Posts by Karl-Heinz

    Hallo,
    meine Homepage ist noch nicht aktuell, möchte hier trotzdem meine zwei letzten Bilder vorstellen. Am 26.02. kam ich gerade noch dazu, RGBs aufzunehmen. Die Heligkeit schwankte schon und dann deckten die Wolken Mars zu. Mit der Farbgebung bin ich noch nicht zu frieden. Aufgenommen habe ich mit C8, 2fach Barlow und DMK21AU04.AS.




    Viele Grüße
    Karl-Heinz
    www.buecke-info.de

    Hallo Winfried,
    danke für deine Tipps. Auf dem Stativ werde ich mit Selbstauslöser arbeiten, damit die Kamera nach dem Drücken der Aufnahmetaste zur Ruhe kommt. Hier dachte ich, dass der Bildstabilisator unterstützen könnte.
    Ich finde es schön, dass man mit dieser Kamera gelegentlich auch Sterne bis 7. Größe aufnehmen kann.
    Liebe Grüße
    Karl-Heinz

    Hallo Astronomieinteressierte,


    bereits mit einfachen Kameras kann man interessante Aufnahmen machen. Ich habe meine Kadak EasyShare Z712 IS auf ein Stativ gestellt und den Modus Nachtaufnahmen für Landschaften gewählt. Damit belichtet diese Kamera etwa 8 Sekunden. Die Venus war sofort auf dem Display zu erkennen. Bei den Aufnahmen habe ich etwas Zoom verwendet. Von mehreren Bildern suchte ich die besten Bilder aus, einige waren verwackelt.
    Die Sterne sind etwas strichförmig abgebildet. Während der 8 Sekunden ist von der täglichen Bewegung der Sterne infolge der Erdrotation schon etwas zu merken. Unsicher bin ich mir, ob der zuschaltbare Bildstabilisator vorteilhaft ist.
    Es gibt sicherlich einige Kameras mit ähnlichen Möglichkeiten, die man für solche Aufnahmen verwenden kann.
    Bei den Aufnahmen habe ich das Histogramm und Kontrast/Helligkeit verändert und invertiert auf ein negatives S/W-Bild. Damit kann man die Sterne besser erkennen. Die Linien zwischen den Sternen habe ich eingezeichnet, um die Bilder besser vergleichen zu können. Die Zahlen an den Sternen geben deren Helligkeit in Größenklassen an.


    Am 09. Februar 2012 fand eine seltene Begegnung von Venus und Uranus statt. Ich habe an diesem und folgenden Abend diese Region fotografiert, um die Bewegung der Venus darzustellen.
    Am 09. war Uranus nur 0.5° von der Venus entfernt und Uranus dadurch gut aufzufinden. Die realen Entfernungen sind natürlich ganz anders: Die Venus war ca. 1.05 und Uranus 20.8 AE von der Erde entfernt. Wie Groß diese Entfernungen sind, kann man sich vielleicht so verdeutlichen:
    Das Licht benötigte von Uranus 2.9 Stunden und von der Venus 8.7 Minuten! während Venus mit -4.1 Größenklassen strahlt, bringt es Uranus nur auf 5.9 Größenklassen.


    Zum Identifizieren der Sterne habe ich das Programm HNSKY verwendet.



    Viele Grüße
    Karl-Heinz
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    Hallo Planetengucker,
    am 31. Januar um 4.06 UT konnte ich Mars beobachten und möchte hier mein Foto vorstellen. Der Zentralmeridian betrug 235°. Es sind einige Formationen zu erkennen. Diese habe ich in einem zweiten Bild beschriftet. Aufgenommen habe ich dieses Bild mit C8 und 2fach Barlowlinse und DMK21AU04.AS. Die Bearbeitung erfolgte mit Avistack im automatischen Modus und die Scharfung mit Registax. Dann habe ich die Filteraufnahmen mit Fitswork zusammengesetzt. Weitere Daten sind in meiner Homepage.




    Viele Grüße
    Karl-Heinz
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    Hallo Planetenbeobachter,


    für mich zeigte sich Saturn in diesem Jahr nur einmal und bei schlechter Sicht - der Ring und der Schatten des Planeten auf dem Ring sind erkennbar. Überrascht war ich trotzdem, das auf einer anderen Aufnahme 4 Satelliten um den Planeten verteilt zu sehen sind.




