Fragen zum ersten Teleskop vom (überforderten) Anfänger

  • Moin moin alle zusammen!

    Zu Weihnachten dieses Jahr, werde ich mir wohl mein erstes richtiges Teleskop kaufen. Richtig, weil ich vorher mit einem kaputten KOSMOS Kinderteleskop herumprobiert habe, mit welchem ich nur mit sehr viel Aufwand Mond und Planeten beobachten konnte. Schwierigkeiten zu haben den Mond aufzufinden, ist schon eine Aussage... Dennoch haben die ersten Sichtungen der Jupitermonde und der Saturnringe mein Interesse geweckt. Allein die Vorstellung mehr als nur matschige Flecken zu sehen beflügelt mich.

    Allerdings habe ich einen Haufen Fragen und manche konnte ich einfach nicht aus den Forenbeiträgen herauslesen. Erst mal jedoch kurz meiner Situation:

    - Budget für Teleskop ca. 1100 € + 300 € Ausstattung welche später nachgekauft wird (Bsp. Bresser Teleskop N 203/1000 Messier Hexafoc EXOS-2 GoTo)
    - aktueller Beobachtungsstandort für die Zeit während des Studiums ist eine schiefe Dachterasse in der Wismarer Innenstadt (Lichtverschmutzung inklusive)
    - Beobachtungsobjekte sollen, wenn ich die Stadt verlasse, auf alle Fälle Deepsky Objekte sein, da ich momentan nicht sehr mobil bin, zu erst jedoch alles was bis zur Altstadt von Wismar durchkommt

    Nun zu den Fragen ;):


    1. Kann man GoTo Teleskope auch manuell bedienen? Ich weiß, GoTo soll gerade Einsteigern viel Spaß und Freude nehmen, allerdings möchte ich später gerne in die Astrofotografie reinschauen und würde nur ungern auf die automatische Nachführung verzichten. Habe auch gehört die Motoren wären ziemlich störend.

    2. Gibt es einen konkreten Nachteil bei der Planetenbeobachtung durch ein Spiegelteleskop? Wie bereits beschrieben, kann ich aktuell nur lichtstarke Objekte beobachten. Refraktoren sollen dafür besser geeignet sein, allerdings habe ich keine Vorstellung von etwaigen Unterschieden.

    3. Hat jemand Erfahrung mit dem beschlagen des Spiegels und braucht man zwangsläufig ein Heizkissen rund um das Ende des Tubus? Bei herbstlichen Beobachtungen ist mir mein Kinderteleskop, also die Linse, immer beschlagen und ich musste es im Minutentakt abwischen, das würde mir wohl viel Freude nehmen.

    Ich hoffe jemand kann mir ein wenig weiterhelfen!

    Mit besten Grüßen,

    Johannes

  • Hallo Johannes,

    willkommen im Forum. Ich bin selber erst vor einigen Jahren eingestiegen, bezeichne mich immer noch als Anfänger. Was ich dir sagen kann ist folgendes: Trenne Fotografie und visuelle Beobachtung, sonst kaufst du zu viele teure Kompromisse. Ich selber bin über ein 114/900 Newton auf motorisierter Montierung zu meinem jetzigen 150/750 Newton auf Dobson Rockerbox (Selbstbau) gekommen. Linsenteleskope sollen besser für Planeten sein wegen der Obstruktion. Meine Meinung: um diese Unterschiede zu sehen muß das Spiegeltelrskop erst mal ordentlich justiert werden. Danach sieht man vielleicht einen kleinen Unterschied. Für Einsteiger ein Streit um des Kaisers Bart. Ein Goto-Teleskop habe ich auch, aber überleg mal logisch: wenn die Elektronik eines Goto-Teleskops Pflicht ist, was wird dann beim Bau zur Verhandlungsmaße? Antwort: Die Optik!

    Je weniger Schnickschnack dabei ist, desto mehr Geld fließt in die Optik. Okulare werden im Laufe der Zeit durch bessere ersetzt, so wie anderes Zubehör. Schrottzubehör ist ärgerlich, OK. Aber wo der Schrott anfängt da gehen die Meinungen auseinander.

    Besuch mal andere Teleskopbesitzer, dann siehst du mal wie groß und vor allem wie schwer Teleskope für Deepsky sind. 8“ , egal ob GSO Volltubus oder Skywatcher Flextube, das will man nicht per ÖPNV bewegen. Mein 6" passt mit Stuhl und Tisch in einen Handwagen, aber ich hab es auch nicht weit. Für Deepsky halte ich 6" für die Einstiegsdroge, Ende nach oben offen, je nach Geldbeutel. Fotografieren geht auch ohne Teleskop. Such mal nach Barndoor Mount. Die Eieruhr Barndoor hat es zu einiger Berühmtheit gebracht weil sie trotz einfachster Technik einen Einstieg erlaubt.

    Wenn Geld genug da ist such mal nach Reiseteleskopen. Die Firma Hofheim fällt mir da als Beispiel ein, es gibt aber auch andere die gut zerlegbare, leichte Teleskope bauen.

    Wenn die Wahl schwer fällt ist ein 10x50 Fernglas immer ein sinnvolles Zubehör das auch VOR dem Teleskop gekauft werden kann.

