Posts by victor9000

    Hallo Wolfgang,


    sowas hab ich noch nie vorher erlebt.
    Ich hab hier eine neue FS-Halterung von GSO liegen, die ist jetzt aus einem Stück statt auf die Haltescheibe aufgeleimt (der GSO ist schon älter), war anscheinend kein Einzelfall. Hätte damals mit der defekten Spinne auch die Halterung wechseln sollen, dann wär das nicht passiert.


    Gruß


    Walter

    Ist zwar schon eine zeitlang her, aber ich will doch berichten, wie das Ganze ausgegangen ist.
    Der GSO Spiegel hat leider nicht nur ein Loch sondern auch kleine Risse. Bei hellen Objekten war das Loch (im äusseren Drittel des Spiegels) gut zu sehen. Im Moment steht er in der Ecke und ich überlege noch, was ich damit mache.
    Also hab ich mir einfach mal den Sirius geholt. Nach ein paar Renovierungsarbeiten (GSO OAZ mit Baader Drehfokussierer drauf, neue Schrauben an die Spiegelbox-Halterung, Halterung für den Rigel dran) war er einsatzbereit und sah wieder wie ein Teleskop aus.
    Er hat im Gegensatz zum alten GSO einen parabolischen Spiegel.
    Inzwischen hat er schon einige Schnell-Einsätze hinter sich und ich habe den Eindruck, daß er optisch besser als der GSO ist. Die Fangspiegelstreben stören kaum, haben aber gegenüber der GSO-Spinne den Vorteil, daß (auch wegen der viel stabileren Tubus-Konstruktion) das Gerät sehr justierstabil ist. Der GSO musste praktisch immer nachgestellt werden.
    Einziger Nachteil, sind die geschlossene HS-Spiegelbox, die allerdings auch der GSO hat, und die unsäglichen (Schlitz-)Schrauben der HS-Einstellung die ich glücklicherweise draußen nie gebraucht habe.
    Er braucht länger zum Abkühlen als mein 10" Starfinder.


    Alles in allem ein sehr guter Fang für den Gegenwert von zwei Kasten Bier.


    Gruß


    Walter

    Hallo Lod,
    ich gehe mal davon aus, daß Du das Okular und die Barlow zusammen mit dem Teleskop bekommen hast. Das Problem dabei ist, daß diese mitgelieferten Billigst-Barlows leider meistens nichts taugen und eigentlich fast immer für die Mülltonne sind. Die Okulare sind auch meistens Zugaben, die meistens auch im unteren Qualitäts-Segment anzusiedeln sind.
    Ausserdem bist Du, wie argus schon schrieb, mit der Vergrösserung eh im Grenzbereich des Rohres und meistens auch des Seeings (Luftunruhe).
    Sinnvolle Okulare für Dein Teleskop wären m.E. ein Übersichts-Okular ca. 30mm, 15mm und ein 7 oder 8 mm Okular für Planeten und Mond. Kürzere Brennweiten lohnen m.E. nicht, weil sie zu selten einzusetzen sind.
    Solche Okulare sind relativ günstig zu bekommen und immer besser als die Kombination mit einer Barlow (es gibt auch sehr gute, die liegen preislich aber weit oberhalb des Preises Deines Teleskops).


    An Deiner Stelle würde ich mich mal umsehen, ob Du in Deinem Umfeld Leute findest, z.B. bei einem Beobachtungs-Abend, die Dir helfen können (z.B. beim richtigen Einstellen/Kollimieren), und bei denen Du auch mal ein anderes Okular an Deinem Fernrohr testen kannst. Die Rohre selbst sind meistens gar nicht schlecht, es ist fast immer das (billige) Zubehör.


    Gruß


    Walter


    Jedenfalls gibt es bei mir mit dem Astronomik UHC-E Filter (er läßt H Alfa durch) mit großer Austrittspupille immer schwache rote Doppelbilder heller Sterne, die das Bild unruhig machen.


    Dieses Verhalten kann ich beim Astronomik Profi UHC nicht feststellen, der ist auch wesentlich schmalbandiger, lässt allerdings sogar etwas mehr H-alpha durch.

