Sterntest eines Dreilinsers (Triplet Objektiv)

  • Hallo,


    habe folgendes Bild beim Sterntesten eines 80mm Triplet APO:


    Sehr kurz vor und nach dem Fokus wenige Beugungsringe. Beim weiter unscharf stellen dann sofort eine weisse Scheibe/Fläche und am Rand leicht einen Beugungsring sichtbar.


    Ein anderes ED80 Teleskop zeigt Beugungsringe wie ich sie kenne aus dem Buch "Star Testing Astronomical Telescopes" von H. Suiter.


    Habe einige Sterntests verglichen und habe sowas noch nicht gesehen.


    Was kann das bedeuten?


    Danke und CS!


    Charly

  • Lieber Charly,

    Quote

    habe folgendes Bild beim Sterntesten eines 80mm Triplet APO:


    Bitte den Refraktor nennen, vielleicht hatte ich den schon hier.

    Quote

    Sehr kurz vor und nach dem Fokus wenige Beugungsringe.

    Hängt vom Durchmesser der Pinhole und dem Okular/Vergrößerung ab, also auch hier etwas mehr Information. Wenn der Effekt am Himmel zu sehen ist, dann auch die Vergrößerung bitte.

    Quote

    Beim weiter unscharf stellen dann sofort eine weisse Scheibe/Fläche und am Rand leicht einen Beugungsring sichtbar.

    Da wäre wichtig, ob der "Beugungs-Ring" intra- oder extrafokal zu sehen ist, und wie stark er ausgeprägt ist.

    Quote

    Ein anderes ED80 Teleskop zeigt Beugungsringe wie ich sie kenne aus dem Buch "Star Testing Astronomical Telescopes" von H. Suiter.



    Wenn es wirklich ein APO ist, dann sollte ein Unterschied zu einem ED-Glas sein, ein APO wäre eigentlich farbreiner, wenn es denn überhaupt ein APO ist. Oft steht es nur drauf.

    Quote

    Habe einige Sterntests verglichen und habe sowas noch nicht gesehen.



    Mit einem Foto davon könnte man besser antworten.

    Im ungünstigsten Fall zu mir schicken, oder erst einmal anrufen.

  • Hallo Wolfgang,


    danke für die Antwort!


    Es handelt sich um den neuen Scopos TL805 f/6.3.


    Das Okular war ein Hyperion Zoom bei 8mm und SpeersZoom bei 5mm bis 3.3mm., bei jeder Vergösserung das gleiche Bild.


    Die "kleinen" Beugungsringe knapp nach Fokus sind (soviel ich noch weis) intra und extra exakt gleich.


    Auch die dann folgende sehr weisse Fläche ist jeweils gleich, wie bei dem Test vom William Megrez 72FD, nur eben weisser und nur ein Ring ganz aussen.


    Mich hat es nur etwas verwundert, da ich gleichzeitig einen Vixen ED80 verglichen habe, und der hat den Saturn wesentlich schärfer gezeigt hat.


    CS


    Charly

  • Hallo Charly,

    vielen Dank für die Info - das macht sie Sache doch schon viel deutlicher. Dazu habe ich Dir auf drei Wegen eine PM geschickt, weil mich die Sache schon sehr interessiert.

    Hat auch mit diesem Thread zu tun: http://www.astro-foren.de/showthread.php?p=35501#post35501

    Quote

    Mich hat es nur etwas verwundert, da ich gleichzeitig einen Vixen ED80 verglichen habe, und der hat den Saturn wesentlich schärfer gezeigt hat.



    Ich kann mir übrigens sehr gut den Grund vorstellen, warum der Vixen ED APO den Saturn wesentlich besser zeigt.

  • Hallo Wolfgang,



    Ich kann mir übrigens sehr gut den Grund vorstellen, warum der Vixen ED APO den Saturn wesentlich besser zeigt.


    Da der Vixen ED80SF mit dem Charly verglichen hat von mir war, würde mich natürlich auch interessieren, warum du dir vorstellen kannst, dass der den Saturn schärfer abgebildet hat. Dieser Vixen ist ja auch Made in China und kein APO sondern nur ein ED.



