Posts by Waidag

    Hallo zusammen,


    von Vogelsand oder Sandpapier in der Nähe von Optik und Mechanik
    ist abzuraten weil die Gefahr besteht daß Sand abröselt und Schaden verursacht.


    Ich schwärze mit Dispersionsfarbe "Schwarz"
    das gibt ein ultra mattes Schwarz auf Holz und Metallteilen.
    Auf grösseren Flächen verwende ich Velourfolie.


    Ein 6"F5 Refraktor bringt schon sichtbar mehr Leistung bei Deep Sky Objekten,
    zeigt aber maximal nur 3,2° Feld.
    Deshalb bin ich nach 15 Jahren mit meinem Jaegers Refraktor 152/760
    eine Stufe zurück auf 120/600 mit welchem 4,2° Feld erreichbar sind.


    Noch etwas Himmel um den z.b. den Cirrusnebel am Stück zu haben wirkt ästethischer.
    Um die 600 Brennweite ist mit 2" Okularen nach meiner Erfahrung optimal für einen Richfielder.


    Noch ein Plus:
    Mit etwas mehr als 3 Kilo ist der 120/600 noch Flugreise und AZ3 tauglich.
    Ich habe den nun zerlegt,mit Knallfolie geschützt in ein Handgepäckstrolley eingepackt.
    Summe: 6 Kilo
    Das etwas gekürzte Stativ mit AZ3 Montierung,
    die Okulare 30mm-84°,14mm-14°, 10mm-100°GF sind im Reisekoffer zwischen Klamotten verstaut .


    In einer halben Stunde gehts los zum Flughafen
    und um 13:10 von Stuttgart ab nach Santa Cruz auf La Palma - Juchhei!:D


    Über die DeepSky Beobachtungen mit diesen Sehilfen erfolgt nach unserer Rückkehr ein Bericht.

    Hallo zusammen,


    gute Farbfilter gibt es von B+W (Schneider Bad Kreuznach),
    ich habe bisher hellblau am Jupiter und orange am Mars verwendet.


    Auch für Beobachtungen mit Herschelkeil nehme ich Filter (Neutral und Pol) aus diesem Haus.
    Angenehmer Nebeneffekt, es werden keine astronomischen Preise verlangt,
    auf der Fassung steht nicht "Astro".


    Beziehen kann man diese Filter in Fassungen nach Wunsch bei Foto Universal in Fellbach,
    die dortige Astroabteilung ist das Fernrohrland- der kompetente Ansprechpartner ist Rudolf Idler.

    Hallo Alko,


    auch von mir ein herzliches Willkommen.


    "Wobei ich finde, dass es kein bestes Teleskop gibt,
    sondern nur das für den gewünschten Zweck Geeignetste"
    Gut erkannt! :)


    Ich praktiziere das schönste Hobby der Welt seit 1983.


    Weiterhin viel Freude an der Beobachtung des gestirnten Himmels.

    Hallo Winfried,


    wie man an den Bildern sieht und liest muß es bei Euch auch sehr nett gewesen sein.
    Schade daß wir immer zur selben Zeit auch einen Termin haben,
    sonst würd ich schon mal gerne mit dem Anhänger
    zu so einer Gelegenheit nach Gerchsheim kommen;)

    Giuten Abend,
    in Backnang hatten wir einen schönen und gemütlichen Astronomietag abgehalten.
    Mehr als 30 Sterngucker standen zur Verfügung.
    Die Besucherzahlen von 2009 und 2010 konnten nicht erreicht werden.
    Es gab dazu zu viele alternative kulturelle Angebote in der Umgebung.
    Wir hatten dafür unseren Spaß mit einem ein sehr guten und interessierten Publikum.


    Als kleine Beschreibung des Abends mein Bericht für die lokale Presse.


    Samstagabend um 19 Uhr staunten die zahlreichen Besucher an den Grillstellen
    und auf der Wiese des Waldspielplatzes.


    Die Backnanger Sterngucker fuhren ein und stellten neben Bocciabahn und Bolzplatz
    einen Fernrohrwald mit 30 Teleskopen auf.

    Sofort von Kindern umringt wurden Teleskope eingerichtet und geduldig neugierige Fragen der Kids
    wie „was kostet sowas?“ beantwortet.