    So, der Akku meldet sich

    Klare Sicht

    Detlev

    "Das Universum ist nicht dazu verpflichtet für dich irgendeinen Sinn zu ergeben!" (N. D. Tyson)


    Bresser 10x50 | 150/750 Dobson | 70/700 Skylux Refraktor | 70/350 Meade ETX-70
    Im Bastelkeller: 8"f/6 Spiegel | 76/700 "Tchiboskop"-Newton (2x)

    https://astronomiefreunde-kn.de/

  • Moin Detlev,

    vielen dank erstmal für die schnelle Antwort. Ich glaube Größe und Gewicht stellen bei mir erstmal nur ein kleines Problem dar. Mit „nicht sehr mobil“ meinte ich eher, dass ich nicht ständig mit dem Auto fahren könnte und ich, zumindest noch während der Zeit im Studium, meist direkt vom Dach aus beobachten werde. Zu dem ein oder anderen Ausflug wird es aber dennoch kommen, dann wird die Größe jedoch keine Rolle spielen. Ich weiß, dass ich mir da nicht gerade ein kleines Gerät anschaffe.
    Übrigens Opas Feldstecher war bei den nächtlichen Beobachtungen immer dabei! Besonders hilfreich, wenn das Teleskop mal wieder versagt hat. ;)

    Die Montierung für die Kamera ist auf jeden Fall mal ein Versuch wert, werde ich bei Gelegenheit bauen und testen. Allerdings bin ich dann ja wieder nur auf die Optik der Kamera beschränkt.

    Wo müsste ich denn preislich ansetzen um ein Teleskop zu erhalten welches diesen Anforderungen gerecht würde? Ich meine ich werde bestimmt keinen Astro Porsche erstehen können, aber wenn ich mehr investieren muss, warte ich natürlich lieber.

    Mit besten Grüßen

  • Hallo Johannes,

    (so zuhause am Schleppi schreibt es sich besser)


    wenn du gelegentlich an ein Auto herankommst sieht dei Sache anders aus. Dann ist nur noch die Frage "Wieviel willst du von der Wohnung zum Auto und zurück schleppen?"


    Eine immer wieder genanntes Einstiegsteleskop ist ein 8" F6 Dobson. F6 bedeutet daß die Brennweite 6x dem Spiegeldurcmesser entspricht. Das ist ein Öffnungsverhältnis daß noch einfach zu justieren ist, keine superteuren Okulare braucht und mit vielleicht 1,3 -1,4m Tubuslänge auch noch auf die Rückbank eines normalen Autos passt. Es wird so oft gebaut daß es in großen Stückzahlen von vielen Händlern verkauft wird und auch gebraucht tauchen immer wieder Exemplare auf.

    Aber du willst ja Goto...

    Ein Teleskop dieser Größe muß nicht auf eine Bretterkonstruktion (Rockerbox) gepackt werden, es kann auch auf eine sogenannte parallaktische Montierung und ein entsprechend stabiles Dreibein darunter montiert werden. Allerdings braucht es dafür eine richtig stabiile und damit auch teure Montierung.

    Wer da spart ärgert sich daß er überhaupt Geld dafür ausgegeben hat, denn das Teleskop wird bei jeder Bewegung nachtaumeln, nachschwingen und zittern. Erst wenn sich das Erdbeben gelegt hat kann man beobachten. Unscharf? Ein Griff ans Teleskop und das Erdbeben geht wieder los...

    Da hilft nur die Verwendung von schwerem, stabilem Material. Montierungen unterscheiden sich in ihrer sogenannten Tragkraft. Je mehr sie aushalten desto besser. Fürs fotografieren muß es nochmal eine Ecke besser sein, denn das Auge kann dem leicht zappelnden Stern folgen, die Kamera nicht.

    Nach meinem parallaktischem Ausflug mit 114/900 Newton bin ich von so einer Wackelei kuriert und nutze gerne ein Dobson, auch wenn der Nachführmotor schon etwas feines war. Der Motor hat übrigens soviel gekostet wie das komplette gebrauchte Teleskop inkl. Montierung und Stativ: 100 Euro!

    Planeten und den Mond konnte ich damit beobachten, bei Deepsky waren es nur ganz schwer zu erkennente Fleckchen, keine Spur vom Parade-Sternhaufen M13, der sonst immer auf der Titelseite landet...

    Das belegt die alte Astroregel die besagt daß das Teleskop am Ende der geringste Kostenfaktor sein wird. 300 Euro für ein 8"F6 Teleskop fallen bei 1400 Euro für eine NEQ-6 Pro Synscan Montierung nicht wirklich ins Gewicht, und dann haben wir auch noch nicht ein gutes Okular oder auch nur eine drehbare Sternenkarte gekauft, und die Tubusringe zur Befestigung fehlen auch noch, glaube ich.


    Bei Motorisierungen muß zwischen Goto und Nachführung unterschieden werden. Goto erfordert Berechnungen eines kleinen Computers und Motoren für zwei Achsen. Nachführung bedeutet "nur" die scheinbare Bewegung des Himels auszugleichen. Wenn eine Bewegungsachse auf den Himmelspol zeigt geht das mit einem einzigen Motor, der nennt sich dann "RA-Motor", der andere wäre der "DEC-Motor".

    Es gibt schiefe sich langsam bewegende Plattformen um sein Dobson draufzustellen, die führen auch nach. Für visuelle Beobachtung sind diese "EQ-Plattformen" absolut ausreichend. Man kan also als Dobson-Schubser anfangen und sich dann später so eine Plattform kaufen wenn man sie dann noch braucht.


