Für Webcam: Preiswerter IR-Filter 1,25" gesucht

  • Hallo alle miteinander,


    ich habe vor längerer Zeit eine Logitech Quickcam 3000 für mein damaliges Teleskop umgebaut. Sie hat jetzt eine 1,25" Okularhülse und mechanisch ist alles in Butter.
    Aber es ist kein IR-Filter drin. Bei meinem damaligen Newton fiel das nicht so auf aber jetzt beim 70/700 Linsenteleskop ist der Kameraeindruck grundsätzlich unschärfer als der visuelle. Das infrarote Licht wird anscheinend anders fokussiert als das sichtbare.
    Über preiswerte OIII und UHC-Filter hab ich schon vernichtende Kritiken gelesen.


    Da ich mich mit dem Thema überhaupt nicht auskenne:
    Welchen Filter könnt ihr mir empfehlen?


    Klare Nächte
    Detlev

    "Das Universum ist nicht dazu verpflichtet für dich irgendeinen Sinn zu ergeben!" (N. D. Tyson)


    Bresser 10x50 | 150/750 Dobson | 70/700 Skylux Refraktor | 200/1200 Dobson
    Im Bastelkeller: 8"f/6 Spiegel | 76/700 "Tchiboskop"-Newton (2x) | Frisch gepflückt: 200/1200 Dobson


    https://astronomiefreunde-kn.de/

  • Hallo Detlev,


    ich habe zwar keine Ahnung von Astrofotographie, mich aber viel mit Filtern beschäftigt.


    Hast Du diesen Link http://www.black-forest-astrop…rtragAstrofotografie.html in meiner Antwort an Cathrin gesehen ?


    Da ist unter Punkt 5 eine Kurve (erstes Bild; die blaue Kurve) drin, die zeigt wo eine Kamera maximal offen sein sollte (400 nm bis 700 nm), und wo sie blockieren sollte (über 700 nm). Wenn Du das Bild mit den Filterkurven der Hersteller (oder den Tests von A.Knoefel: http://www.astroamateur.de/filter/ vergleichst, findest Du ja vielleicht den passenden. ich muß aber ehrlich gestehen, daß ich keine Kurve ("Longpass") gesehen habe, die im Spektrum rechts (bei 700 nm blockiert) und davor offen läßt, Longpass-Filter scheinen immer links (unterhalb von 700 nm) abzuschneiden und im Infraroten (über 700nm) offen zu lassen.


    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, willst Du aber genau das Gegenteil.


    Sorry, mehr kann ich nicht beitragen !


    Edit: ok, habe verstanden, Du suchst einen IR cut, wie hier: http://www.highpointscientific…ff-filter-125-inch-ircut1

  • Hallo Rudi,


    ja, "IR-cut" trifft es wohl genau.
    Mir war ehrlich gesagt nicht bewusst daß es auch spezielle IR-Durchlassfilter gibt.


    Den von dir verlinkten Filter gibt es auch in Deutschland zu kaufen
    http://www.teleskop-express.de…-IR---UV-Sperrfilter.html


    Der Preis wäre O.K, und die Filterkurve sieht gut aus!


    Ist bald Weihnachten...


    Danke für die Antwort!


    Detlev

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  • Hi Detlev,


    ja komisch in Deutschland heißt der IR/UV cut und in Amerika (nur) IR cut. Für mich ist ein IR cut ein (umgekehrter) "Longpass"-Filter, und kein "Bandpass", der auch auf der anderen Seite (unter 400 nm) "abschneidet".


    Ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob das "Abschneiden" unterhalb 400 nm (im "Blauen") bei der Fotographie schadet oder nicht !


    ...


    Na dann "alles Gute"; bei dem Preis kann man wirklich nichts falsch machen !

  • Hallo Rudi,


    ja die verwirrenden Begrifflichkeiten der Hersteller und/oder Händler soll noch einer verstehen.
    Darüber könnte man Bücher schreiben...


