Posts by victor9000

    Hallo,
    soweit ich mitbekommen habe, funktioneren die Teile nicht in der Nähe von FE-Metallen.
    Ein Kollege hier hat so ein Teil und ist sehr zufrieden damit. An seinem Skywatcher Dobson (Stahlblechtubus) kann er es allerdings nicht benutzen. Sobald es in die Nähe des tubus (ab ca. 70cm) des Tubus kommt, bringt es Fehlermeldungen wegen magnetischer Störungen). Auch meine EQ6 mag es nicht.
    An Alutuben scheint es keine Probleme zu haben.
    Gruß


    Walter

    Hallo acytec,


    lass am besten das 3mm und das 4mm ganz weg, die kannst Du praktisch nie benutzen. Selbst bei in unseren Breiten gutem Seeing kommst Du äusserst selten über 300fach, 500fach (3mm) ist m.E. bei uns hier ausser vielleicht in den Alpen fast unmöglich.
    Dir fehlt was in der Mitte so im Bereich 12-18mm, das ist bei 1500mm m.E. eine sehr nützliche Vergrößerung (80-125 fach).
    Wenn's denn noch was im unteren Bereich sein soll, dann eher ein 6mm & 7mm zum 'Herantasten an die höchste Vergrößerung.


    Gruß


    Walter

    Hallo acytec,


    bei den Okularen sind eigentlich nur die HR Planetary für das Teleskop zu empfehlen, die sind für ihren Preis m.E. konkurrenzlos gut.


    Von den WA wirst Du nichts haben, da höchstens 50-60% des Gesichtsfelds bei f5 noch scharf sind, da kannst Du dann auch bei Plössls bleiben (ich hab selbst noch ein TS-WA 20mm, die sind m.E. erst ab f8 und mehr verwendbar, ich benutze es nur am f14 Mak und am f15 Refraktor, die keinen 2" Auszug haben).
    Das im Umfang enthaltene Plössl ist nicht schlecht und am Mond und Planeten brauchbar. Das Erfle ist prinzipiell auch OK, aber nicht sonderlich scharf am Rand.


    Wenn Du das Geld für so einen Okular-Koffer über hast, solltest Du besser noch in ein bis zwei Okulare (z.B. ein gutes 17mm und ein 7-8mm HR) investieren. Sowas gibt's auch günstig im Gebrauchtmarkt der diversen Foren.


    Der Telrad ist ebenso wie der Deep Sky Atlas sehr empfehlenswert, mit dem 8x50 findet man am Anfang m.E. nichts.


    Gruß


    Walter

    Hallo,


    das Teleskop ist im Prinzip ganz ordentlich. Der Haken ist allerdings das schnelle Öffnungs-Verhältnis. Dafür braucht man gute Okulare.
    Den Okularkoffer solltest Du Dir deshalb schenken, die doch sehr einfachen Okulare wirst Du in kürzester Zeit nicht mehr benutzen wollen. Die beiden, die dabei sind, sind für den Anfang OK.
    Allerdings solltest Du überlegen, wie Du das Teil transportierst. Unter einem ziemlich großen Kombi geht da garnichts.


    Mein Vorschlag: entweder ein 8" f6 oder ein 10"f5, die sind beide noch in einem normalen PKW auf der Rückbank transportabel und der Unterschied zwischen 10 & 12" ist nicht so gewaltig.
    Am besten mit dem Händler reden, daß er die beigelegten Okulare gegen einen kleinen Preisnachlaß wegläßt und Du für das dann insgesamt gesparte Geld zwei bis drei ordentliche Okulare kaufst, evtl. auch auf dem Gebrauchtmarkt.
    Eine gute Wahl bei Deinem Budget wären m.E. dann für den Anfang z.B. ein UWAN28 (Astro Prof.) oder ein gebrauchtes Panoptic 27 mm für die Übersicht, ein Speers Waler 13,4 mm und ein paar HR Planetaries in 9mm / 7mm / 5mm für höhere Vergrößerungen. Dazu unbedingt noch ein Cheshire und evtl. einen Justier-Laser für die Kollimation nachts im Feld. Eine Barlow oder Farbfilter halte ich erstmal für unnötig.

    Da ich eine EQ5 und eine ADM parallel hatte, kann ich sagen, daß die ADM auf jeden Fall etwas mehr trägt als die EQ5. Den TAL2 trug sie im Gegensatz zur EQ5 noch vergleichsweise gut.
    Ausschwingzeit auf der EQ5 ca. 4-5 Sekunden, bei der ADM 2-3 Sekunden auf der gleichen Säule mit je 10kg Gegengewichten.


