Posts by AstroRudi

    Hallo,


    ich habehier (Seite 7, erster Eintrag von Gerd Nr. 2) noch eine - mögliche - Erklärung dafür gefunden, daß das Handy etwas komplett anderes zeigt, als meine Augen:


    "EDs zeigen im Weißlicht beim Sterntest immer unterschiedliche Scheibchen, das liegt daran das hier der Gaußfehler die Sache überlagert.Also nicht irritieren lassen.

    Schaut man dann aber mal durch zeigen sie trotz unterschiedlicher Scheibchen beim Sterntest im Weißlicht knackscharfe Bilder und vor dem I-Meter erreichen sie bei Grün auch sehr hohe Strehlwerte.Natürlich vorausgesetzt es liegen auch sonst keine nennenswerten anderen Fehler vor.Möchte man die SA eines EDs im Sterntest beurteilen ist ein Test mit Grün Filter geringer Bandbreite zb. Solar Continuum nötig".


    ... ... Sollte ich jetzt tatsächlich einen ED erwischt haben ?


    Gruß


    Hallo Thomas,

    bei mir waren leider Wolken heute nacht !

    Du hast Recht, nach einer neueren Umfrage von Civey scheint das Verhältnis jetzt 42/40 für die dauerhafte Winterzeit zu sein / https://www.br.de/nachrichten/…t-es-jetzt-weiter,RLocxpX

    Bei der ersten Umfrage von der EU waren aber 2/3 für die ewige Sommerzeit ! https://www.sueddeutsche.de/pa…lung-abschaffen-1.4108765

    Vielleicht siegt die Vernunft ja doch noch.

    Gruß

    Hallo,


    Noch zur Information (Erfahrungsbericht):


    Ich habe versucht, mit - neuen - Handy (!) Bildern am künstlichen Stern das Programm WinRoddier laufen zu lassen. Dazu habe ich den Fokus auf dem Fokussierrad mit flüssigem Tipp-Ex markiert (siehe Bild) und dann das Rädchen am Okularauszug genau 20 Minuten (also auf 4 Uhr und auf 8 Uhr) nach rechts, bzw. links gedreht, und dann Bilder gemacht.



    Aber es gab viele Probleme:


    Da ich bei Tageslicht gearbeitet habe, und ja nicht im Fokus war (extra- / intrafokal), hat die blöde Handykamera immer versucht auf andere, schärfere Dinge zu fokussieren, z.B. auf die Latte, an der meine Taschenlampe befestigt war. Dann habe ich den Deckel eines Schuhkartons gnommen, ihn innen schwarz ausgekleidet und auch noch an die Latte genagelt. Siehe Bild.



    Aber es gab immer noch viel zu viel Streulicht. ... Und 15 m (um in den Fokus zu kommen), bekomme ich innerhalb meiner Garage oder des Hauses nicht auf die Reihe.


    Außerdem war das "Gewabere" der Luftunruhe (das "Ziel" = der künstliche Stern, war nur ca 1m 50 über dem Boden) sehr heftig, stärker als am Sternhimmel am echten Stern.


    Als ich dann WinRoddier laufen gelassen habe, zeigte es nur am Rande ein (farbiges) Wellenfrontbild, in der Mitte war nichts (wie wenn es sich um ein obstruiertes System handeln würde). ... ... ...


    Also ich will nicht völlig ausschließen, daß es mit dem Handy funktionniert, ... aber dann sollte man es machen, wenn es dunkel ist. ... Aber dann kann man es genausogut auch am echten Stern machen.


    Also Fazit:


    (1) WinRoddier funktioniert / läuft auch mit Handybildern, ... aber, ob die Qualität reicht, um aussagefähige Werte zu erhalten, muß ich noch bei Dunkelheit testen. Ich werde dies wohl mal am echten Stern probieren (am Polarstern, der sich kaum bewegt, da ich am Refraktor eine azimutale Montierung habe). ... Aber im Moment habe ich erst mal keine Lust mehr.


    (2) Vom künstlichen Stern bin ich zwar visuell überzeugt (ich sah die Beugungsringe im Fokus am hellichten Tage schon mit dem 8 mm Plössl; Vergrösserung ca. 1x Objektivdurchmesser), fotografisch aber erst mal weniger.


    Clear Skies

    Hallo Thomas,


    frag mich nicht, wie oft ich schon meine altes (und jetzt auch mein neues) Refraktorobjektiv aufgemacht habe. ... Und ich habe immer noch jedesmal "Bammel" davor.


    Also trau Dich !


    ... Besonders, wenn Du ein vorsichtiger Mensch bist, eine gute Anleitung aus dem Netz hast und die Kamera eben gebraucht ist, nicht zu teuer war und Du auch noch eine andere hast. Mußt ja nicht alles heute oder morgen fertigstellen. Du hast ja Zeit zum zwischendrin nachdenken.


    (Kann sonst nicht mit konkreter Erfahrung dienen, sorry).


    Viel Erfolg


    Edit: auszubauende Teile für den richtigen Wiedereinbau markieren, nicht vergessen !

    Hallo,


    bei uns zieht es wolkenmäßig im Moment jeden Abend zu, auch wenn es tagsüber große Lücken gibt. Deshalb komme ich noch mal theoretisch auf das urspüngliche Thema des Threads zurück: Sphärische Aberration (Gaußfehler) und Beugungsringe im Fokus.


