"Mit den Sternen tanzen": Rudi's Internetseite mit Aufsuchkarten per Monat und Himmelsrichtung fertig

  • Hallo Sternfreunde,


    meine versprochene Internetseite mit Aufsuchkarten für jeden Monat und per Himmelsrichtung ist jetzt fertig. Die Adresse lautet:



    https://mitdensternentanzen.jimdofree.com/



    Wie ersichtlich wurde sie mit Jimdo Creator erstellt (das "i" hinter dem "j" nicht vergessen); einem Internetseiten-Baukasten der bekannten Firma Jimdo aus Hamburg.


    Der Aufbau war wirklich ziemlich einfach (viel einfacher als ich dachte); nur die Tabellen (siehe gleich) waren ein fürchterliches "Getrickse".

    Ich habe aber auch was gelernt, z.B. daß sogar der Krebs (war für mich irgendwie ein "Himmels-Äquatorsternbild" manchmal im Zenit steht (Februar/März).



    Ich habe mich ein bißchen an dem Buch "Welcher Stern ist das ?" (Kosmos-Verlag) inspiriert: es gibt also pro Himmelsrichtung (plus Zenit) jeweils eine Tabelle ("Matrix") mit Links zu mehreren Karten pro Monat, die man als aktuelle Beobachtungsvorschläge einzeln JEDERZEIT herunterladen kann (denn man kann ja immer wieder auf die Seite zurückkehren und eine andere Karte herunterladen).


    Da die Seite ist kostenlos ist, gibt es ein paar Beschränkungen. Bitte besonders die Bandbreitenbeschränkung von 2 GB pro Monat beachten (siehe Hinweise auf der Seite). Die Karten haben Grössen von zwischen 2.4 und 4.4 MB und wenn viele Leute auf die Idee kämen, alle 43 Karten hintereinander per Klick auf die Matrix herunterzuladen, dann wäre die Bandbreite schnell erschöpft (man kann das ungefähr 15x pro Monat machen). Die anderen, nachfolgenden Personen "beißen dann die Hunde" (bis zum nächsten Monat).


    Außerdem befinden sich in der Matrix nur Links zu den Karten und viele Links sind doppelt und mehrfach vorhanden, weil sich die Sternbilder ja vom Osten über den Süden (oder den Zenit) nach Westen bewegen (eigentlich ist es die Erde die sich dreht) und deshalb zu unterschiedlichen Jahreszeiten (Monaten) in verschiedenen Himmelsrichtungen stehen.


    Wer alle Karten für das ganze Jahr auf einmal herunterladen will, für den gibt es hier und auf meiner Seite einen Link zu filehorst.de, wo sich ein "gezippter" (komprimierter) Ordner mit allen Karten befindet (ca. 130 MB); der Download von dort dauert ca. 6 Minuten.


    Auf der letzten Unterseite meiner neuen Internetseite (weiter unten unter "Kontakt") findet sich - neben ein paar Hinweisen zu meinem "tanzenden" Dobson - auch noch eine E-Mail-Adresse für Kritik und Anregungen ! Danke !


    Viel Spaß


    (Ach ja: und wenn Ihr ein bißchen Reklame für meine Seite machen wollt (z.B. durch Verlinken), ... da habe ich nichts dagegen ;)).

  • Hallo Rudi,


    habe mir in meiner Mittagspause Deine Seite angesehen. Die ist ja richtig professionell geworden! Toll, meinen Respekt hast Du!


    An Datenvolumen habe ich noch gespart, da ich mich gerade mit Deinen Karten hier aus dem Forum beschäftige.


    Viele Grüße


    Thomas

  • Hallo Thomas,


    Danke für die Blumen, ... aber professionnel ist das wohl nicht. War mein erster Versuch !


    Wenn ich wieder zuhause bin, werde ich mich mal wirklich an den Objektiv-Vergleich dran machen. Es soll ja jetzt 4 Wochen "trockenkalt" bleiben, das finde ich besser als "feuchtundeinbisschenwenigerkalt", wie bisher.


    Gruss

  • Hallo Rudi,

    eine schöne Seite hast du da aufgebaut, und der Name ist auch toll.

    Wärst du einverstanden wenn in unserem nächsten email-Newsletter auf deine Seite verwiesen wird?


    Daumen hoch!

