Posts by AstroRudi

    Hallo Günter,


    Zitate der letzten paar Tage ! (Andere, nur nach Einloggen sichtbare und auch gelöschte Pinnwand-Beiträge habe ich aus Datenshcutzgründen weggeglassen).

    Quote

    Hallo Detlev,


    nix für Ungut, aber in deinen letzten 4 Postings sind so viele Fragen und wage Mutmaßungen, die man alle mit einen Anruf klären könnte , oder in weiter 5 - 10 Posting hier auf eine Klärung warten kann!


    Gruß Günter


    ***


    Ich antworte mal nur auf den von mir blau unterlegten Teil Deines letzten Zitates:


    Alle diese Postings (!!!), nur um zu sagen, daβ Du etwas weiβt, was Du der Allgemeinheit vorenthalten willst ? ;(

    Lies bitte mal das hier:


    https://powerigel.de/wissen-teilen/


    Good lUck

    Hi Detlev,


    könnte es auch ein Achteck sein ?


    Habe Deine Bilder - am Anfang des Threads - nochmals angeschaut.

    Der Hut ist wohl achteckig. Der könnte wie eine Blende in einem Fotoapparat wirken. ... Aber oben drauf ist offenbar eine runde Blende! ... Aber vielleicht ist die nicht breit genug ? Hier sind die Spikes an verschiedenen Blenden gezeigt:


    wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Diffraction_spike

    Autor: Cmglee, licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.


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    Was sonst noch? ... "Sterne nicht rund". ... Nicht richtig kollimiert / Koma oder ... ja Asti (Verkippung oder Verspannung)?


    Mehr weiβ ich auch nicht !


    Schlaf trotzdem gut !

    Hallo Detlev,

    Quote

    (von weiter oben)
    "Ausgefranste Sterne"

    und noch

    Quote


    "Kann ein PVC-Rohr das hart auf einen Spiegel geklebt wurde diesen überhaupt derart verbiegen"?


    ich habe schon bei deinem oberen Beitrag "gezuckt", aber nichts gesagt, weil Du Dir selbst geantwortet hast ("Verspannung").


    Ich kann mir das mit den "ausgefransten Sternen" nichts so richtig vorstellen. (Du meinst ja wohl im Fokus). Hast Du nicht mal ein Bild, wie das aussieht? (Ich weiβ, daβ Du visuell beobachtest und bei der Kälte nicht die Kamera rausholen willst, aber vielleicht aus dem Internet). Ist es hier dabei ?: http://www.sternfreunde-muenst…pdf/sterntestTeleskop.pdf ?


    Und ... wie sehen die Stern-Abbilder leicht inftrafokal / extrafokal verstellt aus ?


    Könnte es nicht einfach ein Effekt der Luftunruhe (Seeing) sein. Gestern oder vorgestern war der Übergang von der Eiseskälte aus Nordosten zu wärmerem Wind aus Westen ? Stark geheizte Häuser rundherum ?


    Schau mal hier die Pickerung-Skala: http://www.damianpeach.com/pickering.htm


    Lieben Gruβ

    Images

    • seeing.jpg

    Hallo Willy,


    Da ein 8 Zoll Doppelrefraktor (die zwei Refraktoren alleine, ohne Yamamoto und so) zwischen € 50.000 und 60.000 kostet, haben mich Deine zwei letzten Beiträge dazu inspiriert, mal im Internet nachzusuchen, wie und ob man einen dunkleren Himmel (Alpen) gegen ein gröβeres Teleskop (Groβstadt) in einen "Aperture"-Unterschied umrechnen kann.


    Ich habe nicht allzuviel gefunden, aber hier mal drei Links:


    (1) https://tonyflanders.wordpress…e-versus-light-pollution/


    Unten im Beitrag sieht man drei Links zu Vergleichs-Bildern: der Vergleich ist

    - Stadtmitte gegen Vorstadt,

    - einerseits 7 Zoll und andererseits 70 mm (ich übersetze das mal mit 2,5 Zoll)

    - an der Andromeda-Galaxie, M38 und dem Orionnebel;


    ==> Da kommt der 70 mm Refraktor in der Vorstadt viel weiter als der 7-Zöller in der Stadt; also nix mit 7 Zoll / 2.5 Zoll = 2,8 mal schlechter in der Stadt. Ich würde eher 5 bis 10 mal schlechter schätzen. ... das kann man bestimmt statistisch-mathematisch berechnen.


