Posts by AstroRudi

    Hallo Hans-Ulrich,


    ich glaube, Du mußt mal raus.


    Weißt Du, was ich in so einer Situation mache ? ... ... Ich packe meine Zahnbürste ein (und ein paar Sachen, ... aber nur notwendige) und gehe wandern. Manchmal geht meine Frau mit (weil sie auch die Nase voll hat), manchmal nicht. Nichts kann mich halten, wenn ich in so einer Situation bin. ... Ich gehe los. [Man muß halt nur nicht so tun, als wäre man noch 30 oder 40 Jahre alt. Letztes Jahr bin ich mit dem Zug in die italienischen Alpen gefahren (wo wir früher, als ich viel jünger war, sehr oft waren) und bin ausgerutscht und habe mir die Schulter ausgekugelt und den Oberarmknochen gebrochen. ... Aber jetzt ist wieder alles ok].


    Egal ob es ein verlängertes Wochenende ist, oder eine Woche. Nimm kleine abgelegene Übernachtungsmöglichkeiten, wo man mit den Leuten noch reden kann. ... Und keine Technik, ... ... nur Deine Kamera; die darfst Du auf keinen Fall vergessen. [Und wenn Dir die Idee vom Wandern behagt oder Dir was sagt, und Du Lust auf den Schwarzwald hast (weder Alpen, noch Italien :)), kann ich vielleicht vermitteln (PM)].


    Lieben Gruß

    Hallo Hans-Ulrich,

    Quote

    "leider habe am Anfang noch ein paar Wolken gestört. Dann ist da noch eine kleine zeitliche Lücke im ersten Drittel, da hat mein Akkupack den Geist aufgegeben".

    Bei vielen fotographischen Darstellungen auf vielen Foren findet man einen solchen - entschuldigenden - Einleitungssatz ! Warum ? Du kannst doch nichts für das Wetter, und für zeitliche Ablenkungen auch nicht ! Was die Technik anbelangt, bin ich der Meinung, daß der Mensch wichtiger ist als die Technik. ... Jedenfalls brauchst Du Dich nicht für eine Versagen der Technik zu entschuldigen. ... ... So what ?


    Wir haben nur kurz beobachtet. Jupiter und Saturn waren auch noch da und dann kam noch die Raumstation. Ein wunderschönes Bild. ... Deines aber auch.


    Als wir beobachteten, sah der Mond aus wie "Fingernagelmond" (normalerweise kurz nach oder vor Neumond), also wohl in der Maximalphase. Meine Frau nennt diese Situation "la Lune de Shiva" (vielleicht sagen alle Franzosen so, ich weiß es nicht, denn hier gibt es auch so 'ne Art Bayern, Sachsen, Hamburger und so). ... Der Link ist leider auf Französisch, aber es wird dort gesagt, daß Shiva die am meisten verehrte Göttin der Hindus ist, weil sie "die Göttin der Zeitenwenden" ist und den "Übergang vermittelt". Sie ist eine Göttin, die "Gutes tut" und "Glück bringt" und das "andere (=Gegen-) Gesicht" von Rutra, dem Gott der Zerstörung. (Vom dritten Auge, das sie hat, und welches sie immer geschlossen hält, rede ich mal lieber nicht).


    In diesem Sinne

    und

    Danke für das Video !

    Hi,


    also die Farben haben sich schon ein bißchen verändert: wenn man am Mondrand leicht auf die eine oder die andere Seite defokussiert, erscheint jetzt der farbige Rand anstatt Gelbgrün auf der einen Seite etwas "grüner" (Gelb ist nicht mehr mit Grün vermischt und nicht mehr zu sehen) und das Violett auf der anderen Seite ist weniger blauviolett, sondern etwas "röter" (rotviolett). Dasselbe kann man am äußeren Rand der intra- und extrafokalen Sternscheibchen sehen.


    Ich bin mir ziemlich sicher, daß ich durch die Abstandsänderung das "Blau" etwas mehr in die Mitte (Richtung Grün) zwischen die beiden Foki des Achromaten verlegt habe [weil: "grüner" - von Gelbgrün aus gesehen - näher an Blau liegt und weiter entfernt von Gelb ist; siehe Spektrum] und das Blau somit gleichzeitig weiter von Rot entfernt habe (mit dem das Blau vorher praktisch zusammenlag). Siehe Bild (von wikipedia: Achromat).


