Posts by AstroRudi

    Ja die (billigen, bzw. billig herzustellenden) Plössls haben zwei gleiche Linsengruppen, die sich mit der gewölbten (konvexen) Seite innen gegenüberstehen ! Bei den Original Plössls waren die beiden Linsengruppen nicht gleichgroß (siehe Brayebrooks).


    Mach Dir keine Sorgen um das Plössl. An die Linsen der modernen Okulare (NICHT an die Spiegel, da nur destilliertes und entkalktes Wasser plus evtl. 1 Tropfen Spülmittel) kannst Du ruhig auch mal mit Alkohol dran (wenn Fingerspuren / Fett drauf ist) und es nicht ständig geschieht. Baader schreibt, daß die moderen Linsen-Vergütungen sehr hart sind und einiges aushalten: https://www.baader-planetarium…d_reinigung_der_optik.pdf.


    Hast Du sehr gut gemacht, daß Du den "anderen = Verkäufer" kontaktiert hast, und dann die Linsen umgedreht hast :thumbsup: !


    Bin gespannt auf heute abend.


    ... Und eine schöne Woche


    wünscht

    Hi Maik,


    ich glaube das war insgesamt eine sehr gute Entscheidung (auch mit dem 4 mm Okular) ! Du weißt ja, wenn man was Neues bestellt, kommt erst mal vier Wochen schlechtes Wetter ! (alter Astronomen-Spruch). Trotzdem viel (Vor-) Freude.


    Noch zu M 13: Nächstes Mal probier noch Folgendes:


    1. Warte bis es RICHTIG dunkel ist: Gestern abend war die astronomische (nicht die nautische) Dämmerung (Sonne 18° unter dem Horizont) erst um 22.38 Uhr. Deep Sky Objekte brauchen richtig dunklen Himmel. Habe gestern mit meinem 100 mm Refraktor probiert (um 22 Uhr, und da war auch nur ein Nebel, später war es besser)
    2. schau nach dem Seeing (klick mich): das war gestern bei Euch in Marl nicht so dolle, nur 1.64 Bogensekunden (arcsec), obwohl alle Indikatoren im grünen Bereich waren ["Clouds" (alle blau, also auf null), Seeing 1 und Seeing 2 und sogar der häufige "Störenfried" Jetstream waren grün]. Bei mir war es besser 1.16 Bogensekunden; machmal (selten) geht es sogar bis auf eine oder unter eine Bogensekunde: das ist dann exzellentes Seeing. Aber das braucht man nicht, wenn es bei 1.25 liegt ist auch schon schön). Ich habe Screenshots gemacht:
    • (a) bei Dir:
    • (b) bei mir:



    ----3. Das wichstigste: "Scharfstellen" lernen. Da geht es manchmal um zehntel Millimeter, die Du das Rädchen verdrehen mußt. Auch an den Planete wichtig. Am --------besten am Rand des Mondes zu lernen (am Terminator, der Lichtgrenze, wo der Schattenwurf von rechts oder links kommt, nicht bei Vollmond).


    Klappt das nicht mit dem Scharfstellen, ist sehr, sehr wahrscheinlich die Justierung schuld ! Siehe hier (viertletztes Bild von unten): http://www.binoviewer.at/beoba…skopvergleich_jupiter.htm


    Aber mit den neuen Okularen und den Justiergeräten wird das bestimmt ein Klacks sein ! :thumbsup:.


    Sei so lieb und berichte mal !


    Alles Gute (und schaff nicht so viel, damit Dir noch ein bißchen Zeit für Dein Hobby bleibt :P !)

    Also ich weiß nicht mehr so genau, wann ich angefangen habe: ich meine zu meinem 16. Geburtstag bekam ich meinen 76/700 Newton mit Tischstativ. Weil ich gerade 64 geworden bin, macht das 48 Jahre (... oder so ;)).


    Ich verstehe nicht 100%ig, wie der Laser funktionniert und ob man den (aus dem Cheshire) rausnehmen kann, um dann (und den Rest vom Cheshire im OAZ lassen), um dann durch das Loch, wo vorher der Laser drin war, durchzusehen, oder ob das nicht geht (aber in letzterem Fall scheinen mir die Ringe auf der silbernen Schräge nicht viel Sinn zu machen).


    Aber wenn Du den Deckel behälst, ist das letztendlich egal. Du kannst ja den Fangspiegel mit dem Deckel einrichten.

    • Dem Laser ist es im Prinzip egal, ob der Fangspiegel rechtwinklig zum Tubus steht und gleichzeitig zum OAZ; ihm ist es wichtig, daß das Zentrum des Hauptspiegels rechtwinklig zum Einblick steht. Das ist im Prinzip richtig (Der Strahl zwischen HS-Zentrum und Einblickszentrum soll ja - am Fangspiegel - rechtwinklig "geknickt" werden), aber nur solange kein Problem, wie die Abweichung von der optischen Achse des Tubus allein (!) nur in einem (sehr) kleinen Winkel besteht; ist die Abweichung groß, wird auf einer Seite ein Stück vom Gesichtsfeld abgeschnitten (Vignettierung).

    Ich habe beim Fangspiegel blau und rot verwechselt; aber ist ja egal, Du siehst auch so, was ich meine. Der Laser achtet nur drauf daß der Winkel des mittleren Lichtstrahls am Fangspiegel 90° ist. Es ist ihm egal ob die Situation "rot" vorliegt (auch zum Tubus ausgerichtet) oder die Situation "blau" (90° aber nicht zum Tubus ausgerichtet). Bei "blau" ist unten (an der Eintrittsöffnung des Newton) ein bißchen abgeschnitten. Würde der Fangspiegel jetzt noch steiler stehen, müßte der HS aber noch mehr verkippt werden, um wieder den 90° Winkel zu erreichen. dann wäre unten an der Eintriitsöffnung noch mehr abgeschnitten.


