Posts by Elmar

    Ja Thomas, das ist mir bekannt, daß TV die Lage des field stops (deutsch - Feldblende) angibt. Das habe ich auch in meinem ersten posting erwähnt.
    Nun ist aber Feldblende nicht gleich Brennpunt und deßhalb habe ich hier gefragt. Ob die Angabe sonst keinen Sinn ergäbe weiß ich nicht - könnte man mutmaßen.
    Leider muss ich es aber diesmal ganz genau wissen.


    Gruß
    Elmar

    Danke Wolfgang,


    also ein klares nein, das habe ich befürchtet.
    Hm, dann werde ich wohl die Fokuslage am Himmel mit meinem Ortho-Fadenkreuzokular ermitteln und über die fokusdifferenz auf die beim Nagler schliesen.


    Gruß und CS


    Elmar

    Hallo allerseits,


    im Zusammenhang mit meinem neuesten Selbstbauprojekt muss ich die Brennpuntlage meiner Okulare in Erfahrung bringen.
    Ich benutze im Moment ausnahmslos Nagler. Auf der Televue-Seite ist bei den specs. die Lage der Blende angegeben.
    Nun die Frage: Entspricht das der Lage des Brennpunktes? Oder anders gefragt: Muss der Brennpunkt zwangsläufig auf einer Ebene mit der Blende liegen?


    CS
    Elmar

    Quote

    In die Okulare wollte ich nicht allzu viel Geld investieren. Ich dachte an Ts Optics


    Ja, HR Planetary und Goldkanten (TS Ultra Wide Angle) sind von TS. Lass Dich bei den HR nicht in die Irre leiten. Auch wenn "Planetary" draufsteht sind Sie durchaus auch sehr gut für Deep Sky zu gebrauchen.

    Quote

    Am Dobson werden es welche von TeleVue. Ich glaube die werden den Anforderungen von f/5 gerecht.


    Bei TV Radian, Panoptic, Nagler, Delos und Ethos trifft das auf jeden Fall zu.
    Als preisgünstige Alternative möchte ich noch die (wichtig: neue Serie!) Explore Scientific 82° Okulare erwähnen. Ich habe kürzlich durch ein 11mm am f/5 Teleskop durchgeschaut und war verblüfft, denn ich konnte kein Unterschied zu meinen TV Naglern feststellen!
    Ob alle Brennweiten so gut sind weiß ich nicht, aber ich denke es wäre ein Versuch wert.


    Gruß
    Elmar

    Hallo Jeff,


    Dein jetziges Teleskop hat ein Öffnungsverhältnis von f/8.
    Dein geplantes größeres Teleskop wird ein Öffnungsverhältnis um f/5 haben.
    D.h. das beide Teleskope recht verschiedene Okularbrennweiten benötigen werden. Auch ist f/5 schon etwas anspruchsvoller was Okulare angeht, will man eine einigermaßen gute Abbildung über das gesamte Gesichtsfeld haben.
    Ich würde also an Deiner Stelle jetzt erstmal so wenig wie möglich ausgeben. Wie oben schon erwähnt verträgt f/8 durchaus auch billige Okulare.
    Schau Dich doch mal nach gebrauchten Goldkanten oder HR Planetarys um.


    Was die Brennweiten angeht folgender Vorschlag:
    Übersichtsokular:
    Bei Deinem 114 mm Objektivdurchmesser wäre die Minimalvergrößerung bei 6,5mm AP 17 X . Bei 900 mm Brennweite ergäbe das theoretisch eine Okularbrennweite von 53 mm. Du wirst aber kein Okular mit so einer großen Brennweite finden. Außerdem bist Du mit 1 1/4" Okulardurchmesser begrenzt was das Gesichtsfeld angeht. Du brauchst also ein Okular was die 1 1/4 " so gut wie möglich ausnutzt. Bei 60 - 70° Gesichtsfeld werden so um die 20 - 25mm Brennweite machbar sein.


    Die Optimalvergrößerung liegt bei ca 2 - 3mm AP. Das ergibt bei f/8 eine Brennweite von 16 - 23 mm und würde damit schon in den Bereich Deines Übersichtsokulares fallen.


    Für die Maximalvergrößerung sollte man nicht unter 0,5mm AP gehen, viele sagen sogar 0,7mm. Ich denke mit 5mm Brennweite bist Du da gut bedient.
    Ich würde dann noch eine Zwischengröße um die 9 - 12 mm wählen.