    Wolfgang nennt diese Situation: das "Rot fällt hinten raus", weil es extrafokal (= "hinten", wenn man die Brennpunkte der Farben - vom Objektiv aus gesehen - betrachtet) "alleingestellt" ist, was - vielleicht ? - nicht das maximale Optimum für einen Achromaten ist, aber auch keinesfalls schlecht, wenn Rot nicht zu weit "hinten rausfällt". Denn bei Rot sieht das menschliche Auge - skotopisch - sowieso nicht mehr so viel.


    Also ob das jetzt schlechter ist, als die Situation mit dem ultrakurzen Abstand, das muß mir erst mal einer beweisen ! Im Fokus sehe ich keinen Unterschied. Dafür ist die sphärische Aberration ("Gleichheit" im Aussehen der extra- / intrafokalen Sternscheibchen) jetzt sehr gut (was gut für den Kontrast ist).


    Gruß

    Hi Thomas,

    Quote

    "Aus meiner Sicht muss der Linsenabstand eines Refraktorobjektives beide Aberrationen beeinflussen". ... ...

    "...aber: ich kann mir gut vorstellen, dass die Abstandsänderung viel stärker die sphärische Aberration beeinflusst als die chromatische Aberration".


    Ich denke, Du hast Recht. Die Abstandsänderung wirkt sich auf die sphärische Abberration sehr viel stärker aus, als auf die chromatische Längsaberration ! ... Vielleicht 1 : 1800 oder 1: 2000; siehe Gerd hier: RC Wert bei Lichtenknecker und Zeiss ? [Den Zusammenhang mit dem 1:2000 muß ich noch verstehen lernen].


    ***

    Habe jetzt durch Zufall herausgefunden was die Glaskombination des Wollensak ist: es ist BK 7 - F3


    Das Folgende gehört wahrscheinlich auch dazu (Zitat Cloudy Nights, Link siehe weiter unten)):


    "The crown optical glass has an Nd index of 1.516 and an Abbe V number of 64.1

    The Flint optical glass has an Nd index of 1.613 and an Abbe V number of 37.0"


    Dazu das Diagramm von lyl auf astrosurf (Link siehe weiter unten) :




    Siehe:

    https://www.webastro.net/forum…achromatiques-dkd/?page=3 ( Seite 3, 3. Beitrag, dann Intermezzo, dann weiter Seite 4, 15. Januar mit Beitrag von "lyl")

    und von dort:

    http://www.astrosurf.com/topic/123594-r25-achromat/

    https://www.cloudynights.com/t…-achromat-lenses-in-cell/


    Der Hersteller ist offenbarIntane Optics (letzter Beitrag von Astrojensen im CloudyNights Thread)

    Hallo,


    http://diekaltesonne.de/fakten…seit-der-kleinen-eiszeit/


    Erster Satz der Schlußbetrachtungen:


    "Die durchgeführte Klimaanalyse belegt auf der Grundlage zuverlässiger Beobachtungsdaten mit hoher statistischer Sicherheit den dominierenden Einfluss der Sonne auf den Klimawandel".


    Das ist schon lange meine (von mir - mangels Kenntnis - allerdings nicht zu belegende) Meinung. Dominierend heißt nicht, daß es nicht noch (viele) andere Einflüsse gibt, aber es bedeutet eben, daß die - von uns nicht zu beeinflussende - Entwicklung der Sonne der maßgebliche Faktor ist !


    Solche "warmen" und "kalten" Perioden der Sonne gab's sicher schon sehr viele Male in der Geschichte der Erde.


    Also laßt uns jetzt mal die CO2 Steuer einführen, eine anti-nachhaltige Lösung, die (vorübergehend) "Ruhe im Volk" bringen wird, bei absolut minimalstem Aufwand für Politiker und Parteien, die gleichzeitig die Flugbenzin-Lobby (wie wäre es, wenn die Flugindustrie dieselben Steuern auf Benzin zahlen würde, wie Autofahrer) und sonstige Lobbies bedient, die "Fridays for Future"-Bewegung der jungen Schwedin (kurzfristig) enden lassen wird, genauso wie die Bewegung der "Gelbwesten" in Frankreich, und ... ...


    absolut gar nichts verändert !