    Deshalb sollte man schon versuchen, nicht nur den 90° Winkel zu respektieren, sondern auch noch die "parallele" Ausrichtung der Achse des Hauptspiegels zum Tubus. Das kann der Laser alleine aber nicht unbedingt !


    Ich habe meine Okulare in einem kleinen Koffer (Holzkiste mit Griff für Weinflaschen-Geschenke), den ich mit mehreren Lagen Schaumstoff (1.5 cm dick, aus dem Baumarkt) gefüllt habe. Da habe ich mir mit einem alten Stück Metallrohr, welches ich mit einem Schleifstein auf der Bohrmaschine auf einer Seite "spitz" gefeilt habe, Löcher mit dem Durchmesser der Okulare (oder ein bißchen grösser) reingeschnitten. Die Plastikboxen nutze ich nicht. Reinigen tue ich die Okulare (nur die Augenlinse) mit Brillenspray vom Optiker (ab und zu). Mach dir da nicht zu viel Gedanken.


    Gruß

    Hi Maik,


    (1) Okulare:


    ich wollte Dir noch was zeigen, nämlich die logarithmische Veränderung der Vergrößerung in Abhängigleit von der Änderung der Okularbrennweite: Je kürzer die Okularbrennweite, desto größer ist der Unterschied in der Vergrößerung bei einem Okular mit 1 mm Brennweitenunterschied:



    Wenn Du vom 6 mm zum 4 mm Okular gehst, hast Du einen Unterschied in der Vergrößerung (Delta) von 100-fach; gehst Du aber vom 25 mm auf das 15 mm hast Du einen Unterschied von nur 32-fach ! Die 32-fach bringen fast keinen Untershcied (ich kann Dir das jetzt nicht beweisen, ist Erfahrung), die Differenz von 100-fach zwischen dem 6 mm und dem 4 mm bringen aber deutlich was !


    Du hast ein 25 mm, der Sprung auf 15 mm bringt also nichts, der auf 12 mm (50-fach), schon eher, aber eigentlich ist der auch nicht groß genug, um wirklich mehr zu sehen. ich würde also NUR das 9 mm nehmen, und dann, weil Du ja das 6mm schon hast und wenn wir noch ein gutes und günstiges 4 mm finden, noch ein 4 mm. (Ich suche noch, melde mich erneut)


    Alle anderen Zwsichenvergrößerungen bringen nicht viel !



    (2) Cheshire:


    Egal ob Du mit Laser nimmst oder ohne, den Deckel brauchst Du nicht, weil der Laser (kenne ich nicht), auf der schrâgen Seite ja wie das Cheshire ohne laser so konzentrische Ringe hat. Laser hat schon seine Vorteile, aber ich kenne das Gerät halt nicht.


    (3) Chance:


    Die Luxemburger sagen, wenn Du am Telefon warten mußt: "Huet noch a bißchen Geduld". Das wirs schon. So schlecht kann das Teleskop nicht sein. ich kenne viele Leute, die das oder ein ähnliches Teleskop haben und sehe nicht, was es so schlecht wie das kleine Kaufhausteleskop machen könnte; lies auch hier noch mal nach : http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=224068


    Oder geh mal auf ein Teleskoptreffen, in eine Sternwarte oder suche Dir sonst Anschluß an erfahrende Hobby-Astronomen in der Nähe.


    Das wird schon.

    Lieben Gruß


    Edit: Ah ja, das "Planetary" gibt's in 4 mm (die hatte ich vergessen): https://www.teleskop-express.d…-voll-multiverguetet.html Es hat zwar "nur" 58° , aber das scheint mir noch ok (Astroshop.de hat es sogar in zwei Design-Varianten im Angebot: Cronos und Artesky und gibt 60° an). Außer den Plössls mit 52° und günsigen Orthos mit 44° (muß man mögen) gibt's sonst nur noch ein 82° Okular, was unter 100 € liegt, das UWAN von Teleskop Service (offenbar gerade im Angebot) : https://www.astroshop.de/okula…wan-4mm-82d-1-25-/p,62303


    Aber, ... ich kenn die Okulare nicht persönlich !

    Hallo,


    habe meine Internetseite "verschönert" (Design).


    Die französische Seite ist immer noch nicht fertig. Irgendwie hat mich die Lust am Übersetzen verlassen.


    [Das ist gar nicht so einfach, die Namen der Nebel z.B. kann man nicht so einfach übersetzen, sie heißen in Frankreich ganz anders, als in Deutschland. Die "knöcherne Hand (der Hexe)" (Teil des Zirrus-Nebels im Schwan) heißt in Frankreich z.B. "la Grande Dentelle"; "die große Klöppelspitze". Da muß ich im Internet oft erst die "richtige" Übersetzung suchen].


    Außerdem entdecke ich dauernd Fehler in den deutschen Karten.


    Naja, wird schon noch.


    Gruß

    Hi Maik,


    also so langsam stelle ich mir Fragen über Dein 6.5 mm Okular. Ist klar, dass M 13 im 25 mm nur ein Nebelfleckchen ist, aber im 6.5 mm Okular sollte er so ähnlich aussehen (letztes Bild im ersten Rahmen, zumal quasi im Zenit): http://www.binoviewer.at/beoba…skopvergleich_deepsky.htm


    (Weiter unten auf der Internet-Seite auch Links zu Teleskop-Vergleichen an Jupiter und Saturn).


