Selbstbau 6 Zoll Newton - einige Fragen

  • Hallo Bengt,



    (1) wie gesagt: ... beobachte erst mal.


    --> Wie sind die Sterne im Fokus ? Nadelfein oder "Bollen" ?
    --> Ein Refraktor zeigt eher "nadelfein" als ein Newton, ... aber auch nur ein guter, perfekt kollimierter und zentrierter Refraktor.
    Ein guter Newton zeigt auch nadelfein.


    Hast Du dann noch einen Verdacht, dann:



    (2) Der Stern-Test auf Kollimierung:


    --> bei Wolfgang (gilt immer) oder hier: http://www.astrophoto.fr/collim.html



    Wenn Du dann immer noch Deinen Verdacht hast:



    (3) Der Stern-Test auf Spiegel-Fehler:


    --> bei Wolfgang oder http://www.astrosurf.com/altaz/startest_e.htm


    --> Die Ringe im intra- und extrafokalen Sternscheibchen sollten sich (nach innen oder nach außen) symmetrisch entwickeln. Das große Sternscheibchen sollte intra- und extrafokal praktisch gleich aussehen. 100% Gleichheit kriegst Du nie (intrafokal meistens besser).


    --> Auch auf die gleichmäßige Verteilung der Helligkeit im Sternscheibchen achten. Da die Ringe abwechselnd "hell" und 'dunkel" sind, wäre es (bei einem Refraktor) ideal, wenn sowohl die "hellen", als auch die "dunklen" Ringe durch die Fläche des ganze Sternscheibchen hindurch (von außen nach innen) IMMER gleich hell oder gleich dunkel wären (also keine "helleren" oder "dunkleren" hellen Ringe und keine "dunkleren" oder "helleren" dunklen).


    --> Bei einem NEWTON ist das aber NICHT so, weil der Spiegel MUSS Zonen haben (Parabel, keine Sphäre), die dunkler oder heller erscheinen und außerdem ist da noch der Fangspiegel (dunkles "Loch" in der Mitte), welcher die Helligkeit des Bildes beeinflußt. Siehe aber unter: "turned down edge" im letzten ("altaz") Link.



    Du zweifelst immer noch ? Dann gibt es auch noch dies:



    (4) Das Ronchi-Gitter:



    --> http://www.gerdneumann.net/deu…ular-ronchi-eyepiece.html(Hab es dort gekauft, gibt es aber auch woanders).


    --> Was man am Stern damit erkenne kann, siehe bei Wolfgang, ... aber auch hier: http://www.grattavetro.it/intr…l-test-di-ronchi/?lang=fr.


    --> Kann Dir das Ding leihen, schick mir 'ne PM.



    Und schließlich:



    (5) bliebe noch Wolfgang !


    --> Wenn dessen Test der Spiegeloberfläche etwas anderes zeigt als Dein Zertifikat, ... tja dann ... wären nur noch die juristischen"Gewährleistungs"-Fristen beim "Verspiegeler" zu beachten. (Muß ich erst mal nachdenken, wie lang das ist.)



    ... Ich hoffe, ich habe nichts vergessen ;) .



    Gruß

  • Hallo Rudi,


    Du legst juristisch ordentlich einen vor. Merke ich mir für den Fall der Fälle, sollte ich selbst mal an etwas zweifeln


    Besten Gruß,
    Sven

    12,5" / f4,7 Martini Truss | Losmandy G11 | Gemini 2 | Berlebach Planet | MGEN | ED 70/420 | Vixen 102M | Tal 1 | EOS 750D BCF MOD | ZWO ASI 120MC
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  • Hi Rudi,


    gönn ich Dir


    Schönen Abend.

    12,5" / f4,7 Martini Truss | Losmandy G11 | Gemini 2 | Berlebach Planet | MGEN | ED 70/420 | Vixen 102M | Tal 1 | EOS 750D BCF MOD | ZWO ASI 120MC
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  • Seite 5 Beitrag #88 http://astro-foren.de/index.ph…117-HS-Report-Nauris-jpg/


    Hab mir die Auswertung mal angesehen:
    - eine Auswertung in RoC, mehrmals gemacht und gemittelt.(average)
    Hauptproblem ist die RoC Auswertung, bei der Wellenlänge, Durchmesser und Radius genau stimmen müssen.
    Auch der Umkreis bei der Auswertung entscheidet über den Strehlwert. Es ist also die Auswertung mit den
    meisten Fragezeichen. Vergessen darf man nicht die Qualität des Fangspiegels und vor allem, daß die Oberfläche
    des HS sehr glatt sein sollte, dann ist der Kontrast höher. Aus diesem Grund sollte man entweder gegen einen
    Stern prüfen oder gegen einen Planspiegel. Laut Nauris-Webseite bekommt der Kunde alle Interferogramme
    zur Selbstauswertung. Die würde ich gerne mal haben.