    Es lebe der hinterhältige Konservativismus der Bequemlichkeit !


    Gruß von einem, der keine Ahnung hat.

    Hallo Bullifahrer,


    willkommen !


    Zitat:


    "Seit 5 Monaten suche ich ein gutes Einsteigerteleskop und habe mich auf das Celestron Nexstar 127 SLT fixiert...."


    Weiteres Zitat:


    "So....hab mich im letzten Moment doch umentschieden und mir das MEADE 127/1900 GOTO Star Navigator geholt...."


    Ich hoffe Deine "Fixierung" hält diesmal ein bisschen länger als 5 Monate !


    Alles Gute mit dem Gerät !

    Hallo Thomas,


    Eigentlich wollte ich die ganze Diskussion mit meinem letzten Beitrag ("perfekt") in diesem Thread abschliessen.


    Aber nachdem ein ausgebildeter Optiker, wie Du, "STAUNT", wollte ich dann doch noch einen Gedanken "zu Papier bringen", der sich in meinem Kopf dreht:


    (1) Wir reden ja die ganze Zeit von SPHÄRISCHER Aberration, also davon, ob die ganzen Farben des Spektrums (zur Vereinfachung nur die Extreme des Spektrums und die Mitte, also RGB =Rot, Grün, Blau), ÜBER DAS GANZE GESICHTSFELD und der Kugelgestalt folgend (Linse = Ausschnitt aus einer Kugel), schön parallel, also so: ")))", zueinander liegen [und nicht z.B. so "!(!" oder so: ")(!" oder sonst noch wie].


    Diese "Parallelität" der Farbbrechung der verschiedenen Farben über das gesamte Feld kann, wie gezeigt, ggfls durch Änderung des Linsenabsstandes erreicht werden.


    (2) Jetzt gibt es aber noch etwas anderes, was durch die Änderung des Linsen-Abstandes bei Achromaten THEORETISCH und MÖGLICHERWEISE verändert werden könnte: der FARBLÄNGS-FEHLER (= der Hauptfehler der CHROMATISCHEN Aberration). Beim Farblängsfehler reden wir NICHT von einer der Kugelgestalt bestmöglich angenäherten "Parallelität" der Farbbrechung über das gesamte Gesichtsfeld. Es geht vielmehr um die Frage, wie gross der Abstand zwischen den EXTREMfarben (eigentlich: R+B) des - nach Durchgang durch die beiden Linsen - modifizierten Spektrums ("Restchromasie"), IM FOKUS und im ZENTRUM des Gesichtsfeldes ist. Bei Achromaten ist der Fokus ja nicht ein BrennPUNKT, sondern eine BrennLINIE längs der optischen Achse,

    deren Länge durch den Abstand zwischen den BrennPUNKTEN der am kürzesten gebrochenen (>) Farbe (oft Gelbgrün) und der/den am längsten gebrochenen (>) Farbe(n) (Rot oder Blau, die sehr nahe zusammenliegen) bestimmt wird.


    (3 Wolfgang und andere nennen diesen Abstand die SCHNITTWEITEN-DIFFERENZ der am weitesten auseinander liegenden Farben, manchmal auch "SCHÄRFENTIEFE" (in Anlehnung an einen Begriff aus der Fotographie).


    (4) Nochmals: Die Frage ist also: wie lang ist der Abstand IM FOKUS zwischen dem Brennpunkt der kürzest-brechenden Farbe (Gelbgrün) und dem Brennpunkt der längst-brechenden Farbe (meistens Rot) ?


    Je grösser der Abstand der Farb-Extreme (nach Durchgang durch die Linsen) , desto grösser der Rest-Farb(längs)fehler und desto geringer die "Schärfe". Denn weiter auseinanderliegende Brennpunkte der Extreme der Farben machen es schwieriger, einen Fokus (im Sinne von "kleinstem gemeinsamen Lichtkreis") zu finden, als näher zusammenliegende Brennpunkte der unterschiedlichen Farben.