    Hallo Jo,


    mit dem TAL2M kann man eigentlich m.E. überhaupt nichts verkehrt machen. Die Optik ist sehr gut und die Montierung auf der Säule hat die Qualität eines Panzers (sieht allerdings auch so aus und wiegt entsprechend). Die RA-Nachführung funktioniert sehr gut. Wenn die (sehr guten!) Original-Okulare auch noch dabei sind hast Du damit eine sehr gute Grundausstattung. Die Säule mit der Monti kann man problemlos auf dem Balkon stehen lassen, einfach eine Schutz-Hülle für einen Rund- oder Kamingrill drüber und fertig.
    Der Preis ist mit 350,- m.E. für ein neuwertiges Gerät auch OK.
    Mein TAL2 werde ich sicher nicht mehr hergeben.


    Gruß


    Walter

    @blackmoon: für den Preis kann man gebraucht z.B. auch ein Vixen LV oder fast 2 HR-Planetary (gerade wieder welche in div. Foren und in der Bucht) bekommen.
    Allerdings würde ich die HR-Planetary (auch TMB etc. genannt) wegen des größeren Gesichtsfeldes und der besseren Achsen-Schärfe und des höheren Kontrastes gegenüber den ED oder LV vorziehen. Mein Vixen LV verwende ich praktisch überhaupt nicht mehr, seit ich die HR habe.

    Hallo Hakan,
    das Zoom dürfte baugleich oder zumindest sehr ähnlich dem Seben und diversen anderen billigen Zoom-Okularen sein.
    Ich hatte das Seben kurzzeitig, die Qualität am f6 ist garnicht so schlecht. Es hat aber keinen Spaß gemacht wegen dem Tunnelblick bei den grösseren Brennweiten (gefühlte 40 Grad Gesichtsfeld) und der Rand-Unschärfe. Nach ein paar Versuchen hab ich es wieder verkauft. Das ist aber denke ich auch persönliche Geschmackssache, es gibt ja so einige, die von dem Seben Teil begeistert sind.


    Im Vergleich zu den Festbrennweiten war es von der Schärfe und dem Gesichtsfeld vor allem im oberen Bereich unterlegen (damals 8 & 9mm HR, 10 & 12mm TS-SP, 15mm WO SWAN, 25mm TSWA).


    Gruß


    Walter

    Zur parallaktischen Montierung:
    @hakan: eine EQ5 ist definitiv zu schwach für einen 8"/f6. Macht nicht allzuviel Spaß weil es selbst auf einer festen Säule einfach zuviel wackelt. Auf meiner EQ5 und der ADM (obwohl um einiges stabiler) ist das Rohr auf jeden Fall ein Wackeldackel.
    Um vernünftig beobachten zu können ist m.E. eine EQ6 sinnvoll. Evtl. geht auch eine HEQ5, dazu kann ich aber (noch) nichts sagen.


    Chris: ich benutze meine Rohre nur auf parallaktischen Montierungen. Das geht schon ganz gut, sogar ohne Rotations-Schellen, erfordert aber eine gute Planung des Beobachtungs-Abends.


    Gruss


    Walter


    100% Ack!!


    Solche 'Diskussionen' mit persönlichen Angriffen und Beleidigungen in anderen Foren sind für mich der Grund gewesen, diesem Forum beizutreten. Ich hoffe nicht, daß das hier auch zunimmt.

    Meade machtr sicher sehr gute Geräte, aber auch im Billig-Segment genau den gleichen Schrott wie alle anderen.
    Das Gerät finde ich nicht sonderlich toll, es ist wie ich das sehe ein Kat-Newton (Zum Erreichen der Brennweite ist eine Linse im Strahlengang). Für das Geld sicher nicht allzu toll, die Elektronik frisst da wohl den Großteil des Geldes auf. Die Montierung ist später auch zu nichts wirklich zu gebrauchen. Alles in allem ein Fall von Geldvernichtung mit geringem Gegenwert.
    Bei Deinem Budget solltest Du Dir wirklich einen Dobs zulegen und dann lieber noch ein wenig Geld in ordentliche Okulare und eine guten Sucher/Finder (z.B. Telrad oder Rigel) investieren.


    Wenn Du später doch parallaktisch arbeiten willst, kannst Du eine ordentliche Montierung mit Steuerung (ab EQ6) dazu kaufen und alles problemlos weiterverwenden. Zwei Schellen und eine Prismenschiene an den Dobs gebaut und schon geht er auf die Monti.