    http://nauris.de/index.php/de/
    http://nauris.de/index.php/de/…e-parabol-und-planspiegel
    Dipl. Ing. (FH) Daniel Restemeier
    Binnerfeld 15a
    D-33397 Rietberg

  • Kurze Info. Am letzten Samstag konnte ich kurzfristig nach der Spätschicht die Montierung samt Teleskop aufbauen. Der Mond war für eine gute Stunde zwischen den Wolkenbändern sichtbar, sodass ein Test der Okulare im Raum stand. Die Montierung hatte ich weder gen Norden ausgerichtet, noch wurden die Motoren angeschlossen. Ich war einfach zu müde. Also erstmal das 24mm Pana. Passt, keine Fokusprobleme. Der Mond war mir aber schon fast zu hell. Dann das 12.5mm Genuine. Wow, sehr beeindruckend. Ich hatte mich auf die obere rechte Kraterlandschaft fixiert. Leichtes Seeing. Danach das 6.7 UWA. Seeing nun deutlich sichtbar, aber immer ein paar ruhige Sekunden dabei. Man darf nicht vergessen, dass der ganze Ablauf vielleicht 20 Minuten dauerte. Der Spiegel hatte also keine Chance sich richtig auszukühlen. Und zu guter Letzt die Klee Barlow zusammen mit dem Genuine. Das haute mich dann schon vom Hocker. Klar, Seeing war vorhanden. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass die Schärfe einbrechen würde. Alle Okulare kamen in den Fokus. Und zum Schluss, ein orangener Stern ? Nee, das kann nur der Mars sein. Stellarium kurz geöffnet, jupp, ist der Mars. Also, einen kleinen Versuch gestartet. Allerdings nur eine orangene (leicht sandige) Kugel gesehen. Hinzu kam noch das leichte Zittern beim dauerhaftem Nachführen mit der Hand. Macht so natürlich keinen Spaß. Somit packte ich für den Abend alles ein.


    Gruss Bengt

  • Hallo Bengt!
    Glückwunsch zum gelungenen Firstlight!
    Messwerte sind eine Sache, der eigene Blick durchs Okular eine ganz andere.
    Was nützt der schönste Spiegel wenn es irgendwo Reflexionen gibt oder man nicht in den Fokus kommt...



    Klare Nächte und noch viel Spass


    Detlev

    "Das Universum ist nicht dazu verpflichtet für dich irgendeinen Sinn zu ergeben!" (N. D. Tyson)


    Bresser 10x50 | 150/750 Dobson | 70/700 Skylux Refraktor | 200/1200 Dobson
    Im Bastelkeller: 8"f/6 Spiegel | 76/700 "Tchiboskop"-Newton (2x)


    https://astronomiefreunde-kn.de/

  • Das wären dann:


    Fokus = 1181 mm
    1181 / 24.0 ca, 49-fache Vergrößerung -----------------------------------------Austritts-Pupille 4.08 mm
    1181 / 12.5 ca, 94-fache Vergrößerung -----------------------------------------Austritts-Pupille 2.12 mm
    1181 / 06.7 ca, 176-fache Vergrößerung ---------------------------------------Austritts-Pupille 1.13 mm


    1181 / 04.4 ca. 264-fache Vergrößerung Klee Barlow 2.8 x ------------------Austritts-Pupille 0.75 mm

  • Hey Bengt - auch von mir Glückwunsch!
    Hört sich doch sehr gut an und warte mal ab, wenn das Seeing passt und der Spiegel ausgekühlt ist :)