    Noch bei Tageslicht konnten die interessante Instrumente der Sterngucker,
    vom Einsteigerfernrohr bis zur Oberservatoriumsklasse begutachtet werden.



    Nach einer Begrüßung durch Michael Altvater wurden die Fernrohre auf den Mond gerichtet.
    Beim Eintreten der Dunkelheit verteilten sich die interessierten Besucher um die Teleskope.
    Das ist ein Vorteil bei Sternennächten auf dem Waldspielplatz.
    Aufgrund der zahlreichen zur Verfügung gestellten Sehhilfen gibt es keine langen Warteschlangen.


    Nur an einem Instrument benötigen rund 150 Gäste an diesem Abend etwas mehr Geduld.
    Hinter dem 76cm Newtonteleskop der Sterngucker, einst das größte transportable Fernrohr in Europa,
    ist der Andrang am Größten.
    Dafür brannte sich dort die Landschaft um das „Meer der Ruhe“ ,
    dem einstigen Landeplatz von Apollo 11 am deutlichsten auf den Sehnerv ein.


    Mit 180facher Vergrößerung und 100° Weitwinkelblick konnten die Besucher
    formatfüllend die Gebirgs- und Kraterformationen des Erdtrabanten bestaunen.
    „Wie ein Blick aus dem Fenster einer Raumkapsel „beschrieb ein begeisterter Besucher sein Erlebnis.


    Zu späterer Stunde wurde der ringgeschmückte Planet Saturn aufgesucht,
    der zur Zeit etwa 1,2 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt auf seiner Bahn um die Sonne zieht.
    In ruhigen Augenblicken konnten neben Wolkenbändern auf der Planetenoberfläche und dem faszinierendem Ringsystem 4 Saturnmonde beobachtet werden.


    Nicht wenige Jugendliche kamen von den Grillfeuern an die Teleskope, um mal richtig Fern zu sehen.
    Auch Backnangs Erster Bürgermeister Michael Balzer ließ es sich nicht nehmen,
    mit seiner Gattin den Besuch den Besuch einer anderen Veranstaltung kurz zu unterbrechen
    und bei den Sternguckern ins Teleskop zu schauen.



    Beim Eintauchen des Monds hinter den Bäumen des Plattenwalds,
    wurden lichtschwächere Objekte,die Galaxien in den Sternbildern Löwe und Jungfrau, ins Visier genommen.


    Bis nach Mitternacht standen die Sterngucker und ihre Fernrohre zur Verfügung.



    Die Sterngucker kommen wieder :


    Am 22 August 2011 im Rahmen des Kinderferienprogramms ab 21 Uhr auf den Waldspielplatz

    Hallo Stefan,
    ich hole den Fangspiegel für meinen 16er Dob beim Martin Birkmaier,
    einen Premium mit 78mm kl. Achse.
    Ich werde bei der optischen Qualität keinen Kompromiss eingehen.
    Wie früher unser seliger Gottlieb im Schwabenland sagte: "Das Beste oder Nichts!"

    Vom Refraktor zu einer Mülltonne? Au weiah....


    __________________



    Hallo Stefan, Du wandelst auf meinen Pfaden?


    Nicht nur ein Refraktor ist ein feines Gerät,
    auch ein Newton kann höheren Ansprüchen genügen.
    Wenn man keine Kompromisse bezüglich Qualität eingeht,
    und der Karre zeigen kann wer der Meister ist :D

    Ihr werdet Euch noch wundern
    wenn ich erst Rentner bin
    sobald der Stress vorbei ist
    dann lang ich nämlich hin
    Oho, oho, oho


    dann fahn' ich äusserst lässig
    das Haar, das mir noch blieb
    Ich ziehe meinen Bauch ein
    und mach auf heisser Typ
    Oho, oho, oho


    Und starren mich die Leute
    entrüstet an und streng
    dann sag ich meine Lieben,
    Ihr seht das viel zu eng



    Mit 66 Jahren , da fängt das Leben an
    Mit 66 Jahren , da hat man Spaß daran
    Mit 66 Jahren , da kommt man erst in Schuss
    Mit 66 Jahren , ist noch lang noch nicht Schluss


    Ich kauf' mir ein Motorrad
    und einen Lederdress
    und fege durch die Gegend
    mit 110 PS