    Zu den Geräten: den alten BlueLine und den Tasco aus den 70ern werde ich definitiv nicht verkaufen, da hängt zu viel Nostalgie dran. Den Tasco benutze ich ziemlich oft am Mond, da ist er knallescharf, mit f15 ist auch fast keine Farbe mehr zu sehen und ein wenig Übervergrößerung geht auch noch.
    Die beiden TAL 6"er werden oft zu Hause auf der HEQ5 benutzt, wenn abends gerade mal Zeit und guter Himmel zu sehen ist. Ansonsten benutze ich auf der Sternwarte oder bei Beobachtungen unter gutem Himmel seit Umbau auf Gitterrohr fast nur noch den 10" auf der EQ6.
    Bei den beiden Richies kann ich mich noch nicht entscheiden, die haben jeder seine Vorteile, deshalb auch meine Überlegung, den Mittelweg, einen 120/600 statt der beiden zu probieren.
    Der 8" fristet seit dem 10" Umbau eher ein Schattendasein, der wird mich wohl über kurz oder lang wie der Mak und der Sirius verlassen.


    Das kenn ich :blush:!
    Ich schwöre mir auch immer, wenn die Gerätezahl gegen 10 geht, jetzt reduzierst Du und dann vermehrt sich das Zeugs doch wieder.
    Mein 'endgültiger' und auch benutzter Park im Moment:
    60mm f15 Tasco FH
    Skywatcher 4"f5 FH & 6"f5 FH
    6"f5 & 6"f8 TAL Newton
    6" f8,5 Blueline Newton (Nostalgie)
    8"f6 & 10" f4,5 Starfinder.
    HEQ5 & EQ6 SynScan


    Dazu noch ein 4" f14 Mak, ein 6"f5 Dörr Sirius (Vorgänger des TAL 150P), TAL MT1 Monti, Meade SF1-Monti & div. Stative, die müssen jetzt wegen Nichtbenutzung gehen.


    Dazwischen gabs schon alles mögliche von mehreren Skylux über SW 4" f10 FH, Meade 8" LX10, Criterion 8000 (SC), GSO 6"f5 Newton, EQ3-2, GSO-Skyview, EQ-5, ADM, EQ6 Syntrek und noch so einiges andere.
    Gerade bei den Montierungen habe ich einiges an Geld gelassen bis ich bei der EQ6 angekommen bin und hoffe, jetzt für die nächste Zeit Ruhe zu haben. Im Endeffekt hätte ich mir gleich 2 EQ6 dafür kaufen können, aber man lernt halt nie aus.

    @Alko: der 8" f6 macht schon so einiges gegenüber dem 6" f5 aus. Der Starfinder hat allerdings auch einen sehr guten Spiegel.
    Vom Kontrast und der Schärfe her ist ganz subjektiv allerdings mein TAL2 (6"f8, 10kg) beiden an Planeten und Mond überlegen.
    Zu der Idee, einen 8-Zöller auf die EQ5 zu schrauben kann ich nur sagen: vergessen. Das hab ich mit dem relativ leichten Starfinder (11kg) probiert und hatte einen 1A Wackeldackel. Schon der TAL2 hat für die EQ5 einen zu langen Hebel und zuviel Gewicht.
    Auf einer ADM geht es gerade so, ist aber grenzwertig, die HEQ5 trägt den TAL ordentlich, den 8"er gerade so.
    Den 10"er habe ich inzwischen zu einem Gitter-Newton (Martini) umgebaut und betreibe ihn so auf der EQ6. Er wiegt jetzt mit Schellen nur noch 11kg (vorher gut 15-16kg), kühlt in Rekordzeit aus und ist sehr wackel-unanfällig. Den 8er werde ich demnächst auch so umbauen.
    Hier ein Bild davon:

    Gerd: die Geschichte mit dem Vogelsand hab ich nur gegenüber dem OAZ gemacht (natürlich bei ausgebauter Optik). Das Zeug ist so fein, daß es von der Farbe bombenfest gehalten wird, da bröselt nix, wenn die Farbe getrocknet ist.


    @Alko: ich habe einen sehr guten TAL 150/750P Newton und den Startravel 150/750.
    Ich benutze beide gleich gerne, hauptsächlich wenn's mal schnell gehen soll und ich zu faul bin, einen der 'Großen' (8er/10er) und die EQ6 aufzubauen.
    Der Newton hat natürlich keine Farbe und wesentlich mehr Kontrast, dafür ist der lichtstärkere FH zum schnellen 'surfen' durch die Milchstraße oder für großflächige Nebel wie Cirrus oder NGC 7000 mit OIII Filter besser, das 'springt' einen förmlich an. Das ist nochmal um Klassen besser als im 100er.
    Der 150er FH hat allerdings den Nachteil, daß man ihn wegen des hohen Gewichts nicht wie den 100er einfach aus der Hand beutzen kann.
    Eine ADM oder HEQ5 o.ä. muß auf jeden Fall da drunter (die steht bei mir immer griffbereit und fertig montiert für solche Fälle im Schuppen).


