NGC 246, der Totenkopfnebel: ein Challenge bei Dreiviertelmond

  • Hallo,


    gestern, am 20. September, bei 3/4 Mond habe ich mir noch ein besonderes Beobachtungsobjekt herausgesucht: den Totenkopfnebel, ein großer planetarischer Nebel im Walfisch. ... Aber der steht ziemlich tief und ... ... der Mond.


    Die Stelle ist einfach zu finden: Der Walfisch hat zwei charakteristische Sternformationen: Das Maul (ein Sechseck bestehend aus alpha, lambda, my, xi, nu und gamma, östlich) und das Dreieck der Schwanzflosse (bestehend aus eta, iota und beta, östlich).


    Von der engsten Stelle der Schwanzflosse aus (eta) braucht man nur westlich (rechts) zweimal zwei Sterne zu finden (die ersten beiden sind schwächer und stehen enger beisammen), um dann von den zweiten beiden (phi 1 und phi 2) in südlicher Richtung die dritte Position eines gleichseitigen Dreiecks zu finden.


    ...


    Aber da war einfach nix. Da ist nix und da war nix. (Wie unter'm Schottenrock ;)).


    Hier wird gesagt, er wäre mit 6 Zoll zu sehen:

    https://www.astronomie.de/beob…deep-sky-objekte/ngc-246/


    und hier ist eher von 16 Zoll die Rede:

    http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=125116&WCF_AMPERSAND񿜻


    Also ich habe ihn, trotz einstündiger Suche, vor und nach Mitternacht, mit und ohne O III Filter im 12 Zöller (das Vorderrad des kleinen Wagens - 5.5 mag - war freiäugig und M 27 und M 57 - auch planetarische Nebel - waren im Teleskop gut zu sehen), auf 1000 m Höhe im Schwarzwald, und obwohl ich sicher bin, an der richtigen Stelle gewesen zu sein, um's Verr...en nichts gesehen.


    Ich glaube eher die Aussage hier ist realistischer ("extrem lichtschwach"):


    https://astrofotografie.hohmann-edv.de/aufnahmen/NGC246.php


    Ob's am Mond lag ? Aber dem Filter dürfte der ja nichts ausmachen.


    ... Na ja: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben".


    [Ich glaube über solche Ergebnisse muss man auch mal berichten, sonst meint mancher, Astronomie sei immer ein Zuckerschlecken, ... ... von den Minusgraden, die jetzt (heute ist Herbstanfang) bald wieder kommen, ganz zu schweigen.]