Posts by winnie

    Moin Winfried!


    Diese gelben V-Stative sind stabil, ohne Frage. (Neupreis um 150 EUR.) Oft sieht man, daß sich die Besitzer noch eine Dreiecksplatte zur weiteren Stabilisierung eingebaut haben. Oben auf der Trägerplatte ist AFAIR ein (genormtes) 50-mm-Loch, in das sich Adaptionen für die gängigen Montierungen einpassen lassen. Wenn man einen Feinmechaniker an der Hand hat, ist das gut, ansonsten kann man ja mal beim Astro-Händler nachfragen, denn für andere Holzstative gibt es solche Adapter auch fertig zu kaufen.


    Ich hab' noch ein "nacktes" gelb-oranges V-Stativ hier rumstehen, das ich nächstes Frühjahr erst wieder aufarbeiten wollte. Es hat so einige Einsätze hinter sich und braucht vor allem eine neue Lackierung. Alle anderen Bauteile sind unverwüstlich. Ein Bastlerteil also. Wer's für 'nen Fuffi inkl. Versand haben will, kann mir ja 'ne Mail schreiben.

    Moin zusammen!


    Die langbauenden Skywatcher-Refraktoren besitzen ein langes Auszugsrohr, damit ist also auch die (visuelle!) Beobachtung ohne Zenitspiegel möglich. Ich selbst besitze das gleichgebaute 90/900er Modell und hatte früher jahrelang einen Bresser "Uranus" (FH 102/1000 mm), ebenfalls auf EQ-3.
    Den Auszug kann man im gewissen Rahmen noch stabilisieren. Dort ohne Weiteres einen langen Projektionsadapter und eine dicke Spiegelreflex dranzuhängen, ist eben nicht... :blush:


    Die Kombination mit NEQ-3 ist bei voll ausgefahrenem Stativ - wie man es für Refraktoren braucht, um nicht bei Zenitbeobachtungen im Gras zu liegen - und evtl. noch Wind dazu eher wackelig, das ist richtig. Eine EQ-5 oder Baugleiche - oder besser noch eine GP auf Holzstativ - ist um Längen besser. Doch solche Kombinationen bekommt man nie in einem Karton vom Händler. Da muß man schon gezielter einkaufen als planlos, um dann 1. die alte Monti wieder loszuwerden und 2. dann die neue Monti teuer einzukaufen. Ein Holzstativ ist auch nicht billig, zur Not geht auch erstmal das niedrigere Stahlstativ von Skywatcher, was mitgeliefert wird.


    BTW: Um 0 Uhr MESZ ist Jupiter im Moment wirklich noch zu niedrig, lieber noch eine bis zwei Stunden länger warten. Er geht erst 05:30 morgens durch den Meridian.

    Moin Andreas!


    Dein kleines Auszugsfernrohr habe ich schon auf A.de gesehen, leider hast Du da das falsche Forum ausgesucht und Dein Beitrag ist im theoretischen Abteil gelandet. Kein Wunder, daß da keiner antwortet.
    Diese Fernrohre sind für den terrestrischen Einsatz gedacht, also für Astronomen eher uninteressant. Die Brennweite dürfte so nicht stimmen, da ja noch ein Linsensystem im Innern für das aufrechte Bild sorgt. Schraub das Objektiv raus, dann kannst Du für diese Linse die Brennweite direkt bestimmen!
    So ein Fernrohr habe ich in den frühen 80ern auch besessen, meins war aber Made in Japan, Revue von Quelle. Funktionierte genauso gut. Diese Dinger sind massenhaft hergestellt worden.

    Moin Adrian!


    Vom Thema Astro-Fotografie würde ich erstmal Abstand nehmen, wenn mit Teleskopen überhaupt noch keine Erfahrungen vorhanden sind. Natürlich kann man den Mond oder helle Planeten durchs Okular fotografieren oder eine Kamera mit Teleeobjektiv auf die Hauptoptik schnallen und dann nachgeführt Langzeitaufnahmen versuchen (sogen. Piggypack-Methode).
    Aber das ist erstmal nicht das Hauptproblem.
    So ein 114/900er Newton war lange Zeit DAS Einsteigermodell, auch wenn das bei dem heutigen Überangebot an Dobsons oft als Spielzeug tituliert wird. Die gleichen Newtons vor 35 Jahren - als ich mir menen ersten gebraucht anschaffte - sahen auch nicht wesentlich anders aus als das oben schon verlinkte TS-Angebot. Ich denke, bei solchen Teleskopen kann man heute immer noch zuschlagen, zumal die Gerätschaften nicht mehr so teuer sind wie früher. Holt man sich noch die Motorisierung der RA-Achse dazu, kann man mit dieser Teleskopgröße schon eine Menge erleben.
    Alle Teleskope, deren Tubus kürzer ist als die dazugehörige Brennweite, sind mit Vorsicht zu genießen. Besonders die kurzen (katadioptrischen) Newtons aus dem Billigbereich haben eine schlechtere Bildqualität als der vergleichbare "klassische" Newton (114/1000 zu 114/900). Das Thema Justage wurde schon genannt. Auch hier sind die 114/900er problemloser.