    Gruß


    Walter


    Nachtrag: Die taukappe, welche bei diesem Gerät fest mit dem Objektiv verbunden scheint, hat natürlich auch ihre portion Antireflexfarbe abbekommen - da vorne ist sie im grunde genommen am wichtigsten.


    Ist die Taukappe beim 120er tatsächlich fest? Ich habe den 100er und den 150er, da ist sie abnehmbar. Da ich gerade über einen 120er als Ablösung für die beiden anderen nachdenke, wäre das allerdings ein k.o. Kriterium für mich.
    Das Problem mit dem OAZ habe ich beim 150er genauso gelöst, allerdings musste ich etwas 0,5mm Teflonstreifen nehmen, Tesa wäre da zu dünn gewesen.
    Welche Anti-Reflexfarbe hast Du genommen? Ich benutze nach Versuchen mit Velours und Schultafel-Farbe nur noch die von Berger, die ist sehr gut.
    Im Newton Tubus habe ich sie vermischt mit feinem Vogelsand gegenüber dem OAZ, da reflektiert garnichts mehr und es hält sich kein Tau wie beim Velours.
    Zur Farbe: wenn man nicht auf Farbtreue aus ist, tut der VR-1 von William gute Dienste. Man merkt ihn praktisch nicht, bis auf einen ganz leichten Gelbstich und die erfreulich starke Reduktion von Blausäumen.


    Gruß


    Walter

    Ganz dumme Frage: wieso soll der OIII bei nicht astromodifizierten Kameras nichts bringen?
    Die Mod entfernt tauscht i.d.R. nur den IR-Filter des CCD's gegen Klarglas.
    Da OIII im sichtbaren Bereich liegt sollte die Mod da ja keinen Einfluß haben.
    Neumann empfiehlt den OIII ausdrücklich für nicht-modifizierte Kameras (und für modifizierte in Verbindung mit einem IR-Blockfilter).
    Ich habe ihn schon an meiner EOS benutzt und es macht auch gegenüber einem UHC einen merkbaren (positiven) Unterschied im Kontrast. (Ich habe sowohl Lumicon als auch Astronomik UHC & OIII)

    Hallo,
    auch ich hatte das Problem mit dem Verkippen beim 150/750 Modell. Der 100/500 hatte es seltsamerweise nicht (der Vorbesitzer hatte unten beschriebene 'Operation' nämlich dort schon durchgeführt).
    Meine Überlegung war auch ein Steeltrack o.ä.
    Ein Kollege hat mir geraten, zur Behebung des Problems erstmal zwei schmale Teflonstreifen bei +-120° von der Zahnstange auf die Innenseite des Aussenrohres zu kleben und es damit zu probieren, bevor ich mir einen teuren Auszug kaufe.
    Er hat jetzt kein Shifting mehr und verkippt selbst mit einem 31mm Nagler oder dem Speers-Zoom nicht mehr.
    Die Lösung ist zwar nicht so elegant wie mit dem Steeltrack, dafür kostet sie nur 15 Minuten Arbeit und zwei Teflonstreifen.
    Das Ganze hat sich auf jeden Fall gelohnt, am letzten WE konnte ich den Mond noch gut mit dem 5mm Speers-Zoom beobachten, was allerdings die untere Grenze gewesen sein dürfte. Dank William VR1 war die Farbe noch gut erträglich.
    Die Zahnstange ist jetzt sehr angenehm und feinfühlig bedienbar.


    Gruß


    Walter

    Blei-Akkus kann man normalerweise problemlos parallel schalten, wenn sie ungefähr gleich geladen sind. Wenn einer stark entladen ist, ist das nicht so toll, das gibt Funken und könnte m.E. dabei durch die dabei entstehenden Induktionen die Steuerung beeinflussen.
    Wenn Du vermutest, daß der Akku eh nicht durchhält, kannst Du den zweiten gleich von Anfang an parallel schalten, dann hast Du doppelte Laufzeit und keine Probleme beim Zuschalten.
    So mache ich es i.d.R., wenn ich weiß, daß es mal wieder länger werden könnte.
    Gruß