    ***


    SO: und die Frage, die ich mir jetzt noch stelle ist:


    WAS MACHT DIE ÄNDERUNG DES LINSENABSTANDES EIGENTLICH MIT DIESEM FARBLÄNGSFEHLER ?


    ... ... ...


    Und da scheinen die Experten seltsamerweise unterschiedlicher Ansicht zu sein:


    (1) Einerseits sagen Gerd (eher Theoretiker) und Alois (eher Praktiker) hier beide, die Änderung des Linsenabstandes würde hinsichtlich des Farblängsfehlers REIN GAR NICHTS bewirken:


    http://www.astrotreff.de/topic…229579&whichpage=1#813446


    (a) Zitat Gerd (aus obigem Link):


    "... mit dem Luftspalt hängt das nicht zusammen, der hat praktisch keinen Einfluss auf die Lage der Schnittweiten der einzelnen Farben. Der Luftspalt beeinflusst die sphärische Korrektur ..."


    (b) Zitat Alois:


    "Wie schon Gerd Düring geschrieben hat kannst du mit dem Luftspalt nur die sphärische Aberration korrigieren. Wenn dein Achromat einen Luftabstand von 6 mm hat ist anzunehmen dass er zu bestimmten Zwecken so berechnet worden ist. ..."


    (2) Andererseits reproduzieren die beiden Ziegenhein's auf ihrer Internetseite einen Artikel aus dem VdS-Journal Nr. 19, der im Text und in Bild 1 eine Tabelle zeigt, die (unter Annahme bestimmter Glassorten) von einem optimalen Abstand für den Farblängsfehler von 1.8 mm ausgeht und zeigt, dass sich die Schnittweitendifferenz der Farben (Rest-Farblängsfehler) MIT DEM ABSTAND der Linsen verändert !!!


    http://www.stern-freund.de/index.php?id=69


    JA WAS DENN NU ?


    [Ich habe, allerdings nur kurz, getestet und keine Verschlechterung bei der Farbabweichung gesehen. Jetzt bin ich im Schwarzwald und hab den Refraktor nicht hier. Aber die Tatsache, dass ich im Fokus den Beugungsring sehe, beweist die nicht schon (zur Genüge), dass alle Farben innerhalb der Airy-Disk liegen und die Schärfentiefe somit ok ist ?].

    Heute abend ausgiebig getestet ! Die "Sternsplitter" sind immer noch da ! Habe auch mal ein moderneres Okular (Vergütung) ausprobiert (ich benutze am Refraktor meist meine alten eudiskopischen, Plössl und orthoskopischen Okulare), ... aber die modernere Vergütung bringt kaum was. Die "Sternsplitter" sind wohl halt einfach da, bei sehr hellen Sternen; mir war das früher wahrscheinlich bloß nie aufgefallen.


    Zu den Sternscheibchen: intrafokal ist da immer noch ein dickerer, ausgefranster, rotblauer Rand. Da geht noch was, der Abstand der Linsen kann noch größer werden. Nachdem ich jetzt bei 2.6 mm war, werde ich wohl mal auf 3 mm gehen und mich dann in die eine oder andere Richtung an die größte Gleichmäßigkeit intra-/extrafokal und damit an den goldrichtigen Abstand herantasten.


    [Edit: also (bitte intra- / extrafokal, möglichst nahe am Fokus, vergleichen) :

    - wenn der rotblaue Rand / außen ein heller Ring (sehr deutlich dicker/heller als die anderen Ringe im Scheibchen) und (nach außen) "ausgefranst" ist: ... dann Abstand vergrössern;

    - wenn der gelbgrüne Ring außen / am Rand (auf der anderen Seite des Fokus) hell/dick und (nach außen) ausgefranst ist, ... dann Abstand verringern]



    Die (3-4) Ronchilinien waren einwandfrei gerade.


    Dann habe ich mich noch an ε Lyrae versucht, mit dem 10 mm eudiaskopisch (90x) war ein Stern getrennt, der andere länglich, mit dem 8 mm (112x) waren beide klar getrennt. Bei diesen (niedrigeren) Vergrösserungen und schwächeren Sternen waren keine Beugungsringe zu sehen.


    M 57 war im 15 mm eudiaskopisch (60x) gerade so zu erkennen; M 13 schwach. Die starke Lichtverschmutzung in der Stadt und Schleierwolken sind halt schon sehr störend.