    Vielen Dank, viele Grüße und CS


    Falko

    "Die Astronomie ist vielleicht diejenige Wissenschaft, worin das wenigste durch Zufall entdeckt worden ist, wo der menschliche Verstand in seiner ganzen Größe erscheint und wo der Mensch am besten lernen kann, wie klein er ist."
    Georg Christoph Lichtenberg, (1742 - 1799), deutscher Physiker

  • Hallo Falko,

    hat er mich doch wieder ertappt!
    http://www.astro-foren.de/showthread.php?t=6789
    http://www.astro-foren.de/showthread.php?t=6975
    http://www.astro-foren.de/showthread.php?t=7924
    http://www.astroselbstbau.de/prueftest.htm

    Es waren also schon einige Vixen Refraktoren hier, die ich näher untersuchen konnte. Eine Eigenschaft hatten sie alle: Sie waren ordentlich bzw. nahezu perfekt justiert, die Linsen. Und das prägt sich bei mír ein.

    Im Gegensatz dazu hatte ich hier drei Scopos, die mehr oder weniger Mängel am verkitteten Linsenblock aufwiesen und vermutlich auch ein 90/600 Scopos, das der Richard so beschreibt: http://www.astro-foren.de/showpost.php?p=35499&postcount=2

    Sollte also jener Refraktor mit ähnlichen Eigenschaften daher kommen, dann muß die Saturn-Beobachtung einbrechen. Gerade bei Saturn sieht man über den Kontrast der Cassini-Teilung sofort, mit welchem Teleskop man es zu tun hat.

    Mein Satz war im Grunde nur eine Frage der Formulierung, um meine Vermutung nicht am Scopos festmachen zu müssen, solange das Gegenteil nicht bewiesen ist.

  • Hallo Wolfgang,


    danke für deine aufschlußreiche Antwort ... und sorry, dass ich dich hab ins offene Messer laufen lassen. ;)


    Mich hat deine Aussage aber besonders interessiert, da ich ja einen "billigen" China-Vixen habe und keinen japanischen. ;) Hab ich wahrscheinlich Glück gehabt ein brauchbares Teil erwischt zu haben, denn bei der China-Serie hört und liest man auch die verschiedendsten Meinungen, dass sie z.B. manchmal stark im Vergleich der japanischen abfallen sollen und andererseits, dass die Unterschiede nur geringfügigst sein sollen.



    Viele Grüße und CS


    Falko

    "Die Astronomie ist vielleicht diejenige Wissenschaft, worin das wenigste durch Zufall entdeckt worden ist, wo der menschliche Verstand in seiner ganzen Größe erscheint und wo der Mensch am besten lernen kann, wie klein er ist."
    Georg Christoph Lichtenberg, (1742 - 1799), deutscher Physiker

  • Hallo Wolfgang,


    warum wird nicht generell ein Prüfprotokoll der Optik beim Kauf mit gegeben. Dies wäre doch in groben Zügen relativ schnell und Kostengünstig zu erstellen?!


    Dies wäre auch eine Beweisdokumentation einer zugesicherten Eigenschaft, oder hoffen die Händler das man, wenn man eine Gurke erwischt, dies nicht merkt. Gerade da wo damit geworben wird, das man die Optiken vor dem Verkauf begutachtet.


    CS


    Charly

  • Hallo Charly,

    jede Firma hat offenbar eine andere Geschäfts-Philosophie. Während der eine Händler auf das langfristige Geschäft setzt, auf Kundenberatung, auf Qualität, entwickelt sich der andere sehr schnell zum Umsatz-Riesen oder Discounter, wo zwar die Preis niedrig, dafür aber die Qualität und die Kundenberatung in den Hintergrund treten. Möglich wird das auch über Billig-Produkte aus China, deren Qualität man allenfalls stichprobenartig prüft, wenn überhaupt.

    Dazu kommt, daß zwischen den "visuellen" Sternfreunden und den "fotografierenden" große Unterschiede sind, und daß auch die Wahrnehmung bei Sternfreunden selbst nochmals höchst verschieden ist, was ein gutes, oder nicht so gutes Fernrohr sei.

