Selbstbau 6 Zoll Newton - einige Fragen

  • Sorry, ich wollte nicht auf das Gesichtsfeld, sondern auf den Feldblendendurchmesser hinaus.


    Du hast Deinen Fangspiegel doch auf 2 Zoll ausgelegt.


    Schau Dir nochmal die Eingabefelder von dem Link hier http://www.bbastrodesigns.com/diagonal.htm weiter oben an. Das Ergebnis hängt da auch von (dem Eingabefeld) der Feldblende des Okulars ab.


    Ich habe mal die Daten Deines Teleskopes eingegeben und den Abstand Fangspiegel - Fokus auf 110 mm reduziert


    Nehmen wir an, das 2 Zoll Okular (50,8 mm Aussendurchmesser) hätte eine Feldblende von 47 mm. Dann erhälst Du mit obiger Formel folgendes Ergebnis:



    ==> Die max. Ausleuchtung (bei max. Randverlust von 0,4 mag) ist 2x 22 = 44 mm und der Fangspiegel muß deshalb 50 mm groß sein (= "blau" oben rechts; 44 mm gibt's wohl nicht).




    Nehmen wir jetzt das 1 1/4 Zoll Okular (31,75 mm Durchmesser) und nehmen wir weiter an, es hätte eine Feldblende von 28 mm. Das Ergebnis sieht dann folgendermaßen aus:




    Die maximale Ausleuchtung unter gleichen Bedingungen ist 2 mal 14 = 28 mm, also brauchst Du einen Fangspiegel von 35 mm (= "blau" oben rechts; 30 mm gibt's wohl nicht).


    Siehst Du was ich meine ?


    Wenn Du ein 1 1/4 Zoll Okular benutzt, brauchst Du nicht mehr als 28 mm im Zentrum Deines auf 2 Zoll (44 mm) ausgelegten Fangspiegels.


    Ich hoffe da ist jetzt kein Raisonnementsfehler.



    Edit: also das mit der Verkürzung des Abstands FS - Fokus ist Quatsch, weil dann müßtest Du ja - wegen der gleichbleibenden Brennweite des HS - den FS "nach vorne" verlegen.



    Die richtige Frage ist, ob der OAZ in den Ring des Lichtkegels "einschneidet", wenn Du den OAZ - alles andere gleichbleibend - weiter reinschiebst. Und da scheint mir, d. h. wenn wir den Abstand in obiger Formel bei 140 mm belassen, THEORETISCH ZWAR die Feldblende des 1 1/4 Okulars zuerst (vor dem OAZ-Rohr) zu vignettieren; aber die Vignettierung tritt (Edit 2) entweder PRAKTISCH bei einem 2 Zoll OAZ mit 1 1/4 Zoll Okular-Reducer nicht auf (oder war vorher schon da) !


    Also muß da, bzgl des "Lichtkegels" noch Spielraum (zum "Reinschieben" des OAZ) sein (oder es macht nichts), wenn Du einen auf 2 Zoll ausgelegten FS hast, den Du mit 1 1/4 Zoll Okularen nutzt..

  • Hey Bengt,


    gut gemachter Lüfter. Gefällt mir
    Besten Gruß,
    Sven

    12,5" / f4,7 Martini Truss | Losmandy G11 | Gemini 2 | Berlebach Planet | MGEN | ED 70/420 | Vixen 102M | Tal 1 | EOS 750D BCF MOD | ZWO ASI 120MC
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  • Hallo Bengt,


    an meinen C8-Newtom habe eine ähnliche Konstruktion bezüglich des Lüfters. Zum Auskühlen klappt das gut. Zum Beobachten sollte man ihn aber ausschalten. Ich hatte den Jupiter mit einer 3 fach Newton beobachtet. Das Problem dabei war, dass der Fokus sich ständig in eine Richtung verschob. Als ich dann den Lüfter ausgeschaltet habe, ging er langsam in die andere Richtung. nach einer Weile stabilisierte sich dann alles.

    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Ulrich


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    Eine wichtige Eigenschaft von Meinungen ist, dass sie sich unterscheiden können.


