Posts by Noetzel

    Die selbe Fleckengruppe beobachte ich auch schon einige Zeit. Hier ein Foto, aufgenommen vor 30 Minuten, welches aber deutlich weniger Einzelheiten zeigt.
    (Skylux 70/700, Kompaktkamera vor das Okular gehalten)


    [ATTACH=CONFIG]3900[/ATTACH]


    Gruß
    Ralf


    ... sorry, ein Foto hat hier natürlich nichts zu suchen.

    Hallo Achim,


    schade, daß ich Deinen Eintrag erst heute gelesen habe. Durch Zufall habe ich nachfolgenden Link im Internet gefunden. Es ist eine Quellensammlung zu Bernhard Schmidt.


    http://www.digilife.be/club/jo…%20Bernhard%20Schmidt.htm


    Auch einige Beschreibungen zur Herstellung von Schmidt-Platten sind mit enthalten. Eventuell ist der eine oder andere Artikel auch heute noch interessant. Bei Problemen die alten Literaturquellen zu erreichen, kann ich eventuell helfen.


    Gruß Ralf

    Hier noch ein kurzer Nachtrag zum Lidl-Refraktor. Der Abstand der beiden Linsen ist nach weiteren Versuchen jetzt praktisch Null. Dies führte zu einer weiteren visuellen Verbesserung der optischen Abbildung. An den Kontaktflächen treten jetzt Newton-Ringe auf, welche sich über fast die komplette Fläche erstrecken. Die beiden zugewandten Radien scheinen somit nahezu identisch zu sein. Macht es Sinn die beiden Linsen nach diesen Ergebnissen zu verbinden - z.B. mit Kanadabalsam oder Immersionsöl ?
    Eine Bemerkung am Rande: Durch die drastische Verringerung des Abstandes der Linsen verkürzte sich die Brennweite um einige Zentimeter. Ob möglicherweise der Distanzring nur zur Einstellung der korrekten Brennweite von f=700 mm dient ?


    Gruß Ralf

    Durch Zufall erhielt ich einen kleinen "Lidl"-Refraktor. Leider war die Abbildung grottenschlecht. Der Saturn z.B. nur als ovaler Fleck erkennbar. Der Sterntest an einem künstlichen Stern zeigte intrafokal gleichmäßige Beugungsringe, extrafokal nur einen flauen, nebelartigen Kreis.
    Eine Verbesserung konnte ich durch eine drastische Verringerung des Luftspaltes erreichen. Die Distanz zwischen den beiden Linsen wurde im Originalzustand durch einen ca. 2,3 mm breiten Kunststoffring erzeugt. Da die Optik offensichtlich unterkorrigiert war und noch ist, habe ich diesen Abstand stückweise verringert. Ergebnis: Die visuelle Abbildung wurde deutlich besser. Als Beispiel: Einen Millimeter große Schrift ist aus ca. 50 Meter Entfernung bei 120x Vergrößerung sicher lesbar. Der Sterntest sieht jetzt so aus:


    http://freenet-homepage.de/noetzel7/Astro/Stweb.jpg


    Der Abstand beträgt aber nur noch 0.1 mm (!). Ein abschnittsweises Verdrehen der Linsen führte nochmals zu einer Verbesserung der Abbildung.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit diesem Fernrohrtyp ?


    Ralf