8" oder 10" Skywatcher

  • Hallo Elias,


    Das sind die preiswertesten 70° Okulare die an F5 noch zufriedenstellen arbeiten!


    https://www.otto.de/p/bresser-…57/#variationId=-25117469


    https://www.otto.de/suche/EXPLORE%20SCIENTIFIC%2070°%20Okular%2015mm/


    https://www.otto.de/p/bresser-…46/#variationId=-25117465
    Die Okulare kommen ohne eingebaute Barlow aus, sind also gut auch mit einer 1,5 -2 X Barlow einsetzbar!
    z.B. mit dieser Barlow:
    http://www.amazon.de/exec/obid…-listing/-/B003XQ795W/new


    https://www.otto.de/p/bresser-…36/#variationId=-25770459


    https://www.otto.de/p/bresser-…64/#variationId=-25117525


    AP ist hiermit aber schon zu groß:
    https://www.otto.de/p/bresser-…47/#variationId=-25117505


    Ich konnte das 1,25" 10mm; 15mm und das 2" 30mm Okular kurz mit 12" / F5 am Mond und den Plejaden testen:
    recht angenehmer Einblick; helles klares Bildfeld; gute Randschärfe; scharf auf der Achse, absolut Planetentauglich, man merkt bei den 1,25" Okularen den aus dem Plössl entwickelten Linsenaufbau


    Mit Barlow 1,5 + 2 Fach ergibt >
    das 10 mm ergibt damit = 6,6mm + 5mm
    das 15mm ergibt damit = 10mm + 7,5mm
    das 20mm ergibt damit = 13,3mm + 10 mm
    das ergibt 7 Vergrößerungen mit 3 Okularen von 62 X ; 83 X ; 94 X ; 125 X ; 166,6 X ; 189,4 X ; 250 X

    Das 2" 25mm > 50 X; 2" 30mm > 41,6 X


    Damit könnten man alle Astroobjekte abdecken und kann die Vergrößerungen den Atmosphärenbedingungen gut anpassen!



    Gruß Günter

    http://www.g2-astronomie.de


    GSO 12" Dobson teilbarer Alu-Tubus, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, Comet-Catcher, MTO100/1000 MAK, Skywatcher ED 80 PRO, Skywatcher 8" Dobson, Skywatcher Maksutov SKM 127 / 1500

  • Hallo Günter,


    toll, die kannte ich noch gar nicht ! Ohne eingebaute Barlow, sowas gefällt mir :D !



    Elias,


    in der günstigen Preisklasse (ohne großen "Schaden" durch das größere Feld ;) ) gibt auch noch die hier, die Magellan-Serie: http://www.teleskop-austria.at/index.php?produkt=WA12


    (Habe das 8 mm und das 12 mm für meinen Neffen gekauft und an f/5 kurz getestet, es sind - nach der japanischen Seite - modifizierte König-Okulare mit nur 4 Linsen und mit 60° Feld).


    Ebenfalls sehr beeindruckt hat mich ein 6 mm Goldkante, (die sind auch in dem Link unterhalb des Haupt-Bildes mit den 3 Okularen), ...aber deren Ruf ist ja bekannt. Hier ein Test der Vorgängermodelle der "Goldkanten" (links auf das Plus-Zeichen (+) neben Eigenimporten klicken: http://www.astro-okulare.de/ (Achtung, die Firma existiert nicht mehr, die Preise sind also nicht aktuell, aber irgendjemand hat die Seite "gerettet", wohl wegen der Testberichte und -kurven).


    Wenn Du Dir aber die Kurve für das 15 mm anschaust, dann siehst Du daß es bei Okularserien auch "Ausreißer" geben kann; ... also nicht unbedingt von einer Brennweite derselben Serie auf die andere schließen.


    Gruß

  • Noch eine Frage:
    Wenn man ein eher schlechtes Okular hat und dieses bei dem 8" und bei dem 10" testet.
    Sind dann die Fehler des Okulares eher bei dem 10" mit dem f/4.7 zu erkennen?


    LG

  • Aus dem Bauch heraus würde ich sagen daß die Okulare bei f/4,7 mehr leisten müssen als bei f/6.
    Von daher ist das 10"-Teleskop für die Okulare stressiger. Die Erwartung wäre daß es bei f/6 eher besser als schlechter ist.


