Posts by Waidag

    Hallo Reymund,
    der Skywatcher FH70/500 hat für wenig Geld eine erstaunlich gute Optik,
    mit einen relativ kleinem Farbfehler,
    der geht gut mit einem kleinen 1,25" Herschelkeil.
    Wenn Du Glück hast kannst Du sowas in der Bucht für weniger als 50 Euro abgreifen


    Eine etwas noblere Lösung wäre ein Volksapo Skywatcher ED 80/600,
    manchmal für 200 Euro gebraucht zu kriegen.


    Beide gute Partner im Weisslicht für die Ergänzung zum PST. :-)


    Von FH80/400 oder FH100/500 rate ich für diesen Zweck ab, die sind zu bunt.

    Nochmals zur Erinnerung


    Bis zum 29. Februar 2012 findet im Biosphärenzentrum Münsingen noch die Ausstellung
    "Faszination Astronomie- Der prächtige Sternenhimmel über der Schwäbischen Alb und der Umgang mit Licht" statt.
    Im Rahmenprogramm gibt es am 23. Februar einen Vortrag zum Thema von Prof. Hanns Ruder, Astronom und Astrophysiker der Universität Tübingen.


    Beginn des Vortrages ist 19:00 Uhr.
    Eine Anmeldung ist erforderlich, deshalb
    bitte im Biosphärenzentrum unter Tel. 07381/93293831 melden.

    Hallo Reiner,


    ich sehe es genauso wie Michael.


    Mein Skywatcher ED 80/600 ist ein Schnellspechtelfernrohr,
    gut für Sonne, Mond und Planeten, aber auch für großflächige Objekte
    wie Kometen und Sternhaufen und hellere Nebel.
    (Bei Deep Sky ist ein FH 120/600 aufgrund der grösseren Öffnung die bessere Wahl.)


    Für das Mitnehmen zu totalen Sonnenfinsternissen habe ich das Gerätle damals angeschfft.


    Inzwischen ist es immer mehr im Schrebergarten zum kurz mal Gucken im Einsatz.


    So habe ich mit diesem Röhrchen dort erfolgreich Komet Mc Naught am Taghimmel und die Venusbedeckung durch den Mond beobachten können,
    die mir wohl entgangen wären, hätte ich nicht schnell und ohne großen Aufwand ein kleines Teleskop aufstellen können.



    Ein weiteres ED 80/600 und ein PST wurden zu einem tollen H-Alpha Fernrohr kombiniert.


    Die schöne kleine Montierung von einem Selbstbauer beim letzten ATT erstanden steht nun schmuck auf einem Berlebach Report Stativ.
    Hier auf dem Bild ist es noch ein Vermessungsstativ.

    Hallo Fernglasfreunde


    ich lese hier sehr gute und informative Beiträge von Euch.


    Mich fasziniert auch das Beobachten des Sternenhimmels mit dem Fernglas und ich habe schon einige Exemplare besessen.


    Meine Ferngläser bisher waren ein Meopta 12x60, Zeiss West 10x50 Porro,
    Zeiss Jena 15x50 Pentekarem, und 10x50 Jenoptem Multicoated.


    Heute habe ich noch ein Kronos 6x30 mit 12,5°GF, ein Pentax 8x40 mit 9,5°GF,
    die Klassiker Zeiss Jena 8x30 Deltrintem Mc (Ende der 80er noch neu gekauft)
    und ein Zeiss Jena Jenoptem 7x50 Mc die ich behalten werde.


    Ich bin von den Vergrößerungen 10 und 12 abgekommen und verwende
    nur noch 6-8 fach, die machen mir frei Hand mehr Freude und bereiten Beobachtungsgenuss.
    Und dann noch je weitwinkliger umso lieber.
    Die Sternabbildung am Gesichtsfeldrand ist mir nicht so wichtig,
    der Gesamteindruck des gesehenen Himmelsauschnitts fasziniert mich um so mehr.:glare:


    Begeistern tun mich die Anblicke in den Premiumgläsern von Zei+Lei+Svaro ,
    die ich ausgiebig in Kärnten vor dem roten VW Bus vom Martin Birkmaier sitzend testen durfte,
    aber fast 2000 Euro sind mir einfach ein bisschen zuviel Geld für ein Fernglas.:huh:

    Guten Abend,


    Es wird Zeit für das "Projekt Sternenpark Schwäbische Alb" in diesem Forum zu werben.