    (2) https://stargazerslounge.com/t…nce-does-a-dark-sky-make/


    ==> Da sagt einer, ein 12 Zöller in der Stadt bringe ungefähr dasselbe wie ein 6 Zöller unter einem dunklen Himmel. ... Ist auch meine persönliche Erfahrung. ... ... Und noch ! (Edit: der Widerspuch zwischen (1) und (2) hat wohl auch mit Durchmesser und Fläche zu tun; "Auflösung" ist halt nicht alles).


    (3) http://www.bbastrodesigns.com/VisualDetectionCalculator.htm


    ==> Da kann man das Ganze irgendwie berechnen; ... aber ich habe den Simulator (viele Variablen) noch nicht ganz durchschaut !


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    Nur so als Gedanke!


    (Was macht man nicht alles um sein Teleskop um Nuancen zu verbessern: Veloursauskleidung, bessere Okulare, Linsenkanten schwärzen, etc und schlieβlich ein gröβeres Teleskop. ... ... ... Aber "Rausfahren" oder "Lichtverschmutzung abschaffen" würde proportional viel, viel mehr bringen, nee ?).


    Gruβ

    Hallo Daniel,


    einfach mit den drei Staivbeinen so hinstellen, daβ die untere Achse der Montierung ungefähr auf den Polarstern zeigt (oder - mit Kompass - nach Norden). Brauchst nix einstellen, weder den Breitengrad ganz unten noch irgendwas an Deklination oder Rektaszension.

    Das reicht vollkommen für visuell !

    Die bewegung der Achsen ist halt ein biβchen anders als bei alt-/azimutal (nicht horizontal / vertikal ausgererichtet).


    Schön von Dir zu hören !

    Hallo Willy,


    (das mit dem "Bot" im letzten Beitrag (Detlev) war nicht an Dich gerichtet ;) ).


    Interessante Schluβfolgerung gegen EdZ. Hatte das nicht gesehen, mit Quadratwurzel und vierter Wurzel, meine mathematischen Kenntnisse sind beschränkt auf das, was ich brauche. (Wenn ich mehr brauche, lese ich nach).


    (Aber das mit dem Preis verstehe ich nicht ! 8 Zoll Doppelrefraktor gibt es sowas überhaupt ? Und 10 Zoll Monorefraktor ? Baust Du die selber ? Wenn dem so ist, das wäre doch mal ein interessanter Bericht hier)!


    Letzendlich fehlt aber der Beweis. Den kann nur jeder für sich selbst erbringen, indem er die beiden Geräte vergleicht. Mathematische Berechnungen und technisch-optische Ausbildung helfen da nichts.


    Gruβ

    Hallo Detlev,


    interessante Erfahrungen, die Du da mitteilst.


    Du hast aber Pech die letzte Zeit; erst der Spiegel und jetzt die Sternkarte. ... Aller guten Dinge sind drei ? ... Dann ist es ja bald vorbei ;).


    Nee, das mit dem Kleber ist echt spannend. Warst es nicht Du, der mir mal das Sägeblatt empfohlen hat ? Bei meinem "Pinguin" hat das ganz gut funktionniert !



    (Hallo Moderator,


    hier scheint sich ein "Bot" eingeschlichen zu haben)!

    Ja das Risiko, saß einer unfreundlich antwortet geht man natürlich ein. Aber schau mal was ich in dem Katadiopter-Thread für einen Stuss bzgl. Reflexion an der Rückseite der Glasplatte geschrieben habe. Aber ich habe dazugeschrieben, daß es eine 'abstruse" Theorie sei.