    Zum Schluß noch Albireo (β Cygni) und nochmal Jupiter. Am Planeten spielt der Refraktor wirklich seine Stärke aus, auch aus der lichtverschmutzten Stadt heraus und trotz Tiefstand.


    Bis denne

    Also Leute,


    Ihr werdet es nicht glauben ! ... Jetzt sind die Sternscheibchen auf beiden Seiten fast identisch und ich sehe nur noch einen (und vielleicht noch einen zweiten) Beugungsring.

    Ich habe nicht ausgiebig getestet, weil ich das Fernrohr, wegen zunächst dichter Schleierbewölkung, nicht vorher auskühlen gelassen habe und ich außerdem vor den Stechmücken geflüchtet bin. (Hier ist das Moseltal).


    Das mit den 0.3 bis 0.5 mm Abstand ist also Humbug ! ... Es können auch 3 mm sein !


    Den Abstand jetzt 100% perfekt zu machen, wird zwar noch ein bißchen ein "Gefummel" werden, weil es jetzt um 10tel Millimeter geht und ich nicht weiß, wie ich die "Abstandhalter" so genau herstellen und messen soll, ... aber es ist jetzt schon zu 95% perfekt ! ... Juhuu :thumbsup: !


    ... Da bleibt nur noch eine Frage:


    Wieso verkauft der Hersteller so ein Objektiv über eine Art "Insolvenz-Verramscher" (ich will "Surplus-Shed" aber keinesfalls schlechtreden) für 125 USD = 110 EUR, wenn es ausreichen würde, einen anderen Abstandsring einzubauen, um das Objektiv perfekt zu machen, und in einen fertigen Refraktor einzubauen ?


    :?:


    Naja, ist nicht mein Bier. Ich bin jedenfalls happy und glaube nicht, daß da noch ein anderer Haken ist !


    Gute Nacht

    Hallo Detlev,

    herzlichen Dank !


    Ich fürchte aber, Bilder von dem was Du im Fokus siehst, funktionnieren nicht mit Einzel-Bildern. Lies mal hier:

    http://www.astrotreff.de/topic…PIC_ID=235770&whichpage=3

    (Seite 3, Beitrag von Beat Kohler vom 20.06.2019 : 17:02:52 Uhr und den anschließenden Beitrag von Guntram)


    Ist auch meine Erfahrung (mit Handykamera). Obwohl man die extra- und intrafokalen Bilder mit Einzelbildern dokumentieren kann, geht das nicht im Fokus (Beugungsringe). Du müßtest also ein Video machen oder eine Serie von Einzelbildern, die Du stacken kannst. Dann bruachst Du aber eine Nachführung (außer vielleicht am Polarstern). Habe ich noch nicht probiert.


    Mal sehen !

    Ich habe noch einen zweiten "alten" Abstandsring von dem Meade Objektiv gefunden; keine Ahnung wozu der diente. Vielleicht um das Objektiv vor dem Schraubring der Fassung zu schützen ? Ich habe den aber schon vor Jahren durch einen Ring aus 4 mm Stromkabel ersetzt. ... Wie dem auch sei,


    ==> jetzt ein neuer Versuch mit 2.62 mm Abstand (der "dritte Ring" ist ein Schatten):



    Ergebnisse des Sterntests folgen !


    Gruß

    Hi Hans Ulrich,


    ist das ein weiblicher Hirschkäfer ? ... Wir waren vor Jahrzehnten mal mit Auto und Zelt in Südspanien, und hatten unser Zelt genau auf das Loch von einem männlichen gestellt. Der kam dann jeden Abend ins Zelt, ... ist ja logisch. Ich habe ihn mit der Sand-Spiel-Schaufel unserer damals dreijährigen Tochter rausgeworfen. Aber der hat mit seinen Zangen in die Schaufel gebissen !


    Die mögen übrigens Eichenbäume ! Hoffentlich hast Du den Eichen-Prozeesionsspinner nicht auch in der Gegend !