    Ich habe jetzt einen Beitrag von Uwe Pilz gefunden, wo gezeigt wird, daß mehrere Beugungsringe im Fokus tatasächlich eine Hinweis auf sphärische Aberration (Über- / Unterkorrektur) sind: https://www.sternfreunde-muens…pdf/sterntestTeleskop.pdf(Seite 5). Also gibt es gleich zwei Hinweise auf den Gaußfehler: 1. unterschiedlich "schöne" Sternscheibchen intra- und extrafokal und 2. mehrere Beugungsringe (anstatt einem) um den fokussierten Stern.


    Was mein Objektiv anbelangt, so konnte ich wegen des Wetters die Frage mit dem blauroten / grünen Rand intra- und extrafokal noch nicht aufklären. Ich habe aber mal Fred Lamothe von Surplus Shed angeschrieben [wo ich das Wollensak Objektiv gekauft habe; ... er macht regelmäßig "Sales" und da gibt es die Optiken dann - z.T. deutlich - günstiger ;) - (Newsletter abonnieren ??? - will aber keine Schleichwerbung machen)], ob er mir weitere Informationen zu dem Objektiv zukommen lassen kann. Er wußte aber auch nicht mehr, als daß es aus China stammt.


    Hier ist seine Antwort:

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    Hi Rudi,


    Thanks for your feedback. Very much appreciated.

    You are correct in that the Wollensak factory closed years ago. We purchased the rights to the Wollensak trade mark and it is one of our Registered Trademarks. As Wollensak is known for high quality, we only put the Wollensak mark on optical items that are of known high quality. The Wollensak objective you purchased is made by one of the high quality optical factories in China. However, we don’t have the additional specs you requested.

    Thanks again and have a great week.


    Best Regards,

    Fred Lamothe

    Surplus Shed

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    Werde - wegen des Wetters - wohl meinen künstlichen Stern rausholen; ... und in 15 m Entfernung im Garten aufbauen un dann aus der trockenen Garage heraus testen.


    Das mit dem Rot und Blau vor Grün, kann ja fast nicht sein: Ich habe hier eine Tabelle von Wolfgang mit der Farbreihenfolge einer ganzen Reihe von Refraktoren gefunden, wobei die oberen alle APOs und keine Achromaten sind (Achromaten erst ab Rest-Chromaise-Wert von 4 und größer), und nur ein einziger (, dazu noch ein APO) hat Rot und Blau vor Grün, ein TMB-APO:



    [Zum Verständnis: es handelt sich um die Reihenfolge der blauen (=F), grünen (=E), gelben (=D) und der roten (=C) Fraunhofer-Linien im Spektrum, die man sich mit folgender Eselsbrücke merken kann:



    ...................................................................Fraunhofer......eliminierte...................die...................................Chromasie... ]




    ...


    Edit 21/5/2019: Ok, ich habe gerade am künstlichen Stern überprüft; der grüne Außenring am Sternscheibchen ist extrafokal, der rot-blaue intrafokal, wie das am "e,d,F,C" - Achromaten sein muß. Die deutlichen Ringe im Sternscheibchen sind extra, intra sind sie schwer zu sehen. Die Ringe im Fokus sind jetzt schön gleichmäßig (perfekte Kollimation), aber es sind mehrere. Also sphärische Überkorrektur (die Linsen müßten eigentlich weiter auseinander). Aber das wußte ich ja schon von den unterschiedlich "schönen" Sternscheibchen.


    [Hat man dagegen "schöne", oder besser gesagt, deutlichere Ringe intrafokal, und (eigentlich) "Mist" extrafokal, so hat man sphärische Unterkorrektur; die Linsen müßten eigentlich näher zusammen].


    ... Ich habe nicht die leisteste Ahnung, warum die Handykamera die Ringe innerhalb des Sternscheibchen auf der - falschen - Seite zeigt, wo der blaurote Außenring ist (oben Beitrag Nr. 2) ... ??? ... Aber da vertraue ich dann doch lieber meinen Augen !



    Gruß

    Hallo Detlev,


    schön daß Du vorankommst; ... man sieht an Deinen Ausführungen, daß Du da schon vorher ein bißchen drüber nachgedacht hast :)!


    Ich wollte noch was zu dem Dreiecks-Sternscheibchen sagen, was ja der Ursprung Deiner Arbeiten war: Ich habe weiter oben gesagt, das käme von Verspannung (ich dachte an die vorallem an die Halteklammern oder den Fangspiegel). Habe aber kürzlich einen Beitrag von Uwe Pilz gesehen, wo er sagt, das könne auch nur von einer De-Zentrierung kommen (S.4 oben in der Bildreihe): https://www.sternfreunde-muens…pdf/sterntestTeleskop.pdf


    [Übrigens,... so Bilder, wie das deiner Tochter mit dem Kopf im Tubus, sind Gold wert (z.B. um bei der Hochzeit zu zeigen ;) )].