    Kannst Du mal ein (Handy-) Bild von dem 6.5 mm Okular hier einstellen ? Ich habe bei Bresser kein solches Okular gefunden. ... Wird wohl ein schlechtes Plössl sein.


    Marl ist schon fast Ruhrgebiet, nee ? Dann ist das ja wie bei mir im lothringischen "Rohrgebiet", ;(.


    Wenn Du die anderen Okulare hast, kannst Du mal mit der Vergrösserung ein bißchen runter gehen (8 mm zum Beispiel).



    Edit 1: Ah doch, hier ist es wahrscheinlich: https://www.bresser.de/Astrono…l-Okular-31-7mm-1-25.html

    Tja, weiß nicht so richtig, was ich dazu sagen soll; es gibt auch gute Plössls ! Wenn es ein gutes ist (??), dann kann auch noch die Justierung in Frage kommen.


    Edit 2: Mir fällt gerade noch ein, daß Dein Dobson ja geschlossen ist: das könnte auch das sogennante Tubusseeing sein; Temperatur innen und außen müssen sich anpassen, das dauert 'ne halbe bis 'ne 3/4 Stunde. In der Zwsichenzeit Gewabere und Luftschlieren im Tubus.


    Gruß

    Hi Maik,


    also man kann im Leben natürlich vieles auf den Kopf stellen, oder links unds rechts verdrehen, ... aber am A.... des Herkules ist M 13 trotzdem nicht ;).


    Wie wär's mit dem Ringenebel M 57 in der Leier, in der Mitte zwischen den zwei unteren Sternen der Raute der Leier (auf derselben Karte, wie oben) ? Ein nicht ganz sternförmiges Objekt (etwas größer als ein Stern = wirklich "unscharf") mit dem 25 mm Okular. Besser, wenn Du - nach Aufsuchen - höher vergrößerst.


    Oder mit dem Sternbild Pfeil (Sagitta) und M 27, der aber im Füchslein (Vulpecula) liegt; Karte Sge Vul Mi ? Aber das ist ein Gasnebel (nicht einfach zu sehen) und der Pfeil ist, trotz seiner charakteristischen Form - jedenfalls am Anfang - auch schwierig zu finden !


    Dann ist da noch M 15 im Pegasus (Kugelsternhaufen), über ein Dreieck am unteren Ende des Pegasus Vierecks zu finden; Karte Del Equ Peg SW Vul O, die aber nur einen Ausschnitt des Pegasus zeigt.


    Alle sind keinesfalls einfach, sogar schwierig am Anfang ! Hast Du eine Sternkarte ? Oder das Buch "Welcher Stern ist das ?" Oder gibt es einen Astronomie-Club in Deiner Nähe ?


    Wenn Du ein Fernglas hast (und Dein neues Teleskop mal zeitweise zur Seite legen kannst) , wären weiter südlich noch Schild (Scutum) und Schütze (Sagittarius); einfach zum "Rumstöbern". Aber nicht aus der Stadt !


    Ansonsten würde ich Albireo, den blau-goldenen, sehr schönen Doppelstern β Cygni (Schwan) empfehlen: http://www.jouscout.com/astro/belmont/belmontd.htm


    Freundlichen Gruß

    Hi Maik,


    alles Gute ! Ja, wenn man die Bilder von Hubble sieht, ist man immer ein bißchen enttäuscht von dem, was man im Fernrohr sieht. Als ich jung war, gab es das Problem nicht, da gab es allenfalls Sputnik 1, den ersten Satelliten und Sputnik 2 mit der Hündin Leika an Bord ;).


    Wenn Du mal was anderes (Deep Sky) sehen willst, schau mal auf meine Internetseite (Link unter meinem Namen) und lad Dir dort unter Zenit und August die Karte "her Lyr" herunter. Dann M 13 suchen. ... Aber dazu mußt Du erstmal die Sternbilder ein bißchen kennen. Der Torso des Herkules hat die Form eines unregelmäßigen Vierecks (oben 2 Sterne = breite Schultern, unten zwei Sterne, die enger zusammenstehen = schmale Hüfte). M 13 liegt links im Brustkasten, ungefähr da wo das Herz ist !


    [Warum wir allein diskutieren? Keine Ahnung! Mitlesen tun jedenfalls viele!]


    Viel Spaß

    Hi Maik,


    (1) Okulare: ich meinte die anderen mit 8 und 12 mm, die "kleinen schwarzen" da: https://teleskop-austria.at/WA…-Brennweite-und-60-Grad#m (gibt's auch bei anderen Händlern, z.B. Teleskop Express).


    (2) Bevor Du den Sucher bestellst, frag mal nach, ob die Halterung (inklusive Fuß und Sucherschuh) aus Metall sind. ... Habe so dunkel in Erinnerung mal gelesen zu haben, daß zumindest Teile (der Fuß ?) der Halterung aus Plastik sein könnten. Ich kann mich aber irren !


    (3) Ja wenn bei Dir zwei Zoll geht (OAZ), dann sollte ein Okular (das reicht vollkommen) in zwei Zoll sein, nämlich das "große" Übersichtsokular (30 - 40 mm). Bei 1.25 Zoll gibt es bei diesen langen Brennweiten Probleme mit der Vignettierung des Gesichtsfelds ("Tunnelblick)". Das siehst Du z.B. am 40 mm Plössl, das hat dann auf einmal nur noch 46° Gesichtsfeld, obwohl die anderen Plössls normaler 52° haben. ... Aber das kann warten, Du findest die Objekte ja mit dem 25 mm "provisorischen" Übersichtsokular.