    Alles Gute

    Hallo Thomas und Detlev,


    könntet ihr nicht bitte mal mit Euren Refraktoren bei einem SEHR hellen Stern (Arktur = orange oder Wega = blau) auf eine Vergrösserung mit dem doppelten Objektivdurchmesser gehen und MITTEILEN, ob ihr die "Sternlichtsplitter" seht ? ... ... Vielleicht ist das ja bei SEHR HELLEN Sternen immer so ?


    @ Thomas


    nee, also die "Sternsplitter" sind symmetrisch ! ... Das ist schlecht gezeichnet. ... ... Aber Du hast Recht, ich muß das Ganze mal ohne Zenitspiegel ausprobieren: https://www.cloudynights.com/t…-overlooking-the-obvious/ (der Thread hat inzwischen 7 Seiten !!!)


    Detlev ,


    Du hast natürlich Recht, was das "Geschenk" angeht ! ... Aber ich ziehe das jetzt trotzdem durch ;), (auch wegen der "weißen Nächte) ... Wenn sich auch mit 3 mm Linsen-Abstand nichts ändert, weiß ich wenigstens mit Sicherheit, daß die sphärische Aberration auch "im Glas" (und nicht nur im Luftabstand der Linsen) ihre Ursache haben kann.


    [Wenn die beiden Linsen die gleiche Brennweite hätten, könnte ich auch noch die untere, konkave Linse des Objektivs austauschen (die untere, weil ich sehr stark vermute daß es die obere, bikonvexe Linse im alten Objektiv ist, die den Asti hat). ... ... Aber das neue Objektiv hat 900 mm Brennweite, ... und das alte 920 mm. ... ... Da stellt sich dann auch noch die Frage, wie die Gesamt-Brennweite eines Achromaten zustande kommt; ... ... weil die beiden Linsen des Achromaten haben ja (sicherlich) unterschiedliche Brennweiten (Krümmungsradien) ||:cursing:;(!]


    Außerdem, ... wenn ich das nicht probieren würde, ... ... wer würde dann die ultra-passiven Nicht-Mitglieder (nicht nur) diesen Forums unterhalten * ?


    Clear Skies


    [* man kann die Zahl der Personen, die die Beiträge eines Threads gelesen haben, sehen (auch wenn man nicht eingeloggt ist), indem man im Menu auf "Forum" geht, dann die Rubrik auswählt, in der der Thread steht (hier: "OPTIK" und "Test von Optiken" und dann den entsprechenden Thread mit der Maus anwählt (aber nicht darauf klickt); dann geht ein "Popup" auf, welches die Zahl der Leser anzeigt. ... ... Bei dem Beitrag "Zwei f/9 Refraktoren" steht da (auch dank Eurer Hilfe) z.B.: 2,5 k = 2500 Leser:saint:.]

    Also, um ehrlich zu sein: das war ein Satz mit "X", das wahr wohl nix.


    Auch wenn man ein - möglicherweise - schlechteres Seeing berücksichtigt (es hat wieder wolkenmäßig "geschleiert"), so habe ich weder bei der (Un-)Gleichheit der extra-/intrafokalen Beugungsscheibchen (sphärische Aberration), noch am fokussierten Stern (Arktur) eine Verbesserung gesehen. Im Gegenteil, ich hatte blickweise den Eindruck, im Fokus noch mehr Beugungsringe zu sehen.


    Da ich hier (Beitrag Nr. 25) ja schon mal den 1.45 mm dicken, alten Abstandsring (vom Meade Objektiv) probiert hatte, und da auch keine Verbesserung bei der sphärischen Aberration feststellen konnte, bleibt jetzt eigentlich nur noch eine Möglichkeit: ich probiere die Linsen mal ganz weit auseinander zu bringen (2 oder 3 mm Abstand).


    Und dann kann man, aber nur aus Neugierde, auch noch einen kleineren Abstand (d.h. praktische keinen, weil der existierende Abstandsring schon sehr dünn ist) ausprobieren. Aber da die Sternscheibchen extrafokal besser sind, was ja Überkorrektur bedeutet (Linsen müssen weiter auseinander), wäre dieser normalerweise bei Unterkorrektur angeratene letzte Schritt (Linsen nährer zusammen bringen) eigentlich völlig unlogisch. Man kann ihn sozusagen nur als "Kontrollmaßnahme" (zur Bestätigung des Ergebnisses) rechtfertigen.


