Posts by AstroRudi

    Hi Chris,

    hallo Josef,


    also ich finde die € 1200.-, dazu noch sozusagen "engsten Familienkreis" angewandt, auch 'ne sehr starke Ansage ! Besonders
    weil man ja auch nicht dauernd Teile drucken lassen will. Nee, also das ist mir dann auch zu teuer.


    Gruß

    Hallo Chris,


    ich finde das ist eine tolle Idee. Ich hatte auch schon dran gedacht, mir so einen Drucker zuzulegen; einen günstigen, die es ja auch gibt. (Aber der - und vorallem dessen Ergebnis - wäre dann sicherlich nicht so gut gewesen, wiz das, was Du vor hast).


    Dann bin ich aber auf das Problem gestoßen, daß man 3D-Zeichnen muß. Habe mir ein paar von den freien 3D-Programmen heruntergeladen und sie ausprobiert. Und da bin ich dann hängen geblieben, ... ... denn die sind sehr komplex und ich glaube man muß sie wirklich "wie ein Virtuose" spielen können, damit das Endprodukt auch wirklich den Nutzer-ANSPRÜCHEN genügt. (Ich verweise z.B. auf das hier, was schon einige Zeit bei ebay steht).


    Aber wenn Du einen oder (besser) zwei Zeichner hast, bin ich dabei [obwohl das Problem der Kommunikation zwischen einem Kunden, wie z.B. ich, der nicht (jedenfalls nicht IT mäßig) zeichnen kann (oder der nicht SEHR gut erklären kann, was er will) und dem Zeichner noch zu lösen bleibt].


    Was das "auf den Schlips treten" anbelangt (ich denke Du meinst das rechtlich), da muß ich mich selber erst mal schlau machen. So "aus dem hohlen Bauch heraus" würde ich aber sagen, daß da kein Unterschied zu Leuten / Firmen besteht, die Drehteile oder so was anbieten. Und da scheint es ja ein paar Möglichkeiten zu geben, zumindest bei der Umsatzsteuer (Kleinunternehmer); siehe (nur so z.B.) JDAstronomie (Impressum), (Eike & Janina Runschke haben mir mal einen Super Adapter gemacht).


    Aber ob, und ab wann das rentabel wird: ... da habe ich wirklich keine Ahnung !


    Aber wahrscheinlich weißt Du das als Unternehmer der Firma cg-5 ja viel besser als ich :) !


    Liebe Grüße

    Hallo Detlev,


    ich glaube nicht, daß es eine Frage des "Mitlesens" ist. "Mitlesen" tun viele. ... Das Problem ist, daß sie nicht antworten oder schreiben. Warum ? ... Weil sie mit Ratschlägen "zugemüllt" werden (und der Meinung sind, es nutzt ja doch nichts).


    Weil, es gibt ja auch noch die "Lobbyisten" (immer mehr), die klammheimlich genau gegenseitige Interessen verfolgen, als die, die sie vorgeben zu vertreten.





    Also (was Foren anbelangt):


    Foren werden immer sinnloser. Das einzige was hilft sind "Frau zu Mann" - Gespräche ("Mann zu Mann" und "Frau zu Frau" hilft auch nicht) !


    Sorry pessimistisch (bin ich eigentlich nie) !


    Viva o ceu !

    Hallo Josef,


    ich kenne die Geräte nicht, aber ich habe mal ein bißchen gegoogelt.


    Hier gibt es eine Diskussion zum Bresser auf Astrotreff und für das Meade habe ich noch eine alte Beschreibung von Astroshop gefunden (das Gerät gibt es anscheinend nicht mehr zu kaufen).


    Also für Mond und Planeten können diese Geräte ja ganz nett sein. Aber damit hat es sich auch.


    Was mich an Deinen Überlegungen ein bißchen stört, ist daß Du die zusätzlich zu Deinem 100 mm Refraktor kaufen willst. Eigentlich bringt schon der Sprung von 4 Zoll (100 mm) auf 5 Zoll (125-130 mm) nicht besonders viel. Besser wäre 4" zu 6". Hier scheinst Du aber sogar ein bißchen zurückzugehen.


    Beide genannten Geräte haben 30% Obstruktion durch den zentralen Fangspiegel. Wenn man jetzt mal 30% von 100 mm abzieht (das darf man eigentlich nicht so machen, weil das eine "Milchmädchenrechnung" ist und der tatsächliche Effekt der Obstruktion geringer ist), da kommst Du auf 70 mm effektiven Durchmesser, also weniger als Dein aktuelles Gerät. Edit: richtiger ist wohl = "1 minus obstruierte Fläche".