    Fotografen brauchen parallaktische Montierungen weil sich sonst das Bild im Okular im Laufe der Nacht dreht. Bei einer Dobson-Montierung müssten sie jedes Bild einzeln zurückdrehen bis es passt und dann mit dem vorherigen Überlagern ("Stacken"). OK, das macht heutzutage die Foto-Software fast nebenbei, aber man will ja auch den Ausschuss niedrig halten. Auch nehmen Fotografen lieber Teleskope mit kürzeren Tuben, z.B. 8"F4, also 4x200=800mm Brennweite. Die Bilder sind dann schneller belichtet ("Schnellere Optik") und es wackelt nicht so. Da zeigt ein Newtonsystem aber schon sichtbar daß die Sterne am Rand zu Haaren (griech. "Koma") verzogen sind. Komakorrekturlinsen sind gegen Aufpreis (100€, 200€?) erhältlich, und mit viel Feingefühl kriegt man so ein Teleskop auch schön justiert.

    Als Einsteiger in die Astrofotografie geht es Anfangs auch ohne Motor. Brauchbare "Strichspuraufnahmen" ohne allzuviel mitfotografierten Flugverkehr ist auch schon mal eine Aufgabe die nicht am ersten Abend gelingt.

    So ein Fototeleskop oder "Fotokanone" ist visuell nicht optimal, weil der Kamerachip einen riesigen Ablenkspiegel ("Fangspiegel") braucht während fürs Auge ein viel kleinerer genügen würde. Die Iris im Auge ist viel kleiner als der Kamerachip! Da werden ein paar % Licht verschenkt. Ob man das immer merkt ist eine andere Frage. Mein Fangspiegel ist mit 46mm riesig im Vergleich zum 150mm Hauptspiegel, aber blind geworden bin ich davon noch nicht.


    Ich nutze kein Auto und bin daher mit 6" gewichtstechnisch glücklich. Mit Auto hätte ich wohl schon ein 8"F6 oder 10"F5 Dobson als Volltubus um damit in die Nacht zu fahren. Was mir unheimlich bei Deepsky geholfen hat war ein unterschätztes Zubehörteil: Ein Leuchtpunktsucher! Der Platzhirsch nennt sich "Telrad", ich habe den kleinen Bruder, der nennt sich "Rigel Quickfinder", einfach weil mir der Telrad zu groß und zu schwer erschien. Als Literatur dazu gibt es den Deepsky Reiseatlas. Die Sucher lassen beim Durchschauen vor deinem Auge rote Kreise in definiertem Durchmesser am Himmel erscheinen, und in den Karten sind die Kreise im gleichen Maßstab drin. Damit lässt sich sehr einfach abschätzen wo man mit dem Teleskop überhaupt im groben hin muß (3 Ringbreiten da hin und dann eine halbe da rauf...) und kann die Suche dann mit dem Okular fortsetzen. Es ist fast wie Straßenbahnfahren. "Suchen" wird zum "Finden".


    Für Beobachtungen in der Stadt gibt es Filter. "Anti Skyglow" oder "Light Pollution Filter" steht dann drauf. Ich habe einen und die Wirkung ist mit einer schwachen Sonnenbrille vergleichbar. Vielleicht gibt es bessere, mir bringt er hier nichts.

    Andere Filter wie OIII oder UHC lassen nur bestimmte Farblinien durch. Da bleibt das Lampenlicht draußen. Dazu kann ich dir aber nichts aus 1. Hand sagen, denn solche Filter stehen mir nicht zur Verfügung (€€€)


    Das mit dem Tau ist in manchen Nächten ein Problem. Die mir bekannten Maßnahmen gegen Tau sind eine kleine Heizung am Ablenkspiegel und eine Taukappe, also eine Verlängerung des Tubs nach vorne um 1/4 bis 1/3. Die Taukappe sorgt dafür daß das Teleskop einen kleineren (kalten) Himmelsausschnitt

    "sieht" und damit auch weniger Wärme abstrahlen kann. Das Teleskop kühlt nicht so schnell aus und der Tau sucht sich etwas anderes zum dran kondensieren. Es gibt diese Taukappen auch mit Heizung, denn sie werden tropfnass. Wahrscheinlich soll so verhindert werden daß Wasser in/auf die Optik tropft. Wenn die Taukappe nicht der kälteste Punkt ist kondensiert dort auch keine Feuchtigkeit! Eine Taukappe ist gleichzeitig ein guter Streulichtschutz. Das dürfte in der Stadt interessant sein.

    Die Heizung am Ablenkspiegel soll ihn 1-2 Grad über Lufttemperatur halten damit er nicht der kälteste Punkt ist. Zu warm darf es nicht werden sonst verbiegt er sich. Puristen halten ab und zu die hoffentlich noch warmen Finger an die Rückseite(!) des Ablenkspiegels und behelfen sich so auch ohne Heizung.


    In meinen Alben kannst du mein 150/750 Newton und seine Rockerbox sehen. Vielleicht ist ja Selbstbau was für dich. Ich gebe dir da gerne Tipps. Aber ich muß dich warnen: Dieses Teleskop war "Ab Werk" visuell unbrauchbar. Es lag in der Leistung hinter meinem 114/900 und zeige noch nicht einmal annähernd punktförmigen Sterne. Keine Ahnung was die Optikkonstrukteure sich dabei gedacht haben. Wahrscheinlich gar nichts. In der Zeit hätte ich auch was mit dem 8"F6 Spiegel aus meinem Keller machen können...


