Posts by victor9000

    Und schon wieder was gelernt. Ich hab meine EQ-6 vor Kurzem mit dem Syntrek-Umbau ausgestattet und dachte bei dem Geräusch schon, ich hätte was verkehrt gemacht.
    Dann werd ich mal zum Eisenwaren-Hat-Alles-Händler gehen und mir ein Fläschchen dieses Fettes besorgen.

    Hallo,
    hier mal ein wie ich finde tolles Bild von der aktuellen Cassini-Mission:


    http://www.ciclops.org/view_me…ig_and_Small_Before_Rings


    Kurz-Zusammenfassung aus dem Original-Artikel:
    Die Monde sehen aus, als seien sie ganz nahe beieinander, ist aber eine opt. Täuschung.
    Die Entfernung der beiden voneinander beträgt ca. 400.000 km, also ungefähr soviel wie Erde/Mond.
    Allerdings hat Rhea 1520km Durchmesser, der unregelmäßige Epimetheus nur ca. 144x108x98. Die Ursache ist die Gravitation, die Rhea zu einer Kugel geformt hat, bei Epimetheus ist sie zu gering, sodaß er sich seit seiner Entstehung praktisch nicht verformt hat.


    Quelle: Phil Plait - Bad Astronomy & NASA

    Die LXD wird leider in der Werbung stark übertrieben angepriesen (wie die meisten EQ-5 Clone).
    Sie ist mit der EQ-5 vergleichbar, wenn nicht sogar baugleich. Ich besitze eine EQ-5 und eine ADM und habe auf beiden einen 102/1000 Fraunhofer (ca. 4 kg) getestet (Stahlrohrstativ). Auf der EQ-5 geht das Rohr visuell noch so (2-3 Sek. Ausschwingdauer), wackelt aber für Fotografie viel zu stark.
    Die ADM trägt ihn wahrscheinlich wegen ihrer insgesamt etwas besseren Lager und Verarbeitung allerdings problemlos. Zum Fotografieren ist aber auch die ADM m.E. mit einem so langen Rohr nicht geeignet. Im Moment verwende ich die EQ5 nur noch auf einer Tischsäule mit einem kleinen 4" MAK oder einem 4"f5 Richfielder.
    Um ordentlich fotografieren zu können braucht man m.E. mindestens eine fotooptimierte EQ6 oder eine GP-DX. Die sprengen hier allerdings schon das Budget, also muß man die Fotografie m.E. dann einfach erstmal sein lassen. Die DSI ist hier ebenfalls eine Fehlinvestition, weil die Vorraussetzungen einfach nicht stimmen.
    Dann lieber in eine gute Montierung investieren und wenn's denn unbedingt Bilder sein müssen, eine Webcam nehmen.
    Fehlinvestitionen sind immer doppelt teuer.

    Noch ein Tip zur Beschaffung Zoll-Schrauben:
    Der einfachste Weg zu den meisten Zollschraubengrößen führt über einen Harley-Davidson Händler. Die haben fast alle gängigen Zollschrauben oder können sie kurzfristig relativ günstig besorgen.
    Dort habe ich z.B. auch die Fangspiegel-Muttern für meinen Starfinder her.

    Hallo,


    mein GSO 6" f5 Reise-Newton hat letztens unsanfte Bekanntschaft mit einer Tischkante gemacht und dabei ist der Fangspiegel komplett mit der Plastikhalterung abgerissen (war sehr kalt) und dann mehrfach mit der Metallklammer auf den HS geknallt. Der hat jetzt einen 1 x 0,5cm und mehrere kleinere Macken. Der FS scheint bis auf eine kleine Macke an der Kante noch OK zu sein.