    Gruß

    Hallo Christian,


    danke für Deine Hinweise. Das ist aber schon ein Aufwand, weil ich muß ja zusätzlich zur Kamera noch einen Laptop haben (habe nur einen uralten MACBookPro aus meiner Arbeitszeit, den jetzt außerdem meine Frau in Beschlag genommen hat und auf dem läuft WRCALC ja nicht). ... Ich denke, ich werde es einfach mal mit dem Handy probieren (Größe des Sternscheibchens = pi mal Daumen, möglichst viele Ringe, also Fokalabstand weit außen, dann ein kurzes Video laufen lassen). Und stacken kann ich nicht ;(!


    ***


    Was mir aber jetzt erst auffällt, bei den Sternbildchen (Handyaufnahmen) von oben, ist, daß bei einem Achromaten der grüne äußere Rand (und die violette Farbe innen) ja eigentlich extrafokal sein müßte und der blaurote äußere Rand (und die grüne Farbe innen) intrafokal.


    Siehe:

    ..........

    ..........

    .........UND


    Ich zitiere mal aus diesem dem zweiten Beitrag:


    "Und damit sind wir beim Sekundären Spektrum, das alle Linsen-Teleskope haben. Das heißt, die Spektral-Farben Blau, Grün, Gelb und Rot haben nicht ein und denselben Fokus, sondern liegen hintereinander in folgender üblichen Anordnung:


    Bei FH-Optiken Grün+Gelb danach Blau+Rot".


    [Anm: Also, wenn wir intrafokal sind, ist Blau und Rot noch VOR DEM FOKUS, also AUSSEN, und nicht nahe beim Fokus; extrafokal ist Grün schon AUS DEM FOKUS, also am Rand des Sternscheibchens, während Rot-Blau noch innen ist.


    Und (das Zitat geht weiter)]:


    "Bei APO's GRün+Gelb+Blau danach Rot,


    bei Takahashis das Blau manchmal zuerst.


    Die Anordnung findet man aber immer in meinen Berichten. Daß Rot nach hinten gelegt wird hat den Grund, weil man es nachts am wenigsten gut wahrnimmt, was bei Blau schon wieder anders ist. Wenn eine einzelne Farbe, meist Rot oder Blau, zu weit weg von den übrigen Farben liegt, wird sie ebenfalls gut wahrgenommen, auch bei sehr guten APO's".


    .......UND

    Hier noch eine Zeichnung von mir aus dem "Zwei f/9 Achromaten Thread" (Seite 2):






    Habe ich also die Bezeichnung der Bilder verwechselt ?


    Ich bin mir aber 100% sicher, daß ich mit den Augen die Ringe extrafokal besser sehe. Die sind aber auf allen Bildern (habe noch mehr auf meinem Handy) aber da, wo der äußere Ring blau-rot oder - von mir aus - violett ist ??? Und intrafokal sehe ich keine Ringe. ... Also - was die Ringe anbelangt - genau umgekehrt (siehe Beitrag Nr. 6) wie unter den Handy-Bildern bezeichet.


    Also jetzt mal einfach nur logisch: Spinnen jetzt meine Augen oder die Handy-Kamera ?



    ... ... ... oder liegen bei meinem neuen Objektiv (was wirklich gut zu sein scheint, ich bestreite es nicht) tatsächlich Blau und Rot VOR Grün ?



    Gruß

    Hallo Christian,


    gute Idee ! Geht das mit den Handy Aufnahmen ?

    (Da habe ich gar nicht dran gedacht. Oh, da habe ich ja was zu tun: :S !)


    An alle,


    (die vielleicht nicht wissen, was der Roddier-Test ist).


    Ich habe hier mal - unter Mithilfe von Christian und mit Bildern von Wolfgang - eine deutsche Anleitung zu dem französischen Programm geschrieben, ohne es aber selbst mit eigenen Fotos ausprobiert zu haben (nur mit den "geliehenen" Fotos):


    Eigener Strehl-Test ?!: deutsche Anleitung zu WinRoddier


    [Habe ein paar Links repariert und WRFITS (= zur Umwandlung des Fotoformats in *.fits) neu zu Filehorst hochgeladen, da der Download bei der Yahoo-Gruppe eine Registrierung erfordert; bitte seht Euch auch den Edit von heute unter dem letzten Bild in dem Roddier-Anleitungsthread an].


    Sternengrüße vom

    Hallo,


    Kurzgefasst meine Erkenntnisse von heute abend, weil ich muß erst mal das Objektiv noch mal nachkollimieren.


    (1) Das Seeing war heute schlechter als gestern, habe das schon an der Feuchtigkeit gemerkt, als ich auf die Terrasse trat.


    (2) Um die Beugungsringe zu sehen, muß man wirklich hoch vergrössern (2x Objektivdurchmesser); bei meinem 100 mm Objektiv ein 4 mm orthoskopisches Okular (225x). Mit dem 8 mm Televue Plössl (112x) sah ich sie nicht.


    (3) Ich habe wieder mindestens (!) 3 Beugungsringe gesehen, da waren aber noch mehr.


    (4) Die Ringe waren komplett zu sehen und auf der einen Seite (links) sehr fein, wie sie sein sollten. (Es gibt ja im Prinzip undendlich viele Beugungsringe, nur werden die immer schwächer, je mehr man nach außen geht und sind irgendwann nicht mehr sichtbar; siehe dazu den gestrigen Link zu Cloudynights, Beitrag Nr. 16, wo "daquad" den theoretischen Abfall der Helligkeit der Ringe in Stern-Magnituden umgerechnet hat (für einen 6 Zoll Refrakor).