    Rudi

    Hi Maik,


    (A) das ist doch schon mal 'ne ganz tolle Erfolgsbilanz! 3 Tage nach dem Teleskopkauf hast Du

    1. den Sucher eingestellt,
    2. das Teleskop justiert (!),
    3. Mond, Jupiter und Saturn beobachtet und dabei die Wolkenbänder auf Jupiter gesehen !

    Außerdem hast Du noch einen Südbalkon, der Traum eines jeden Astronomen. (Besorg Dir 'ne stabile Kiste oder nimm einen Bierkasten ;), damit Du über die Brüstung kommst. Meistens beobachtet man sowieso höher als dort, wo die beiden Planeten im Moment stehen).


    (B) Wegen der "Unschärfe": Hast Du mit dem 6.5 mm Okular geschaut ? Das könnte für gestern abend schon eine zu hohe Vergrösserung gewesen sein, weil:

    1. das "Seeing" (Deinen Wohnort oben eingeben, vorher Cookies akzeptieren) gestern abend gar nicht gut war; bei uns gab es Schleierwolken und dazu noch Feuchtigkeit in der Luft
    2. die beiden Planeten Jupiter und Saturn dieses Jahr sehr tief stehen (zusätzlich Horizontdunst und "Flimmern" durch Luftunruhe)


    (C) Da hättest Du das "mittlere" Okular gebraucht, denn "Übervergrößerung" (auf das Seeing bezogen) macht das Bild unscharf. Ich habe mal im Internet geschaut, welche Brennweite Dein Teleskop hat und ein bißchen (theoretisch) herumgerechnet:

    • Dein Teleskop hat 1200 mm Brennweite, es ist also ein f/6 Teleskop (Verhältnis von Öffnung=Durchmesser zur Brennweite (f) = 1 : 6.
    • Dieses Öffnunsgverhältnis ist schon als "gutmütig" (länger) zu bezeichnen, im Gegensatz zu "kurzen, dicken" Teleskopen mit f/4 (Schmidt-Cassegrains Maksutovs u.ä. sind auch kurz gebaut haben aber ein langes Öffnunsgverhältnis von ungefähr f/10, weil die Lichtstrahlen hin- und her gespiegelt und verlängert werden).
    • Gutmütig, weil der Lichtkegel von Spiegel bis Brennpunkt spitzer ist (> = "Spitzmaulfrosch") gegenüber dem "Breitmaulfrosch"-Öffnungsverhältnis eines f/4 Teleskops. Mit dem "Spitzmaulfrosch"-Teleskop kommen auch günstige (traditionnelle, siehe: Braybrooks) Okulare (Orthos, Plössls, Königs, Erfles, usw.) sehr gut zurecht.
    • Wenn ich jetzt F (Brennweite Spiegel) durch f (Brennweite Okular) dividiere, komme ich auf 1200 / 6.5 = 184-fache Vergrösserung; für das 25 mm Okular auf rund 48-fach.
    • Dazwischen klafft eine große Lücke, die Du durch mindestens ein Okular füllen mußt, um Deine Vergrößerung den Wetterbedingungen anzupassen. (Auch wenn der Himmel abends auf den ersten Blick wolkenlos erscheint, herrscht nachts nicht immer "eitel Sonnenschein"; die "Luftunruhe" spielt eine sehr große Rolle bei astronomischen Beobachtungen; sie kann sowohl durch Wassertröpfchen in der Atmosphäre oder durch starken Wind ("Jetstream") verursacht sein, als auch durch Bedingungen in Deiner nächsten Umgebung (Temperaturanpassung des Teleskops nach dem Hinausstellen: 1 Stunde ausgekühlt; Wärmeabstrahlung vom Terrassenboden, von den Dächern der Stadt, über die Du möglicherweise hinwegbeobachtest, Lichtverschmutzung, Luftverschmutzung).
    • Generell sagt man, man soll nicht mehr als 2x Objektivdurchmesser vergrössern (Faustregel). Mit Deinen Erfahrungen von gestern (wohnst Du in der Stadt?), würde ich mich auf 1.5 x Spiegeldurchmesser für die Höchstvergrösserung beschränken, also auf 1200/300 = 4 mm Okular.
    • Das 4 mm Okular ist jedoch für später (und für sehr gutes Seeing und für höher am Himmel, als die zwei Planeten). Für später ist auch ein besseres Übersichtsokular (32 mm bis 40 mm, hängt davon ab, ob Du einen 2 Zoll Okularauszug oder einen 1.25 Zoll OAZ hast); das können wir ein anderes Mal diskutieren.
    • Im Moment taugt das 25 mm als Übersichtsokular (Du findest ja die Objekte) und das 6.5 mm als provisorische Höchstvegrößerung. Du brauchst also was für die Mitte.
    • Dazu gibt es noch eine Faustregel: Für Deep-Sky Objekte (Galaxien) wird eine Austrittpupille (AP) von 1.5 bis 2.5 mm empfohlen. Was ist denn das nun schon wieder, die AP ? Ein 7x50 Fernglas wird auch als Nachtglas bezeichnet. Warum ? Weil die Austrittspupille (der kreisrunde Lichtkegel, der nach Durchgang durch das Fernglas am Okular "austritt") genau dem Durchmesser der maximal möglichen Pupillenöffung des menschlichen Auges bei Nacht entspricht, die 7 mm ist. Da das 7 x 50 Fernglas 7-fach vergrößert und 7x7 ungefähr 50 ist, kannst Du erkennen, daß man die Austrittpupille (von 7) errechnet, indem man - umgekehrt - den Objektivdurchmesser (hier: 50 mm) durch die Vergrößerung teilt. Die Austrittspupille wird auch Lichtstärke genannt. 7 ist die größtmöglich sinnvolle Lichtstärke. Je höher die Vergrößerung, desto kleiner wird die die Lichtstärke = Austrittspupille (wobei Deine Pupillenöffnung gleichgroß bleibt, außer Du schaust in's Licht / einen Scheinwerfer). Die Lichtstärke wird dabei schwächer, das Bild dunkler. Bei einer AP von 0.5 = Vergrösserung 2x Objektivdurchmesser ist Schluß, das Bild wird schlechter.
    • Also jetzt umgekehrt gerechnet (wir wollen ja eine AP von 1.5 bis 2.5 erreichen): 200 (Dein Spiegeldurchmesser) dividiert durch eine AP von 1.5 = 133-fach und 1200 / 2.5 = 80 fach.
    • Du bräuchtest also ein Okular im Bereich von (1200 / 80 =) 15 mm bis (1200 / 133 =) 9 mm. Ich würde eher höher gehen mit der Vergrößerung, also kleinere Austrittspupille, besonders aus der Stadt, weil die kleinere Austrittspupille auch den Himmelshintergrund dunkler macht, was aus der Stadt (Lichtverschmutzung) von Vorteil sein kann.
    • Die Auswahl ist heutzutage sehr schwer; es gibt Unmengen von Okularen. Aber es gibt Händlerseiten, die es ermöglichen zu sortieren und filtern: nach Durchmesser (1.25 Zoll oder 2 Zoll), nach Brenwweite (z. B. 10 -15 mm) und nach scheinbarem Gesichtsfeld (> 60°, > 80°, usw.). Siehe z.B. https://www.astroshop.de/okulare/15_10 oder in Amerika: https://agenaastro.com/eyepieces.html . Du mußt ja da nicht kaufen, die meisten anderen Händler haben dieselben Okulare auch, aber eben nicht diese Filtermöglichkeiten.
    • Wenn Du ein Okular mit 82° scheinbarem Gesichtsfeld willst, bin ich auf diese Weise - in Deiner Preiskategorie - z.B. auf das Celestron Luminos 10 mm Okular gestossen. ICH HABE ABER KEINE AHNUNG, WAS DAS TAUGT, WEIL ICH ES NICHT KENNE.
    • Zu den Okularen mit 60 bis 70° Gesichtsfeld habe ich im letzten Beitrag schon was gesagt. Weil Du aber antwortest, daß ich nur die "günstigsten" herausgesucht habe, nochmals der Hinweis auf das, was ich in eingangs in diesem Beitrag gesagt habe: f/6 ist schon ein gutmütiges Öffnungsverhältnis. Da rechtfertigen sich die superteuren Televue-Okulare eigentlich nur noch durch die Überzeugung, daß für einen selbst "das Teuerste gerade noch gut genug ist" :D.
    • Was die 70° Weitfeldokulare (die "schwarzen" aus meinem letzten Beitrag) anbelangt, schreibt Teleskop-Austria richtigerweise, daß es sich bei den 8, 12 und 17 mm Okularen um König Okulare handelt (erst die längeren Brennweiten = 2 Zoll Okulare der Serie sind Erfles; Teleskop-Express hat das was durcheinandergebracht). Die König Okulare sind eine heute selten gewordene Klasse von Okularen (siehe den Brayebrooks-Link oben, S. 27), die eine exzellente Auflösung (wenn Du willst "Detailschärfe") bis hinunter zu f/ 4 (Brayebrooks) haben. Das zeigen auch die Amateur Optik-"Gurus" Rutten/van Venroooij in Ihrem Buch Teleskop Optics (ich habe die 5. Auflage 2002; Kapitel 16, Abbildung 16.9, Seite 176) durch "ray tracing": Auf der Achse zeigen die Königs die kleinste = nadelfeinste Punktabbildung von Sternen (= innerhalb des Beugungsscheibchens !) aller klassischen Okulare (besser als Ortho und Plössl) und auch außerhalb der Achse liegen sie ziemlich gut. Desweiteren bestehen sie nur aus 3 oder 4 Linsen, was ein helles, klares Bild produziert und haben keine eingebaute "Barlow", was es ermöglicht (später mal) eine Barlowlinse zu verwenden (Barlow auf Barlow ist nicht gut). Bei der 9 mm Goldkante (rechts auf Eigenimporte klicken, dann Weitwinkel 66° und zum 9 mm gehen) bin ich mir dagegen nicht sicher, ob sie eine eingebaute Barlow hat; das 6 mm, was ich kenne, hatte eine. Teleskop Express lobt die "kleinen schwarzen" deshalb auch als exzellente Planetenokulare, was ich persönlich nachvollziehen kann, weil ich mal das 12 mm hatte. Und bei dem Preis kannst Du Dir sogar das 8 mm und das 12 mm zulegen. Wenn sie Dir nicht gefallen, kannst Du sie ja immer noch zurücksenden (14 Tage Rückgaberecht).