    Es kann sein, daß Du mit dem Gerät theoretisch (wegen der langen Brennweite) mehr Details auf Planeten siehst, aber das Bild wird wegen der langen Brennweite auch dunkler und dann hast Du zusätzlich noch weniger Lichtsammelvermögen im Verhältnis zum Refraktor wegen des kleineren Durchmessers durch die Obstruktion.


    Ich frage mich ehrlich, ob da am Planeten überhaupt ein Unterschied zu Deinem existierenden Gerät herauskommt.


    Zu Galaxien und Gasnebeln schreibt der Händler selber (unter "technische Daten", sieh Link oben): NICHT geeignet.

    Dasslebe sagt er zu Fotografie: NICHT geeignet !


    Also ehrlich gesagt, ich würde mir das sehr gut überlegen.


    Wenn Du das Goto willst: JA, das wäre eine Überlegung wert, es nur deshalb zu kaufen, ... wenn der Preis günstig ist. Sehr wahrscheinlich kannst Du da (jedenfalls vom Gewicht her) auch Deinen Refraktor drauf- / dransetzen (mit Adapter). ... Aber nachfragen, ob das Goto auch noch funktionniert.


    Außerdem steht da azimutale Montierung beim Händler, man kann sich also fragen, ob es nicht eher "Push to", anstatt "Go to" ist (Unterschied bitte "googlen": das eine ist nur eine "Auffindhilfe" gegenüber einer "echten Nachführung").


    Lieben Gruß

    Guten Morgen,


    ich habe alle Karten (und nur diese, nicht die Seite selber) auf meiner Internetseite überarbeitet, meistens aber nur kleine Fehler korrigiert: so z.B. Buchstabenverwechslungen bei Sternbezeichnungen, nicht-existierende NGCs eliminiert (unter den nicht farblich gekennzeichneten, die rosa unterlegten habe ich alle kontrolliert), Zahlendreher beseitigt, usw. (Der NGC Katalog enthält viele nichtexistierende Objekte und - vorallem - offene Sternhaufen, die gar keine sind und die Software von Michiel Brentjens übernimmt die alle).


    Ein paar Karten habe ich aber generalüberarbeitet und vorallem bei denen, die mir durch die vielen eingezeichneteten Aufsuchlinien zu unübersichtlich erschienen, die Farbe der Linien zurückgenommen.


    Auch den gezippten Ordner mit allen Karten habe ich bei Filehorst neu hochgeladen: https://filehorst.de/d/dzGFoFHB


    Vielen Dank nochmals, an die, die mir geschrieben haben. Fehler könnt ihr gerne wieder melden: per PN oder bei Portaball .. at .. tutanota.com.


    [So eine "General-Update" mache ich aber so schnell nicht wieder: ich mußte alle Karten einzeln neu hochladen (das war anders, als ich die Seite erstellt habe) und vorallem alle Links und Cross-Links in der Tabellenmatrix neu setzten. Ganz so bedienerfreundlich ist Jiimdo nun doch wieder nicht. ... Aber ich will keinesfalls meckern, ist ja kostenlos, inklusive Hosting].


    Weiterhin viel Spaß mit dem "tiefen Himmel" und Clear Skies

    Hier sind zwei Links zu Montierungsdatenbanken,


    https://www.montidatenbank.de/…rungen_Visuell_select.php

    http://www.deepsky-brothers.de/SinnvKombiTEL_Monti.htm


    Ich glaube der MC 127 alleine ist ok; auch bei den Deepsky-Brothers ist er für die EQ3-2 noch mit grün (Note 2) angegeben, bei der aderen Datenbank steht i.O. . Ich weiß allerdings nicht, ob Deine Monti nicht ein Klon ist und ein bißchen schwächer, als die Original EQ 3-2. Der MC wiegt 3.4 kg.


    Für beide zusammen, mußt Du probieren. "Probieren geht über studieren" ! Für visuell könnte es (vom Balkon und kein starker Wind) gerade noch so gehen, weil der Richfielder nur 2,3 kg wiegt und Du keine "Kilogramm-Bomben" als Okulare hast. Fotografisch kenne ich mich nicht aus, aber da kommt sehr sicher ein Nein.


    Die Grenze für die EQ-3 wird für visuell meistens bei 5 kg, manchmal (Händler) auch bei 7 kg angegeben.


    Mach's gut !

    Hey Josef ;):thumbsup:

    Ideen hast Du ja !