    Wenn man ein bißchen vorsichtig formuliert, kann der "Troll" nicht so richtig "einhaken". Und vielleicht lebt der ja auch in einer "Parallelwelt" und um ihn da rauszuholen, wäre Diskussion / Debatte schon gut. Nur so kommt man weiter.


    In diesem Sinne :)


    Rudi

    Hallo Frank,


    ich sehe das wie Detlev. Das Gerät muβ nicht schlechter sein, nur weil keine Frontplatte dran ist. Es ist mit Sicherheit japanisch (wegen seines Alters) und die damals hat man sich noch Mühe gegeben. Ich bin ziemlich überzeugt, daβ der Korrektor sehr genau auf die brennweite und Spiegeldurchmesser abgestimmt ist und man nicht, wie später in China, denselben Korrektor für alle möglichen Teleskope genommen hat. (Wenn ich mir vorstelle, daβ die Mini-Linsen der Hygens und Huygens-Mittenzwey Okulare dmals in Heimarbeit optisch poliert wurden!).


    Es könnte trotzdem ein Towa sein. In dem japanischen Katalog (weiter oben, finde de Link gerade nicht) waren auf derselben Seite 2 Modelle, eines (CT 70) mit und eines ohne Frontglasscheibe. Und dem Korrektor, auf den es ankommt, ist es egal, ob da noch eine Glasscheibe dazwischen sitzt oder nicht.


    Bessere Kellner-Okulare hat der Verkäufer offenbar auch nachgekauft (6 mm ist zweimal da), obwohl das 12.5 mm HM (Huygens-Mittenzwey) noch ganz erträglich ist. (Aber schau trotzdem mal, bei gutem Seeing, mit dem 6 mm Huygens nach Details auf dem Mond; so klar siehst Du die mit keinem anderen Okular; ... das ist ein 2-Linser !)


    Mit der Montierung würde ich mir nicht zuviel Sorgen machen; das ist ja gerade der Charme der Katadiopter, daβ sie kurz und dick und deshalb handlich sind und keinen langen Hebel haben. Der Batteriehalter für den Motor hat keine Spuren von ausgelaufener Säure und einen Sonneprojektionsschirm hast Du ja auch noch; also "kannsch de Sonnefilter grün anmole un de Hase gäbbe" ;) .


    Bin gespannt auf das "first light" !

    Hi Jörg,


    Vielen Dank ! Muβte erst mal googlen was PHD2 ist. Interessante Software, habe ein Video auf deren Seite angeschaut, wie das fuktionniert!


    Aber ehrlich gesagt, ich denke nicht, daβ ich diesem Leben noch in die Astrofotgraphie einsteigen werde. Zuviel Technik für mich ! Bei den Jungen, die mit Handy, Laptop, und Tablet aufgewachsen sind, ist das was anderes !


    Also nicht böse sein, daβ ich auf Dein dankenswertes Angebot nicht zurückkomme. Aber es lesen ja noch viele andere mit. Vielleicht kannst Du ja für die mal erklâren / was schreiben ? ... Nur so 'ne Idee !


    Liebe Grüβe

    Hi Jörg,


    schöön !


    Wie macht man das eigentlich auf einen Kometen nachzuführen ? Der bewegt sich ja in anderer Richtung als die Sterne (bzw. die Erde) und auf den Nordpol ausrichten bringt da ja wohl auch nichts; daher die Strichspuren.

    Hallo Jörn,


    danke fûr die Erinnerung ! :thumbsup:


    Aber mir ging es nicht wirklich darum, daβ sie wie (echte) Vögel aussehen, sondern daβ sie irgendwie eine ähnliche Form / Struktur haben. Habe schon überlegt, ob die alle zufällig in derselben Sichtebene zu uns liegen und der Kopf die kleinere - weil von uns weggerichtete, Hälfte eines bipolaren Nebels ist. Sowas in der Art von NGC 2346 (auf den wir ja offenbar voll von oben draufsehen):

    https://de.wikipedia.org/wiki/Planetarischer_Nebel

    Zum copyright steht bei wiki: "This file is in the public domain, because it was created by NASA and ESA"



    Aber das erscheint mir irgendwie unwahrscheinlich, weil die drei obengenannten Nebel sind ja keine planetarischen Nebel ! (Es sei denn die bipolare Struktur ist irgendwie eine generelle Tendenz bei Gasnebeln, was ich aber auch nicht glaube).


