Leuchtpunktsucher oder Telrad?

  • Hallo!
    Ich besitze ein 8" Dobson und habe mit meinem mitgelieferten 8x50 Sucher bereits die markantesten Ojekte gut finden können.
    Allerdings habe ich bei Objekten wie der Triangulumgalaxie, M81 usw. meine Probleme. Auf den Sternkarten weiß ich zwar, wie diese Deep-Skyobjekte zu den Sternen des Sternenbildes liegen müssen, doch durch den Sucher kann ich dann die Sterne nicht mehr richtig definieren, da ja alles "gleich" aussieht.


    Würde hier bereits ein Leuchtpunktsucher (z.B. Baader SkySurfer III) Abhilfe schaffen oder sollte es ein Telrad sein?
    Was sind Vor/Nachteile, was würdet ihr empfehlen?

    Viele Grüße und CS
    Ulrich


    [COLOR="Red"]Galaxy 8" Dobson (Pyrex)[/COLOR]

  • Hallo Ulrich,
    Leuchtpunktsucher oder Telrad ist Geschmackssache, der Telrad hat ein sehr gutmütiges Einblickverhalten, neigt aber auch schnell zuzutauen. Und dann gibts dazu Telrad-Karten, die einem das Auffinden zusätzlich erleichtern.
    Ich habe selber auf meinem Bino einen Leuchtpunktsucher, mit dem ich auch sehr gut zurecht komme.

  • Hallo Ullrich,


    ein Telradsucher bietet den Vorteil 3 konzentrische Kreise an den Himmel zu projezieren. Die sind 0,5-2-und 4° im Durchmesser.
    Es gibt Karten wo diese Telrad Kreise eingezeichnet sind, wie der Deep Sky Reisatlas.
    Dies erleichtert die Orientierung zum Aufsuchen schwacher Objekte.

  • Hallo Ulrich


    Zu den bereits erwähnten Punkten pro Telrad möchte ich noch hinzufügen, dass sich die Helligkeit stufenlos einstellen lässt. Bei den mir bekannten RDF geht das nur in Stufen. Einige der Red Point Finder haben eine Mindesthelligkeit, die mir noch zu hell ist.


    Gruss
    Chris

  • Mehr Informationen zum Baader Leuchtpunktsucher findet ihr hier:
    http://www.baader-planetarium.…r/optik/Sucher.htm#sucher


    Er scheint gut regelbar zu sein und kostet nur die Hälfte im Vergleich zum Telrad. Sind diese Zielkreise des Telrads denn wirklich notwendig?


    Außerdem habe ich gelesen, dass der Telrad mit 300g relativ schwer und auch keine Schönheit ist...

    Viele Grüße und CS
    Ulrich


    [COLOR="Red"]Galaxy 8" Dobson (Pyrex)[/COLOR]

  • Ulrich
    Dann gibt's da auch noch den Quickfinder von Rigel Systems - bin sehr zufrieden damit. Leicht und klein; duch sein "Hochkantstehen" in gebührendem Abstand vom Teleskop, sodass man das teleskop mit dem Geischt nicht verstellt. Hat ein rotes Kreuz mit Loch in der Mitte, Helligkeit vestellbar, man kann das Kreuz auch pulsieren lassen: von langsam bis schnell. Neuerdings gibt's ihn glaub ich auch mit Kreisen.
    Clear Skies

  • Hallo,


    zur Verdeutlichung möchte ich mal ein paar Fotos der gängigen Sucher einstellen:
    in der Reihenfolge
    Geradesichtsucher, seitenrichtig und aufrecht (Meade)
    Geradesichtsucher, kopfstehend, seitenverkehrt (Intes Micro, beleuchtbar)
    Telradsucher mit Taukappe (optional)
    Geradesichtsucher, seitenverkehrt, kopfstehend (Galaxy)
    Winkelsucher, aufrecht, aber seitenverkehrt


    Das sind so die gängigen Suchertypen.

    Liebe Grüße
    Winfried


    Wenn filmen so einfach wäre, dann hieße es "RTL"...