    Die Allermeisten Newbies fangen heute wohl einem 8"-Dobson (Newton 203/1200 mm) an. Die Neupreise fangen da wohl erst bei 300-350 EUR an, aber vermutlich gibt es vor Weihnachten das eine oder andere Sonderangebot. Wenn man so einen Dobson im Neuzustand gebraucht abschießen kann, lassen sich je nach Ausstattung etwa 100 EUR sparen.
    Diese Teleskopgröße sammelt 4mal soviel Licht wie der 114er Newton. Damit sind dann schon für einen absoluten Anfänger erstaunliche Sichtungen möglich und das Erkennen von Details an den verschiedenen Himmelsobjekten ist wesentlich einfacher als mit dem kleinen Gerät.

    > Aber so unbegründet ist dein Einwand nicht


    Natürlich nicht. Ich habe bspw. meine bisher 3 oder 4 Telrads alle wieder verkauft. Seitdem nutze ich nur noch 6x30-Sucher an meinen drei Teleskopen, z.T. sind sogar die fetten Fadenkreuze ausgebaut, weil die mich mehr stören als nützen. Die Telrads habe ich wegen der Tauanfälligkeit alle aus dem Verkehr gezogen. In unserer Vereinssternwarte nutze ich ihn aber dennoch gern zum Auffinden der Alignment-Sterne für die FS-2.


    Meine Meinung ist, daß ein Anfänger durchaus Telrad plus Sucher benutzen sollte. Mit dem Sucher kann man schnell kontrollieren, ob man mit dem Telrad richtig gezielt hat - man ist mit dem Auge ja nicht weit weg. Ich kenne übrigens auch genug Beispiele, wo Anfänger, die nur mit Telrad unterwegs waren, absolut nichts gefunden haben. Je mehr Hilfsmitel zu Anfang, umso besser. Später kann man dann "seinen Weg" gehen und das einsetzen, was einem mehr liegt.

    Moin Daniel!


    > was man hat das hat man


    ...hat man doppelt. Das Okular hätte nicht nötig getan. Du hast doch Plössl in dem Brennweitenbreich.


    Ich glaube, bei der And-Galaxie besteht bei Dir völlige Unklarheit, mit was für Dimensionen Du es am Himmel zu tun hast. Hier einmal ein Größenvergleich zum scheinbaren Durchmesser des Mondes, damit Du siehst, worüber wir hier überhaupt reden!


    Klick mich!


    Was Du brauchst, ist ein Übersichtsokular 38 oder 32 mm Brennweite, dazu einen 2"-Zenitspiegel, sofern Dein Auszug am Teleskop dafür ausgelegt ist!

    Moin Daniel!


    Was ich bei den ganzen Tips und Okularrechnungen hier bisher zur M31-Aufsuche vermisse, ist der Hinweis auf einen Sucher. Der wird doch sicherlich am Refraktor vorhanden sein?! Die Andromeda-Galaxie - und mit ein bißchen mehr Übung auch andere helle Messier-Objekte - sind darin schon gut erkennbar. Der Sucher muß natürlich vorher auf die Hauptoptik justiert sein. Wie das geht, steht in den Anleitungen zu den SW-Teleskopen.
    Die Suchreihenfolge wäre also: Einpeilung mit Telrad, dann Blick durch den Sucher und schließlich durchs Übersichtsokular.


    Hilfreich ist auch, wenn man neben einer drehbaren Sternkarte auch noch ein Fernglas dabei hat. Dann kann man sich die Geschichte schon mal grob mit sehr viel mehr Gesichtsfeld anschauen. So habe ich mir früher oft geholfen. Nachteil ist (besonders für Anfänger) die unterschiedliche Orientierung im Bild: FG aufrecht und seitenrichtig, Refraktor mit Zenitspiegel aufrecht und spiegelverkehrt, Sucher meist kopfstehend um 180° gedreht. Wenn man damit als Anfänger noch nicht umzugehen weiß, "verfährt" man sich eben am Himmel. Das Star-Hopping muß man üben, das hilft nix.