    Also nochmal zusammengefasst:


    -Übersichtsokular: 20 - 25 mm mit 60 - 70° GF
    -Zwischengröße: 9 - 12 mm
    -Maximalvergrößerung: 5 - 6 mm


    Mehr brauchst Du bei Deinem Teleskop wirklich nicht.
    Ich würde auch nicht alle auf einmal kaufen, sondern erstmal eins.
    So kannst Du feststellen ob es überhaupt deutlich besser ist als Deine Billigokulare und ob eine weitere Anschaffung überhaupt Sinn macht.


    Hast Du eigentlich schon die Justage bei deinem Newton überprüft?


    Gruß
    Elmar

    Hallo Toni!


    Richtig, da gibt es unterschiede und das müsste man ausprobieren. Meiner war mir auch etwas zu hell, da habe ich ein Wiederstand ausgetauscht und jetzt passt es.
    Aber mein zweiter Name ist ja auch Mc Gyver...


    Gruß
    Elmar

    Hallo Werner,


    glückwunsch auch meinerseits zum 8" Dobson! Meiner Meinung ein sehr vielseitiges Gerät und für einen Anfänger eine sehr gute Wahl!


    Was die Rückenschmerzen angeht ein Tip meinerseits: Besorg Dir eine höhenverstellbare Sitzgelegenheit!
    Entspanntes Beobachten ist sehr wichtig, man nimmt deutlich mehr wahr!
    Es gibt diverse Astrostühle zu kaufen, allerdings sind diese nicht billig. Manche benutzen Bügelstühle oder dgl.
    Wenn man lust hat, kann man sowas auch selberbauen wie z. B. hier:
    http://www.strnad-emskirchen.de/astro_chair.html
    Eine zusätzliche Zieleinrichtung kann ich auch sehr Empfehlen, es muss dabei auch nicht unbeding ein Telrad sein, ich verwende z.B. ein Leuchtpunktabsehen welches ich für 15 Eur auf dem Flohmarkt geschossen hab.


    Gruß
    Elmar

    Hallo Thomas,


    Was Planeten und hohe Vergrößerungen angeht bringen Instrumente mit kleineren Öffnungen bei mäßigem bis schlechtem Seeing die bessere Abbildung.
    Bringt man aber den Dicken ins Gebirge oder hat man auch so gute Bedingungen, dann steckt er jeden 6"-turbo-APO in die Tasche (vorrausgesetzt die Optik ist in Ordnung).


    Cheers


    Elmar

    Quote

    Elmar: kann es sein, daß ich Escap-Motore von Dir habe (auf dem ITV) ?


    Na Logo!


    Und ich wunder mich daß die noch nicht in der Montierung werkeln!
    Und dann steht die Montierung mit der Du so zufrieden bist auf einmal zum Verkauf.
    Winfried was ist denn los? Verwirrt?
    Wenn Du jemanden suchst der das für Dich erledigt, ich hab Dir schonmal meine Hilfe angeboten!


    Quote

    Elmar: dann hast Du aber eine schlechte erwischt. Meine Läuft einwandfrei. Als ich sie gescheinert hatte, stellte ich Wega ein, 9mm Fadenkreuzokular in den MN68 (1200mm Brennweite) und bin ins Haus zum Abendessen. 3 Stunden später war Wega immernoch genau in der Mitte des Doppelfadenkreuzes. Besser kann es doch nicht laufen, oder?


    Mag sein, im Gegensatz zu meinem Vorbesitzer ist Deiner ja auch nicht vom MASH :twisted:
    Nein, Spaß beiseite, mittlerweile habe ich mich mit mehreren WAMianern ausgetauscht und die Sache ist bekannt. Selbst Beat Kohler ist der Meinung, daß seine alten Montierungen nicht sehr präzise waren. Ich denke eher Du kannst Dich glücklich schätzen eine selten gute erstanden zu haben.
    Um den PE zu beurteilen reicht es allerdings nicht einfach nach 3 Stunden nochmal zu schauen wo der Stern steht. Wie es der Zufall so will könnte Deine Schnecke nach dem Abendessen genau die selbe Position gehabt haben. Eine Schneckenumdrehung dauert bei der WAM knappe 10 min. Wärend dieser Zeit gilt es den Stern kontinuirlich zu beobachten und sich die Maximalabweichungen einzuprägen.