    Gruß
    Detlev

    "Das Universum ist nicht dazu verpflichtet für dich irgendeinen Sinn zu ergeben!" (N. D. Tyson)


    Bresser 10x50 | 150/750 Dobson | 70/700 Skylux Refraktor | 200/1200 Dobson
    Im Bastelkeller: 8"f/6 Spiegel | 76/700 "Tchiboskop"-Newton (2x)


    https://astronomiefreunde-kn.de/

  • Danke Günther.
    So habe ich schon mal einen kleinen Überblick wie viel ich noch für die Okulare einplanen soll.


    Also ich werde mir bei der nächsten Möglichkeit das 10" ansehen.
    Und wenn mir was auffällt, dann kann ich mich noch immer für das 8" entscheiden.


    Danke euch allen, dass ihr mir so geholfen habt und so schnell geantwortet habt. :)


    Schöne Grüße
    Elias

  • Noch eine Frage:
    Wenn man ein eher schlechtes Okular hat und dieses bei dem 8" und bei dem 10" testet.
    Sind dann die Fehler des Okulares eher bei dem 10" mit dem f/4.7 zu erkennen?

    Hi Elias,


    also ich hatte mir eigentlich geschworen, mich nicht mehr auf Okulardiskussionen einzulassen.


    Ein Plössl oder Ortho ist nicht schlecht. ich würde also, bei den beiden Typen, nicht von "schlechten" Okularen reden. "Orthoskopisch" heißt z.B. eigentlich "scharf und 'flatfield' bis zum Rand". Aber die Okulare sind halt "aus einer anderen Zeit", nämlich aus einer, wo es keine großen Gesichtsfelder bei Okularen kurzen Brennweiten bei Fernrohren gab.


    Einer der Schüler des Herrn Abbe (der bei Zeiss arbeitete und der die Orthos erfunden hat), war der ein gewisser Herr König. Letzterer war einer der ersten, der "Widefield"-Okulare baute.


    Wenn Du mal Zeit zum Lesen hast (Urlaub oder so): http://www.brayebrookobservato…/EVOLUTIONofEYEPIECES.pdf (Achtung: pdf !)



    Ein anderes "gutes, altes" Weitfeld-Okular ist das "Erfle". ... Und die "Königs" sind auch heute noch gut. Aber eben nicht an EXTREM "schnellen" (oder "kurzen") Öffnungsverhältnissen.

    • ["Schnell" oder "kurz" heißt "f" / (= dividiert durch) "eine kleine Zahl"; die Zahl unter dem Bruchstrich ist also (sehr) klein. Dagegen ist ein Öffnungsverhältnis "langsam" oder "lang", wenn die Zahl unter dem Bruch "groß" ist. Der gesamte Bruch, stellt (als Abkürzung geschrieben), das (Öffnung-) Verhältnis von f=Brennweite / (= dividiert durch) die Öffnung, d.h. den Spiegel- oder Linsendurchmesser dar.]

    Wenn gewisse Öffnungsverhältnisse unterschritten werden, werden ALLE Okulare "gestresst". Bei f/3 sind auch alle Televue und ähnliche Okulare gestresst. Sie kriegen einfach den "Öffungswinkel" (sieht so aus: ... " > ", ... das Auge ist an der Spitze) nicht unter Kontrolle.

    • Je "kürzer" / "schneller'" das Öffnungsverhältnis, desto breiter der Winkel (= "Breitmaulfrosch"); je "länger" /"langsamer" das Öffnunsgverhältnis, desto "spitzer" der Winkel unter dem Lichtstrahlen ins Okular fallen (= "Spitzmaulfrosch"). "Spitzere" Winkel ("Spitzmaulfrosch") = längere Öffnungsverhältnisse sind für Okulare IMMER einfacher und besser zu verkraften.

    Weil die Orthos und Königs und Plössls nicht für f/3 gemacht sind, stimmt dann natürlich auch nicht mehr, daß z. B. die Orthos "randscharf" und "flatfield" sind, wie ihr Name sagt. Aber die "Televues" sind bei f/3 auch nicht mehr randscharf und "flatfield".