    Was mir zum Teleskop noch einfällt: Die SW-Refraktoren 102/1000 haben doch mittlerweile alle einen 2"-Auszug, richtig!? Dann wäre es angebracht, sich einen 2"-Zenitspiegel zu beschaffen und ein dickes 2"-Aufsuch-Okular einzusetzen. Der Blick dadurch wird ggü. den Plössls sein wie Tag und Nacht!
    Brauchbare 2"-Erfle mit knapp 70° scheinbarem Gesichtsfeld (sGF) gibt es schon für deutlich unter 100 EUR/Stück. Davon würde ich mir doch eins gönnen an Deiner Stelle...


    Rechnen wir mal:
    Ein 38er Erfle liefert bei dieser Optik 26fache Vergrößerung bei knapp 3,8 mm AP * und 2,6° tatsächliches GF (tGF) ** am Himmel.
    Beim 32er sind die Werte: 31fach, 3,2 mm AP und 2,1° tGF. Ein bißchen mehr Vergrößerung erleichtert die Erkennbarkeit.


    * http://de.wikipedia.org/wiki/Austrittspupille
    ** tGF = sGF / Vergrößerung

    Moin Frank!


    Oben rechts auf dieser Seite gibt's den Menuepunkt "Mitgliederkarte". Einige Leute im Saarland sind dort verzeichnet. Vielleicht kannst Du die ja mal kontaktieren?!
    An Händlern im Saarland fällt mir nur http://www.apm-telescopes.de/ ein. Ruf da am besten vorher an, ob sie Dir helfen können. Vielleicht gibt's in Deiner Nähe auch irgendwo einen Astro-Stammtisch. Das ist eine hervorragende Einrichtung, um Gleichgesinnte kennenzulernen. Die kommenden zwei Wochenenden finden überall im Bundesgebiet Teleskoptreffen statt. Schau mal unter http://www.teleskoptreffen.info/


    Newton-Justage ist im Grunde nicht schwer, vor allem an so einem gutmütigem Gerät wie dem 114/900er. Einmal vernünfig gezeigt bekommen und das Prinzip verstanden, denn klappt das schon. Man muß nur in einer bestimmten Reihenfolge vorgehen, und das ist gar keine Kunst. Die Anleitung von Uwe ist sehr zu empfehlen!


    BTW: Ein Laser ist zwar eine brauchbare Hilfe, man kann so einen Newton aber auch komplett ohne einstellen. Die abschließende Endjustage am Stern ersetzt so ein Laser aber auch nicht.

    Moin Dom!


    Ich hab' von keiner "App" abgeraten - bitte verdreh nicht die Aussagen. Es ging einzig und allein um zu helle Handydisplays und von Smartphone-Nutzung am Teleskop allgemein. Diese spezielle "App" interessiert mich doch nicht die Bohne.


    > diese Tatsache habe ich aber auch als gegeben vorrausgesetzt.


    ...und bringt uns in diesem Fall überhaupt nicht weiter. Ich glaube eher, daß Du Dich wegen Deiner toll dimmbaren Lieblings-"App" auf den Schlips getreten fühlst und dann noch heute morgen mit dem falschen Bein aufgestanden bist, wenn Du bei dem bißchen Kritik gleich so die Wände hochgehst.


    Aber gut, lassen wird das. Es führt zu nichts.

    Moin Dom!


    ...wen pöbelst Du eigentlich morgens um Sechs an?!


    Es geht in diesem Thread eigentlich um die Erstorientierung eines Anfängers am Himmel, nicht um die Aufsuche schwacher Kometen. Dafür benutze ich übrigens auch ein Netbook, aber kein Smartphone. Sowas brauche ICH nicht. Die Warnung vor zu hellen Handydisplays am Teleskop ist IMO legitim und hier sicher ein Grund, warum der TE am Himmel nix findet.

    Moin Marco!