    (5) Aber auf der anderen Seite (rechts) waren zumindest die ersten beiden Ringe ziemlich dick und zu hell. Daran habe ich erkannt, daß die Kollimation des Refraktors noch nicht 100ig ist.


    (5) Ich kann deshalb aufgrund der Beugungsringe allein noch keine Aussage dazu machen, ob eine Verschiebung von Helligkeit in die Beugungsringe (Gaußfehler /sphärische Aberration) stattfindet.


    (7) Aber es gibt ja noch die Sternscheibchen intra- und extrafokal. Ich habe mal mit dem Handy ein paar Bilder gemacht und die 3 besten herausgesucht. Die Bilder haben allerdings mit dem, was man tatsächlich sieht, absolut nichts zu tun. Vorallem was die Farben anbelangt.


    (8) Aber man sieht wenigstens die Farben am äußersten Rand der Sternscheibchen. Intrafokal grün Blaurot (oder violett) außen (= vor dem Fokus) und extrafokal Rot und Blau Grün außen (hinter dem Fokus). Man kann auch so halbwegs erkennen, daß die Farben im Zentrum der Scheibchen = (näher beim Fokus) genau umgekehrt sind. Das ist die richtige Farbverteilung bei einem Achromaten. [Blau = Korrektur, siehe weiter unten im Thread, besonders Beitrag Nr. 6 (am Ende)].




    (9) Und man sieht [ich verstehe nicht, warum das auf den Handy-Bildern andersherum ist; siehe Beitrag Nr. 6 weiter unten] auch die Überkorrektur (sphärische Aberration): die Sternscheibchen sind nicht exakt gleich. Extrafokal deutliche Ringe (mit dem Auge sieht man zusätzlich unterschiedliche Farben), intrafokal sieht man - jedenfalls auf dem Foto - keine Ringe (mit dem Auge aber schon, wenn sie auch nicht so klar abgegrenzt sind , wie extrafokal) und auch die "Ausgefranstheit" am äußeren Ring. (Daß das intrafokale Bild so eine "Ecke" nach rechts hat, liegt wohl an der Luftunruhe; vielleicht auch an der nicht 100%igen Kollimation).


    (10) Es ist mir nicht gelungen, die Beugungsringe im Fokus zu fotographieren. Das ist aber anscheinend - jedenfalls am natürlichen Stern - auch praktisch unmöglich (Luftunruhe).



    ...................intrafokal...............................................Fokus..........................................extrafokal


    Gruß

    Hallo,


    ich habe mein Refraktorobjektiv neu justiert, weil ich den OAZ neu eingestellt habe, da er locker war.


    Deshalb habe ich dann heute abend einen Sterntest an Arkturus gemacht. Mit dem 4 mm orthoskopischen Okular. Dieses bringt eine Vergrößerung von 225-fach an meinem f/9 Refraktor, was schon eine sehr hohe Vergrösserung ist (mehr als 2x Objektivdurchmesser). Die Austrittspupille ist 0.45 !


    Den Fokus bei einer so hohen Vegrößerung zu finden, ist normalerweise nicht so einfach. Aber da der Mond in der Nähe war, konnte ich an den Mondkratern 100% scharfstellen und dann das Teleskop, ohne den OAZ zu berühren oder zu verstellen, einfach auf Arkturus schwenken.


    Zu meiner Überraschung sah ich nicht nur einen, sondern 3 Beugungsringe. Ich war natürlich sehr zufrieden.


    Da man allgemein aber immer nur von einem Beugungsring hört, ging mir - nach dem Abbau des Teleskops - dann doch durch den Kopf, daß ja die sphärische Aberration / der Gaußfehler im Fokus Lichtenergie vom Zentrum des Airy-Scheibchens in die Beugungsringe verschiebt.


    Auf Cloudynights habe ich dann diesen Thread gefunden: https://www.cloudynights.com/t…w-many-diffraction-rings/

    ... Leider habe ich aber nicht darauf geachtet, ob die Ringe gleichhell waren oderdie äußeren schwächer waren.


    Ich werde das morgen nochmals überprüfen.


    Habt ihr Erfahrungen damit ?


    Was ich aber - auch im Hiblick darauf, daß man immer nur von einem Beugungsring spricht - sagen wollte ist, daß die Helligkeit des ersten / der mehreren Beugungsring(e)s IM FOKUS (wohl nicht deren Anzahl, diesbezüglich kommt der Cloudynights-Thread zu keinem klaren Schluß) offenbar ein Gradmesser für die sphärische Aberration / den Gaußfehler sein kann. ... Und das könnte dann jeder an seinem Teleskop testen !


    Klare Nächte

    Hallo Detlev,

    hallo Thomas,


    ja, ich glaube, ich bin ein "Wühler". ... Eine Arbeitskollegin hat das mal diplomatisch ausgedrückt: ... eine "Wühlmaus" !

    [Nota bene: Ich glaube nicht, daß es eine einzige positive Stellungnahme zur Wühlmaus auf dem deutschen Internet gibt. Deshalb hier mal ein Bild: https://www.florissa.at/garten…t/pfirsich/wuehlmaus.html]


    ... ... ... Aber: Es gibt ja - zum Glück - nicht nur das TEUTSCHE Internet ! :thumbdown:


    Im übrigen:


    Gut und Richtig sind zwei paar Stiefel. ... ... Man kann einen Wühler auch als Terrier ansehen.