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    Verzeichnis-Sonnenbeobachtung-Bilder-und-Bildbearbeitung

  • Besten Dank Sven ! Der Vorteil Hans-Ulrich ist ja, dass ich bei Nichtgefallen den Lüfter samt Platte in kürzester Zeit demontieren kann. Mal schauen ob das Tubusseeing überhaupt minimiert wird.


    Hallo Rudi. Jetzt verstehe ich so langsam worauf du hinaus willst. Übrigens, ist mein Fangspiegel garnicht auf 2-Zoll ausgelegt. Es ist nämlich nur ein 39mm Fangspiegel. Deswegen war ich ja auch so überrascht, dass das König Okular so gut ausgeleuchtet wird.


    Gruss Bengt

  • Hallo Bengt,


    noch eine Überlegung zu Deinem Problem.


    Wie hast Du es denn geschafft, mit dem 2 Zoll König Okular durch Deinen 1.25 Zoll OAZ zu schauen ? Oder hast Du schon einen 2 Zoll OAZ (mit dem 39 mm FS) ?


    Ich habe noch was auf meinem Komputer gefunden, ist zwar schon alt (von 2000), aber es könnte Dir helfen (ich habe den pdf sogar im Netz wiedergefunden), hier ist der Link:


    http://media.skyandtelescope.c…ts/GS-Adler-Secondary.pdf



    Der Autor sagt, und belegt mit Formeln und Kurven (leider alles in Zoll, man muß also umrechnen), daß ein kleiner (aber nicht zu kleiner) Fangspiegel wichtig und richtig sei, und daß das mit der Randausleuchtung gar nicht sooo wichtig sei ! (Außer vielleicht, wenn Du Fotos machen willst).


    Da Du sowieso nur ein einziges 2 Zoll Okular brauchst (40 mm oder 32 mm; spätestens ab 24 mm und kürzeren Brennweiten erreichst Du auch bei 1.25 Zoll ein Gesichtsfeld von 82° und mehr), würde ich mir da "keinen großen Kopf" machen. Falls noch nicht vorhanden, würde ich einfach einen kurzbauenden 2 Zoll OAZ dranbauen und sonst gar nichts an Deinem wunderschönen Teleskop verändern. Mach mit einem Händler aus, er soll Dir einen kurzbauenden 2 Zoll OAZ zuschicken und probier es aus (vielleicht mir Nylon-/Plastikschrauben befestigen, um den OAZ nicht zu verkratzen, daß Du ihn eventuell zurückschicken kannst). ... Fertig.


    Gruß

  • Hallo Rudi,


    sehr schöner Bericht. Das spricht dafür, dass ich mit meinem 39mm Fangspiegel richtig liege. Klar, ich könnte auch einen 46er oder 50er verwenden, aber warum !? Ich kann keinen Nachteil feststellen im Zusammenhang mit dem 40er König Okular. Übrigens reden wir aneinander vorbei. Mein Helical Auszug war schon immer ein 2-Zoll Auszug, jedoch mit einem passenden 1.25-Zoll Adapter. ;) Nun viel mir aber auf, dass bei der Höchstvergrößerung das Bild bzw. fokussierte Objekt sich etwas im Kreis dreht. Spricht, nicht in der Okularmitte stehen bleibt. Auch der Laser wanderte bei der Kollimation etwas im Kreis. Ich dachte zuerst, dass sich der Laser verstellt hätte oder das der Auszug einen Schlag weg hat. Aber nun musste ich feststellen, dass der 1,25 Zoll Adapter dieses Problem verursacht. Läuft sozusagen nicht zentrisch beim Verstellen des OAZs. Jetzt habe ich einen neuen 1,25 Zoll Adapter verbaut und siehe da, das Problem ist weg. ;) Womöglich wurde der originale Adapter nicht in einem Durchgang gedreht oder sogar falsch eingespannt. Da kann ich aber nur raten. Vorerst bin ich glücklich.