    Clear skies,
    Sven

    12,5" / f4,7 Martini Truss | Losmandy G11 | Gemini 2 | Berlebach Planet | MGEN | ED 70/420 | Vixen 102M | Tal 1 | EOS 750D BCF MOD | ZWO ASI 120MC
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  • Wo ich mich doch noch gestern in einem anderem Thread über die Wolken beschwerte, so kam es doch Abends ganz anders ! Der Himmel wurde klar. Also raus mit dem Equipment (20.30 Uhr). Montierung gen Himmelspol aufgestellt. Ich hatte aber keine Lust durch das Polsucherfernrohr zu gucken. Da ich allerdgings die Richtung ziemlich genau kenne (Erfahrung), gab es bei der Nachführung keine großen Überraschungen. Nun konnte das Teleskop eine gute Stunde auskühlen bis ich den Saturn ins "Korn" nahm. Wohlgemerkt, das erste Mal, dass ich den Saturn visuell sehen konnte. Ist es eigentlich normal, dass der Saturn so "hell" ist ? Ich konnte ihn deutlich und (scharf) erkennen. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass durch die Helligkeit Kontrast flöten geht !? Nun gut. Danach gab es ein bißchen "Starhopping". Rauf zu M13 (Herkuleshaufen). Allerdings war der Himmel noch zu hell (22.00 Uhr). Sprich, es war garnicht mal so einfach den Haufen im 24mm Pana aufzusuchen. Der Anblick war eher enttäuschend. Also, rüber zu VEGA. Enorm !! Der ist ja hell, war mein erster Gedanke. An diesem Punkt wollte ich dann mal den besagten "Sterntest" durchführen oder zumindest so tun als ob ich es könnte. Aber ich wußte eigentlich garnicht was ich sehen soll und was nicht, egal ob intra- oder extrafokal. Verwendet habe ich das 12,5mm Genuine in Kombination mit der 2.8 Barlow. Reicht die Vergrößerung ? Oder muß ich noch viel höher vergrößern ? Naja, wie gesagt. Ein bißchen hin und her gedreht, aber nichts verstanden. Das einzige was ich sehen konnte war zumindest eine Kreisrunde Abbildung ohne Ausfransungen an der Außenkante. Übung macht den Meister, so hoffe ich.
    Zu guter Letzt dann noch M31 (Andromedagalaxie). Leider stand ich mit meinem Aufbau sehr ungünstig, sodass das Hausdach etwas im Wege stand. Ich musste warten.... und warten... Na endlich, aber was ist denn das !? Ich wußte ja, dass man visuell nicht zu viel erwarten darf. Aber der Anblick war eine heftige Enttäuschung !! Oder habe ich mich bei der Galaxie vertan ? Anbei mal ein Bild, das ich mit meinem 80/480 Apo und einer NikonD610 geschossen hatte. Natürlich stark gestreckt. Anfänger halt... Habe ich gestern Abend etwa M110 (roter Pfeil im Bild) gesehen und nicht M31 (grüner Pfeil) ?


    Gruss Bengt


  • Hallo Bengt,


    Wie Du selbst sagst, der Himmel war wahrscheinlich noch zu hell ! Hatte gestern abend eine Schlange von Menschen vor meinem Teleskop. Wollte M 13 zeigen, .... ich sah ihn, ... aber es war noch zu hell. Habe sie dann mit dem "Augentester" / Reiterlein (Mizar) abgelenkt und andere Geschichten erzählt (der Herr Messier stammt aus Badonviller bei Baccarat in Lothringen), um die Zeit zu überbrücken (Mond, Saturn, Mars und sogar Jupiter waren schon abgegrast). Übrigens, um M 13 am besten zu sehen, nutze ich an meinem f/5 ein 9 mm (früher 8,8 mm) Okular, = 180 x. Bei Dir (f/6) würde man das ungefähr mit einem 7 mm Okular erreichen. Da müßtest Du mit Deiner Barlow und Deinen Okularen schon irgendwie in die Nähe kommen.


    Saturn zu hell ? ... Kontrast flöten ? ... Also ich würde eher auf die zweite Aussage tippen. Könnte an der tiefen Stellung des Saturn liegen, am hellen Himmelhintergrund (ehr nein), an Streulicht (eher ja), ... aber auch am Okular !


    Andromeda ist in allen Teleskopen enttäuschend. Die Galaxie hat 4,5 Grad am Himmel ( = 9 Vollmonddurchmesser). Das geht visuell nur mit einem Fernglas. Außerdem braucht man, wie bei allen Galaxien, einen sehr dunklen Himmel.


    Liebe Grüße

  • Hallo Bengt.