    Detlev

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  • Hallo Zusammen,


    vielleicht sollte man sich mal anschauen für was diese Filter den Hergestellt wurden und was sie bei CMOS und CCD Chip Aufnahmen bewirken!


    http://www.astronomik.com/de/u…lter/ir-block-filter.html


    Gruß Günter

  • Hallo Günter,
    das passt doch wie die Faust aufs Auge:


    Ich sehe durch die Kamera einen konzentrischen Nebel um alle hellen Objekte den ich visuell nicht sehe (wenn denn die Optik dank gnädiger Laune/Temperatur/Mondphase/Erdmagnetfeld mal ok ist, siehe Reparatur-Thread.).


    Genau das kann so ein IR Cut-Filter anscheinend beseitigen. Beide Hersteller verweisen auf Brechung in der Optik als Ursache.

    Da lag ich mit dem Bauchgefühl doch genau richtig.



    Für höherwertige Kameras wird von Astronomik ein noch wirksamerer Filter empfohlen. Ich besitze keine DSLR oder ähnliches, daher ist die Webcam meine beste und einzige Teleskopkamera.


    Der Astronomik lässt zwischen 360 und 400nm auch was durch, der ZWO-Filter eher nicht. Das ist UV Licht das ich nicht sehen kann und von dem ich nicht einschätzen kann wie mein Teleskop damit umgehen würde. Was meine Barlow draus macht ist auch nicht klar. Wenn es nicht durch geht kann es nicht stören, auch wenn diese Photonen im günstigsten Fall helfen würden das Bild zu belichten.


    Das wäre meine Argumentation für den ZWO-Filter.


    Gute Nacht


    Detlev

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  • Hallo Detlev,


    die Geisterbilder in scharfer Form oder als diffuses Halo, treten hauptsächlich bei Glas im Strahlengang auf, also bei Refraktoren, Objektiven, SC´s und MAK´s ( hier durch die Schmidtplatte oder die dicke Meniskus Linse ) aber auch durch die Verwendung von Barlows, Reducer / Korrektoren und Okularen vor dem Kamerachip!


    Von einem helleren Stern nahe dem Objektivrand, können dann bei polarisiertem Licht aus der Reflexion, vom Chip zur Unterseite Einer der Linsen und zurück, so verknittert aussehende Geisterbilder relativ scharf eingefangen werden.
    Wenn so ein Stern nicht unbedingt zum Aufnahmeziel gehört, kann man Ihn auch mit einer kleinen Blende aufs Objektiv gelegt, abdecken / ausblenden!


    Bei Newtons im direkten Fokus ist so ein Filter nicht erforderlich, schadet aber hier der Abbildung auch nicht!


    Gruß Günter

  • Hallo Detlev und Günther,


    also eine Frage habe ich mir gestern abend auch schon gestellt, ... ohne allerdings die Antwort zu wissen.


    Also ich vermute mal, daß die Hersteller bei den teuren Kameras den Filter direkt vor vor das Objektiv / den Chip setzen.


    Und ich habe mich deshalb gefragt ob, wenn man den Filter vor das Okular setzt, dies einen Unterschied macht und welchen !


    Gruß

  • Hallo Rudi


    Es gibt -besonders für die sehr weit verbreiteten Canon Kameras- spezielle astronomische Filter die tatsächlich direkt vor dem Chip verbaut werden.
    Was die genau machen ist mir aber nicht bekannt.
    Weiterhin habe Digitale Fotokameras einen Filter der direkt auf oder vor dem Chip sitzt der den nahen Infraroten Teil ausblendet.
    Wer Infrarotfotografie machen will lässt sich diesen ausbauen.


    Warum es direkt vor dem Chip sein soll kann ich mir auch nicht erklären.
    Vielleicht weil er dort am kleinsten und somit am preiswertesten ist?