    Aber ich fürchte ganz, das Ergebnis wird nicht mehr besser.


    Dabei will ich mich gar nicht beklagen: das Objektiv ist gut; ich konnte heute abend an Jupiter wieder bis 225x (AP von 0.45 vergrößern) und sah die Bänder und Strukturen gut.


    Was man nicht alles aus purer Neugier macht :/ !


    CS

    Hallo Leute,


    So jetzt habe ich bei meinem neuen Objektiv doch noch den Abstand geändert. Man findet im Netz verschieden Hinweise, daß der Abstand (bei FHs) so zwischen 0.3 und 0.5 mm liegen sollte. Das schwierige war, "Abstandshalter" zu finden, die diese Dicke hatten.


    Ich bin schließlich in meiner "Kruschtelschublade" mit einem Rest "Umleimer" fündig geworden. Der hatte eine Dicke von 0.45 - 0.5 mm (so genau kann man das mit meinem Uralt-Gerät nicht messen).



    Also frisch an's Werk:


    Objektivdeckel aufgeschraubt, Teleskop auf den Kopf gedreht, Linsen in einem sauberen Tuch aufgefangen.



    Gummihandschuhe angezogen



    Linsen waren schon markiert, der lange Querstrich (auf beiden Linsen) dient dazu, später herauszufinden, welche Seite der oberen (doppelkonvexen) Linse auf der unteren (innen konkaven) Linse aufliegen muß.



    Brillenreinigungsspray vom Optiker wird auch benötigt



    Gleichseitiges Dreieck gezeichnet (die drei Eckpunkte liegen auf einem Kreis mit dem Durchmesser des Objektivs); wenn man Newtonringe sieht, kann man das Objektiv auf den Kreis im Zentrum justieren; dies war aber bei meinem neuen Objektiv nicht nötig, weil es von alleine in die Position "schnappt"



    Abstandsplättchen zurechtgeschnitten (Material siehe Bild 1 oben); habe sie später noch verkleinert



    Untere Linse des Objektivs auf's Dreieck gelegt, die Abstandsplättchen einfach nur auf die drei Ecken gelegt, nicht geklebt.



    Obere Linse wieder draufgelegt



    Schwarzes Klebeband um beide Linsen gelegt (zur "Schwärzung des Linsenkanten; Edding gibt eine Riesensauerei, wenn man die Linsen mit dem Brillenreinigungsspray vor dem Wieder-Einbau reinigen will); es geht aber nur, wenn das Objektiv innerhalb der Fassung trotz des Klebestreifens noch genug Spielraum hat, ich habe sogar zwei Lagen Klebeband genommen, weil der Spielraum so groß war (die Fassung stammt ja von dem alten Meade Objektiv).



    Objektiv wieder eingebaut; danach muß erneut mit dem Cheshire justiert werden (die drei "Donuts" mit den Zug- und Druckschrauben der Objektivfassung übereinanderbringen)


    +

    ............................... .http://www.stern-freund.de/index.php?id=67


    ***


    Soweit so gut !


    Ergebnis am Stern dann heute abend (wenn das Wetter mitspielt).


    Clear Skies

    Hi Detlev, hi alle,


    also heute abend gab es Schleierwolken, aber man konnte "hindurchsehen", zumindest die hellen Sterne.


    Ich habe also nochmals Arktur bemüht, aber danach auch Wega, Altair und δ Boo, die folgende Helligkeiten haben:


    Arktur -0.05 mag

    Wega 0.03 mag

    Altair 0.76 mag

    δ Boo 3.76 mag


    Bei Arktur, Wega und Altair sah ich den "Starsplitter" Effekt zusätzlich zu den 3 Beugungsringen [6 mm Plössl Okular = 150-fach, AP von (Objektivdurchmesser / Vergrösserung = 100/150) = 0.66]. Mit abnehmender Magnitude der Sterne wurde der Effekt immer schwächer. Bei δ Boo sah ich nur noch die Beugungsringe.


    Also es scheint sich tatsächlich um Teilstücke (Bogenstücke) von - weiter außen liegenden - Beugungsringen zu handeln. Die Beugung an der Tubusöffnung schafft ja im Prinzip unendlich viele Beugungsringe, die immer schwächer werden, je weiter außen sie liegen; siehe das zweite Bild (roter Laser) hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Beugungsscheibchen.


