Dein "Kabelsalat" ;-) ist ja wirklich beeindruckend. Wenn ich mir vorstelle, dass ich sowas in dem engen Gehäuse löten müsste, ... da zähle ich lieber Erbsen.


    Schade, dass der Deklinationmotor nicht läuft. Verdient hast Du das ja nicht bei der Fizzel-Arbeit. Aber so ist eben Murphies Law.


    Wird übrigens der Deckel noch zugehen, wenn Du fertig bist ?


    Gruss

  • Deckel? Ach ich wußte doch ich hab was übersehen. ;)



    Natürlich geht der zu. Deswegen ja auch der ganze interne Kabelsalat. Ich wollte außen nichts haben.


    Und nun läuft sie.
    Die Encoderscheibe war nicht dicht genug am Sensor. Das war der ganze Fehler.


    Da das noch eine HEQ der ersten Serie ist, ist die Verarbeitungsqualität der Schnecken auch noch mehr als grottenschlecht.
    Da merkt man selbst beim händischen drehen die Macken. Der Schneckenfehler dürfte gewaltig sein.
    Die Zahnräder sind auch lausig gefertigt. Da gibts noch sichtbare Klemmer. Da werde ich noch einiges nacharbeiten oder andere Zahnräder besorgen können, bevor sie produktiv einsetzbar ist.

  • Dankedanke.


    Viel Spaß mit der Saturn. Die ist nicht ganz einfach. Aber dafür sehr stabil.


    Hier mein vorerst letzter Streich.


    Da sich die Zahnräder nicht zu einem ordnungsgemäßten Betrieb überreden lassen sind die kurzerhand in die Tonne geflogen.
    Ersatzteile gibts bei Skywatcher eh nicht und größenmäßiger Ersatz bei Mädler käme auf satte 60 Teuro für 4 neue. Das geht gar nicht.
    So hab ich kurzerhand mal mein altes Goto4all geplündert und das ganze auf Zahnriemen umgebaut. Passt perfekt.
    Nur die Riemenräder müssen modifiziert werden damit sie unter die Haube passen.
    Nur noch Bohrungen für die Stiftschrauben setzen und fertig.

  • Das "Biest" ist mittlerweile auch mal fertig. Steht nur noch der Test am Stern aus.



    Nachdem das alles angepasst war gabe immer noc das Problem mit den ruppig laufenden Antrieben zu lösen.
    Das Dec-Schneckenrad mußte um 0.5 mm angehoben werden. Das löste das Problem.
    Beim Ra-Schneckenrad hingegen gabs nach dem ausmessen die erste wirkliche Überraschung. Skywatcher hat doch tatsächlich falsch gefräst. Ich mußte den Lagersitz um stolze 1.5 mm weiter ausdrehen, damit Schneckenwelle und Schneckenrad vernünftig passen. Fehlt eigentlich noch ein Zentel, aber dann wird es zu eng mit dem Gehäuseboden.
    Womit wieder bewiesen wäre, das eine Endkontrolle bei denen nicht wirklich existiert.