    Der ist das genaue Gegenteil von dem was Du hast: ein Planetenteleskop mit f/15 !!

    Beide zusammen sind sehr wahrscheinlich besser als ein "Zwischendingsbums"-Allrounder.

    Weiß aber nicht, ob Deine Montierung beide gleichzeitig aushält (den "Richfielder" sozusagen als "Sucher").

    Aber 'ne gute Idee isses vom Prinzip her !

    Lieben Gruß

    Hallo,


    Wenn dein Freund eine Umkehrlinse hat, hat er denn dann nicht vielleicht auch ein besseres 4 oder 5 mm Okular zum Testen

    Ansonsten, bei manchen älteren Modellen von Barlow-Linsen kann man auch die Linse innerhalb der Röhre verschieben, weil sie nur mit Draht-Spannringen in der Röhre befestigt sind. ... Gummihandschuhe anziehen und mit dem Zeigefinger (oder dem Stil von einem Holzkochlöffel) am Rand der Linse (!) VORSICHTIG (!) Richtung Okular zu drücken versuchen; je näher am Okular, desto KLEINER der Vergrößerungsfaktor, je weiter weg vom Okular desto GRÖSSER die Vergrößerung der Barlow. Aber niemals mit Gewalt drücken, wenn die Linse (in Wirklichkeit sind es zwei = ein Achromat) verschraubt oder verklebt ist, riskierst Du sonst sie kaputt zu machen. (Wenn sie verschraubt ist, geht es vielleicht auch, aber dann muß man die Halte-Ringe der Linsen innerhalb der Röhre "an's Drehen" kriegen, was nicht so einfach ist).


    Ist ein schönes Hobby, nee ? Man kann Sterne gucken und Basteln, ... und lernt dabei auch noch was über Optik (und natürlich Astronomie))!


    A propos Basteln: man kann aucheinen sogenannten "Knopfautomaten" an den Drehrädern des OAZ befestigen: http://www.astrotreff.de/topic…CHIVE=true&TOPIC_ID=29376


    Viele Grüße

    Hallo Josef,


    Ich habe in einem Beitrag im internet gelesen das es eine feiner einstelmöglichkeit zum Nachkauf gibt mit dieser soll es besser werden.



    Das ist schon richtig, so was gibt es !


    ich habe aber nochmal nachgedacht. Hast Du schon eine neue Übersetzung für deinen Okularauszug gekauft ? ... Wenn nicht, warte noch mal einen Augenblick !


    Das Problem ist wahrscheinlich (!) - ich weiß es nicht genau (aus der Ferne) - nicht Dein Okularauszug, sondern wohl eher das 4 mm Okular, was nicht gut ist.


    Du brauchst ziemlich sicher noch ein neues, besseres Okular um höher bis hoch zu vergrößern, und eher keine neue Übersetzung für Deinen Okulartrieb.


    Wenn ich über ein neues Okular für Dein Teleskop nachdenke, ist da aber noch das Problem, daß die Barlow sehr stark vergrößert (3x).


    Deshalb müsste man erstmal wissen, wie Du mit der Barlow zufrieden bist. Wenn Du sie zusammen mit dem 30 mm oder dem 20 mm Okular benutzt, wird das Bild (vom Mond) - außer das es größer wird - mit der Vergrößerung deutlich "flauer" oder ist es trotz der 3x höheren Vergrößerung durchaus noch ok ?


    Es gibt Leute (wie mich), die mögen Barlows nicht. ... Ich habe keine. Aber das Ganze ist natürlich auch eine Kostenfrage, ob man lauter Einzelokulare für die verschiedenen Vergrößerungen kauft oder lieber immer ein Okular für zwei Vergrößerungen: einmal mit und einmal ohne Barlow.


    Ich hatte ja schon mal das 6 mm "Goldkante" erwähnt, aber dann einen Rückzieher gemacht. Weil damit bist Du bei (460/6 =) 76-fach, was sich von der Vergrößerung her, kaum von den 69-fach des 20 mm Okulars mit 3-fach Barlow unterschiedet. Da hast Du also noch "Luft nach oben", weil 100x (= Objektivdurchmesser) ist mit Deinem Teleskop schon machbar.


    Mit einem guten 4.5 mm Okular könntest Du das erreichen (460/4.5 = 102-fach). Ansich ist also die Entscheidung des Herstellers für das 4 mm Okular nicht falsch, nur ist (wahrscheinlich - ich weiß es nicht 100%ig, aber ich "vermute" es, weil ich schon durch viele Teleskope und Okulare geschaut habe) das Okular nicht gut.