    Alles Gute weiterhin

    Hi Maik,


    ach weißt Du, ich habe viele, aber alte Okulare, die auch gut waren und sind. Mit den neuen kenne ich mich gar nicht so aus. Bei den Okularen gibt es so Kategorien in Abhängigkeit von der (scheinbaren) Gesichtsfeldgröße. Ich zitiere mich mal selber: Okular-Mythen enttarnt oder warum 60° scheinbares Okular-Gesichtsfeld ungefähr 1° wahrem Gesichtsfeld am Himmel entspricht


    Ganz groß (100°) muß das scheinbare Gesichtsfeld gar nicht sein; ich persönlich mag die nicht so, weil der natürliche Gesichtskreis des Auges (ohne "Augenrollen") eher im Bereich 60 bis 70° liegt. Aber ich würde schon etwas in der Kategorie 60 - 70° oder in der darüberliegenden von 82° nehmen.


    Was mich also bei den neueren Okularen mal reizen würde zu testen (wenn ich nicht schon so viele Okulare hätte), wären die neuen Explore Scientific LER Okulare mit 62° von Bresser (in der Kategorie 60 - 70°) . Aber auch in der nächtshöheren Gesichtsfeldkategorie (82°) gibt es neue Okulare, die ich nicht kenne und die Deinen Preisvorstellungen entsprechen.


    Mach's gut !

    Ok, dann tippe ich auf den Gummiring ! Hat der sich vielleicht verschoben ?

    Aber die Idee mit dem Teleskoptreffen finde ich gut. Es ist besser, wenn ein erfahrener Sternfreund das diekt vor Ort sieht, als so Ferndiagnosen zu machen.

    Du kannst übrigens gerne Du sagen, auf dem und auf anderen Foren machen das alle so !

    Viel Glück !


    Edit: noch eine Idee: der Zenitspiegel (falls Du einen solchen benutzt) ! Sitzt der ganze Spiegel (das Gehäuse) gut/zentrisch im OAZ ? ... Darüberhinaus habe ich auch schon von (reinen) Spiegeln gehört, die schief im Zenitspiegel-Gehäuse sitzen.

    Hallo Mirceear,


    bin wieder zuhause, hier sind zwei Links zu Wolfgangs Beschreibungen zur Entfernung der Achskoma (Schwänzchen):


    TMB FH - nachgebessert (5. Bild)


    http://astro-foren.com/index.p…f-und-fotografie&catid=10 (4. Bild)


    Aber es scheint mir, als müssten die "abgeschnittenen" Sternscheibchen VORRANGIG behandelt werden, und da bin ich mir ziemlich sicher, daß das was anderes ist. Was kann den Lichtkegel so abschneiden ? Es kann natürlich sein, daß bei der Videoaufnahem, der Stern aus dem Feld gelaufen ist. Aber zweimal ? Dann, ... Verkantung / Verkippung der Linsen (einzelne oder beide) und "Abschneidung" durch den Tubus / die Taukappe ? Auch wenn die beiden Linsen rundum (kreisförmig) gleichmässig aufeinanderliegen, kann der Endkontroller festgestellt haben, daß eine (!) Linse nicht genau rotationssymmetrisch ist (also der Mittelpunkt nicht genau in der Mitte liegt) und diese Linse so verschoben haben, daß es paßte (Mittelpunkt auf Mittelpunkt liegt), was aber am Rand zu einem (kleiner als) Millimeter Überstand auf einer Seite führt (und "Unterstand" auf der anderen Seite), sodaß man das zu Beginn (bzw. vor Verdrehen) nicht gesehen hat. ... Deshalb der Tip mit dem Eislöffel.


    Oder, was mir jetzt noch eingefallen ist: Hast Du Blenden im Tubus ? Eine (im Abstand) falsch- oder (eher) schiefstehende Blende könnte auch den Strahlengang abschneiden.


    Bin gespannt, was Du findest !

    Hallo Maik,


    Aller Anfang ist schwer.


    Aber das hat ja dann, dank des Mondes, doch ganz gut geklappt. Du kannst den Sucher auch anhand einer weit entfernten Antenne, einer Kirchturmspitze, einer einzelstehenden Tanne oder so einstellen. Das Objekt sollte möglichst weit weg sein, weil die "Parallellitât" von Sucher und Hauptgerät umso genauer ist, wie das Objekt weiter entfernt ist.



    A. Andere Objekte als der Mond:


    Probier immer zuerst mit dem 25 mm Okular. Im Moment steht Jupiter abends genau im Süden, wenn es dunkel wird. Er ist sehr hell und fällt sofort auf, steht aber nicht besonders hoch und kann deshalb (zeitweise) durch Bäume verdeckt sein. Seine 4 Monde (manchmal nur 3, weil einer hinter Jupiter steht), solltest Du sehr gut erkennen können, und auch zwei braune Streifen (Wolkenbänder) auf der Jupiteroberfläche.

    Ein paar handbreit (am ausgestreckten Arm) weiter östlich un noch ein klein bißchen tiefer findest Du Saturn mit seinen Ringen. Lohnt sich echt, den zu suchen !



    B. Zum Justieren:


    Wenn Du die Mondkrater schön scharf gesehenen hast, mußt Du erst Mal eigentlich gar nichts machen.


    Für alle Fälle aber folgende Hinweise:


    (1) Allein das Auge als Hilfsmittel: Der Fangspiegel muß zentrisch zum durch den Ausgang des Okularauszuges (OAZ) gebildeten und zum durch den Eingang des Okularauszuges gebildeten Ring sitzen (kein Okular im OAZ). Wenn dem nicht so ist, zunächst mit der mittleren Schraube auf dem Fangspiegel die "Höhe" (wenn der Tubus senkrecht steht) des Fangspiegels so einstellen, daß er genau in der Mitte des Einblickloches steht.