    Ich sing im Stadtpark Lieder,
    dass jeder nur so staunt
    und spiel' dazu Gitarre
    mit einem irren Sound
    Oho, oho, oho


    und mit den anderen Kumpels
    vom Pensionarsverein,
    da mach ich eine Band auf
    und wir rocken ungemein


    Mit 66 Jahren , da fangt das Leben an
    Mit 66 Jahren , da hat man Spaß daran
    Mit 66 Jahren , da kommt man erst in Schuss
    Mit 66 Jahren , ist noch lang noch nicht Schluss


    und voller Stolz verkündet
    mein Enkel Waldemar
    der abgehobene Alte,
    das ist mein Opapa


    Mit 66 Jahren , da fängt das Leben an
    Mit 66 Jahren , da hat man Spaß daran
    Mit 66 Jahren , da kommt man erst in Schuss
    Mit 66 Jahren , ist noch lang noch nicht Schluss



    Zu Deinem Geburtstag die Besten Wünsche aus dem Schwabenländle :wub:

    Hallo Winfried,


    in 20 Jahren bin ich erst 71 und hoffentlich noch gut unterwegs und überall mit dabei.
    2 Meter Fuffzig vertikal gibt es nur in eine Richtung:
    Nach oben auf die Leiter an einem großen Dob! :laugh:



    Hallo Josef,


    Danke für die Blumen:wub:
    dies habe ich mit der Veröffentlichung hier im Forum bereits vergeigt.
    Die Damen und Herren wünschen exclusive Berichte.



    Hallo Christoph,


    es ist eine verdammt ansteckende Infektion mit hohen Folgekosten.
    Manchem blieb am Ende nur ein Armenbegräbnis.....:nerd:

    Im Banne des Öffnungsfiebers.
    Vor 20 Jahren entstand bei den Backnanger Sternguckern
    der Plan zum 30 Zoll Dobson .


    Die Vorgeschichte:


    Begonnen hat es vor gut 25 Jahren als ein im Herzen junger Rainer
    und ein junger Gerd zusammen im Jahr 1986 das 2.ITT in Kärnten auf der Gerlitzen besuchten.
    Damals beobachteten wir im Öffnungsrausch mit Spiegelteleskopen der 33cm und 42cm Klasse.


    Erstmals erfuhr ich durch den Blick in ein 13mm Nagler Typ1 einen Spacewalk Effekt,
    und das erste Mal beobachteten wir mit dem brandneuen Premium UHC Filter der Firma Lumicon,
    beides Produkt e die Stefan Thiele freundlicherweise der Sternguckerschar zur Verfügung stellte.
    Der Hantelnebel bekam damit Ohren, ein Sichelnebel NGC 6888 uns noch unbekannt, unweit Gamma Cygni wurde sichtbar,
    und der Nordamerikanebel war mit dem vor das bloße Auge gehaltene Filter leicht zu sehen.


    Mann war das ein Wandel,
    vorher waren wir mit Mühe und mit 3 Zoll Refraktor und einem C8
    auf die Suche nach Messier Objekten.


    Die Erfindung von Steve Kufeld, der Telrad Finder zeigte uns, wie einfach das Finden von Objekten sein kann.
    Mit einem Finder findest Du was, mit einem Sucher suchst Du nur.


    Aber das Beste an einem Teleskoptreffen sind immer die Menschen, die man dort kennenlernen darf.
    So pflege ich von damals bis heute immer noch zahlreiche Freundschaften,
    und auch wenn man sich selten trifft: Aus den Augen ist nicht aus dem Sinn.


    Ein Besuch mit Folgen.

    Im Frühjahr des Jahres 1987 wurden wir über den C12 Manfred nach Wertheim eingeladen.
    Ehrfürchtig stiegen wir die Gangway hoch, um ans Okular des 24 zölligen Johann-Kern-Teleskops,
    ein F5 Newton auf Balkenmontierung zu kommen.


    Aber richtig in mein Herz geschossen hat sich Gerhard Szcukas 17.5 Zoll Newton mit 20mm Naglerokular im Auszug,
    mit dem ich bis in die Puppen durch Löwe und Jungfrau surfen durfte.
    Am nächsten Morgen wurde über Stefan Thiele ein 17.5 Spiegelsatz bei Coulter, Idyllwild, USA bestellt,
    und leichten Herzens der 75mm Unitron Refraktor als Anzahlung abgegeben.
    Nach fast 3 jähriger Wartezeit wurde der Spiegel geliefert und wurde in einen bereits fertig gestellten Dobson eingebaut.