    Im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen findet vom 5. bis 29.2.2012 die Ausstellung


    "Faszination Astronomie - Der prachtvolle Sternenhimmel über der Schwäbischen Alb und der richtige Umgang mit Licht" statt.


    In dieser vom Projekt Sternenpark Schwäbische Alb in Zusammenarbeit mit den NABU-Ortsgruppen
    im Biosphärengebiet organisierte Austellung zeigt faszinierende Sternenhimmelfotos der Schwäbischen Alb,
    stellt das Sternenpark-Projekt vor und erläutert ökologische Stadtbeleuchtung.


    Im Rahmenprogramm finden u.a. Vorträge mit dem Astronomen und Astrophysiker Prof. Hanns Ruder (23.2.12)
    und dem Beleuchtungsexperten Sándor Isépy (15.2.12) statt.


    Um Voranmeldung zum Besuch der Vorträge wird gebeten.


    http://www.sternenpark-schwaebische-alb.de/


    Dieses Projekt wird von Matthias Engel, Carsten Przygoda ,Till Credner und Hans-Jürgen Merk initiiert.


    Die Backnanger Sterngucker unterstützen dieses Projekt und wirken mit.

    Hallo zusammen,


    Viele Jahre war mein 6" F5 Jaegers FH neben unserem 30" Dob mein Lieblingsfernrohr
    um am Himmel mit Genuß spazieren zu schauen und mit dem die ganzen Glanzlichter des Deep Sky sehr einfach aufzufinden waren.


    Heute habe ich ein sehr transportables FH 120/600 und parallel daneben ein 80/320 FH vor dem Füssener Astrostuhl stehen,
    um damit seehr gemütlich und so weitwinklig wie irgend möglich geradsichtig in den gestirnten Himmel zu spechteln.
    Das 120/600 wiegt anstelle von 10 Kilo nur 3Kilo und ist damit fernreisetauglich.


    Ich geniese auch gerne meine Oldtimer, einen 110/2720mm Schiefspiegler
    und einen alten Newton 150/1300, Optiken von D. Lichtenkneckeraus den sechziger Jahren.


    15 Jahre lang hatte einen Zeiss AS 130/1950 Refraktor in meiner Beobachtungsstation in den Korber Weinbergen mobil in Gebrauch.


    Während 25 Jahren Sternegucker kommt halt was zusammen :-)
    Kleinere Öffnungen haben ohne Zweifel ihren Reiz, ein jedes Fernrohr hat seinem Himmel, heisst es.


    Habe ich den Wunsch das maximal Mögliche zu sehen, kann das Geschirr nicht groß genug sein.


    Mehr Öffnung ist auch mehr sehen.


    DeepSky, die Paradediziplin eines Dobsons mit großer Öffnung lasse ich bei meiner Argumentation absichtlich mal ausser acht.


    Lachsfarbene Details in den Wolkenbändern der Jupiteratmosphäre
    gespickt mit dunklelblaugrauen Barren und elfenbeinfarbenen Spots,
    um diese Details zu sehen braucht man Öffnung, da sind 5 oder 6" Öffnung nicht ausreichend.
    Ab etwa 10 Zoll wird das Sehen der feineren Farbdetails auf Jupiter möglich, darunter fehlt es dem Auge halt am Licht.


    Wer hat von Euch mit 5" die Dunkelgebiete auf Mars in dunklen Olivtönen gesehen?
    Das ist nicht möglich, nur mit erstklassiger Optik mit 12" Öffnung und mehr konnte ich während den Oppositionen 2003 und 2005 diese Farbtöne sehen.


    Nach meinen Erfahrungswerten ist ein guter Dobson
    mit einer hochwertigen Optik in der Grösse ab 12" die optimale Sehhilfe.
    Ob dann doch nur 10 Zoll oder gar 42 entscheiden die Möglichkeiten.


    Ich habe einen 16"F 4.5 gewählt, der mich zukünftig auf allen Reisen zum dunklem Himmel, egal wohin im Koffer begleiten wird.


    Ein guter Newton, der von seinem Nutzer beherrscht wird,
    ist schon lange Zeit das Optimum des Erreichbaren für den visuellen Beobachter
    und wird es auch in Zukunft bleiben.


    Das hat bereits in den 60er Jahren Johann Kern beschrieben, als er mit seinem damals neuen 24" Newton den Virgohaufen abgefahren ist.


    "Nur sehr wenige Menschen auf dieser Erde haben bisher gesehen was ein kleiner Spessartbauer sah."
    Johann Kern(1895-1975)Pionier der deutschen Deepsky Beobachtung.


    Mir hat 1987 sein Fernrohr die Augen geöffnet,
    seit dem bin ich vom Beobachten mit großer Öffnung begeistert.


    Erweiterung der Ausgangsfrage: 5" reicht das- Alleine ?
    Antwort: Nein, mir nicht!
    Warum ich auch einige kleine Fernrohre habe?
    Es sind wunderbare Spielzeuge die mir Freude machen.
    Das ist wie VW Käfer fahren.

    Hallo Wolfgang,


    Dankeschön für Deine Bemühungen und die daraus resultierenden interessanten Informationen!


    Schade daß Borg mit so wenig Sorgfalt die Fassungen hinschludert.
    Wenn ich das mit deren Preisliste vergleiche, ist dieses Fabrikat von meiner Wunschliste gestrichen.
    Borg war wegen des geringen Gewichts und Angebots mit kleinen Optiken für mich stets eine interessante Alternative gewesen.
    Du weisst, ich bin ein "Weitwinkelbegeisterter."

    Hallo Wolfgang,


    für Weitfeldbeobachtungen bei Autrittspupille 4-7mm ist die Qualität ausreichend.
    Ein Kometensucher eben.


    Sicherlich kannst Du Dich noch an meinem 6"F5 Jaeges erinnern, den Du mal auf Deiner optischen Bank hattest.
    Trotz relativ ernüchternden Meßergebnissen habe ich damit erfolgreich und mit viel Freude schöne Spaziergänge am Himmel gemacht.


    Ersetzt wurde er Ende 2010 nun gegen einen reisetauglicheren 120/600 der nur 3 Kilo wiegt und mit 4,2° noch etwas mehr Gesichtsfeld bietet.:D

    Hallo zusammen,


    mit dem Fortschritt meiner 16" Baustelle ging es in der Zwischenzeit weiter.
    Der Gitterrohrtubus ist nahezu fertiggestellt.


    Für die Hauptspiegelbox wurden 2 Klammern aus Multiplex angefertigt und eingepasst.
    Sie halten den Steckrahmen mit den Klemmböcken auf der Oberseite der Hauptspiegelbox
    und sind Befestigungsflächen für Höhenräder.
    Sie werden jeweils mit 2 M5 Knebelschrauben an den Seiten der Hauptspiegelbox befestigt.


    Aus zahlreichen Aluminuim Drehteilen und Karbonrohren habe ich 8 teilbare Gitterrohre zusammengeklebt.
    Die geteilten Gitterohre sind im Transportmaß 65cm lang und werden mit M14 Gewinden verbunden.
    Die Unterseiten wurden aus Kostengründen mit je 20cm langen Aluminiumrohrstücken verlängert.
    Sie sind derzeit noch nicht verklebt sondern mit Klemmschrauben versehen
    und bilden eine Variable falls ich noch die Focallage verändern möchte.





    Der Fangspiegel ist auf dem Halter mit Silkonblobs verklebt.
    Nun warte ich auf Sternenlicht um die gewünschte Focallage mit dem noch unbelegten Hauptspiegel zu bestätigen.


    Heute habe ich den Schwerpunkt ohne und mit Okular (20mm Nagler T2 - Unc Al´s alte Handgranate) ausbalanciert.
    Daraus resultierten Abweichungen zur berechneten Lage des Schwerpunkts von fast 30mm.


    Die Daten vom Tubus:
    Länge 1760mm, Gewicht mit allen Bauteilen, Optiken und Sucher: 17,6kg.
    Damit wird die Erreichung des Zieles von max. 20kg Teleskopgewicht sportlich.:D



    Hut mit Telradsucher und Feathertouch Okularauszug.
    Die Blende ist noch nicht gegenüber dem Okularauszug befestigt und liegt noch oben im Hut.


    Bald werden aus einer 26" Fahrradfelge Höhenräder angefertigt und die Dobsonmontierung gebaut.


    Ich werde dann von der Fertigstellung und Inbetriebnahme meines neuen Teleskops in diesem Forum berichten.

    Hallo Winfried,


    wenn die Abschattung im Durchmesser unter 25% bleibt hat sie in der Beobachtungspraxis
    bei einer Öffnung von 16" so gut wie keinen Einfluß auf die Bildqualität.
    Daher sehe ich bei einer solchen Konstruktion in "Groß" keinen Vorteil der dem Aufwand gerecht wird .