    Saturn steht am 15.04.2012 in Opposition. Bis dahin ist auf der rechten Seite des Ringes der Schatten des Planeten zu erkennen, danach auf der linken Seite (Norden ist oben).


    Gegenwärtig blicken wir auf die Nordseite mit 15° Neigung. Die Neigung nimmt noch zu und das Maximum wird im Jahr 2017 erreicht. Damit "stört" der weit geöffnete Ring bei der Beobachtung der Satelliten in der Nähe des Planeten. Auf dem Foto wäre zwischen Dione und Ring noch der Satellit Enceladus, der aber überstrahlt wurde.


    In meiner Homepage sind diese Bilder mit Beobachtungsdaten hinterlegt. Dort ist auch eine Übersicht über die Sichtbarkeiten des Saturn für die Jahre 1995 bis 2025 . Leider wird Saturn keine großen Höhen über dem Horizont wie in den vergangenen Jahren erreichen.


    Viele Grüße
    Karl-Heinz

    Hallo Planetenbeobachter,


    endlich erscheint Mars größer als 10" und zeigt seine weiße Nordpolkappe. Diese Polkappe wird in den nächsten Wochen schmelzen. Seit 13.09.2011 ist auf der Nordhalbkugel Frühlingsanfang und am 30.03.2012 beginnt der Sommer. Gleichzeitig mit dem Abschmelzen der nördliche Polkappe verhüllt sich gewöhnlich der Südpol mit weißen Wolken. Da wir gegenwärtig auf den 23° nördlichen Breitengrad schauen, ist allerdings der Blick auf die Südpolregion verwert.


    Bei meiner Beobachtung am 14. Januar war das Seeing mäßig und unregelmäßiger Wind zerrte am Teleskop, deshalb war eine Unschärfe die Folge. Leider ermöglicht das Wetter zur Zeit keine weiteren Beobachtungen.



    Viele Grüße
    Karl-Heinz
    www.buecke-info.de

    Hallo Sternfreunde,


    die Beobachtungsperiode von Jupiter 2011/2012 neigt sich langsam zum Ende. und es gibt immer wieder markante Veränderungen. Nach langer Zeit war am 13. Januar wieder
    eine Beobachtung möglich. Das NEB ist noch schaler geworden. Das SEB am GRF hat ein verändertes Aussehen.


    RG-RGB vom 13.01.2012


    Meine Beobachtungsen habe ich vorläufig ausgewertet und stelle die Ergebnisse hier vor:


    Die Positionen der GRF und die D-Spots am NEB


    Mit besten Grüßen
    Karl-Heinz
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    Hallo Jupiterbeobachter,


    leider habe ich für diesen Vergleich gespiegelte Bilder verwendet, hier sind die richtigen Ansichten (Norden ist oben):



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    Meine Bilder habe ich mit WinJUPOS ausgemessen und fasse die Ergebnisse zusammen (die Längengrade beziehen sich auf System II):


    Der Große Rote Fleck befand sich im Juli 2011 auf 166° Länge und trifftete bis Ende November auf 172° Länge.


    Bei den Vergleichsbildern (siehe oben) sind zwei rote Flecke zu erkennen. Beide haben sich von Juli bis November 2011 in Länge stark geändert. Für diese Breiten rotiert offensichtlich Jupiter nicht genau im System II. Interessant ist aber für mich der Abstand zwischen diesen Flecken. Im Juli betrug er 80° und bis Ende November vergrößerte sich der Abstand auf 90°.


    Der mit Pfeil markierte WOS befand sich im Juli bei 183° und fiel bis November auf 174° zurück.


    Hierzu möchte ich anmerken, dass ich für diese Messungen noch keine Erfahrungen habe und die Längenangaben eventuell nicht ganz genau sind. Ich wollte diese Ergebnisse jedoch hier vorstellen und zeigen, wie man diese Aufnahmen auswerten und Veränderungen auf Jupiter erkennen kann.