    Naja, irgendeine Erklärung wird's schon geben.

    Hallo,


    nur mal so 'ne Frage, die ich mir stelle: Warum sehen uns nahestehende, daher groβe, Nebel eigentlich aus wie Vögel ? Ich meine (1) vorne ein Kopf und (2) die "Flügel" dahinter ?


    Orion Nebel:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Orionnebel

    Unter dem Bild (bei wiki) steht: "This file is in the public domain because it was created by NASA and ESA".


    Möwen Nebel (IC 2177)

    https://en.wikipedia.org/wiki/IC_2177

    Unter dem Bild steht: Autor: Azikherdude: "This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International"


    Edit: und hier noch einer:


    Adler Nebel (M 16)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Eagle_Nebula

    Unter dem Bild bei wiki steht: "This file is licensed under the Creative Commons Attribution 4.0 International"


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    Nur so ein Gedanke !

    Das Wort "Rasse" wird ja jetzt aus dem Grundgesetz gestrichen werden (Gesetzesvorhaben, von der Regierung, aber nicht vom Parlament verabschiedet ==> 2/3 Mehrheit nötig).

    Aber ob das, selbst wenn vom Parlament verabschiedet, irgendetwas daran ändert, daβ man Deutsche nach "mit" Migrationshintergrund und "ohne" unterscheidet ? https://www.tagesspiegel.de/po…hintergrund/26901428.html


    Ich habe erhebliche Zweifel daran ! Da stellt sich dann schon die Frage: "Ist man jetzt Deutscher (Angehöriger der deutschen Rasse) oder nicht" ?

    Hallo Jörn,


    ja wann kommt denn jetzt Dein C8 (oder ist es schon da) ? Damit wir uns auf noch mehr schlechtes Wetter einstellen können, wegen dem Okular !


    Ja der O III bringt bei gutem Himmel schon noch mal 'ne deutliche Steigerung zum UHC. Es gibt allerdings auch ein paar Nebel, wo der UHC besser geht, aber bei den "Standardkerzen" ist der O III die richtige Wahl. Bei wenigen Nebeln, wie der Ringnebel M 57, bringen Filter überhaupt nichts. Und für die Hβ - Linie (die der UHC ja mit abdeckt) fällt mir auf Anhieb nur der Pferdekopf und der California-Nebel ein.


    Warum ich das C8 verkauft habe ? Weil ich noch mehr Deepsky wollte und mir den 12 Zoll Portaball-Dobson zugelegt hatte (meine Internet-Seite letzte Seite), der, wegen der hiesigen sehr schlimmen Lichtverschmutzung aber ständig im Schwarzwald steht. (Und da kann ich jetzt seit Monaten nicht hin, wegen 10 Tage Quarantäne hin und zurück!). Das ist jetzt aber auch schon wieder 15 Jahre her. Ich war auf vielen Teleskoptreffen damit (in Frankreich), weil es sehr gut transportabel ist, aber so langsam wird das Ding aus Altersgründen schwer. Da wollte ich zusätzlich noch was ganz leichtes für hier, trotz hellem Himmel, und auch was für die Reise. 4 kg oder so wiegt das C6, das ist unschlagbar, auβerem habe ich eine ganz leichte altazimutale Montierung und kein 2 Zoll Zubehör !


    Die 6 Zoll zeigen eigentlich schon sehr viel Deepsky (soweit das hier überhaupt geht), anders als ein 4 Zoll Refraktor, wo viele Kugel- und offene Sternhaufen und planetarische Nebel (also das was hier geht) nur Nebelflecken sind ! Galaxien sind hier so oder so nicht wirklich der Bringer.


    N.B.: Die "Faust auf's Auge" ist das, weil Du 50 wirst / bist ? Na dann wirklich alles Gute (mein Dobson war auch mein eigenens 50er-Geschenk). Beim 50sten wird die übliche Schlechtwetterperiode gelöscht ;).