    Such doch mal Kontakt zu einem Verein in deiner Nähe, vielleicht haben die ein oder mehrere Vereinsteleskope?


    Klare Sicht

    Detlev

    "Das Universum ist nicht dazu verpflichtet für dich irgendeinen Sinn zu ergeben!" (N. D. Tyson)


    Bresser 10x50 | 150/750 Dobson | 70/700 Skylux Refraktor | 70/350 Meade ETX-70
    Im Bastelkeller: 8"f/6 Spiegel | 76/700 "Tchiboskop"-Newton (2x)

    https://astronomiefreunde-kn.de/

  • Ayayay das sind viele Infos, aber danke für die umfangreiche Antwort und die Tipps!

    Also sehe ich das richtig, dass ich mich eher nach einem guten Kombipaket aus sehr guter und auch massiver Montierung und „normalem“ Teleskop umschauen sollte? Wenn ich nach vergleichbaren Montierung + 8“ Newton suche, lande ich ja definitiv bei 2000 Ocken, das ist natürlich nochmal ein andere Nummer.

    Meine Ursprungspläne sahen auch eine Dobson Montierung vor, aber ich habe eine leichte Dachschräge ohne Absturzsicherung, und da will ich natürlich kein Risiko eingehen. Das selbst bauen fällt dadurch leider flach. Ich muss aber sagen, dass ich mir da jetzt doch ein paar Gedanken mache bezüglich Gewicht so ein 20 Kilo Teleskop auf die Montierung zu wuchten wird bestimmt auch nicht so einfach sein. Durch deine Schilderungen tendiere ich da jetzt dann doch eher zum leichteren 6“. Werde mich diesbezüglich aber dann nochmal belesen. Bin schon ein wenig heiß auf eine große Öffnung...

    Dann würde ich ja vielleicht ein wenig Mehr in die Ausstattung stecken. Die Filter für die Stadt werde ich mir auf alle Fälle mal genauer anschauen. Und so ein Leuchtpunktsucher muss ja auch bezahlt werden. Anscheinend werde ich aber deutlich mehr versenken müssen als ich eigentlich vor hatte. ?(  

    In Wismar habe ich leider noch keine Hobby Astronomen finden können. Werde aber aber mal über den Tellerrand hinausschauen.

    Dann erstmal vielen Dank bis hierhin!

    Mit besten Grüßen,

    Johannes

  • Hallo Johannes,



    ich würde auch mit einem 200/1200 mm Dobson starten der Umgang ist erheblich leichter als Parallaktischen Montierungen!

    Den Dobson dann mit easy-push-to Teilkreisen ausstatten, die führen dich genau so gut zu den gesuchten Objekten und zeigt Dir die Teleskop Position am Himmel, sogar direkt per Handy - Display noch besser als Goto an!

    Der unterschied ist, das Du das Teleskop mit der Hand per Display zum Objekt führst und nicht ein starrverbundener Motor!

    Wenn Du auf deiner Dachterrasse freien blick nach oben hast, wirst Du von dort auch gute Beobachtungen machen können, wenn Du seitliches Streulicht z.B. Laternen, helle Nachbarfenster, effektiv mit einer aufgestellten schwarzem Tuch ausblendest!


    davon hab ich außer mit meinem noch mit 4 Anderen in den letzten 2 Jahren beobachten können, alle waren Optisch sehr gut!

    > p1992_Skywatcher-Skyliner-200P-Dobson-Teleskop-mit-hochwertiger-Optik.html <

    Anders als noch ein paar Jahre zuvor, wo die Streuung noch deutlicher war!

    Durch den Friktions - Höhenklemmug leichter einzustellen als die Dobson mit Federzug, hier werden keine Zusatz Aquariums Magnete als Gegengewicht gebraucht! Aber direkt einen Okularauszug mit 1:10 Untersetzung bestellen!


    Als Okulare 2“ 32mm TS -WA32 70 Grad Okular

    p956_TS-Optics-WA32-ERFLE-Weitwinkel-Okular---32-mm---2----70--Gesichtsfeld.html

    Dazu dann einen guten 2" UHC oder OIII Filter für PN´s + Gasnebel

    und die beiliegenden 25mm das 9mm Plössl Okular gegen das 12mm tauschen lassen > p148_TS-Optics-Super-Ploessl-Okular-12-mm-1-25-.html <

    dazu noch ein TS WA 17mm 70° > p960_TS-Optics-WA17-Weitwinkel-Okular---17mm---1-25----70--Gesichtsfeld.html <

    und eine 1,25“ > 1, - 2 Fach Barlow + T2 Fotoanschluss.

    p54_TS-Optics-TSB2T-Barlow-Linse-2fach---1-25-inch--mit-T2-Gewinde---Foto-Adapter-fuer-Newtons.html

    und /oder

    p5503_Baader-1-25--Q-Turret-Barlow-und-Foto-Konverter---2-25x-und-1-3x.html

    mit 1,5x / 1,3x Barlow oder 2x / 2,25x Barlow ergibt das die Okularbrennweiten

    WA > 32mm ; > = 37X zum Aufsuchen schwacher und großer Objekte!