    Du stehst also vor einer schwierigen Entscheidung (und das liegt auch daran, daß die Barlow 3x vergrößert und nicht 2x, wie die meisten Barlows). Du könntest einerseits z.B. ein 4.5 mm (oder ein 5 mm) Okular kaufen und die Barlow nicht verwenden oder ein 12 (oder 12.5) mm Okular kaufen, dann wärest Du ohne Barlow bei (460/12 =) 38 fach und mit Barlow ungefähr bei den gewünschten ca. 100-fach (38 x 3 = 114).


    ... Aber die 38x sind - ehrlich gesagt - überflüssig im Verhältnis zu den 45-fach des existierenden 30 mm Okulars mit der Barlow (3x 15 = 45 fach).


    Mit dem 20 mm Okular mit der 3x Barlow erreichst Du, wie gesagt, (460/20 =) 23 x 3 = 69 fach. Das reicht andererseits nicht, um das Teleskop "auszureizen".


    Also ich glaube, es macht bei Deiner speziellen Situation keinen Sinn noch ein zusätzlich niedrig vergrößerndes Okular (wie das 12 mm) zu kaufen. Dann mußt Du halt "in den sauren Apfel beißen" und die Barlow für die Höchstvergrößerung vergessen. (Weil 100 x 3 = 300-fach ist für Dein Teleskop vieel zu viel). Man kann eben nicht immer "alles" haben im Leben.


    Dann bleibt also die Frage, welches 4, 4.5 oder 5 mm Okular. ... Und da traue ich mich nicht, eine Empfehlung zu geben, weil da gibt es - in einem Preisbereich, der zu Deinem neuen Teleskop passt, von sagen wir mal schon deutlich unter 100 euro - leider nicht viele (sagt auch Sven Wienstein: http://www.svenwienstein.de/HT…ur_den_8_zoll_dobson.html). Und vorallem kenne ich die neueren Okulare nicht (meine sind schon "Oldtimer").


    Da ist ein neues 5.5 mm Bressers mit 62°, welches aber schon nah bei 100 € liegt und außerdem auch etwas weniger Vergrößerung (zu wenig ?) liefert (460/5.5 =): 83x: https://www.bresser.de/Astrono…-LER-Okular-5-5mm-Ar.html


    Das 4.5 mm Bresser (102-fach) mit 52° ist günstiger, und hat nur 52° Gesichtsfeld, aber einen guten Augenabstand (was sonst bei den Plössls mit kurzen Brennweiten ein Problem ist): https://www.bresser.de/Astrono…-LER-Okular-4-5mm-Ar.html


    Und dann gibt es eigentlich, außer den ganz billigen Plössls, nur noch das "Planetary" mit 58° Gesichtsfeld (in 4 mm oder 5 mm): https://www.teleskop-express.d…-voll-multiverguetet.html


    Wie gesagt, ich kenne die Okulare alle nicht, aber das "Planetary" ist schon länger auf dem Markt und scheint nach Einschätzzung von vielen im Netz durchaus okay zu sein (z.B.: http://www.svenwienstein.de/HTML/ts_planetary_hr.html. Die beiden obigen Bresser Okulare sind neuer und es gibt weniger Bereichte dazu im Netz.


    Clear Skies

    Hallo alle,


    ich wollte zu Folgendem, was ich sehr, sehr gut verstehe :

    Was mir bei meinen ersten Gehversuchen schmerzlich fehlte war ein einfacher Weg schwach leuchtende Objekte überhaupt zu finden. Die hellen Planeten leuchten so stark, die springen dir ins Auge. Aber wie findest du diese fitzeligen Messier-Objekte?

    Meine Lösung war der Kauf des Deepsky-Reiseatlas in Kombi mit einem Rigel Quickfinder Led-Sucher. Die Idee, sich von Stern zu Stern zu hangeln ("Starhopping") ist so einfach wie wirksam.


    kurz noch anfügen, daß, wenn man wirklich ganz blutiger Anfänger ist, das Buch hier wirklich zu empfehlen ist: https://www.amazon.de/Welcher-…-beobachten/dp/3440144534


    (1) weil man damit erst mal die Sternbilder kennenlernt (bevor man sich in den Tiefen des Himmels verliert),


    (2) weil die Karten für jeden Monat nach den 4 Himmelsrichtungen dargestellt sind, was die Sache sehr vereinfacht. da ja unsere Balkone und Terassen alle in unterschiedliche Himmelsrichtungen weisen (ich habe mich auf meiner Internet-Seite von diesem Buch inspirieren lassen);


    (3) weil in den Monatskarten per Himmelsrichtung nur sehr wenige, helle DeepSky-Objekte eingezeichent sind [in den Karten per Sternbild, die es auch noch gibt, sind mehr, aber immer noch relativ wenige (siehe Blick in's Buch links im Amazon Link, Bild Nr. 10 vom großen Bären)] und man sich nicht in der Masse z.T. sehr unterschiedlich heller Objekte verliert (sogar im Messier Katalog gibt es Objekte mit 12.0 mag).