    Wie man so ein Fernrohr herstellt beschrieb 1988 in einer Ausgabe von Sky § Telescope
    Ron Ravneberg mit seinem Artikel „ A 17.5 Dobsonian doing ist right“.


    Mars hatte im Frühjahr 1990 zahlreiche Dunkelgebiete die sich kontrastreich vom Orange der Oberfläche
    und der weißen Polkappe abhoben.
    M104, der Sombrero Nebel sah aus wie auf einem Foto,
    und unzählige Nebelfleckchen vom großen Wagen abwärts über die Jagdhunde in den Löwen und Jungfrau bekamen Struktur.
    Die S[B][/B]piralarme von M51 begeisterten auch die Mitspechtler.


    So traute man beim 6. ITT 1990 auf dem Wöllaner Nock
    dem „Zirkus Sarrasani“- Teleskop beim Aufbau am Freitagnachmittag keine ernsthafte Beobachtung zu.
    Die mit orangefarbenen Sternen versehene Kiste erinnere an eine Elefantenstufe vom Zirkus, meinte ein Spötter.
    Diese Öffnung kombiniert mit „azimuthalem Geschubse“, das passt doch nicht zusammen meinten andere Sternfreunde,
    die am Abends hinter dem Okular ihre Meinung revidieren durften.

    17.5 Zoll sind noch lange nicht genug.


    Der Backnanger Haufen, inzwischen auf 7 Sternguckern im Jahr 1991 angewachsen,
    traf sich damals noch in den Wohnzimmern.

    Gefangen vom Öffnungsfieber strebten nun mehrere Sterngucker nach großen Öffnungen.


    Eines Abends beim Rainer, wurde eine Ausgabe von Sky§ Telescope herumgereicht,
    in der über einen 30 Zoll Dobson von John Vogt berichtet wurde.
    Dabei entstand die Idee gemeinsam auch ein großes Teleskop zu realisieren.


    Wie groß ?

    Dazu wurde nach dem 2ten Bier der Wandspiegel in Rainers Diele gemessen,
    75cm Durchmesser, war das Ergebnis, sollten es schon sein.
    Beim nächsten Termin traf man sich in einem Lokal,
    um einen Privatvertrag unter den 7 zukünftigen Eignern abzuschließen.
    Das war die Geburtsstunde des 30 Zoll Dobsons und eines regelmäßigen Stammtisches bei den
    Backnanger Sternguckern.
    Schon das darauf folgende Treffen fand im heutigen Stammlokal, der Gaststätte Kube in Großaspach statt.


    Nun wurden Finanzierung, die Beschaffung der Optik und Bau geplant.
    Der Obolus zur Finanzierung wird bis heute unverändert beibehalten und per Dauerauftrag von den Konten abgebucht.
    7 Personen zahlen monatlich 30 Mark, heute 15 Euro in die Fernrohrkasse ein.
    Bis heute hat in den 20 Jahren ein Jeder der Eigner insgesamt 3600 Euro eingebracht.


    Ein Traum wird Realität.


    So richtig in Schwung bekam die Sache durch die Zusage einer Stiftung, den Spiegel zu sponsern.
    So kamen unerwartet 16.600 DM in unsere Kasse um damit den Spiegel zu bezahlen.
    Wir konnten höchst erfreut noch im Jahre 1991 bei Star Instruments in Flagstaff, Arizona
    unsere Bestellung in Auftrag geben.

    Dies war der einzige Hersteller, von dem wir aus den USA eine positive Referenz, nämlich die von John Vogt, erhielten.
    Schon 1 Jahr später, im Sommer 1992 kam eine große Holzkiste mit dem 30“ F4.0 Spiegelsatz aus Arizona
    bei einer bekannten Spedition in Backnang an.

    Das 30 Zoll Bauteam, bestehend aus Norbert, Peter und Rainer konnte den anderen Sternguckern
    im Sommer 1993 einen 300kg schweren Dobson aus Aluminium präsentieren.



    Niemand konnte in technischen Fragen bei diesen Dimensionen einen Rat geben,
    und so musste in vielen Fragen wahre Pionierarbeit geleistet werden.