    Plössl > 25mm ; 16,6mm / 19,2mm ; 12,5mm / 11,1mm

    WA > 17mm ; 11,3mm / 13 mm ; 8,5mm / 7,5mm

    Plössl 12mm; 8mm / 9,2mm ; 6mm / 5,3mm = 200X / 226X > das ist oft schon Witterungsbedingt die nutzbare Max. > Vergrößerung!

    Ergibt dann also 10 Vergrößerungen, mit denen man preiswert austesten kann, welche Qualität + Brennweiten man sich später doch noch zulegen sollte!


    Ein 1,25" + ein 2" Polarisations - Filter, die dann ohne dauernde Okularentnahmen zur Mond und Sonnen - Beobachtung ( Sonne nur mit Solarfolie ) gegeneinander gedreht, die Helligkeit fein regeln können!


    Für den Fangspiegel hab ich eine selbstbau - Haube entwickelt, die hier in unseren Breiten eine Heizung erübrigt!


    Für den richtigen Teleskop ein Blick hier mein G2-Astro Tipp 3 > ganz unten <

    > http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/viewtopic.php?t=33 <


    Rüstet Du dann später den Newton mit einer > EQ Dobson Teleskop Nachführung - Plattform sind auch schon mit einer Lichtstarken Planetenkamera gute Planeten und mit vielen 1-2 Sekundenbelichtungen auch erste DeepSky Fotos möglich.

    So kann man sich ohne große Zusatzkosten auch darin einarbeiten, ein Punkt der bei Einsteiger zu oft unterschätzt wird!


    Keiner sieht es dem schönen Foto an, das dahinter 5 -10 Stunden Belichtung und bis zum 1,5 fachen noch mal an Bildverarbeitung dahinter steckt!

    Den Besitzer von heutigen guten Vollformat DRSL Kameras, bringt der Wusch diese auch an 6" - 10" Optiken einzusetzen, oft nicht nur in große Besorgungsnöte!


    Für ernsthafte fotografische Anwendung würde ich mir später eine Kleine Montierung mit 60 - 80mm APO zulegen, den damit gelingen vom Preis - Leistungsverhältnis her die besten Bilder, die man so im Web findet, weil hier die Handhabung auch noch in einem als Hobby machbarem Aufwand betreibbar ist!


    Das easy-push-to Teilkreise - System lässt sich, da es ja mit Magnethalterung am Dobson befestigt wird, mit 2 zusätzlichen Metallplättchen auch an dieser Motorgesteuerte Montierung, im Wechsel durch aufschnappen betreiben.

    So das auch hier kein Goto erforderlich ist und Du dafür ein Guiding Nachführung anschaffen kannst!



    Gruß Günter

    http://www.g2-astronomie.de


    GSO 12" Dobson teilbarer Alu-Tubus, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, Comet-Catcher, MTO100/1000 MAK, Skywatcher ED 80 PRO, Skywatcher 8" Dobson, Skywatcher Maksutov SKM 127 / 1500

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 Mal editiert, zuletzt von G2_Astro ()

  • Hallo zusammen!


    Johannes, bei "leichter Dachschräge" auf der du beobachten möchtest würde ich zu einer Absturzsicherung raten. Ein "Geschirr" das du anziehst mit entsprechend kurzem Seil das an einem Dachbalken befestigt wird. Nachts verliert man gern mal kurz die Orientierung, und dann ist es passiert!

    Wie wäre es mit einem Seil als Geländer?


    Das beste Teleskop ist das Teleskop das auch benutzt wird, am besten unter gutem Himmel.


    Ich kann nur Empfehlungen für Teleskope geben die ich selber benutze:


    Für das Bresser Messier NT150-S (Newtonspiegel 6" F5) mit dem alten runden OAZ (kein "Hexafoc") sage ich: Wenn man es wie ich günstig bekommt für visuelle Nutzung eine schöne Bastelaufgabe für Leute die sich an einen Komplettumbau rantrauen. Ansonsten lieber was anderes nehmen.


    Zum Meade ETX-70 (Fraunhofer Linse 70/350) sage ich: Es ist auf dem Niveau eines Feldstechers, aber man bekommt keine lahmen Arme beim beobachten. Goto ist eigentlich zu viel des Guten aber leider hier notwendig weil es ab Werk keinen Sucher hat! Höhere Vergrößerungen zeigen die systembedingten Farbränder. Für Deeksky die falsche Wahl da zu wenig Öffnung. Es passt gut mit allem was es braucht in einen Rucksack.


    Diverse 76/700 Newtons hatte und habe ich in den Fingern, sie sind für die hellen Planeten und den Mond ein schöner Einstieg, für Deepsky aber zu klein.

    Der Unterbau ist fast jedesmal eine Wackelkatastrophe und gehört durch eine Rockerbox ersetzt.

    Das Bresser Galaxia 114/900 auf EQ-Sky-Montierung ist zwar größer, aber nicht viel größer. Die parallaktische Montierung ist visuell gerade so ok.

    Für mich spielen 76/700 und 114/900 bei mäßigem Himmel in der gleichen Liga, auf dem platten Land ohne viel Licht mag das anders sein.


    Celestron 76/300 Firstscope Minidobson? Ich habe es gebraucht gekauft und nach 3 Monaten wieder verkauft. Spielzeug oder Deko, aber nichts ernsthaft nutzbares. Es bräuchte Okulare für hunderte Euro.