    Gruss Bengt

  • Hallo Bengt,


    schön wenn sich manche Probleme so einfach lösen lassen


    Schönen Sonntag,
    Sven

    12,5" / f4,7 Martini Truss | Losmandy G11 | Gemini 2 | Berlebach Planet | MGEN | ED 70/420 | Vixen 102M | Tal 1 | EOS 750D BCF MOD | ZWO ASI 120MC
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  • Hier ist noch der Link zu der zu obigem Artikel gehören freien Software, genannt "sec" (ganz unten rechts auf der Seite):
    http://www.skyandtelescope.com…eware-from-sky-telescope/



    Edit 1: Das Progamm läuft nicht auf 64 bit Komputern. Hier steht, wie man herausfindet, ob man 64 oder 32 bit hat: http://praxistipps.chip.de/32-…inden-sie-es-heraus_13471
    (Zum Glück habe ich noch meine WIN 98 "Virtual Machine". Dort läuft es.)

    Edit 2: Auf WIN 7 und WIN 10 (auch 64 bit) läuft es mit DOSBox: http://www.dosbox.com/download.php?main=1
    Am einfachsten mit einem zusätzlichen "frontend" wie DOSShell:
    http://www.loonies.narod.ru/dosshell.htm

    Wenn das Programm läuft, hat man als Ergebnis schöne Kurven, die zeigen, wie bei 2 Zoll Okularen (rechte senkrechte Linie = Rand) oder 1.25 Zoll Okularen (senkrechte Linie in der Mitte), je nach Größe des Fangspiegels (in Zoll !), je mehr man zum Rand des Gesichtsfelds kommt, eine Abschwächung des Lichts (in %) eintritt.

    (Man muß natürlich HS Durchmesser in Zoll eingeben und das Öffnungsverhältnis, nach dem Komma, ohne "f/"; also bei 12 Zoll f/5 = "12,5"


    Hier das Ergebnis für meinen 12 Zoll, f/5 Newton:
    = die magenta Kurve




    Tolles Programm !
    (Und sooo "verstaubt" ;) !)

  • Randbemerkung zur saugenden Belüftung des HS: http://rohr.aiax.de/dobson.htm


    In meine Dobsons habe ich damals ebenfalls einen großdimensionierten Computer-Lüfter eingebaut.
    Im Laufe der Zeit stellte ich aber fest, daß es völlig ausreichend ist, den Tubus senkrecht 2-3 Stunden
    sich selbst zu überlassen, ohne alle Lüftung. Dann hat sich der Glaskörper entsprechend temperiert.



    Dank entsprechender Tellerfedern kann man auf Konterschrauben ganz verzichten:


  • Hallo Wolfgang und Bengt,


    bei der Suche nach Software, die zu Alan Adlers Artikel über die die Ausleuchtung von 1.25 Zoll und 2 Zoll Okularen bei vershciedenen Fangspiegelgrößen gehört (vorletzter Beitrag, N° 151), bin ich auf derselben Sky Telescope - Seite (http://www.skyandtelescope.com…eware-from-sky-telescope/) auch noch auf einen sehr interessanten Artikel von Herrn Adler über durchgeführte thermische Messungen an Hauptspiegeln mit und ohne (saugendenen, blasenden, seitlich- und hinten angeordneten) Lüftern gestoßen:


    http://www.skyandtelescope.com…ads/Adler-NewtThermal.pdf


    Auch dazu gibt es eine Gratis-Software:


    http://www.skyandtelescope.com/wp-content/uploads/cool.exe


    die auch auf DOSBox läuft (siehe oben) !


    Sehr interessant, auch wenn ich noch nicht gefunden habe, wie man die Glassorte eingibt (und ob man das kann).


    (Aber auch wenn der Autor sagt, daß seitliche Lüfter schneller kühlen, werde ich meinen hinter dem Spiegel sitzenden trotzdem nicht umbauen ;) . Funktionniert auch so gut).


    Gruß

  • mal meine eigenen, harmlosen Überlegungen zum Sachverhalt saugend oder blasender Kühlung.
    Dazu fällt mir der Spruch aus einem Loriot-Film ein: "Es saugt und bläst der Heinzelmann (= Staubesauger)
    wo Mutti sonst nur blasen kann."