    Ob der Anblick entteuschend ist oder begeistert hat ja viel mit der Erwartungshaltung zu tun.
    Ich habe gestern auch M31 geschaut und war begeistert!
    Ich habe zum ersten mal gesehen das m31 nicht nur ein kleiner nebliger Fleck ist sondern eine "riesige" Ellipse.
    Ich habe einen Sehr einfachen 130mm Newton und hier im Südwesten noch einen leichten Stadthimmel.
    Für mich wars toll :-)
    Aber Du hast recht, spektakulär ist es überhaupt nicht was man da sieht.
    Es hat auch wenig mit den Fotos von m31 zu tun.
    Ist halt so.


    Gruß.
    Mark

    Teleskoppark :) :
    Revue? ______60/910mm Refraktor
    Firstscope ___76/300mm Newton
    Heritage ____130/650mm Newton
    Eigenbau____76/700mm Newton 2" OAZ, In Arbeit
    Bresser _____114/900mm Newton

  • Hallo Zusammen,


    bei M31 sollte man die Vergrößerung so anpassen können, dass noch möglich viel von dem Oval ins Gesichtsfeld passt, das sind F4 Newton oder kurze 5" oder 6" Refraktoren im Vorteil!
    Die besten visuellen Sichtungen habe ich mit meinem Celestron 5,5" Comet-Catcher mit F3,6!
    mit meinem 25mm 70° Okular überblicke ich dann 3,5°
    mit einem 22 mm 56° Okular überblicke ich noch 2,8°
    mit einem 17mm Speers Wale 78° überblicke ich noch 2,65°, mit immer besser aufgelöster Einzelheiten!
    mit einem 13mm Ethos 100° überblickte ich dann immer noch 2,6°, vielleicht besorg ich mir ja doch noch Eins!
    Damit erkennt man in einer guten Nacht schon einige Einzelheiten in der Scheibe und M110 ist gut erkennbar!
    Vielleicht bau ich den Comet-Catcher doch noch auf 2" aus, dann sind mit 20mm sogar 4° möglich!


    Bei einem 8" F6 ist sicher ein 24mm - 31 mm 82° Okular am besten geeignet bieten dann 1,6° - 2,1° Gesichtsfeld,
    damit kann man dann durch abfahren, ausloten wie weit man die Randbereiche noch erfasst.


    Wer aber einen 4"; 5" oder 6" / F4 Richfilder mit 16mm - 31 mm 100° - 80° Okulare einsetzen kann, wird unter dunklem Himmel erstaunt sein, was
    damit bei vielen Objekten alles sichtbar ist, aber den OIII Filter mit einpacken, denn der lohnt sich dann!


    Gruß Günter

    http://www.g2-astronomie.de


    GSO 12" Dobson teilbarer Alu-Tubus, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, Comet-Catcher, MTO100/1000 MAK, Skywatcher ED 80 PRO, Skywatcher 8" Dobson, Skywatcher Maksutov SKM 127 / 1500

  • Nachdem ich nun mein 40mm König Okular ausprobieren konnte, bin ich einfach nur begeistert von der Andromeda Galaxie. Klar, man darf kein "pretty picture" erwarten, doch der Unterschied zum 24er Pana war enorm. Ich liege mit dem König schon bei einer Austrittspupille von 7.2mm, doch stören tut es mich nicht. Der Himmel war aber auch nahezu perfekt. Ursprünglich hätte ich gedacht, dass mein kleiner Fangspiegel nicht reichen würde, da ich nur eine Ausleuchtung von 25mm in der 75% Zone habe. Pustekuchen, ich konnte nicht wirklich einen Lichtabfall im Okular erkennen. Das zum Thema "Theorie und Praxis".


    Gruss Bengt

  • Hi Bengt,


    freut mich für Deine Andromeda-Galaxie-Erkenntnis !


    Ich habe übrigens das 40 mm König der alten (= nicht MK) Serie; links im zweiten (!) Bild dieses Threads (aber das 40 mm anstatt des 32 mm): http://www.cloudynights.com/to…konig-32mm-vs-konig-40mm/


    Wie Du schon äußerlich siehst, sind die "alten" einfacher aufgebaut, als die MKs (alle anderen Bilder, oben und unten): sie haben auch nur 4 Linsen.



    Aber egal, ob es das eine oder das andere war, durch das Du geschaut hast; das ist genau das Okular was man zur Übersicht und zum Aufsuchen braucht.


    Bringt an meinem 12 f/5 eine AP von über 8 mm. Da kommen dann ganz viele Leute (eine klare Merheit) und behaupten, alle APs über 5 oder 6 mm wären bei dem aufgehellten Himmel bei uns vollkommen sinnlos.