    Detlev

    "Das Universum ist nicht dazu verpflichtet für dich irgendeinen Sinn zu ergeben!" (N. D. Tyson)


    Bresser 10x50 | 150/750 Dobson | 70/700 Skylux Refraktor | 200/1200 Dobson
    Im Bastelkeller: 8"f/6 Spiegel | 76/700 "Tchiboskop"-Newton (2x) | Frisch gepflückt: 200/1200 Dobson


    https://astronomiefreunde-kn.de/

  • Hallo Rudi,


    bei uns ist es kalt und es schneit... das hat leider nichts mit klaren Nächten zu tun.

    Deine Internet-Seite ist wirklich super, also keine falsche Bescheidenheit! Wenn Du den Objektivvergleich hast, interessiert es mich was Du herausfindest! Bitte berichte!


    Im Forum ist es ja ziemlich ruhig, sind wir drei im Moment die einzigen die sich hier austauschen? Was machen denn die Leser des Forums so während der trüben Zeit?

    --> siehe neues Thema.


    Viele Grüße

    Thomas

  • Hallo Rudi,


    auf Deiner Internet-Seite erwähnst Du Deinen Portaball Dobson. Das ist ja ein interessantes, geniales Gerät! So viel findet man bei einer Internetrecherche gar nicht... deswegen frage ich mal direkt:


    - aus welchem Material ist denn der "Ball"?

    - gibt es keine Ruckler bei der Nachführung?

    - wie es das mit dem Gleichgewicht? Sind schwere Okulare ein Thema für Gegengewichte?

    - hättest Du keine Lust ein paar Bilder in einem Album zu veröffentlichen?


    Viele Grüße


    Thomas

  • Hallo Thomas,


    ja du hast Recht: das Gerät ist einfach genial. Deshalb komme ich Deiner Bitte gerne nach ! Ich liebe den Portaball wirklich: so intensiv wie man eine Sache lieben kann. Ich habe mir das Teleskop zu meinem 50sten “geleistet” (ich meine zu so einem Datum kann man sowas mal machen) und hatte vorher ein Jahr auf dem Internet gesucht, weil ich was sehr Flexibles haben wollte.


    Wenn ich es auf Teleskoptreffen zeige, gibt es immer einen großen Andrang (obwohl es inzwischen viel größere Teleskope gibt). Das Teleskop funktionniert nach dem “Stehaufmännchen-Prinzip”; hinter dem Spiegel wurden Bleikügelchen (Schrot) in die Kunstharzkugel (Material wie bei Kanus) eingearbeitet. Man kann es in - wirklich - jede Richtung drehen und wenn ich es z.B. vom Südwesthorizont zum Nordpol oder so bewege geht einen Raunen durch die Menge, weil ich das mit einem kleinen Finger machen kann.


    Wenn Kinder durch das Teleskop schauen wollen, kann ich den Einblick auch komplett nach unten drehen, sodaß sie oft ohne Leiter herankommen. Ich selber brauche nie eine Leiter. Die Kugel läuft auf einem Ring aus Holz mit drei Beinen. An der Oberseite des inneren Randes des Holzringes ist eine Nut eingerfräst, in die ein flexibles Röhrchen aus transparentem Plastik / Nylon eingeklebt ist (könnte eine Benzinleitung oder so was sein). Die Kugel läuft darauf “wie geschmiert” (“really smooth”, wie die Amerikaner sagen).


    Einmal im Jahr mache ich ein Autopolish mit Silikonanteil auf die Kugel, aber das ist gar nicht nötig.


    Kennst du die Pythia, die griechische Weissagerin des Orakels von Delphi ? Sie saß auf so einem Dreibeinschemel über den vulkanischen Dämpfen und diese drogenartigen Dämpfe brachten sie dazu die Zukunft vorauszusehen. Wenn ich mein Teleskop aufbaue und die Kugel auf das Dreibein stelle, werde ich oft gefragt, was denn das für ein Hexenkessel sei ;)!