    Mein Verein besitzt ein Skywatcher Flextube Skyliner Dobson mit 10"=254mm Optikdurchmesser und F4,7 =1200mm Brennweite. Das hat mit Goto vor ein paar Jahren glaube ich 1200 Euro gekostet, mittlerweile könnte der Preis gesunken sein. 19kg Teleskop + 25kg Unterbau, das ist außerhalb der Leichtbauklasse gar nicht mal so schlecht.


    Was du an Geraffel dazu brauchst bestimmst du selbst. Ein Stuhl ist sehr angenehm und verhindet daß man selber anfängt zu taumeln. Ein kleiner Klapptisch für die karten ist auch nicht verkehrt. Thermoskanne, Brotdose, Mütze, Schal, Handschuhe, ein Stück Styrodur um die Füße nach unten zu isolieren... es kommt einiges Nichtastronomisches mit auf die Reise, glaub mir!


    Gruß

    Detlev


    Nachtrag:

    Bresser Skylux 70/700 Linse Fraunhofer a.k.a "Lidlskop" auf parallaktischer "so-ähnlich-wie-eine-Astro-3-Montierung": Die gab es öfters mal zur Weihnachtszeit bei Lidl. Ich habe ein älteres Exemplar gebraucht gekauft, kann über die neueste Version daher nichts sagen. Mein Exemplar war mal wieder was zum lange dran basteln, und am Ende lag es von der Leistung in der Gegend von 76/700 und 114/900 Newton, allerdings mit weniger möglicher Vergrößerung. Gewackelt hat es auch, aber es war durchaus erträglich. Wegen der kleinen Öffnung und bescheidener Optikqualität ist mein Exemplar weder für Planeten noch für Deepsky gut geeignet. Für andere die vielleicht bessere Exemplare erwischt haben ist es der ultimative Tip wenn es um den perfekten Einstieg in unser Hobby geht. Ich sehe es mittlerweile so: Ich habe eine Montierung gekauft die meine DSLR tragen kann und das Teleskop gab es als Geschenk dazu.

    "Das Universum ist nicht dazu verpflichtet für dich irgendeinen Sinn zu ergeben!" (N. D. Tyson)


    Bresser 10x50 | 150/750 Dobson | 70/700 Skylux Refraktor | 70/350 Meade ETX-70
    Im Bastelkeller: 8"f/6 Spiegel | 76/700 "Tchiboskop"-Newton (2x)

    https://astronomiefreunde-kn.de/

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von Kaffee ()


  • Hi Johannes,


    Wollte als Alternative (nur damit Dir die Entscheidung nicht allzu leicht fällt ;) ) noch ein gebrauchtes Celestron 8 (C8) einwerfen. Ich meine die "schwarzen", die seit den 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Markt sind; sie sehen so aus: https://www.teleskop-express.d…ptical-Tube-Assembly.html ... und kosten (ohne Montierung und Stativ) gebraucht so um / ab 450 €.


    Vorteil: sehr kurzbauend, da "geknickter" Strahlengang, daher ultratransportabel. Nachteil: etwas grösserer Fangspiegel (leichter Kontrastverlust) als bei einem Newton-Dobson. Die längere Brennweite (f/10) ist besser an Planeten, erlaubt ALLE Okulare (nicht nur die teuersten) und Deep Sky geht trotzdem sehr gut.


    Dazu eine gebrauchte GP oder GP-DS Montierung (heute EQ 6, glaube ich) und fertig ist der Lack. Notfalls kannst Du das C8 - bis Du Dich entschieden hast - sogar vorübergehend auch auf ein Fotostaiv setzen. ... Motoren und Goto kannst Du immer nachkaufen, sind wohl die meistverkauften der deratigen Zusatzgeräte auf dem Markt.


    Ich hatte 20 Jahre ein C8 und habe es nur verkauft, weil ich 12 Zoll wollte.


    Gruß

    Rudi
    ----
    "good, fast, cheap, ... choose any two"

    (mit "fast" meine ich das Öffnungsverhältnis)

  • Hallo Johannes,


    viellicht kannst Du mal ein Bild zeigen auf der man Dich und die Schräge sieht, um eine Vorstellung davon zu bekommen, dann kann man Dir einen Vorschlag für ein leichtes und/oder dauerhaftes Beobachtungspodest machen!


    Wer einmal die DeepSky Möglichkeiten eines 8" Teleskop erlebt hat, möchte sicher nicht mehr unter 6" Öffnung gehen, denn die Planeten sind die nächsten Jahre, doch recht Tief zufinden sind! So das Mond und DeepSky wohl öfters gehen!

    Aber auch der Unterschied von 150mm zu 200mm Newton ist z.B. am den Kugelsternhaufen deutlich sichtbar!


    hier mal wie es mit bestimmten Öffnungen zusehen ist >

    Jupiter > http://www.binoviewer.at/beoba…skopvergleich_jupiter.htm <

    DeepSky > http://www.binoviewer.at/beoba…skopvergleich_deepsky.htm <


    Das kompakte C8 steht einem 8" Newton visuell nicht viel nach, > http://www.g2-astronomie.de/phpbb2/viewtopic.php?t=48 <

    ist aber vernünftig nur mit > min. HQE 5 besser EQ6 < montiert!

    Dann ist es aber wieder nur mit viel mehr Aufwand, jedesmal beobachtungsfähig zu machen!