    Gruß


    Walter

    Hallo Blackmoon,


    die EQ3 ist schon mit einem 150/750 überfordert, bei dem hier wackelt es nur noch und macht überhaupt keinen Spaß. (ich wundere mich immer wieder, wieso eigentlich seriöse Astrohändler solche absolut ungeeignete Kombis anbieten)
    Das Rohr ist das selbe wie beim Dobson. Ein Kollege hatte es letztens dabei, ist sehr ordentlich.


    Bei dem Budget würde ich auch zu einem Gebrauchtgerät (Dobson 8"/1200) tendieren.


    Ein Größenvergleich ist z.B. hier zu finden:
    http://www.taunus-astronomie.de/art_scopes.html


    Gruß


    Walter


    Wer sagt denn das mit Oslo nur ideale Optiken gerechnet werden können,


    Davon habe ich nicht gesprochen, sondern von einer idealen Rechnung.

    Quote


    Genau das ist der Grund warum ich die Simulation mit Oslo gemacht habe, falls Du Dich erinnerst es ging darum zu beweisen das meine Rechnung korrekt ist.
    Das geh nur mit exakten Zahlen als Referenz zu meinen wie diese eben nur von Oslo oder ähnlichen Programmen zu erhalten sind.
    Das Oslo hier korrekte Werte als Referenz liefert und keinen Unsinn ausgibt davon ist ja wohl auszugehen.


    Natürlich kommt da der rechnerische Wert richtig raus. Wie sollte es anders sein, wenn man für Sim & Hochrechnung das gleiche Programm mit den gleichen Gleichungen benutzt.


    Real gibt es 'den' Spiegel mit einem bestimmten Strehl aber nicht, da dieser im Endeffekt auch nur ein Mittelwert über die gesamte Oberfläche ist, die meistens alles andere als absolut gleichmäßig ist.
    Deshalb kann man einen realen Spiegel m.E. eben nicht einfach auf andere Wellenlängen hochrechnen. Als Näherung reicht das vielleicht, will man es genau wissen, muß man den Wert bei der anderen Wellenlänge messen.
    Es hat schon einen guten Grund, daß bei den Diagrammen immer die Wellenlänge angegeben werden muß, sonst sind sie ziemlich wertlos.


    Mal davon noch abgesehen: der RMS läßt sich nicht einfach linear umrechnen, da er immer aus einer (zufälligen) Stichprobe von (realen) Messwerten ermittelt wird. Und diese sind für eine andere Wellenlänge bzw. sogar für eine zweite Messreihe mit der gleichen definitiv anders.


    Daß dies bei einem Programm wie Oslo möglich ist liegt daran, daß das Programm genau die gleiche Datenbasis für beide Rechnungen verwendet. Das bedeutet eigentlich nur, daß der so errechnete RMS keine Bedeutung hat und nur als ungefährer Anhalt dienen kann.

    Hallo,
    ich bin zwar kein Optiker, schon gar kein 'Fein'-Optiker, aber ich verstehe was von Physik und Messpraxis und -technik.
    Eine ideale Rechnung, die ein Programm wie Oslo (um ein optisches Design festzulegen, was ja der eigentliche Zweck dieser Software ist) macht, und die auch interpoliert immer tolle Werte gibt, und die reale Messung haben nur sehr bedingt etwas miteinander zu tun.
    In der Realität der Messungen klaffen zu den theoretischen Werten oft ziemlich große Lücken, die durch die nicht idealen realen Oberflächen oder sonstige Gegebenheiten wie z.B. schon geringste Temperaturunterschiede zurückzuführen sind. Das weiß jeder, der mal ein Physik-Praktikum oder etwas ähnliches gemacht hat, weshalb ja dort auch immer zwingend eine Fehlerrechnung erforderlich ist.