    Mit besten Brüßen
    Karl-Heinz

    Hallo Planetenbeobachter, am 30.11.2011 konnte ich den Durchgang und Schattenvorübergang von Io beobachten. Eine Bilderserie habe ich in meiner Homepage www.buecke-info.de/astrotips/beobacht/jupiter/jup20111.htm. Während des Durchganges ist Io als heller Fleck und sein Schatten vor dem SEB zu erkennen.


    Die Fotos sind auf Jupiter zentriert. Selbst während der kurzen Aufnahmezeit bewegt sich Io schneller und wird bei Aufnahmen mit Rot- und Grünfiltern an unterschiedlicher Position abgebildet:




    Auffällig ist der heller Fleck (WOS) südlich der GRF. Im Vergleich zu einer Aufnahme vom 08.11.2011 bewegt sich das WOS merklich schneller als der GRF:



    Beim Vergleich von Aufnahmen der letzten Monate fällt mir auf, dass das NEB schmaler geworden ist.


    Viele Grüße
    Karl-Heinz

    Hallo Sternfreunde,


    seit 2002 biete ich in meiner Homepage eine jährliche Übersicht über den Lauf des Mondes
    an. Neben den Mondphasen sind auch die Tage der Sichtbarkeit schaler Mondsicheln vor und
    nach dem Neumond aufgeführt. Ganz zuverlässig kann man nicht vorhersagen, wenn die letzte und erste Sichtbarkeit des Mondes zu beobachten ist. Neben der geografischen Breite des Beobachtungsortes beeinflussen meterologische Bedingungen den Erfolg der Beobachtung. Ich gebe einen relativ sicheren Zeitpunkt an, die schmale Sichel kann auch einen Tag später oder eher zu sehen sein. In dieser Übersicht sind auch Angaben über die unterschiedlichen Mondentfernungen und Höhen über dem Horizont enthalten.


    Der Mond im Jahr 2012


    Ein frohes Weinhnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr
    wünscht euch
    Karl-Heinz

    Hallo Sternfreunde,
    der grafische Astronomie-Kalender 2012 ist fertig und steht in meiner Homepage bereit: http://www.buecke-info.de/astrotips/...er/minikal.htm



    Dieser Kalender enthält neben der grafischen Darstellung auch für Amateurastronomen interessante Ereignisse und Termine.


    Es gibt zwei Ausführungen, eine als A4-Blatt, die andere auch A4, aber zum Falten für einen kleinen Taschenkalender, hier ein Beispiel:



    Die Übersicht "Der Mond im Jahr 2012" ist noch in Arbeit.


    Viele Grüße
    Karl-Heinz

    Hallo Planetenbeobachter,
    nach einer längeren Schlechtwetterperiode konnte ich am 08.11.2011 wieder Jupiter beobachten, als er seine interessante Seite mit dem GRF zeigte. Der GRF erscheint bisher in dieser Beobachtungsperiode rosa. Die beiden Bänder SEB und NEB sind sehr unterschiedlich. Das SEB zeigt vor und hinter dem GRF ausgedehnte verwirbelte Bereiche. Etwas südlicher zeigt sich ein weißer Spot kurz nach dem GRF. Bei meiner früheren Aufnahme vom 28. 07.2011 war dieser Spot an der gleichen Position. Anders ist es mit den zwei roten Flecken am NEBn. Diese Flecke haben die Position relativ zum GRF merklich geändert. Auch scheint mir das NEB seit Juli schmaler geworden zu sein. Weiter nördlich befindet sich über einem roten Fleck ein dunkles langgezogenes Band (STRK). Dieses Objekt hat offentsichtlich seit dem Juli seine Position zum kleinen roten Fleck nicht geändert.
    Für eine weitere Aufnahme habe ich mein UHC-E-Filter an Jupiter getestet.
    Zunächst zwei Bilder zum Vergleich:



    Ein RGB und UHC-E-Filter-Bild vom 28.11.2011:




    Weitere Bilder und Daten sind in meiner Homepage.