    Jetzt zu meiner Frage: ich hab die Gelegenheit, einen Danubia Sirius 150 günstig zu bekommen. Taugen die Dinger was?? Die Teleskope sind ja fast doppelt so teuer wie das vergleichbare GSO.
    Was mich etwas stört sind die relativ dicken FS-Streben aus Guß und die gewöhnungsbedürftigen HS-Schrauben.
    Deshalb hab ich mir gedacht, die Spiegel in den GSO Tubus zu bauen. (passende HS-Halterung hab ich noch von GSO)


    Wer kann mir was über die Danubia-Spiegel sagen? Sind sie mit dem GSO HS, der mir sehr gut gefallen hat, vergleichbar?


    Gruß


    Walter

    Hallo,
    am letzten Wochenende konnte ich bei sehr gutem Seeing an meinem 'neuen' 10" f4,5 Starfinder mal verschiedene 5mm probieren.
    Ich selbst besitze Vixen LV, HR Planetary und das Meade 4,7 UWA 4000. Ein Kollege hatte ein Nagler dabei.
    Für mich (und auch Mitbeobachter) war das Ergebnis teils verblüffend. Die beiden mit der für mich besten waren das Nagler (bis zum Rand scharf) und das billige HR. Das UWA war zwar am Rand schärfer, das HR hatte jedoch einen besseren Kontrast und war auf ca. 40 Grad mindestens genauso scharf (minimal schlechter als das Nagler).
    Ich hatte eigentlich einen viel größeren Unterschied erwartet. Beim TAL 2 und dem 8" f6 Starfinder war mir schon aufgefallen, daß es keinen großen Unterschied zwischen HR und UWA gab, aber erwartet, daß das UWA am f4,5 auf jeden Fall besser wäre.
    Das LV hatte den schlechtesten Kontrast und die schlechteste Schärfe von allen. Am TAL oder am LX10 ist es jedoch wieder sehr gut.
    Man kann m.E. Okulare nicht über einen Kamm scheren. Was am schnellen Newton gut ist, muß nicht unbedingt an einem langsamen Teleskop gut sein und umgekehrt.


    Ich habe schon einmal einen Vergleich HR mit einem sehr alten Bresser Ortho (0,96") gemacht, da war das Ortho auf jeden Fall schärfer, der Einblick und das Gesichtsfeld sind mir da aber doch zu anstrengend. Der jetzige Besitzer betreibt es an einem Refraktor und ist froh damit.

    Vielleicht mal noch eins zur Ehrenrettung von Kat-Newtons:
    Die Geräte haben i.d.R. ihren in diesem Fall auch zurecht schlechten Ruf durch die Unsitte, einen billigen Spiegel mit einer ebenso schlechten Barlow zu kaschieren, eine zu kleine Montierung darunterzusetzen und dann mit möglichst großen Zahlen zu werben.
    Ein guter Kat-Newton braucht sehr gute optische Bauteile und die sind sehr teuer. Deshalb baut heute auch niemand mehr solche Geräte, es gibt inzwischen halt bessere Lösungen.
    Ich besitze einen sehr guten 6" f8,7 Kat-Newton aus den 70ern, der hat damals aber auch knapp 4000,- DM gekostet. Das Gerät braucht sich nicht vor aktuellen zu verstecken.

    Vergiss den Megastar am besten sofort. Das ist ein (schlechter) Kat-Newton. Für Deepsky m.E. absolut untauglich und eigentlich nur zum Abgewöhnen.
    Wenn Du tatsächlich nur 200 Euro zur Verfügung hast, kauf Dir was Gebrauchtes oder einen Dobson wie oben schon erwähnt. Der Skywatcher Parabol-Dobson 150P f8 kostet ziemlich genau 199 Euro bei bekannten Händlern und ist für das Geld fast unschlagbar. Ich hab am WE bei einem Kollegen durchgesehen und fand ihn sehr gut.
    Die mitgelieferten Okulare sind ebenfalls für den Anfang OK.