    Gruß
    Mark

    Teleskoppark :) :
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    Bresser _____114/900mm Newton

  • Hallo zusammen,


    ich war bisher der Meinung daß der standardmäßig in der Kamera verbaute Filter raus muß um eine "echte" Astrokamera zu bekommen. Der "normale" Filter filtert wohl nicht gut genug oder falsch. Daß da auch ein neuer Filter rein kann war mir nicht bewusst. Wieder was gelernt!


    Mein IR-Filterplättchen war beschädigt, daher ist es entfernt worden.
    Wenn ich so über Vor- und Nachteile von internen Filtern nachdenke...


    wenn der astronomisch "richtige" Filter fest verbaut ist schützt er den Chip. Selbst ein eingebautes Filterglas ist viel schneller ersetzt als ein Kamerachip.
    Noch dazu "baut es nicht auf", die kostbaren paar mm Fokussierweg reduziert sich also nicht. Der Filter selbst ändert die Fokuslage etwas, aber 1x Filterdicke hat man schon mal gespart. OK, das trifft nur zu wenn man einen Filter nimmt der auf die Kamera adaptiert wird und außen wieder einen Adapter hat der ans Teleskop kommt. Für Okularfilter trifft das nicht zu.


    Kann man mit einer Kamera die so einen Filter integriert hat wieder Tageslichtbilder schießen?
    Das müsste gehen, denn die verstärkte IR/UV- Filterwirkung ist ja nichts schlechtes, oder?
    Das wäre ein weiteres Argument.


    Viele Grüße
    Detlev

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  • Hallo Detlev,


    sorry, ich war gestern abend mit meinen Januar-Beobachtungsvorschlägen beschäftigt !


    Sonst hätte ich versucht, das mit dem Abstand sofort rauszufinden !


    ... Und heute habe ich 'ne "Faulheitsphase", ... wegen gestern. Darf ich mir erlauben, unten "in blau" zu antworten ?



    Also könntest Du das mit der Fokuslage noch mal ein bißchen deutlicher machen ?


    Ansonsten bin ich 100% mit Dir einverstanden ! (Bitte vergiß nicht, ich habe keine Ahnung von Astro-Fotographie !)


    Lieben Gruß

  • Hallo Rudi,


    das Plättchen war quadratisch, etwa 1cm Kantenlänge und vielleicht 2 mm dick. Es war mit einer Plastikhalterung direkt vor dem Sensor befestigt. Es ist eine Logitech Quickcam 3000. Eine jener älteren 640x480 VGA-Webcams die gerne an Teleskope adaptiert werden.


    Zur Fokuslage: Ich bin kein Optikexperte, aber wenn ich optiktechnisch nicht komplett auf dem Holzweg bin dann beeinflusst jedes Stück Glas im Lichtweg das Licht.


    Daher ergibt sich für mich folgendes Bild:
    Selbst wenn es plane und parallele Glasflächen hat so wird das Licht zweimal daran gebrochen. Da das Licht per Linse/Spiegel fokussiert wird kommt kein paralleler Lichtstrahl am Sensor an sondern ein Lichtkegel. Vom Mittelpunkt aus gesehen ist das ganze rotationssymmetrisch, wir brauchen uns also nur ein schmales "Kuchenstück" mit der Breite 0 davon ansehen und davon auch nur den äußeren Bereich.
    Das Licht kommt also leicht schräg auf den Filter sonst gäbe es nichts zu fokussieren. Wenn man jetzt den Lichtweg am und durch das Glas in Gedanken aufmalt ergibt das ein "ganz flaches Z". Nach dem Sensor Filter "fliegt" das Licht also nicht in gerade Verlängerung weiter sondern leicht noch außen versetzt. Der Versatz ist umso kleiner je dünner das Glas ist. Wenn man jetzt wieder den ganzen Kegel vor und nach dem Glas vergleicht laufen die äußeren Lichstrahlen vor und hinter dem Glas zwar in die gleiche Richtung aber der ganze Kegel ist nach dem Glas wieder etwas breiter. Dieser breitere Kegel setzt sich Richtung Fokusebene fort.


