NGC7000 mit Zeiss Sonnar 180 mm

  • Hallo Thomas,



    war das früher ein Aufstand, bis man solche Fotos hatte:

    - Kodak TP 2415 in einem bestimmten Gas bei 60 Grad viele Stunden lang
    gehypert, vorher extra Druckkammer gebaut und Gas gekauft
    - Film-Planlage nach endlosen Versuchen richtig getroffen
    - Nachführung mit der ST 7 endlich im erforderlichen Rahmen mit allen
    Problemen, die die Montierung so hatte
    - ca. 3 Stunden lang die AstroKamera nachgeführt
    - mit dem richtigen Entwickler im Labor Film entwickelt, und die
    - Abzüge dem Labor überlassen mit genauer Anweisung

    und wenn man Glück hatte, kamen so ähnliche Aufnahmen raus, wie die
    Deinige. Besonders der untere Teil kommt recht plastisch heraus. Es hat
    sich viel getan, in der Amateur-AstroFotografie. Das sieht man immer wieder
    an den PlanetenBildern.

  • Hallo Thomas,


    tolle Aufnahme! Die passen ja sehrgut zusammen und werden Dir noch schöne Bilder bescheren.
    Ich hab es gerade mit den Aufnahmen aus "Mein Messier Buch" von Hans Vehrenberg Seite 198 +199 verglichen, für solch starke Bilder mussten damals aber noch ganz andere Optik - Kaliber herhalten.
    Die CCD Kameras werden uns im Amateurbereich an guten Optiken noch so mansche Überaschungen bieten.

    Gruß Günter

  • Hallo Tom, ;)

    Quote

    Super Bild, aber woher kommen sie Spikes bei den Sternen. Da hast Du wohl mit einer künstlichen Spinne vor dem Sonnar nachgeholfen?


    Das hast Du richtig erkannt. Ja, von einer künstl Spinne
    her rühren die Spikes, die ich eigentlich ganz ästhetisch
    finde.


    Nur stört mich ein bisschen die Diffraktion an den Spikes.
    Ich denke, das die Dräthe der Spinne ein kleinwenig zu
    dick sind!?

  • Hi Thomas,


    ... und vielleicht kosten Dich die Spikes bzw. das dadurch auch erzeugte Streulicht ein bissle Kontrast.


    Aber ne andere Frage: wo hast Du das Ha-Filter eingesetzt? Hat Dein Kamera-Adapter eine Filteraufnahme oder mußtest Du Dir da was basteln?



    MfG


    Narvi