    Dazu zitiere ich gerne mal eine TAGTÄGLICHE Reklame aus dem ZDF:



    Aber besser wird die Situation dadurch nicht !


    LG

    Hallo,

    mußte nochmal ändern, weil ich im Beitrag teilweise Unter- und Überkorrektur durcheinandergeworfen habe. Ich konnte das nicht so falsch stehen lassen. Änderungen in "pink" !


    Ich habe gesehen, daß ich Euch bzgl des Ergebnisses meiner Versuche und meiner Nachforschungen ein bißchen hängen gelassen habe. Hier also meine Schlußfolgerungen (2 achromatische Objektive) noch mal anders formuliert bzw. zusammengefasst:


    Man sollte sich zunächst folgende Fragen bzgl seines Objektivs stellen :


    (1) Sind die Sterne nadelfein ? (Am offenen Sternhaufen zu testen).

    (2) Wie hoch kann ich (unter Idealbedingungen, jedenfalls aber kein katastrophales Seeing) vergrössern, ohne das die Sterne / das Bild unscharf / flau werden ?


    (a) ohne Probleme bis 1,5x und sogar 2x Objektivdurchmesser in mm oder

    (b) nur knapp über 1x Objektivdurchmesser in mm


    ==> Wenn 2 (a), dann ist alles ok, der Farblängsfehler ist bei Achromaten halt da und idealerweise auf einen Blaustich der grauen / schwarzen Schatten beschränkt.


    ==> Wenn 2 (b), dann gibt es (mindestens) zwei Fehlerquellen: den Gaußfehler und Astigmatismus.


    Um deren Wirkung auf die “Schärfe” zu erklären, muß ich erst mal kurz ausholen. Zunächst also zwei Postulate, die ich vorher nicht kannte:


    • Beim Achromaten dominiert der Farblängsfehler, beim Apochromaten der Gaußfehler

    Dazu siehe Wolfgang hier : http://r2.astro-foren.com/inde…-und-strehlwert-29juli-10


    “Nun haben wir es bei einem Refraktor mit zwei maßgeblichen Farbfehlern auf der opt. Achse zu tun: dem a) Farblängsfehler und b) Gaußfehler. Bei Achromaten dominiert der Farblängsfehler, der Gaußfehler eher zweitrangig, bei APO's kommt der Gaußfehler stärker ins Spiel.



    Also :


    (b1) Gaußfehler / sphärische Aberration (auch noch Öffnungsfehler und Kugelgestaltsfehler per Farbe genannt):


    Die sphärische Aberration (Kugelgestaltsfehler) kann man nur für eine Farbe optimieren, am besten auf die Mitte = Grün. Ist der Refraktor sphärisch auf Rot (= fotographisch) optimiert, d.h. dahin, wo das Auge nicht mehr viel sieht, sehr wahrscheinlich überkorrigiert (d.h. liegen hinter dem Fokus der axialen Strahlen der Farbe, auf die sphärisch optimiert wurde). Man wird dann :


    bei der visuellen Beobachtung [...] mit diesen System nur bis zum Öffnungsdurchmesser in mm vergrößern können”.


    Quelle : Ein ausgeprägter Gaußfehler - nur falsch optimiert


    bzw, wenn die Situation umgekehrt ist

    ”mit der Unterkorrektur [Anm : der anderen Farben - in dem Fall als Blau -], die einen Teil der Energie in die Beugungs-Ringe verschiebt, [nicht zufrieden sein] ... Wenn man also mit den besprochenen Einschränkungen zurecht kommt und die Vergrößerung bis max. 160-fach [Anm = Objektivdurchmesser] beläßt, wenn man den f/8.8 Refraktor auf f/15 bzw. 120 mm Durchmesser abblenden würde, dann könnte man die Situation erheblich verbessern”.


    Quelle : http://r2.astro-foren.com/inde…80-1600-rc-index-14dot329



    Warum ? Weil das System als Ganzes (alle Linsen des Refraktors) falsch korrigiert ist !


    • Im Detail : Wolfgang (Rohr) sagt hier (3. Beitrag) : "Lidl"-Refraktor Skylux 70/700 zu den dort gezeigten Sternabbildungen intra- und extrafokal Folgendes :
    • “Der Refraktor ist noch unterkorrigiert, das erkennt man am deutlichen Farbring intrafokal und am ausgefransten Rand extrafokal”.
    • Das dazugehörige (verlinkte) Bild fehlt, ich hatte es aber noch auf meinem Komputer, Daher kann ich es zeigen:


    • ==> Was an Wolfgangs obiger Aussage seltsam erscheint, ist, daß er den Begriff “unterkorrigiert” offenbar nicht auf eine einzelne Farbe bezieht, sondern auf das / die Sternbildchen als Farbkombination von blau bis rot, also über das ganze Spektrum. Meistens (in anderen Beiträgen) spricht er aber von Über- / bzw. Unterkorrekur nur bei einzelnen Farben, so z.B. hier : Ein ausgeprägter Gaußfehler - nur falsch optimiert (Überkorrektur - die sich im Ronchi durch den (übergewichtigen) Bauch zeigt - bei Blau und Grün).
    • “Bei Unterkorrektion liegen die Schnittpunkte der realen Strahlen vor (in Lichtrichtung gesehen) dem paraxialen Bildpunkt [= Fokus auf der Achse], bei Überkorrektion dahinter. Reale Einzellinsen mit sphärischen Flächen haben stets einen Öffnungsfehler, wobei Sammellinsen unterkorrigiert und Zerstreuungslinsen überkorrigiert sind. Beim FH-Objektiv ist der Öffnungsfehler korrigiert. Durch die Kombination einer Sammel- und einer Zerstreuungslinse wird erreicht, dass der Strahlschnittpunkt einer Einfallshöhe im paraxialen Bildpunkt liegt und die Schnittpunkte für Strahlen mit anderen Einfallshöhen in der Nähe des paraxialen Bildpunktes liegen. Diese Korrektur ist von den Linsenradien, dem Linsenmaterial, dem Abstand der Einzellinsen und den Linsendicken abhängig. Ich vermute, dass die Linsengeometrien auch bei Billigrefraktoren technologiebedingt in engen Toleranzen eingehalten werden. Deshalb dürfte die Ursache für Öffnungsfehler im Wesentlichen ein falscher Linsenabstand sein (dies wurde auch schon häufig beschrieben). Wie hier schon geschrieben wurde, kann man den Öffnungsfehler durch Änderung dieses Abstandes korrigieren”.
    • ==> Es gibt also beides : Das ganze Linsen-System (die 2 Linsen des Achromaten), d.h. alle Farben kann / können also über- / unterkorrigiert sein, oder aber auch nur einzelne Farben.... Wahrscheinlich ist es so, daß man von der Farbe ausgeht, auf die die sphärische Aberration optimiert wurde. Liegen die anderen Spektralfarben vor dem Fokuspunkt der Farbe, auf die optimiert wurde, wird das ganze System als "überkorrigiert angesehen, weil alle anderen Farben, außer der, auf die optimiert wurde, überkorrigiert sind. Liegen die anderen Farben hinter dem paraxialen Schnittpunkt der Farbe, auf die sphärisch optimiert wurde, wird von Unterkorrektur des ganzen Systems gesprochen, (obwohl ja die Farbe, auf die optimiert wurde, weder über- noch unterkoorigiert ist.]
    • [Frank schreibt im letzten Link auch noch :
    • “Wie der Öffnungsfehler sich mit dem Linsenabstand verändert, hängt vom Objektiv ab. Ich habe mal ein 70/700 Objektiv nachgemessen und unter der Annahme dass BK7 und F2 als Gläser verwendet wurden nachgerechnet. Wie sich der Öffnungsfehler mit dem Linsenabstand verändert habe ich hier (http://www.stern-freund.de/index.php?id=43 dargestellt, (im Bild 1 ist der Betrag der maximalen Schnittweitendifferenz dargestellt, die Schnittweitendifferenzen links des Optimums haben negative Vorzeichen)”.


    Man kann das ganze auch auf die Farbe Grün beziehen : Bei Überkorrektur (mit Grünfilter sind die Linien im Ronchi = bauchig) sind die Linien bei Rot gradlinig ; bei Unterkorrektur von Grün (mit Grünfilter im Ronchi bilden die Linien einen Engpass) müssten sie bei Blau gerade sein (obwohl man nicht vergessen darf, daß der Abstand in nm zwischen 482 nm = der blauen F-Linie und 546 m = der grünen e-Linie einerseits mit 66 nm geringer ist, als der zwischen Grün (546 m) und Rot (C-Linie 656 nm) mit einem Delta von 110 nm).


    Um die Situation zu verbessern, muß man bei Überkorrektur den Abstand vergrössern, bei Unterkorrektur den Abstand verringern.


    Hier ist das nochmals sehr schön erklärt :


    ich weiß nicht mehr, wo ich das her habe (aus welchen Beitrag von Wolfgang das stammt), aber ich hoffe er wird mir verzeihen.

    Und hier noch eine gute englische Erklärung :


    https://www.cloudynights.com/t…correction-in-refractors/


    *


    Ist der Refraktor dagegen sphärisch auf Blau optimiert (anstatt auf Grün), also (insgesamt) unterkorrigiert, ist das - für Astronomen - weniger bemerkbar, wegen des Nachtsehens : http://rohr.aiax.de/@Muster_Curve.png und auch hier :

    http://r2.astro-foren.com/inde…80-1600-rc-index-14dot329

    Die Korrektur ist auch schwieriger, weil die Linsen näher zusammen müssen, was irgendwann an Grenzen stösst (Linsen stoßen aufeinander, kein Abstand mehr).




    (b2) Astigmatismus :


    Man sieht ovale Sternscheibschen, die sich kreuzen, wenn man von intrafokal auf extrafokal wechselt und ein Kreuz im Fokus, anstatt eines runden Sternbildes (mit Beugungsscheibchen). Auch dieser Fehler kann dazu führen, daß man nicht hoch vergrössern kann, siehe diesen Link : https://www.cloudynights.com/t…matism-affect-on-imaging/ (Marsbild im Beitrag Nr. 10 herunterladen; dazu auf das Bild klicken, dann unten rechts “Save”). Es handelt sich um ein Bild im gif Format, welches aus 3 hintereinandergeschalteten Bildern besteht, die sich automatisch "umschlaten" und unterschiedliche Grade von Astigmatismus zeigen, sowie deren Auswirkungen auf die Bildschärfe und den Kontrast darstellen).