    Das Problem ist m.E. der viel zu lichtschwache, winzige CMOS-Chip und die dafür sehr hohe Wiederholrate (10fps, mit Software-Trick 5fps).
    Bei meinen Versuchen habe ich auch ein paar C-MOS Typen, u.a. die für eine CMOS-CAM ziemlich lichtstarke Logitech Pro 9000 mit Zeiss-Optik ausprobiert, mit sehr mässigem Erfolg. Jupiter ging gerade noch so, alles was dunkler war, nur ansatzweise (Saturn mit kaum erkennbarem Ring etc.) am 6" f5.
    Jetzt hab ich eine iCam Tracer (ca. 20 Euro auf Ebay), die ist durch den großen CCD-Sensor wesentlich lichtstärker und mit dem Philips-Adapter einwandfrei zu zentrieren.
    Zum Einrichten nehme ich ein 5mm Okular und stelle mit dessen Hilfe den Telrad möglichst genau ein. Dann nur noch die Webcam rein und das Objekt ist mittig.

    Sehe ich das richtig und Du versuchst MIT eingeschraubtem Objektiv der WebCam zu arbeiten?
    Das geht nicht vernünftig, das (u.a. auch viel zu schlechte) Objektiv muß raus.
    Besorg Dir am besten wie auch schon im Thread hier beschrieben einen Adapter & IR-Filter und arbeite damit, da verkippt nichts und die Objekte sind dort wo Du sie mit dem normalen Okular eingestellt hast. Allerdings gibt es die meines Wissens nicht für die Trust Webcams, die wegen des lichtschwachen CMOS-Chips eh nicht geeignet für sowas sind.
    Momentan sehr günstig sind die iCam Tracer mit Philips CCD zu bekommen (oder eine gebrauchte Philips mir CCD), bei denen die weit verbreiteten Philips-Adapter reinpassen.

    Also ich hab zwar keine CAM sondern eine ADM und eine EQ-5. Die ADM ist einer EQ-5 (wahrscheinlich wegen der besseren Lager) auf jeden Fall überlegen, sie trägt auf etwas mehr Gewicht.
    Ich habe einen 8" f6 Newton (11 kg). Auf der ADM mit 12 kg Gegengewichten ist der gerade noch visuell zu gebrauchen (allerdings nur auf einer TAL-Säule, nicht auf dem Stativ). 2-3 Sek. Aussschwingzeit.
    Die EQ-5 (sonst gleiches Setup) wackelt dagegen schon sehr stark und es macht keinen Spaß mehr.
    Richtig gut geht auf beiden Montis ein 6" f5 oder visuell auch der TAL2.
    Da die CAM wenn ich mich nicht irre mechanisch an die ADM angelegt ist, dürfte das Ergebnis ähnlich sein.
    Ich steige aus o.a. Gründen jetzt auf eine EQ-6 um, die trägt visuell auch noch meinen 10" f4.5.

    Also bei einem 12V Festspannungsnetzteil würde ich auf jedenfall darauf achten, daß es einen Stecker nach EU-Norm hat. Ein GB-Stecker könnte die Spannung auf 0V bringen mit gravierenden Folgen für die Funktion der Montierung. ;-)

    Hallo Sandy,


    vor ein paar Jahren stand ich beim Wiedereinstieg vor einer ähnlichen Entscheidung.
    Ich hatte zwar noch meinen alten fast 30 Jahre alten BlueLine, der war aber garnicht mehr Stand der Technik (dachte ich damals).
    Deshalb sollte was neues her. Erst dachte ich auch an einen Dobson mit möglichst viel Öffnung, habe mich aber dann dagegen entschieden und es bis heute nicht bereut.
    Die Wahl fiel damals auf einen GSO 150/750 Newton, den ich immer noch oft und gerne benutze, trotz 8+10 Zöller & SC.
    Deshalb finde ich den Explorer 150/750P (Newton) eine sehr gute Wahl.
    Allerdings würde ich nur den Tubus kaufen und eine ordentliche Montierung, die EQ-3 ist zu schwach.
    Mit einer Celestron ADM und einem RA/DEC Motorsatz hat man eine gute Basis, mit der man auch schon ein wenig fotografieren kann. Dann noch für den Anfang 3 ordentliche Okulare (z.B. 30mm SuperPlössl, 15mm SWAN, 6 oder 7mm HR Planetary) einen Laser-Colli und ein Graufilter. Die billigen Zooms taugen m.E. nicht viel, den Tunnelblick bei den grösseren Brennweiten finde ich schlimm. Okularkoffer sind wie auch schon die Vorredner sagten, m.E. verbranntes Geld, ich kenne niemanden der allzu lange mit billigen Plössls beobachtet, die Farb-Filter und meistens schlechten Barlows braucht niemand.