    Auf dieser Spielwiese bedienen manche Verkäufer ihre Kunden und verkaufen im schlimmsten Fall dem Eskimo den berühmten Kühlschrank. Meine Test-Aktivitäten haben auch damit zu tun, daß ich selbst oft genug hereingefallen bin.

    Daraus habe ich dann allerdings die Konsequenz gezogen.

    Die von manchen angebotene Ronchi-Testbilder sagen nur was über den Öffnungsfehler im Weißlicht etwas aus. Und das ist schlicht zu wenig. Ein auswertbares Interferogramm wäre am ehesten geeignet, ein Fernrohr einzuschätzen, wenn man es nicht gerade wie dieser Hersteller macht:
    http://www.astro-foren.de/showthread.php?p=34245#post34245
    Der vertraut nämlich darauf, daß seine Kunden damit nichts anfangen können. Vorsichtshalber verdunkelt James Mulherin von OMI auch den Rand - Verdunkelungsgefahr also.

    Auch sagt ein Certifikat selbst noch wenig über die Qualität etwas aus. Hier eine Sammlung: http://www.astro-foren.de/showthread.php?t=4692

    Zambuto macht zwar nur den quantitativen Foucault-Test, den aber dafür sehr exakt mit wunderbaren Oberflächen. Das ist aber eine Seltenheit.

  • Hallo Charly,

    das gute Teil ist hier, temperiert vor sich hin, und einen ersten Blick habe ich auch gewagt.

    - Sterntest bei 9 mm orthoscopisches Okular, ziemlich farbrein, extrafokal leichter Gelbsaum, Rand nicht exakt rund.
    - Foucault, Farbreste erkennbar, wird aber später exakt vermessen
    - größte Auffälligkeit der Rauhheitstest: Für einen APO eine ungewöhnlich rauhe Fläche bzw. Störung der Homogenität, geradeso, als wären die Linsen nach der Verkittung im weichen Zustand noch verdreht worden.

    Könnte übrigens die Ursache für den Kontrastverlust am Saturn sein.

    Genaue Bilder und Auswertungen folgen wie üblich.

  • Da hilft selbst ein Certifikat nichts!

    Farbrein wäre dieser APO, extrem farbrein sogar. Nur das hilft in manchen Fällen trotzdem nichts.
    Wird hier näher ausgeführt: http://www.astro-foren.de/showthread.php?p=35525#post35525



    Auch diese Aussage erfaßt die tatsächlichen Probleme in keiner Weise:

    Quote

    Jeder TL 805 APO wird auf Wunsch mit solch einem Ronchi-Test geliefert.
    Dieser Test zeigt gut die Qualität des Objektives. Der Test erfolgt in Autokollimation (doppelte Fehlergenauigkeit). Das Ronchi Okular hat 13 lin. pro Millimeter.

    Jeder Scopos TL 805 wird vor Versand getestet - wir stellen damit sicher,
    daß nur Geräte mit einwandfreier Sternabbildung das Lager verlassen.



    Bei diesem Objektiv (vermutlich das Scopos 90/600, wie es direkt von China über ebay angeboten wird) zeigen sich die
    gleichen Probleme lediglich nur noch etwas deutlicher: http://rohr.aiax.de/scopos.html
    Also auch beim Scopos TL 805, wie es offenbar vor Versand getestet wurde, wird man weder über den Sterntest, noch
    über den Ronchi-Test feststellen können, daß die TRansparenz über die gesamte Fläche besonders in der Randgegend
    einbricht. Die Interferenz-Linien verschwimmen bzw. verschwinden ganz. Da klappt offenbar die Verkittung noch nicht
    richtig.



    Sterntest: Zugegeben, ich habe das 2 mm Nagler Zoom in Autokollimation benutzt. Nur jetzt wird ganz deutlich, wie gut
    diese Optik intrafokal (links) und extrafokal (rechts) meine 20 Micron große und gelaserte Pinhole abbildet. Auch wird
    bereits die Flächenunruhe sichbar, die bei den weiteren Bildern noch schärfer zum Vorschein kommt.



    Im Rauhheits-Test erlebt man konzentrische Störungen der Transparenz, deren Entstehung möglicherweise durch nach-
    trägliches Drehen der Einzel-Linsen nach der noch weichen Verkittung entstanden sein könnte. Von der Politur sollte
    es eigentlich nicht herrühren, das wäre eine Katastrophe.