    Urache des Astigmatismus können Verspannungen, aber auch Verkippungen der Linsen sein (korrigierbar) oder aber ein Keilfehler (bedingt korrigierbar, siehe hier : http://www.binoviewer.at/teleskoptuning/lidltuning4.htm ) und schließlich Asti im Glas (nicht korrigierbar).


    ***


    Fazit :


    Ich habe bei meinem alten Refraktorobjektiv versucht, die Unterkorrektur zu beseitigen, weil ich dachte, das der Gaußfehler die Ursache war, daß ich nicht hoch vergrößern konnte. Es ist mir auch gelungen, durch Abstandsänderung der Linsen die Sternscheibchen intra- und extrafokal gleich gut aussehen zu lassen. Aber das Problem mit der Vergrößerung blieb, weil die tatsächliche Ursache ein Astigmatismus im Glas, bzw. ein Keilfehler war, der nicht korrigierbar ist und keine hohen Vergrößerungen erlaubt.


    Jetzt habe ich ein neues Objektiv, was hohe Vergrösserungen erlaubt; aber es ist überkorrigiert. Trotzdem sind die Sterne schön scharf und ich kann hoch vergrössern.


    Seltsam, nee ?


    Ich vermute mal, (kann das aber nicht beweisen, weil ich dazu die Messgeräte nicht habe), daß mein neues Objektiv sphärisch auf Rot optimiert ist.


    Weil die Sterne scharf und klein sind und weil auch der Farbfehler sehr gering ist, werde ich die Überkorrektur (= Sternscheibchen nicht gleichmässig ; extrafokal besser) aber so belassen.


    Bei einem Achromaten (an einen APO würde ich mich nicht rantrauen) kann man also zur Verbesserung des Sternabbildes, besonders bei einem schlechten Objektiv - den Linsenabstand ändern; aber man muß ganz genau wissen, was man macht (siehe dazu besonders auch den Link zu Cloudynights unter dem letzten Bild in diesem Beitrag weiter oben, wo jemand das gemacht hat und jetzt sagt, er würde es - bei einem - offensichtlich - guten Objektiv - nicht (noch mal) machen !


    Wie man ein gutes und ein schlechtes Objektiv unterscheidet ? : Meine neue Erkenntnis ist: am Sternbildchen im Fokus (nadelfein, Beugungsringe) und weniger an der Gleichheit der Sternbildchen intra- / extrafokal. ... Und natürlich an der Möglichkeit hoch zu vergrössern (... aber Achtung, wenn man nicht hoch vergrössern kann, kann das auch mal an schlechtem Seeing liegen).



    ***


    So jetzt ist aber Schluß mit dem Thema !


    Ciao

    Hallo,


    Zur (abschließenden) Information:


    Ich habe zwar jetzt einen künstlichen Stern, siehe folgendes Bild:



    und der funktionniert auch gut, aber ich sehe (außer viel Gewabere) auf dem Handybild weniger oder höchstens dasselbe, wie am echten Stern.


    Dazu kommt, daß die Aufnhamen mit dem Handy, dem 4 mm Ortho und der Handyhalterung ein fürchterliches Gefummel sind.



    Ich gebe es daher auf, mit dem Handy Aufnahmen der Sternabbildung des Refraktors zu machen. Um hier weiterzukommen braucht man eine gute Kamera (Fotoausrüstung) und eigentlich eine optische Bank; ... und das kostet viel Geld und außerdem habe ich keine Lust dazu.

    Sinn meines Beitrages war es ja auch nicht, Fotos zu machen, sondern mit einfachen Mitteln eine Aussage über die Qualität eines Refraktor-Achromaten zu treffen. Meine Aussagen weiter oben bleiben daher gültig:


    (1) die Sternscheibchen sollten intra- und extrafokal möglichst gleich aussehen.

    (2) Die normalen Farben am Sternscheibchen sind, von außen nach innen:

    • extrafokal: gelbgrün, rot, blau (schwer zu finden = Millimeterarbeit am Fokussierrad), violett im Zentrum
    • intrafokal: violett, blau, rot, grüngelb im Zentrum

    (3) Der fokussierte Stern sollte möglichst nadelfein sein (an Sternhaufen testen) und einen oder mehrere Beugungsring(e) zeigen (aber an Luftunruhe denken !)


    Wenn (2) = Ringe und Farben jedenfalls auf einer Seite des Fokus alle da (und in der richtigen Reihenfolge) sind und besonders auch (3) = nadelfein + Beugungsring gegeben sind, scheint mir das "Möglichst-Gleichaussehen" (das ist, was man durch Abstandsänderung der Linsen erreichen kann = Änderung der sphärischen, nicht der Längs-Aberratio) der beiden intra- und extrafokalen Sternscheibchen - entgegen meiner eigenen, früheren Annahme und anderen Aussagen im Netz - jedenfalls visuell nicht so oder sogar kaum wichtig ! Trotz Ungleichheit der Sternbildchen intra- und extrafokal, habe ich am Mond - praktisch keine sichtbaren Farbabweichungen (den Blau-/Violettstich in grauen oder schwarzen Schattenzonen sieht man bei Achromaten immer) und ich sehe auch sonst keine Qualitätseinbußen (Kontrast).