    "Randscharf" und "flatfield" sind übrigens zwei Paar Stiefel. Der Herr Abbe hatte sich also schon was überlegt, als er Okulare baute die "beides" sind. Normalerweise bilden Refrakoren und Spiegel so " ) " ab (der "Rand" des Gesichtsfeldbildes ist näher dran am Objektiv, als die Mitte), während Okulare so " ( " abbilden (der Rand des Gesichtsfeldbildes ist weiter entfernt vom Objektiv-/Hauptspiegel, als die Bildmitte). Das führt dazu (weil die beiden Krümmungen nicht gleichstark sind und sich wohl nur selten ausgleichen), daß im Bild des Okulars, wenn das Bild im Fokus (!) und in der Mitte scharf ist, die Sterne je nach Teleskop- und Okulartyp, am Rand entweder "weiter vorne" oder "weiter hinten" liegen, und ... in beiden Fällen ... unscharf sind. Das Auge kann sich aber bis zu einem gewissen Grad "an die Situation" anpassen.


    [Außerdem gibt es Okulare, die diesbezüglich an das Fernrohr angepasst sind, also im Prinzip nur für ein gewisses Fernrohr passen. Im Net wird z.B. das Pentax XF (8 mm und 12 mm) genannt (ursprünglich für Pentax Spotting Scopes gebaut ???); dies könnte die völlig gegensätzlichen Aussagen zu diesem Okular erklären].


    (blau = korrigiert: siehe Rutten & van Venrooij, Telescope Optics, 5. Auflage, 16.7.2, S. 188).



    Ein gekrümmtes Feld mögen natürlich die Fotografen gar nicht. Sie brauchen ein "Flatfield" für Ihre Bilder, also so " I ". Televue (und andere) haben dies also korrigiert. Aber sie haben sich dabei einen neuen Fehler eingehandelt, die "Verzeichnung" ("kissenförmig"). Jetzt gibt es zwar, auch bei großen Gesichtsfeldern, "scharfe Sterne bis zum Rand" (= im Sinne von: "nicht verzerrte Sterne"), aber wenn man genau hinschaut, ist der Mond z.B. am Rand in die Länge gezogen und / oder man muß man die Sterne, obwohl sie auch "rund" sind, am Rand durch "Nachfokussieren" anders scharfstellen / fokussieren, als die Sterne in der Mitte.


    Wenn Du Englisch kannst, hier mal ein Link zu einer Diskussion zwischen einem Herrn, der mit f/3 (und sogar mit f/2) - Spiegeln UND OKULAREN experimentiert hat und die Antwort eines (früheren) "Gurus" aus der Astro-Szene (leider sehr früh verstorben): Thomas M. Back: https://groups.yahoo.com/neo/g…conversations/topics/6298 Die Diskussion zeigt, daß bei f/3 auch ein "gutes" (= weil "teures" ?) Televue-Okular nicht mehr mit kommt.




    Langer Rede kurzer Sinn: Plössls und Orthos und Königs usw. (die "guten" alten) halten auch bei f/5 und f/4.7 noch mit. Es gibt aber Leute, die behaupten, daß diese Okulare bei f/4.7 schon "gestresst" sind. Ich persönlich, sehe dies nicht, aber es gibt ja auch Leute die haben "hellseherische" Fähigkeiten oder "hören das Grass wachsen", einfach weil es (schon) in Richtung f/4 geht. Ich persönlich finde, daß f/4.5 die Grenze für die klassischen Okulare ist.


    Jetzt gibt es aber unter den Okularen noch Qualitätsunterschiede, (die übrigens völlig unabhängig vom Preis sein können, ... kann man nur durch "selber testen" herausfinden) und somit wirklich "schlechte" Okulare. Diese "Klassifizierung" ist aber unabhängig von der Klassifizierung als "klassisches" oder "modernes" Okular.


    Was hast Du denn für Okulare ?


    Liebe Grüße

  • Also ich denke mal, daß das Huygens (steht da ein "H" vor der Brennweite ?) oder "HM" (= Huygens-Mittenzwey Okulare sind).


    Auch die würde ich nicht (wie viele das tun) in Bausch und Bogen verurteilen.


    "Jedes Fernrohr hat seinen Himmel" und damit auch die dazugehörigen Okulare.


    Ich habe mit einem 76/700 Quelle Spiegelteleskop (mit Tischstativ) angefangen. Das hatte solche Okulare. Und ich habe wunderbare Dinge damit am Himmel gesehen (aus der Stadt raus, von einem Balkon).


    700/76 = 9, also f/9.


    Du hast ein 114/900. ...


    900/114 = ~8; also ein f/8.


    Für f/9 oder f/8 Teleskope sind solche Okulare durchaus angebracht. Ich denke mal daß Du mit dem 20 mm und dem 12.5 mm eigentlich sehr gut siehst.