    Bereits beim Foucault-Test ist diese für einen APO sehr unübliche Struktur zu erkennen, vor allem aber ein Öffnungs-
    fehler, der mit dem Gaußfehler selbst nichts zu tun hat.



    An der Farbreinheit kann man sich nicht aufhängen, die ist perfekt. Da aber die Verkittung weiterhin mangelhaft
    ist, (also nicht etwa, wie oben behauptet: fachmännisch) zieht das eine ganze Reihe von Fehlern nach sich, die man
    weder mit dem Sterntest noch mit dem Ronchi-Gitter, so wie es der Händler anbietet, erkennen kann. Und aus diesen
    Gründen muß der Kontrast gegenüber dem Vixen ED am Saturn abfallen. Was soviel bedeutet, daß man fotografisch mit
    diesem Scopos zufrieden sein könnte, nur visuell nicht, da gibt es weitaus bessere Lösungen. Die genauere Unter-
    suchung folgt in einem eigenen Thread. http://www.astro-foren.de/showthread.php?p=35525#post35525

  • Hallo,


    TS hat mir den Scopos anstaltslos gegen einen 4" f/8 ED von Astro Professional gegen Aufpreis getauscht.


    Was aber etwas verwunderlich war, das ein Sternfreund der sich vor kurzem auch einen TL805 gekauft hat auch diesen Schärfeeinbruch hatte und diesem wurde die Linse getauscht. Nun ist sein 3" Scopos scharf und ich habe einen 4"er.


    CS


    Charly

  • Interessant finde ich, daß du dir jetzt einen 4"f8 geholt hast, der vom 3"f6 doch sehr verschieden ist, weit weniger kompakt ist und auch deutlich weniger Gesichtsfeld bietet.


    Demnach wolltest du ursprünglich keinen Reise-/Richfield-Refraktor sondern halt einfach nur einen Apo.

    Bino-Tom


    <a href='http://www.binoviewer.at' target='_blank'>http://www.binoviewer.at</a>
    <a href='http://www.binoviewer.at' target='_blank'><img src='http://www.binoviewer.at/images/banner.gif' border='0' alt='user posted image' /></a>

  • Hallo,


    habe mich verschrieben, das ist ein 4" f/7 der als Reise-Schnellspechtel-Einheit meinen Bedürfnissen, neben meinem 6" f/8 Refraktor, etwas näher kommt wegen der grösseren Öffnung und hat auch eine einschiebbare Taukappe.


    Mein vorheriger Vixen ED102sfw war mit f/9 schon unhandlicher.


    CS


    Charly

  • Hallo,

    mein Interesse ist mehr grundsätzlicher Art: Da wird hier von einem Herrn aus Hong Kong nahezu alles verramscht. Man
    kriegt vom gleichen Lieferanten auch modische Herrenhemden mit Krawatte, vor allem aber mit dem gleichen Logo unten
    rechts, wie die 6-Zoll Zweilinser, oder oder APO's, die beim Fokuser noch das Logo eines MÜnchner Händlers tragen.Könnt'
    sein, daß der auf weitere Lieferungen verzichtet hat und nun die ihren Weg über ebay finden. Also nicht nur APO's mit
    ganz zweifelhafter Qualität: http://www.astro-foren.de/showthread.php?p=35539#post35539 wie im Link nachvollziehbar:
    Unterkorrigiert, schlecht zentriert und saumäßige optische Flächen, die dann unter irgendeinen Label oder "Brand" bei uns
    als Markenware verhökert werden. Und wenn es dann der Kunde merkt (visuell in jedem Fall) dann kriegt er halt den Aus-
    tausch, bis er zufrieden ist.

    Leb wohl, Zeiss Objektiv, leb wohl deutsche Perfektion: Zahlen und ab in die Tonne!



    dazu passend folgender Link:
    http://www.hkastroforum.net/viewtopic.php?t=9942&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=&sid=203eb6dfc419d43dd4929dc36bf7900a



    Jetzt kann man raten, mit welchem "brand name" diese Produkte wohl in Europa an den Kunden geraten.