    Deshalb kann man in der Realität halt nicht einfach linear hochrechnen, sondern muß messen, wenn man die Eigenschaften realer Gegebenheiten bestimmen will. Wer sich da auf theoretische Hochrechnungen verläßt ist schnell verlassen.
    Meistens ist es ja auch noch so, daß 10 Messungen 10 unterschiedliche Ergebnisse bringen, die dann gemittelt ein ungefähres Bild abgeben. 2% Unterschied zweier unabhängiger Messungen an unterschiedlichen Mess-Aufbauten wie hier sind da schon ein sehr toller Wert.
    Alles andere ist m.E. Unsinn und Haarspalterei, die keinen realen Nutzen hat.


    Gruß


    Walter

    Erste Erfahrungen mit der HEQ-5 pro
    zu große Bohrung der Gegengewichte, die durch Plastikeinsätze kompensiert werden. Diese Plastikteile dürften nach einem halben Jahr kaputt oder verloren gegangen sein. Ich denke, es sind die gleichen Gewichte wie die der EQ-6, daher der größere Durchmesser.


    Das scheint der gleiche Unsinn wie bei der EQ6 zu sein. Warum SW da statt der üblichen 20mm Ggw.-Stange wie bei EQ3 & EQ5, GP etc. eine mit 18mm einbaut ist mir ein Rätsel.
    Bei meiner EQ6 waren ebenfalls die Gewichte mit 20mm Bohrung und Plastik-Einsatz dabei.

    OK, mit einem Crayford oder Monorail dazwischen müsste es auf jeden Fall gehen.
    Das LX10 hier hat nichts dergleichen, Zenithspiegel sitzt direkt am Rohr und ich mußte das 32mm ca. 1 cm rausziehen um auf 150m in den Fokus zu kommen.


    Also doch eher ein Fall für die HS-Fokussierung.

    Hallo Dietrich,
    das ist glaub ich kein Grund zur Sorge.
    Das Haus ist einfach zu nah zum Fokussieren. Hab gerade mal mit dem LX10 eines Bekannten, das ich im Moment da hab, probiert. Das kommt auf die kurze Entfernung auch nicht in den Fokus ohne daß man das Okular fast ganz aus der Hülse zieht.
    Objekte ab ca. 500 Metern gehen.


    Also einfach mal was weiter entferntes anpeilen! :)

    Hallo Winfried,
    ich benutze soche Geräte zwar nicht selbst, habe aber eine Druckerei/Setzerei als Kunden, der den NEC Spectraview Reference 3090 mit dem EyeOne Kalibriersensor für die Druckvorstufe auf Mac's betreibt und meinte, das sei von der Farbtreue her das beste was er bis jetzt gesehen hat.
    Preislich (allerdings auch leistungsmäßig) liegt er zwar etwas über den von Dir genannten, aber vielleicht ist es ja eine Überlegung wert.

    Da tret ich mit meinem SW 102/500 auch mal bei!
    Das Teilchen ist genau das, was ich mir für's schnell mal rausgehen gewünscht habe. Ruckzuck mitsamt ADM aufgebaut und man kann beobachten, wenn der Himmel mal aufreißt. Da stört mich das bischen Farbe nicht wirklich.
    Für Planeten hab ich den kleinen Mak 102/1400, der braucht aber viel längere Auskühlung, bevor man wirklich beobachten kann.

    Vielen Dank für die Info,
    das hört sich für mich sehr gut an. Das Gewicht ist sehr akzeptabel, die EQ-6 wiegt doch mit dem Säulenadapter gute 20kg.
    Dann werd ich mich wohl auf Dauer doch von der EQ-5 und der (ansonsten sehr guten) ADM trennen und in eine HEQ-5 investieren.

    @Winfried: wie ist die Stabilität der HEQ-5 im Vergleich zur EQ-5 bzw. ADM? Kannst Du dazu etwas sagen? Ich denke nämlich gerade über eine andere (leichtere) Monti als Ergänzung zur EQ-6 nach.
    Die ist mit dem Säulen-Adapter auf der großen TAL-Säule zwar sehr stabil, aber dafür wiegt das Ganze auch fast einen Zentner.
    Die ADM ist sehr schön und auf Holzstabil gut transportierbar, aber doch nicht ganz so stabil wie ich mir das vorstelle, der TAL2 wackelt schon ganz ordentlich da drauf.


    Die HEQ-5 hätte den Vorteil, daß ich sie praktisch ohne irgendwelche Änderungen mit dem PC per USB-Kabel wie die EQ-6 ansteuern könnte.