    Das einzige, was in der neuen Ausgabe anscheinend nicht mehr vorhanden ist (nach dem "Blick in's Buch" auf Amazon zu beurteilen, ich habe eine uralte Ausgabe) ist die Kennzeichnung von Doppelsternen und Veränderlichen auf den Monatskarten per Himmelsrichtung, sowie nähere Angaben zu diesen und den Deepsky-Objekten (mit Angabe ob für Fernglas, 3- Zöller oder 4-6 Zöller), die ein Plus der alten Ausgabe waren.


    Clear Skies

    Hallo,


    ich habe ein bißchen mit Guide - gespielt und mir einen aufgehellten Horizont gebastelt. Wollte ich schon lange mal (wieder) machen. Damit ich sofort sehe, ob ein zu beobachtendes Objekt im Horizont-Dunst absäuft oder nicht.


    Hier ein Bild von den Füßen des Orion noch im Lichtsumpf:



    und hier ein Bild bei 90° Grad Horizont.



    Ich habe die hellere Farbe für die Dunstglocke auf 25° über dem Horizont eingestellt. Schwarz ist unter dem Horizont.


    ---


    Um das Ergebnis zu erreichen, muß man sich


    (1) erst mal folgendes "update" von Bill Gray (dem Autor von Guide) herunterladen (Link in der Mitte): https://www.projectpluto.com/groups/guide-user/msg11017.htm


    (2) Man sollte auch ein Backup (!) vom Guide9 Ordner erstellen: einfach den ganzen Guide9 Programm Ordner irgendwo anders hinkopieren (und sich merken, wo das ist ;-)).


    (3) Dann die Dateien aus dem heruntergeladenen Zip-Ordner ("Rechtsklick") entpacken und in den Guide9 Programm Ordner verschieben. Es kommt die Frage, ob man ersetzen will und man sagt: ja.


    (4) Schließlich muß man im Menu "Karte" von Guide auf "Hintergrund" gehen:



    (5) und dort bei "Boden" und "Horizont" jeweils ein Häckchen setzen (gegebenfalls Boden auf "schwarz" umschalten, wenn Ihr wollt).



    ---


    Voilà. Wenn man jetzt Guide wieder startet, sieht das dann so aus (90° Einstellung).



    Bill hat da noch die Himmelsrichtungen (O, S, W, N), sowie Horizont-Objekte (Kirche, Baum) eingezeichnet. ...


    ... Das hat mir aber nicht gefallen !


    (6) Also im Menu "Karte"\"Hintergrund" (siehe oben Punkt (4)) die Horizont-Objekte wieder abgeschaltet. ... ...

    ... Leider ist dann auch der "Grauschleier" am Horizont wieder weg, den ich ja haben wollte.



    Also bleibt nichts anderes übrig, als im Guide9 Ordner die Datei "horizon.dat" zu suchen und sie mit "Notepad" zu öffnen und abzuändern. Und zwar folgendermaßen (Ihr habt ja irgendwo den ganzen Guide-Ordner ge-"backuped"):



    (7) Alles was links "blau" ist = löschen (außer "end"), ABER NICHT DIE ERSTE LINIE: "i alt_mark 0 30 1".

    In dieser Linie nur die 30 (gelb) durch 0 (gelb) ersetzten ! (Wenn ihr das nicht macht, wird der "neblige Ring" 30° über dem Horizont plaziert).


    (8) Die geänderte "horizon.dat" Datei abspeichern und in den Guide9 Ordner verschieben (soweit Ihr nicht direkt dort geändert habt).


    Das sieht dann so aus:



    (9) So jetzt hätte ich aber den "Nebelring" gerne noch breiter (bis auf 25° über dem Horizont gehend) und in anderen Farben. Und der schwarze Schatten innen gefiel mir auch nicht:


    (10) Dazu braucht man die "objects.dat" Datei im Guide9 Ordner. Das ist auch eine Text Datei, diese wieder mit "Notepad" zu öffnen und 2 verschiedenen Aktionen durchführen:


    (a) vor dem ersten "end" (alt_mark seg) die Zahlen ändern, die rechts "gelb" sind.