    Es sei denn, so wie bei mir, man es nur aus der Garage schon austemperiert, auf die festmontierte und einjustierte Säule gehängt werden kann.

    Mit einer Schraube auf der Polplatte eingehängt und dann mit 2 Schnellspannern festmachen und beobachten!

    Ich habe mit beiden Varianten lange Jahre beobachtet und nur ein Dobson geht hier ähnlich schnell in Beobachtungsbereitschaft!


    Bei den gebrauchten C8 muss man bei den schwarzen Tuben unbedingt auf das Fertigungsjahr achten!

    Kein C8 aus den Jahren 1985 - 1991 kaufen, da wurden die Schmidtplatten auf verschlissenen Formplatten geschliffen und sind daher merkbar schlechter in der Abbildung!

    Weil der neue Besitzer von Celestron, der Konstrukteur dieses entscheidenen Werkzeuges entlassen wurde und man aus Kostengründen dachte, auf die gegenseitige Abstimmung, von HS und Schmidtplatte, sowie auf die Handretusche des FS verzichten zu können!


    Dann der ersten Rückläufer wegen, nicht genug Stückzahlen mit ausreichender Qualität liefern konnte und Celestron so fasst in den Ruin führte, weil man großmundig zum Halleschen Kometen - Hype, geblasen hatte und nun nicht liefern konnte

    Das war der Zeitpunkt den Meade, die derzeit immer schlechter waren als das Orange C8 und sogar Jahre danach noch, unvergütet geliefert wurden, die Lieferlücke zum endgültigen Aufstieg in den 8" SC Markt nutzen!


    Der Abverkauf bei Celestron der Lagerbestände, mit verbesserter Komponenten - Zusammenstellung / abgestimmte Justage und so bei wieder neuem Besitzer Tasco, bis etwa ins Jahr 1992 dauerte!


    Bei einem Celestron Astrotreff in Belgien konnte ich neben 6 von Diesen 1987 vergleichen, viele waren nach langen Lieferzeiten für die Beobachtung das Halleschen Kometen 1986 angeschafft worden.

    Nur 1 konnte mit meinem alten 1979 Orange C8 mithalten, die Unterschiede waren schon im Sterntest, deutlicher aber dann in dem Ronchigitter Test sichtbar, die Linien - Kontraste und Kannten zeigten viel mehr Unruhen!

    Alle waren von diesem Tests wegen der Deutlichkeit überrascht, und auch ein nochmalige nachjustieren verbesserte das gesehen nicht!


    Erst danach wurde auf einer neu gerechneten, nach verbesserten CNC verfahren, hergestellten und feinpillierten Formplatte neu gefertigt!

    Das dann bei Celestron > später / Synta nochmals verbessert wurde, so das die beste Korrektur nun auch näher im visuellen Bereich liegt!



    Eine Plattform für dein Schrägdach mit Standschutz auf einer Dachschützenden Lage Gummimatte,

    > https://www.schaumstofflager.d…10zxHTMvoAtQaAjMdEALw_wcB <

    lässt es sicher zu diese dort Dauerhaft zu montieren.


    Bei Dachpappe und Schweissbahnen Bedeckung durch Aufkleben von Halteelementen, und Verrottungssiecheren - Balkonlattenrosten 2x2m habe ich das schon 2 mal so gemacht!

    Auch die Schutzbrüstung wurde aus dem Material hergestellt, einmal davon einklappbar!



    Gruß Günter

  • Hallo Günter,


    Du hast ja richtiges Insider-Wissen, was die C8s anbelangt.

    ... Aber das erklärt so einiges mit den unterschiedlichen Meinungen zum C8.


    Wenn ich so zurückrechne, so habe ich 2005 meinen 12 Zöller gekauft. Ergo erfolgte der Kauf meines C8 spätestens in 1985, habe sogar 1983 in Erinnerung. Und ich hatte das C8 gebraucht erworben, auf der Messe in Essen !

    Da es schwarz war (und nicht orange und Dein oranges aus 1979 ist), muß es also ein Gerät aus den ganz, ganz frühen 80igern gewesen sein.


    Gruß

    Rudi
    ----
    "good, fast, cheap, ... choose any two"

    (mit "fast" meine ich das Öffnungsverhältnis)

  • So... Dann versuche ich hier mal auf alles einzugehen! ^^

    Also das Einsteiger Dobson war auch wie gesagt Anfang immer mein Favorit, bin jetzt aber schon von den Montierungen auf Dreibein überzeugt. (Obwohl ich die Push To Lösung wirklich genial finde)
    Hatte auch über eine eine Gummimatte nachgedacht welche das ganze etwas absichert, etwas festinstalliertes kann und darf aufgrund der Weltkulturerbe Richtlinien nicht angebracht werden. Dem Nachbarn hat man beim Errichten einer Terrasse schon einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auf dem einen Bild sind auch noch schön die übrig gebliebenen Verankerungen zu sehen. Hier einmal der Link zu nem Drive Ordner mit zwei Bildern, weiß nicht, ob das hier funktioniert. Andere Bilder stehen mir außer Haus gerade nicht zur Verfügung.
    Es gibt eine Tür direkt aus der Wohnung zum Dach und die Sicht ist aufgrund des Spitzgiebels kaum eingeschränkt, ich werde dort mit dem Teleskop beobachten, koste es was es wolle. ;)

    Das C8 ist ja definitiv interessant! Mit diesen Dimensionen könnte ich es mir sehr gut vorstellen. Vor allem weil ich dann ja hinter und nicht neben dem Teleskop säße, was der Sichterheit ja auch zu gute käme. Hatte Schmidt Cassegrain Teleskope immer nur zweitrangig betrachtet. Liegt vielleicht auch daran, dass die Newton Teleskope für den absoluten Laien einfach so schön klassisch ausschauen.
    Die 8“ würde ich dann auch wieder in Betracht ziehen.