    Zum ITT 1993 und eine Nacht davor auf einem 2870m hohen Beobachtungsort kam der 30Zöller erstmalig zum Einsatz.


    Die Aluminiumbahn


    Mühselig in 2 Kombilimousinen verstaut wurde schnell klar,
    dass bald ein geeigneteres Transport und Aufbewahrungsgefährt angeschafft werden musste.


    Elektroingenieur Rainer ging unter die Schienenbauer, ersann und baute eine Gleiskonstruktion,
    mit der 300 Kilo Aluminium viel müheloser aus dem Anhänger zu fahren waren.



    Jahrelang wurde der 30er in dieser Form benutzt,
    unvergessliche Beobachtungen fanden im Schwäbischen Wald und in den Hochalpen statt.


    So richtig in Funktion brachte den 30“ ein Umbau von Höhenrädern und Spiegelzelle.
    2003 zum ITT in Kärnten war der Dobson top justiert und begeisterte bei bis zu 1000facher Vergrösserung
    mit Details aus dem Zentrum des Cateyenebels.



    Auch erinnere ich mich gerne an eine Frühlingsnacht im Jahr 2006 als Markarians Galaxienkette genußvoll abgefahren wurde.
    Der 8“ Sucher war mein Guidescope um den Mitspechtlern oben auf der Leiter Orientierung zu geben.
    Viele Galaxien wie der „Hockeyschläger“ oder der „Wal“ machten Ihrem Namen alle Ehre.
    Mit der Zeit flossen nach und nach zahlreiche Verbesserungen ein.

    Der Neue, ein 30 Zoll Lowrider


    Nur der Wunsch, ein Aufbau bzw. Abbau ohne Werkzeug in 10 Minuten konnte nicht erfüllt werden.

    Diese Tatsache führte im Jahr 2006 schließlich zum Gedanken einen kompletten Neubau zu tätigen.
    Damit sollten auch sämtliche Erkenntnisse der letzten 15 Jahre im Amateur Fernrohrbau für uns maßgeschneidert einfließen.
    Ein Lowrider mit 20 °sanften Neigungswinkel ,
    welcher uns zusammen mit weiteren realisierten Maßnahmen rund 70 cm Einblick Höhe einsparte war das Resultat.
    Das Gesamtgewicht des Teleskops konnte um mehr als 50 % reduziert werden.
    Auch eine Aufbauzeit von weniger als 10 Minuten zu Zweit wurde erreicht.



    Im Herbst 2007 wurde der Neue Lowrider , damals auch in Höhe noch ziemlich schwergängig,
    auf Herz und Nieren getestet, mein linker Ellbogen auch.
    Nach 4 Nächten Dauerbetrieb fuhr mir der Schmerz in den Unterarm. Diagnose: Tennisarm vom Dobseln.
    Trotzdem sind mir diese Nächte unvergessen, Wir haben viele neue Objekte beobachtet, darunter den Eggnebel,
    Jones Emberson 1, die Bärentatzengalaxie und 2 Uranusmonde gesehen.



    Auch Gäste finden unseren Dicken „faszinierend“!



    Im Herbst 2010 war Andrej Mohar, der Initiator von Dark Sky Slowenja unser Gast am 30“.
    Ich hatte die Ehre Ihm das Weltall in Farbe zeigen zu dürfen.
    Einen selten schön gesehen Orionnebel mit grünem Zentrum und deutlich roten Schwingen,
    sowie zahlreiche blaue, türkisfarbene und grün leuchtende planetarische Nebel.
    Eines der Höhepunkte war ein sehr deutliches Pferdchen vor IC 434
    kurz vor der Dämmerung neben einem Kegel des Zodiakllichts.


    Irgendwann wird auch der dicke Dob auch 400 Meter hoch über der Küste
    der kroatischen Insel Lastovo auf dem Berg Hum stehen,
    die nächste Laterne im Süden in der Stadt Bari, 200km weit entfernt.


    Fernrohre und ihre Meister


    Nicht mehr ärgern tun mich bald die unteren Stangenklemmungen.
    Neue und bessere liegen schon bereit.
    Und das Azimuthlager bockt noch etwas mit Schwergängigkeit in speziell nahe der Zenithstellung.
    Aber auch diesem Fernrohr werden wir zeigen, wer der Meister ist.