    An das 6 mm kann ich mich jetzt nicht mehr so gut erinnern (ist über 40 Jahre her, als ich das 76/700 zu meinem 16. Geburtstag bekam), aber ich bin mir sehr, sehr sicher, daß ich mit dem 76/700 bei ~120 fach die Cassini-Teilung im Saturnring gesehen habe. Das kann nur mit dem 6 mm gewesen sein !


    Meine Okulare waren übrigens im "japanischen" 1 Zoll-Maß (24,5 mm im Durchmesser); ich denke mal daß Deine schon im "amerikanischen" Maß sind (1,25 Zoll = 31,75 mm ).


    ...


    Tja, was soll ich jetzt sagen ? ... ... ...


    Ich habe diese Okulare nicht mehr ! ... Sie "gehören" einfach zu dem 114/900 ("Jedes Fernrohr hat seinen Himmel").


    Wenn Du also (in naher Zukunft) Dein 114/900 verkaufst oder (wenn es geht) verschenkst, ... dann gib sie mit ..., auch wenn es mit einem "lachenden" und einem "weinenden" Auge geschieht ;( !



    Auch diese Okulare sind nicht schlecht, manche Leute benutzen sie heute noch an Planeten, weil sie - trotz kleinem Gesichtsfeld - so "klare" und "gestochen scharfe" Bilder liefern (= wenig Linsen) ... ... ... nur sie "passen" halt einfach nicht zu einem 250/1200er !



    Liebe Grüße

  • Ja 1,25 Zoll
    Mit dem 6mm sieht man schon etwas verschwommen aber das 12,5mm finde ich ganz gut.
    Ich habe damit im Winter viel den Jupiter begutachtet und muss sagen, dass das 114/900 Teleskop hier echt gute Arbeit leistet.


    Ich habe ich schon befürchtet, dass ich diese Okulare nicht verwenden kann. :(


    LG

  • Hallo Elias,


    schade ist nur, das Skywatcher keine 10"/ F6 = 1500mm anbietet, denn bei einem visuellen Vergleich eines 8" F4 gegen einen 8" F6 zeigte der F6 bei allen Objekten das bessere Bild, selbst bei voll schwarz ausgekleideten Tuben!
    Der F4 neigte öfters zu Halobildung im Gesichtsfeld bei hellen Objekten!


    Visuell gibt es keinen Grund F4 zu verwenden, nur wegen der besseren Transportmaße und für deepSky Fotografie erforderlich!
    Wenn man also eine 10" Skywatcher Rockerbox einzeln beim Händler bekommt oder selber baut, kann man diesen F6,3 Tubus hier einsetzen >
    http://www.orionoptics.co.uk/VX/vx10-10l.html
    und mit diesen Höhenrädern daran anpassen
    http://www.teleskop-austria.at/shop/index.php?lng=de&m=2&kod=Pog250&skod=41&om=Nicht%20optisches%20Zubeh%F6r
    Ich habe auch die GSO Rockerbox mit der Spannfeder, finde die Skywatcher Rockerbox aber leichter einstellbar!


    Und bei F6 wären die von mir genannten Okulare eine sehr gute Ausstattung!


    Später kann man sch ja mal ein 9 und / oder 13mm Nagler 100° TeleVue oder ein 100° EXPLORE SCIENTIFIC, für die Kugelsternhaufen gönnen, die dann hier mit Bildgüte und Gesichtsfeld wirklich Punkten können!


    Ein 2" UHC + /oder OIII Filter für Nebel und PN´s
    Für den Mond dann noch ein 2" Polarisationsfilter für den Okularredduzierer und ein 1,4" fürs Okular, gegeneinander verdreht ist dann feinfühlig die Helligkeit regeln möglich!


    Gruß Günter

    http://www.g2-astronomie.de


    GSO 12" Dobson teilbarer Alu-Tubus, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, Comet-Catcher, MTO100/1000 MAK, Skywatcher ED 80 PRO, Skywatcher 8" Dobson, Skywatcher Maksutov SKM 127 / 1500

  • Hallo Elias


    Solltest du dich für den 8-Zöller entscheiden, so könntest du dir von dem Restgeld noch ein gescheites Okular kaufen oder auch gleich zwei Okulare. Früher oder später willst du doch sowieso ein größeres Teleskop. ;) Und dann kannste gleich den 10 Zöller überspringen.