    Nach meinem Dafürhalten sind die ED besser farbkorrigiert als die Achromaten. Das heißt aber nicht, daß Erstere völlig farbrein sind. Mir ging es bei dem Hinweis auch eher auf die kompaktere Bauform der kurzen ED-Refraktoren als um den Farbfehler - den, wie ich oben schon schrieb - jeder mal selbst erfahren sollte, um ihn bewerten zu können.
    Es nützt ja nun nix, wenn ich pauschal schreibe: "Achromaten sind wg. Farbfehler nicht zu gebrauchen." Das ist natürlich Quatsch.


    So: Maks und SC...
    Beides sind sogen. Katadioptrische Teleskope mit verhältnismäßig hoher zentraler Abschattung (Obstruktion), die vor allem auf kurze Baulänge optimiert sind. Beide Systeme verwenden - mit wenigen Ausnahmen - die verkippungsanfällige Hauptspiegel-Fokussierung. (Das Kippeln des HS nennt man "shifting".) SC besitzen meist Öffnungsverhältnisse von f/10, Maks in dem Bereich, der uns hier interessiert, von f/12 bis f/15. Das bedeutet zum Einen eine schnell und mit langbrennweitigen Okularen erreichbare hohe Vergrößerung, auf der anderen Seite sind solche Teleskope keine sogen. "Richfielder", auch wenn einige das mit 2"-Okus gerne hinmurksen möchten.
    Meine Erfahrung mit einem 5"-Mak von Skywatcher, sowie drei Russentonnen (100/1000 mm) in den letzten 12 Jahren: Die HS-Fokussierung ist mir zu schwammig, die Abbildung nicht "knackig" genug - auch wenn ich das mit meinem 90-mm-Achro vergleiche. Baulänge kurz, Gewicht dagegen relativ hoch (dicke Meniskuslinse).
    Bei den SC, durch die ich bisher geschaut habe, ist mir immer die hohe Obstruktion und die fehlende "Endschärfe" im Bild aufgefallen. Aber das sind rein subjektive Eindrücke. Das einzige Instrument, mit dessen Bild ich zufrieden bin, ist das des 12"-ACF in unserer Vereinssternwarte. Das nur nebenbei.


    Gut, zu Situation auf Deinem Balkon: Ich hab' hier meinen 90er Refri auf Vixen-Porta aufgebaut im Zimmer stehen. Wenn Dein Balkon nur 125 cm tief ist, dann hast Du seitlich noch etwa 20 cm Platz, wenn man das Stativ so hinstellen würde. Einen Hocker zum Sitzen bekommst Du nicht mehr hinter das Stativ. Das ist alles zu eng.
    Es gab neulich den Vorschlag, eine azimutale Montierung direkt ans Balkongitter zu montieren. Dann hätte man hinter dem Teleskop wenigstens etwas mehr Platz. Optimal ist da aber alles nicht.

    Moin Namenloser!


    Wie ich hier lese, hast Du Dich im Vorfeld schon viel eingelesen und dabei vor allem die Nachtiele der einzelnden Teleskopsysteme im Hinterkopf behalten. Einiges stimmt davon, einiges wird in vielen Beiträgen massiv überbewertet. Man muß sich vor allem vor Puristen in Acht nehmen, die ihren Standpunkt als den alleinig Glücklichmachenden darstellen und so viel zur Legendenbildung und Verunsicherung unter den Anfängern beitragen.


    Zu den Angeboten oben: Der angebliche "5"-Cassegrain" ist auch ein Maksutov. Das erkennt man schon an der Brennweite. Wenn ein Astro-Händler in seiner Anzeige so einen Bock schießt, dann ist besondere Vorsicht anzuraten!
    Okay, egal.
    Montierung: Hier solltest Du überlegen, ob Du mit einer parallaktischen Montierung und dem sperrigen Dreibein darunter auf dem Mietskasernen-Balkon klarkommst. U.U. ist da eine azimutale Montierung besser, wenn der Platz klein ist, von wo aus Du hauptsächlich beobachten willst.


    Bei Deiner Auswahl bist Du ja nun bei Maksutows von 4" und 5" hängengeblieben, auf der anderen Seite FH-Refraktoren mit 90 mm oder 4". Von der opt. Leistungsfähigkeit tun die Gerätschaften sich alle nicht viel, einzig zwischen 90-mm-Refraktor und 5"-Mak wird man schon einen kleinen Sprung in der Lichtausbeute bemerken. (Das hängt u.a. mit den Reflektionsverlusten der Spiegelteleskope zusammen.) Überlege Dir, ob Du mit einem sperrigen 1-Meter-Refraktor oder einem kompaktem Mak auf Deinem Balkon besser klarkommst. Den Farbfehler mußt Du allerdings selbst beurteilen, denn jeder empfindet ihn anders, mal mehr, mal weniger störend.
    "Farbreduzierte" und kompaktere ED-Refraktoren gibt es in der Größenklasse natürlich auch wie Sand am Meer. Aber hier muß man schon etwas mehr Geld in die Hand nehmen.