    Für mich ist auch nach fast 20 Jahren eine inzwischen kürzere, leichtere,
    und im Inneren des Hängers aufbewahrbare Hailo-Gangway
    immer noch „The Stairway to Heavens“ .


    Ich wünsche allen BK Sternguckern
    und mir einen Fortbestand dieses Projekts für mindestens weitere 20 Jahre.

    Der Zeiss AS 130/1950 ist bei mir nun Geschichte geworden.
    Ich habe das Fernrohr letzten Dezember veräussert um ein Projekt,
    von dem es mir schon lange träumt, realisieren zu können.
    Einen 16 Zoll F4.5 Dobson in best möglicher optischer und mechanischer Qualität
    einer flugreisetauglichen Ausführung.
    Zielgewicht unter 20Kg.
    Ein Bericht wird im Selbstbauforum folgen.


    Zu aufwendig war mir nun doch nach 15 Jahren
    der Aufbau des Zeiss auf dem Feld oder in meinem Garten.

    Hallo Ralf,


    Ein ebenso schönes WW Fernglas ist mein Lieblingsfernglas ,ein Kronos 6x30 mit 12.5° Feld.
    Es hat eine Mehrschichtvergütung.

    Ab und zu findet mein so ein Glas in der Bucht.
    Ich habe meines dort für 60 Euro erstanden.
    Es war äusserlich in neuwertigem Zustand aber leider dejustiert.
    Simone Hauptmann hat sich dem Kronos angenommen und gute Arbeit geleistet.:D
    Der Vorbesitzer war nach meiner Anfrage einverstanden die Hälfte des Justagekosten
    von 40 Euro zu übernehmen.
    Summasummarum hat mich das Kronos 80 Euro gekostet.
    Für mich ist es jeden Cent davon wert.
    Freilich leidet wie bei jedem Weitwinkelfernglas die Abbildung am Gesichtsfeldrand etwas,
    aber es ist trotzdem sehr schön ein großes Stück Himmel am Stück zu sehen.
    Zum Trost:
    Auch das unter Liebhabern hoch gehandelte Zeiss Deltarem 8x40 mit 90°
    ist nicht randscharf und verzeichnet.


    Beeindruckend finde ich damit den Anblick des halben Orions,
    und entlangschauen an der Wintermilchstrasse vom Fuhrmann bis zum Einhorn.


    Auch im Sommer macht das kleine Kronos viel Freude,
    unter dunklem Himmel sieht man in der Nähe unseres galaktischen Zentrums
    bis zu 10 Messierobjekte in einem Gesichtsfeld.


    Mein Referenzglas zum Kronos 6x30 WW ist auch ein Zeiss Jena Jenoptem 7x50 multicoated.
    Beide Gläser ergfänzen sich gut.
    Für Beobachtungen bei Tag habe ich ein 8x30 Deltrintem Multicoated, der Urahn aller Weitwinkelgläser.
    Optimiert und jede Glasecke geschwärzt von meiner sehr geschätzten Simone Hauptmann.


    Ein Beobachtungsbericht u.a. mit dem FG gibt es hier:
    http://www.astro-foren.de/showthread.php?t=11981

    Hallo zusammen,


    das Pentax 14XL ist in Summe seiner Eigenschaften ein ausgewogenes Okular der Premiumklasse.
    Ich kenne einige Sternfreunde die Ihre Pentaxe vom 2" XL40 über 2" XL30
    und die 1,25 Zoll Varianten XL21-XL5.2 nie verkaufen werden.
    Es hat nicht 84° sondern nur ca 70° Gesichtsfeld, dafür aber ein sehr komfortables Einblickverhalten
    und mit einem F6 Newton eine fehlerfreie Abbildung bis zum Rand.


    Wer schreibt es ist nicht der Brüller, hat noch nicht mit einem Pentax beobachtet.


    160 Euro das sind gut 60% des Neupreises wären dafür auch genug.
    Der Neupreis war mal 495 DM.

    Liebe Klassikerfreunde,


    ich hatte die Hoffnung in der Vorweihnachtszeit Herrn Kurt Knapp besuchen zu dürfen.
    Leider ist er immer noch nicht von seinem Sportunfall genesen.:sad:
    Ich hoffe es geht im bald wieder gut und daß er die Muse haben wird
    sich eines Besuchers zu erfreuen :wub: