Posts by Winfried Berberich

    Ich werde also über Sprüche wie "Der Stern links oben ist etwas verzogen" nur noch lächeln.


    Finde ich ausgezeichnet, Stefan.
    Wir sind schließlich Amateure und sollten es auch bleiben. Kein Streß, nur Freude am Hobby. Wenn es in Arbeit ausartet, dann macht es keinen Spaß mehr.
    Mich sieht man auch nur noch in der Sternwarte, wenn der Himmel wirklich perfekt ist.
    Zudem beginnt jetzt bei mir die berufliche Saison, es geht endlich wieder an die Kirchenfotografie. Da bin ich eh tagelang unterwegs und nur noch am Wochenende zu Hause. - Und da will ich nur Spaß haben. Daher habe ich die Fotografie schon lange aufgegeben und mich dem Zeichnen gewidmet. Solltest Du mal probieren, es beruhigt ganz einfach die Nerven. - Und ICH entscheide, ob ein Sternchen in der oberen linken Ecke scharf (gezeichnet) ist oder nicht...
    Hab`Spaß an der Sache, mehr nicht, alles andere bringt nur Frust!


    "Gestern war einer der erfolgreichen Tage."


    Das kann man wohl sagen! Mal wieder Spitzenfotos von Dir. So ganz langsam flattert es auch bei uns, aber im Moment ist es schon wieder zu kalt geworden. Wahrscheinlich deswegen, daß die Kinder an Ostern keine von der Sonne geschmolzenen Schoko-Ostereier finden....

    Herrlich!


    Ja, es ist ein Rotmilan, im Volksmund auch Gebelweihe genannt, seines gegabelten Schwanzes wegen.
    Wir hatten kurzfristig für eine Saison ein Pärchen hier, das aus der Nachbarschaft umgezogen ist, seit es unser Bussardpärchen nicht mehr gibt. Leider habe ich sie seither nicht mehr gesehen, schade eigentlich.
    Dafür brüten (zum Leidwesen meiner Frau) unsere Falken unter dem Dachgiebel. Mit Bettenrauslegen ist also nichts mehr, die werden verschi.... - Du weißt schon...

    Hallo Hans-Ulrich,


    eine sehr schöne Aufnahme. Die "Ringellöckchen" hatte ich bislang noch nicht gesehen, scheint es nur bei ganz jungen Trieben zu geben, die nur wenige Stunden alt sind. Zuerst dachte ich, es wäre der große Wiesenpippau, aber der blühr ja erst ab Juni und ich viel höher.

    Hallo,


    hier mal ein Einsteigerbuch, das eigentlich die ganze Bandbreite der visuellen Astronomie für Einsteiger abdeckt: http://www.fzb-ateliers.com/anschauliche_astronomie.html
    Entschuldige die Eigenwerbung, ich habe dieses Buch gemeinsam mit Uwe Pilz gemacht. Logischerweise finde ich es gut....
    Der ROTE Galaxy-Dobson ist eines der üblichen Einsteigergeräte. Den 8" f:6 habe ich seit über 10 Jahren als Universal- und Reisegerät. Ansich reicht der für ein Leben, käme da nicht der Größenwahn, dem ich auch erlegen bin. Ich habe noch einen 14" Lomo-Dobson im Volltubus - satte 105kg schwer, dafür aber nur als stationäres Gerät.
    Ein Galaxy (in rot) ist ein GSO Dobson, nur von etwas ausgesuchter Qualität. Ansich tun sich alle diese Geräte nichts, Birkmaier achtet nur darauf, daß nur gute Geräte und kein Schrott in den Verkauf kommen. Die "richtigen" Galaxies heißen dann ATD (Alu-Tubus-Dobson) oder GND (Gitterrohr Newton Dobsons) und sind um ein vielfaches teurer, da aus reine Handarbeit.


    Über Okulare kann man endlos streiten. Eigentlich heißt es hier: Durchschauen und selbst sehen, was einem liegt. Dazu dienen die Teleskoptreffen, das nächste ist das ITV in Gedern am Vogelsbergkreis. Dort findet man auch mich, wie zu Anbeginn vor 23 Jahren, - jedes Jahr.....


    Als Midrangeokulare kann ich die Hyperions von Baader empfehlen, die habe ich für mein Bino. - Andere werden andere Okulare empfehlen.
    Für mich ist die Wahl seit einigen Jahren beendet, ich kümmere mich nicht mehr um die Okularauswahl, weil ich meine gefunden habe. Das sind die Ethos-Okulare von El Nagler. Aber der ganze Satz liegt bei rund 4500 Euronen, nichts für den Einsteiger, denn er kann sie noch nicht ausreizen.


    Wichtig finde ich:
    Übersichtsokular in 2" Steckhülse mit ca. 30mm Brennweite und 65 Grad sGF (scheinbares Gesichtsfeld)
    Dann 17mm/13mm/10mm/8mm/6mm. Brennweiten nur so ungefähr, kann anstelle von 8 auch 9mm haben. Wichtig dabei: je kürzer, desto mehr Gesichtsfeld braucht man am Dobson, um nicht ständig am Nachschubsen zu sein. Ab 10mm empfehle ich nur Okulare mit 82 Grad sGF. Über die Anbieter müssen andere etwas sagen, da habe ich keine Ahnung mehr.
    Die Aufteilung für den Anfang könnte sich so darstellen: 30mm/17mm/10mm/6mm
    Oder auch 30mm/15mm/8mm, wenn es nur 3 Okulare am Anfang sein sollten.


    Genauso wichtig aber sind: warme Klamotten, gute Schuhe (Moonboots im Winter), Klappstuhl und Klapptisch, Sternkarte oder Android, Sternkarte gedruckt (Oculum, Reiseatlas) und Rotlichtlampe.


    Lieben Gruß
    Winfried

    Hallo,


    das Loch im Deckel ist ein Artefakt aus vergangenen Tagen.
    Das dient dazu, dahinter eine Sonnenfilterfolie zu kleben, habe ich bei meinem kleinen Refraktor so gemacht. Beim Newton sitzt es natürlich außerhalb der Mitte, da kann man noch ein zweites, gleich großes Loch einschneiden und hat dann die bessere Scharfstellmöglichkeit, das ist richtig. Beim Refraktor sitzt sie aber in der Mitte, da geht dann nur die Sonnenfilterfolie. Man braucht für die Sonne ja nicht die volle Öffnung, obwohl man dann mehr Details auf der Sonnenoberfläche sieht.

    Ja,


    sehr gut sogar, damit machst Du nichts falsch.
    200x sind oft verwendbar, 250x schon seltener am Planeten. Oft wird das Bild nur vergrößert, bringt aber nicht mehr Details. Ideal sind so zwischen 150 und 200x Vergrößerung. Ich nehme die 250x am Refraktor oft wieder zurück, weil das Bild schwammig wird. Man braucht dazu eben ideale Bedingungen und wann hat man die mal in unseren Gefilden...

    Hallo,


    auf dem Bild ist schwer zu erkannen, wo du genau warst. Hast Du die Rektaszension und Deklination des Objektes?
    Dann könnte ich mal in THE SKY, meinem Planetariumsprogramm, danach suchen. Draco ist ja nicht unbedingt ein kleines Sternbild.

    Hallo Flavio,


    Dein Buget ist zum Einstieg recht hoch gewählt. Das läßt viele Möglichkeiten offen.
    Ich empfehle trotzdem einen Dobson OHNE GOTO. Der Grund: wie bereits geschrieben, ich habe selbst mit GOTO angefangen, eine Meade 8" SC in computergesteuerter Gabelmontierung. Das hatte ich 10 Jahre lang, bevor ich mir einen Dobson kaufte. Das Ergebnis: ich stand da die der berühmte "Ochse vorm Berg", habe nichts mehr gefunden und musste mehr oder weniger von vorne anfangen.


    GOTO habe ich heute wieder, aber nachdem ich mit dem Dobson den Himmel kennengelernt habe. Heute stelle ich Objekte auch ohne Sternkarte ein, - ich weiß jetzt, wo sie sind. Das ist der Vorteil des Dobsonds: man lernt den Himmel kennenlernen. Mit Telrad-Sucher und Karte überhaupt kein Problem.


    Kaufe Dir einen guten Dobson (Mittelklasse um die 500 Euro) und investiere in gute Okulare und Du wirst ein Leben lang Freude haben. Einen 8" f:6 oder 10" f:5 kann man später immernoch parallaktisch montieren. Nur was größer ist macht Probleme (finanziell zumindest). Zwischenzeitlich habe ich für meinen großen Dobson "Ulugh Beg", ein 14" Lomo-Dobson im Volltubus eine s.g. Dobsonplattform, d.h. ich stelle ihn ein wie einen normalen Dobson und er führt mir z.B. Planeten ca. 1 Stunde nach. Ist und bleibt aber ein Dobson.


    Viel wichtiger sind gute Okulare, gerade beim 10" mit f:5. Hier eine gute Abstufung wählen, Übersichtsokular um die 30mm, dann 17/13/10/8/6mm (alles so ungefähre Brennweiten, statt 8 kann es auch 9mm sein). Im Hochvergrößerungsbereich sollte man die Okulare enger wählen, da machen 2mm schon eine Menge aus, gerade am Planeten.

    Hallo,


    wie Uwe, ABSOLUT den Rückl. Den habe ich seit über 10 Jahren und kein anderes Werk kommt an dieses Buch heran.
    Dazu habe ich noch 2 fotografische Mondatlanten, einer aus Malaysia in Englisch. Den gab es mal bei intercon Spacetec. Aber der ist nur zum Vergleichen mit dem gesehenen, weniger zum Suchen. Da bevorzuge ich den Rückl

    Hallo Unbekannter (ein Name wäre schon gut),


    Das mit Mars ist so eine Sache. Einfach fotografieren kann man ihn nicht. Man dreht ein AVI mit einer Webcam oder Planetenkamera, macht damit sozusagen einige tausend Bilder und "stackt" diese, d.h. man lagert sie übereinander. Dafür gibt es eine Menge Programme im Netz, die meisten kostenfrei.


    Wenn Du ihn so gesehen hast, ohne Strukturen, dann liegt das am first light: für Planetenbeobachtung braucht es Erfahrung. Am Anfang sieht man einen hellen Fleck, vielleicht rötlich, mehr nicht. Je öfters Du beobachtest, desto menr Details wirst Du entdecken. Das geht allen so. Lange und oft beobachten, immer mal wieder weg vom Okular und dann wieder hin. Aus leichten Schattierungen werden dann Gebirgszüge und Formationen. Alles braucht seine Zeit....


    Der rote Punkt könnte ein Artefakt der Kamera sein. Aber ich habe hier einen Laptop mit (sau)mäßigem Monitor, ich kann es von hier aus nicht bestimmen. Vergleiche das Bild mal mit einer guten Sternkarte (Stellarium, kostenfrei oder anderen).

    2. Versuch, hat nicht gespeichert...
    So wichtig sind meine Zeichnungen nun auch wieder nicht, zudem stehen sie auch im Forum-stallarum, meist zeitgleich. Und auf meinen Servern sind alle meine Zeichnungen gespeichert. Schon Wahnsinn, was da in unserer elektronischen Zeit alles anfällt. Mein erster Mac hatte 4GB Speicher (SCSI, der geht heute noch...). Nun stehen drei große Server hier, jeweils mit 18TB Speicher. Und zwei davon sind voll. Alle Mit Riad-5 und Serversystemsoftware ausgestattet. Ich hoffe mal, diese Sicherheit reicht für die kommenden Jahre aus. Ans Netz kommt mir keiner davon.

    Hallo Wolfgang,


    wann ich die Beobachtung gemacht habe, weiß ich nicht mehr ganz genau. Normalerweise bearbeite ich meine Zeichnungen am Computer einen Tag später und stelle sie ein. Nach den Exif-Daten war die Bearbeitung am 24.9.2009.
    Beobachtung also am 23.9. und das Einstellen am 24. oder 25.9.2009

    Ad 1: Sterne kann man nicht kaufen, nur "Patenschaften" bei Sternwarten, die dazu dienen, das Equipment auf dem Laufenden zu halten, ist also mehr eine Spende.
    Ad 2: Wer dafür Geld an "professionelle" Verkaufer gibt, hat das so und so schon verloren. Viel Geld für ein wertloses Stück Papier, den nur die int. Organisation kann Namen vergeben und die sind sehr streng.

    Hallo Wolfgang,


    schöne Aufnahmen präsentierst Du uns da!
    Ich kenne Dresden recht gut, war schon mehrmals dort, zuletzt im Winter zu einem Vortrag bei der Palitzsch-Gesellschaft (historische Astronomie).
    Leider war das Wetter an diesem Tag so schlecht, daß ich keine Aufnahmen machen konnte. Der Dom ist herrlich in seiner äußeren Erscheinung sowie senem inneren Aufbau, keine Reise dorthin vergeht, ohne daß ich ihn besuche.
    Danke fürs zeigen!


    P.S.: die Lyra steht im furum-stallarum unter Zeichnungen.

    Hallo Wolfgang,


    ich lade meine Fotos grundsätzlich nicht auf Server im Internet hoch. Ich weiß nicht, wie sicher sie dort sind bzw. weiß, daß sie dort unsicher sind.
    Früher konnte man beides machen, also auch vom hauseigenen Server oder Rechner hochladen. Heute geht es nur noch über URL, die andere Art ist zwar als Bildchen noch vorhanden, es tut sich aber nichts. Dein Link führt, wie schon so oft, auf "error 404".
    Schade, die Zeichnung war eine meiner besten, ich stelle sie im forum stellarum noch einmal ein, Du kannst sie dann ja "rüberholen".

    Tja Wolfgang,


    auch im Explore Scientific ED-127/950 kann man die kleinen Sternchen zwischen Epsylon Lyra 1+2 sehen. Ich fotografiere ja bekanntlich kein Astro, zeichne aber. Und da sind sie wunderbar zu sehen.
    Leider funktioniert das Hochladen (mal wieder) nicht, ich kann die Zeichnung also nicht zeigen, aber ich hatte sie schon mal hier gezeigt. Vielleicht findet man sie unter "Zeichnungen"

    So,


    der Astronomietag 2014 ist nun wieder Geschichte.
    Leider eine traurige. Der Sahara-Sand und Staub hat uns den tag versaut, zu sehen war (fast) nichts. Bis etwa 14 Uhr konnten wir den Leuten noch die Sonnenflecken zeigen, dann war alles dicht. Das blieb auch die gesamte Nacht so.
    Am Sonntag dann (natürlich...) strahlender Sonnenschein und keine Spur mehr vom Sand (nur auf meinem Auto). Ich habe dann alleine den Tag genutzt und konnte wenigstens noch ca. 20 Leuten die Sonne zeigen. Am Abend zog es dann leider wieder zu.


    Schade, es kamen Leute aus Aschaffenburg und Würzburg, aber sie wussten bereits, was sie erwartete. So blieb es bei guten Gesprächen und dem Theoretisieren über Himmel und Teleskope.

    Hallo Christoph,


    der 1. April ist zwar schon vorbei, aber ich erinnere mich noch gut an einen Aprilscherz, der zeigen sollte, daß die Amis wirklich oben waren: da lagen zerknüllte Coladosen rum und Mc.Donald Tüten. Die Montage war so perfekt, daß man denken könnte, das wäre echt. Schade, daß ich die Bilder nicht mehr finde.
    Aber die Fotos hier sind schon eine Nummer! So etwas an Auflösung bräuchten wir bei unseren Kameras.