    Warum nicht gleich ein 'ordentliches' Gerät? Nach m.E. ändern sich die Präferenzen wenn man anfängt sehr schnell. Dann hat man oft wirklich viel Geld rausgeworfen.
    Für 'richtige' Fotografie braucht man ganz anderes Gerät, da muß schnell mal das Budget um Faktor 10 erhöht werden, schon eine taugliche Steuerung kostet soviel bzw. mehr als Dein Budget.


    Der 6"f5 ist für mich ein tolles kleines Gerät, das immer wieder universell verwendbar ist.
    Wenn man ein kleines Budget hat finde ich eine solche Kombination gut investiert.
    Der Aufbau-Aufwand ist auch nicht viel größer als bei einem Dobson. Innerhalb 15 Minuten steht die Kombi für visuelle Beobachtung, der Dobson ist zwar schon nach 5 fertig, aber auskühlen müssen sie alle wesentlich länger.


    Alle Teile bekommt man günstig auch auf dem Gebrauchtmarkt in den einschlägigen Foren. Eine motorisierte ADM ist vor kurzem z.B. bei einem bekannten Auktionshaus für etwas über 200 EUR weggegangen, 6"f5 OTA's gibts laufend unter 100 EUR, Okulare auch.


    So, jetzt dürfen mich die Dobsonauten hauen :whistling

    Dachte hat nur weil's in der Bildbeschreibung steht (EQ3).
    Selbst auf der EQ5 wackelt es noch ordentlich, das TAL ist ein gutes Stück schwerer als der Skywatcher. (wobei ich gerade merke, daß ich mal wieder viel zu viele Montierungen habe ;-) )

    Sehr schöne Bilder! Muß ich unbedingt auch mal mit meiner neuen Itec probieren.


    Was mich wundert ist, daß Du den TAL2 auf einer EQ3 betreibst. Ich hatte ihn versuchsweise mal draufgesetzt und nur endloses Gewackel. Meinen betreibe ich wahlweise auf einer ADM mit Holzstativ oder der TAL-Säule und der TAL-2M Montierung.
    Das mit der Justierung kann ich nur bestätigen. Die Vorbesitzerin hatte da nichts gemacht, anscheinend weil ihr jemand gesagt hatte, das sei nicht so wichtig bei dem Öffnungsverhältnis. Als ich ihn bekam, war er prinzipiell nicht wirklich schlecht, man sah einiges. Nachdem ich ihn dann ordentlich eingestellt hatte, dachte ich, ich hätte ein neues Teleskop, das waren Welten.

    Ich hab zwar keinen Lightbridge, dafür aber einen 8" f6 & 10" f4,5 Starfinder, die Optik dürfte ähnlich gut sein.
    Beide sind etwa gleich gut zu transportieren, der 10" ist halt etwas dicker, Länge ist ungefähr gleich.
    Der f4,5 ist doch um einiges lichtstärker als der f6 und löst sichtbar besser auf, dafür ist er mit den Okularen pingeliger (Randschärfe).
    Beim Lightbridge würde ich gleich zum 12er greifen. Die 5 kg mehr machen den Kohl auch nicht mehr fett.