    (b) von "; A segement of the blue horizont tint ..." an alles löschen (das geht SEHR WEIT HINUNTER) bis zur Linie "Description of objects.dat" (gelb). Diese Linie aber stehen lassen.



    (11) Die geänderte "objects.dat" Datei abspeichern.


    ... und fertig !


    Hier mal ein vergrößerter Auschnitt vom großen Bären am Nordhorizont (denkt man gar nicht, daß der auch mal so tief steht) um die Farbübergänge zu zeigen:




    Wem die Farben der Dunstglocke nicht gefallen, der kann mit den letzten 6 Zahlen im oberen Teil der "objects.dat" Datei spielen (nicht mit der "25", denn das ist die Höhe der "Dunstglocke" über dem Horizont (25°)): Jeweils zwei Zahlen der sechs repräsentieren eine Farbe in "RGB" = "Rot/Grün/Blau". Seltsamerweise ist die Farbsequenz der Doppelzahlen aber "BGR" = "Blau/Grün/Rot", d.h. wenn man mit den letzten 2 Zahlen der 6er Sequenz spielt, ändert sich ROT, tut man dassembe mit den ersten beiden Zahlen, ändert sich BLAU.


    ---


    Und wer meine Einstellungen und Farben direkt übernehmen will (man muß dann aber im Menu "Karte\Hintergund\Normale Farben" den Guide 9 Hintergrund noch an die Fraben der "Dunstglocke" anpassen => so dunkelblau wie irgendmöglich, bevor es schwarz wird, was ja unter dem Horizont ist): anliegend meine zwei geänderten Dateien "horizon.dat" und "objects.dat" in einem Zip-Ordner, die man nach dem Entpacken nur in den Guide9 Ordner zu verschieben braucht. ACHTUNG: Es funktionniert aber nur, wenn man vorher schon das "update" (Link ganz oben) von Bill Gray in den Guide9 Ordner übernommen hat.


    ---


    Für andere, einfachere Änderungen in Guide, erlaube ich mir noch mal auf diesen Beitrag zu verweisen: Die Software Guide 9.1 - Tipps und Tricks


    Ciao

    Files

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    Hey Marie,


    Habe nochmals auf dem Internet gesucht: hier ist ein f/6er, wie mir scheint zu einem vernünftigen Preis (und komplett, außer Okulare): https://www.teleskop-spezialis…gel::730.html?language=de Er hat auch einen kleineren Fangspiegel als der 150er f/5 Dobson von Bresser (45mm anstatt 55 mm), was für den Kontrast bei rein visuell (Andromedagalaxie) besser ist.


    (Es gibt auch einen 150er f/6 von GSO auf parallaktischer Montierung https://www.teleskop-spezialis…ng::1547.html?language=de, aber der ist zu viel teuer für Dein Budget, weil da eine gute EQ-5 Montierung dabei ist).


    Dann brauchst Du aber noch die Rockerbox.


    Teleskop Express hat eine, aber die ist sehr teuer (weil aus Aluminium): https://www.teleskop-express.d…e-mit-150mm-Oeffnung.html


    Sonst könntest Du auch den Vorschlag von hier überlegen, d.h. mal beim Verkâufer (des Teleskops) nachfragen (oder bei dem im Link genannten Händler), ob er Dir eine Rockerbox (aus Holz) baut oder besorgt (3. Beitrag): https://www.astronomieforum.at/viewtopic.php?t=4598


    Ansonsten bin ich - nach jahrzehntelanger Erfahrung - ganz bei "heli54" (dem Autor des 3. Beitrages im letzten Link): für rein visuell ist eine parallaktische Montierung und ein großes Stativ nur unnötig schwerer "Klimbim" (Transport). Es kann zwar sein, daß Du am Beobachtungsort oder im Urlaub einen Tisch / Stuhl oder eine Bank brauchst, aber das ist einfacher zu besorgen (oder sogar mitzunehmen = z. B. stabiler Campingtisch), als Montierung und Stativ zu schleppen.


    ... Also meine - ganz persönliche - Meinung wäre dann, wenn das Budget zu knapp ist und / oder der 150er f/5 Dobson von Bresser nicht in Betracht kommt, eben wegen des Durchmessers ("Lichteimer"), wiederum ein Dobson auf Rockerbox: dann eben ein 130er (ohne die - wahrscheinlich auch noch wackelige - parallaktische Montierung und das - wahrcheinlich auch noch klapprige - Stativ.).