    Leider steht das Gerät fest im Schwarzwald (hier im “Lothringischen Ruhrgebiet” macht ein 12-Zöller nicht viel Sinn) und ich hatte nur zwei Bilder auf meinem Handy. Das erste zeigt das Teleskop im Transportmodus (in meinem Toyota Auris Hybrid, der wegen der Batterien einen kleinen Kofferraum hat); der Hut ist in die Kugel eingeschoben. Wie man sieht (reinzoomen) ist noch mehr als die Hälfte des Kofferraumes frei. Die Kugel passt auch auf jeden Autositz. Ich habe darüberhinaus noch einen Schlauch von einem Autoreifen, auf die man die Kugel setzen kann, wenn man über Holperstrecken fährt. Aber meistens reicht es die Kugel mit einer Decke oder Klamotten / Taschen oder so im Kofferraum festzuklemmen; auf dem Autositz braucht man überhaupt keine Fixierung (vielleicht Sicherheitsgurt, wenn vorne).




    Ich hatte das Teleskop überall mit, im Gebrige und in Südfrankreich, Südspanien oder Süditalien. Trotzdem ist es noch in sehr gutem Zustand, inklusive Spiegel und Elektronik (zwei 6 V Motoradbatterien in der Kugel, Spiegel-Lüfter, Fangspiegelheizung, Beleuchtung für den Quickfinder).

    Das Teleskop bleibt in jeder Position stehen; ich habe sogar noch - zusätzlich zum Rigel Quickfinder - einen 10x76 Leichtbau Sucher (selbst gebaut) am Hut befestigt:




    Das einzige Okular was Schwierigkeiten machte war ein 8.8 mm Meade UWA Series 4000, welches ich durch ein 9 mm Nagler Typ 6 ersetzt habe (was ich ein bißchen bedauere). Aber das 8.8 mm Meade hatte ein Gewicht von über eienm Pfund und das brachte den Portaball in horizontnahen Positionen dazu, sich nach unten zu bewegen. Wie man in einem verlinkten Beitrag weiter unten sieht, kann man aber das Gewicht hinter dem Spiegel erhöhen (ich habe für meinen Sucher mit Doppelklebeband eine runde Metallplatte znetrisch auf die verklebten Bleikugeln aufgeklebt).



    Auf dem zweiten Bild (von meinem Handy) sieht man den - dicken, da 14 Jahre alten - Zambuto-Spiegel (mit Deckel; die Verspiegelung ist noch astrein), die drei Halterungen, die außen an dem Dreieck mit den 6 Auflagepunkten angebracht sind, sowie das Kabel des Lüfters.





    In die Kugel sind 3 Gegenhalterungen eingearbeitet durch die lange Schrauben mit Drehgriffen und Federn in die Halterungen am Spiegel eingedreht oder wieder rausgedreht werden können. Der Spiegel ist also hängend in der Kugel befestigt. Hier ein Bild der Spiegelhalterung (6 Auflagepunkte).






    Hier sind ein paar Bilder wie es innen in der Kugel aussieht. Es ist zwar ein 14.5 Zöller und mein Hut ist ganz anders, aber die Kugel ist prinzipiell die gleiche.




    Ich habe auch noch eine Äquatorialplattform, die z.B. Planeten ungefähr 45 Min perfekt im Zentrum hält, dann muß man nachstellen.



    ***


    Wenn man im Menu des Links zu MAG 1 auf der letzten Unterseite meiner Internet Seite (ich kriege den Link hier nicht reingestellt, so daß er aufgeht) auf “Articles&Reviews” klickt, findet man noch eine ganze Reihe weiterer Berichte zu den Portaballs.



    Ich denke mein Gerät und der in obigem Cloudy-Nights Bericht gezeigte 14.5 Zöller gehörten zu den letzten von Pete Smitka gefertigten. Pete verkaufte sein Firma kurz danach, wegen einer schweren Krankheit an Josy Juckem (https://www.skyandtelescope.co…my-news/portaball-reborn/) und verstarb kurz darauf an Leukämie (https://www.cloudynights.com/t…reator-of-the-porta-ball/). Ich hoffe es war nicht wegen dem Blei und den giftigen Dämpfen des Kunstharzes.


    Seitdem ging und geht es mit der Firma leider bergab: https://www.cloudynights.com/t…6-portaball-still-around/ (siehe gegen Ende von Seite 1 des Beitrages). Inzwischen ist auch die Internetseite verschwunden, obwohl anscheinend jemand in 2017 noch einen Portaball erwerben konnte (http://www.astronomyforum.net/…nts-portaball-12-5-a.html).


    Schade !