    Das Ergebnis: Bitte ein wenig nachfokussieren.


    Das erklärt auch ganz gut warum in Filterschiebern und -Rädern neben den eigentlichen Filtern ganz gerne ein eigentlich sinnloser Neutralfilter mit auf die Palette kommt. Der Fokusunterschied zwischen "mit" und "ohne" Filter wird so im Idealfall auf 0 gebracht.


    Wenn ich jetzt komplett falsch liege setzt ich mir die Narrenkappe auf und lese neugierig wie es wirklich ist.


    Viele Grüße


    Detlev

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  • Hallo Detlev,


    merci !


    Ja effektiv, da hatte ich noch nie so richtig drüber nachgedacht, daß auch am Filter das Licht noch 2x gebrochen wird !


    Vielen Dank für die klärenden Worte. ... Ehrlich, hat mir sehr geholfen !


    Aber ich hatte eigentlich an ein anderes Problem gedacht:


    Vorher war der Filter ganz weit hinten im Strahlengang, d.h. direkt vor dem Chip (oder "Auge" der Kamera). Jetzt sitzt er - wenn ich richtig verstanden habe - vor dem Okular, (denn Du hast Dein Auge ja auf einen 1.25 Zoll "Einschraub"-Filter geworfen; ... oder willst Du den Filter aus dem Ring rausnehmen ?).


    ich meine in Erinnerung zu haben, daß das (jdennfalls visuell) einen (gewaltigen ?) Unterschied machen kann, ob Du den Filter vor's Okular setzt oder direkt vor's Auge.
    Finde das aber jetzt nicht mehr ! Ich melde mich, sobald ich das wiedergefunden habe.


    Edit: ok, sieht so aus (wenn man den Chip mal als "Auge" ansieht) als wäre ein Filter vor dem Okular ("vor" = vom Strahlenweg durch das Objektiv des Fernrohrs aus gesehen; nicht vom Auge / Chip aus !) sogar besser, als Deine Originalsituation (Filter nach dem Okular, aber vor dem Chip = Auge); siehe: http://forum.astronomie.de/php…howflat/Number/318060/an/


    Das scheint daran zu liegen, daß der Eintrittswinkel der vom Objektiv kommenden Strahlen sehr klein ist (10° oder so), sodaß man kurz vor dem Brennpunkt vor dem Okular fast von "Parallelität" der Strahlen sprechen kann, während der Austrittswinkel der Strahlen nach dem Okular (bis zum vom Okular produzierten "Luftbild", welches man (die Kamera bei Okularprojektion) betrachtet, viel größer ist (bis 40°), was die Filterwirkung "verzerrt".



    Das wäre ja wunderbar !


    Gruß

  • Hallo


    Hier wird das Canon "Clip"-Filtersystem ganz gut erklärt:
    Canon Clip Filter


    Es scheint hauptsächlich aus Kostengründen verbaut zu werden.
    Macht aber technisch einen sehr eleganten Eindruck.


    Es drängt sich ja auch auf einen kleinen Filter mit Sensorgröße anstatt eines riesigen vor dem Objektiv.


    Bei meiner 500 mm Russentonne sind noch riesige über 100mm große Schraubfarbfilter für die Schwarzweißfotografie und ein UV Blocker dabei.
    Sind einfach riesig.
    Die Hänge ich mir irgendwann mal an die Wand ;-)
    Bei der 1000mm Russentonne wurden sehr kleine Filter die von hinten ans Objektiv geschraubt werden verwendet.