    Walter

    Zur EQ6: die Aussage von Stefan kann ich nicht so ganz nachvollziehen ('Wackeln und Zittern ohne Ende'). Ich fahre genau die Kombination von 10" Newton (Starfinder) und EQ6 SynScan und bin der Meinung, daß das für visuelle Beobachtung vollkommen in Ordnung ist.
    Der Schwachpunkt bei einer solchen Kombination ist das Original-Stativ. Das ist wirklich nur bis 8" (und damit grenzwertig) zu gebrauchen, ich nutze es sogar nur bis zum (6") TAL2.
    Auf der TAL-Säule oder einem guten Holz-Stativ wie meinem 'neuen' Dobs-Mount ist der 10er sehr gut aufgehoben. Da wackelt nicht mehr viel. Nachschwingen unter 1 Sekunde reicht denke ich für den Schulbetrieb vollkommen.
    Für die Schüler muß ich auch mal eine Lanze brechen: bei einigen Beobachtungen mit Kindern und Jugendlichen gab es nie Probleme mit den Geräten. Die sind alle intelligent genug, zu wissen, daß das empfindliche Geräte sind und man nicht mal gerade an den Tubus haut.
    Ausserdem werden sich für Astro-AG's sicher nur Schüler melden, die entsprechendes Interesse mitbringen. Da sehe ich also keine Probleme.
    Bei mehreren Dobson's sehe auch ich das Problem, daß i.d.R. nur ein Lehrer da ist, der nicht an 3 Geräten gleichzeitig sein kann. Das 'Chaos' ist da m.E. eher wahrscheinlich.

    Hallo Julian,


    Du solltest Dich vielleicht doch informieren, wie man eine parallaktische Montierung aufstellt.
    Man muss nicht nur so tun, als wolle man den Polarstern suchen, sondern das tatsächlich tun.
    In unseren Breiten wird die Montierung immer nur nach Norden (auf der Südhalbkugel nach Süden) ausgerichtet, egal in welche Richtung Du beobachten willst.


    Hier mal eine Schnell-Anleitung:


    - an der Montierungsaufnahme der HEQ5 im Stativ ist ein Zapfen. Bevor die Montierung draufgeschraubt wird, wird das Stativ so aufgestellt, daß der Zapfen nach Norden zeigt.
    - mit Hilfe der Dosenlibelle das Stativ möglichst gerade stellen.
    - Montierung drauf und mit dem Polsucher den Polarstern anpeilen. Die Verstellung erfolgt mittels der beiden Korrekturschrauben unten an der Monti
    - Die Polhöhe muß natürlich auch richtig eingestellt sein (=Breitengrad des Aufstellortes), evtl. nach-korrigieren
    - ist der Polarstern im mittleren Kreis des Polsuchers, reicht das für erste visuelle Beobachtungen vollkommen aus.


    Zur Steuerung: Du solltest Dich unbedingt mit dem Handbuch vertraut machen, sonst kannst Du mit der Steuerung nichts anfangen.
    Wenn es 'summt', laufen die Motoren. In einfacher Korrektur-Geschwindigkeit ist die Bewegung der Montierung kaum wahrnehmbar.
    Ein vernünftiges 12 Volt Netzteil (ab 2 A, besser mehr, z.B. bei Conrad, Reichelt etc.) ist eine sehr sinnvolle Anschaffung.
    Billigbatterien sind nicht unbedingt die beste Lösung, vor allem dann nicht, wenn sie lange gelagert wurden.

    Hallo Jens,


    soweit ich mich erinnere ist der Spiegel bei dem Gerät ganz ordentlich, ich hatte letztens ein ähnliches aus der Zeit von einem Freund hier.
    Aber auch bei diesem Teil ist/war mal wieder ein 'Marketing'-Okular mit viel zu kurzer Brennweite dabei: das 2,5mm.
    360-fache Vergrößerung ist bei 114mm Öffnung einfach nicht drin bzw. nicht sinnvoll.
    Auch das 6mm ist schon grenzwertig und wird wohl nur selten zum Einsatz kommen.
    Sinnvoll wäre m.E. ein 30mm Übersichtsokular (z.B. TS Superplössl o.ä.) und ein 9 oder 10mm SP oder besser UWA für höhere Vergrößerungen.


    Das reicht dann mal für den Anfang aus.


    Gruß


    Walter

    Hallo Michael,


    warum nicht gleich ein TAL2? Was besseres hab ich bis jetzt noch nicht in der Klasse gesehen. Gibt's zwar nur gebraucht, das allerdings auch öfter.
    Ein Kollege hat einen Skywatcher 6" f8 mit Parabol-Spiegel, der ist für das Geld sehr gut.
    Im direkten Vergleich war der TAL allerdings doch etwas besser, vor allem beim Kontrast trotz Velourisierung beim SW, und Auflösung.


    Gruß


    Walter

    Bei mir steht das gleiche Thema mit einer EOS 350d an.
    Allerdings habe ich schon länger zwei Projektions-Okulare, ein Scopetronix MaxView II und ein TS SuperView.
    Die Adapter habe ich mir schon mal besorgt und werde sehen, wie es funktioniert. T2 Adapter hab ich auch, mal sehen was besser funktioniert.


    Die Bilder auf dieser Seite machen Mut zur Okularprojektion:


    http://www.astroschmiddi.com/


    Fast alle Bilder der ersten Seite sind in OP mit dem MaxView II gemacht.


    Gruß


    Walter