    Gruss Bengt

  • Hallo Elias,


    nicht Verzweifeln ;-)



    Es ist einfach so daß das 8" Vorteile bei der Okularwahl hätte während das 10" größenbedingt etwas mehr Licht sammeln würde.



    Auf das Budget geschaut bekommst du beim 8" das Teleskop und erste passende Okulare für das Geld für das du beim 10" nur das Teleskop bekommst.


    Wirklich "falsch" machst du aber mit keinem der beiden Teleskope etwas. Beide Wege führen Richtung "Deepsky", aber da da meiste Geld im Zubehör steckt
    ist es wahrscheinlich daß nach dem Teleskopkauf immer mal wieder Geld ins Hobby fließt. Stichwort Okulare! Bei F6 dürfte das nicht so sher ins Budget gehen


    Gruß
    Detlev

    "Das Universum ist nicht dazu verpflichtet für dich irgendeinen Sinn zu ergeben!" (N. D. Tyson)


    Bresser 10x50 | 150/750 Dobson | 70/700 Skylux Refraktor | 200/1200 Dobson
    Im Bastelkeller: 8"f/6 Spiegel | 76/700 "Tchiboskop"-Newton (2x)


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  • Hallo Elias,


    ich meine auch, Du hättest jetzt genug (alle ?) Informationen zusammen, um eine Entscheidung zu treffen.


    Aber es sind sehr viele Informationen auf Dich eingeflossen, ... die muß man auch noch verarbeiten.


    Manche machen das "Verarbeiten der Informationen" eher rational ("Abhaken" und "Abwägen"), andere "riechen" die richtige Entscheidung und machen das also eher intuitiv / emotional ("pi mal Daumen"). Ich weiß nicht, was besser ist.


    Die alten Griechen glaubten, am "Solarplexus" / Zwerchfell säße eine Art "zweites Gehirn". Wie bei den Dinosauriern (die hatten das zweite "Gehirn" zwar auf dem Rücken, aber im Endeffekt ist das auch nichts anderes als das, was wir das "Bauchgefühl" nennen).


    [altgr. "phrenes", siehe hier: http://www.cosmiq.de/qa/show/1…lichen-griechischen-Sinn/ ; unser Wort "Schizophrenie" kommt davon; die zwei "Gehirne" "widersprechen" sich ständig !]


    Also: jetzt schlaf mal 'ne Nacht drüber,... ... und dann noch eine, ... ... ... und vielleicht noch eine.


    Und denk - beim "Überschlafen" bloß nicht über Deine Entscheidung nach: ... niemand zwingt Dich, eine neues Teleskop zu kaufen, Du hast alle Zeit der Welt ... und neue Okulare brauchst Du eigentlich auch nicht. ... Oder ?


    ...


    Und eines Morgens, unter der Dusche (oder duschst Du abends ?) oder beim Mittagessen,
    ...
    ...
    ...
    WEISST du es EINFACH !


    Dein "Bauchgefühl" und Dein Gehirn haben "zusammengefunden", und auf einmal ist die Entscheidung ganz einfach !


    LG


    (Im Beruf hat man noch das Problem dez Zeitdrucks dabei, ... aber das dürfte hier im Privatbereich keine Rolle spielen. ... Nochmals, ich bin überzeugt, Du hast jetzt alle Entscheidungselemente beisammen).

  • Hallo Elias, ich hatte Dir ja eher zum 10" geraten, aber in anbetracht der anstehenden Okularwahl, die ja ordentlich den Geldbeutel beanspruchen kann, wäre das 8" dann wohl doch die bessere Wahl. Viele Grüße, Sven

    12,5" / f4,7 Martini Truss | Losmandy G11 | Gemini 2 | Berlebach Planet | MGEN | ED 70/420 | Vixen 102M | Tal 1 | EOS 750D BCF MOD | ZWO ASI 120MC
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

  • Hallo, tut mit Leid hat etwas länger gedauert.


    Ich habe mir zuerst das 10" angesehen. Jedoch war es mir für das Bild das ich gesehen habe und der Tatsache, dass nur ein Okular dabei war, dann doch zu teuer.