    Gruß
    Mark

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  • Hallo zusammen,
    meine Kamera hat eine Okularhülse und dort hinein soll der neue Filter gschraubt werden.
    Die Kamera ist das Okular, die Position des Filter wird aber in einigen cm Abstand vor dem Sensor sein.
    Die aktive Sensorfläche ist glaube ich ca 5x5mm, ein Filter direkt davor könnte wesentlich kleiner sein,
    aber das wäre ein Bastellösung und der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum möglicherweise gesparten Geld.
    Ich setze die Kamera nur für Astronomie ein da lass ich den Filter einfach dran.


    Gruß
    Detlev

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  • Hallo zusammen


    Damit wir uns nicht falsch verstehen.
    Es kam oben die Frage auf ob es einen Unterschied macht ob der Filter vor oder Hinter der Teleskopoptik liegt.
    Daher habe ich den Klip-Filter rausgekramt den ich noch in Erinnerung hatte.
    Dort sind aber keine optischen Gründe aufgeführt warum dieser direkt vor dem Sensor vorteilhaft ist.
    Aufgeführt wird das er als mechanischer Schutz des Sensors dient und viel preiswerter als ein ein Größerer ist.
    Auch das er mit allen Objektiven und sonstiger optischer spezialausrüstung (Teleskope) verwendet werden kann ist ein Vorteil.
    Es gibt auch Adapter für 2" Okulare mit dem herkömmlichen Gewinde.


    Da keine Optischen Gründe aufgeführt werden denke ich das es optisch egal ist wo der Filter sitzt.
    Da der entsprechende Lichtanteil ja so oder so rausgefiltert wird ist mir auch kein theoretischer Ansatz bekannt warum das eine besser als das andere ist.
    Nur bei einer Frequenzumwandlung ( Fluoreszenz) könnte es sinn machen entsprechende Filter im optischen System zu verschieben. Aber davon habe ich noch nie was gehört.


    Ich glaube es ist egal wo der Filter sitzt. Vor dem Sensor, mit etwas Abastand davon oder klassisch direkt hinterm Okular. Vor dem Objektiv geht ja auch, was in der Photografie Standard ist.


    Gruß
    Mark

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  • Hallo,



    Natürlich übernimmt die Kamera bildlich gesprochen den Platz des Okulars!


    Das ist doch quasi Dasselbe, lest doch mal die Hinweise richtig, mit dem Etwas zwischen den Ohren, aber auch nicht Alles was danach klingt, kann man da reinmischen!
    Russentonnen Filter vorne oder hinter montiert wurden für Talglicht - Aufnahmen gegen UV und bei Dämmerung mit Infrarotfilm und Dunst konzipiert! Die aus den 1980zigern wurden ja in der UDSSR nicht für Hobbyfotografen auf eine KGB - Genauigkeit von Lamda 1/5 bei 532nm korrigiert!


    Auch der Filter bei den DSR dient doch in erster Linie dem Zweck die störenden Lichtbereiche auszufiltern um überhaupt am Tag einen Weissabgleich und geisterlose Schärfe hinzubekommen!


    Nur die Kippfilter dienen ursprünglich einem anderen Zweck, erst und nur bei der Totalentfernung des eingebauten Chipfilter, übernehmen Diese die Aufgabe der eines IR Blockfilters im Astronomischen Einsatz, oder einer engbandigen Astro Fotografie im Ha; Hb: Ne - Bereich

    Bei getauschtem fest verbautem Chipfilter ( nur für besseren Rotdurchlass ) ist man nur noch darauf festgelegt Farb aufnahmen zu machen!
    Dagegen kann eine WebCam oder gute CCD Cam ohne eingebauten Filter, alles was der Empfindlichkeitsbereich hergibt!
    Also auch vom nahen IR - nahem UV mit entsprechenden Filtern!


    Gruß Günter

    http://www.g2-astronomie.de


    GSO 12" Dobson teilbarer Alu-Tubus, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, Comet-Catcher, MTO100/1000 MAK, Skywatcher ED 80 PRO, Skywatcher 8" Dobson, Skywatcher Maksutov SKM 127 / 1500

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