    • (Du siehst auch den Hauptspiegel durch den Okulareinblick, aber den mußt Du bis ganz zum Schluß komplett ignorieren. Es geht zunächst nur um die Zentrierung zum Einblickloch!).

    Bei der "Höheneinstellung" ist die Form des Fangspiegels (oval oder rund), wenn Du durch den OAZ hineinschaust, zunächst noch völlig egal. Er soll nur in der Mittedes Einbicks sein (bzw. die Mitte des Fangspiegels soll in der Mitte sein). Beim Kontrollblick durch den OAZ aber immer die zentrische Position des Auges im Verhältnis zum äußeren und inneren Ring des OAZ sicherstellen; auf täuschenden seitlichen Schattenwurf achten (den echten inneren Ring am OAZ nehmen, nicht den durch den Schattenwurf erzeugten "schiefen").


    Dann den Fangspiegel mit nur noch ganz leicht gelockerter mittlerer Schraube so drehen (Fangspiegel außen anfassen) , daß er innerhalb der zueinander zentrisch stehenden äußeren und inneren OAZ-Ringes genau kreisrund aussieht. Wenn der Abstand des Fangspiegels zum inneren OAZ-Ring zu groß ist, um sicherstellen zu können, daß er kreisrund steht (ein Kollege hat hier auf diesem Forum mal gesagt: " der Fangspiegel sieht aus wie ein 2 € Stück im (runden) Gully"), dann den OAZ weiter hineindrehen oder durch Bewegung des Kopfes den Abstand des Auges vom Einblick (vorderen Ring) des OAZ vergrößern. Wird er nicht rund, die mittlere Schraube der FS-Halterung leicht anziehen und mit den 3 äußeren Schrauben auf dem Fangspiegel diesen so verkippen, daß er kreisrund erscheint.


    Erst ganz zum Schluß (mit den 3 Schrauben hinten am Hauptspiegel) den Hauptspiegel so einstellen, daß der Fangspiegel und Dein Auge im Fangspiegel (wenn Du durch den OAZ schaust) zentrisch zum Hauptspiegel zu sehen sind.


    Für das Prozedere gibt es eine ganze Menge Hilfsmittel, von billig bis teuer.


    (2) https://de.wikipedia.org/wiki/Filmdose (Boden der Dose mit Cutter abschneiden / absägen, zentrisches (!) Loch in den Deckel machen)

    (3) https://www.teleskop-express.d…hilfe-fuer-Teleskope.html (besser als die Filmdose, weil mehrere zentrische Ringe im Deckel "eingebaut", wenn Du sie nicht siehst (weiss auf weiss), kannst Du sie mit einem feinem schwarzen Filzstift nachziehen).

    (4) https://www.teleskop-express.d…tons-und-Refraktoren.html (wenn Du das lange nimmst - es gibt auch ein kurzes nur für Newtons), kannst Du es eventuell später auch mal an einem Refraktor verwenden).

    (5) Justierokulare mit Laser (googlen).


    Justieranleitungen gibt es auch Tonnen im Netz. Vergiß alle, die von "Offset" oder "Versatz" des Fangspiegels reden, das braucht man nicht; jedenfalls nicht wenn man visuell unterwegs ist (Dobson).



    C. Zum Okular:


    Ja, würde noch ein 10-14 mm Okular (in der Mitte "wie Du sagst) empfehlen.


    Als günstige Okulare für Anfänger werden oft die "Goldkanten" empfohlen, da gibt es aber nur 9 mm oder dann 15 mm: http://www.svenwienstein.de/HTML/goldkanten_mit_fmc.html ich würde dann das 9 mm nehmen, das 15 mm ist zu nah am 25 mm. (Ich kenne das 6 mm und habe es getestet, bevor ich es einem Neffen schenkte und war davon sehr angetan).


    Noch günstiger ist das 12 mm Weitwinkel Okular, (was ich auch getestet habe) und welches es z.B. bei Teleskop Austria gibt (ich will nicht immer dieselbe Firma nennen) : https://teleskop-austria.at/WA…-Brennweite-und-60-Grad#m, aber auch bei TS https://www.teleskop-express.d…70--Weitwinkelokular.html


    Beide haben den Vorteil eines schön grossen Gesichtsfeldes.


    ... Aber es gibt natürlich noch sehr viele andere Okulare in der Brennweitenspanne.



    Viel Spaß

    Hallo,


    ok. Bin immer noch unterwegs und hatte Deine Videos vorher nicht angeschaut. Nach Betrachtung derselben, bin ich aber immer noch der Meinung, daß es sich um eine Verkippung handelt. Was mir jetzt bei der Betrachtung der Youtube-Videos aufgefallen ist, dass in beiden Videos (künstlicher und echter Stern) WOHL (?) INTRA-fokal = am Ende des Videos (ich gehe davon aus, dass Du den Fokussierer von aussen nach innen gedreht hast) jeweils ein Stück vom Rand abgeschnitten ist (Sekante am Kreis).


    Was mich dabei erstaunt ist, dass die "Sekante" bei den beiden Videos um 90* gedreht ist. Hast Du ein Video vor Drehung der vorderen Linse und eines danach aufgenommen ?


    Alles weiter ist jetzt reine Spekulation, weil

    1. Ferndiagnosen immer schwierig sind und

    2. ich nicht zuhause bin und meine "Linksammlung" nicht hier habe.