    Zwei Tips: Schau Dir die gewünschten Teleskope, wenn es geht, vor Kauf in der Realität an! Triff Dich mit Gleichgesinnten, in Hamburg ist die GvA ( http://www.gva-hamburg.de ). Die haben einen Anfänger-Workshop und einen monatlichen Astro-Stammtisch.
    Zum Anderen kann man sich auf Teleskoptreffen gut über die einzelnden Teleskoptypen informieren. Mitte September ist bspw. das Heide-Teleskoptreffen, knapp 50 km südlich von HH. Alle Termine auf http://www.teleskoptreffen.info/

    Moin!


    > das Super 10 könnte auch ein Kellner sein


    Das ist ein Kellner (3-Linser, genau: "reversed Kellner", RK) - davon würde ich mich als Erstes trennen. genauso von dem 25er "Super".


    Die anderen Okus bis auf das Zoom (mit Tunnelblick) sind ja durchweg Plössls. Zum Einen verschenkt man da m.E. zu viel von den Möglichkeiten des Teleskops, d.h. ich würde im Bereich bis runter auf 10 mm eher zu Weitwinkel-Okularen raten. Günstig sind da bspw. die TS-WA-Okulare - hier vielleicht das 20er und das 12er. Dazu ein Planetary 6 mm für die höhere Vergrößerung und ein Erfle 32 oder 38 mm mit 2"-Steckmaß für die Übersicht und zum Spazierengehen am Himmel mit dem Dobson.


    Mit der Hochvergrößerung kann man ja erstmal auch mit den vorhandenen Plössls und der Barlow experimentieren. Top-Ergebnisse sind damit aber nicht zu erwarten. Vom günstigen Zoom halte ich überhaupt nix. Das kann man vieleicht mal an einem Zweit- oder Dritt-Teleskop nutzen, wenn schnell gehen soll oder man unterwegs ist.


    BTW zum Filter: Wenn ich schon sehe, daß das auf dem Foto ein BLAU-Filter ist, frage ich mich, wer Dir den als "Mondfilter" angedreht hat?! :blush:

    Moin Daniel!


    Zu den Uwes Ausführungen noch Ergänzungen: Mach am Teleskop diese App auf dem Handy aus! Was Du brauchst, ist neben möglichst dunkler Umgebung auch dementsprechend angepaßte Augen. Wenn Du alle zwei Minuten aufs Handy-Display guckst, ist es mit der sogenannten Dunkeladaption vorbei. Kein Wunder, daß Du dann nur die hellsten Sterne im Okular siehst. Also: Handy aus - am besten gleich wegschmeißen, braucht sowieso keiner... :smartass:
    Ans Teleskop gehört eine handliche Sternkarte (bspw. Deepsky-Atlas) und eine schwache Rotlichtlampe, mehr nicht. Die aktuelle Himmelssituation guckst Du Dir am bestens schon vor Beobachtung auf dem PC an. "Stellarium" ist Freeware und für den Anfänger gut geeignet.
    Dann mal viel Erfolg! Gewünschte Objekte bitte hoch am Himmel aufsuchen und - auch wenn's im Moment schwerfällt - wirklich eine klare Nacht abwarten. Den ganzen Herbst und Winter hast Du noch vor Dir und genug Gelegenheiten!

    Moin Hubert!


    Mal ab von dem Für und Wider von Goto-Montierungen für Anfänger...
    Ein Kollege vom hiesigen Verein besitzt eben dieses Modell, nur als 10"-Variante. Wenn man sich so mit ihm unterhält, scheint es, er kommt bestens damit klar. Ich hatte bis vor kurzem die SynScan-AZ-Montierung mit dem baugleichen Steuergerät der Dobson-Variante. Funktionierte einwandfrei: Montierung waagerecht hinstellen, zwei Alignment-Sterne aussuchen, fertig.
    Von Steuerung und Montierung her ist das also durchaus okay. Was mich stört, ist dieser Flextube. Wohnt man in lichtverseuchter Umgebung, muß man auch hier wie beim Gitterrohr eine Verdunkelung (Socke) anbringen. Das ist nachts immer mit nerviger Fummelei verbunden und ärgert, wenn die Socke bei Wind in den Strahlengang gedrückt wird (ich hatte früher eine 12"-Lightbridge).
    Eins sollte man nicht vergessen: Goto kostet in dem Fall richtig Geld. Der gleichgroße Volltubus ohne diesen Luxus ist für die Hälfte zu haben.