    Darum habe ich zwei Tage später das 8" ausprobiert. Aufgrund der lokalen Verhältnisse konnte ich leider nicht sehr viel austesten. Mit einem 25mm und einem 10mm Okular habe ich zumindest M13, wie ich finde, gut beobachten können. Ich habe mich dann auch zum Kauf entschieden. Bis ich nach Hause gekommen bin, kam leider schon eine dünne Wolkenschicht. Das heißt, bei der nächsten Gelegenheit werde ich wohl etwas länger draußen bleiben :)


    LG Elias

  • Die Qual der Wahl !


    Besonders als begeisterter Anfänger erschrickt man zunächst über die astronomischen Preise, die ein optisch
    zufriedenstellendes Teleskop "verschlingt", wo man noch gar nicht weiß, ob sich das zum lebenslangen Hobby
    auswächst. Solche Leute lieben die Händler, denen kann man nahezu alles verkaufen.


    Und genau an dieser Stelle wird Geld kiloweise zum Fenster hinausgeschmissen, weil der Anfänger sich gar
    nicht klar ist, daß er für wenig Geld mindere Qualität bekommt und er allmählich die Lust verliert, weil das,
    was er sieht, doch nicht so toll ist.


    Ein 10" F/5 Newton mit einem perfekten Fangspiegel sollte es schon sein. Dann wird man erleben, daß das
    Seeing am Standort höchst verschieden sein kann und man sich einen passablen Standort suchen sollte.
    Bei einem Dobson nützt ein Billig-Okular wenig, weil mangels großen Bildwinkel man sehr oft den Dobson
    schieben muß.


    Daß der Sinn hoher Vergrößerung darin liegt,daß man auch dann die Objekte scharf sehen sollte, ist nicht
    überall bekannt, und daß man mit der Vergrößerung runter muß, wenn das Objekt nicht kantenscharf ist,
    sollte ebenfalls beherzigt werden.


    Ich kann hier ja die opt. Qualität jeweils nachmessen: Das geht z.B. mit den 2" Zenit-Spiegeln bereit los:
    Die "Billigen" sind dann auch astigmatisch. Wenn man nicht genau hinschaut, merkt man das nicht, nur das
    brilliante Bild will sich nicht einstellen. Spätestens bei Teleskop-Treffen kommt die Stunde der Wahrheit:
    Da gibt es so freundliche Zeitgenossen, die andere unbedingt darauf aufmerksam machen müssen, daß sie
    durch eine "Gurke" gucken.

  • Wolken gibt es momentan wie "Sand am Meer", Elias. Aber ich denke, dass deine Entscheidung zum 8-Zöller richtig war. Und wenn dir das Beobachten zusagt, so kannst du immernoch etwas an dem Teleskop oder an deiner Ausrüstung verbessern.


    Gruss Bengt

  • Hallo Elias,
    Glückwunsch zum Kauf. Das ist ein altes Naturgesetz dass der Neukauf von astronomischen Artikeln mit bis zu 6 Wochen geschlossener Wolkendecke geahndet wird. ;-)


    Was Wolfgang dir sagen will: Er hätte den anderen genommen.


    Gruß
    Detlev

    "Das Universum ist nicht dazu verpflichtet für dich irgendeinen Sinn zu ergeben!" (N. D. Tyson)


    Bresser 10x50 | 150/750 Dobson | 70/700 Skylux Refraktor | 200/1200 Dobson
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    https://astronomiefreunde-kn.de/

  • Richtig, Detlev, fühle mich richtig interpretiert !


    Hab' auch grad wieder 1.119.- Euro für Zubehör ausgegeben.
    ein 17 mm Ethos kostet die Kleinigkeit von 641.- Euro, hat aber ein Wahnsinns-Bildfeld von 100°
    164-fach, sollte bei durchschnittlichem Seeing vom Saturn noch "scharfe" Bilder zulassen.
    Ein 2" TeleVue ZenitSpiegel mit 317.- Euro, weil ich festgestellt habe, daß die billigen dafür astigmatisch sind.
    und noch ein gebrauchtes Sucherfernrohr von Baader für 150.- Euro, weil ich festgestellt habe, daß das
    Fadenkreuz im SucherFokus nicht im Fokus liegt. Das Baader hat dafür eine geätzte Platte und ist einstellbar.


    Den 2" Zenitspiegel gibt es auch noch für ca. 450.- Euro mit einer Multi-Beschichtung speziell für den Blau-Anteil.
    Brauch ich aber nicht bei den Planeten. Wenn es in die Feinheiten geht, wird die Sache etwas teurer, da ist eine
    Kaffee-Kasse sehr nützlich. (Dafür rauche und trinke ich nicht)