    Lieben Gruß und gute Entscheidung wünscht

    Hallo Marie,


    es ist eigentlich ganz einfach:


    - längere Brennweiten (auch nicht gaaanz lange, weil dann das Bild dunkler wird) sind für die DETAIL-Abbildung (= optisch) besser; stellen aber - wegen des Hebels - große Anforderungen an die Montierung (das technische Gerät auf dem das Teleskop bewegt / gedreht wird) und auch an den Transport;


    - kurze Brennweiten (so ab f/5 und "schneller", also das Verhältnis Durchmesser der Linse oder des Spiegels / Brennweite ist f/4.5, f/4, f/3 usw) sind lichtstärker (das Bild ist HELLER, aber nicht notwendigerweise besser), leichter zu transportieren und stellen auch geringere Anforderungen an die Montierung, aber dagür deutliche größere Anforderungen an die optische Qualität des Zubehörs: bei längeren Brennweiten kannst Du deshalb z. b. billigere Okulare verwenden / kaufen.


    Aber noch etwas anderes spielt eine SEHR WICHTIGE Rolle: der Durchmesser des Teleskopes. Ich verweise mal auf diesen Beitrag von Svenja : Unser erstes Teleskop?


    Wenn Du nur visuell unterwegs bist, wird es wirklich interessant ab 150 mm Durchmesser (z. B. Kugelsternhaufen-Auflösung, siehe obigen Link).


    Du hast auf Deiner Liste auch einen 150 mm Dobson, aber mit 1200 mm Brennweite. 1200/150 = 8; also ein f/8. Svenja hat ein 150er f/5 gekauft, sich aber (leider) nie mehr gemeldet.


    Der 150er Newton f/5 ist sehr gut transportabel und hat auch keinen langen Hebel und die Okulare dafür werden noch nicht zu teuer. (Das wird erst aber f/4 und f/3 und so ernst). Der f/8 Newton, den Du auf deiner Liste hast, ist schon ein bißchen ein "Drum" (bei Deinen Größen- und Gewichtsangaben).


    Ich hätte Dir also im Prinzip erneut den 750/150er = f/5 empfohlen (kleiner "Lichteimer", aber kurz = leicht und gut transportabel).


    Jetzt kommt aber noch eine "Finesse" in's Spiel:


    - Deep-Sky Objekte, wie die Andromeda-Galaxie und so sind lichtschwach (das Licht der Galaxien ist "breitgetreten", = weniger Licht pro Quadratmillimeter oder Pixel ). Da ist es wichtig, ein lichtstarkes Teleskop zu haben, also kurze Brennweite ==> f/5.


    - Planeten sind eher Lichtpunkte (wie Sterne): das Licht ist konzentriert. Um darauf Details zu erkennen (Du erwähnst Mars) ist es wichtiger höher zu vergrößern und eine bessere Tiefenschärfe zu haben und die Lichtstärke ist (ein bißchen) weniger wichtig. Das geht besser mit längeren Brennweiten (f/8 z. B.).


    Wenn Du beides willst (Deepsky und Planeten) und ich jetzt noch die Angaben zu Deiner Person berücksichtige (und den Transport), wäre vielleicht ein 150er Newton mit f/6 ideal; also ein 150er Newton mit 900 mm Brennweite.


    ... Aber da müsstest Du vielleicht Teleskop und Montierung (oder "Rockerbox" für den Dobson) getrennt kaufen. (Habe mal kurz gesucht auf dem Internet, aber auf die "Schnelle" keinen "fertigen" gefunden).


    Aber wir können ja beide noch mal suchen ! (Würde bei Deinen Wünschen auf keinen Fall etwas unter 100 mm nehmen).


    Lieben Gruß

    Mathias hat recht (unsere Beiträge haben sich überschnitten): es könnte auch sein, daß Du gar nicht in den Fokus kommst und deswegen soweit mit den Augen zurück mußt. Aber das wâre schon sehr komisch, wenn das sogar mit dem mitgelieferten Okular der Fall ist.:?::?: Ziehe mal das Okular so weit wie möglich raus und klemme es ganz am Rand der Steckhülse wieder fest und schaue, ob Du dann mit dem Auge näher am Okular bist. (Dann kannst Du auch noch den Zenitspiegel ein Stück rausziehen und wieder festklemmen. Gegenfalls kannst Du die Lösung "dauerhaft" machen, indem Du ein Stück Klebeband um das obere Ende der jeweiligen Steckhülse klebst. Aber besser wâre natürlich eine Verlängerungshülse.


    So was aber auch !