    Viel Spaβ

    Hi Detlev,


    ehrlich gesagt, ich mache gar nichts (mehr) ! Auβer ab und zu mal die Augenlinse mit einem Brillenputztuch abzuwischen.


    Früher habe ich die Okulare auseinandergenommen (um zu sehen, wie sie aufgebaut sind) und die Linsenkanten geschwärzt. ... Mit Filzstift! (War damals so ein im Internet zirkulierender Tipp; die waren damals aber auch wirklich nicht geschwärzt).


    Das Problem dabei ist: wenn Du da später mit einem Alkohol-Spray vom Brillenoptiker rangehst, dann verläuft der ganze Filzstift. ... Riesensauerei!


    Das mit dem Okular aufschrauben ist das auch so eine Sache. Ich erzähle jetzt nicht davon, daβ da mal Linsen runterfallen können, denn das istdas normale Risiko dabei, sondern eine andere Geschichte. Ich hatte (und habe es noch) das 3.6 mm Super Okular:

    https://www.teleskop-spezialis…ar::2494.html?language=de


    Das ist - an f/5 (!) - wirklich ein Super-Planeten Okular zu einem unschlagbaren Preis (siehe auch Sven Wienstein (deutlich runterscrollen) : http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare.html


    ... Aber die Augenlinse ist aus einem ganz besonderen Glas (früher hieβ die Okular-Serie mal Super-Barium, keine Ahnung was das für ein Zeug ist). Wenn Du die (mit einem sauberen Tuch) in die Hand nimmst, ist das Glas weich und wie Schiefer oder Kristall aus mehreren Schichten aufgebaut. Wenn Du nicht aufpasst, "gleitet" da einfach eine Schicht der Linse ab! ... (Bei mir ist nur eine kleine Ecke abgebrochen).


    [Bei uns in der Gegend haben sie Häuser an einen Berg gebaut, aber tief unter der Erde ist Schiefer (oder könnte auch ein "Kohleflöz" sein, weiβ nicht mehr genau), ... jedenfalls rutscht jetzt der ganze Hang. ... Echt jetzt!]


    Meine Meinung: so wenig wie möglich putzen, wie beim Hauptspiegel auch. Vielleicht einmal im Jahr.


    Clear Skies

    Hallo Jörn,


    Naja, so schlecht ist das ja nicht (für innerdeutsche Verhältnisse).


    Zum Okular:


    Ich denke, da kannst Du das 56 mm Okular nehmen. Obwohl das wahre Gesichtsfeld gleich ist, wie beim 36 mm Okular, war meine (kleine) Befürchtung ein eventueller Tunnelblick. (Der "Tunnelblick" ist ein „Eindruck“, der von einem engen scheinbaren Gesichtsfeld kommt, auch wenn das wahre Gesichtsfeld gleichgroβ ist, wie bei einem Okular mit gröβerem Gesichtsfeld).


    Ich hatte mal - in meiner C8 Zeit - ein 60 mm Kellner Okular von Celestron günstig erwerben können, aber das hatte nur 43° sGf. Bei dem Omegon sollte aber schon so um die 50° scheinbares Gesichtsfeld herauskommen (wie das bei Plössln normal ist), was mir weit genug erscheint, daβ kein Tunnelblick entsteht; siehe Tabelle (die Datei zum „Rumspielen“ ist unten angehängt; vorallem mit der Feldblende „spielen“, alles andere ist fast unerheblich; das 80° sGf Okular, von dem ich kürzlich gesprochen habe, hat z.B. nur eine 41er Feldblende ;( ):



    Hier kann man auch noch einen schönen Artikel von Bernd Weisheit aus Sterne und Weltraum herunterladen (Download direkt unter dem Bild, der andere ist für Abonnenten) : https://www.spektrum.de/magazi…eneration-50-plus/1070410, wo er direkt auf Seite 1, mittlere Spalte unten und rechte Spalte oben, das Problem anspricht und auch sagt, es entstünde kein Tunnelblick.