    Aber ich denke immer noch es ist eine Verkippung. Wenn die hintere Seite des Teleskopes ausgeschlossen werden kann, dann entweder eine Verkippung des ganzen Objektivs zum Tubus, oder der vorderen Objektivlinse zur hinteren. Es gibt eine schöne Erklärung von Wolfgang, wie man die Linsen zueinander bewegen muss, um die Achskoma zu beseitigen. Aber, wie gesagt, ich komme hier auf dem Handy jetzt nicht an meine Linksammlung.


    Die "Drehung" der "abgeschnittenen" Seite des Sternscheibchens zwischen den beiden Videos musst Du erklären.


    Bin gespannt !


    [Ich habe mir nach dem Essen eines Eises hier einen Eislöffel mitgenommen siehe Bild:

    Der ist aus Plastik und besser geeignet, als ein Schraubenzieher um - nach Lockern (nicht Abschrauben) des Frontringes vor dem Objektiv - die vordere Linse leicht hin- oder her zu schieben, um die Verkippung zu beseitigen. ... Aber, wegen der abgeschnitten Kante am Sternscheibchen, tippe ich immer noch zuerst auf eine Verkantung der Fixierung des ganzen Objektivs zum Tubus.

    ... ... Wenn alles nichts hilft, musst Du leider mit unterschiedlichen Dicken der Abstandsplättchen arbeiten; ...aber das würde mich wundern, weil ursprünglich war das Ganze ja mal ok. (Hast Du beim Drehen eines der Abstandsplättchen verschoben, von ganz aussen nach weiter innen auf der Linse ?).]


    Edit: oder noch was: sind die Abstände der Abstandsplättchen AUF DER LINSE noch gleichgross ? Messen ! (Wenn Du Dir die drei Abstandsplättchen als die Eckpunkte eines Dreiecks vostellst, muss das Dreieck GLEICHSEITIG sein ! Ein Abstandsplättchen könnte sich beim Drehen mitgedreht haben !)

    Aal Guddes


    Rudi

    Hallo Maik,


    herzlich willkommen.


    Ich kenne das Gerät nicht, aber ein Dobson ist für den Einstieg ideal. Und mit 8 Zoll kann man schon so viel sehen, dass es manchen Leuten für's Leben reicht.


    Wenn das Gerät also heil ist, nur zu !


    Berichte mal. Hier sind noch zwei Tests, aber bezüglich der dort empfohlenen Zusatzteile / Okulare würde ich erst mal warten, bis ich das Gerät ausprobiert habe.


    https://www.bresser.de/c/de/te…bresser-messier-8-dobson/


    Und hier noch eine Diskussion zusätzlich zu der unseren / obigen:


    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=224068


    Gruss und Alles Gute

    Hallo M.

    bin gerade unterwegs, deshalb nur kurz. Da ist irgendwas verkippt. Das lässt sich mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit beheben.

    Ich würde ZUALLERERST auf die hintere Seite des Teleskops tippen. Die Befestigung des OAZ (3 Schrauben) hat sich gelockert / verschoben durch schweres Zubehör am Okularauszug (OAZ) ? Oder die Kamera sitzt schief auf dem OAZ ?

    Wenn Du ein Cheshire Okular hast (kostet 27 € oder so), ein nadelfeines Loch GENAU in die Mitte des Objektivdeckels machen (oder Kartondeckel basteln) und dann durch das MiniLoch von vorne nach hinten in den OAZ (mit Cheshire) schauen. Du siehst sofort, was los ist; da sind konzentrische Ringe im Cheshire, die Du mit dem Rand OAZ "fluchten" lassen musst. (Die silberne Fläche des Cheshire in Richtung -aber NICHT DIREKT AUF - die Sonne richten; ... wenn ohne Zenitspiegel zeigt das Teleskop auf den Boden).

    Wenn der OAZ es nicht ist, die Position (Verkippung?) der Kamera im Verhältnis zum OAZ prüfen. ... Erst wenn es das auch nicht ist, an's Objektiv rangehen.

    Melde Dich aber bitte nochmal, wenn Du die hintere Seite des Teleskops geprüft hast, und BEVOR Du an's Objektiv rangehst. Auch das GANZE Objektiv (und nicht unbedingt die einzelnen Linsen) kann noch verkippt zum Tubus sitzen. Das kannst Du (noch besser) sehen, wenn Du von hinten (sozusagen normal) in Richtung Sonne in das Cheshire schaust (3 "Donuts". Vorher das kleine Loch zukleben (schwarzer Klebestreifen).

    Alles Gute

    Rudi


    Addendum: Köntest Du bitte auch kurz erklären, was genau Du gemacht hast, als Du das Objekriv verdreht hast ? War das ich vermute) NACHDEM Du die "Schwänzchen" festgestellt hast ?

    Falls jemand den "Obstruktionstest" von Suiter probieren will [kreisrunde Kartonscheibe von 33% des Objektivdurchmessers mit geknicktem Tesafilm zentrisch aufs Objektiv kleben und dann in 10 λ Abstand vom Fokus (siehe Formel aus dem Cloudy Nights Thread in meinem letzten Beitrag) messen, ob der schwarze Obstruktionskreis genau 1/3 des Sternscheibchens ausmacht]; ich habe hier was gefunden:


    https://www.bw-optik.de/restpo…-8x/f-30-6?number=SW10264


    Am Polarstern (keine Nachführung nötig), sollte das prima zu machen sein. Bin aber trotz des günstigen Preises noch am überlegen, weil die Brennweite von 30 mm nur zu einer relativ schwachen Vergrösserung führt. Wenn man eine Barlow hat, scheint mir das schon eher zu gehen; ich habe aber keine.


    Gruß