    Allen Sternfreunden ein frohes Weihnachtsfest
    und einen guten Rutsch in ein glückliches Jahr 2012.



    Sternfreunde mit verschiedenen Ansichten verbindet die Freude beim Anblick des gestirntem Himmels :)

    Liebe Sternfreunde,


    ich möchte Euch mein aktuelles Projekt,
    den Selbstbau eines 16 Zoll Reisedobsons vorstellen.


    Damit geht der Traum in Erfüllung,
    bei Flugreisen ein Teleskop mit grosser Öffnung und bester optischer Qualität mitnehmen zu können.


    Um das Projekt zu realisieren und Platz zu schaffen,
    habe ich mich von gutem aber auch schwerem Gerät im Dezember des vergangenen Jahr getrennt.
    Die Refraktoren Zeiss AS 130/1950 mit Vixen Saturn Montierung und Jaegers 152/760 wurden verkauft.


    Zeitgleich wurde bei Schott in Jena ein 400mm grosser Borofloat Rohling mit 25mm Dicke bestellt.
    Dieses Glas ist gut zu bearbeiten und hat ähnliche Eigenschaften wie Pyrex.


    Ein Freund hat mir daraus einen sehr guten Spiegel geschliffen, den ich bereits Ende Mai bei Ihm abholen durfte.



    Vom Birkmaier Martin kam ein hochwertiger Fangspiegel mit D 78mm (in kleiner Achse) hinzu.


    Ein unbenutzter 2 Jahre alter Feathertouch Okularauszug wurde von einem Sternfreund preiswert erworben.


    Damit waren alle hochwertigen Komponenten für ein Premiuminstrument beisammen:wub:


    Im Frühjahr 2010 konnte mit der Baustelle "Reisedob 16" begonnen werden.


    Zuerst wurde aus Aluminium Vierkantrohr eine 18 Punkt Spiegelzelle angefertigt, die Knotenbleche wurden an die Rohre genietet.



    Die lateralen Lager für den Spiegel,

    welche ich nach den Rat eines erfahrenen Spiegelschleifers nun weiter wie hier zu sehen auseinander gesetzt habe.


    Der Rahmen der Spiegelzelle in der Box, welche im Transportmaß nur 10cm Höhe misst


    und sich durch klapp und steckbare Seitenwände in eine Hauptspiegelbox mit 34cm Höhe verwandeln lässt.


    Der Hut wurde aus 6mm dünnen Multiplex Birke angefertigt


    zur Erhöhung der Steifigkeit mit 1,5mm dickem Flugzeugsperrholz beplankt

    hier sieht man auch schön das Packmaß meiner Konstruktion.
    Das Instrument soll in einen Hartschalenkoffer passen.



    Spinne und justierbare Zelle für den Sekundärspiegel wurden aus Aluminiumblech und Rundmaterial angefertigt.



    Okularauszug und Telradfinder werden in Schwalbenschwanzführungen am Hut eingesteckt und durch Knebelschrauben fixiert.


    Die oberen Halterungen für den Gittertubus sind fertig.

    Die Lieferanten waren Ikea ( Kugeln) und ein Metallhändler bei Ebay.

    Geeignete Spannelemente habe ich beim Fahrradhändler gefunden.


    Kommende Woche werden die teilbaren Gitterrohre montiert und verklebt,
    dann kann ich bald erstmals den Tubus "am Stück" begutachten.


    Ich werde gerne über den weiteren Baufortschritt hier im Forum berichten.
    Im Frühjahr ist "first light" geplant.

    Hallo Dominique,


    Bei den Backnanger Sternguckern existieren mehrere Taks,
    2x FS 60 C, 1x FS 78, 1x FS 102.
    Diese Refraktoren überzeugen in Ihrer jeweiligen Öffnungsklasse Alle.
    Der FS 60 C ist vermutlich das beste erhältliche Gerät mit 60mm Öffnung.
    Tolle Abbildungsleistung kombiniert und sehr kompakt,
    aber eben nur 60mm Öffnung.
    Meiner Meinung nach aber immer besser als ein Spektiv.



    Ich bevorzuge als Reisegerät eher 80mm Öffnung, aber das weisst Du bereits.:D


    Hier vergleiche ich am 13" großem Mars gerade Tak FS 78 mit dem 110mm Schiefspiegler.