    ***


    [Übrigens: ich könnte mir vorstellen, daß ich den Portaball so bis in zwei Jahren verkaufen werde. Dann bin ich 65 und werde mir was kleineres, noch transportableres zulegen. Die Kugel (mit innenliegendem Spiegel und Hut) wiegt 22 kg und ich werde nicht jünger und habe mir zudem diesen Sommer noch die Schulter gebrochen. ... Für Jüngere ist das Gewicht aber kein Problem].


    Gruß


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    Edit: Es gab auch mal einen auf astrotreff dokumentierten "Kugelson"-Selbstbau durch Thomas Stelzmann (alles, jedes Kleinteil selbst gemacht! Bravo !). Leider sind die Bilder der Dokumentation "verschwunden", was ihr viel von ihrem Charme nimmt.






  • Hallo Rudi,


    herzlichen Dank für Deine Mühe, die vielen weiterführenden Informationen und die Bilder! Mich verwundert, dass keine anderen Firmen diese Idee aufgreifen. Oder ist diese Idee patentiert?


    Das große Thema dieser Konstruktion ist vermutlich der Ball. Diesen entsprechend zu produzieren scheint mir der Knackpunkt zu sein, weswegen die meisten Dobson Freunde, welche auf eine Codierung der Achsen verzichten können oder möchten, einen herkömmlichen Selbstbau vorziehen.


    Denke lieber nicht an das Verkaufen. Wenn der Portaball "stationär" im Schwarzwald steht ist das doch super! Wenn es leichter werden soll hast Du, wenn Du möchtest, Spielmöglichkeiten, wie z.B. einen dünneren "schnelleren" Spiegel, kürzen der Stangen und evtl. entfernen von etwas Bleigewicht. Das wären natürlich schon heftige Eingriffe...

    Das eine oder andere Bild in den Quellen zeigt auch so eine Art Schubkarre um das gesamte Scope zu transportieren. So etwas habe ich mir auch für den Dobson gebaut, da mir das Unterteil ohne Rockerbox mit 27kg zu schwer ist.


    Der Portaball ist meiner Einschätzung nach die intuitivste Weiterentwicklung im Fernrohrbau (für Amateure) seit dem Dobson. Ich glaube da hast Du zum 50sten eine sehr gute Entscheidung getroffen!


    Viele Grüße,


    Thomas

  • Hallo Rudi,


    ich vermute, dass die beiden Möglichkeiten Vorschau einfügen und Originaleinfügen verantwortlich sind


    Nur mal so ein Test mit den beiden Bildschirmabgriffen (ersteres als Vorschau, zweites Original)


    Viele Grüße,


    Thomas

  • Hallo Thomas,


    danke für Deine Antwort. Die Sache mit dem Fest-Installieren ist nicht so einfach. Ich habe eine kleine Ferienwohnung mit kleiner Loggia-Dachterrasse (in's Dach eingeschnitten). Im Winter liegt da manchmal ein halber Meter Schnee drauf, und ich bin ja nicht ständig da, um den zu entfernen. ... Also ist da auch eine hohe Terassentür-Schwelle und die Tür ist auch noch ziemlich eng. Raustransportieren der Kugel ist schwierig (echt !). ... Über eine Sternwarte habe ich noch nicht nachgedacht, aber die kommt nicht in Frage, weil sie teuer ist, eine Baugenehmigung benötigt, die Zustimmung aller Mitbewohner und vorallem die des Nachbarn, der dann weniger Sonne hat !


    Aber ich will mich nicht beschweren; der Himmel in 1000 m Höhe ist einfach klasse.


    Dennoch: ich denke, ich werde "meine grosse Teleskop-Liebe" in den nächsten Jahren verkaufen.


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    Ich habe dem Chris einen Hinweis geschickt, wegen der Bilder: Bilder in Beiträgen eingeloggt / nicht eingeloggt


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    Danke nochmals

  • Hallo Rudi,


    wenn Du wirklich verkaufen willst, überlege ich schon mal einen Teil meines Sparbuches zu reservieren :love: !


    Warum? Ich denke der Zambuto Spiegel hat eine super Qualität, auch nach den 14 Jahren könnte man ihn immer noch neu beschichten (falls überhaupt notwendig).