    Vor gebrauchten Geräten hätte ich mit meinem „Viertel“wissen doch etwas Schiss, da ich glaube ich schnell etwas schlechtes für zu viel Geld kaufen würde. Aber die Richtung könnte schon die richtige sein.

    Zu den vielen Empfehlungen für die Ausstattung würde ich jetzt nicht äußern, ich glaube dafür ist es noch zu früh. Wenn meine Pläne konkreter werden, dann würde ich nochmal auf dieses Wissen zurückgreifen.

    Vielen Dank und beste Grüße,

    Johannes

  • Hallo Johannes,

    da du immer darauf hinweist daß du dich hinter dem Teleskop sicherer fühlst gehe ich davon aus daß es eine bevorzugte freie Blickrichtung gibt.

    Falls nicht wäre es ja egal ob du neben oder hinter dem Teleskop bist während du in eine beliebige Richtung schaust.

    Wie sieht es denn mit der Belastbarkeit dieses Daches aus? Normale Dachpappe ist nicht so arg abriebfest beim drüberlaufen. Der pechschwarze Bitumenkleber

    rächt sich dafür und klebt im Sommer gern am Schuh. Da wäre ein billiger Teppich als gegenseitiger Schutz für beide Beteiligten sinnvoll. Wenn du das Dach baulich nicht dauerhaft verändern darfst, dann vielleicht temporär, mit Holzplatten (mit ein paar Antirutsch-Aufklebern) und ein paar Klecksen PU-Schaum in Tüten gegossen (mit einem Schuß Wasser dazu, sonst härtet da Zeug nicht aus) zum nivellieren?


    Viel Erfolg

    Detlev

    "Das Universum ist nicht dazu verpflichtet für dich irgendeinen Sinn zu ergeben!" (N. D. Tyson)


    Bresser 10x50 | 150/750 Dobson | 70/700 Skylux Refraktor | 70/350 Meade ETX-70
    Im Bastelkeller: 8"f/6 Spiegel | 76/700 "Tchiboskop"-Newton (2x)

    https://astronomiefreunde-kn.de/

  • Hallo Johannes,


    wenn Du dort eine Ortnungsgemäße Wohnungstür aufs Dach hast, kann Dir keiner verwehren dort einen sicheren Holz - Standpodest, auf so einer Gummi - Schutzmatte zu errichten!

    Wenn Du also ein C8 möchtest, reichen da 1,5 -1,7m x 2m aus!

    Dazu braucht man dann nur 2 solche Halter auf ein Dachpappen - Pflaster und die Gummiplatte aufzukleben > justifix_ii_jm_40_1.png in der das Podest arretiert ist, jederzeit demontierbar!


    Hier ist eine dann fahrbare Metall > 3_saeulenzb3_1.jpg < oder Holz Selbstbau - Säule mit 2 Sackkarrenrädern ideal, um es angekippt rauszufahren und dann dort sicher immer wieder reproduzierbar abstellen zu können und mit 2 Justierfüßen in der Wage aufzustellen! > s-l1600.jpg < > So hast Du, da so keine langen Stativfüße im Weg sind, stehend oder sitzend genug Platz! > C8 Draufschnallen und los!


    Wie ich so auf dem Foto sehe, ist nahe der Tür kein direkter Absturz möglich, also würde ein, auf dem der Schräge ausgeglichenem befestigten Podest, ein einfaches Schnurgeländer, eingehängt von der Tür über 2 Einsteckpfosten zurück zur Türwand ausreichen ungewollt in Absturznähe zu gelangen!



    Gruß Günter

    http://www.g2-astronomie.de


    GSO 12" Dobson teilbarer Alu-Tubus, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, Comet-Catcher, MTO100/1000 MAK, Skywatcher ED 80 PRO, Skywatcher 8" Dobson, Skywatcher Maksutov SKM 127 / 1500

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von G2_Astro ()

  • Hallo Rudi,


    die ersten waren nur Schwarz lackiert, hatten aber noch den hinten gerippten Spiegeltubus und die gleiche gute Optik!

    Die späteren Ende 1985/86 hatten hinten schon den glatten Spiegeltubus!

    Ich las Damals viele Berichte von den US Test und den Teleskop - Partys, bei denen zu der Zeit dort bis zu 200 > C8, > C5 und einmal 9 > C14 am Start waren! Viele bekam ich per Mail - Abo noch über Akkustikkoppler mit 600 - 1200 baud!

    Komplett nur wenn die Verbindung stabil genug war, sonst hatte man nur Zeichen - Müll! per dülüüli - iüjeee - hürriiieee!


    Das Teleskop war damals der Traum fasst Aller, nur hier fast 3 x so teuer wie drüben ( Monopolmacht vom General - Importeur )!

    Bis ich endlich ein gebrauchtes günstig bei Vehrenberg ergattern konnte!



    Gruß Günter