    Gruß
    Elmar

    Hallo Oliver,


    Auch ich benutze eine WAM 400cc und kenne diese mittlerweile ziemlich gut.
    Wenn Winfried mit 70kg visuell keine Probleme hatte dann glaube ich ihm das. Die Montierung ist unheimlich robust und trägt eine Menge.
    Die Angaben von Beat Kohler sind diesbezüglich sehr konservativ.
    Allerdings ist dies in der Regel keine sehr präzise Montierung auch wenn einige dies gerne behaupten. Die verwendeten Schneckenräder und Schneckenwellen sind ganz gewöhnliche Normteile von der Stange die dann vom Hersteller weiterverarbeitet wurden. So sind die verbauten Schnecken laut Hersteller lediglich "nachgeschliffen", was auch immer das heißen mag.
    Meine Montierung hatte anfangs einen PE von +/- 50". Das war soviel, daß der Autoguider teilweise keine chance hatte da hinterher zu kommen. Ich habe die Schnecke dann getauscht und liege jetzt bei +/- 7". Ich musste auch leider feststellen daß die Verarbeitung bei meiner Montierung teilweise recht schlecht ist.
    Auch die Lagerung der Schnecken ist nicht wirklich gut gelöst.
    Die verbauten Encoder sitzen nicht direkt auf den Wellen sondern greifen die Bewegung über rel. grobe Kunststoffzahnräder ab. Sie sind gut für digitale Teilkreise, taugen aber nicht zur Nachführkontrolle oder dergleichen.
    Soweit ich weiß wurden bei den Escap-Motoren Getriebe mit Untersetzungen von 1:48 oder 1:24 verbaut. Bei den heutigen Steuerungen mit 1/64 Microschritt sind 1:24 völlig ausreichend. Damit erreichst Du schon 350-fach bei 12V.


    Gruß


    Elmar

    Hallo Toni,


    danke, jetzt dämmerts!


    Es handelt sich hier also um eine reine Aufsuchhilfe bei besonderen Bedingungen (Deep Sky bei aufgehelletem Himmel oder Objekte an der Wahrnehmungsgrenze) Richtig?


    Nun gut, das verstehe ich. Ich orientier mich in so einem Fall anhand von Sternen, aber wie Du schon sagst jeder hat da seine Methodik.


    Wenn ich das aber richtig verstanden hab geht es in diesem Thread um eine bezahlbare Okularpalette für einen Einsteiger.
    Braucht der denn so ein Okular oder wäre es nicht sinnvoller hier zu sparen und anderswo zu investieren?


    Gruß
    Elmar

    Lieber Micha,


    Quote

    Meinen Bericht hier sauge ich mir nicht vom Hörensagen aus den Fingern


    Nein, so war das auch nicht gemeint und wenn das so rüberkam bitte ich das zu entschuldigen.
    Verstehe mich nicht falsch, ich möchte nicht behaupten daß Deine Methodik falsch wäre. Jeder hat mit der Zeit seine eigenen Erfahrungen gemacht und das ist auch gut so.


    Aber etwas verstehe ich trotzdem nicht:


    Welchen Vorteil hat man bei einer Vergrößerung von 60X gegenüber einer von 80x oder 90x wenn ein Objekt so klein ist, daß man es bei 38x übersehen könnte?


    Gruß und cs


    Elmar

    Hallo Micha,

    Quote

    Was nützt mir das Riesen-Gesichtsfeld, wenn mir wegen Streulicht die DSO absaufen


    Daraus könnte man ja den Schluß ziehen, daß Fernglasbeobachtungen aus der Stadt Unsinn sind...
    Und im Endeffekt kommt es doch auf die Austrittspupille an. Ein 32mm Okular hat bei f/6 sehr gemäßigte 5,3mm. Wo ist da das Problem?

    Quote

    .....oder sie so klein und unscheinbar sind, daß man sie übersieht


    gerade in so einem Fall wirst Du nicht mit 20mm beobachten!

    Quote

    Gut, das ist dann wahrscheinlich der Unterschied in der Okularwahl unter einem ländlichen bzw. städtischen Himmel.


    Jo, und wenn ich das richtig sehe sitzt der Christian in Bamberg. Darf man das schon als Stadt bezeichnen:)..


    Gruß


    Elmar

    Hallo Christian,


    Ich hatte am Anfang eine Ähnliche Staffelung und musste mit der Zeit feststellen, daß das Okular um die 20mm nie zum Einsatz kam. Warum? Es ist irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Wenn man ausgehdehnte Nebel beobachtet nimmt man eh das Übersichtsokular. Bei allen anderen Objekten nehme ich das Übersichtsokular zum aufsuchen und gehe anschließend gleich auf 2 - 3mm Austrittspupille und vergrößer gegebenenfalls weiter.


    Gruß


    Elmar

    Hallo Falco,

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    Eher nach einiger Zeit das Plössl gegen nen Nagler von 9mm austauschen


    Zustimmung, da kannst Du wenig verkehrt machen. Die Nagler T6 sind schon sehr gute Okulare (Hab ich u.a. auch)
    Ich würde es dennoch versuchen gebraucht zu erweben und es anschließend ergiebig testen. Sollte es nicht nach Deinem Gusto sein kannst Du es gegebenenfalls verlustfrei wieder abstoßen.