    ... ... ... Laß sie mal in dem Glauben, vielleicht kannst Du ja mal ein 40 mm König gebraucht ergattern (die alten Königs = 4 Linsen waren übrigens preislich viel günstiger als die MK-Serie).



    Sie sind nicht randscharf, ok, zugegeben.


    Aber was für ein "light throughput" :)!


    ... Und M 81 und M 82 (an f/5 in einem einzigen Gesichtsfeld) !


    Beim Zirrus-Nebel ist die "Knochenhand der Hexe" beilm Stern 52 auf der einen Seite und die "Dentelles", wie die Franzosen sie nennen (= "Klöppelspitzen") auf der anderen Seite, (allerdings nur jeweils einzeln), ganz im Gesichtsfeld !


    Bei Rutten / van Venroij steht, daß die (alten) Königs (es gibt aber welche mit 3 und welche mit 4 Linsen, = die König I und die König II) im Zentrum des Bildfeldes die kleinste Sternabbildung ("Lichtkegelspitze") aller klassischen Okulare bringen, sogar besser als das Abbe ortho. Unter Huygens, Ramsden, Kellner, Plössl, Abbe, König und Erfle, ist das König das einzige was mit der zentralen Abbildung im Kreis von einer Bogensekundeminute bleibt): 5. Auflage, 2002, englisch, Kapitel 16, S. 176, Abb. 16.9.


    Außerdem hat es ein großes scheinbares Gesichtsfeld 60° (oder 65° ?).


    Und so weiter ... !


    Warum gibt es wohl keine moderenen Weitfeld-Okulare (mit 100° oder so) von über 24 (oder waren es 21) mm ?
    Und warum wird das 4-linsige König nicht mehr gebaut ?


    All Guddes !



    Gruß

  • Hallo Rudi !


    Klar, eine leichte Randunschärfe zeigt das König Okular. Allerdings bei Weitem nicht so schlimm, wie es in diversen Foren steht. Zumindest nicht an meinem f5.5 !


    Mal eine weitere Frage in die Runde. Wie weit darf das Rohr von dem Okularauszug eigentlich in den Tubus ragen, bevor es zu einer deutlichen Vignettierung kommt ? Ich habe ja einen 200er Spiegel und der Tubusinnendurchmesser beträgt 240mm. Somit hätte ich theoretisch 20mm Platz, bis das Rohr "in den" Spiegel hineinragt. Ich möchte mir gerne einen "ordentlichen" OAZ von JMI, Feather Touch etc. kaufen, jedoch ragen die Okularauszüge bzw. das Rohr erheblich in den Tubus, sofern ich den Brennpunkt nicht weiter oben ansetze.


    Gruss Bengt

  • Hallo Bengt,


    ich weiß nicht, wie groß die Vignettierung ist, ... ... aber ich habe mich mal ausgiebig mit Filterschiebern beschäftigt.
    Viele Leute bauen die innen in den Tubus, weil es - wegen des Okularauszuges - schwierig ist, die außen anzubringen.


    Der hier ragt 13 mm nach innen (steht dabei): http://www.strnad-emskirchen.de/filterschieber.html


    Bei dem hier ("Feathertouch" = die unteren Bilder) steht nichts dabei, aber - nach den Bildern zu urteilen - schätze ich mal das sind mindestens Deine 2 cm: http://www.stern-fan.de/Seiten/tuning-filterschieber.htm



    Also ich denke mal, daß sich die Vignettierung in Grenzen halten wird.


    Gruß

  • Hmm... Der Brennpunkt über dem Tubus liegt natürlich dann so, dass das Rohr nicht mehr in den Tubus ragt. Jedoch brauch z.B. das Genuine Okular ziemlich viel intrafokalen Weg, sodass hier das OAZ-Rohr garantiert in den Tubus ragt. Womöglich entsteht hier aber keine Vignettierung. Das heißt wohl wieder ausprobieren.


    Gruss Bengt

  • So, mein Tubus hat noch ein kleines Update bekommen in Form von einem Lüfter, der sozusagen die Luft aus dem Tubus saugt. Die Konterschrauben der Hauptspiegelzelle waren nutzlos, da die Federn genügend Vorspannung haben. Somit konnte ich die vorhandenen Rändelschrauben für die Befestigung der Lüfterplatte verwenden. Die Cinchstecker sind natürlich etwas überdimensioniert. Die hatte ich halt noch in einer Schublade liegen. Die Grundplatte ist frischt geölt, sodass es hier zu einem Farbunterschied kommt...


    Gruss Bengt