    (Such Dir einen Händler, der beides hat: wenn das 56er Dir wirklich nicht zusagt (was ich aber nicht glaube), dann kannst Du es ja zurückschicken und gegen Aufpreis das 36er holen).



    Zum Filter :


    Meine "dezidierte" Meinung zum Thema ist (nach vielen „Experimenten“), daβ man nur zwei Filter braucht: den O III für Deepsky (nicht für inklusive 4 Zoll, da ist der UHC wohl besser) und den Moon&Skyglow-Filter für Planeten: der M&S bringt rot und blau heraus, man sieht den groβen roten Fleck auf Jupiter besser, für Mars ist er gut und auch als „Dimmfilter“ für den zu hellen Mond.


    Voilà, so einfach ist das aus meiner Sicht !

    (Bin, wie immer, gerne bereit zu diskutieren).


    Liebe Grüβe

    Hallo Jörn,


    Ich weiβ Du hast sicher schon viel über Nebel-Filter gelesen und Du hast Recht, die Austrittspupille ist sehr wichtig !

    Darf ich Dich trotzdem noch auf ein paar Seiten hinweisen:


    (1) zu den zu beobachtenden Objekten:


    (a) http://www.astro-okulare.de/nebelliste.htm (Da siehst Du schon mal, daβ Emissionen im hβ Bereich relativ selten sind !)

    (b) ... leider habe ich den berühmten Artikel von Barabara Wilson über "the Magic Horsehead eyepiece" nicht mehr gefunden (auch nicht über die "wayback machine"). Da geht es nämlich genau um die AP !


    Edit: so jetzt habe ich den Artikel von B. Wilson doch noch gefunden; es geht aber nur über die Firefox extension "wayback machine":

    https://addons.mozilla.org/de/…ddon/wayback-machine_new/ ; direkt über die wayback machine: https://web.archive.org/web/20030701140417 und dann dort http://home.ix.netcom.com/~bwi…barbarasweb/MEyepiece.htm eingeben geht es nicht. Keine Ahnung warum.


    (2) zu den Filtern:


    (a) das hier: (die Deep-Sky-Filter sind am Ende; wenn die Kurve oben ist, geht das Licht durch, je höher = über 90% desto besser; wenn die die Kurve unten ist, ist das Licht blockiert; es geht um die O III und UHC: der O III läβt nur nur eine Linie durch, der UHC beide; ... aber ... die Entscheidung ist trotzdem nicht so einfach! http://www.dd1us.de/Downloads/…d%20anwendungen%201_0.pdf

    und

    (b) das hier: https://www.astroamateur.de/filter/ (die Seite ist schon etwas alt, aber da siehst Du vorallem, was es für Unterschiede beim Durchlass bei verschiedenen Filtern desselben Typs und auch bei derselben (!) Hersteller-Marke geben kann; hoffentlich ist das heute besser).


    zuerst.


    ---


    Ich habe eine ganz dezidierte Meinung zu Filtern, will Dich aber nicht zu viel "manipulieren". Deshalb vorab nur so viel:


    • Warte mit den Planeten- (= Farb-) Filtern auf jeden Fall ab ! (Vielleicht reicht sogar nur einer).
    • Bei einem C8 (!) ist die Deepsky-Filterwahl keine Frage der durch den Filter verursachten Helligkeit oder Dunkelheit des Bildes, sondern vorallem eine der Qualität (Dunkelheit) Deines Himmels ! Sven Wienstein hat das - mit Bildern - hier ganz gut aufgezeigt: http://www.svenwienstein.de/HTML/nebelfilter.html

    Wir können gerne mehr im Detail zu diskutieren; aber erzähl doch erst mal, wie gut der Himmel bei Dir ist. (Das kannst Du aber wahrscheinlich auch erst richtig beurteilen, wenn das C8 da ist). Aber selbst wenn Du einen schlechten Himmel haben solltest, vielleicht kommst Du auch mal raus in dunkelere Gefilde oder kannst das C8 mal mit in den Urlaub nehmen ! Der Zirrus-Nebel mit Filter an einem dunklen Himmel, ... da freut man sich das ganze Jahr danach noch !