    Moin Kurt!


    Da Du ja schon die Montierung beim Teleskop-Service entdeckt hast, kannst Du Dir auch gleich die anderen Lösungen anschauen. Es gibt mittlerweile viele Varianten in der klassischen T-Form --> Übersicht Alt-Az-Montierungen. Ob Du nun die TS-Hausmarke, das Skywatcher-Modell, eine Giro oder Ayo nimmst, bleibt sich im Grunde gleich. Gut funktionieren werden sie alle. Für Deine leichten Geräte könnten sogar auf eine Einarm-Montierung (GSO, Vixen usw.). Ich habe bspw. meine leichten Gerätschaften auf einer gebraucht erworbenen Vixen-Porta. Die ist zwar nicht die Ausgeburt von Stabilität, reicht aber visuell bis 4 Kilo Teleskopgewicht völlig aus. Praktisch finde ich hier die Feinverstellung, die ich mit längeren, flexiblen Wellen versehen habe. Das ist bequemer als die kurzen Knöpfe, die man sonst an den Montierungen sieht, denn man bekommt schnell dicke Arme, wenn man an der Optik vorbei an diese Knöpe ran muß.
    Ein Kollege vom Verein besitzt eine schwere Giro-III. Die hält bei ihm sogar einen 150/1200er Refraktor gut für vis. Zwecke. ich hab's selbst mal ausprobiert: Diese Montierung kann man leicht bewegen wie einen Dobson. Auf die mechanische Feineinstellung muß man dann natürlich verzichten.

    Moin Reymund!


    Glückwunsch zum Neuerwerb und viel Spaß mit dem Teil!


    Ich besitze meinen 120er seit Januar 2004, umd wenn ein Teleskop diese lange Zeit bei mir durchhält, dann habe ich daran nichts zu mäkeln. Ich nutze meine Optik vorwiegend als Kometensucher, gerade vorgesternnacht habe ich damit meinen 46. Kometen erwischt. Ich nutze hier Vergrößerungen von 30-75fach. Extremes Richfield mit großen AP macht von meinem Standort aus keinen Sinn. Mein 120er ist komplett unmodifiziert - ich hatte in den ganzen Jahren auch keine Probleme damit.

    Moin Gerd!


    > Hubraum statt Spoiler!


    Wie oft kannst Du denn Deinen "Hubraum" ausfahren?! 2-, 3-mal im Jahr? Und dafür 2x40 km nachts durch die Gegend eiern, wohlmöglich noch unter der Woche? Das ist doch Science-Fiction... :1eye: ich habe mein größtes Teleskop abgeschafft, eben weil es nicht ausgelastet ist und ich mich nur ärgere, wenn's rumsteht und vollstaubt. Jetzt fahre ich 10 Minuten mit dem Roller (BTW: 2,7 l/100km) bis zur Vereinssternwarte und gut is'. Da ist Ruhe und es ist schön kuschelig unter der Kuppel.

    Moin Gerd!


    Bitte nicht rumschwallern! Nicht jeder hier wohnt auf dem Dorf, hat einen Alpenhimmel eben mal um die Ecke zur Verfügung oder die Kohle, zweimal im Jahr nach Namibia zu fliegen. Die meisten von uns wohnen in städtischen Umgebungen (wobei Kiel noch recht harmlos ist) und müssen sich mit sehr vielen Problemen bei ihrem Hobby abfinden. Ich glaube, mit einem 30-Zöller wirst Du in einer Stadt im Rhein-Main-Gebiet, Ruhrgebiet, Berlin, Köln, München oder Hamburg auch ziemlich alt aussehen.

    > Auch einer der Gründe warum ich von den großen Öffnungen weg will.


    Ich hab' meinen 12"-Dob u.a. auch deswegen verkauft. Das bringt keinen Spaß mehr.


    @Dom:
    > Anwälte, keine Bange machen lassen - sind auch nette bei.


    Das Ar...loch aber nicht. Der ist schon bekannt in der Straße. Schimpft sich Anwalt und Notar und macht nicht das, was die Klienten wollen (mein Vadder war dort "Kunde").