  • Hallo Uwe,

    laß mich spekulativ antworten - von Wolfi Ransburg wird man kaum eine Antwort bekommen in dieser delikaten Angelegenheit.

    Ob das TS-Logo überhaupt geschützt ist, wäre die erste Frage. Und wenn, ob sich die Chinesen dran halten, die zweite. (Von Stoiber unlängst als Technologieklau bezeichnet.) Link2, (mit dem kleinen Unterschied, daß in diesem Fall die opt. Tuben aus China stammen)

    Version 1: Teleskop Service vertreibt über mehrere Schienen das außerhalb von Europa als "Maxivision" verkaufte Teleskop. Lediglich das Logo wäre ein Hinweis auf TS. Verschickt wird es aber aus Shanghai, also müßte der bei ebay auftretende Verkäufer Great Eye ein externer Mitarbeiter/Kontaktmann von TS sein. TS wäre dann raus aus der Haftung und Reklamationen verlaufen nur unter großem Druck, wie ein mir bekannter Fall zeigt.

    Version 2. TS hat aus den bekannten Gründen einen Teil der bereits mit dem TS-Logo gekennzeichneten opt. Tuben storniert und der Händler in Hong Kong vertreibt diese nun zu einem erheblich günstigeren Preis über ebay. Eine weitere Kennung haben diese Refraktoren ja nicht, wie normalerweise auf dem Frontring bei Markenprodukten üblich. (Obwohl der Frontring für einen Aufdruck oder Gravour vorgesehen ist.) Damit ist auch eine eindeutige Zuordnung unmöglich.

    http://www.astro-foren.de/showthread.php?t=9293



    Jedenfalls fehlt in diesem System eine stichhaltige Qualitätskontrolle, was dazu führt, daß ich entweder die Teile zum Testen kriege oder aber nachträgliche Reklamationen äußerst kundenfreundlich bei TS abgewickelt werden. (Damit ich es nicht zum Testen kriege.)

    Statt Markenware also Massenware. Die Teiglinge für Brötchen kommen mittlerweile ebenfalls aus Fernost, glaubt man dieser Sendung: http://www.astro-foren.de/showpost.php?p=34764&postcount=24

  • Hallo zusammen


    Nachdem ich nun einige Zeit interessiert mitgelesen und mir Wolfgangs aufschlussreiche optische Tests zu Gemüte geführt habe hier nun mein erstes Posting. ;)


    Im Yahoo Refraktor Forum kam das Thema "mysteriöse" Refraktoren auf... klingt bekannt oder?


    Nachdem ich einen Link zu den Tests hier im Forum gepostet hatte kam dann ziemlich schnell ein Link zu folgendem Händler im vereinigten Königreich:
    http://astronomica.co.uk/EDTriplets.php


    Damit dürfte die Frage von Wolfgang teilweise beantwortet sein unter welchen Namen die Teleskope in Europa auftauchen werden....


    Interessant finde ich auch die Aussage "Air Spaced Triplet" für alle drei Teleskope. Das getestete 80er war doch verkittet? - Fragen über Fragen. :D


    Gruss
    Chris

  • Hallo Chris,

    das mit Maxivision stimmt. Bis auf einen Fall waren es jeweils verkittete Dreilinser. Erst beim 6. derartigen Dreilinser tauchten plötzlich Abstandsplättchen auf, und damit war endlich klar, wie schlecht die Politur dieser Objektive ist. Einer der Distributoren sitzt als Michael Fang in Zhejiang China und firmiert u.a. als Zhejiang Cereals, Oils Foodstuffs Import & Export Corpjiaxing Company, bei ebay tritt er als great-eye auf im Zusammenhang mit Fraunhofer-Optiken und Dreilinsern. Hemden und Krawatten kriegt man ebenfalls mit dem "Brand" great-eye. Der Brand name wird vom Importeur/Kunden auf Wunsch selbst festgelegt.

    Also ganz bestimmt kein Hersteller, der ein Interesse an optischer Qualität hätte.

    Im Falle der deutschen Bäcker machen deswegen viele Bäcker dicht, weil ihnen durch Billigimporte u.a. aus China der "Hahn" zugedreht wird. Man übertrage das auf den Astro-Markt.