    Mit besten Grüßen
    Karl-Heinz

    Hallo argus,
    zum Stacken verwende ich Giotto oder AutoStackert für Planeten und Registax für Mondaufnahmen. Wenn die Planetenaufnahmen gut sind, ist AutoStackert schnell und sehr gut. Giotto arbeitet langsamer, bietet aber viele Einstellungen. Bei der betreffenden Jupiteraufnahme waren mit AutoStackert fast keine Einzelheiten erkennbar. Bei Giotto habe ich 5% verwendet und bei Passmuster Jupiter im Ganzen eingepasst. Leider habe ich mich noch nicht in Avistack eingearbeitet. Zum Schärfen nehme ich Registax. Fitswork verwende ich oft in den Zwischenschritten und zum Schluss. Die Planetenbilder könnten etwas verkleinert werden. Beim Betrachten in einem größeren Abstand zum Monitor sind die größeren Bilder vorteilhaft.
    Viele Grüße
    Karl-Heinz

    Hallo Planetenbeobachter,


    meine Ausbeute bei Jupiter ist noch nicht sehr groß. Ich möchte hier zwei unterschiedliche Bilder vorstellen.



    Das Seeing war am 13.10.2011 schlecht. Mit AutoStakkert war nichts zu machen. Hier hat sich Giotto wieder bestens bewährt und einige Dateils hervorgbracht.


    Bessere Bedingungen waren am 02.10.2011. Hier hat AutoStakkert gute Arbeit geleistet:



    Diese Bilder mit Angaben zur Beobachtungszeit und weiterer Daten sind in meiner Homepage zu finden.


    Viele Grüße
    Karl-Heinz
    www.buecke-info.de

    Hallo argus,
    es ist immer wieder erstaunlich, welche schönen Aufnahmen dir mit kleinen Öfnungen gelingen!
    Es geht ja immer nach ddiesem Motto: Jedes Fernrohr hat seinen eigenen Himmel. Oft werden mit größeren Instrumenten nur wenig mehr erreicht.
    Grüße
    Karl-Heinz

    Hallo,


    Mars ist zur Zeit ein Winzling, war selber überrascht, was alles auf dem Bild zu erkennen ist.
    Wie lange man beim Aufnehmen Zeit hat, ohne das die Rotation das Bild unscharf macht, hängt auch von der Abbildungsgröße des Planeten ab. Zur Zeit ist die Rotation nicht so schnell "störend". Mir sind allerdings gegenwärtig keine Erfahrungswerte bekannt.


    Hallo Frank, deine Bilder von Sternhaufen sind schön, die relativ schnelle Bewegung pro Tag des Mars ist gut zu erkennen. Leider sind nur wenige Sterne der Preasepe zu erkennen, mit einer einfachen Kamera sicherlich schon sehr gute Aufnahmen. Es geht immer nach diesem Grundsatz: Jede Fernrohrtechnik hat seinen eigenen Sternhimmel.


    Mit freundlichen Grüßen
    Karl-Heinz

    Hallo PLanetenbeobachter,


    an diesem Morgen gelang mir das erste Foto der bevorstehenden Beobachtungsperiode. Verwendet habe ich mein C8, 2fach Barlowlinse und die DMK21AU04.AS. Die Aufnahme führte ich mit Firecupture von Torsten Edelmann durch. Zur Bearbeitung habe ich AutoStakkert und Fitswork verwendet.


    Mars war nur 5,2" groß, die Phase betrug 0.917. Die Deklination der Erde war 17.4°, so dass der Nordpol sichtbar ist. Auf der Nordhalbkugel war am 13.09.2011 Frühlingsanfang, die weiße Polkappe wird sich in den nächsten Monaten verkleinern.



    Auf Mars sind folgende Formationen sichtbar (ZM=285.6°): In der Mitte ist Syrtis Major zu erkennen. Oben befindet sich der helle Nordpol (wegen der geringen Auflösung nicht weiß), darunter das dunkle Gebiet Utopia. Am unteren Rand ist Hellas, das große helle Gebiet nahe des Südpols. Darüber etwas rechts die dunkle Ausbuchtung Syrtis Minor.


    Den Durchgang durch die Praesepe habe ich am gleichen Morgen mit der Meade DSI2 und einer provisorisch davor befestigten Linse gewonnen.


    Grüße
    Karl-Heinz