    Nachdem ich mal einen Gurken-Spiegel hatte, und nun einen Spiegel von Alluna, der dem Zambuto das Wasser reichen kann, weiß ich, dass der Unterschied Welten bedeutet! Ich denke Dein Teleskop hat wirklich beides: Erstklassige Optik und eine innovative Montierung!


    Mein Appell: Gib ihn nicht her, vielleicht bereust Du es! Überlege lieber wie Du die hoffentlich nur vermuteten aufkommenden Hindernisse überwindest.


    Viele Grüße und ein bisschen Neid (... zur innovativen Montierung)


    Thomas

  • Hallo Thomas,


    was hast Du eigentlich für ein Teleskop. ... Bin sicher der Alluna Spiegel ist auch exzellent.


    Mir ist da noch was eingefallen. Du schreibst weiter oben:


    Quote

    Das große Thema dieser Konstruktion ist vermutlich der Ball. Diesen entsprechend zu produzieren scheint mir der Knackpunkt zu sein, weswegen die meisten Dobson Freunde, welche auf eine Codierung der Achsen verzichten können oder möchten, einen herkömmlichen Selbstbau vorziehen.




    Aber so schlimm scheint mir das gar nicht mit der Kugel. Hier gibt es z.B. Kugeln aus Aluminium (im 2. Link sogar bis 2 m Durchmesser; habe aber keine Angaben zum Gewicht gefunden):


    https://german.alibaba.com/pro…ylikeexp.9.4b21488e7apy0h


    https://german.alibaba.com/pro…malList.46.41b548b7MLO3AK


    Ist sicher trotzdem schwierig wegen der Befestigung der Stangen und so, ... Aluminium Schweißen ist glaube ich nicht so einfach. Dennoch das Herstellen der Kunstharzkugel wäre vermieden.


    Gruß

  • Hallo Rudi,


    ich ziehe und schubse einen Dobson 400/1800. Diesen setze ich bislang nur auf der Terrasse ein. Die Größe entspringt weniger "vernünftigen" Überlegungen, als vielmehr einer Optikbegeisterung...An diesem Teil habe ich selbst viel gewerkelt. Die Grundkonstruktion stammt von Dieter Martini. Für mich angepasst habe ich ihn nach Kriege.



    Ich habe noch einen kleinen GSO Dobs 200/1200 von 2001 für den schnellen Aufbau. Da ich meine Finger nicht von den Linsen lassen kann, beschäftige ich mich gerade mit einem 100/740 auf einer HEQ5 und versuche Erfahrungen mit parallaktischen Montierungen zu sammeln.


    Die Kugel aus Stahl/Alu...warum nicht? Hast Du irgendwo gelesen, ob der Portaball geschützt ist?


    Viele Grüße


    Thomas

  • Hallo Thomas,


    ja schön gemacht und schön kompakt, Dein Teleskop, und genau das Öffnungverhältnis, was für mich als "altem Knacker" noch oberhalb der "Unvernunftsgrenze" liegt. Ich hatte mir 2004 / 2005 auch die Obsession Teleskope angesehen und auch noch die mit der Hufeisenmontierung, ... weiß nicht mehr wie die hießen, NGT oder so.


    Ich hatte auch mal (sogar 20 Jahre lang) eine parallaktische Montierung (für mein C8), eine Vixen Great Polaris (nicht mal die GX). ... Aber das Einnorden hat mich immer genervt !

    Jetzt habe ich für meinen 4-zölligen Billig-Refraktor eine wunderbare azimutale Montierung (es gibt auch Encoder dazu), die AYO Traveller, aus der Schweiz: http://www.aokswiss.ch/d/mont/…bersicht_ayotraveler.html


    (Hier noch die Betriebsanleitung: http://www.aokswiss.ch/d/pdf/AYOtraveler.pdf )

    Auch die gibt es nicht mehr, aber die VAMO ist sicherlich sehr ähnlich !


    ***


    Ob der Portaball geschützt ist, kann ich nicht sagen. Einer in Deutschland, der das wissen könnte, ist Markus Ludes aus Saarbrïcken (hier um die Ecke). Er hat früher mal ein paar von den Portaballs verkauft und soll, nach einer Information, die ich auf der Astromesse in Villingen im Herbst so nebenbei mitbekommen habe, zur Zeit an der Restaurierung eines Portaballs arbeiten.