    Edit: Der folgende Text aus einem ganz neuen Beitrag von Wolfgang hat mich auf die Idee gebracht, daß die sphärische Aberration, die ja auch Gaußfehler heißt (also die "gleichschönen Sternscheibchen") etwas mit der Abbildung im Feld, d.h. außerhalb der optischen Achse zu tun hat.


    In dem Beitrag sagt Wolfgang Folgendes:

    • "Der Prüfer - noch neu im Geschäft - hat also über ein Interferogramm mit dem Bath-Interferometer Koma festgestellt,wobei auf dem erstellten Datenblatt schon nicht mehr ersichtlich ist, in welcher Wellen länge gemessen worden ist: Entweder bei 532 nm wave, wie im Text erkennbar, oder bei 656.3 nm wave, wie im Bild erkennbar. Bei einem Refraktor wäre das wegen des Gaußfehlers von großer Bedeutung.

      Im Zusammenhang mit der Astro/Feld-Fotografie interessiert die Abbildung von Sternen im Bildfeld, die möglichst auch punktförmig, wie auf der opt. Achse sein sollte - es aber nicht ist, weshalb eine Reihe von guten Feldkorrektoren angeboten wird. Aus diesem Grunde ist es interessant, zu wissen, welche Fehler im Bildfeld entstehen, auch wenn ein Objektiv grundsätzlich nur auf der opt. Achse qualifiziert wird".

    Wenn die verschieden Farben mit unterschiedlichen Wellenlängen - nach Durchgang durch die zwei Linsen des Achromaten - nicht, in engem Abstand, schön parallel abgebildet werden, so wie hier: (((((, sondern z.B. so liegen (l(l(, dann wird der Abstand der Farben voneinander im Feld natürlich größer als auf der Achse ("bauchiges" oder "Engpass"-Ronchibild bei den Farben mit großem Abstand von grün) und die - fokussierten - Sterne könnten dann (durch den größeren Farbabstand im Feld als auf der Achse) im Feld "aufgeblähter" sein und nicht mehr so nadelfein-punktförmig, wie auf der Achse, wo die Farben enger beieinander Liegen . Wenn dem so wäre, wäre das also das, was man mit der Abstandsänderung der Linsen beim Achromaten verändern / korrigieren könnte. ... Aber das wäre dann wohl eher fotografisch wichtig (möglichst gleicher Farbabstand bei allen Sternen überall im Feld).


    Das ist jetzt aber reine Spekultation meinerseits, die ich (noch) nicht durch Nachlesen überprüft habe.


    ***


    Damit möchte ich diesen (langen) Beitrag beenden.


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    Rudi

    Hi Detlev,


    gute idee, aber vergiß die Belüftung nicht ! Bei so einer Platte (aus Kunststoff) kann Du auch mit den Fingern dazwsichengreifen und unterschiedliche Filzplättchen unterlegen, um den Abstand zu Spiegel regeln. Denk auch an ausgekühlt und unausgekühlt, den der enstprechende Zustand kann theoretisch die Spiegelform ändern, ... keine Ahnung wie sich das praktisch bei Deinem Spiegel auswirkt.


    Ich war mal auf einem Teleskoptreffen (vor so ungefähr 2 Jahrzehnten), da hatte einer der ganz grossen deutschen Amateur-Spiegelschleifer ("Glasquäler" um ihn nicht zu nennen) gerade einen neuen Riesenspiegel angefertigt, aber der dazugehörige Dobson war noch nicht ganz fertig. Der sah im Okular (am Stern), wo die Spiegel-Pizza durchhing und hat dann - zur Beobachtung - einfach ein Holzstückchen an der richtigen Stelle hinter den Spiegel geklemmt :thumbsup:. Genial !


    Viel Spaß

    Hallo Detlev,


    re: Bilder: ... Das sieht doch gut aus !


    Was mir jetzt ein bißchen komisch vorkommt (zweitletztes Bild), sind die nur 3, etwas mickrigen, Korkauflagen für den doch großen Spiegel (--> Dreieck ?). ... Probier auch mal 6 Auflagen oder einen Auflagenring (oder laß den Kork ganz weg ?). Wolfgang hat hier hier mal was dazu geschrieben (siehe Hinweis auf das Verhalten des Spiegels, "wie eine Pizza", ... und das Bild dazu hier). Das ist zwar ein 400 mm Spiegel und bei einem 200er ist es sicherlich überflüssig, so einen Aufwand zu betreiben; ... aber nur 3 Punkte am Rand scheint mir bei 200 mm demgegenüber fast zu wenig).



    Gruß

    Hi Detlev,


    wegen der Sternabbildung: Probier auch mal eine schwarze 1cm Karton-Blende am Rand direkt vor dem Spiegel. Auch nach Hinweisen auf frz. Foren soll das Wunder bei der Sternabbildung bewirken (wenn abgesunkene Kante -> ausgefranst). Dann hast Du zwar nur noch 198 180 mm Durchmesser, aber den Unterschied siehst Du nicht.


    Das dreieckige Bild kommt von Verspannung; kann Haupt- oder Fangspiegel sein.


    Gruß