    Natürlich läßt sich sehr lange über das thermische Verhalten des opt. Tubus Newton-Teleskop diskutieren,
    philosophieren, schwadronieren im Zusammenhang mit der Umgebung, in der der Dobson aufgestellt wurde.
    Nur wo ist eigentlich der praktische Erkenntnisgewinn, also die Aufrüstung des Tubus, mit der man signifikant
    die Abbildungsleistung verbessern könnte.
    Wenn man nämlich den Tubus senkrecht für einige Stunden sich selbst überläßt, dann würden sich alle
    Materialien selbst der Umgebungsluft und sonstigen thermischen Einflüssen anpassen. Beim Prüfen einer
    Optik überlässt man z.B. einen Newton-Spiegel auch etwa 12 Stunden seiner Testumgebung. Dann hat er
    sich "ausgedampft" und nahezu alle thermischen Effekte sind erledigt.


    Es ist die immerwährende Frage: Was bringt der ganze Aufstand für die Beobachtungs-Praxis.

  • Hi Wolfgang,


    vollkommen einverstanden ! Ich komme von einem C8 mit komplett geschlossenem Tubus (außer OAZ), wo ich - allerdings erst - nach Stunden immer eine deutliche Verbesserung der Abbildung feststellen konnte, wenn eine Anpassung an die Umweltsituation erfolgt war ! ... Und jetzt habe ich einen "Frischluft"-Gitterohr-Dobson !


    (Allerdings habe ich letzteren dieses Jahr im Urlaub im Schwarzwald tagsüber auf der Dachterrasse stehen lassen (nicht aus Auskühlungsgründen, sondern weil mir mein Rücken wehtat). ... Da sind dann die Kabel zur Batterie geschmolzen (und die 2x 6V Motorrad-Batterie war auch hinüber), weil irgendein Kabel - trotz Abdeckung; = natürlich das stromführende: => "Murphy's law") Kontakt (durch die schwarze Plastik-Kabelumhüllung hindurch !!!) zu einem sich in der prallen Sonne befindlichen, ebenfalls schwarzgefärbten Metallteil aufgenommen hattte ... <X ).


    Du wirst mir jetzt sagen: ... ... ... "der gesunde Menschenverstand ! ... ... ...


    Ich antworte Dir: ... ... Jaaaaaaa :P:P:P !
    (Weil danach "durfte" ich dann ohne Lüfter testen).

  • Mal schauen, entweder der Lüfter zeigt einen deutlichen Unterschied bei der Beobachtung oder ich erspare mir den zusätzlichen Ballast. Auch die Alternative "Quer zum Spiegel" könnte ich umsetzen. Allerdings sagt mir mein Gewissen: "Nein, durchbohre nicht den Tubus". ;)


    Gruss Bengt


  • Hallo Bengt,


    ich erinnere mich an einen Beitrag vor Zeiten, daß ein seitliches Absaugen am besten die "Luft-Linse" über
    dem Spiegel beseitigen würde. Kann man glauben oder auch nicht. Dazu sollte aber der Ventilator immer
    nach oben zeigen, damit die wärmere Luft, weiß, wohin sie flüchten soll. Bei einem Dobson kein Problem.


    Hallo Rudi,


    Wenn man die Schmidt-Cassegrain-Systeme nicht senkrecht auskühlen läßt, bilden sich (von mir
    so genannte) "Nasen" beim Sternscheibchen, die sehr lange brauchen, bis sie weg sind. Offenbar
    entstehen bei schräger Tubus-Position auch schräge Luftwalzen im Inneren, die Spiegel und
    Schmidtplatte dezentral auskühlen. Die Abbildung jedenfalls ist durch die "Nase" deutlich gestört.


    Bei prächtigen Mittags-Temperaturen heizt sich ja der gesamte Tubus tüchtig auf,
    und das muß am Abend erst einmal wieder runter-kühlen. Außerdem haben die
    Schmidt-Cassegrain-Systeme die Unart, die Zentrierung zu verändern bei längeren
    Wärme oder Kälte-Perioden, auch in einer Schutzhütte.