    Hi Josef,


    bei Venus ist es immer schwierig (auch in größeren Teleskopen), sie scharf zu kriegen, wenn sie in Horizontnähe und - vorallem - wenn das Teleskop nicht voll ausgekühlt ist (mindestens 1 Stunde ?), weil sie so hell ist, daß vieles "überstrahlt" ist. ... Also nicht verzweifeln :):)! Warte mal auf den Mond da kannst Du besser testen, was los ist.


    Okulare haben immer einen (mehr oder weniger großen) Augenabstand; das ist gewöhnungsbedürftig und hat m.E. nichts mit Deinen Augen zu tun.

    Ebenso kommt es oft vor, daß das Bild schwarz wird, wenn man die Position nicht hält. Längerzeitige Amateurastronomen merken das gar nicht mehr und bewegen den Kopf automatisch (ohne es zu registrieren) wieder zurück, wenn das sog. "kidney beaning", hier beim - sehr teuren -31 mm Nagler Okular) eintritt.


    Was Du machen kannst, ist Dir eine Aufsteckhülse kaufen oder besser basteln, da individuell anpassbar (Schaumstoffring oder einfach nur schwarzer Karton), die genau den Abstand hat, den Du bei Deinen Augen brauchst. (Aber wie gesagt, nach einer Eingewöhnungszeit brauchst Du den gar nicht mehr; höchstens als Streulichtschutz gegen Licht von der Seite).


    Die beiden "Monde" waren wahrscheinlich auch Streulicht. Ist da innerhalb der Taukappe irgendwas, was glänzt ? Die Taukappe innen glänzend schwarz, anstatt mattschwarz lackiert. Eventuell hilft da Veloursfolie aus dem Baumarkt. Kann auch die Tubusinnenwand sein. ... Um alle Eventualitäten ausszuschließen: war das ein "Neu-" oder ein "Gebraucht-" Geschenk ? Falls gebraucht, hast Du mal geschaut, ob da keine Glasabsplitterungen (sog. "Muschelbrüche") am Rande des Objektivs sind (mit starker Taschenlampe den Rand des Objektivs untersuchen). Könnte auch sein, das es verkippt eingebaut (oder wieder eingebaut) worden ist oder einfach nur dejustiert ist (Okularauszug und Objektiv stehen nicht "parallel" zueinander. Auch der Zenitspiegel kann verkippt eingebaut sein.


    ... Aber das glaube ich alles erst mal nicht. Ich würde zuallerst nach eventuellem Streulicht suchen (mit Zeitungspapier oder Karton und Kelbeband mal zum Test die Taukappe verlängern).


    Zum Scharfstellen: Dein Teleskop hat eine kurze Brennweite, da es ein "Richfielder" ist. Das Verhältnis zwischen Brennweite und Objektiv-durchmesser ist 4.5 : 1. Dein Fernrohr ist also ein f/4.5. Wenn man jetzt den Lichtkegel des einfallenden Lichtes vom Objektiv zum Brennpunkt (Okular) betrachtet, sieht das so " > " aus ("Breitmaulfrosch"). Bei Fernrohren mit f/10 ist das Dreieck viel länger und spitzer ("Spitzmaulfrosch"). Das führt dazu, daß der Fokusssierbereich zum Scharfstellen bei längerbrennweitigen Teleskopen (f/10) viel länger / gutmütiger ist, als bei "Richfieldern". Bei letzteren mußt Du den Schärfepunkt im mm-Bereich oder sogar weniger verstellen, um ihn exakt zu treffen, weil der Manövrierbereich im Fokus viel kleiner ist, als bei einem "Spitzmaulfrosch". Nach dem Fokus gehen die Strahlen ja wieder auseinander (so " >< ") und viel schneller als bei einem f/10.


    Deshalb sollte der Okularauszug leichtgängig sein. Da sind Schrauben unter den Einstellrädchen, wo Du den Andruck einstellen kannst.


    (Die Barlow könnte da auch helfen, weil sie den Einfallswinkel der Lichtstrahlen "spitzer" macht = GRÜNE Strahlen im Bild).


    https://en.wikipedia.org/wiki/Barlow_lens ... Public domain ... Autor: Andreas06


    Voilà ! Also bitte nicht die Geduld verlieren. Wenn Du das alles mal probiert hast (und der Mond wieder da ist, an dem man besser testen kann) und es dann immer noch nicht besser ist, dann können wir gerne nochmal über "Justierung" reden. Aber im Moment würde ich erstmal damit warten.


    Lieben Gruß (und melde Dich, egal mit welcher Frage).