    Quote

    Da ich mich eher mit dem Deep Sky beschäftigen möchte überlege ich mir irgendwann nen 35mm Okular als zusätzliches Übersichtsokular anzuschaffen, wobei ich zu einem 35mm oder sogar zu einem 41mm Panoptik hin tendiere


    Das würde ich lassen. Ich habe selber ein 10" f/5 Newton und habe hier auch ein 35er Panoptik als Übersichtsoku eingesetzt. Ich habe es aber wieder verkauft, da ich es kaum gewinnbringend einsetzen konnte. 7mm AP war tatsächlich schon zuviel, hätte ich damals auch nicht gedacht. Ich würde an F/5 eher etwas um die 30mm nehmen. Ich verwende mittlerweile ein 26er Nagler. Ich hätte auch ein 31er Nagler genommen, hab mich aber unter Berücksichtigung meines aktuellen Projektes (16" f/4,5) für die 26mm entschieden. Übrigens zeigt ein 26er Nagler nur unwesentlich weniger Feld als ein 35er Panoptik:).


    Gruß
    Elmar

    Hallo Anette,


    Auch von meiner Seite willkommen im Forum!


    Und Glückwunsch zu Deinem Bild! Es ist für den Anfang nicht schlecht. Ein paar Sachen fallen mir dabei auf (bitte jetzt nicht als Kritik verstehen, ist mehr eine Hilfestellung):
    Neben der Farbreinheit achtet man bei der Fotographie noch auf ein ebenes, korrigiertes Bildfeld.
    Ein Parabolspiegel (wie der Deines Newtons) erzeugt Coma, auch ist das Bildfeld leicht gekrümmt. Dies ist besonders bei schnellen Systemen wie Deinem mit f/5 sehr ausgeprägt.
    In Deinem Bild sind die Sterne am Bildrand so Kometenhaft auseinandergezogen (gut zu sehen rechts unten). Das ist Koma. Auch sind die äüßeren Sterne etwas aufgebläht bedingt durch die Bildfeldkrümmung. Außerdem sind die Bildfehler nicht in allen Ecken gleich. Rechts unten sieht man besonders Koma, links unten dagegen besonders aufgeblähte Sterne. Ursache hierfür ist höchstwarscheinlich ein etwas verkippter Okularauszug. Du kannst dies kontrollieren indem Du ein Justierokular einsetzt, den Newton kolimierst und anschließend den Okularauszug rein und rausfährst. Dabei sollte das Justierokular keine Veränderung zeigen.
    Ansonsten ist der Auszug verkippt. Du kannst dies aber leicht korrigieren durch unterlegen von Pappe oder Unterlegscheiben etc. an den Befestigungsschrauben.
    Was die Korrektur des Bildfeldes angeht kommst Du leider beim Newton nicht an der Anschaffung eines Comakorrektors vorbei. Der Korrigiert Coma und Bildfeldkrümmung in einem.
    Auch beim Achromaten hast Du es mit Bildfeldkrümmung zu tun. hierfür gibt es die sogenannten "Flatener".
    Wie überwachst Du eigentlich die Nachführung? verwendest Du ein Leitrohr?


    Gruß


    Elmar

    Hallo,


    ich schließe mich dem Vorschlag von Chris an. Gerade wenn es auch Deep Sky sein soll braucht es Öffnung.
    Große Öffnung vernünftig auf eine Montierung zu bringen wird extrem teuer. da reichen mit Glück die 4000 Eur gerade so nur für die Monti.
    Mit einem Dobson für die visuelle Beobachtung machst Du wenig falsch. Dazu noch ein Paar gute Okulare und Filter - das wars für den Anfang!
    Dann würde ich Kontakt zu anderen Astronomen in Deiner Nähe suchen (Stammtische, Vereinigungen etc.) und mich mal intensiv mit den Astrofotografen austauschen. Gerne auch mal mit denen verabreden und ihnen bei der Arbeit zuschauen. So kannst Du Dir am besten ein Bild machen worauf es bei der Astrofotografie ankommt, was es für Geräte und Zubehör gibt und was man für Optionen hat. Um Himmels Willen nicht jetzt Alles auf einmal kaufen!
    Gerade bei der Fotografie kann man unbedacht schnell an Grenzen stoßen die man vorher garnicht auf dem Zettel hatte. Die Gefahr von Fehlkäufen ist hier also Groß!


    Gruß
    Elmar

    Hallo Dominique,


    selbstverständlich sind TV-Okulare sehr wertig und werden immer einen dankbaren Abnehmer finden, keine Frage.
    Auf der anderen Seite kann man auch Hyperions gebraucht erwerben, und in der Regel zu sehr günstigen Preisen....


    Gruß
    Elmar