    Allerdings sieht man die weiter außen liegenden Ringe nicht mehr, weil sie immer schwächer werden. Aber bei besonders hellen Sternen / Objekten scheint es möglich zu sein, Teilstücke davon noch als "Scatter" zu sehen. Dies sind wohl die von mir gesehenen Lichtsplitter- oder Sternsplitter- Effekte.


    Es könnte allerdings sein, daß die festgestellte Überkorrektur meines Objektivs den Effekt des "Überfliessens" des Lichts aus dem Zentrum des Beugungsscheibchens in die Ringe (deutlich ?) verstärkt. Obwohl ich mit dem Objektiv an sich sehr zufrieden bin, werde ich wohl doch noch mal versuchsweise den Abstand der Linsen um 0.3 bis 0.5 mm vergrössern. Kann ja nicht schaden, weil ich es einfach wieder zurückbauen kann. Und es soll ja, wenn es denn funktionniert (und der Farblängsfehler nicht schlechter wird), auch den Kontrast noch verbessern.


    Clear Skies

    Hallo,


    ich denke das Seeing war gestern abend ziemlich gut. Habe schön den grossen roten Fleck auf Jupiter gesehen, aber keine Farbe (sehe ich nie an meinem Vierzoll-Refraktor; ... vielleicht bin ich "rotblind" ?) und auch zwei dunkle und mehrere weiße Bänder, sowie Strukturen in den weißen Bändern. Bei einer AP von 0.7 mm (130 fach) am 100/900 Refraktor.


    Dann bin ich nochmals zum Sterntest auf Arkturus, den Bärenhüter, gegangen. Sehr schöne Beugungsringe im Fokus. Da waren auch ein bißchen Geist-Halos (am wenigsten im 12.5 mm Baader Genuine Ortho) und auch ein paar radiale Strahlen (von Arktur ausgehend, unregelmässig verteilt, ungleichmäßig lang und dick), aber das stört mich kaum, weil der Stern ist schon sehr, sehr hell, bei schwächeren Sternen seh ich die nicht.


    Aber das war noch was anderes: ... ich kann es nicht anders ausdrücken, ... ... da waren Licht"splitter" (im Feld verteilt). Hier mal eine zeichnersiche Darstellung:



    [Die Lichtsplitter sind übertrieben dargestellt, es sind eher "Pünktchen].


    ***


    Ich frage mich wovon so was kommt ?


    Hier und hier werden folgende Streulichtphänomene unterschieden:


    - "Reflection", also Reflektionen (im Tubus oder Okular)

    - "Ghosting", also (schwächere) Geist-Doppelbilder (anscheinend häufig bei Kellner Okularen, kann auch von "Zurückwerfen" / "Pingpongspiel" des Lichts einer Strassenlaterne vom Auge ins Okular und zurück kommen);

    - "Glare", also "Streulicht von außen (meistens "einseitig") oder auch einfach Streulichtlicht von einem Objekt, was so hell ist, daß das Licht "überläuft";

    - "Scatter", also Streulicht, welches in der Optik selbst angelegt ist, z.B. rauhe Oberflächen z.B. bei Spiegeln; kann aber auch von Feuchtigkeit kommen und von vielem anderen);

    - "Edge of field brightening" (EofB), also "Randhelligkeit".


    Aber keine der Beschreibungen passt so richtig. Am ehesten würde meiner Meinung nach noch "Glare" (sehr heller Stern) oder "Scatter" passen ("zerstreutes" Licht).


    Könnte es ein Fehler in der Vergütung sein ? Aber das Objektiv ist ansonsten sehr gut (siehe die Beugungsringe und die Details, die ich auf - dem tiefstehenden - Jupiter sehe) und Thomas hat de Reflexe vom Objektiv (hier = Beitrag Nr. 3 zum rechten Bild in Beitrag Nr. 1) als "vielversprechend" bezeichnet ! Oder eine zu kurze Taukappe ? [Ich habe auch den Tubus komplett mit Velours ausgekleidet und am OAZ alle Reflektionsmöglichkeiten beseitigt].


    ???


    Hat jemand eine Idee ?


    Freundlichen Gruß