  • Habe ich auch gelesen. Sowas müsste man dann aber schon mit einem durchsichtigen Tubus und Rauch ausprobieren. Kann mir persönlich nicht vorstellen, dass sich vor einem Spiegel ein richtiges Luftpolster bildet. Wenn ich das nötige Kleingeld hätte, dann würde ich wohl so einiges bauen und ausprobieren.


    Gruss Bengt

  • Hallo Bengt,


    Es gab mal eine Firma Astro Spiegel Optik Honigsee, die mit Schlierenfotografie die Qualität ihrer Spiegel auf Messen vorführte,
    dort habe ich auf dem Stand bei der Fotokina, mal einen 200mm Spiegel unter den Strahlenverlauf stellen lassen!
    Dort war dann diese "Luftlinse" die sich in Form wie eine Kerzenflamme darstellte sichtbar! ist also eine Tatsache!


    Die könnte man seitwärts wegsaugen, wird aber dann nur verbogen, ( ist also nicht besser als von hinten ) bis der Spiegel nichts mehr an Wärme nachliefert!
    Also heißt es doch, herstellen des thermischen Gleichgewichts des ganzen Tubus mit allen enthaltenen Teilen ist das wichtigste,
    dabei brauchen große dichte Teile, die längste Zeit, also Spiegel und Metallteile!


    Macht man das Waagerecht wird es unregelmäßig zwischen Tubusunter,- und Tubusoberseite geschehen!
    Stellt man den Tubus, wie schon genannt senkrecht, ist beste Temperaturanpassung möglich!
    Dem Spiegel kann man durch absaugen helfen, das schneller zuerreichen nach ca. 15 -30 Min, die Metallteile sind dann schon längst fertig!


    Beim Newton ist absaugen nach unten besser, da die kalte Luft von Weltraum sowieso nach unten fällt und man sonst dagegen anblasen muss! Man Zieht sich so, auch nicht noch extra Bodenfeuchtigkeit in den Tubus!


    Für einen geschlossenen SC ist es sowieso am besten, wenn Er Himmelwärts auskühlt natürlich mit leichter Taukappe, das verhindert die Nasen im defokussiertem Bild, wenn nicht von hinten abgesaugt wird brauch das eben mehr Zeit, ist bei frühem Aufbau, aber kein wirklicher Grund, das SC System als hierin Nachteilig zu bewerten!


    Bei Metalltuben in der kalten Jahreszeiten nach der Temperaturanpassung Isoliermantel ( aus Auto Sonnenschutz - Isomatten ) anlegen!
    Carbotuben in Sandwichs - Bauweise brauchen auch so lange wie ein SC!
    Ich ziehe beim SC immer noch ein Tuch oder die Tubusmütze über die Frontöffnung, wenn am Abend noch zuviel Feuchtigkeit nach unten fällt, so bleibt die Schmidtplatte wasserfrei!


    So ausgerüstet ist mein C8, das meist genutzte Teleskop, auch wenn ich mit dem 12" Dobson daneben nach sichtbarem schaue, alle Beobachtungen im Newton, die auch im C8 gehen können dort automatisch nachgeführt entspannter gemacht werden!


    An den wirklich Taunassen Herbsttagen bei vorher gutem Sonnenschein, stelle ich die Teleskope nur mit einer großen Stoffabdeckung raus, bis um ca. 21 - 22 Uhr alle Festigkeit, nach merklichem Temperaturabfall heruntergekommen ist!


    Danach habe ich keine wassertriefende Teleskope oder Montierungen, sonder nur ein Tuch ( hergestellt aus Bettbezug ) für den Trockner, dass nach der Beobachtung, nun wieder trocken gut zum wegpacken dient!
    Und um diese Zeit sind auch Beobachtungen bei erträglicher Durchsicht erst möglich!


    Gruß Günter

    http://www.g2-astronomie.de


    GSO 12" Dobson teilbarer Alu-Tubus, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, Comet-Catcher, MTO100/1000 MAK, Skywatcher ED 80 PRO, Skywatcher 8" Dobson, Skywatcher Maksutov SKM 127 / 1500

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